ÖSTERREICHISCHE LEHRER/INNEN INITIATIVE - UNABHÄNGIGE GEWERKSCHAFTER/INNEN

 

NEWS

KALENDER

2016/17

KALENDER

2017/18


Fünf Kernforderung von Neustart Schule an die neue Regierung

Im vergangenen Wahlkampf spielten Bildungsthemen nur eine untergeordnete Rolle, bemängelt Neustart Schule. Deshalb müsse jetzt nach der Nationalratswahl am 15. Oktober die Bildung ein zentrales Thema in den Regierungsverhandlungen werden. Die Initiative Neustart Schule nennt konkret fünf Bildungsbaustellen, die nun jede Regierung unabhängig ihrer Parteienkonstellation angehen müsse. Denn Bildung sichere gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und Wohlstand.
Bereits seit Anfang September verfolgte die Initiative den Wahlkampf mit Blick auf die österreichische Bildungspolitik und präsentierte heute jene 5 Schwerpunktthemen, die es laut Neustart Schule für erfolgreiche und zukunftstaugliche Bildungspolitik in Österreich brauche. Der gemeinsame Tenor in Richtung der politisch Verantwortlichen: Die zukunftsorientierte Gestaltung von Bildung ist die beste Garantie, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen!
Die fünf Kernforderungen:
Gemeinsame Ziele.
Qualitätsoffensive in der Elementarbildung und verlässliche Grundbildung.
Mehr Spitze und Breite.
Fit für das 21. Jahrhundert.
Tragfähige Entscheidungen, die halten – über Parteigrenzen und politische Konstellationen hinweg.
>>> mehr dazu NEUSTART SCHULE

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Kurz plant neue Ministerien

Generell plant Kurz, einige Ministerien neu zu konstruieren. Die ÖVP will künftig, dass das Bildungsministerium für die gesamte Ausbildungszeit vom Kindergarten, über die Volksschule bis zur universitären Ausbildung zuständig ist. Das Familienressort soll damit Geschichte sein, berichtet der Kurier.


>>> zum gesamten Artikel – Spekulationen und Gerüchte über die neuen Kurz-Minister/innen.

 

Wenn die Liste Kurz überhaupt in der neuen Regierung ist! 

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Österreich hat gewählt

 

Zur Erinnerung drei frühere Beiträge, damit wir uns auf die zu erwartende Bildungspolitik zumindest der nächsten vier, fünf Jahre einstellen können:

 

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Bildungsprogramm der Liste-Kurz: Mehr Testungen ....

Kurz, bündig und substanzlos: Die Liste-Kurz hat heute den zweiten Teil ihres Wahlprogramms präsentiert und endlich auch zum Thema Bildung Stellung genommen.


„Minimatura“ und „Chancenpass“ zum Pflichtschulabschluss
Um die Pflichtschule abzuschließen, soll künftig ein positives Abschlusszeugnis nicht mehr ausreichen. So fordert Kurz weitere Testungen nach der Neuen Mittelschule oder der Unterstufe. "Ähnlich der Matura" soll diese Prüfung sein. Die Erfüllung der bereits bestehenden Bildungsstandards soll zur Pflicht werden. Nach diesem Prozedere erhält der/die Schüler/in am Ende der achten Schulstufe einen "Chancenpass". Darunter versteht Kurz eine Kombination aus einer Prüfung der Bildungsstandards, einer Projektarbeit, einer verbalen Beurteilung der Stärken, Schwächen und besonderen Talente der Schüler/innen durch die Lehrer/innen und einem standardisierten Berufsorientierungstest.
Bildungspflicht bis 18
Schüler/innen, die diese „Minimatura“ nicht bestehen, ......

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Breite Kritik am Bildungsprogramm der Liste-Kurz

Nicht nur die ÖLI-UG kritisiert das ÖVP-Bildungsprogramm (Kurz, bündig und substanzlos), auch bei „bei den Grünen läuten die Alarmglocken“, wie derStandard.at berichtet. In Summe erntet Kurz für sein Programm breite Kritik aus allen Parteien.
Eine Zusammenfassung der Kritikpunkte (aus derStandard.at und diepresse.com):
•    Die Forderung nach Deutschklassen für Kinder, die nicht ausreichend Deutsch können, bezeichnete Walser "als gemeingefährlich für die Kinder".
•    „Aussondern bringt gar nichts. Die ÖVP schwenkt immer mehr auf populistische Forderungen der FPÖ ein. Völlig unverständlich ist, dass das ein Mann macht, der Integrationsminister ist." (Bildungssprecher der Grünen Harald Walser)
•    "Während die SPÖ im Wahlkampf einen klaren Plan für Österreich vorgelegt hat, setzt die ÖVP um Sebastian Kurz auf Bilder und Plattitüden." (SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder)
•    Statt inhaltlicher Konzepte, konkreter Maßnahmen, Umsetzungszeitpläne und Finanzierungsvorschläge liefere die ÖVP ein unambitioniertes und inhaltsloses Bilderbuch. (Schieder)
•    "Nicht mehr als leere Worthülsen" und, wenig erstaunlich“, eine Vielzahl von freiheitlichen Positionen im Kurz-Papier. (FPÖ-Bildungssprecher Wendelin Mölzer)
•    Kurz sei "als Retter des Bildungswesens unglaubwürdig. Die Die Probleme gäbe es schon lange. Die ÖVP und SPÖ habe sie aber einfach ignoriert. „Die Zukunft der Kinder war ihnen egal". (stv. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger)

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Taschner - „Gsunde Watschn“ und Klimawandelverharmlosung – Kurzs bester Mann für Bildung und Wissenschaft!

Mathematiker Rudolf Taschner wird voraussichtlich der neue Bildungs- und Wissenschaftssprecher der KURZövp im Nationalrat. Damit folgt Taschner auf den früheren Minister Karlheinz Töchterle, der, wie zu erwarten war, nicht mehr kandidieren wird.
Ein Mathematikerkollege zu Taschners Einstieg in die Politik: „Ich habe mich ja schon immer wieder gewundert, was mein Mathematikkollege Taschner öffentlich so sagt und schreibt. Deshalb wundere ich mich nicht, dass er nun mit VP-Chef Kurz auftritt. Positiv sind natürlich Taschners Bemühungen, die Menschen für Mathematik zu begeistern.“

 

Verharmlosung:  Klimawandel, Gewalt an Kindern, Atomkraftwerke … Für Taschner alles kein Problem!
Seine Bemühungen und Begeisterung beschränkt sich aber nicht nur auf die Mathematik. Alles andere als löblich sind seine Neigungen die Gewalt an Kindern schönzureden, den Klimawandel zu verharmlosen, die Atomkraftlobbyisten zu unterstützen und seine mehr als unqualifizierten Äußerungen zu Sozialthemen (z.B. Pension) und der Migrationspolitik.

Wendehals:
Was macht aber einen Mann wie Taschner mit solch einer Performance für die KURZövp so interessant, dass ihm der 7. Listenplatz angeboten wird?

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Morgen wird die Mehrheit so abstimmen, dass sie langfristig den größten Schaden davon hat.

„Kurz` Wähler begreifen nicht, dass sie es sind, die bei diesem Geschäft draufzahlen.“
„Kurz` Wähler begreifen nicht, dass sie es sind, die bei diesem Geschäft draufzahlen.“

Peter Michael Lingens: "Und alles, was der Staat, gleich wie sparsam oder „verschwenderisch“ er nun sein mag, von den Unternehmen (Aktionären) weniger bekommt, wird er vom Rest der Bevölkerung mehr bekommen müssen.
Aber Kurz Wähler begreifen das nicht – und die Wähler der FPÖ schon gar nicht. Die befinden sich volkswirtschaftlich gesehen durchweg im geistigen Zustand der Wähler Donald Trumps."

Kurz, glaubwürdig, neoliberal.

Die Mehrheit der österreichischen Wähler wird so abstimmen, dass sie langfristig den größten Schaden davon hat. Im letzten ORF Fernsehduell hat Sebastian Kurz glaubwürdig erklärt, dass er keineswegs einem reichen Milieu entstammt, dem seine Wirtschaftspolitik zum Vorteil gereichen soll. Es ist trotzdem eine Politik für die Wohlhabenden, Reichen bis Superreichen. Christian Kern hat besser als in vergangenen Diskussionen erklären können, was seine Wirtschaftspolitik von der Kurz` unterscheidet. Aber für volkswirtschaftlich Ahnungslose, und aus ihnen besteht die überwältigende Mehrheit der Bürger, klingt „Schuldenbremse“ und „Einsparungen bei Staatsausgaben“ nach wie vor überzeugend.
>>> zum Artikel bei lingens.online

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Kurz und – dann?

Für Gerhard Pušnik verhalten sich die „sogenannten Intellektuellen seltsam ruhig, ich lese und höre wenig Statements. Hier ein Beitrag von Norbert Loacker, Schriftsteller, aus Vlbg. stammend, und wie ich finde klar, überlegt, Mitdenken abverlangend - der massenhaft gelikten Oberflächlichkeit entgegengesetzt:“
DerSatndard.at
Kommentar der anderen von Norbert Loacker
Kurz und – dann?
Heute messianisch auf "En marche" zu setzen heißt verkennen, dass die Demokratie die historische Antwort auf Bewegungen ist, nicht ihre Bedingung. Anmerkungen aus dem nahen Ausland zum Kurzismus in Österreich ....
>>> LINK zu DerStandard.at

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Wahlkampf in Österreich: Im Sog des rechten Mainstreams

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache  und der Vorsitzende der ÖVP Sebastian Kurz
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und der Vorsitzende der ÖVP Sebastian Kurz

Österreich ist ein erfolgreiches Land mit wenig Problemen. Doch den Wahlkampf beherrscht eine hysterische Österreich-zuerst-Stimmung. Wie konnte es so weit kommen?
Von Robert Misik, DieZeit
Österreich-Wahlkampf:  am Dienstag in Wien

Es war eine bizarre Szenerie, als sich Sebastian Kurz, der Jungstar der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), und Heinz-Christian Strache, der Frontmann der ultrarechten Freiheitlichen Partei (FPÖ), am Dienstag zum Wahlduell im Fernsehen trafen. Da saßen sich zwei Politiker gegenüber, die darin wetteiferten, wer denn der ärgere Rechtspopulist sei. Das ganze gipfelte in Schreiduellen und einer grotesken Konkurrenz, wer denn der bessere Buddy von Ungarns Premier Viktor Orbán sei. "Ich kann ihnen gerne einen Termin vermitteln", prahlte Kurz mit seiner privilegierten Nähe zu Orbán.

In Deutschland würden sich die beiden um ein Wählerpotenzial von 13 Prozent balgen. In Österreich werden, wenn die Umfragen nur annähernd stimmen, beide Parteien zusammen auf gut 55 Prozent der Wählerstimmen kommen.

>>> LINK zum DieZeit-Artikel

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Bildung wird in Österreich vererbt.

Wir wissen es schon lange: Bildung wird in Österreich vererbt.

 

Harald Walser (Grüne): "Wer mehr hat, bekommt noch mehr. Meine Schule ist eine Gemeinsame Schule, die Wege für alle öffnet. Vorarlberg kann jetzt den ersten Schritt gehen."

Deshalb Bildung für alle wählen!

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UGÖD: Einen Nationalrat wählen, der die öffentliche Dienste sichert und ausbaut

Seit Wochen sind Zeitungen, Online-Medien, ORF und Privatsender voll mit Bildern, Berichten und Kommentaren zu „Duellen“, „Elefantenrunden“ und „Campaigning“, meint Reinhart Sellner, UGÖD-Vertreter im Vorstand der Gewerkschaft öffentlicher Dienst.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD setzen dagegen und auf Inhalte. „Wir haben nicht erst im Wahlkampf die gegensätzlichen wirtschafts- und sozialpolitischen Positionen der wahlwerbenden Parteien zum Thema gemacht und auf ihre Bedeutung für die Zukunft des Sozialstaates und der Qualität seiner öffentlichen Dienste hingewiesen, im Vorstand der GÖD und in aller Öffentlichkeit.“

  • Sozialstaat und öffentliche Dienste sichern, Sparpolitik beenden
  • Das Beenden der unsozialen Austeritätspolitik ist keine Stilfrage
  • Stimmungsmache statt WählerInnen-Information
  • Wählen im Interesse der ArbeitnehmerInnen, Frauen und Männer, Junge und Alte
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Ergebnisse der Inklusions-Analyse der Wahlprogramme

Lebenshilfe Österreich

 

Das sagen die Wahlprogramme der Parteien zu Inklusiver Bildung, Inklusiver Arbeit, Persönlicher Assistenz, Pflegegeld
 
Im Rahmen der 50-Jahr-Feier der Lebenshilfe Österreich wurden gestern die Ergebnisse der Inklusions-Analyse der Wahlprogramme vorgestellt.


In anwesend vieler Gäste aus Parteien, Ministerien, NGOs und aus den Lebenshilfen in ganz Österreich strich die Lebenshilfe heraus, welche Parteien die Teilhabe aller Menschen vorantreiben wollen und welche Schritte dabei laut Wahlprogrammen zu erwarten sind. Besonderes Augenmerk galt der Chancengleichheit von Menschen mit intellektuellen Behinderungen.


Wahlprogramme zeigen heterogene Parteienlandschaft hinsichtlich Inklusion
„Im diesjährigen Wahlkampf zur Nationalratswahl gibt es zum einen Parteien, die die Inklusions-Agenden aktiv vorantreiben indem sie sich auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beziehen, zum anderen Parteien, die Menschen mit Behinderungen zwar als `Bereicherung für unsere Gesellschaft´ sehen, jedoch ohne tatsächliche Umsetzungsvorschläge für ein inklusives Miteinander vorzulegen“, so Germain Weber, Präsident der Lebenshilfe Österreich und weiter: „Positiv ist zu bewerten, dass Persönliche Assistenz, die Erhöhung des Pflegegelds und die Notwendigkeit von einfacher Sprache von den Parteien mehrheitlich wahrgenommen werden. Es ist allerdings noch viel zu tun in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention! Die Lebenshilfe wird weiterhin die Rechte von Menschen mit Behinderungen mit aller Kraft einfordern.“

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Stimmen für die Bildung

Patricia Tschallener
Patricia Tschallener

Diskussion mit den Vorarlberger SpitzenkandidatInnen zur Nationalratswahl 2017
Am Mittwoch, 04.Oktober 2017 um 19.00 Uhr fand in Dornbirn die moderierte Diskussion statt.

>>> Nachhören auf Radio Proton - Archiv

Vorarlberger SpitzenkandidatInnen stellten sich zur Podiumsdiskussion.
Ihre Vorstellungen und Antworten zum Thema Bildung – Kindergarten, Schule, Universität waren gefragt.

  •     Patricia Tschallener – GRÜNE  
  •     Doris Hager-Hämmerle – NEOS  
  •     Veronika Marte – ÖVP    
  •     Thomas Hopfner – SPÖ    
  •     Christoph Längle - FPÖ

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Vorarlberger LehrerInnen Initiative (VLI); SLV, FSG, Unabhängige und Freie LehrerInnen;
Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG); Österreichische LehrerInnen Initiative – Unabhängige GewerkschafterInnen – UGÖD

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Außerdem: Ein Klick auf den ÖLI-UG Button öffnet direkt die Homepage auf deinem Smartphone.

Du findest das APP im Play-Store unter dem Suchbegriff „ÖLI“ oder direkt über diesen Link.

 

 

ÖLI-UG APP

Kärntner Rechnungshof empfiehlt Schließung von landwirtschaftlichen Schulen

Weil es zu wenige junge Bauern gibt, sollen in Kärnten die Zahl der landwirtschaftlichen Schulstandorte reduziert werden.

Derzeit gibt es neun Schulstandorte – zu viel, wie der Rechnungshof meint und fordert eine Modernisierung der landwirtschaftlichen Fachschulen, denn die Schülerzahlen seien in den vergangenen Jahren rückläufig. Sie liege immer wieder unter dem gesetzlichen Minimum von 25 Schülern. Die Experten raten der Landesregierung daher, eine Zusammenlegung von Schulen zu prüfen, berichtet derStandard.at.
"Durch moderne Bildungszentren mit Schwerpunkten und Internaten, die den heutigen Standards entsprechen, könnten die landwirtschaftlichen Fachschulen in Kärnten besser ausgelastet werden", sagte Direktor Günter Bauer in einer Aussendung.

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Wien: Schärferen Regeln für Betreiber von privaten Kindergärten

Seit Jahresbeginn habe es bereits 2.410 Kontrollen gegeben, informiert der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky
Für Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) sind die schärferen Regeln für Betreiber von privaten Kindergärten, die mit Anfang 2018 wirksam werden sollen, wichtig. Bereits heuer habe es 2.410 Kontrollen gegeben, die zur Schließung von 51 Einrichtungen führten. „Ihnen wurde die Betriebsbewilligung entzogen oder die Fördervereinbarung mit der Stadt gekündigt“, konkretisiert Czernohorszky.  Wie schon im Sommer angekündigt, soll die Zahl der bei der MA 11 angesiedelten Vor-Ort-Kontrolleure bis Jahresende um sieben auf 20 Personen aufgestockt werden. Darüber hinaus kümmern sich 19 Mitarbeiter der MA 10 um die Überprüfung der Förderungen, berichtet derStandard.at.

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Bildung wählen!

Sonderseite "Bildung wählen!" auf oeliug.at

 

Bildung ist eines der wichtigsten Fundamente für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und Wohlstand.

Grund genug, dass endlich bildungspolitische Entscheidungen getroffen werden, die tragfähig und nachhaltig in Bezug auf gemeinsame Zielvorstellungen, Chancengleichheit, beste Elementar-, solide Grund-, ganzheitliche Allgemein- und zukunftsorientierte Berufsbildung im Fokus der österreichischen Politik steht.

Ein Vergleich der offiziellen Partei/Wahlprogramme ist zu wenig

Der alleinige Vergleich der offiziellen Wahlprogramme zum Beispiel zum Thema Bildung ist für eine Beurteilung und Einschätzung der künftigen Bildungspolitik der einzelnen Parteien bei weitem nicht ausreichend. Der Grund liegt in der teils sehr unterschiedlichen formalen und inhaltlichen Gestaltung der Parteiprogramme.

So baut zum Beispiel das Wahlprogramm der Liste Kurz auf viel Text und perfekt durchdesignten Layout. Bietet aber inhaltlich wenig Greifbares und mehr dem Wahlkampf und den parteiinternen Interessensvertretungen (Bünde) geschuldeten als wirklich bildungspolitisch ernstzunehmenden Aussagen. Dagegen haben sich die Grünen bei ihrem gesamten Wahlprogramm, nicht nur zum Thema Bildung, für wenig, leicht lesbaren und stichwortartig formulierten Text entschieden. Vergleicht man nun die Bildungsprogramme der Grünen mit der Liste Kurz, kommt man leicht zum Schluss, für die Liste Kurz sei Bildung ein wichtigeres Anliegen als für die Grünen. Eine fatale Fehleinschätzung, was wohl jede/r objektive Politikbeobachter/in bestätigen wird. Waren es doch in der Vergangenheit vor allem die Grünen mit ihrem Bildungssprecher Harald Walser, die Bewegung, Entwicklung und Kreativität in die Bildungspolitik gebracht haben und bringen. Die ÖVP/Liste Kurz fiel bildungspolitisch in dieser Zeit de facto durch reaktionäres Taktieren und Verhindern dringend erforderlicher Reformen auf.
Will man sich ein umfassendes und objektives Bild über die bildungspolitischen Ambitionen der Parteien machen, reicht ein Vergleich der Wahl/Parteiprogramme bei weitem nicht aus. Eine sehr hilfreiche Information sind die Interviews von NEUSTART SCHULE mit den Bildungssprechern/innen der fünf derzeit im Parlament vertretenen Parteien. Kombiniert mit den vielen aktuellen Berichten in den Medien ergibt sich ein brauchbares Bild darüber, mit welchen Ambitionen die eine oder die andere Partei nach den Wahlen die Gestaltung der Bildung in den nächsten Jahren in die Wege leitet.
Die Sonderseite „Wahl 2017 – Bildung wählen!“ soll dabei eine brauchbare Unterstützung bieten.
Vor allem in den letzten Tagen des immer hektischer werdenden Wahlkampfes erwartet die Redaktion noch einige interessante Aussagen, Stellungnahmen und Hinweise aus den Reihen der Parteien.  

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Heute ist Welttag der Lehrerin und des Lehrers

 

 

Deshalb am 15. Oktober Bildung wählen!

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UGÖD: Gehaltsforderung 4% und Mindestbeitrag 90 €

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
UGÖD-Position zu den Gehaltsverhandlungen 4% und Mindestbeitrag 90 € (Mindestlohn 1500 sichern - 1700 möglichst nahekommen, vgl. ÖGB) Teuerungsabgeltung (Harmonisierter VPI 2%, Statistik Austria Stand Juni 2017)      Anteil am Wirtschaftswachstum (2017+Erwartung 2018, dzt. 2,75%/OeNB, wenn die Nationalbank gemeint ist) Leistungssteigerung öff. Dienst + Ausgegliederte (entsprechend der verbesserten wirtschaftlichen Wertschöpfung bzw. Produktivitätssteigerung)  Zusatzvereinbarung: Personalaufstockung statt Personalabbau, Umwandlung prekär-befristeter und Teilzeitarbeit in Vollarbeitsplätze - öffentliche Dienste sichern und ausbauen.

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UGÖD: Am 15. Oktober haben unsere KollegInnen die Wahl

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Nach dem 15. Oktober werden ein neu gewählter Nationalrat und eine neue Bundesregierung entscheiden, wie es mit dem Sozialstaat und seinen öffentlichen Diensten weitergehen soll. 
Austeritätspolitik, restriktive Budgetplanung und Absicherung von Steuerprivilegien für Besitz, große Erbschaften, Kapital- und Spekulationsgewinne  oder  aktive Armutsbekämpfung, soziale Umverteilung und zeitgemäßer, bisherigen und neuen Aufgaben entsprechender Ausbau der öffentlichen Dienste und der ausgegliederten Betriebe, Investitionen in Ausstattung und Arbeitsplätze, die für Qualität und Zugänglichkeit der öffentlichen Dienste notwendig sind.

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UGÖD: Sozialstaat sichern, öffentliche Dienste, Gewerkschaften + AK stärken!

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Wir und mit uns viele unserer KollegInnen erwarten auch von unserer Gewerkschaft öffentlicher Dienst, dass sie vor der Wahl klarstellt, welche Forderungen an Parteien und Regierung die ArbeitnehmerInnen der öffentlichen Bediensteten und der ausgegliederten Betriebe stellen. Dazu gehört für uns ein Gehaltsabschluss, der für unsere künftigen Einkommen nicht nur die Inflation berücksichtigt, sondern auch die positiven Wirtschaftswachstumswerte weitergibt an diejenigen, deren Leistungen nach zahlreichen Sparpaketen und Personaleinsparungen noch immer das einwandfreie Funktionieren eines schlanken, öffentlichen Dienstes garantieren.  Wir fordern einen angemessenen Gehaltsabschluss und das Schaffen notwendiger Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst und den Abbau prekärer Beschäftigung und Teilzeitarbeit, von der unter dem Spardiktat der überlangen Krisen besonders Frauen betroffen sind zugunsten von dauerhaften Vollzeitdienstverträgen.

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UGÖD: Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Die Reichen werden reicher, der „Mittelstand“ stagniert, die Armen und Armutsgefährdeten werden mehr. Eine solidarische, zukunftsoffene Gesellschaft in unserem demokratischen Staat ist möglich.
Die Arbeitslosigkeit ist rückläufig, Wirtschaftsprognosen für 2018 werden nach oben korrigiert. Die restriktive, auf Einsparungen und Personalabbau ausgerichtete Budgetpolitik mit ihren Umverteilungseffekten von unten nach oben hat ausgedient.

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Liessmann: Die 7 Todsünden der Unbildung

Der Philosoph Konrad Paul Liessmann formuliert für News sieben Todsünden der Unbildung.
Sein neues Buch "Bildung als Provokation" ist auf dem besten Weg ein Bestseller zu werden. Ein Vergleich mit dem deutschen Bestsellerautor zum Thema Bildung, Richard David Precht, ist aber keineswegs angebracht. Zu groß ist der fachliche, wissenschaftliche und intellektuelle Unterschied zwischen den beiden. Das stellte übrigens auch Liessmann beim Sonntagsinterview mit Claudia Stöckel klar.
Sein neues Buch identifiziert Bildung als Provokation, weil sie dem Ziel des marktkonformen Menschen entgegenwirkt, so News. Für News formulierte Liessmann die sieben Hauptvergehen.
1. Kompetenz statt Bildung
2. Effizienz statt Bildung
3. Korrektheit statt Erziehung
4. Alle sind gleich
5. Bewegungen statt Parteien
6. Die Macht den Maschinen
7. Der Fall der Grenzen

 

02.10.2017

Liessmann: Bildung als Provokation
Liessmann: Bildung als Provokation

Pressegespräch der UGöD

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Die UGÖD laden zum Pressegespräch ein.
Zeit: Dienstag 3. Oktober 2017, 10.00 – 11.00 Uhr
Ort: 1010 Teinfaltsraße 7, Parterre (Europasaal)
Thema:
Öffentlicher Dienst, ausgegliederte Betriebe und Nationalratswahlkampf
- Was sagt die GÖD, was meinen die Unabhängigen GewerkschafterInnen zu wirtschafts-, sozialpolitischen Zielen und Steuerplänen der Parteien?
- Was bedeuten diese Pläne für die 380.000 KollegInnen im Bundes- und Landesdienst und in den ausgegliederten Betrieben?
- Warum sind klare Aussagen der GÖD für die Pflichtmitgliedschaft und die laufende Verbesserung der Leistungen der Arbeiterkammern notwendig?
- Gewerkschaftliche Forderungen öffentlich Bediensteter an die kommende Bundesregierung

 

01.10.2017

Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD
Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD

PV-Akademie: Oktober und November

Informationsveranstaltung mit Gary Fuchsbauer

"Was sich durch die Bildungsreform für die Arbeit von PV und SGA   ändert ..."

Information zum Pensionsrecht (in Tirol und Vorarlberg)

Gary Fuchsbauer informiert in Wien, Linz und Salzburg über die wesentlichen Bereiche des Bildungsreformgesetzes

Inhalt
"Was sich durch die Bildungsreform für die Arbeit von PV und SGA ändert ..."
Achtung - spezieller Informationsbedarf für SGA- und DA- Mitglieder ! 
Da bereits für die für die Planung des Schuljahres 2018/19 die Teilungszahlen nicht mehr fixiert sind,
braucht es besondere Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit für SGA und DA.

Anmeldung:

erforderlich
Information zur Veranstaltung
Bereits für das Schuljahr 2018/19 werden  die Gruppengrößen und Teilungszahlen nicht mehr gesetzlich fixiert, sondern können von der Schulleitung festgelegt werden, das braucht aber die Zustimmung des SGA. Zur Erstellung der Lehrfächerverteilung ist hingegen weiterhin die Personalvertretung einzubinden, somit wird eine Zusammenarbeit von PV und SGA schon im Verlauf dieses Schuljahres wichtiger als bisher. Deshalb laden wir ausdrücklich auch SGA-Mitglieder zu diesem Seminar ein.
Wir werden uns auf die wesentlichen Bereiche im Reformgesetz konzentrieren und das mit einer gestrafften  PV-Schulung koppeln.

Anmeldung (erforderlich!) und weitere Infos: Unten auf die gewünschte Veranstaltung klicken.

Wien: Samstag, 07. Oktober 2017  Bildungsreform 2017

2017.10.07.aW "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer für Lehrerinnen und Lehrer aus Wien, NÖ, Burgenland Termin und Ort Samstag, 07. Oktober 2017 09:00 Uhr – längstens 13:00 Uhr Wien, BRG9, Glasergass ... (mehr lesen)
0,00 €

Linz: Freitag, 13. Oktober 2017  Bildungsreform 2017

2017.10.13.aOÖ "Was sich durch die Bildungsreform
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Freitag, 13. Oktober 2017 18:00 Uhr Linz, Volkshaus dornbach-Auhof, Niedermayrweg 7, Schulungsraum Zielgruppe Alle Leh ... (mehr lesen)
0,00 €

Salzburg: Donnerstag, 19. Oktober 2017  Bildungsreform 2017

2017.10.19.aS "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 19. Oktober 2017 17:00 Uhr Salzburg, HTL Salzburg, Itzlinger Hauptstraße 30, Bibliothek Zielgruppe Alle Le ... (mehr lesen)
0,00 €

Tirol: Mittwoch, 08. November 2017     Bildungsreform 2017 und Pensionsrecht

2017.11.08.aT "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Mittwoch, 08. November 2017 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Um 19:00 Uhr folt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer I ... (mehr lesen)
0,00 €
2017.11.08.bT Pensionsrecht
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Mittwoch, 08. November 2017  19:00 Uhr. Davor um 17:00 Uhr findet die Infoveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Gary Fuchsbauer statt ... (mehr lesen)
0,00 €

Vorarlberg: Donnerstag, 09. November 2017   Bildungsreform und Pensionsrecht

2017.11.09.aV "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 09. November 2017 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Um 19:00 Uhr folt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer ... (mehr lesen)
0,00 €
2017.11.09.bV Pensionsrecht
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 09. November 2017  19:00 Uhr. Davor um 17:00 Uhr findet die Infoveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Gary Fuchsbauer stat ... (mehr lesen)
0,00 €

Anmeldung (erforderlich!) und weitere Infos: Auf die gewünschte Veranstaltung klicken.

30.09.2017

Gary Fuchsbauer informiert über die wesentlichen Bereiche des BildungsreformgesetzReformgesetzes
Gary Fuchsbauer informiert über die wesentlichen Bereiche des Bildungsreformgesetzes

Weniger Themenbereiche für die mündliche Reifeprüfung AHS 2018

In der aktuellen Verordnung des Bildungsministeriums wurde für die Anzahl der Themenbereiche für die münliche Reifeprüfung in der AHS deutlich gekürzt.

2 statt 3

Statt den bisher verlangten drei Themenbereiche pro Wochenstunde (gesamt max. 24) sind neu mindestens zwei und höchstens drei (gesamt max. 18) Themenbereiche für jede Abschlussklasse oder -gruppe für jedes Prüfungsgebiet (laut § 27 Abs 1 Prüfungsordnung AHS) erforderlich.
Siehe die folgende Gegenüberstellung

§ 28 Prüfungsordnung AHS zu Themenbereiche der mündlichen Teilprüfungen

 

NEU:

§ 28. (1) Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat für jedes Prüfungsgebiet der mündlichen Prüfung die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer und erforderlichenfalls weitere fachkundige Lehrerinnen und Lehrer zu einer Konferenz einzuberufen. Diese Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz hat für jede Abschlussklasse oder -gruppe für jedes Prüfungsgebiet gemäß § 27 Abs. 1 pro Wochenstunde in der Oberstufe mindestens zwei und höchstens drei, jedoch insgesamt höchstens 18 Themenbereiche festzulegen und bis spätestens Ende November der letzten Schulstufe gemäß § 79 des Schulunterrichtsgesetzes kundzumachen.
(2) Abweichend von Abs. 1 ist durch die Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz für die angeführten Prüfungsgebiete folgende Anzahl an Themenbereichen festzulegen:
1. für „Instrumentalunterricht“ (Pflicht- oder Wahlpflichtgegenstand) sowie „Bildnerisches Gestalten und Werkerziehung“ sechs Themenbereiche,
2. entfällt
3. für „Lebende Fremdsprache (dreijährig)“, den (schulautonomen) Pflicht-, Frei- oder Wahlpflichtgegenstand Lebende Fremdsprache im Ausmaß von sechs bis neun Wochenstunden sowie den eigenständigen Wahlpflichtgegenstand „Informatik“ je zwölf Themenbereiche (bei schulautonomer Erhöhung der Wochenstundenzahl in Informatik zusätzlich zwei Themenbereiche für jede weitere Wochenstunde),
3a. für „Religion“ je nach Lehrplan zwölf bis 18 Themenbereiche und
4. für „Lebende Fremdsprache (vierjährig)“, „Latein (vierjährig)“ sowie „Griechisch“ je 14 Themenbereiche.“

ALT:

§ 28. (1) Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat für jedes Prüfungsgebiet der mündlichen Prüfung die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer und erforderlichenfalls weitere fachkundige Lehrerinnen und Lehrer zu einer Konferenz einzuberufen. Diese Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz hat für jede Abschlussklasse oder -gruppe für jedes Prüfungsgebiet gemäß § 27 Abs. 1 pro Wochenstunde in der Oberstufe drei, jedoch insgesamt höchstens 24 Themenbereiche festzulegen und bis spätestens Ende November der letzten Schulstufe gemäß § 79 des Schulunterrichtsgesetzes kund zu machen.
(2) Abweichend von Abs. 1 ist durch die Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz für die angeführten Prüfungsgebiete folgende Anzahl an Themenbereichen festzulegen:
1. für „Instrumentalunterricht“ (Pflicht- oder Wahlpflichtgegenstand) sowie „Bildnerisches Gestalten und Werkerziehung“ sechs Themenbereiche,
2. für den „Zur Vertiefung und Erweiterung vom Schüler bzw. von der Schülerin besuchter Pflichtgegenstände“ Wahlpflichtgegenstand „Bildnerische Erziehung“ und „Musikerziehung“ zehn Themenbereiche,
3. für „Lebende Fremdsprache (dreijährig)“, den (schulautonomen) Pflicht-, Frei- oder Wahlpflichtgegenstand Lebende Fremdsprache im Ausmaß von sechs bis neun Wochenstunden sowie den eigenständigen Wahlpflichtgegenstand „Informatik“ je zwölf Themenbereiche (bei schulautonomer Erhöhung der Wochenstundenzahl in Informatik zusätzlich zwei Themenbereiche für jede weitere Wochenstunde),
3a. für „Religion“ je nach Lehrplan zwölf bis 18 Themenbereiche,
4. für „Lebende Fremdsprache (vierjährig)“, „Latein“ (vierjährig), „Griechisch“ sowie „Musikerziehung“ (bei sieben Wochenstunden) und „Bildnerische Erziehung“ (bei sieben Wochenstunden) je 18 Themenbereiche und
5. für „Musikerziehung“ und „Bildnerische Erziehung“ (bei je acht Wochenstunden) je 20 Themenbereiche.
Wird ein einem Prüfungsgebiet entsprechender Unterrichtsgegenstand um einen von der Prüfungskandidatin oder vom Prüfungskandidaten besuchten „Wahlpflichtgegenstand zur Vertiefung und Erweiterung vom Schüler besuchter Pflichtgegenstände“ ergänzt, so ist die Anzahl der Themenbereiche aliquot zu den Stunden des Unterrichtsgegenstandes und des Wahlpflichtgegenstandes festzulegen.

 

29.09.2017

Weniger Themenbereiche für die münlichen Maturaprüfungen
Weniger Themenbereiche für die münlichen Maturaprüfungen

UGÖD Rundbrief 09-03/2017

Der Rundbrief September 03 der

Unabhängigen Gewerkschafter/innen in der GÖD (UGÖD)

zu den Themen Neuwahl 2017, Türkische Lehrer im Hungerstreik und Solidaritätsmail

 

Inhaltsverzeichnis:

  • Aufruf an alle Unabhängigen zur Neuwahl 2017
  • Türkei: Lehrer im Hungerstreik durften nicht vor Gericht
  • UGÖD: Bitte schreibt Solidaritätsmails an die türkische Botschaft und das türkische Konsulat

 

27.09.2017


Stimmen für die Bildung

Bildungspolitik im Fokus - Nationalratswahl 2017

 

Mit den Vorarlberger SpitzenkandidatInnen:

  • Maga. Doris Hager- Hämmerle (NEOS)
  • StRin. Veronika Marte (ÖVP)
  • NR-Abg. Reinhard Bösch (FPÖ)
  • LAbg. Reinhold Einwallner (SPÖ)
  • NR-Abg. Harald Walser (Grüne)


Mittwoch, 04.Oktober 2017 19.00 Uhr WIFI Dornbirn

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Vorarlberger LehrerInnen Initiative - VLI     SLV, FSG, Unabhängige und Freie LehrerInnen    Unabhängige Bildungsgewerkschaft - UBG    Unabhängige GewerkschafterInnen - UGÖD

 

>>> siehe auch PV-Akademie:

2017.10.04.aV Stimmen für die Bildung
Diskussion mit den Vorarlberger Spitzenkandidat/inenn zur Nationalratswahl 2017 Termin und Ort Mittwoch, 04. Oktober 2017 19:00 Uhr WIFI Dornbirn Organisation - Auskunft: Gerhard Pušnik: bagme.pus ... (mehr lesen)
0,00 €

 

27.09.2017


Gehaltsverhandlungen 2018 der öffentlich Bediensteten gestartet

Wie das Verhandlungsteam der GÖD heute Abend mitteilte, brachte die erste Verhandlungsrunde am 26. September 2017 zur Erhöhung der Gehälter und Zulagen aller öffentlich Bediensteten für 2018 zwischen den VertreterInnen der Bundesregierung unter der Leitung von Staatssekretärin Mag.a Muna Duzdar und Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling, sowie dem Verhandlungsteam der Gewerkschaften unter Führung von Dr. Norbert Schnedl (GÖD) und Ing. Christian Meidlinger (younion) folgendes Ergebnis:

 

Das WIFO, vertreten durch Mag. Dr. Marcus Scheiblecker und Dr. Thomas Leoni, MA, präsentierte die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (insbesondere Weltwirtschaftswachstum, EU-Prognosen, Arbeitsmarktentwicklung, Entwicklung der Inflation bzw. des Wirtschaftswachstums in Österreich). 

 

Als Eckdaten und Basis für weitere Verhandlungen sollen das prognostizierte Wirtschaftswachstum für 2017 sowie die abgerechnete Inflation von Oktober 2016 bis September 2017 herangezogen werden. Der nächste Verhandlungstermin wird nach Vorliegen der abgerechneten Inflation stattfinden.
Außer Streit gestellt wurde, dass der Gehaltsabschluss ab 1.1.2018 wirksam werden soll.

 

26.09.2017


Walser will Bildungssystem von der OECD prüfen lassen

Harald Walser erhofft sich Von einer Länderüberprüfung des heimischen Bildungssystems durch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen wichtigen Schub, um endlich bildungspolitische Reformen weiterzubringen.
Laut ORF.at will Walser einen Entschließungsantrag zur Beauftragung einer solchen Studie bei der nächsten Nationalratssitzung einbringen. Ohne Stimme von außen würden sich ÖVP und SPÖ nicht von der Stelle bewegen.
Im Vorfeld müsse man jedoch mit möglichst allen Parteien Übereinstimmung dahingehend erzielen, dass die Ergebnisse verbindlich umgesetzt würden. Das käme dann einem „bildungspolitischen Elchtest“ für alle Parteien gleich.

 

26.09.2017


Pressegespräch der UGöD

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Die UGÖD laden zum Pressegespräch ein.
Zeit: Dienstag 3. Oktober 2017, 10.00 – 11.00 Uhr
Ort: 1010 Teinfaltsraße 7, Parterre (Europasaal)
Thema:
Öffentlicher Dienst, ausgegliederte Betriebe und Nationalratswahlkampf
- Was sagt die GÖD, was meinen die Unabhängigen GewerkschafterInnen zu wirtschafts-, sozialpolitischen Zielen und Steuerplänen der Parteien?
- Was bedeuten diese Pläne für die 380.000 KollegInnen im Bundes- und Landesdienst und in den ausgegliederten Betrieben?
- Warum sind klare Aussagen der GÖD für die Pflichtmitgliedschaft und die laufende Verbesserung der Leistungen der Arbeiterkammern notwendig?
- Gewerkschaftliche Forderungen öffentlich Bediensteter an die kommende Bundesregierung

 

26.09.2017

Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD
Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD

Einiges neu im neuen Studienjahr

Ab dem heurigem Studienjahr gibt es

  • höhere Studienbeihilfen,
  • eine Angleichung des Studienrechts der Unis und der Pädagogischen Hochschulen (PH),
  • neue Matrikelnummern,
  • neue Studien für Quereinsteiger in den Lehrberuf,
  • Änderungen bei der Studienberechtigungsprüfung und
  • Änderungen bei der Einteilung des Studienjahres.

Laut orf.at steigt die „normale“ Höchststudienbeihilfe steigt mit dem neuen Studienjahr von monatlich 475 auf 560 Euro. Darüber hinaus fallen auch Studierende über 24 Jahre neu in die Gruppe mit erhöhter Beihilfe. Die Zahl der Beihilfenbezieher soll von etwa 40.000 auf 50.000 erhöht werden.

PHs und Unis können künftig außerdem „Quereinsteigerstudien“ anbieten. Wer ein fachlich infrage kommendes Studium bereits abgeschlossen hat und mindestens 3.000 Stunden Berufspraxis vorweisen kann, kann durch ein neues Masterstudium ein Unterrichtsfach eines Lehramtsstudiums absolvieren. So soll ein Quereinstieg in den Lehrerberuf erleichtert werden.

 

25.09.2017

Karlheinz Rohrer
Karlheinz Rohrer

Schon gehört? - Interview mit Karlheinz Rohrer (ÖLI-UG)

Wer ist die Generation Ö1? Eine Spurensuche zum 50. Geburtstag von Ö1. In der Woche vom 25. bis 29. September porträtieren wir fünf Ö1 Club-Mitglieder, die das Geburtsjahr 1967 mit uns teilen.

Heute um 21:55 Karlheinz Rohrer aus Graz


"Meine Eltern waren Nachrichten-Junkies. Sie haben praktisch stündlich das Radio aufgedreht, und die Ö1-Nachrichten angehört. Danach wurde wieder abgedreht", erzählt der Pädagogik-Lehrer aus Graz. Mittlerweile ist er selbst Vater von vier Kindern, und hört Ö1 - "praktisch alle Wortsendungen - die Musik weniger" - entweder am Fahrrad oder im Auto; beim täglichen Weg in die Arbeit nach Hartberg. Wobei "Arbeit" wohl nicht ausreichend die Freude an seiner Tätigkeit an der Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik beschreibt. Der gebürtige Plenzengreither ("das ist hinter dem Schöckel") ist ganz klar der Typ "Lieblingslehrer", der auch privat mit seinen Schülerinnen und Schülern via Social Media vernetzt ist. In den letzten 50 Jahren haben ihn vor allem die Friedensbewegung und der Start der Grünen geprägt: "Ich war der einzige Hippie im Feistritztal. Aber ganz ohne Drogen", erzählt er.
>>> nachhören, nachlesen,nachschauen

 

25.09.2017

Karlheinz Rohrer
Karlheinz Rohrer

Wichtiger Termin: Ansuchen Zeitkonto bis 30.September möglich

Wer heuer seine Überstunden ansparen, also die Zeitkontoregelung in Anspruch nehmen will, muss das Ansuchen bis spätestens 30. September 2017 über den Dienstweg an den LSR schicken.

-> Info zum Zeitkonto

-> Vorlage für das Ansuchen (Download)

Auf "Portal Austria" kann kann seit 2016 das persönliche Zeitkonto mit den bisher angesparten und verbrauchten Zeitgutschriften als pdf-Datei herunterladen.

Die folgenden Bilder zeigen den "Weg" zum persönlichen Zeitkonto und mehr wichtigen Informationen.

Beachte: Einige Funktionen, wie leider auch das Zeitkonto, funktionieren bei der Verwendung einiger Internet-Browser (zum Beispiel der Explorer/Edge, Google Chrome und Safari) nicht immer. Mit Mozilla Firefox (kostenloses Downlod) funktioniert das Portal tadellos.

 

24.09.2017

Zeitkonto - Überstunden ansparen
Zeitkonto - Überstunden ansparen

Ergebnisse der Konferenz der Bildungsreferent/innen in Lochau

Die Vorarlberger Bildungslandesrätin Bernadette Mennel berichtet in einer Presseaussendung über die Ergebnisse der heutigen BildungsreferentInnenkonferenz.
Der Ausbau ganztägiger Schulformen, die Vorbereitung der Bildungsdirektionen, die Kinderbetreuung und die Einführung des zweiten verpflichtenden Kindergartenjahres waren die Themen der Konferenz in Schloss Hofen, bei der auch die Bildungsministerin Sonja Hammerschmid anwesend war.

Der Ausbau ganztägiger Schulformen
Der Ausbau ganztägiger Schulformen, habe hohe Priorität und brauche deshalb „die finanzielle Unterstützung durch den Bund,“ betont Mennel und weist darauf hin, dass dies durch das am Anfang September in Kraft getretene Bildungsinvestitionsgesetz umgesetzt werde. Mit diesem Gesetz wurde der Grundstein für den Ausbau der Ganztagesschule gelegt, sagte Bildungsministerin Sonja Hammerschmid. Damit werden bis 2025 zusätzliche Mittel im Umfang von 750 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. In den ersten zwei Jahren werden nur Zuschüsse für die Errichtung zusätzlicher Klassen in der verschränkten Form der Ganztagsschule gewährt.
Einrichtung der Bildungsdirektion
Die Bildungsdirektion ist eine gemeinsame Behörde des Bundes und des Landes und muss bis Anfang 2019 eingerichtet werden. Das stelle ein absolutes Novum dar, sagt Mennel, müssten doch nun für die unterschiedlichen Strukturen der Landesschulräte bzw. des Stadtschulrates in Wien und der Schulabteilungen der Länder gemeinsame Organisationsregelungen entwickelt werden. Für Ministerin Hammerschmid ist die Einrichtung der Bildungsdirektionen „herausvordernd, aber machbar.“
Zuschlag für Ausbau von Kinderbetreuung fix
Der Ministerrat hat sich am Mittwoch über den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung geeinigt und auch für das kommende Jahr die finanzielle Zusage gegeben. „Länder und Gemeinden können nun aufatmen“, sagte Landesrätin Mennel. Dem weiteren Ausbau der Kinderbetreuung steht durch die damit verbundene Rechts-, Finanzierungs- und Planungssicherheit nichts mehr im Weg. Mit der Einigung stellt der Bund wie schon 2017 auch für das Jahr 2018 für den quantitativen und qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung 52,5 Millionen Euro zur Verfügung. Dieser Betrag wird von den Ländern und den Gemeinden kofinanziert, womit Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro möglich sind.
Kinderbetreuung – zweites verpflichtendes Kindergartenjahr
In Vorarlberg ist die Betreuungsquote bereits vollständig erfüllt. „Eine Verpflichtung für alle 4-Jährigen hängt in erster Linie von der Finanzierung ab“, betonte Landesrätin Mennel: „Es muss von Seiten des Bundes sichergestellt werden, dass für ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden.“
Und noch etwas Wichtiges ...

Zukünftig soll es neben dieser Konferenz auf Länderebene eine eigene Referentinnen- und Referentenkonferenz für Elementarpädagogik geben.

 

22.09.2017

BM Hammerschmid und LR Mennel - Konferenz der Bildungsreferent/innen in Vorarlberg
BM Hammerschmid und LR Mennel - Konferenz der Bildungsreferent/innen in Vorarlberg

Kindergartenpädagogin wegen Turnunfall vom OGH verurteilt.

... "ein realitäts-entrückter Richtspruch ohne Augenmaß!“

In einem steirischen Kindergarten stürzte ein fünfjähriges Mädchen 60-Zentimeter von einer Rutsche und erlitt einen Ellbogenbruch. Die Pädagogin, die alleine 21 Kindern zu betreuen hatte, war zum Zeitpunkt des Sturzes mit anderen Kindern beschäftigt. Die Eltern klagten die Pädagogin auf 14.500 Euro Schadenersatz. sie habe ihrer Meinung nach die Aufsichtspflicht verletzt. Das Oberlandesgericht gab den Eltern recht und sprach 2000 Euro Schmerzensgeld zu. Der OGH bestätigte das Urteil.  
Ein Urteil mit weitreichenden Folgen, denn es „führt zur totalen Verunsicherung bei den Kindergartenpädagoginnen“, wird Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen, in der Presse zitiert.
Das Problem ist das schlechte Betreuungsverhältnis
Je nach Bundesland variieren das gesetzliche Betreuungsverhältnis von Pädagog/innen zu Kindern zwischen 1:7 und 1:16,7 – in der Praxis ist es in manchen Situationen deutlich höher. Optimal wäre für die Betreuung von 3- bis 6-jährigen Kindern von sieben Kindern pro Pädagog/in, wie zum Beispiel in Finnland. Das ist nichts Neues, wird aber von den zuständigen Stellen und Politiker/innen ignoriert. Der Grund wird wohl die Unwilligkeit der mächtigen Gemeindevorsteher/innen und Landesfürsten sein, für ihre Kindergärten mehr Geld ausgeben zu wollen.

Urteil mehr als diskussionswürdig
Klare Worte findet younion* - Landesvorsitzender Wilhelm Kolar: Das Urteil sei mehr als diskussionswürdig. „Wenn dieses Beispiel Schule macht, dann können einem alle, die mit Kindern arbeiten, nur noch leidtun: Sie bewegen sich dann nämlich fast permanent am Rande einer Verurteilung. Denn selbstverständlich kann so etwas passieren – beim Ballspielen, beim Schaukeln, beim Rutschen, Laufen, Gehen; und das hat nichts mit Aufpassen, mit Aufsichtspflicht zu tun! Jeder, der Kinder hat, weiß das“, stellt Kolar klar. „Ich weiß, man sollte Gerichtsurteile nicht kritisieren – aber in diesem Fall sage ich, das ist ein realitäts-entrückter Richtspruch ohne Augenmaß!“
Die Auswirkungen des Urteils sind weitreichend - Land und Gemeinden sind gefordert
Die Auswirkungen des Urteils in ihrem ganzen Ausmaß lassen sich derzeit nur schwer abschätzen. Das hängt einerseits davon ab, welche Konsequenzen die Länder und die Gemeinden zum Schutz der Beschäftigten aus diesem Urteil ziehen. Das kann nur eine klare und vor allem rechtsverbindliche Definition sein, wo die Aufsichtspflicht beginnt, wo sie endet und wie sie im Einzelnen umzusetzen ist. Um einen wünschenswerten pädagogischen Standard zu gewährleisten, wird es wohl ohne deutlich Anpassung des Betreuungsverhältnisses nach unten nicht gehen.

Es kann auch die Kinder treffen ...
Denn sonst könnte der Spruch des OLG- und OGH auch Folgen für die Kinder haben. Kolar: „Wenn viel an Spiel und Spaß, was bisher möglich war, plötzlich derartige Konsequenzen nach sich ziehen könnte, wird da und dort sicher manches ,gestrichen‘, was die Freude der Kleinen wie auch der Eltern nicht gerade heben wird. Und man muss über den Kindergarten hinausdenken: Was ist mit Turn- und Werkstunden, was mit den Pausen; was ist im Ferienprogrammen, Ferienlagern?“

 

* younion ist eine überparteiliche Interessenvertretung. Sie vertritt Mitglieder in über 200 verschiedenen Berufsgruppen, die in mehr als 2.100 österreichischen Städten und Gemeinden tätig sind. Die Gemeindebediensteten sind hauptsächlich im Gesundheitswesen, öffentlichem Verkehr, Ver- und Entsorgungseinrichtungen (Elektrizität, Gas, Wasser, Abfall etc.), im Bildungssektor, im Rahmen von sozialen Dienstleistungen, Bestattung und in der öffentlichen Gemeindeverwaltung im Einsatz.
younion ist die Interessenvertretung der künstlerisch, journalistisch, programmgestaltend, technisch, kaufmännisch, administrativ, pädagogisch unselbstständig oder freiberuflich Tätigen in den Bereichen Kunst, Medien, Erziehung, Bildung und Sport.

 

21.09.2017

Finnland: Betreuungsverhältnis 1:7
Finnland: Betreuungsverhältnis 1:7

Mit Calliope spielend die digitale Welt entdecken.

Der Calliope-mini ist ein einfach programmierbarer Minicontroller und wird bereits in einigen deutschen Bundesländern in Pilotschulen getestet.

 

Calliope-mini wird von der gemeinnützigen Calliope GmbH, einem Zusammenschluss von Informatikern, Mediendesignern und Wissenschaftlern, betrieben und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Das Projekt wird von großen Unternehmen unterstützt, u.a. Google, Bosch, dem Cornelsen Verlag und der Deutschen Telekom-Stiftung. Google stellt gemeinsam mit dem Frauenhofer Institut mit dem Open Roberta Lab auch einen von drei Editoren zur Verfügung

Jedem Schulkind in Deutschland soll ab der 3. Klasse ein spielerischer Zugang zur digitalen Welt ermöglicht werden, so die „Mission“ der Calliope-Erfinder. „Mit dem Calliope-mini wollen wir einen Startschuss für die digitale Bildung in Deutschland geben – damit alle Kinder schon ab der Grundschule kreativ und spielerisch lernen, wie die digitale Welt funktioniert“, formuliert Gesche Joost, Mitbegründerin der gemeinnützigen Calliope GmbH und Professorin für Designforschung an der Universität der Künste Berlin, die damit angepeilten Bildungsziele.
Der Calliope-mini ist ein kleines sechseckiges Board, ein programmierbarer Minicontroller mit unterschiedlichen Anschlüssen, Sensoren und LEDs.  Den Calliope mini kostet im Elektronikhandel 30 Euro, in den Grundschulen sollen es die Schüler/innen der dritten Klassen kostenlos erhalten.
Die Funktionen des Calliope-mini und wie es im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden,  sind auf der Firmenwebseite einfach und ausführlich erklärt.
Das Landesmedienzentrums Baden-Württemberg hat Calliope-mini getestet und hat sich alternative Systeme und Tools angesehen. Das Ergebnis steht auf der Homepage des LWZ -bw.

Die Redaktion der oeliug.at hat sich jedenfalls ein Calliope-mini bestellt und wird es in den nächsten Tagen ausführlich testen.

 

20.09.2017

Calliope-mini
Calliope-mini

Und immer wieder nervt ein "Bildungsexperte" der Agenda Austria…

.... Wolfgang Feller. Er schreibt ab und zu für den extrem konservativen und neoliberalen „Thinktank„ (Eigendefinition des Vereins) Agenda Austria eine Paper zum Thema Bildung. Siehe dazu auch „Und immer wieder nervt ein neuer "Bildungsexperte" …“ (08.02.2017).
Bisher fanden die „Agenda-Experten“ meist nur in der Presse gehör. Aber diesmal schaffte es Feller sogar in den Standard („Kommentar der anderen“). In seinem Kommentar „Die Legende von der vererbten Bildung“ versucht er wieder einmal mit abstrusen Interpretationen von Statistiken die neoliberale Weltsicht des Vereins zu bestätigen. Diesmal muss OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2017" daran glauben. Obwohl die Studie im Kapitel über die Bildungsmobilität ergibt, dass in Österreich der Anteil der Kinder von Eltern ohne akademische Bildung die einen Studienabschluss haben, deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Länder liegt, sei eine Aussage über die Bildungsmobilität nicht gerechtfertigt. Der Grund für den geringen Anteil an Akademiker/innen aus Nichtakademikerfamilien sei nicht die mangelnde Bildungsmobilität, sondern der geringe Akademikeranteil in Österreich. Also alles gut, passt es doch so ideal ins neoliberalem Konzept des „Tittytainment“ *.
Die Agenda Austria ist ein privater Verein, der sich durch private Quellen (meist Unternehmen) finanziert und laut Eigendefinition ein „Thinktank …. mit dem Ziel, dieses Land in gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Belangen zu öffnen und neue Antworten auf die großen Herausforderungen zu liefern“. 
* Diese Wortbildung aus englisch titty (Slang für Busen) und entertainment (Unterhaltung) steht in der Welt des Turbokapitalismus laut Wikipedia „für die Vermutung, dass auf Grund steigender Produktivität zukünftig ein großer Teil der Weltbevölkerung von der Produktion von Dienstleistungen und Gütern entbunden sein werde und dann von Transferleistungen leben werde. Um diesen Teil der Bevölkerung „ruhigzustellen“, müsse er medial „berieselt“ werden.“ Was durch ein niedriges Bildungsniveau erleichtert wird.

 

20.09.2017


"Bildungspolitische Watschn für die Regierung"

Wider besseres Wissen prolongiert die ÖVP (samt Quereinsteigern) die finanzaufwendige Mittelmäßigkeit im hiesigen Schulbetrieb. Die SPÖ assistiert mit bildungspolitischer Ignoranz. Wenn nur die OECD hierzulande näher hinsehen dürfte, schreibt Karl Heinz Gruber - „Kommentar der anderen“ derStandard.at

 

Er bezieht sich auf das Bekenntnis zum "Erfolgsmodell Gymnasium", das Sebastian Kurz soeben in seinem Wahlprogramm abgelegt hat. Eigentlich müssten zwischen zwei der ÖVP-Quereinsteiger die bildungspolitischen Fetzen fliegen, nämlich zwischen dem Mathematiker Rudolf Taschner und dem Ex-Rechnungshofpräsidenten Josef Moser, findet Gruber. Taschner hat erklärt, dass sich das gegenwärtige Ausleseschulsystem "in gewisser Hinsicht außerordentlich bewährt" hat. Leider hat er es unterlassen zu erklären, in welcher Hinsicht. Mit-Quereinsteiger Moser hat hingegen die vergangenen zwölf Jahre mit Engagement und harten Daten nachgewiesen, dass sich das traditionelle Schulsystem in vieler Hinsicht nicht bewährt hat.
Dass Taschner von seinen subjektiven Erfahrungen als ehemaliger Mathematiklehrer am privilegierten, sozial hochselektiven Gymnasium Theresianum auf das Schulsystem in seiner Gesamtheit schließt, sei ihm als Politiker verziehen. Aber ärgerlich sei, dass Moser dazu schweigt, anstatt den Herren Kurz und Taschner die Rechnungshofprüfberichte des Schulwesens und die Nationalen Bildungsberichte um die Ohren zu schlagen.

 

Angesichts der Lernunfähigkeit und Wirklichkeitsverweigerung der ÖVP und des Verlusts des bildungspolitischen Klassenbewusstseins der SPÖ, die das Kunststück fertigbringt, die Gesamtschule, seit hundert Jahren Kernstück sozialdemokratischer Bildungspolitik, weder im Plan A noch im Wahlprogramm zu erwähnen, hat eine Gesamtschulreform in Österreich bis auf weiteres "a snowball's chance in hell", ärgert sich Gruber und glaubt, dass daran wohl weder die gesamtschulfreundlichen Statements der Grünen noch die der Neos etwas ändern werden … 

 

20.09.2017

Karl Heinz Gruber
Karl Heinz Gruber

Der neue Kreidekreis digital 5/2017

Editorial

Werden wir uns wundern?  
Gerhard Pušnik
Laut PROFIL spielt Bildung im aktuellen Wahlkampf eine wichtige Rolle - auch wenn wir bisher nichts davon gemerkt haben. Unser Problem ist allerdings nicht der Wahlkampf, sondern das, was zwischen den Wahlkämpfen passiert.
Wieder einmal versucht ein ÖVP-Obmann den Stillstand in seiner Partei mit vorgezogenen Neuwahlen zu beenden. Er ist nicht der Erste, der versucht, den Reformstau zu beenden oder Bewegung ins Land zu bringen. In der 2. Republik haben es die Schwarz-Türkisen immer wieder geschafft, auch mit noch so kleiner Zustimmung im großen Spiel zu bleiben - Schüssel sogar als Drittplatzierter.
Würden sich die Ambitionen der jeweils neuen Obleute auf deren Partei beschränken, könnte uns das ja egal sein. Allerdings reißen sie auch jene, die sie nicht gewählt haben, in ihr neues Abenteuer.  Das sind immerhin mindestens drei Viertel der Wahlberechtigen.
Wenn wir den parteifreundlichen Meinungsforschern glauben, dann wird die an Polen und Ungarn orientierte Oberflächlichkeit bei den nächsten Wahlen erfolgreich sein. Dies wird möglich, Dank junger, wenig gebildeter aber wahlberechtigter Männer.  Blenden lassen sich allerdings auch Ältere. Nachdem Mitterlehners Bildungsberater (Salcher) durch den Kurzschen Plaudertaschner ersetzt wurde, finden das auch ältere ÖPU/FCG-Semester mutig.
Egal, welche Partei im nächsten Jahr den Kanzler stellt, 4 von 5 Wahlberechtigten werden sie nicht gewählt haben. So schaut demokratische Legitimation im Jahre 2017 aus. Egal, wer´s wird. Eine kritische, parteiunabhängige LehrerInnenvertretung brauchen wir mehr denn je. Join the OeLI!!!
>>> Download aktueller Kreidekreis 5/2017

 

19.09.2017

Kreidekreis 2/2017

PV-Akademie Vorarlberg: September, Oktober und November

2017.09.29.-30.aV VERSCHOBEN! Weitblick Bildungsfo
Weitblick Bildungsforum - Die Veranstaltung wurde abgesagt und wird wahrscheinlich im Frühling nachgeholt. MENSCH LEHRER  -  Über die Lücke zwischen Mensch und Pisa „Was macht das gegenwärtige Bildungssystem mit dem Menschen?“ Die ... (mehr lesen)
ab 20,00 €
2017.10.04.aV Stimmen für die Bildung
Diskussion mit den Vorarlberger Spitzenkandidat/inenn zur Nationalratswahl 2017 Termin und Ort Mittwoch, 04. Oktober 2017 19:00 Uhr WIFI Dornbirn Organisation - Auskunft: Gerhard Pušnik: bagme.pus ... (mehr lesen)
0,00 €
2017.10.07.aV Ausflug in die Natur-"Pädagogik"
  Veranstaltung mit Brunhilde Häußle Termin und Ort Samstag, 07. Oktober 2017 10:00 Uhr – 16:00 Uhr Treffpunkt ist Krumbach, Giessen 131 (neben dem Ferienheim Giessen) Zielgruppe Pädagog/in ... (mehr lesen)
0,00 €
2017.10.12.aV HARD - Neues Schulzentrum am See
Führung und Gespräch mit Dir. Christian Grabher und Dir. Karin Dorner Termin und Ort Donnerstag, 12. Oktober 2017 16:00 Uhr Treffpunkt: Jugendherberge Hard Zielgruppe Pädagog/innen Referent ... (mehr lesen)
0,00 €
2017.11.09.aV "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 09. November 2017 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Um 19:00 Uhr folt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer ... (mehr lesen)
0,00 €
2017.11.09.bV Pensionsrecht
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 09. November 2017  19:00 Uhr. Davor um 17:00 Uhr findet die Infoveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Gary Fuchsbauer stat ... (mehr lesen)
0,00 €

Anmeldung (erforderlich!) und weitere Infos: Auf die gewünschte Veranstaltung klicken.

PV-Akademie Vorarlberg: Vorschau Januar 2018

2018.01.24.aV Religiöse Radikalisierung bei jungen
Vortarg Religiöse Radikalisierung bei jungen Menschen - Ursachen und Präventionsmaßnahmen Termin und Ort Mittwoch, 24. Januar 2018 20:00 Uhr ORF Dornbirn Referent: Ahmad Mansour Organisatio ... (mehr lesen)
0,00 €

18.09.2017


World Teachers' Day 2017

World Teachers’ Day is held annually on 5 October since 1994 to commemorate the anniversary of the signing of the 1966 UNESCO/ILO Recommendation concerning the Status of Teachers. The 1966 Recommendation constitutes the main reference framework for addressing teachers’ rights and responsibilities on a global scale.

The 2017 edition of World Teachers’ Day will also celebrate the 20th anniversary of the 1997 UNESCO Recommendation concerning the Status of Higher-Education Teaching Personnel with a special focus on institutional autonomy and academic freedom to encompass this year's slogan “Teaching in Freedom, Empowering Teachers”.

 

17.09.2017

World Teachers' Day 2017
World Teachers' Day 2017

Über Bildung diskutieren: "Wahl Spezial" der Bildungsarena

Im Wahlkampf scheint das Thema „Bildung“ nicht allzu präsent zu sein, steht auf der Startseite der Initiative „Bildung grenzenlos“. Deshalb veranstalten sie gemeinsam mit der Initiative „Neustart Schule“ eine Diskussionsveranstaltung mit Bildungspolitiker/innen der derzeit im Nationalrat vertretenen und neuerlich zur Wahl antretenden Parteien:

Elisabeth Grossmann, Bildungssprecherin SPÖ – Brigitte Jank, Bildungssprecherin ÖVP – Sigrid Maurer, Abg. z. NR Die Grünen – Beate Meinl-Reisinger, stv. Vorsitzende NEOS – Wendelin Mölzer, Bildungssprecher FPÖ


SAVE THE DATE!
Österreich wählt einen neuen Nationalrat, uns steht ein spannender Wahlkampf bevor und die Weichen stellen sich wieder einmal für eine neue Legislaturperiode. Unsere Kinder brauchen jetzt tragfähige Entscheidungen die halten über Parteigrenzen und politische Konstellationen hinweg. Denn Bildung ist kein Thema für 5 Jahre, sondern für immer!

 

Einladung: "Wahl Spezial" der Bildungsarena

 

Es geht um Antworten zu folgende Fragen:

  • Wo liegen die bildungspolitischen Schwerpunkte der zur Wahl antretenden Parlamentsparteien?
  • Welche Themen sind der Community ein großes Anliegen?
  • Und was muss jetzt jede Regierung angehen?

Moderation: Manuela Raidl (Puls 4)
Die Bildungsarena wird am
25. September 2017, 18:00 bis 19:30 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) in Wien stattfinden
(der genaue Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben)

 

16.09.2017

Bildungsarena
Bildung grenzenlos
Neustart Schule

Aktualisiertes Dienstrechtsskriptum der ÖLI-UG

Dienst- und Besoldungsrecht - Personalvertretungsrecht - Pensionsrecht u.a.
Stand: 01.09.2017
Aktualisiert: 01.09. 2017 -> Auf den die Seiten 26, 71-74 wurden die Prüfungsgebühren aktualisiert

 >>> Download Dienstrechtsskriptum

 

Das Dienstrechtsskriptum der ÖLI-UG als Download oder gedruckt

Das beliebte Dienstrechtsskriptum der ÖLI-UG gibt es auf der ÖLI-UG Homepage als Download. Kostenlos und immer auf dem aktuellen Stand, dank Gary Fuchsbauer.

 

Für das schnelle Nachschlagen, zum Beispiel im Lehrerzimmer, ist das ÖLI-UG Dienstrechtsskriptum in gedruckter Form ein nützlicher Helfer und kann bei der ÖLI-UG bestellt werden:

  • In einer Ringmappe gebunden: (12 €, ab 5 Stück á 10 €, ab 10 Stück á 8 €)
  • oder als 43 lose Blätter         : ( 9 €,  ab 5 Stück  á  7 €, ab 10 Stück á 5 €)

Preise sind inklusive Porto (frei Haus)

 

15.09.2017

Dienstrechtsskriptum der ÖLI-UG 01.09.2017




Aktuelles Dienstrechtsskriptum als Download

 

 

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