ÖSTERREICHISCHE LEHRER/INNEN INITIATIVE - UNABHÄNGIGE GEWERKSCHAFTER/INNEN

 

NEWS

KALENDER

2016/17



Zweite gute Nachricht von heute:

2018 Bachelor für Elementarpädagogik an PHs

Die positive Nachricht erreicht uns auf FB. Heide Lex-Nalis postete in der FB-Gruppe „BILDUNG IST ZUKUNFT - FÜR ALLE MENSCHEN IN ÖSTERREICH!“: Endlich! Ab 2018 gibt es an allen Pädagogischen Hochschulen ein Bachelorstudium für Elementarpädagoginnen. Ein richtiger und wichtiger erster Schritt zur vielzitierten Aufwertung der elementaren Bildungseinrichtungen.

 

04.12.2016


Alexander Van der Bellen ist Bundespräsident

Die ÖLI-UG gratuliert.

Alexander Van der Bellen liegt bei der Wahl zum Bundespräsidenten uneinholbar vor seinem FPÖ-Konkurrenten Norbert Hofer. Das besagt die ORF-Hochrechnung des Instituts SORA. Demnach kommt Van der Bellen auf 53,6 Prozent, Hofer auf 46,4 Prozent. Auch erste Detailergebnisse zeigen, dass Van der Bellen in vielen Gemeinden gegenüber der ersten Wahl leicht zulegen konnte. (orf.at)

 

04.12.2016


Grafik: Gerhard Pušnik
Grafik: Gerhard Pušnik

 

04.12.2016


Ab Jänner 2017 plus 1,3% - erweiterte aktualisierte Gehaltstabelle

Wie gestern berichtet, hat sich überraschend schnell - gestern in der dritten Verhandlungsrunde - die Regierung und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) auf eine Gehaltserhöhung von 1,3% geeinigt.
Die Metaller schlossen im Vergleich mit 1,68% und der Handel mit 1,33% ab.


>>> Die Gehalts- und Zulagentabelle ab 1. Jänner 2017 als Download

 

03.12.2016

2017 1,3% mehr für Bundesbedienstete

Grafik: Gerhard Pušnik
Grafik: Gerhard Pušnik

 

03.12.2016


Bildungsreform und ÖVP: Es ist zum Haare raufen!

Die Regierung investiert in den nächsten Jahren € 750 Mio. in die Förderung der Ganztagesschulen. Wir berichteten des Öfteren darüber. Endlich konnte mit der ÖVP, wie immer bei Bildungsthemen, mühsamer Kompromiss gefunden werden. Die Experten wären zwar in der Frage der verschränkten Form der Gesamtschule viel weitergegangen, aber das war mit der ÖVP nicht zu machen – wie immer.
Der schwarzen Bildungslandesrätin in Niederösterreich, Barbara Schwarz, geht aber auch dieser Kompromiss zu weit. Sie sieht die Freiheit der Eltern bei der Wahl des Gesamtschultyps für ihre Kinder gefährdet. Ein an den Haaren herbeigezogenes Argument, das auch nicht besser wird, nur weil der Obmann des Bundeselternverbandes es nachredet. Außerdem sei das Ganze ein ideologisches Manöver der SPÖ. Und jetzt sind wir am Punkt. Um das geht es der ÖVP. Aber bitte, Frau Schwarz! JEDER Schritt der das Österreichischen Bildungssystems nach vorne macht, auch wenn er noch so klein ist, ist in Relation zur erzreaktionären Gesinnung der ÖVP im Bildungsbereich ein ideologisches Manöver. Es zeigt sich wieder einmal eindringlich: Zukunftsorientierte Bildungspolitik ist in Österreich mit dieser ÖVP einfach nicht möglich! Es ist zum Haare raufen.

 

02.12.2016

2017 1,3% mehr für Bundesbedienstete
Schwarz Foto: vpnö - offizielles Pressefoto

Grafik: Gerhard Pušnik
Grafik: Gerhard Pušnik

 

02.12.2016


PHSt-Connect2Learn : Tag der Inklusion von Flüchtlingen

Eine Initiative von Connect2Learn an der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PHSt).
Am 29. November 2016 organisierten Studierende der Studiengänge Ernährungspädagogik sowie Informations- und Kommunikationspädagogik zusammen mit Ihren Lehrenden den Tag der Inklusion von Flüchtlingen. Ca. 200 Besucher informierten sich über die Initiative Connect2Learn, die an der PHSt seit 2014 aktiv ist.
Rektorin Dr. Elgrid Messer wies in ihrer Eröffnungsrede darauf hin, dass gerade für zukünftige Pädagoginnen und Pädagogen die Begegnung mit Angehörigen anderer Kulturkreise besonders wichtig und bereichernd ist, denn die individuellen Begegnungen mit Personen aus dem Aufnahmeland leisten einen wichtigen Beitrag zur Integration und zur Überwindung der Schranken zwischen den Kulturkreisen und erleichtern damit solidarisches Handeln. (Übernommen aus PHSt)

 

01.12.2016

2017 1,3% mehr für Bundesbedienstete

Ab Jänner 2017 plus 1,3% für Bezüge der Bundesbediensteten

Wie gestern berichtet, hat sich überraschend schnell - gestern in der dritten Verhandlungsrunde - die Regierung und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) auf eine Gehaltserhöhung von 1,3% geeinigt.
Die Metaller schlossen im Vergleich mit 1,68% und der Handel mit 1,33% ab.


>>> Die Gehalts- und Zulagentabelle ab 1. Jänner 2017 als Download

 

01.12.2016

2017 1,3% mehr für Bundesbedienstete

Grafik: Gerhard Pušnik
Grafik: Gerhard Pušnik

 

01.12.2016


Gehälter der Bundesbediensteten steigen 2017 um 1,3 %

Bereits in der dritten Verhandlungsrunde haben sich heute die Regierung und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) auf eine Gehaltserhöhung 1,3% für die Bundesbediensteten geeinigt. Die Gehaltserhöhung beginnt am 1. Jänner 2017. Wurde die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis abgebrochen, weil statt einem ernstzunehmenden Angebot der Regierung nur eine vage Ansage in Richtung „Zeit statt Geld“ vorlag, haben sich heute die Verhandlungspartner bereits nach zwei Stunden geeinigt.
Die Metaller schlossen im Vergleich mit 1,68% und der Handel mit 1,33% ab.
Zufrieden zeigten sich nach den Verhandlungen Staatssekretärin Duzdar und GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl. Es ist für Duzdar ein „sehr positiven Ergebnis“ und Schnedl ist der Abschluss ebenfalls „sehr gute“. (orf.at)
Für die UGÖD und ÖLI-UG ist der Abschluss mit 1,3% kein Grund „zur Freude“, wurde mit diesem Ergebnis weder ein gerechter Anteil am Wirtschaftswachstum angerechnet noch die Mehrarbeit abgegolten, die sich durch den Einstellungsstopp in den letzten Jahren ergeben hat.

 

30.11.2016

2017 1,3% mehr für Bundesbedienstete
1,3% mehr für die Bundesbediensteten

"Chancenindex": Die besten Schulen für die ärmsten Kinder

Eineinhalb Monate nach dem kolportierten Aus der Idee der sozialindizierten Ressourcenzuteilung verkündet die Bildungsministerin in diepresse.com (Sibylle Hamann: „Gerade die ärmsten Kinder brauchen die besten Schulen“), dass sie künftig jenen Schulen, die wegen der sozialen Herkunft ihrer Kinder die größeren Aufgaben bewältigen müssen, mehr Lehrpersonal und Ressourcen als anderen geben will. Im Oktober musste BM Sonja Hammerschmid für die Zustimmung der ÖVP zum Schulautonomiepaket ihr Vorhaben zur sozialindizierten Ressourcenzuteilung opfern.
So erfreulich wie überraschend der erneute Versuch der Ministerin, dem bekannten Problem der fehlenden sozialen Durchmischung von Schulen vor allem im urbanen Bereich eben durch eine sozialindizierte Ressourcenzuteilung zu begegnen. "Chancenindex" ist der neue Name für die sozialindizierte Ressourcenzuteilung an Schulen.
Jene Kinder, die daheim weniger Ressourcen haben, benötigen mehr staatliche Unterstützung. Deshalb sollen Schulen mit vielen Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen zusätzliche Mittel bekommen, die sie in zusätzliche Lehrer, nicht pädagogisches Personal, Sozialarbeit, Ausstattung, Unterrichtsmaterialien, individuelle Förderung, besondere Projekte oder zusätzliche Sprach-, Musik- oder Sportangebote investieren können, je nachdem, was der Standort braucht.
Das ist eine bestechende Idee, findet Sibylle Hamann (Die Presse). Wirkt sie doch in mehrere Richtungen gleichzeitig. Kinder, die vom Schicksal benachteiligt wurden, bekommen für die Schulen so einen zusätzlichen materiellen „Wert“. Sie ziehen Ressourcen an, bringen mehr Personal an die Schulen, was den Lehrenden neue Möglichkeiten eröffnet und die Arbeit attraktiver macht. Was insgesamt bessere Stimmung erzeugt – und ziemlich sicher auch bessere Leistungen.
Gut möglich, dass eine solche Schule– mit besonders engagierten Lehrern, besonders guter Ausstattung und besonders guter Stimmung – schließlich auch mehr Kinder von der anderen Straßenseite anzieht. Wogegen, im Sinn der sozialen Durchmischung, natürlich nichts einzuwenden wäre.

 

30.11.2016

Statt sozialindizierte Ressourcenzuteilung - Modell "Chancenindex"
Statt sozialindizierte Ressourcenzuteilung soll das Modell "Chancenindex" kommen

Grafik: Gerhard Pušnik
Grafik: Gerhard Pušnik

 

30.11.2016


Christian Felber in Schulbüchern: Wieso diese Aufregung?

"IV und WKO haben Angst": die-wirtschaft.at:

Christian Felber in Schulbüchern lehrt so manchen das Fürchten. Denn der "Gemeinwohlökonom" und Ex-Sprecher von Attac Österreich, Christian Felber, wurde in mehreren Schulbüchern in einer Reihe mit John Maynard Keynes, Karl Marx, Milton Friedman und Friedrich August von Hayek genannt. Die Aufregung war groß, nun wurde er, wie von 141 PetitorInnen und der OÖ. Industriellenvereinigung gewünscht, aus einem der Bücher entfernt. Woher die Aufregung kommt, hat er in einem Interview mit die-wirtschaft.at erläutert.
Christian Felber ortet den starken Gegenwind auf seine Nennung in drei Schulbüchern einiger Ökonomen einmal darin, dass er nicht Wirtschaft studiert habe und er deshalb „Ökonomie in einen breiteren Kontext und decke dadurch einiges auf, was in der Binnenlogik nicht auffällt: zum Beispiel die Verwechslung von Ziel und Mittel.“ Und er stehe für die „Entwicklung schlüssiger Alternativen“, die in „der Gesellschaft, außerhalb der Elfenbeintürme, eine starke Resonanz auslösen und umgesetzt werden“. 
Die Frage: „Finden Sie, dass Sie in Schulbüchern vorkommen sollten?“, beantwortet Felber, dass er kein Schulbuchautor sei, „aber gemessen an den hier anzulegenden Kriterien "Multiperspektivität" und "Kontroversität", welche die Autoren nannten, war die Wahl wohl kaum falsch. Da ich in drei Schulbüchern bin, könnte was dran sein. Inhaltlich sehe ich mein Verdienst darin, dass ich den zentralen Systemfehler der "Ökonomie" aufgedeckt habe, die ja, genau deswegen eigentlich "Chrematistik"* ist: die Verwechslung von Ziel und Mittel. Das ist schon etwas ganz Wesentliches und Folgenreiches, wenn diese Erkenntnis umgesetzt wird - in Form von Gemeinwohl-Produkt, Gemeinwohl-Bilanz und Gemeinwohl-Prüfung. Ich fände es aber auch nicht falsch, wenn ich nicht vorkäme, ich wusste es bis vor kurzem ja gar nicht. In zehn Jahren werden wir wissen, ob die Autoren einen guten Riecher oder sich verrochen haben.“

 30.11.2016

Christian Felber in Schulbüchern lehrt so manchen das Fürchten
Christian Felber in Schulbüchern lehrt so manchen das Fürchten

Grafik: Gerhard Pušnik
Grafik: Gerhard Pušnik

 

29.11.2016


Linz – Landeslehrer/innentag: Kritik am Schulautonomiepaket

Ein Tag vor dem Landeslehrer/innen-Tag der Pflichtschullehrer/innen in Linz übt vor allem der VP-nahe Christliche Lehrerverein (CLV) heftige Kritik am geplanten Autonomiepaket. Gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) kündigt Paul Kimberger sogar Kampmaßnahmen an: „Wir behalten uns Schritte vor. Auch Kampfmaßnahmen sind möglich.“
Kimberger vermutet hinter den geplanten Maßnahmen zur Umsetzung des Autonomiepaketes ein Sparpaket. Vor allem die Bildung von Schul-Clustern und das Aus für gesetzlich geregelte Klassenschülerhöchst- und Teilungszahlen hätten beträchtliches Sparpotential auf Kosten der Schul- und Unterrichtsqualität.
Für Alexander Brix, Vorsitzender der Grünen Pädagogen, ist in erster Linie die vorgesehene Reduzierung der Mitbestimmungsrechte der Schulpartner unakzeptabel: „Die Mitbestimmung von Eltern, Lehrern und Schüler darf auf keinen Fall gestrichen werden.“ (OÖN)

 

29.11.2016

Kimberger Landeslehrertag Linz 2016
Kimberger droht mit Kampfmaßnahmen

Grafik: Gerhard Pušnik
Grafik: Gerhard Pušnik

 

28.11.2016


Erster Österreichischer Inklusionspreis - Preisverleihung

Preisverleihung am 30. November: Das Beste was Österreich an Inklusion zu bieten hat!
Die Lebenshilfe verleiht mit freundlicher Unterstützung der Österreichischen Lotterien erstmalig den Österreichischen Inklusionspreis. Am 30.11. werden die besten Inklusionsprojekte im Rahmen einer Preisverleihung in Wien feierlich ausgezeichnet.
Mittwoch, 30. November 2016, Einlass 19 Uhr, Beginn 19:30 Uhr     

Studio 44 der Österreichischen Lotterien, Rennweg 44, 1030 Wien
"Der Österreichische Inklusionspreis prämiert Projekte in ganz Österreich, die zeigen, dass Inklusion bereits stattfindet. Die Auszeichnung soll zum Ausdruck bringen, dass Menschen mit Beeinträchtigungen ein Recht darauf haben zu leben wie andere auch! Gute Beispiele gibt es genug, sie müssen nur Beachtung und Nachahmung finden, damit wir mehr Selbstbestimmung und Teilhabe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention für Menschen mit Beeinträchtigungen in Österreich erreichen können - egal wie hoch der jeweilige Unterstützungsbedarf von Personen ist", so Germain Weber, Präsident der Lebenshilfe Österreich.
„Inklusion ist wichtig - Inklusion im Sinne eines gleichberechtigten und wertschätzenden Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Initiativen wie der Inklusionspreis sind ein wichtiger und ein großer Schritt in diese Richtung. Daher freut mich das Zustandekommen dieser Initiative als Gemeinschaftsprojekt außerordentlich“, so Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien.
Mit: Albert Brandstätter (Generalsekretär Lebenshilfe Österreich), Erwin Buchinger (Behindertenanwalt des Bundes), Martina Eigelsreiter (Diversitätsbüro St. Pölten / Städtebund), Martin Habacher, (Blogger und Selbstvertreter), Bettina Glatz-Kremsner (Österreichische Lotterien), Germain Weber (Präsident Lebenshilfe Österreich), Andreas Zehetner (Selbstvertreter der Lebenshilfe). Die Projektverantwortlichen der PreisträgerInnen und der Ehrenliste sind zur Preisverleihung geladen.

 

27.11.2016


Der neue Kreidekreis digital 6/2016

Aus dem Inhalt:

 

Gewerkschaftsdemokratie und Minderheitenrechte | Wie Musisches und Ethisches behandelt werden |

Finnland verstärkt den projektorientierten Unterricht | Integration und Inklusion an Berufsschulen |

Gerüchte und Fakten | Rechte Partei ruft zur Denunzierung auf | Recht praktisch | Fragen und Antworten | Literaturtipp | Kunstseite | Termine
>>> zum kreidekreis digital 6/2016

 

26.11.2016

KrKr 5/2016 digital
KrKr 6/2016 digital

frühwarnung – Das Herbstheft`16

Oberösterreich: Die Zeitung mit System

Aktuelle digitale Ausgabe 04 November 2016

Inhalt:

  • Supportsysteme in der Schule etablieren
  • Chancen schaffen!
  • Zu den ReferentInnen beim LehrerInnentag I
  • Zu den ReferentInnen beim LehrerInnentag II
  • Begriffsfälschung Schulautonomie
  • Kein freiwilliges 10. Schuljahr für jugendliche Zuwanderer bzw. Flüchtlinge!
  • Nicht mehr ohne uns!
  • Lesenswertes
  • Menschlich handeln

 

25.11.2016

frühwarnung 04 November 2016
frühwarnung 04 November 16

Bildungsbudget: Problemfall FM Schelling

orf.at: Erneut Budgetlücken bei Bildung
Wie jedes Jahr, erzeugt Finanzminister Schelling auch im Budget 2017 eine strukturelle Budgetlücke im Bildungsbudget. Wir haben des Öfteren darüber berichtet. Und wieder setzt Schelling ein klares Zeichen dafür, dass ihm das öffentliche Bildungswesen nicht wichtig ist. Die permanente Unterdotierung des Bildungsbudgets ist auch ein Grund der aktuellen Bildungsmisere in Österreich. Ein durch und durch neoliberal ideologisierter Finanzminister ist eben ein Problem, nicht nur für das Bildungsressort. Immerhin hat sich das strukturelle Budgetloch von € 565 Mio. 2016 auf € 191 Mio. im Budget 2017 verringert. Ein Grund zur Freude ist das aber noch lange nicht.
So sieht das auch die Opposition. NEOS-Chef Matthias Strolz sieht in der ständigen Unterdotierung eine „Geringachtung des Parlaments“. Auch der grüne Bildungssprecher Harald Walser beklagte die Unterdotierung. Die Ministerin werde damit unter Druck gesetzt, dass man ein Budget beschließt, „das nicht halten kann“. Die FPÖ könne dem Budget nicht zustimmen, wenn der wichtige Bereich der Bildung nicht ausfinanziert sei. (orf.at)

 

24.11.2016

Problemfall FM Schelling
Problemfall FM Schelling


Außerdem: Ein Klick auf den ÖLI-UG Button öffnet direkt die Homepage auf deinem Smartphone.

Du findest das APP im Play-Store unter dem Suchbegriff „ÖLI“ oder direkt über diesen Link.

 

 

ÖLI-UG APP


Eugen Roth: Ein Mensch, verführt von blindem Zorn ….

Von Josef Kramer
Wenn einem nichts mehr einfällt in Anbetracht der Entwicklungen und im Hinblick auf die kommende Wahl,

blättere ich gerne nach bei den Poeten.
Viermal wurde ich fündig bei Eugen Roth.

 

23.11.2016

Unentgeltliche Einschaltung für VdB
Unentgeltliche Einschaltung für VdB

Eugen Roth
Warnung
Ein Mensch, verführt von blindem Zorn,
Bläst in das nächste beste Horn.
Nun merkt er, nach dem ersten Rasen,
Dass er ins falsche Horn geblasen.
Zu spät! Der unerwünschte Ton
Ist laut in alle Welt entflohn.
Wenn schon Moral, dann wäre es diese:
Dass man am besten gar nicht bliese!

Eugen Roth
Das Böse
Ein Mensch pflückt, denn man merkt es kaum,
Ein Blütenreis von einem Baum.
Ein andrer Mensch, nach altem Brauch,
Denkt sich: was der tut, tu ich auch.
Ein dritter, weils schon gleich ist, fasst
Jetzt ohne Scham den vollen Ast –
Und sieh, nun folgt ein Heer von Sündern,
Den armen Baum ganz leer zu plündern.
Von den Verbrechern war der erste,
Wie wenig er auch tat, der schwerste:
Er nämlich übersprang die Hürde
Der unantastbar reinen Würde.
***
Den Menschenrechten droht dasselbe.       

Eugen Roth
Immer dasselbe
Ein Mensch vor einer Suppe hockt,
Die ihm ein Unmensch eingebrockt.
Er löffelt sie, gewiss nicht froh –
Der Unmensch, der ist, wer weiß wo
Und hofft, man würd‘ auf ihn vergessen.
Kaum ist die Suppe ausgefressen,
Kommt er zurück von ungefähr,
Als ob er ganz wer andrer wär
Und brockt, bescheiden erst und klein,
Die nächste Suppe wieder ein.
Der Mensch, machts auch der Unmensch plump,
Sieht nicht: Es ist der alte Lump!
Bis ihm vom Auge fällt die Schuppe,
Sitzt er vor einer neuen Suppe!
****
Mahlzeit!

 

Eugen Roth
Umstürze
Ein Mensch sieht wild die Menschheit grollen:
Pass auf! Jetzt kommt, was alle wollen!
Doch schau, die Klügern sind schon still:
`s kommt, was im Grunde keiner will.

***
…außer wir werden doch  klüger.


Doch Einigung auf Ganztagsschule, BK Kerns „Herzensprojekt“.

Obwohl sich die ÖVP auf Druck der schwarzen Länderchefs noch am Montag kritisch über die Ganztagsschulpläne des Bildungsministeriums geäußert hat, konnte sich BM Hammerschmid im Ministerrat weitgehend durchsetzen. Die Bundesregierung hat sich am Dienstag doch darauf geeinigt, die 750 Mio. Euro aus der Bankenabgabe für den Ausbau der Ganztagsschule einzusetzen.
Wobei die Mittel in den ersten beiden Jahren primär für Ganztagsschulen mit verschränktem Unterricht eingesetzt werden sollen. Vor allem gegen die verschränkte und damit verpflichtende Ganztagsschule wehrten sich die ÖVP Länderchefs bis zuletzt. Über die Vergabe von 500 Mio. Euro entscheidet das Ministerium und die Länder können 250 Mio. Euro vergeben. Wobei die Investitionsprojekte der Länder den vorgegebenen Kriterien entsprechen und dem Ministerium zur Prüfung vorgelegt werden müssen.
Für Bundeskanzler Christian Kern sei der Ausbau der Ganztagsschulen ein „Herzensprojekt“, denn sei damit eine "deutliche Verbesserung der Bildungsqualität" zu erwarten. Auch aus sozialpolitischer, integrationspolitischer und frauenpolitischer Sicht sei der Ausbau des Ganztagsschulangebotes wichtig, weil dadurch Frauen in Teilzeitarbeit eine verstärkte Beteiligung am Arbeitsmarkt ermöglicht werde (diepresse.com)

 

23.11.2016

Regierung einigt sich auf Ausbau der verschränkte Ganztagesschule
Regierung einigt sich auf Ausbau der verschränkte Ganztagesschule

Beamtengehaltsverhandlungen 2017 – Einigung nicht in Sicht

Auch beim zweiten Termin der Gehaltsverhandlungen der Bundesbediensteten am 22. November 2016 wurde keine Einigung erzielt.
Seitens des Dienstgebers, vertreten durch Staatssekretärin Muna Duzdar und Finanzminister Hans Jörg Schelling wurde erneut kein ernstzunehmendes Angebot vorgelegt. Sie haben Anstelle einer Gehaltserhöhung eine Freizeitoption (Zeit statt Geld) thematisiert, berichtet Norbert Schnedl (GÖD) Christian Meidlinger (younion) von den gestrigen Gehaltsverhandlungen.

Das ist absolut unakzeptabel, stellt die ÖLI-UG klar. Das würde bestenfalls auf eine Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich hinauslaufen. Wie gesagt: bestenfalls, wenn die Rahmenbedingungen für eine tatsächliche Arbeitsentlastung geschaffen werden. Zum Beispiel durch zusätzliches Personal.
Die ÖLI-UG fordert zuerst ernsthafte Gehaltsverhandlungen mit dem Ergebnis einer Gehaltserhöhung deutlich über der Inflationsrate. Danach soll über eine Arbeitszeitverkürzung im öffentlichen Dienst seriös verhandelt werden. Ein Angebot über Arbeitszeitverkürzung ohne vollen Lohnausgleich kann wohl nicht als ernsthaft bezeichnet werden.
Das Verhandlungsteam der Arbeitnehmerseite forderten „ein wertschätzendes Angebot“ von der Arbeitgeberseite, das die Abgeltung der Inflation und die Stärkung der Kaufkraft zum Ziel haben“ müsse.
Die Verhandlungen nächsten Mittwoch fortgesetzt.

 

23.11.2016

ÖLI-UG: Angebot über Arbeitszeitverkürzung ohne vollen Lohnausgleich ist unseriös
ÖLI-UG: Angebot über Arbeitszeitverkürzung ohne vollen Lohnausgleich ist unseriös

Ganztagsschule: Doch mehr Einfluss für die Länder?

Nach dem heutigen Ministerrat werden wir es wissen. Musste BM Sonja Hammerschmid in er Sache Ganztagesschule dem Druck der Länder nachgeben?

Seit der Einigung der Regierungsparteien im Juli, dass von 2017 bis 2025 insgesamt 750 Millionen Euro aus der Bankenabgabe für die Ganztagsbetreuung an die Schulen fließen sollen, üben die schwarzen Länder Kritik an den Vergabemodalitäten dieser Mittel. Primär wollen die Länder mehr Einfluss bei der Verwendung und Zuteilung der Geldmittel. Wie (fast) immer wenn es den schwarzen Länderchefs um Bildung geht.

Der Entwurf der Bildungsministerin Sonja Hammerschmid sieht zwar vor, dass die Länder und Gemeinden entscheiden können, für welche Schulen Förderungen beantragt werden, aber die letztendliche Entscheidung liegt beim Bildungsministerium. Auf Druck der Länder will die ÖVP bei diesem Punkt noch Änderungen durchsetzen. Die Länder verlangen auch die Entscheidungsmacht bei der Mittelvergabe. Damit wollen sie die Vorgabe des Bildungsministeriums unterwandern, primär Ganztagsschulen mit verschränktem Unterricht zu finanzieren.

 

22.11.2016

Ganztagesschule: Nachmittagsbetreuung oder verschränkter Unterricht
Ganztagesschule: Nachmittagsbetreuung oder verschränkter Unterricht

Hans-Henning Scharsach: Burschenschafter Norbert Hofer

Wir wollen nicht danebenstehen und tatenlos zusehen und zuhören.
Deshalb weisen wir auf die Recherche des bekannten Journalisten Hans-Henning Scharsach zu Norbert Hofer und seiner politischen Heimat hin.

 

Faktensammlung zum Präsidentschaftskandidaten und Burschenschafter Norbert Hofer
Ein rechtsextremer, partiell neonazistisch, demokratie- und verfassungsfeindlich agierender Akademikerklüngel, aus dem die schlimmsten Nazi-Verbrecher und die brutalsten politischen Gewaltverbrecher der Nachkriegszeit hervorgegangen sind, hat Österreichs nach allen Umfragen stimmenstärkste Partei zuerst unterwandert, dann dominiert und zuletzt in Besitz genommen. Parteiführung, Parlament und sieben von neun Landesverbänden werden von Burschenschaftern dominiert. In den beiden verbliebenen Landesverbänden stehen Burschenschafter auf dem Sprung an die Spitze.
Die unter dem Dachverbänden „Deutsche Burschenschaft“ und „Burschenschaftliche Gemeinschaft“ agierenden deutschnationalen, schlagenden Verbindungen werden in großen Teilen der Medien und Öffentlichkeit falsch (oder gar nicht) wahrgenommen: als locker miteinander verbundene Gemeinschaft autonomer kleiner Vereine mit beschränktem politischen Einfluss. In Wirklichkeit sind sie auf dem Sprung, mit einem Bevölkerungsanteil von etwa 0,04 Prozent die ganze Macht in Österreich zu übernehmen. >>> weiter lesen

 

22.11.2016

Unentgeltliche Einschaltung für VdB
Unentgeltliche Einschaltung für VdB

apflspalten

Wien: Die Zeitung der aktiven Pflichtschullehrer/innen – unabhängige Gewerkschafter/innen

Aktuelle digitale Ausgabe 11/2016

Inhalt:

  • Vorwort: WiSionäre Schule?
  • Thema Autonomiepaket:
    • Warum werden wir LehrerInnen nicht gefragt? Wir haben Ideen!
    • ÖLI-UG zum Autonomiepaket 2016 - "in Summe negativ"
    • Wohin mit den lästigen, aufmüpfigen und kritischen PädagogInnen?
    • Offener Brief: Sehr geehrte Frau Dr.in Bundesministerin Hammerschmid - Autonomiepaket für Schulen
  • Meinung:
    • Gedanken zur Grundschulreform
    • Gerüchte und Fakten ohne Anspruch auf Vollständigkeit
    • Rechnungshof : Bildungs – Sparpaket
    • The Cult of Cargo
  • Service: APP der ÖLI-UG - ab jetzt im Android-Store

 

21.11.2016

apflspalten - Die Zeitung der aktiven Pflichtschullehrer/innen – unabhängige Gewerkschafter/innen
apflspalten - Die Zeitung der aktiven Pflichtschullehrer/innen – unabhängige Gewerkschafter/innen

Finnland: Phenomen-Based Learning

Phenomen-Based Learning – Finnland verstärkt den projektorientierten Unterricht
Erweiterung des fächerübergreifenden Unterrichts, keine Abschaffung der Unterrichtsfächer.

 

Aus: Carsten Schmiester: Schulreform in Finnland: Wenn Lernen zum Phänomen wird

Zusammengefasst von Peter Steiner.

PBL – Phenomen-Based Learning oder einfach „Phänomen-Unterricht“ ist seit dem heurigen Schuljahr Pflichtprogramm in der finnischen Schule, berichtet der ARD-Reporter Carsten Schmiester. Das bedeute aber nicht die Abschaffung der Unterrichtsfächer, wie das in der Öffentlichkeit in Schlagzeilen behauptet werde, heißt es in einer Presseaussendung des Bil-dungsministeriums  Finnlands. PBL sei eine Ergänzung des bisherigen Unterrichts, Grundla-genwissen bleibe wichtig.
Komplexe Phänomene fordern verstärkte interdisziplinäre Behandlung
Themen wie Flüchtlingsproblematik, Europäische Union, Klimawandel werden interdisziplinär erarbeitet und unterrichtet. Ihre Komplexität könne nicht mehr durch getrennten Unterricht in z.B. Mathematik, Geschichte, Physik, Wirtschaft und Kunst erfasst und verstanden werden, daher sei es wichtig, das Grundlagenwissen der einzelnen Gegenstände zusammenzuführen, berichtet Schmiester im ARD-Radio am 20. 11. 2016.
Nicht durch faktenorientierte Standardtests bewertbar
In Finnland gebe es einen Grundkonsens, dass eine zunehmend komplexe Welt das Verstehen von Zusammenhängen und nicht getrennter Einzelaspekte fordere, so Lena Krokfors, Profes-sorin für LehrerInnen-Ausbildung über das Konzept. Wie die einzelnen Schulen PBL einset-zen, bleibe ihnen überlassen. Sie haben aber große Freiheit in der Gestaltung ihrer Lehrpläne.
Einfach umlegbar sei das Konzept auf andere Schulsysteme nicht, wird von finnischen Bil-dungsforschern erläutert. Als Kernfrage stellt sich auch in Finnland, wie dieses „weichere“, komplexere Wissen abgefragt und benotet werden soll. In Ländern, die sehr auf „faktenorien-tierte Standardtests“ setzen, werde der Phänomen-Unterricht eher nicht funktionieren.

 

20.11.2016

PBL – Phenomen-Based Learning oder einfach „Phänomen-Unterricht“
PBL – Phenomen-Based Learning oder einfach „Phänomen-Unterricht“

Ganz recht, hier fehlt ein Stück!

Aktion gegen weitere Reduktion der Kreativfächer

Durch die neuen Lehrpläne in der BAfEP, vormals BAKIP, wird die Früherziehung stärker in den spezifischen Fächern eingebunden. Das Problem dabei, dass den wenig kreativen Lehrplanmacher/innen nichts Besseres eingefallen ist, als die sicher sinnvolle verstärkte Konzentration auf die Früherziehung auf Kosten der anderen Fächer erfolgt. Vor allem die Kreativfächer sind am meisten davon betroffen. Wir haben des Öfteren und ausführlich darüber berichtet. „Die Anzahl der Schulstunden mit musischen Inhalten geht seit Jahren zurück, obwohl es schon die Spatzen von den Dächern zwitschern, wie wichtig diese Fächer für die neurologische Entfaltung sind“, bringt Gaby Atteneder (ÖLI-UG) das Problem auf den Punkt.

Jetzt droht mit dem neuen Lehrplan für das Kolleg der BAfEPs dem kreativen Fächerkanon eine weitere Reduzierung. Dass gerade diesmal die Lehrplanverantwortlichen mehr Einfallreichtum an den Tag legen und das Spardiktat nicht als Priorität betrachten, ist wohl nicht zu erwarten. „Wir werden wir wohl wieder „Federn lassen“ müssen“, ärgert sich Gabi Müller, Kunstpädagogin an der BAfEP Linz. Die Kunstpädagogen an den BAfEPs wollen aber die Entwicklung nicht einfach hinnehmen: „Es gilt also, wieder gute Argumente zu sammeln und eine Lobby zu finden. Nicht nur für die aktuelle Situation, sondern auch für die drohende künftige Zusammenlegung von technischem und textilem Werken!“ Die streitbare Kunsterzieherin weiß auch schon, wie man die Schüler/innen, Eltern, Kolleg/innen und andere Personen für ihre Situation sensibilisieren kann.

„An meiner Schule (BAfEP Linz, Lederergasse) haben wir Kunsterzieher/innen deshalb beschlossen, künftig bei Präsentation im öffentlichen Raum ein Zeichen zu setzen. Im konkreten Fall wird er ein Lichtobjekt aus 19 Einzelteilen im Advent in der Aula aufgestellt und bei der Weihnachtsbesinnung im Neuen Dom gezeigt.“ Eine Anregung, nicht nur im Kreativbereich positiv und mit mehr Kreativität auf seine Anliegen aufmerksam zu machen.

 

20.11.2016

Es fehlt ein Stück ...
Es fehlt ein Stück ...

"Eliten" ist das neue Schimpfwort

derStandard.at: Kolumne Hans Rauscher
Wenn rechte Elitäre die liberale Demokratie als "elitär" beschimpfen, dann müssen die liberalen Demokraten energisch gegenhalten Also sprach H.-C. Strache: "Die abgehobene und verfilzte Politelite ist nicht bereit zu lernen und endlich die Interessen der Bürger durchzusetzen. Kein Wunder, wenn die österreichische Bevölkerung am 4. Dezember 2016 mit Norbert Hofer den Systempolitikern, den abgehobenen Eliten und dem bürgerfremden Establishment eine Absage erteilen wird!"
Das ist ganz herzig. Der volksnahe, antielitäre Norbert Hofer hat soeben gegenüber Oe24 (bzw. Österreich) damit spekuliert, er könne ja nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten in eine der Staatswohnungen in der Wiener Hofburg einziehen. Elitärer geht's nicht. Und was ist mit Hofers Mitgliedschaft im St.-Georgs-Orden, dem "europäischen Orden des Hauses Habsburg-Lothringen"? Schirmherr ist "S. k. k. H. Erzherzog Karl von Habsburg-Lothringen". "S. k. k. H." steht für "Seine kaiserliche und königliche Hoheit".
Weniger skurril wird es, wenn man die rechten Strukturen im Halbdunkel betrachtet. Hofer gehört als Mitglied der schlagenden Burschenschaft Marko Germania Pinkafeld zum Netz der Burschenschafter. Dazu schreibt der Rechtsextremismusexperte Hans-Henning Scharsach: "Parteiführung, Parlament und sieben von neun Landesverbänden (der FPÖ) werden von Burschenschaftern dominiert." Ein "rechtsextremer, partiell neonazistischer, demokratie- und verfassungsfeindlich agierender Akademikerklüngel (...) hat Österreichs nach allen Umfragen stimmenstärkste Partei zuerst unterwandert, dann dominiert und zuletzt in Besitz genommen". Elitärer als bei den öffentlichkeitsscheuen, in seltsamen Ritualen verbundenen Burschenschaftern geht's echt nicht.
Schon wieder zu viel Hofer, Strache und FPÖ? Aber wenn die elitären Elitenverächter von ganz rechts im Vormarsch sind, sollte man das diversen (bürgerlichen) Wohlmeinenden auch klarmachen. Zweitens gibt es ja eine einigermaßen berechtigte Debatte, ob die Eliten, diesfalls die "liberalen Eliten", nicht die "Ängste und Sorgen" der einfachen Bürger missachtet hätten. Dies habe zu der rechtspopulistischen Welle geführt, die mit Trump einen vorläufigen Höhepunkt erreichte.
Da ist zumindest was dran, wenngleich es schon lustig ist, wenn elitäre konservative Publizisten andere, liberalere als "elitär" beschimpfen. Und im Übrigen wird etwa Österreichs Presselandschaft von antielitären, ja antiaufklärerischen Zeitungen dominiert. Denen übrigens von einer umnachteten Politelite das Inseratengeld hinten hineingestopft wird. Das ist nicht umsonst, aber vergebens.
Der Zug zum Rechtspopulismus hat etwas mit der Angst um den bedrohten Wohlstand zu tun. Das Versäumnis mancher politischer und journalistischer Eliten war es, gegen die tektonische Verschiebung in der Wirtschafts- und Sozialstruktur des Westens nicht mit aller Energie Gegenmittel gesucht zu haben (z. B. durch Förderung von Ausbildungseliten). Aber wenn rechte Elitäre die liberale Demokratie als "elitär" beschimpfen und stattdessen eine autoritäre "Demokratie" schaffen wollen, dann müssen die liberalen Demokraten energisch gegenhalten.

 

19.11.2016

Unentgeltliche Einschaltung für VdB
Unentgeltliche Einschaltung für VdB

Debüt der PV-Akademie Kärnten

Informationsveranstaltung mit Gary Fuchsbauer

 

Donnerstag, 15. Dezember 2016   -   17:00 – 21:00 Uhr   -   Klagenfurt

 

Die PV-Akademie Kärnten lädt alle herzlich ein, die sich das notwendige Basiswissen aneignen wollen.

  • Dienstrechte und Dienstpflichten der LehrerInnen
  • Personalvertretungsgesetz
  • Gehaltsgesetz
  • Reisegebührenverordnung
  • Besoldungs-/Pensionsrecht
  • – konkrete Inhalte nach Wunsch der TeilnehmerInnen

Die Teilnahme ist mit keiner Mitgliedschaft und keinen Kosten verbunden. Die ÖLI-UG/UBG/UGÖD kommen für das Seminar, aber nicht für die Reisekosten auf.
Bitte anmelden mit Angabe von Name, e-Mail, Schule, Inhaltswunsch an a@oeli-ug.at od. 0680 2124358. Angemeldete bekommen dann weitere Infos.

Soll die PV-Akademie weitere Termine an anderen Orten organisieren? Bitte melden.

 

19.11.2016

PV Akademie Kärnten: Informationsveranstaltung mit Gary Fuchsbauer
PV Akademie Kärnten: Informationsveranstaltun am 15. Dezember 2016 mit Gary Fuchsbauer

ARGE Lehrer/innen lehnt „Autonomiepaket“ ab

In der Sitzung am 18. November 2016 hat die ARGE Lehrer/innen in der GÖD in einer Resolution ihre Kritik am „Autonomiepaket“ formuliert. Das Autonomiepaket, über das hier bereits ausführlich berichtet wurde, basiert auf einem am 18. Oktober 2016 im Ministerrat vorgeschlagenen Entwurf. Die ARGE Lehrer/innen befürchtet nun, dass es unter dem Schlagwort „Autonomie“ Gesetzesvorschläge zur Folge haben könnte, die negative Auswirkungen auf die Qualität der Schulen in ganz Österreich haben werden.

 

In der Resolution werden diesbezüglich drei zentrale Kritikpunkte aufgezählt:

  • Die ersatzlose Streichung der Klassenschülerhöchstzahl bzw. aller Eröffnungs- und Teilungszahlen.
  • Die vorgesehene Streichung von Mitbestimmungsrechten schulpartnerschaftlicher Gremien.
  • Die Zentralisierung der Bestellung von zukünftigen Cluster-/Schulleitungen und das damit verbundene Zurückdrängen vorhandener Mitbestimmungsrechte der Lehrer/innen.

 

18.11.2016

Resolution ARGE Lehrer/innen
Resolution ARGE Lehrer/innen

Hofers Spiel: Eine Videoserie über rhetorische Tricks

Untergriffe, Ablenkungsmanöver, Eigenlob und das Spiel mit Gefühlen – der FALTER zeigt in fünf Videos, wie Norbert Hofer die TV-Duelle beherrscht

Der FALTER entschlüsselt anhand des TV-Duells vom 19.05.2016 in seiner aktuellen Ausgabe die rhetorischen Tricks von Norbert Hofer. Ergänzend zur Covergeschichte wurde eine Serie aus fünf Videos erstellt. Sie zeigen exemplarisch, wie der ehemalige Kommunikationstrainer und heutige FPÖ-Präsidentschaftskandidat mit Unterstellungen arbeitet, den Gegner verwirrt und die Gefühle des Publikums steuert.

In seinem Lebenslauf verschweigt Hofer, dass er sechs Jahre als Kommunikations- und Verhaltenstrainer arbeitete. Im Wahlkampf führt er lehrbuchmäßig vor, was die FPÖ-Parteiakademie in Rhetorikkursen unterrichtet: Provokation, Polemik, Killerphrasen und Eristik – die Kunst des Zwietrachtsäens

 

18.11.2016

Unentgeltliche Einschaltung für VdB
Unentgeltliche Einschaltung für VdB

PV-Akademie erstmals am Bundeslehrer/innentag 2017 in OÖ

Wie jedes Schuljahr veranstaltet Oberösterreich einen Bundeslehrer/innentag. Und wie jedes Jahr bieten die Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG) und die Österreichische Lehrer/initiative – Unabhängige Gewerkschafter/innen (ÖLI-UG) in diesem Rahmen den ganzen Tag interessante Veranstaltungen an.

 

Erstmals organisiert die ÖLI-UG und die UBG am oberösterreichischen Bundeslehrer/innentag 2017 Veranstaltungen über die erst kürzlich gegründete PV Akademie. Die PV Akademie ist eine Kooperation der UBG, der ÖLI-UG, deren Länderorganisationen und der Unabhängigen Gewerkschafter/innen in der GÖD (UGÖD). Sie ist ein zentrales Bildungsinstitut, das selbst als Veranstalter auftritt und die Länderorganisationen der ÖLI und andere Personalvertretungsgremien im Bildungsbereich bei der Durchführung von Informations-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen unterstützt. (siehe dazu Beitrag vom 12.11.2016 „Erfolgreicher Start der neu gegründeten PV Akademie“)

 

Der Bundeslehrer/innentag findet am Dienstag, den 07. März 2017 statt.

Bitten den Termin bei der Planung der Schularbeiten, Tests, Lehrausgänge usw. beachten.

 

Die Veranstaltungen der ÖLI-UG im Volkshaus Kleinmünchen, Dauphinestr.19, 4030 Linz:
08.45 - 09.45 Uhr: Aktuelles zu Dienstrecht und Gewerkschaft
10.00 - 12.30 Uhr: "Soziale Medien – neue Chancen, neue Gefahren"
13.30 - 17.00 Uhr: PV-Akademie: PV-Recht, Dienstrechte und Dienstpflichten für LehrerInnen,

                                                  Pensionsrecht, Sabbatical, Zeitkonto, Altersteilzeit.

 

17.11.2016

Bundeslehrer/innentag OÖ am 7. März 2017
Bundeslehrer/innentag OÖ am 7. März 2017

Autonomiepaket: Droht Streik der Lehrer/innen?

Im Oktober wurde von BM Hammerschmid und Staatssekretär Mahrer erstmals das „Autonomiepaket für Schulen“ vorgestellt. Wir berichteten ausführlich darüber – „GROKO - Autonomiepaket für .....“ (18.10. 2016) ff.
Die ÖLI-UG kritisierte nach einer ausführlichen Analyse das wenig detaillierten Autonomiepaket, dass es die Hoffnung auf effektivere Schulstrukturen und pädagogische Freiräume erwecke, aber dringend erforderliche Reformschritte wie Sozialindex und Gesamtschule opfert, ein Angriff auf die bisherigen demokratischen Mitbestimmungsstrukturen, vor allem die Schulpartnerschaft darstellt, nicht auf eine dringend erforderliche Erhöhung des Schulbudgets abzielt und keine Bildungsreform, sondern eine Struktur- und Verwaltungsreform ohne erkennbare pädagogisch-innovative Ansätze ist.
Seitdem wurden weitere, leider auch unerfreuliche Details dieses Pakets bekannt, die die Lehrer/innen-Vertretung so sicher nicht hinnehmen wird. Deutet man die Signale richtig, bereiten sich die Lehrer/innen - Gewerkschaften in dieser Sache auf eine harte Auseinandersetzung mit der Regierung vor. Auch gewerkschaftliche Protestmaßnahmen werden immer wahrscheinlicher. Ein Hinweis dafür ist der aktuelle Beschluss des Fachausschusses AHS Tirol, dass er „im Rahmen seiner gesetzlichen Möglichkeiten alle Maßnahmen der AHS-Gewerkschaft zu unterstützen, die diese im Zusammenhang mit dem Autonomiepaket setzen wird. Dies betrifft insbesondere die Einberufung von Dienststellenversammlungen zwecks Information der Kollegenschaft.“ (Rundschreiben 3 – SJ 2016/17).
Der Fachausschusses AHS Tirol begründet in seinem Rundschreiben an die Kolleg/innen den Beschluss vor allem mit der befürchteten Entmachtung der Schulpartner, der fehlenden zusätzlichen Mittel für eine sozialindizierte Ressourcenzuteilung und der völligen Freigabe der Klassen- und Gruppengrößen.

 

16.11.2016

Autonomiepaket: Droht Streik der Lehrer/innen?
Autonomiepaket: Droht Streik der Lehrer/innen?

Beamtengehaltsverhandlungen 2017: Ergebnis der 1. Gehaltsrunde UGÖD fordert: Schluss mit der neoliberalen Sparwut

Laut einer Aussendung der GÖD (Siehe Grafik) wurden gestern in der ersten Gehaltsrunde vom WIFO die Eckdaten präsentiert und von Regierungsseite und Gewerkschaft akzeptiert.
Diese Parameter bilden unter anderen die Basis für die Fortführung der Gehaltsverhandlungen:
1,7% prognostiziertes Wirtschaftswachstum für 2016
0,75% Inflation (Oktober 2015 bis September 2016)
Als Wirksamkeitsbeginn wurde der 1. Jänner 2017 vereinbart (Laufzeit 12 Monate).
Die erste Verhandlungsrunde zur Erhöhung der Gehälter und Zulagen für 2017 fand zwischen den VertreterInnen der Bundesregierung unter der Leitung von Staatssekretärin Mag.a Muna Duzdar und BM Dr. Hans Jörg Schelling sowie dem Verhandlungsteam der Gewerkschaften unter Führung von Dr. Norbert Schnedl (GÖD) und Ing. Christian Meidlinger (younion) statt.

UGÖD-Kritik: Rationalisierungsgewinne im Bundesdienst nicht besprochen

Nicht besprochen wurde die Forderung der Unabhängigen Gewerkschafter/innen in der GÖD (UGÖD), die Abgeltung der Rationalisierungsgewinne der öffentlichen Hand, die durch die Arbeitsintensivierung für die Bediensteten durch den Aufnahmestopp, der trotz Einmalmaßnahmen (Flüchtlingsaufnahme, Asylverfahren, Integrationsmaßnahmen, Grenzschutz) fortgesetzt wird, kritisiert Reinhart Sellner, Vorsitzender der UGÖD und Mitglied im Vorstand der GÖD. „Für die Rationalisierungsgewinne im Bundesdienst müsste mindestens 1% in den Gehaltsverhandlungen berücksichtigt werden.“

 

16.11.2016

UGÖD: Schluss mit der neoliberalen Sparwut bei den Bundesbediensteten
UGÖD: Schluss mit der neoliberalen Sparwut bei den Bundesbediensteten




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