#allegleich: Petition gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung! Bitte unterzeichnen!

Logo #allesgleich auf aufstehen.at
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Petition #allegleich auf aufstehen.at

 

Für Gleichheit und ein freies, selbstbestimmtes Leben, für Demokratie, Menschenrechte und Solidarität mit jenen, die sich nicht wehren können - das ist die Basis der ÖLI-UG für ihren Einsatz für eine offene, moderne und demokratische Schule.

 

Dazu gehört auch, dass wir jede Art von Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung ablehnen und Schutz für die Kinder und Jugendlichen fordern, deren Entwicklung nicht dem vermeintlichen "Normalsein" entspricht. Anderssein bedeutet Vielfalt und Individualität!

 

Daher bitten wir um die Unterzeichnung der Petition #allegleich auf aufstehen.at an die Bundesregierung, das Gleichbehandlungsgesetz auch außerhalb der Berufswelt anwendbar zu machen, etwa wenn ein Schüler, der seine Homosexualität offen zeigt, gemobbt und benachteiligt wird, einem lesbischen Paar eine Wohnungsanmietung verweigert oder ein Fahrgast wegen seiner Homosexualität aus dem Taxi geworfen wird. Hier gibt es keine rechtlichen Konsequenzen. Das zu ändern, wurde die Petition ins Leben gerufen.

 

"Vor kurzem hat die Schweiz ein Diskriminierungsverbot aufgrund sexueller Orientierung beschlossen, in den meisten europäischen Ländern ist es schon längst in Kraft. Auch das Komitee der UN-Frauenrechtskonvention empfiehlt Österreich eine Vereinheitlichung und Ausweitung des Diskriminierungsschutzes

 

Wir können nicht zulassen, dass Menschen weiterhin aufgrund ihrer sexuellen Identität oder Orientierung benachteiligt oder herabgewürdigt werden dürfen! Appellieren wir deshalb an die zuständigen Minister*innen in der Bundesregierung: Beschließen Sie endlich einen umfassenden, gesetzlichen Diskriminierungsschutz!" (Auszüge aus dem Petitionstext)

 

Petition #allegleich auf aufstehen.at


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VIENNA PRIDE: 50 Wiener Schulen hissen Regenbogenfahne als Zeichen gegen Diskriminierung

Regenbogenparade - CSD
Regenbogenparade - Christopher Street Day. Bild von rihaij auf piixabay.

Sie setzen ein Zeichen um LGBTIQ-Schüler*innen den Rücken zu stärken, ein „Zeichen des Respekts und des Miteinanders, gegen Diskriminierung und Stigmatisierung“. Rund 50 Schulen in Wien hissen am Anfang der Vienna Pride die Regenbogenfahne. Die ÖLI-UG stellt sich hinter die Forderung, LGBTIQ-Schüler*innen an den Schulen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und sie vor Diskriminierung und Angriffen zu schützen.

 

Die Regenbogenfahne weht seit 1978 als Symbol für die Rechte aller lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgender, intergeschlechtlichen und queeren (LGBTIQ-)Menschen. Das Projekt "FLAGincluded" der Wiener Homosexuellen-Initiative HOSI mit der AHS Rahlgasse vergibt Regenbogenfahnen an alle interessierten Schulen. Sie sollen im Pride-Monat Juni die Unterstützung und Akzeptanz der Bildungseinrichtungen für ihre LGBTIQ-Schüler*innen zum Ausdruck bringen. Wir von der ÖLI-UG schließen uns den Forderungen zum Schutz der Rechte der Schüler*innen

 

Schutz der LGBTIQ-Kinder vor Konversionstherapien und Genitalverstümmelungen

 

"Der Schutz von LGBTIQ-Kindern und -Jugendlichen ist notwendig", erklärt Ann-Sophie Otte, Obfrau der HOSI Wien im Rahmen der Eröffnungsfeier. „Da sind erstens die sogenannten ‚Konversionstherapien‘, besser bekannt als ‚Homo-Heiler‘ – also unwissenschaftlicher Unsinn, den auch der Weltärztebund strikt ablehnt, bei dem Kinder und Jugendliche terrorisiert werden, um ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität zu ändern. Dabei werden diese Kinder oft schwer traumatisiert. Das muss endlich umfassend verboten werden.“

 

Außerdem werden noch immer medizinisch nicht-notwendige Genitaloperationen an  intergeschlechtlichen Kindern durchgeführt. Weil sie biologisch nicht eindeutig als männlich oder weiblich erkannt werden können, soll die Operation eine vermeintliche Normalität herstellen, mit schweren Folgewirkungen. "Das bedeutet neben den psychischen auch körperliche Folgeschäden, die bis hin zum Verlust der Orgasmusfähigkeit gehen. Das ist nichts anderes als legalisierte Genitalverstümmelung“, so Ann-Sophie Otte.

 

Solidarität der Stadt Wien und der Politik mit den LGBTIQ-Anliegen

 

Ihre Solidarität mit den Anliegen der LGBTIQ-Gemeinschaft und speziell der Schüler*innen zeigten Sozialminister Mückstein und der Bezirksvorsteher von Mariahilf, Rumelhart bei der Fahnenfeier vor der AHS Rahlgasse. Mückstein: "Zu Beginn des Pride Months hissen wir heute die Regenbogenfahne – als Zeichen des Respekts und des Miteinanders, gegen Diskriminierung und Stigmatisierung." Unabhängig von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität – alle Menschen haben die gleichen Rechte und müssen diese auch leben können – in der Gesellschaft, im Gesundheitswesen, in der Schule. Es sei eine Feier der Vielfalt des Lebens, betonte Mückstein.

 

Die Volks- und Mittelschule Leopoldschule im zweiten Wiener Gemeindebezirk arbeitet speziell unter den Gesichtspunkten Inklusion, Diversität und Kreativität. Hier hissten Wiens Vizebürgermeister Wiederkehr und Bezirksvorsteher Nikolai die LGBTIQ-Fahne. Die Stadt Wien erweist der Diversität und Inklusion, der Freiheit und den gleichen Rechten aller Menschen mit Regenbogenfahnen an Amtshäusern und öffentlichen Gebäuden sowie an den Wiener Straßenbahnen ihren Respekt und ihre Unterstützung.

 

PSt


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ÖLI-UG wirkt! Auch Gesundheitsminister Mückstein für Luftfilter in den Klassen!

Tafel Wir fordern gesunde Luft im Klassenzimmer!
Wir wollen gesunde Luft!

Für eine sichere Schule im Herbst müssen Luftreinigung, eine Fortsetzung der PCR-Tests und der Impfkampagne als Maßnahmenpaket jetzt schon vorbereitet und umgesetzt werden. Warum? Wir brauchen ein gesundes Raumklima und befinden uns im Wettlauf mit dem Corona-Virus und seinen Mutanten, sagt Hannes Grünbichler von der ÖLI-UG.

 

Gesundheitsminister Mückstein tritt für Luftfilter in Schulklassen ein. „Ich bin dafür, das ist eine gute Idee.“ Durch Studien sei gesichert, dass diese wirkten, erklärte er in der ORF-Sendung „Im Zentrum“ bzw. auf orf.at. Damit folgt Minister Mückstein den konsequent erhobenen Forderungen der ÖLI-UG an Bildungsminister Fassmann, an die Verantwortlichen in den Ländern und die Bundesregierung, die Schulen mit wirksamen Luftreinigungsanlagen und -geräten auszustatten.

 

Luftreiniger wirken. Sinnvolle Investition auf lange Sicht für sichere Bildungseinrichtungen und leichteres Lernen

 

Das Virus werde wie die Grippe ein Teil unseres Alltags, vor allem im Herbst, bleiben, führt Virologin Dorothee Von Laer im zitierten orf.at-Bericht aus. Luftreinigungsanlagen müssen daher als sinnvolle weil langfristige Schutzmaßnahmen vor Ansteckungen aller Art  betrachtet werden. Zugleich verbessern sie das Raumklima, weil sie Allergene abfangen und die Atemluft mit Feuchtigkeit anreichern. Das bewahrt Mund- und Rachenschleimhäute vor Austrocknung. Trockene Schleimhäute bieten eine willkommene Angriffsfläche für alle Arten von Viren, Bakterien und Allergenen.


Warum glauben wir von der ÖLI-UG, dass jetzt für die „Schule im Herbst“ unsere Forderungen umgesetzt werden müssen?

weil wir uns in einem Wettlauf mit dem Virus befinden. Die Delta-Variante (die erstmals in Indien nachgewiesene Mutante B.1.617.2), die sich gerade in Großbritanniens Schulen ausbreitet, ist aktiver und deutlich ansteckender als die Alpha-Variante (die erstmals in Großbritannien aufgetreten Mutante B.1.1.7). Mit der COVID-19 Schutzimpfung halten wir zwar das richtige Instrument dagegen in der Hand, eine Garantie für die Überwindung der Pandemie ist das aber nicht. Mit anderen Worten: Wir brauchen in der nachhaltigen Bekämpfung der Pandemie auch andere Säulen, wie z.B.

  •     routinemäßige PCR-Eingangstests an den Schulen. Mit dem jetzigen Testregime bleiben einfach zu viele SARS-CoV-2-Infizierte unentdeckt (hier findet man den Cochrane-Report und die Safety Communication der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde zu den „Nasenbohrertests“). Nur die echt sensitiven PCR-Tests erkennen bereits Infizierte, noch bevor sie andere anstecken können.
  •     mobile Luftreiniger in den Klassenräumen. SARS-CoV-2 wird über das Einatmen von humanen Tröpfchen und Aerosolen, die mit ansteckenden Viren beladen sind, weitergegeben. Das Ansteckungsrisiko durch die Aerosolpartikel lässt sich nur mit Lüften und Luftreinigern minimieren. Reicht beim Coronavirus „Wildtyp“ mit R0 ≈ 3 die Fensterlüftung gerade noch aus, gilt das bei der Alpha-Variante (B.1.1.7) mit R0 ≈ 4 bereits nicht mehr. Die Delta-Variante (B.1.617.2) ist mit R0 ≈ 6 sogar noch deutlich ansteckender. Eine kürzlich erschienene Studie der US-amerikanischen Seuchenschutzbehörde CDC beweist, dass sich die Inzidenzen in Schulen bei Verwendung von Luftreinigern stark reduzieren lassen.
  •    Und natürlich Impfen. Bildungspersonal wurde mit dem Vaxzevria COVID-19-Impfstoff geimpft. Für noch besseren Schutz benötigt es eine Booster-Impfung mit einem mRNA-Vakzin und zwar bereits zu Schulbeginn. Also bitte, liebe Bundesregierung, bestellen Sie genügend Impfstoff für die 3. Impfung aller interessierten Lehrpersonen und die 2. Teilimpfung zur Vollimmunisierung der impfbereiten Schüler und Schülerinnen (interessanter Link).

Wir sehen es als unsere Aufgabe diese Punkte bei den Verantwortlichen im Bildungsministerium anzusprechen. Schule kann im Schuljahr 2021/22 wieder „ohne“ Maske möglich sein, aber dazu braucht es eine ernsthafte und frühzeitige Vorbereitung. JETZT!

Übersichtsstudien über die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen gegen Corona findet ihr in diesem Pre-Print des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation und der Universitätsmedizin Göttingen,

zum Lüften als Maßnahmen im Epidemiologischen Bulletin des Robert Koch Instituts

und zur Bestätigung der hohen Wirksamkeit von Luftreinigern durch die US-amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC.

 

Von Hannes Grünbichler und Peter Steiner

 

Bildnachweis: Bildbearbeitung PSt. Bild von Harald Landsrath auf  Pixabay


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 Aufzeichnung des Gesprächs mit Radio Widerhall auf radio orange vom 9. November 2019.