ÖSTERREICHISCHE LEHRER/INNEN INITIATIVE - UNABHÄNGIGE GEWERKSCHAFTER/INNEN

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Altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht?

Video der UGÖD "Altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht?" mit Gary Fuchsbauer, Dienst- und Pensionsrechtsexperte der ÖLI-UG  Bild:screenshot/bearbeitet:spa
"Altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht?" mit Gary Fuchsbauer, Bild:screenshot/bearbeitet:spa

Wenn du gerade vor der Frage stehst, ob du altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht wählen sollst, kannst du dich bei uns informieren: oeliug.at
Unser Dienstrechtsexperte Gary Fuchsbauer (ÖLI-UG) hat für diese Frage eine einfache Faustregel: “Wenn du eine Ausbildung auf der PH gemacht hast, dann wähle das neue Dienstrecht. Bei einer UNI-Ausbildung, wähle das alte Dienstrecht. Im Großen und Ganzen stimmt das.“ Aber Gary Fuchsbauer informiert dich auch gerne über Details! Frag uns, schreib uns: oeliug.at/kontakt oder frag uns und diskutiere mit uns im ÖLIUG-Forum. >>> LINK zum Video


Ella Frances Sanders. AUCH AFFEN FALLEN MAL VON BÄUMEN

lla Frances Sanders. AUCH AFFEN FALLEN MAL VON BÄUMEN Kuriose Sprichwörter aus der ganzen Welt DuMont 2018 ISBN 978-3-8321-9938-8 Übersetzung: Marion Herbert, 112 Seiten, Hardcover € 18,- http://ellafrancessanders.com http://www.dumont-buchverlag.de/autor
lla Frances Sanders. AUCH AFFEN FALLEN MAL VON BÄUMEN Kuriose Sprichwörter aus der ganzen Welt DuMont 2018 ISBN 978-3-8321-9938-8 Übersetzung: Marion Herbert, 112 Seiten, Hardcover € 18,- http://ellafrancessanders.com http://www.dumont-buchverlag.de/autor

Rezension von Ilse M Seifried

Mit Anregungen für den Einsatz des Buches im Unterricht

Ella Frances Sanders. AUCH AFFEN FALLEN MAL VON BÄUMEN
Kuriose Sprichwörter aus der ganzen Welt
DuMont 2018 ISBN 978-3-8321-9938-8
Übersetzung: Marion Herbert, 112 Seiten, Hardcover € 18,-
http://ellafrancessanders.com
http://www.dumont-buchverlag.de/autor/ella-frances-sanders/

Unterricht:
Das Buch bietet in einer multikulturellen Klasse (10 bis 18-Jährige) einen guten Einstieg in sprachlichen Erfahrungsaustausch sowie ein vertiefendes Einlassen in Sprache allgemein und ganz spezifisch. Es bietet SchülerInnen mit oder ohne Migrationshintergrund sowohl Vertrautes als auch Neues an. Ziel könnte es sein, mit der Klasse selbst ein Buch zu gestalten, in dem sich jede/r einbringt.
In einer homogene Klasse gibt das Buch viele Impulse, über den eigenen Tellerrand zu schauen, zu entdecken und gemeinsam zu staunen und über die vielen Arten von Humor zu lachen.
Das Buch bietet zusätzlich für LehererInnen und SchülerInnen an, die Genderthematik aufzugreifen.

Buchrezension:
Die junge Autorin und Illustratorin legt mit diesem Buch ihr zweites Werk vor. 52 Sprichwörter aus aller Welt hat sie ansprechend in einem handlichen Buchformat versammelt. Menschen denken in Bildern. Diese stammen aus ihrer Umwelt. Und so entsteht eine riesige Vielfalt an sprachlichen Bildern, die Redewendungen und Sprüchen entstehen lassen.
Die bunte Mischung der Autorin zeigt das weite Spektrum ihres Heimatkontinents. Die Hälfte der Sprüche kommt aus Europa, sehr viele kommen aus Asien und ein paar wenig aus Südamerika, Afrika und Australien. Die Autorin hat auch ein paar Sprüche weniger bekannter Sprachen (Aromunisch, Igbo) aufgenommen.

Jeweils auf der linken Seite erklärt Ella Frances Sanders den Ursprung der Redewendung, stellt Analogien zu anderen Sprachen her und nennt manchmal auch persönliche Bezüge. Jeweils auf der rechten Seite setzt sie die Redewendung, die in der ursprünglichen Sprache und auf Deutsch in unterschiedlichen Schriften und Größen zu lesen ist, konkret bildlich um. Ist von Schafen die Rede, dann sind Schafe zu sehen. Ist von Affen die Rede, so sind Affen zu sehen etc..

Der Buchtitel „Auch Affen fallen mal von Bäumen“ kommt aus Japan und ist der Gegenpol zum kalten Perfektionismus. Nobody is perfect! Manchen Sprüchen ist ihr kurzes Alter anzumerken („sich wie ein Krake in einer Garage fühlen“) manchen ihre Zeitlosigkeit („manche Tage Honig, manche Tage Zwiebeln“).

Das Buch bietet in einer multikulturellen Klasse (10 bis 18-Jährige) einen guten Einstieg in sprachlichen Erfahrungsaustausch sowie ein vertiefendes Einlassen in Sprache allgemein und ganz spezifisch. Es bietet SchülerInnen mit oder ohne Migrationshintergrund sowohl Vertrautes als auch Neues an. Ziel könnte es sein, mit der Klasse selbst ein Buch zu gestalten, in dem sich jede/r einbringt.
In einer homogene Klasse gibt das Buch viele Impulse, über den eigenen Tellerrand zu schauen, zu entdecken und gemeinsam zu staunen und über die vielen Arten von Humor zu lachen.

In ihrem Vorwort schreibt Ella Frances Sanders: „Ich kann Sprache nicht mehr einfach nur als Buchstaben und Wörter sehen …“ Das lässt vermuten, dass sie sehr differenziert jedes Wort, jede Illustration setzt. Doch über „Geschlechtergerechtigkeit“ weiß sie so viel wie eine Henne über das Alphabet (Ungarn). Auf diesem Gebiet „ist ihr Auge mit ihr mitgegangen“ (Malta).
Fakt ist, dass sie nur auf Männer Bezug nimmt (Attenborough, Baudelaire, Rohn etc.) und keine einzige Frau im Text erwähnt. Im nächsten Buch wird das hoffentlich anders sein: „Crepi!“ (Italien)
In den Bildern werden 15 Männer und nur 4 Frauen gezeigt. Dass das Lektorat dies übersah und die Bildungslücke der Autorin bzgl. der Kulturgeschichte des Schweins nicht schloss (sie kann nichts zum irischer Spruch „Ich bin auf dem Rücken des Schweins“ sagen), kann nicht übersehen werden. Doch „Wer das Wasser holt, wird auch eher den Krug zerbrechen!“ (Ga) Dieses Risiko einzugehen, ist wichtig. Doch nun „kehre ich wieder zu meinen Schafen zurück“ (Frankreich) und will „nicht länger auf den Teekessel hauen“ (Jiddisch).

Ella Frances Sanders Buch bietet also zusätzlich für LehererInnen und SchülerInnen an, die Genderthematik aufzugreifen.

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So machen die österreichischen Politiker Politik auf Facebook

Wie auf Facebook Politik passiert: Der Digitalreport gibt Einblick – eine sehr interessante und in die Tiefe gehende Analyse, wie die Parteien, aber vor allem die Politiker das Medium Facebook für ihre Performance nutzen. Keine Überraschung ist wohl, dass laut dieser Analyse vor allem Strache und Kurz das Spiel auf dem „Klavier der Sozialen Netzwerke“ besser beherrschen als ihre Konkurrenz, Kern und CO.
Eine Erklärung dafür gibt der Artikel auf oeliug.at: „WAS, WIE, vor allem WARUM! Erzählen lernen für die Zukunft – Eine Rezension von Peter Steiner“
Beide Artikel sind hervorragend für den Unterricht in der Oberstufe nutzbar. Vor allem bieten sie gute und verständliche Antworten auf die Frage, „warum die Linken strampeln und die Rechten ungebremsten Auftrieb haben?“.

In ihrer Einleitung erklärt die Herausgeberin des Digitalreports, Ingrid Brodnig, die Fragen, die diese Analyse beantworten soll.
Offensichtlich ist Facebook ein Tool, mit dem die Parteien Stimmung machen wollen. 3 Millionen Österreicher nutzen täglich das soziale Netzwerk und die Parteien stecken viel Geld und Energie in diesen Kanal. Doch wie erfolgreich sind sie? Und wie erhitzt oder doch ausgewogen ist die politische Debatte dort?
Diese Fragen beantwortet der Digitalreport: Er umfasst eine groß angelegte Datenanalyse, vertiefende Texte zur Reflexion sowie Unterrichtsmaterialien für Lehrerinnen und Lehrer. Zum Kernteam des Reports gehören der Datenspezialist Luca Hammer sowie die Artdirektorinnen Anna Hazod und Isabella Schlagintweit.

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WAS, WIE, vor allem WARUM! Erzählen lernen für die Zukunft.

Peter Steiner
Peter Steiner

Eine Zusammenfassung von Peter Steiner (ÖLI-UG) des Artikels von Gregor Stadlober “Wessen Erzählung? (Quelle: Augustin. Die erste österreichische Boulevardzeitung) - Ein Artikel über Narrative in der Politik, der vielleicht erklärt, warum die Linken strampeln und die Rechten auftrieb haben.

Rezension von Peter Steiner

Die linken stehen im eck! Warum? WEIL sie es versäumt haben ihre geschichten RICHTIG zu erzählen. Das ist die grundaussage von Gregor Stadlobers artikel “Wessen Erzählung? Über Probleme und Versäumnisse beim Entwerfen progressiver Weltbilder” im neuen AUGUSTIN vom august .

Warum die rechten derzeit die besseren narrative, sprich methode haben, ihr weltbild zu verbreiten? Ganz einfach, die linken haben keine oder eine total überalterte narrative. Und sie sind sich dessen meist nicht bewusst.

WEIL sie mittlerweile in der sprache der regierenden und nicht mehr der regierten die welt erklären. Dargestellt wird das was und wie, vergessen wird das einfache warum, so Georg Brockmeyer, SPÖ-kommunikationsleiter. Statt wohnungsnot in daten vorzustellen müsse die SPÖ deutlich sagen: “WEIL wir finden, dass jeder mensch ein recht auf eine gute wohnung hat - DARUM bauen wir”.

Vieles kann auf einen einfachen nenner gebracht werden, erklärt attac-sprecherin Lisa Mittendrein: “Die sozialleistungen hierzulande sinken, WEIL konzerne und reiche milliarden außer landes schaffen.” So einfach sei das.

Und so schwierig. Denn linke analysieren problemursachen recht tief und scheuen vereinfachende darstellungen. Wie sie’s gelernt haben und wie es nur in den eigenen zirkeln verstanden wird.

Darum ran an den AUGUSTIN Nr. 464,  raus aus den narrativ-teufelskreisen, WEIL da was über nützliche narrative zu erfahren ist.

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