ÖSTERREICHISCHE LEHRER/INNEN INITIATIVE - UNABHÄNGIGE GEWERKSCHAFTER/INNEN

Kalender 2018/19

 

Kalender 2017/18

 



Widerstand zur rechten Zeit:

Gegen den 12h Tag und die 60h Woche.
30. Juni, 14 Uhr Wien

2018.06.28.aS Salzburg: Pensionsrecht, Zeitkonto,
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar und Beratung mit Gary Fuchsbauer Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zur Beantwortung von individuellen Anfragen. Termin und Ort Donnerstag, 28. juni 2018 1 ... (mehr lesen)
0,00 €


Widerstand zur rechten Zeit: Gegen den 12h Tag und die 60h Woche.

Bild: Nein zum 12-Stunden-Tag! Nein zur 60-STunden-Woche! ÖGB fordert Arbeitszeitverkürzung und Planbarkeit. ÖGB
Bild: Nein zum 12-Stunden-Tag! Nein zur 60-STunden-Woche! ÖGB fordert Arbeitszeitverkürzung und Planbarkeit. ÖGB

Wir kennen das seit heuer zur Genüge aus dem Bildungsbereich und es hängt uns schon gehörig aus dem Hals heraus. Diesmal geht es um die Einführung des „12-Stunden-Arbeitstages“. ÖVP und FPÖ wollen per Initiativantrag ein Husch-Pfusch-Gesetz durchpeitschen, das bereits jetzt für Chaos und Unsicherheit bei den Betroffenen sorgt.


WKO-Video: Trauriger Höhepunkt der intellektuellen Niedertracht
Beratungsresistent werden Expertenmeinungen ignoriert, die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung diktiert. Diskutiert wird nicht, mit populistischen Floskeln, Un- und Halbwahrheiten wird auf Kritik reagiert und manipuliert. Und das durchwegs auf den gesunden Menschenverstand beleidigendem Niveau. Den traurigen Höhepunkt der intellektuellen Niedertracht schaffte vor drei Tagen die Wirtschaftskammer mit ihrem Promotionsvideo für den 12-Stunden-Arbeitstag auf YouTube: „Willkommen in der neuen Welt der Arbeit“. Nur jene mit guten Nerven und stabilem Magen werden diesen drei Minuten dauernden Schwachsinn unbeschadet ansehen und -hören können. Empfehlenswert dagegen der Artikel in der Tagespresse zum WKO-Video: „Für die Kleinsten: Neues WKO-Video zeigt glückliche Teletubbies beim 12-Stunden-Tag“. 

 

Die Industrie bestellt, die Regierung liefert,
Der 12-Stunden-Arbeitstag ist wieder ein Beispiel für die unsoziale neoliberale Politik der Regierung. Und es wird sich über kurz oder lang auch auf die Arbeitssituation im Bildungsbereich negativ auswirken. Aber nicht nur deshalb unterstützt die Österreichische LehrerInnen Initiative ÖLI-UG aktiv den Aufruf des österreichischen Gewerkschaftsbundes zur Demonstration am 30. Juni:
Denn so geht´s nicht mehr weiter: Die Industrie bestellt, die Regierung liefert, und die Bevölkerung bezahlt mit ihrer Lebensqualität.

 

Demo gegen den 12h Tag und die 60h Woche:

30. Juni, 14 Uhr, Wien Westbahnhof.
ÖLI-UG und UG treffen sich: 14h Ecke Mariahilfer Straße/Millergasse

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Bildung-Chaos findet Fortsetzung

Bildung-Chaos findet Fortsetzung Bild: Gerhard Pušnik
Bildung-Chaos findet Fortsetzung Bild: Gerhard Pušnik

Wieder wird ein politisch verursachtes Problem auf die SchulleiterInnen abgewälzt

 

Presseaussendung der
VLI         Vorarlberger LehrerInnen Initiative
UBG        Unabhängige Bildungsgewerkschaft
ÖLIUG  Österreichische LehrerInnen Initiative

 

Die LehrerInnen und DirektorInnen sind wahrlich nicht zu beneiden. Nach dem Chaos mit den Deutschklassen ist nun das nächste Thema, die Mittagsbetreuung, auf dem Chaos-Bildschirm. Die bildungspolitisch Verantwortlichen sind offenbar überfordert.

Doch der Reihe nach: Es ist schon lange Gesetz, dass Kinder in ganztägigen Schulformen zwingend an der Mittagsbetreuung teilnehmen müssen, das war es auch damals, als noch unter LR Stemer das Land Vorarlberg eine andere Regelung beschloss: die Kinder konnten am Mittag auch nach Hause gehen. Die Vorarlberger Landesregierung hat es allerdings bis heute verabsäumt, diese Vorgangsweise zu legaliseren, z.B. in Verhandlungen mit dem Bund oder eben eine Mittags-  und Nachmittagsbetreuung auf gesetzlicher Basis auszubauen. Unter der rot-schwarzen Regierung wurde das toleriert, jetzt sind offenbar andere Zeiten angebrochen und zudem rückt auch der Rechnungshof an.

Gerhard Rüdisser, Obmann der UBG: „Den Schulleiter/innen wurde immer wieder gesagt, sie könnten davon ausgehen, dass alles so bleibt wie es ist. Doch jetzt - einen Monat vor Ferienbeginn ist alles anders, die Regelung gilt nicht mehr.“ Nachmittagsbetreuung und Ganztagsklassen gibt es nur mehr mit Mittagsbetreuung, alle Kinder werden zur Mittagsbetreuung verpflichtet, sie müssen in der Schule bleiben! Ansonsten gibt es kein Geld mehr für die Nachmittagsbetreuung. Statt Wahlmöglichkeit soll es nur mehr begründete Ausnahmen geben. Bildungslandesrätin Schöbi-Fink putzt sich an den DirektorInnen ab, sie sollen gute Gründe für Ausnahmen finden.
„Der Unmut unter den Eltern ist verständlich, geht aber in die falsche Richtung, denn verantwortlich für diesen unhaltbaren Zustand ist das Land, ausbaden müssen es wieder die DirektorInnen an den Schulen! “, kritisiert Gerhard Pušnik (VLI). Täglich gibt es mit Eltern darüber Diskussionen. Telefonate und Mails nehmen überhand.

„Für viele ist es auch ein finanzielles Problem, 170 €/Monat für ein Kind, ist nicht ohne.
Hinzu kommt, dass in vielen Schulen die Räumlichkeiten und die Infrastruktur für Mittags- und Ganztagsbetreuung völlig unbefriedigend sind. Auch hier sind Land und Gemeinden säumig, seit Jahren gibt es statt dem notwendigen Ausbau der Kinder- und SchülerInnenbetreuung nur Stillstand“, meint Manfred Sparr abschließend.
Die Vorarlberger LehrerInnen-Initiative, UBG und die ÖLI-UG fordern einen runden Tisch mit ExpertInnen von der Basis und vor allem mit Entscheidungskompetenz, damit hier noch vor Schulschluss eine Lösung in Sicht kommt.

Rückfragehinweis:

Gerhard Rüdisser,  (UBG), gerhard.ruedisser@vol.at 
Gerhard Pušnik, (VLI-AHS), vli.pusnik@gmail.com 
Manfred Sparr, (VLI-BMHS), manfred.sparr@oeliug.at 

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ÖGB-Großdemo am 30. Juni – ÖLI-UG ist dabei

Bild: Nein zum 12-Stunden-Tag! Nein zur 60-STunden-Woche! ÖGB fordert Arbeitszeitverkürzung und Planbarkeit. ÖGB
Bild: Nein zum 12-Stunden-Tag! Nein zur 60-STunden-Woche! ÖGB fordert Arbeitszeitverkürzung und Planbarkeit. ÖGB

Alle Informationen sowie Material zur Demo auf https://www.neinzum12stundentag.at/

 

Für Freizeit, Geld und Gesundheit und

Arbeitszeitverkürzung und Planbarkeit statt 12-Stunden-Tag!

Ist das Motto des ÖGB für die Demo am 30. Juni in Wien

 

Demonstrationen gegen den 12-Stunden-Tag: 30. Juni, 14 Uhr, Wien Westbahnhof.
UG-Treffpunkt: 14h Ecke Mariahilfer Straße/Millergasse

"Die von der Regierung vorgelegten Regelungen zur Arbeitszeit würden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sehr viel kosten: Freizeit, Geld und Gesundheit. Gegen diesen Raubzug mobilisieren ÖGB und Gewerkschaften ab sofort“, sagt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian: „Es geht los mit Betriebsräte-Konferenzen in allen Bundesländern. Anschließend werden die ArbeiterInnen und Angestellten in ganz Österreich Betriebsversammlungen abhalten. Und am 30. Juni gehen wir in Wien auf die Straße.“
Sollte der Entwurf der Regierung am 5. Juli trotzdem in dieser Form beschlossen werden, wird es weitere Aktionen geben. Katzian: „Wir werden uns mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche zur Wehr setzen!“  (Wien (OTS/ÖGB)

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