Kalender 2018/19

 


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Der neue Kreidekreis Nr. 2 März/April 2019

Kreidekreis 2-2019 Bild:spagra
Kreidekreis 2-2019 Bild:spagra

Demnächst in eurer Schule

 

Die Zeitung der Österreichischen LehrerInnen Initiative | Unabhängige GewerkschafterInnen für mehr Demokratie


..........Download KKR-Digital 02/2019

  • Kritik an Pflichtenerfüller Kimberger
  • Warum es Gary Fuchsbauer reicht
  • Völkische Testung
  • Sittenverfall statt Ethik
  • Frauentag: Grenzverschiebungen
  • Pädagogisches Mogelpaket
  • In Erinnerung an Dr. Rupert Vierlinger
  • Kunst: Albrecht Zauner

 

Editorial

Gerhard Pušnik

 

Mediale Inszenierung hohler Phrasen
Strafen für Eltern, Deutsch statt Sprachförderung, Ziffern statt verbaler Beurteilung, religiöse Ethik für Abmelder statt säkulare Aufklärung für alle, eine Ombuds-Feigenblatt-Frau statt Integration. Die Liste ließe sich fortsetzen und sie wird kein Ende haben. All die Maßnahmen haben die wesentliche Funktion, den SchülerInnen und LehrerInnen das vorzuenthalten, was sie dringend brauchen: mehr Bildung, mehr Sozialpädagogik, mehr Budget.

 

Seine Vergangenheit als „seriöser“ Wissenschaftler nützt dem Herrn Faßmann nichts. Er kann sich nicht abseilen aus einer Regierungstruppe, in der federführend Mitglieder sitzen, die ihre Vergangenheit und ideologische Haltung im Nazi-Umfeld haben. Er macht mit bei der Show, die die Gesellschaft entzweit, die desintegriert und die Welt gefährdet.

 

Am 24.09.2018 fand in Wien ein Fachdialog zur musischen Bildung mit ExpertInnen aus den Bundesländern und MitarbeiterInnen aus den verantwortlichen Ressorts statt. Nach außen hin wurde der Eindruck erweckt, als handle es sich um ein Meeting des Bildungsministeriums. Die Vorgangsweise: die ÖVP-NRAbg. Maria Großbauer verschickte über verschiedene Kanäle die Einladung, ein Sektionschef des Bildungsministeriums moderierte, Blüml schneite kurz vorbei und BM Faßmann fand das ganze mächtig wichtig. Geplant und angekündigt waren folgende Schritte: Fachdialog I, Einsetzung einer Expertengruppe, die „in einem ständigen Prozess konkrete Maßnahmen für die musische Aus- und Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen liefern soll“, dann der Fachdialog II im Frühjahr 2019, sowie ein „Bericht an den Nationalrat im Juni 2019“ und schlussendlich die „Umsetzung der Maßnahmen ab 2020“.

 

Der Fachdialog I fand tatsächlich am 24.09.2018 statt. Seitdem herrscht im Bildungsministerium Funkstille in dieser Sache.


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Fridays for Future: Wider die so dumme wie zynische Gier

Bild:spagra
Bild:spagra

Wenn sich manche Wirtschaftslobbyisten und europäischen Politiker*innen über den Schülerstreik „Fridays for Future“ zu Wort melden, je weiter rechts und neoliberal, desto lauter, zynischer und aufgeregter, reden sie meist nicht über das Anliegen der Schüler*innen. Sie reden über vieles, nur nicht von der Klimakrise. Sie reden über Schulschwänzen, darüber, dass die streikenden Jugendlichen gerne im „Mac“ essen, wahrscheinlich mit den SUVs ihrer Eltern zur Demo anreisen und Billigtextilien tragen. Sie sprechen ihnen die Glaubwürdigkeit ab, weil sie in Sachen Klimawandel nicht „päpstlicher als der Papst“ seien. Sie erfinden alle möglichen abstrusen Verschwörungstheorien und unterstellen den jungen Demonstrant*innen, sie seien Marionetten der Klimapanikmacher.

 

Ihr Ziel ist es, die Klimakrise aus dem Fokus der Berichterstattung zu nehmen.

Sie wollen nicht über den Klimawandel reden, „weil sie wissen, dass sie diesen Kampf nicht gewinnen können. Weil sie wissen, dass sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben“, sagt Greta Thunberg. Sie gebaren sich zunehmend aggressiver und machen auch vor abgrundtiefen persönlichen Diffamierungen der Streikenden, vor allem von Greta Thunberg, nicht mehr halt. Das ist ein klares Indiz dafür, dass sie Angst vor dieser neuen Bewegung haben. Und das sollten sie auch. Denn gegen durchaus realistische, weltumspannende Katastrophenängste der jungen Menschen wirken die bei Erwachsenen bisher erfolgreichen Lobbystrategien, Framingschmähs und Spindoktorkünste nicht. Weil es den Mächtigen primär um Geld, um viel Geld geht. Weil sie, auf einen Nenner gebracht, einfach nur gierig sind. Deshalb kommen sie mit ihren Lügen bei den demonstrierenden Schüler*innen nicht durch.

 

Ein neues modernes `68?
Auch das stets liebreizendste PR-Süßholzgeraspel der „blutjungen, zischfrischen und extradisruptiven Alles-neu-macht-der-Mai-Regierung“ (derstandard.at-WIN Einserkastl) kommt bei den Jugendlichen nicht an. Umweltministerin Köstingers Versuch, sich per Videobotschaft bei den klimastreikenden Schüler*innen anzubiedern, ist kläglich gescheitert. Es ist gut vorstellbar, welche Panik jene Kreise der geldgeilen Lobbyisten und der korrupten machtgierigen Politiker*innen davor haben, dass „ein neues modernes `68 wieder aufleben könnte. Ich fände das großartig“, sagt Konstantin Wecker dazu. Vielleicht ist die Bewegung „Fridays for Future“ die Chance - vielleicht die letzte Chance, die drohende Klimakatastrophe zu verhindern. Die Befriedigung der Gier einiger Weniger oder eine Zukunft haben, so einfach ist die Frage, die sich den jungen Menschen stellt. Und ihre Antwort ist eindeutig. Unterstützen wir sie bei ihrem Kampf für eine lebenswerte Zukunft. Kämpfen wir für sie. Das, und noch viel mehr, sind wir ihnen schuldig.

ms
 
Kommentar dazu von Severin Mayr
(siehe HP Severin Mayr)

 

Es klingt ja aufs erste ganz einfach: Sie gehen nach der Demo zum Maci, sind vermutlich mit SUVs angereist, ihre Regenjacken sind aus Plastik und Red Bull trinken sie auch sicher. Also können diese ganzen jungen Leute, die zum Beispiel auch bei Fridays for Future Linz unterwegs waren, es doch gar nicht ernst meinen mit dem Klimaschutz. Oder etwa doch?
Wer heute auf den größeren Nachrichtenseiten ein paar Postings über die großartigen #fridaysforfuture-Demonstrationen auf der ganzen Welt gelesen hat, dürfte nicht übersehen haben, dass sich ein paar besonders interessante Argumente in die Kommentare gemischt haben. Aber die sind so laut, so zynisch und so aufgeregt, wie sie falsch sind.
Was hier nämlich gemacht wird, ist, die Zukunft des Planeten einzig und alleine auf die Eigenverantwortung abzuschieben, auf das Individuum. Es wird suggeriert, dass der Klimawandel gestoppt wird, wenn Leute auf einmal nicht mehr Fliegen, kein Fleisch mehr essen und nur mehr mit den Öffis unterwegs sind. Und ja, es ist toll, wenn Menschen versuchen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Ich versuche das auch. Jeder Beitrag zählt, und natürlich ist Bewusstseinsbildung wichtig. Aber das entlässt die Politik nicht aus der Verantwortung! Im Gegenteil!
Man ist nicht dann glaubwürdig, wenn man päpstlicher ist als der Papst. Man ist es dann, wenn man Verhältnisse ändern will – so wie die vielen jungen Leute, die heute auf der Straße waren, das wollen. Wenn man in der Öffentlichkeit (und ja, dafür sind Demos da, vor allem während der Unterrichtszeit) dafür kämpft, dass es eine Systemänderung gibt.
Dass man Druck dafür aufbaut, bis die Politik handelt. Dass es ein Ende haben muss, dass Kerosin von der Steuer befreit ist, Bahnreisen aber nicht. Dass die Politik Massentierhaltung fördert und die kleinstrukturierte Landwirtschaft sterben lässt. Dass auch 2019 noch immer Autobahnen gebaut statt Eisenbahnschienen verlegt werden. Oder dass Gesetze ein Wirtschaftssystem ermöglich, dass auf Ausbeutung und Umweltzerstörung basiert. Es geht nicht um bessere Menschen, es geht um bessere Politik. Es geht um bessere Gesetze!
Wenn junge Leute zeigen, dass es ihnen nicht egal ist, ob der Planet kippt, dass es ihnen darum geht, dass die Politik nicht nur redet, sondern auch handeln soll, dann kann man sich vor diesen Leuten nur verneigen. Sie haben schon mehr zusammengebracht als weite Teile der herrschenden Politik. Und auch viel mehr, als die Zyniker in den Kommentarfeldern…

Kommentar dazu von Manfred Walter
(siehe FB manfred Walter)
Martina Salomon vom Kurier schreibt zu den gestrigen Demonstrationen von einem "gefahrlosem Wohlfühlevent", stellt sich stellenweise in die Reihen der Klimawandelleugner*innen (Zitat:"hat es immer gegeben"). Und ähnlich wie Christian Lindner von der FDP, spricht sie den Demonstrant*innen die Expertise ab.
Unsere Großeltern und Eltern sind gegen Zwentendorf und Wackersdorf auf die Straße gegangen, ohne Atomphysiker*innen zu sein.
Unsere Großeltern, Eltern und auch schon einige von uns sind gegen Hainburg auf die Straße und in die Au gegangen, ohne BiologInnen oder ZoologInnen zu sein.
Unsere Großeltern, Eltern und auch schon einige von uns sind gegen die NATO-Raketen in Deutschland demonstrieren gegangen, ohne Waffentechniker*innen oder StrategInnen zu sein.
Meine Kinder und ich haben gegen die Kürzung der Familienbeihilfe für Studierende protestiert, ohne betroffen zu sein.
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Salomon verwendet das einfachste Mittel um einen Protest zu delegitimieren. Sie spricht den Protestierenden die Expertise und die Ernsthaftigkeit ab.
Kein Mensch geht aus Jux und Tollerei auf die Straße, schon gar nicht bei so einem Wetter wie gestern. Und auch niemand kann von den Menschen, die ihren Unmut kundtun, verlangen sich mit allen Details auf Expert*innenniveau auszukennen. Ich vertraue hier auf die Forschungsergebnisse, auf die Expertisen von Fachmenschen. Und wenn mir diese Expertise Sorgen macht, dann versuche ich die Entscheidungsträger*innen mittels demokratischer Mittel auf mein Anliegen aufmerksam zu machen. Und da gehören Demonstrationen nun mal dazu, zu den demokratischen Mitteln.
Und noch eines, weil es mir gestern immer wieder untergekommen ist. NIEMAND ist ein 100%ig "guter" Mensch. Aber es sollte sich jeder Mensch bemühen, zumindest im eigenen Umfeld und im eigenen Wirkungsbereich ein "guter" Mensch zu sein. Den Protesten deswegen ihre Legitimation abzusprechen, nur weil da sicher schon mal wer beim MacD war, das ist perfide und unlogisch.

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Europaschule: Stellenausschreibung für VS Lehrer*innen

Österreichisch-Ungarischen Europaschule in Budapest Bild: Europaschule
Österreichisch-Ungarischen Europaschule in Budapest Bild: Europaschule

Österreichisch-Ungarischen Europaschule in Budapest

 

An der Österreichisch-Ungarischen Europaschule in Budapest  werden für das Schuljahr 2019/20 engagierte Lehrkräftegesucht:

 

Mit dem Lehramt für:

  • Volksschulen

Die Bewerbungen sind online auf der Website www.weltweitunterrichten.at einzureichen.

Lehrkräfte im Dienst reichen den Ausdruck der Bewerbung zusätzlich per Post im Dienstweg an folgende Adresse ein:
An das BMBWF, Referat II/13a der Auslandsschulabteilung, z. Hd. ADir. RgR Robert Fittner, Minoritenplatz 5, 1010 Wien, Tel. 01–53120–3302.
 

Bewerbungsfrist ist der 11. April 2019:

(Online-Bewerbungsschluss/Datum des Poststempels f. die Einreichung im Dienstweg)!

Eine Bewerbung steht allen Interessent*innen offen, die eine mehrjährige einschlägige Unterrichtspraxis an österreichischen Schulen aufweisen und die Anstellungserfordernisse für das Lehramt an Schulen in Österreich erfüllen.

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Aktuelle Veranstaltungen der PV-Akademie



Altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht?

Video der UGÖD "Altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht?" mit Gary Fuchsbauer, Dienst- und Pensionsrechtsexperte der ÖLI-UG  Bild:screenshot/bearbeitet:spa
"Altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht?" mit Gary Fuchsbauer, Bild:screenshot/bearbeitet:spa

Wenn du gerade vor der Frage stehst, ob du altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht wählen sollst, kannst du dich bei uns informieren: oeliug.at
Unser Dienstrechtsexperte Gary Fuchsbauer (ÖLI-UG) hat für diese Frage eine einfache Faustregel: “Wenn du eine Ausbildung auf der PH gemacht hast, dann wähle das neue Dienstrecht. Bei einer UNI-Ausbildung, wähle das alte Dienstrecht. Im Großen und Ganzen stimmt das.“ Aber Gary Fuchsbauer informiert dich auch gerne über Details! Frag uns, schreib uns: oeliug.at/kontakt oder frag uns und diskutiere mit uns im ÖLIUG-Forum. >>> LINK zum Video