ÖSTERREICHISCHE LEHRER/INNEN INITIATIVE - UNABHÄNGIGE GEWERKSCHAFTER/INNEN

 

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2018.01.24.aV Religiöse Radikalisierung bei jungen
Vortrarg Religiöse Radikalisierung bei jungen Menschen - Ursachen und Präventionsmaßnahmen Termin und Ort Mittwoch, 24. Januar 2018 20:00 Uhr ORF Dornbirn Referent: Ahmad Mansour Organisati ... (mehr lesen)
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Die Thesen zur Schule des Philosophen Christoph Türcke

Türcke Grafik: ÖLI-UG
Grafik: ÖLI-UG

Christoph Türcke im Interview mit Lisa Nimmervoll im Standard: "Man braucht die Schulen eigentlich nicht mehr". Das Gespräch bietet viel interessante Gedanken, Thesen und Behauptungen, die Basis sein könnten für eine intensive Diskussion über den eingeschlagenen Weg, den die österreichische Bildungspolitik den Schulen vorgibt.

Man wird sicher nicht mit allen Standpunkten Türkes einverstanden sein

Man wird sicher nicht mit allen Standpunkten Türkes einverstanden sein – Kritiker werfen ihm zum Beispiel vor, er vertrete reaktionäre Ansichten. Es könnte aber eine Auseinandersetzung mit einer neuen inhaltlichen Qualität werden, weil sie die wenig bekannte neoliberale Bildungsstrategien aufdeckt und damit einhergehende Mythen aufbricht. Das könnte Raum schaffen für eine Debatte, die das Potential hat, ein tragfähiges Gerüst zu bilden für eine endlich erfolgreiche Bildungspolitik und damit einer wirklichen und nachhaltigen Verbesserung der Schule.

Scharfe Kritik am neoliberalen Bildungssystem
Seine Kritik am derzeitigen „neoliberalen Bildungssystem“ ist scharf pointiert, und trifft in einigen Punkten den Nerv des Systems. Die sogenannte „Neue Lernkultur“ mache aus „Lehrern nur noch Ratgeber, die bei Bedarf zur Stelle sind, Tipps geben und spontanes Coaching durchführen“. Es werde „Selbstentfaltung und Abschaffung von autoritären Strukturen“ mit „zuckersüß und verführerisch klingen“ Begriffen versprochen. Die Kinder seien jetzt das „Zentrum aller Bildung“. Die autoritären Strukturen hörten nicht auf, sondern seien von den Lehrpersonen „auf die Lehrmaterialien übergegangen. Der Frontalunterricht sei endlich abgeschafft, „und jedes Kind bekommt seinen individuellen Frontalunterricht durch Arbeitsblätter“. Türcke weist auch auf das Einsparpotenzial hin. „Weniger LehrerInnen können mehr Schüler zwar nicht unterrichten, aber beaufsichtigen“. Konsequent weitergedacht, brauche man die Schule „eigentlich nicht mehr“. Entsprechend lehnt Türcke auch die Digitalisierung der Schule strikt ab.

Bildungstaylorismus
Auf die Frage, „Welche Mechanismen sind hier am Werk?“, hat Türke eine bemerkenswerte These, die es gilt weiter zu verfolgen: Was derzeit passiere, habe starke Ähnlichkeit mit dem Taylorismus. Der Drang zu immer mehr Effizienz schlage in Ineffizienz um. „erleben wir jetzt in der Schule mit dem Ersetzen der Lehrer durch Programme und Maschinen.“ Die Folge der vollkommenen Ökonomisierung des Bildungsbetriebs führe sichtlich dazu dass, „elementare Fähigkeiten wie Rechtschreibung und Rechnen erodieren.“

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Unabhängige GewerkschafterInnen stimmen Gehaltsabschluss zu

UGöD für rasche Umsetzung der Erhöhung für Bundes- Landes und Gemeindebedienstete

 

Wien (OTS) - Die UGÖD sieht in einem dauerhaften plus von 2,33% auf Gehälter und Zulagen für Bundes-, Landes-, Gemeindebedienstete und KollegInnen der ausgegliederten Betriebe einen gewerkschaftlichen Erfolg der GÖD und der Younion (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten), auch wenn er unter der UGÖD-Forderung von 3%, mindestens 90 €, liegt.

 

Die Kaufkrafterhöhung liegt deutlich über der Inflationsrate, auch wenn der Anteil von 0,46% am Wirtschaftswachstum von 2,7% dem volkswirtschaftlichen Beitrag der Leistungen öffentlich Bediensteter für Wirtschaftswachstum und sozialen Ausgleich nur im Ansatz entspricht. Die Gehaltserhöhungen sollen mit 1.1.2018 in Kraft treten, die Laufzeit von 12 Monaten konnte schon zu Beginn der Verhandlungen außer Streit gestellt werden.


GÖD- und Younion-VerhandlerInnen unter Führung der Vorsitzenden Koll. Norbert Schnedl und Koll. Meidlinger haben mit Muna Duzdar (SPÖ), der Staatssekretärin der alten Koalition, sozialpartnerschaftliche Verhandlungen geführt und am 16. November zu einem einvernehmlichen erfolgreichen Abschluss gebracht und nicht das Ergebnis der Regierungsverhandlungen von ÖVP-„neu“ und FPÖ abgewartet. Im Interesse der Kontinuität und Qualität der öffentlichen Dienste und im Interesse der KollegInnen im Bundes-, Länder- und Gemeindedienst und in ausgegliederten Betrieben.

 

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UGÖD für Unterstützung der GewerkschafterInnen-Demo am 5. Dezember in Linz

Foto ÖLI-UG
Foto ÖLI-UG

OTS: Die unabhängigen GewerkschafterInnen betonen, dass mit dem Gehaltsabschluss die plus 2,33%-Erhöhung noch nicht für alle betroffenen KollegInnen durchgesetzt sind. Auch wenn der Beschluss des entsprechenden Gesetzes im Nationalrat, vermutlich in Form eines Initiativantrages von SPÖ und ÖVP wahrscheinlich ist, wäre dieser nur für den Bund verbindlich. Die ÖVP-FPÖ-Landesregierung in Oberösterreich hat bereits angekündigt, den Abschluss in OÖ nicht in voller Höhe übernehmen zu wollen. Nicht nur Länder bzw. Gemeinden, auch die Geschäftsführungen ausgegliederter Betriebe sind nicht verpflichtet, den Bundes-Abschluss zu übernehmen.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD unterstützen die für 5. Dezember von der Younion angekündigte Demonstration der KollegInnen der Gebietskörperschaften. Kollege Schnedl erwartet vom Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) die Aufnahme von Gesprächen. Für die UGÖD wird Koll. Reinhart Sellner im GÖD-Vorstand die aktive Teilnahme an der Linzer Demonstration vorschlagen und die Einberufung der GÖD-Bundeskonferenz zur Bestätigung des Verhandlungsergebnisses und für Beschlüsse zur Vorbereitung von möglicherweise notwendigen Kampfmaßnahmen zur Durchsetzung der 2,33% in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes, als unmissverständliches Zeichen an Landesregierungen und Nationalrat, die mit GÖD und Younion vereinbarte Gehaltserhöhung ab 1.1.2018 umgehend zu beschließen.

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Erwin Riess: „Herr Groll …. „

Erwin Riess  Foto:Sparr
Erwin Riess Foto:Sparr

„Unbeschreiblich und atemberaubend ist die Fülle von ökonomischen, historischen und kulturellen Fakten, von zeitgeschichtlichen und technischen Details, die Groll (…) zur Sprache bringt.“ (Kurt Neumann, Standard) „Der beste Roman von Riess seit ´Herr Groll im Schatten der Karawanken!´“ (Peter Pisa, Kurier) „Was Riess an historischen Hintergründen und kulturellen Verbindungen zur Sprache bringt, fasziniert. (Klaus Buttinger, Oberösterreichische Nachrichten)    Herr Groll, der rollstuhlfahrende Detektiv aus der Wiener Vorstadt, ermittelt mit seinem Freund, dem „Dozenten“, in Rom. Markus, ein Zögling des Malteserordens, ist verschollen. Der Dozent hingegen will eine polnische Historikerin bei der Suche nach einer ominösen Koranausgabe aus der Frühzeit des Islam unterstützen.

 

Terminkalender: Vorträge, Lesungen und Diskussionen von und mit Erwin Riess:

 

KLAGENFURT
5.11.  Lesung aus “Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber" im "klagenfurter ensemble", Messegelände, Theaterhalle 11, Beginn: 20 h, es spielen die „Talltones“!
LINZ
6.12.  Vortrag und Lesung in der Pädagogischen Hochschule, Linz, Kaplanhofstr. 40, 17 h 30
7.12.  Lesung und Diskussion des Wahlergebnisses beim Verein LIBIB in Kooperation mit der „Stadtwerkstatt“ in Linz, Melicharstr. 8, Beginn: 19 h
WIEN
12.12.  Lesung beim Binder Heurigen "Zum alten Haus" in Wien, Am Jedlersdorfer Platz 6, 21., Wien, 19 h 30, Eintritt 10 €, Texte in Verbindung mit dem Binder-Heutigen, neue und unveröffentlichte Texte
 14.12.  Lesung und Diskussion “Was bringt die neue Regierung für uns behinderte Menschen?“,18:00 Uhr, Wiener Assistenzgenossenschaft, Wien 3, Modecenterstraße
 
Rundfunk
22.12.  "Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber“ um 11:05-11:25 Uhr in der Sendung "Radiogeschichten" Ö 1


2018
 03.02.  Lesung in Drösing an der March in der “Galerie Gleichgewicht /Heimo L. Handl“, 17 h
 06.02.  Lesung im “Kunstraum Niederösterreich“aus dem neuen StückeBuch, Wien Herrengasse 13, 18 h, Palais Niederösterreich
 23.02.  Lesung aus „Herr Groll …“ Volkshochschule-Hietzing, 19 h 30
 10.04.  Lesung und Diskussion in der SEBUS-Schulungseinrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen in Wien, 13., Hietzinger Kai 85,18 h
 20.04.  Lesung in der Mediathek der Bibliothek Maria Anzbach, 17 h
>>> mehr Informationen über Erwin Riess und Bücher

>>> HP Werwin Riess

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Kundgebung gegen Sozialabbau und Bildungsklau

Wie berichtet, will die oberösterreichischen Landesregierung den Gehaltsabschluss für die Bundesbediensteten nicht in der vollen Höhe übernehmen (OÖN nachrichten.at). Damit führte die schwarz/blauen oberösterreichischen Landesregierung wieder einmal derb vor, was wir in den nächsten Jahren auch auf Bundesebene zu erwarten haben: Kaltschnäuzige und unbedachte Angriffe auf die Sozialpartnerschaft und rücksichtsloser Sozialabbau sowie Reduzierung des Lebensstandards der großen Mehrheit der ÖsterreicherInnen.


Deshalb organisiert die younion am 5. Dezember eine Großdemonstration in Linz.


Vorher, am 23. 11., organisiert die younion Linz (mit vida und GPA) eine „Kundgebung gegen Sozialabbau und Bildungsklau“.

Die Kundgebung richtet sich gegen „Kindergartengebühren für die Nachmittagsbetreuung und „Personalabbau und Kündigungen!“
Donnerstag, 23. November 16:00 Uhr - 17:30 Uhr

LINZ

Treffpunkt ist die Promenade vor dem Landhaus

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Gehaltstabelle 2018 für LehrerInnen

Gehaltstabelle 2018
Gehaltstabelle 2018

Wie berichtet, haben sich die Regierung und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in der vierten Verhandlungsrunde auf eine Gehaltserhöhung von 2,33% geeignet.

 

Die Gehaltstabelle für 2018 wurde von der ÖLI entsprechend aktualisiert.

Gary Fuchsbauer hat die Tabellen kompakt auf ein A4-Format eingepasst, damit ihr sie einfach für euch ausdrucken könnt und, was uns sehr freuen würde, sie auch für eure KollegInnen im Konferenzzimmer aufhängt. Die Qualität ermöglicht auch einen A3-Ausdruck in guter Qualität.     
Bitte teilt uns auch mit, falls sich ein Fehler durch die Aktualisierung eingeschlichen hat oder  weitere wesentliche Zahlen der LehrerInnenbesoldung gewünscht werden.
>>> Zur Gehaltstabelle 2018

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Petition: Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg

Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf eine Petition hinweisen, bei der man schnell und unkompliziert unterschreiben kann

 
Gerhard Ruiss: "Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Vorarlberg für die Erhaltung der Kulturprogramme im ORF Vorarlberg ein und ersuchen um Unterstützung der folgenden dazu gedachten Petition."

Petition: Für den Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg.
Und gerne andere interessierte Menschen darauf aufmerksam machen…

 

Podiums- und Publikums-Diskussion: Kulturabbau im ORF Vorarlberg

„Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg
Die Verschiebung der Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 Uhr veranlasst die oben genannten Plattformen zur öffentlichen Diskussion über den Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag des ORF in Vorarlberg. Bei der Podiums- und Publikumsdiskussion haben alle die Möglichkeit, sich öffentlich dazu zu äußern.

2017.11.27.aV Kulturabbau im ORF Vorarlberg
Podiums- und Publikums-Diskussion: „Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg“Informationsveranstaltung/Workshop Die Verschiebung der Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 U ... (mehr lesen)
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Neuer Vorstand der ÖLI

In der Generalversammlung der Österreichischen LehrerInnen Initiative (ÖLI) am 16.11.2017 wurde der Vorstand und die Rechnungsprüfung neu gewählt.

 

Vorstand
Vorsitzende:Barbara Gessmann-Wetzinger
Stv. Vorsitzende: Katharina Bachmann
Stv. Vorsitzender: Gerhard Pušnik
Kassier und Bundeskoordinator: Josef Gary Fuchsbauer
Schriftführer: Andreas Chvatal
Stv. Schriftführer: Peter Steiner
Stv. Kassier: Manfred Sparr

 

Rechnungsprüfung
Rechnungsprüfer: Herbert Wieninger
Rechnungsprüfer: Toni Leitner

 

Die Redaktion der oeliug.at gratuliert den neu gewählten und bestätigten Vorstandsmitgliedern zu ihrer Wahl und wünscht ihnen viel Geschick und Erfolg bei der Erfüllung dieser anspruchsvollen und wichtigen Arbeit, die sie statutengemäß gemeinsam mit den ÖLI-MandatarInnen in ZAs und Gewerkschafts-Bundesleitungen ausüben.

 

Verabschiedung und Ehrung für Wilfried Mayr
Wilfried Mayr geht nun auch in der ÖLI in den Ruhestand und kandidierte deshalb in der Generalversammlung der Österreichischen LehrerInnen Initiative (ÖLI) am 16.11.2017 nicht mehr als ÖLI-Vorsitzender. Wilfried Mayr war neun Jahre Vorsitzender der ÖLI. Mit einer für die ÖLI typischen ungezwungenen Feier mit viel Live-Musik, zollte die ÖLI ihrem Vorsitzenden großen Dank für sein enormes Engagement für die ÖLI und die Rechte und Anliegen der österreichischen LehrerInnen.
Herzlich gedankt wurde auch den KollegInnen, die bisher in gewählten Vorstandsfunktionen für die ÖLI tätig waren: Gabriele Bogdan als stv. Vorsitzende (die als ZA-APS-Wien-Mandatarin im ÖLI-Vorstand bleibt), Toni Leiter als stv. Kassier, Dietmar Mühl als Schriftführer, Ottilie Dicketmüller als stv. Schriftführerin und Brigitte Schlair als Rechnungsprüferin.

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ÖLI-Oskar für Reinhart Sellner

Für seinen unermüdlichen und erfolgreichen Einsatz für die öffentlich Bediensteten, vor allem der LehrerInnen und für das öffentliche Bildungssystem erhielt Reinhart Sellner den ÖLI-Oskar.

Überreicht wurde ihm die Auszeichnung vom bisherigen Öli-Vorsitzenden Wilfried Mayr und der neu gewählten Vorsitzenden Barbara Gessmann-Wetzinger.

 

Auch die Redaktion der oeliug.at gratuliert.

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Demonstration der younion gegen Oberösterreichs schwarz/blaue Landesregierung

Wie berichtet, haben sich gestern Abend die Regierung und Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in der vierten Verhandlungsrunde auf eine Gehaltserhöhung von 2,33% geeignet.
Mit der Ankündigung, den Gehaltsabschluss nicht in der vollen Höhe übernehmen zu wollen (OÖN nachrichten.at), führte die schwarz/blauen oberösterreichischen Landesregierung wieder einmal derb vor, was wir in den nächsten Jahren auch auf Bundesebene zu erwarten haben: Kaltschnäuzige und unbedachte Angriffe auf die Sozialpartnerschaft und rücksichtsloser Sozialabbau sowie Reduzierung des Lebensstandards der großen Mehrheit der ÖsterreicherInnen. Auch Vorarlbergs Landeshauptmann Wallner spielt mit diesem Gedanken (vielleicht ein erster Hinweis auf einen Wechsel des Koalitionspartners?).
Jedenfalls kündigte Christian Meidlinger (younion) für 5. Dezember eine große Demonstration in Linz an.

Wenn erforderlich seien weitere Schritte nicht ausgeschlossen. Es gehe nicht an, dass nicht alle Gebietskörperschaften den Abschluss nachvollziehen, sagte der younion-Chef.

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2,33% mehr Gehalt für Bundesbedienstete

+ 2,33% für Bundesbedienstete / Grafik: ÖLI
Grafik: ÖLI

In der 4. Gehaltsrunde für die Bundesbediensteten haben sich die Verhandler überraschend schnell geeinignet:

Es gibt 2,33% mehr für die Bundesbediensteten. Details über den neuen Gehaltsabschluss folgen. Damit liegt die Gehaltserhöhung für Bundesbediensteten um 0,67% unter der der Metaller.

 

Duzdar und GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl freuen sich sind laut ORF-News über den schnellen Abschluss. Eine Gehaltserhöhung, ein halbes Prozent über der Inflationsrate bedeute eine dauerhafte Erhöhung der Kaufkraft der Mitarbeiter, sag Schnedl. Und 0,5% vom Wirtschaftswachstum, ergänzt Duzdar.

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Der neue Kreidekreis digital 6/2017

Editorial

Gerhard Pušnik

Im neu konstituierten Nationalrat fehlen nicht nur die Grünen als Opposition, es fehlt auch einer, der in den vergangenen Jahren unbestritten und über die Maßen sich für die Bildungsanliegen eingesetzt und auch aufgerieben hat. Harald Walser war in den letzten zwei Perioden wohl der profilierteste Abgeordnete in Sachen Bildung. Schade. Was seiner Meinung nach von der schwarzblauen Truppe zu erwarten ist, können Sie auf Seite 9 nachlesen.
Eine erste Einschätzung darüber, wie sich die LehrerInnen-Gewerkschaftsspitze unter schwarzblauen Vorzeichen bettet, können Sie bei Reinhart Sellner – seines Zeichens Gewerkschafter und basisverbundener Kämpfer für ArbeitnehmerInnenrechte und solidarisches Handeln – nachlesen.
 Gleich zwei Rätselbeiträge legen wir in dieser Nummer (zu finden auf den Seiten 3 und 16) vor, beide mit historischen Bezügen und somit für unsere LeserInnenschaft sicher leicht zu lösen. Wir erwarten die zahlreichen Rückmeldungen unter der Adresse: raetsel@ oeli-ug.at
Unter Kurz ist das Außenamt zum Abwehramt verkommen, das Wort Integration im Namen ein Euphemismus. Neue moralische Maßstäbe fordert Andreas Chvatal auf Seite 11 hoffentlich nicht vergeblich. Ilse Seyfried berichtet über das Lebensmittel Sprache, Barbara Gessmann-Wetzinger im 2. Teil ihrer Serie über Autonomie im Bildungsland Südtirol und auch sonst ist dieser Kreidekreis ganz toll geworden, findet jedenfalls die Redaktion, die sich von Ihnen wünscht: durchblättern, schauen, lesen, emotional werden, ab(re)agieren, aktiv werden und mitmachen. Einfach öli sein!
>>> download Kreidekreis 6 - 2017

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Gruppenbild: Dinghofer-Medaille vor schwarz-rot-goldenen Schleife über der Uniform

Dinghofer-Medaille vor schwarz-rot-goldenen Schleife über der Uniform

Klaus Oppitz postet dazu:
Einem Rekruten wird für die Denunziation von Thomas Rammerstorfer (wegen eines Vortrags an einer Linzer Schule zu Extremismus in Österreich) auf Einladung des dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer in den Räumlichkeiten des Parlaments eine Medaille verliehen, die nach dem Gründer der antisemitischen und deutschnationalen “Großdeutschen Vereinigung”, Franz Dinghofer, benannt ist.
Der Rekrut nimmt die Auszeichnung glücklich lächelnd und mit einer schwarz-rot-goldenen Schleife über der Uniform entgegen.

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Podiums- und Publikums-Diskussion: Kulturabbau im ORF Vorarlberg

Podiums- und Publikums-Diskussion:
„Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg“Informationsveranstaltung/Workshop

Die Verschiebung der Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 Uhr veranlasst die oben genannten Plattformen zur öffentlichen Diskussion über den Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag des ORF in Vorarlberg. Bei der Podiums- und Publikumsdiskussion haben alle die Möglichkeit, sich öffentlich dazu zu äußern.

Termin und Ort

Montag, 27. November

 19:00 Uhr

vorarlberg museum 


Am Podium:

Dr. Christian Bernhard, Landesrat für Kultur
ORF-Landesdirektor Markus Klement (angefragt)
Dir. Dr. Hanno Loewy, Jüdisches Museum Hohenems
Barbara Herold, Theater-Regisseurin und Bundeslandsprecherin der IG Freie Theater
Wolfgang Mörth, Schriftsteller und Obmann Literatur Vorarlberg Gary Fuchsbauer

Stv. Vorsitzender der GÖD BMHS und Dienst-, Besoldungs- und Pensionsrechtsexperte der ÖLI-UG

Diskussionsleitung:

Dr. Angelika Böhler

 

Es laden ein:

Plattform gegen den Kulturabbau beim ORF (Prof. Dr. Walter Fink und Mag. Meinrad Pichler)
IG- und Netzwerkgruppe Vorarlberg (IG Kultur Vorarlberg, IG Freie Theater, literatur:vorarlberg netzwerk, Landesverband Vorarlberger Amateurtheater,
netzwerkTanz Vorarlberg und Werkraum Bregenzerwald)


Organisation - Auskunft:

Barbara Herold
Kirchstr. 53, 6900 Bregenz,
0043-(0)664 9183092  

 www.dieheroldfliri.at

2017.11.27.aV Kulturabbau im ORF Vorarlberg
Podiums- und Publikums-Diskussion: „Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg“Informationsveranstaltung/Workshop Die Verschiebung der Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 U ... (mehr lesen)
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Petition: Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg

Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf eine Petition hinweisen, bei der man schnell und unkompliziert unterschreiben kann

 
Gerhard Ruiss: "Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Vorarlberg für die Erhaltung der Kulturprogramme im ORF Vorarlberg ein und ersuchen um Unterstützung der folgenden dazu gedachten Petition."

Petition: Für den Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg.
Und gerne andere interessierte Menschen darauf aufmerksam machen…

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Erwin Riess begeistert: Geschätzter Gast und aufschlussreicher Referent im Seminar der ÖLI-UG

Erwin Riess
Erwin Riess

Erwin Riess ist ein bekannter Autor, der mit seinen Büchern, Texten und Theaterstücken einen erfolgreichen Weg gefunden hat, sich als Schriftsteller „ein gesellschaftliches Engagement zu erhalten, obwohl sich die sogenannte Öffentlichkeit jedem Ansatz einer gesellschaftlichen Selbstreflexion gegenüber taub stellt?“, schreibt Kurt Neumann im der Standard zu Erwin Riess.
Er ist ein interessanter Referent und anregender Erzähler. Seine Sprachkunst und sein Sprachwitz, wenn er von seinen Romanhelden Groll und dem „Dozenten“ erzählt, bzw. sie erzählen lässt, ist ein beeindruckendes Erlebnis.
In der Diskussion zum Thema Integration und Inklusion überzeugt er durch sein tiefes und breites Wissen, seine umfassenden Kenntnisse der aktuellen Situation und seine fundierten Lösungsideen.
Es tut wirklich gut, neben den von den Medien und der Politik inflationär präsentierten selbsternannten Bildungsexperten, einen wirklichen Experten kennenzulernen.
Thomas Rothschild (Die Presse) zu Erwin Riess: „Riess lehrt vor allem, jenseits aller Satire, wie man eine Landschaft, deren Eckpunkte samt Weingütern und Restaurants er beim Namen nennt, politisch lesen kann, lesen sollte. Das mag den Politikern und erst recht den Tourismusmanagern nicht behagen. Aber dafür haben wir ja die Schriftsteller.“
Kurzbiografie
Geboren am 13. März 1957 in Wien.
Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien.
Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller, Aktivist der autonomen Behindertenbewegung
Fünfzehn Theaterstücke, zuletzt „Loibl-Saga“ (klagenfurterensemble 2015) Hörspiele, Drehbücher. Prosa u.a. „Giordanos Auftrag“, Roman, Elefanten Press/Berlin; „Heimatkunde Österreich“, Essays, konkret-Verlag, Zahlreiche „Groll-Geschichten“ in diversen Zeitungen und Zeitschriften.
Lebt in Wien-Floridsdorf und Pörtschach-Pritschitz

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Reinhart Sellner: Was schafft die UGÖD?

Reinhart Sellner (UGÖD)
Reinhart Sellner (UGÖD)

Reinhart Sellner ist Vorsitzender der UGÖD und Mitglied und Bildungsreferent im Vorstand der GÖD. 

 

Heute Abend referiert er im Rahmen des jährlich stattfindenden Bundesseminars der Österreichischen LehrerInnen Initiative – Unabhängige GewerkschafterInnen (ÖLI-UG) über die Arbeit der UGÖD Unabhängigen GewerkschaftrerInnen in der GÖD und in ausgegliederten Betrieben. 

 

Die Themen:

  • Gehaltsverhandlungen - UGÖD fordert 3% - 4%
  • Personalabbau - Arbeitsbelastung, Nichtnachbesetzungen, prekäre Dienstverhältnisse und die Überalterung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind laut Sellner hauptsächlich die Folgen des Aufnahmestopps und der Nichtnachbesetzung seit der ersten Auflage Schwarz/Blau und „der „Abwartetaktik der GÖD-Führung, des „Außerstreitstellens“ der Austeritäts-Sparpolitik, der faktischen Unterordnung der Interessen der ArbeitnehmerInnen unter die Positionen der ÖVP, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung“. Die UGÖD kämpfe gegen den fortgesetzten Personal- und Qualitätsabbau und für einen Stopp der Überbelastung, der prekären Beschäftigungsverhältnisse und der Auslagerung von Tätigkeiten an billige Leihfirmen.
  • Sachzwang Kostenneutralität – „UGÖD ist für die Sicherung des demokratischen Sozial- und Rechtsstaates und ist gegen Sparpakete und Ausgabenseitige Budgetsanierungen“, so Sellner. Sie fordere seit Jahren die GÖD auf, ÖGB-Forderung nach Steigerung der Staatseinnahmen durch vermögensbezogene Steuern.
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SteiLeZeit 02-17

Steirische Lehrerinnen- und Lehrerzeitung von STELI-UG an BMHS

 

Inhalt:

  • Alles neu, alles anders, alles besser?
  • MEHRsprachigkeit
  • Diplomarbeiten - Bürokratie zum Quadrat
  • Jubiläumszuwendung
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Koalitionsverhandlungen: Entscheidend ist die Zukunftsfrage – nämlich das Bildungssystem

Helmut Brandstätter über die Bedeutung des Bildungssystems im Rahmen der Koalitionsverhandlungen und seine diesbezüglichen Befürchtungen. Und was das mit dem „besonders schlauen“, trotzdem missglückten Postenschacher FM Schellings zu tun hat. 
Auszug aus dem Newsletter von Helmut Brandstätter (Kurier):
Entscheidend aber ist die Zukunftsfrage – nämlich, ob das Bildungssystem ernsthaft erneuert wird. Da läuft die Entwicklung in den erfolgreichen asiatischen Staaten so rasant, dass jeder wissen muss, dass die Verlängerung unseres Bildungsnotstands die langsame, aber sichere Verabschiedung vom Wohlstand ist.

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Dreist unehrlich: ÖVP/FPÖ geben weit überhöhtes Budgetloch bekannt

Die beiden Koalitionspartner in spe, ÖVP und FPÖ, wollen bei ihrem Kassasturz eine Budgetlücke von 4 Mrd. € entdeckt haben. Das Budget weise ein strukturelles Budgetdefizit von 1,5% auf. Laut den türkis-blauen Rechenkünstlern sollen die verwendeten Daten aus dem ÖVP-regierten Finanzministerium stammen. Wie der Standard berichtet, hat sich nun die EU-Kommission in die Debatte über das Budgetloch von 4 Mrd. € und ein dementsprechend notwendiges Sparpaket in Österreich, zu Wort gemeldet.


Auf Basis falscher Budgetzahlen will ÖVP/FPÖ „die neue Politik“ beflügeln.
Die Budgetrechner der EU erwarten für das nächste Jahr ein strukturelles Defizit Österreichs von 0,9 % des Bruttoinlandsprodukts. Die vorausgesagten 1,5% der ÖVP/FPÖ sind laut der EU-Kommission schlichtweg falsch. Interessant ist, dass nur wenige Wochen zuvor dasselbe Finanzministerium noch Zahlen nach Brüssel gemeldet hat, die mit jenen der EU-Kommission fast ident waren, berichtet der Standard. Daraus kann wohl nur ein möglicher Schluss gezogen werden: Kurz und Strache stellen die Budgetlage ganz bewusst schlechter dar, als sie in Wahrheit ist. Das erinnert auffällig an die verwerfliche Manipulation der Studie über die islamischen Kindergärten durch die Beamten des Integrationsministers und zukünftigen Bundeskanzlers Kurz. (siehe „Studie zu islamischen Kindergärten: 900 türkise Veränderung, bis es Kurz in den politischen Kram passte“)


(Zu) Hohes Budgetdefizit ist das Fundament für unfaire Sparpakete im Sozial- und Bildungsbereich 
Also Erfahrungen mit wirkungsvollem Einsatz halbwahrer bis falscher Behauptungen und manipulierten Daten kann man dem türkisen „Es ist Zeit für eine neue Politik“ Listenführer nicht absprechen. Vorgemacht haben diese politische Taktik bereits die Regierungskoalition mit ÖVP-Schüssel und FPÖ-Haider. Und sie haben damit erfolgreich den ÖsterreicherInnen aberwitzige Sparpakete aufgeladen um die großzügige Steuerentlastung der Reichen und der Kapitalerträge zu finanzieren. Negativ betroffen waren der gesamte Sozialbereich und vor allem auch die Bildung. Österreich leidet noch heute schwer an Folgen dieser verfehlten neoliberalen Politik.
Aber so dreist unehrlich und ohne Genier, wie Kurz und Strache von Anfang an ihre Politik anlegten, ist neu, sie hat eine Dimension der Gemeinheit erreicht, die wir in Österreich seit dem Bestehen der zweiten Republik noch nicht erlebt haben.


Positive Wirtschaftsdaten
Das Wachstum soll laut EU-kommission in Österreich heuer auf 2,6 Prozent ansteigen und 2018 kräftig steigen. Was sich auch positiv auf die Arbeitslosenrate auswirken wird.

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Strolz (NEOS): Im Bildungsbereich sind Veränderungen notwendig

NEOS-Chef Mathias Strolz
NEOS-Chef Mathias Strolz

Im Bildungsbereich sind Veränderungen notwendig, sagt Strolz im Ö1-"Morgenjournal am Samstag".

Deshalb wollen die NEOS dafür sorgen, dass Bildung in den nächsten Jahren verstärkt Thema sein wird: "Wir sollten das Bildungsthema in das Parlament ziehen". Strolz will vor allem im Bereich Bildung mit der SPÖ und der Liste Pilz zusammenarbeiten. Um die Gemeinsamkeiten mit den anderen Oppositionsparteien auszuloten, seien bereits Gespräche mit Christian Kern und dem Klubobmann der Liste Pilz, Peter Kolba, vereinbart worden. Auch mit Kurz und Strache bietet er Gespräche an.

Schicksalsfrage soziale Durchmischung in den Schulen ...
Veränderungsbedarf im Bildungsbereich ortet Strolz vor allem bei der "sozialen Durchmischung" in den Schulen. Das sei eine "Schicksalsfrage für unsere Gesellschaft", betont er die Bedeutung, die er dieser Problematik zumisst. Strolz wünscht sich auch mehr Sitzungen des Unterrichtsausschusses.

Schwarze Lehrerinnengewerkschafter wieder brav auf türkiser Linie eingependelt?

Schlingerkurs wegen Kurzs „neuer Politik“ innerhalb der bestimmenden Fraktion (fcg) in der Lehrernnengewerkschaft.
Nach harten Attacken gegen Salcher und Kurz .... alles wieder im Lot und auf Kurzkurs

Noch vor nicht ganz zwei Wochen empörten sich führende Lehrervertreter der fcg über Kurzs Entscheidung, Salcher statt Taschner zum beratenden Bildungsexperten für die ÖVP zu machen. Harte Attacken  von Kimberger, Riegler und Co. gegen Kurz und Salcher waren die Folge. Heute ist die von reifendem Selbstbewusstsein und Trotz gezeichnete Phase der fcg schon wieder vorbei.  Nicht Kurz, wie es Riegler beherzt forderte, sondern die fcg-Mannen haben offensichtlich nach- und umgedacht.

Zusammenfassend muss wohl bezweifelt werden, dass die schwarze LehrerInnengewerkschaft imstande sein wird, die Anliegen der LehrerInnen gegenüber den neoliberalen Spargelüsten des neuen starken Führers der ÖVP durchzusetzen.....

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Studie zu islamischen Kindergärten: 900 türkise Veränderung, bis es Kurz in den politischen Kram passte

APA über das Ergebnis einer Prüfung der Arbeit von Ednan Aslan über islamische Kindergärten durch die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI).:

„Dem Islamforscher Ednan Aslan kann im juristischen Sinn kein wissenschaftliches Fehlverhalten bei der Erstellung seiner Studie zu islamischen Kindergärten vorgeworfen werden. Sie weist aber sehr wohl Mängel auf – wobei auch Passagen, die im Außen- bzw. Integrationsministerium umgeschrieben wurden, für Rätselraten sorgen.“

Unglaublich was hier die OeAWI verzapft!

Einer Studie, deren Qualität von wissenschaftlicher Seite von Anfang an bezweifelt und nachträglich vom Auftraggeber in 900 nachgewiesenen Fällen „angepasst“ wurde, die Wissenschaftlichkeit zuzugestehen, ist nicht wirklich nachvollziehbar. "Korrekt, aber keine große Güte", so bezeichnet das die OeAWI.
„Der kommende Bundeskanzler Sebastian Kurz hat als Integrationsminister in übelster Form politisches Kleingeld lukriert. Beamte in seinem Ministerium haben massiv in eine Studie eingegriffen, um die Forderung des Ministers, die islamischen Kindergärten zu schließen, zu untermauern. Das wurde publikumswirksam über Monate getrommelt“, stellt Harald Walser in seinem Kommentar „Studie zu islamischen Kindergärten: Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas“ fest. Seine Ministerialbeamten nahmen über 900 Änderungen in der Studie vor, darunter gravierende inhaltliche.

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Einigung bei Gehaltsverhandlung der Metaller: Plus 3%

Kollektivvertrags-Abschlüsse Metaller: Quelle: GPA/Statistik Austria Grafik:Sparr
Kollektivvertrags-Abschlüsse Metaller: Quelle: GPA/Statistik Austria Grafik:Sparr

Mindestlohn liegt nun bei 1.838,58 Euro brutto. Die Regelung gilt rückwirkend mit 1. November
Neben der Steigerung der Kollektivvertrags- und Ist-Löhne um 3%
•    steigen die Lehrlingsentschädigungen ebenfalls um 3%,
•    werden wie die Zulagen um 3% Prozent erhöht,
•    die Aufwandsentschädigungen steigen um 1,9%,
•     auch die Auslandsdiäten um 1,9 Prozent werden um 1,9% erhüht,
•    die Reisekostenvergütung wird jährlich um die KV-Erhöhung plus 3 € bis zum das inländische Niveau erhöht
•    die Kinderkarenzen werden für die Vorrückungen künftig bis zu 22, statt bisher 16  Monate je Kind angerechnet.
Im Gegenzug stimmten die Arbeitnehmer unter dem Titel Flexibilisierung der Arbeitszeit einer Verlängerung der Zeitkontoregelung um zwei Jahre zu.

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Bildungsforum der WKO: Neben drei „Bildungsexperten“ auch eine Expertin, die weiß, wie Schule funktioniert

Beim Bildungsforum der Wirtschaftskammer im Bregenzer Festspielhaus präsentierten drei „Experten“ ihre Gedanken zum derzeitige Bildungssystem. Mit dabei war auch eine wirkliche Expertin aus der Praxis, Angelika Knies, Schulleiterin einer IGS und Gewinnerin des Deutschen Schulpreises 2013.

 

Michael Winterhoff (siehe Artikel und Kommentar von Gerhard Pušnik – „Winterhoff: Helikoptereltern, fehlenden Frustrationstoleranz und Laissez-faire Bildungssystem Grund für schlechtes Niveau der Grundschüler“): „Wegen der Digitalisierung können sich die Schüler nicht mehr konzentrieren oder mit ihren Aggressionen umgehen.“

 

Gunter Dueck (siehe Artikel – „Und wieder nervt ein „Bildungsexperte“ – diesmal Gunter Duek“):
„Es gibt eine ältere Generation, die nicht loslassen will und die sich über die vielen Bücher freut, in denen steht, dass Internet dumm macht“. Meint er damit auch Winterhoff? „Künftig werden Computer einfache Tätigkeiten übernehmen und die Menschen müssen nur mehr die schwierigen Dinge händeln“. So, jetzt wissen wir das. Gut, dass es Experten gibt.


Andreas Salcher (siehe Artikel – „Ordentlich Zoff innerhalb der ÖVP wegen Bildungspolitik“):
Für eine gute Schule braucht es „einen starken Direktor und Lehrer, die sich stetig weiterbilden und neue Herausforderungen annehmen. Zudem müssen sich Schüler und Lehrer gegenseitig wertschätzen“. Das ist schon einmal ein guter Ansatz für die Beratung der ÖVP-Koalitionsverhandler/innen in der Fachgruppe „Bildung“. 

Angelika Knies (Schulleiterin der Anne-Frank-Schule in Bargteheide - Integrierten Gesamtschule (IGS)): „Vielfalt statt Einfalt – von den Chancen der Arbeit mit heterogenen Gruppen“. „Schulen brauchen unbedingt Visionen“ und sie müssen „die Kinder und Jugendlichen dort abholen, wo sie stehen und sich dann selbstständig entwickeln lassen“. Ob Angelika Knies als Vertreterin einer erfolgreichen IGS dabei gewesen wäre, wenn die Referentin und Referenten nicht schon vor dem politischen Machtwechsel in Österreich festgestanden währen, ist zumindest fraglich. Denn für die Bildungsinitiative der Industriellenvereinigung, „Neustart Schule“, ist die Gesamtschule auf einmal kein Thema mehr, seitdem ÖVP/FPÖ so gut wie fix ist (siehe Artikel - "„Neustart Schule“: Gesamtschule nach politischem Machtwechsel kein Thema mehr"). 
Bei diesem Bildungsforum geht es der Wirtschaftskammer nicht um die Frage des Schulsystems, betont deshalb Wirtschaftskammer-Präsident Hans-Peter Metzler, sondern um neue pädagogische Konzepte …

siehe auch Bericht in ORF-Vorarlberg Heute

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Und wieder nervt ein „Bildungsexperte“ – diesmal Gunter Duek

Der pensionierte Mathematiker Gunter Dueck - laut Definition der Vorarlberger Zeitung Thema Vorarlberg Autor weltanschaulich-philosophischer Sachbücher - ist einer der Referenten des heutigen Bildungsforums der WKO im Festspielhaus Bregenz.
Im Interview mit Chefredakteur Andreas Dünser (Thema Vorarlberg) lässt er an den heutigen Schulen und Lehrer/innen kein gutes Haar.
Um es kurz zu machen:

Wie alle selbsternannten Bildungsexperten rechtfertigt er sein Expertentum mit der Tatsache, dass er erkannt hat, dass sich die Schule, das Bildungssystem der Entwicklung der Gesellschaft anpassen muss. Man ist ja von den Bildungsexperten und -gurus schon so einiges gewohnt, aber Duecks Argumente und Beispiele dafür, wie man Schule und den Unterricht besser machen könnte, sind erst nachvollziehbar – aber deshalb um nichts besser -, wenn man erkennt, dass sein Schul- und Lehrerbild in den siebziger Jahren stecken geblieben ist. In einer Zeit, in der Methodenvielfalt kein Thema war. Er täte gut daran, sich einmal die Zeit zu nehmen und sich in den Schulen umzuschauen, bevor er sich anschickt, ein weiteres weltanschaulich-philosophisches Sachbuch über die Schule zu schreiben.

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Und wieder nervt ein „Bildungsexperte“ – diesmal Gunter Duek

Der pensionierte Mathematiker Gunter Dueck - laut Definition der Vorarlberger Zeitung Thema Vorarlberg Autor weltanschaulich-philosophischer Sachbücher - ist einer der Referenten des heutigen Bildungsforums der WKO im Festspielhaus Bregenz.
Im Interview mit Chefredakteur Andreas Dünser (Thema Vorarlberg) lässt er an den heutigen Schulen und Lehrer/innen kein gutes Haar.
Um es kurz zu machen:

Wie alle selbsternannten Bildungsexperten rechtfertigt er sein Expertentum mit der Tatsache, dass er erkannt hat, dass sich die Schule, das Bildungssystem der Entwicklung der Gesellschaft anpassen muss. Man ist ja von den Bildungsexperten und -gurus schon so einiges gewohnt, aber Duecks Argumente und Beispiele dafür, wie man Schule und den Unterricht besser machen könnte, sind erst nachvollziehbar – aber deshalb um nichts besser -, wenn man erkennt, dass sein Schul- und Lehrerbild in den siebziger Jahren stecken geblieben ist. In einer Zeit, in der Methodenvielfalt kein Thema war. Er täte gut daran, sich einmal die Zeit zu nehmen und sich in den Schulen umzuschauen, bevor er sich anschickt, ein weiteres weltanschaulich-philosophisches Sachbuch über die Schule zu schreiben.

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48 % der Bundesbediensteten gehen bis 2029 in den Ruhestand

Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/Bundeskanzleramt/Personalbericht des Bundes
Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/Bundeskanzleramt/Personalbericht des Bundes

Aufgrund der aktuellen Altersstruktur der Lehrer/innen sind vor allem in diesem Bereich überdurchschnittlich hohe Pensionierungen zu erwarten.
Durchschnittlich ist in den nächsten 13 Jahren zu rechnen, dass annähernd die Hälfte der Bundesbediensteten in Pension gehen werden. Das Durchschnittsalter ist in den letzten Jahren stark gestiegen und liegt derzeit bei 46 Jahren. Als Vergleich dazu: In der Privatwirtschaft sind die Beschäftigten durchschnittlich 38 Jahre alt.
Ursache dafür ist unter Anderem der seit der letzten ÖVP/FPÖ-Koalition verhängte Einstellungsstopp im Bundesdienst, vor allem in Bundesverwaltung und das stark gestiegene Pensionsantrittsalter der Bundesbeamt/innen, 2016 lag es bei 61,7 Jahren. Das ist deutlich höher als in der Privatwirtschaft.
Laut ORF.at betont Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) dazu, dass eine gute Planung „unerlässlich“ sei. Mit den Personalressourcen müsse weiterhin „vorausschauend agiert“ werden.

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Absurd, wer da über unsere Zukunft verhandelt

Das ganze Verhandlungsteam der FPÖ ist von deutschnationalen, ultrarechten Verbindungsmitgliedern durchsetzt (viel mehr als bei der ersten schwarz-blauen Koalition), 5 von 6 im Bundesvorstand und 20 von 51 Nationalratsabgeordneten sind Burschenschafter.
Die schlagenden Burschenschafter haben in der FPÖ eine "Stille Machtergreifung" durchgeführt, stellt Hans Rauscher in der Kolumne im DerStandard „Heil! Burschenschafter verhandeln unsere Zukunft“, fest.
Im Koalitions-Verhandlungsteam der FPÖ ist nur Herbert Kickl kein Burschenschafter: H.-C. Strache - Vandalia, Norbert Hofer - Germania Pinkafeld, Norbert Nemeth – Olympia, Anneliese Kitzmüller - Mädelschaft Iduna.
Retro-Rechter Axel Kassegger (FPÖ) verhandelt über die Zukunft der Bildung, Wissenschaft, Umwelt
Neben Harald Stefan - Mitglied der Olympia (Untergruppe "Medien, Justiz, Kunst und Kultur, Verfassung, Europa- und Außenpolitik, Integration“), Wolfgang Zanger - Corps Austria (Fachgruppe „Verfassung), Johannes Gudenus - Vandalia Wien („Außenpolitik“) und Walter Rosenkranz -Libertas (Untergruppe "Sicherheit, Ordnung, Heimatschutz, Innere Sicherheit und Heimatschutz") ist Axel Kassegger Verhandlungsleiter der FPÖ der Untergruppe "Zukunft" mit den Fachgruppen "Wissenschaft, Bildung, Umwelt"). Er ist Mitglied der Burschenschaft Germania Graz und ein besonders krasses Beispiel, wie absurd es ist, wenn ein Retro-Rechter, wie Kassegger über die Zukunft Österreichs verhandeln darf. Dazu Hans Rauscher: Was er sich unter Zukunft vorstellt, bewies er 2015 mit einem Festvortrag, der vor rechten Verschwörungstheorien nur so strotzt: Uno, Weltbank, IWF, EU, Euro, ESM, Nato, NSA, die Vertreter der "Neuen Weltordnung" (Kassegger) wollen alle die "Alte Ordnung" (=isolierte Nationalstaaten) zerstören. Kassegger schloss mit einem donnernden "Heil Deutsche Burschenschaft!". Ein solcher Retro-Rechter verhandelt Österreichs Zukunft?
Sebastian Kurz weiß vielleicht nicht im Detail, aber im Grundsätzlichen sehr wohl, mit wem er da unsere Zukunft verhandelt.

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Solidarität mit Bediensteten des Umweltbundesamtes

Lebens-Minister Rupprechter will das Umweltbundesamt aus Wien absiedeln und nach Niederösterreich/Klosterneuburg übersiedeln. Davon sind rund 500 Kolleg/innen betroffen.
Es ist Zeit. Zeit für Neues. Für einen neuen Führungsstil?
Der Betriebsrat und die Personalvertretung haben davon aus den Medien erfahren. Das ist eine nicht annehmbare Vorgangsweise Ruprechters. Ist dies die Ankündigung des neuen, bisher nicht gebilligten Führungsstils der neuen Koalition ÖVPFPÖ?
Der Betriebsrat wird deshalb voraussichtlich am 9. November eine Betriebsversammlung abhalten, in der „informiert, beraten und Beschlüsse im Interesse der betroffenen KollegInnen gefasst werden sollen. Es geht dabei auch um gewerkschaftliche Maßnahmen gegen die Absiedelung“, teilt Reinhart Sellner, Mitglied der unabhängigen Gewerkschafter/innen in der GÖD (UGÖD) und des GÖD-Vorstandes mit. Sellner wünscht sich in dieser Sache von der GÖD „solidarische Aktivitäten um die Kolleginnen und Kollegen des Umweltbundesamtes, des Betriebsrates und der Personalvertretung zu unterstützen.“

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Ordentlich Zoff innerhalb der ÖVP wegen Bildungspolitik

Vorab: Die aktuellen Attacken der FCG-Funktionäre in der Lehrer/innengewerkschaft gegen die ÖVP-Spitze und ihre bildungspolitisch personellen Entscheidungen sind schlichtweg „grob“. Man muss sich besorgt fragen, gehören jetzt auch schon wüste Beschimpfungen innerhalb der ÖVP zum neue Ton von Kurzs „Es ist Zeit“ neuer Politik?
Ursache der verbalen Attacken des Vorsitzenden der Pflichtschullehrer/innengewerkschaft, Paul Kimberger, war die Berufung Salchers als Bildungsexperte in die Fachgruppe „Bildung“ im Rahmen der Koalitionsverhandlungen. Dass Salcher das beschlossene Schulautonomiepaket für "einen ersten richtigen Schritt" hält, wie der Standard berichtet, ist nur ein vorgeschobenes Argument, aber nicht das wirkliche Problem Kimbergers mit dieser Entscheidung. Es geht um den Mathematiker Rudolf Taschner, der zwar für die ÖVP als Bildungssprecher ins Parlament einzieht, aber, so schaut es derzeit zumindest aus, nach der heftigen Kritik und dem Bekanntwerden seiner wahren Vorstellungen von Bildung, von Kurz „kaltgestellt“ wird. (Siehe dazu den Bericht „Taschner - „Gsunde Watschn“ und Klimawandelverharmlosung – Kurzs bester Mann für Bildung und Wissenschaft!“). Taschner ist scheinbar der „Mann“ der ÖVP-Fraktion in der Lehrer/innengewerkschaft.

Deshalb lässt Kimberger an Salcher „kein gutes Haar“: "Salcher hat weder in einer Schule unterrichtet noch ein pädagogisches Studium absolviert", er sei ein "Populist" und "Scharlatan", „… ein selbsternannter Bildungsexperte, dem es nicht um die Schulen geht, sondern um die Verkaufszahlen seiner Bücher." Dessen Aussagen "beschämend und abqualifizierend" für Lehrer seien.(DerStandard)
Wir, die oeliug.at haben schon bei Bekanntwerden der Einberufung Salchers als Bildungsexperte für die ÖVP berichtet, dass beide Akteure wohl alles andere als Hoffnungsträger für eine gelingende Bildungspolitik sind (Siehe Taschner (Bildungsminister?) und Salcher (Bildungsexperte?). Kurz: Österreichs Bildungszukunft?).

Kimbergers "Mann" für die zukünftige Bildungspolitik scheint Taschner sein – unbedingt und ohne Wenn und Aber, wie zum Beispiel seine mehr als nur umstrittenen Aussagen zu seinen Vorstellungen von Unterricht und Schule. Kimberger reicht, dass Taschner bereits gesagt habe, „dass er das so heute nicht mehr schreiben würde“. Taschner habe „Profil gezeigt und sehr vernünftige Ansätze." Damit meine er vor allem Taschners Verweis auf den Leistungsgedanken, der den Schulen abhandengekommen sei. (DerStandard)
Harald Walser dazu auf FB: „Ja, ich wusste schon, warum ich eine Prüfung des österreichischen Bildungssystems von externen internationalen ExpertInnen (über die OECD) beantragt habe. Das wäre der Weg gewesen, aus den internen, interessensgeleiteten Schlammschlachten rauszukommen.“

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Wifo-Chef: "In Bildung investieren, in Bildung investieren, in Bildung investieren."

Quelle: Wifo
Quelle: Wifo/Grafik ÖLI

Über die Ergebnisse der aktuellen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) und der Hannes-Androsch-Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften "Österreich 2025 – Die Rolle ausreichender Basiskompetenzen in einer digitalisierten Arbeitswelt", berichtet Lisa Kogelnik - „Lesekompetenz hilft im Wettbewerb mit Robotern“ - im Standard.

Der Arbeitsmarkt verändere sich, und Hauptgrund dafür sei die Digitalisierung. Damit die Österreicher weiterhin einen Job finden können, müsse sich auch das Bildungssystem ändern. Und für die Jobs in Zeiten der Digitalisierung seien vor allem Basiskompetenzen wichtig, sind die zentralen Aussagen dieser Studie.
Für Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen ist es heute bereits sehr schwierig einen Job zu bekommen (siehe Grafik). In Zukunft werden sie es noch schwerer auf dem Arbeitsmarkt haben. Dabei sind laut den Studienautorinnen Julia Bock-Schappelwein und Ulrike Huemer Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen ein "unverzichtbarer Grundstein" für die weitere Schul- und Berufskarriere, vor allem in Zeiten der Digitalisierung.
Denn für viele Jobs würde immer mehr Fähigkeiten gefordert, die der Computer/Roboter (noch) nicht hat: Verstehen und Kommunizieren von Informationen, das Lösen unstrukturierter Probleme und das Durchführen manueller Tätigkeiten, die keiner Routine folgen. Ohne lesen und rechnen zu können, könne man sich aber diese Fähigkeiten nicht lernen.
Deshalb müsse die neue Regierung laut Wifo-Chef Christoph Badelt: "In Bildung investieren, in Bildung investieren, in Bildung investieren." Schon im Kindergarten müsse man vor allem jene fördern, die dazu Hause nicht die nötige Unterstützung der Eltern bekommen.
Wenn die/der zukünftige Finanzminister/in, wie bisher von Schelling praktiziert, auch unkontrolliert bei der Bildung spart, drohen dem Staat laut Studie weit mehr zusätzliche Kosten als Einsparungen, etwa für das Sozialsystem. (Siehe dazu auch den Bericht „Wider den Budgetsparwahn! Mythos vom „guten Nulldefizit“ endlich demontiert.“)
Hannes Androsch empfiehlt vor allem die Einführung der Ganztagsschule an allen Schultypen. Nur so könne die fehlende Chancengleichheit hergestellt werden. Die kommende Regierung müsse in der Schulpolitik jedenfalls mit den "Blockaden aus scheinideologischen Gründen aufhören", sagt Androsch: "Schulen sind für Schüler da und nicht für Lehrergewerkschafter und Landespolitiker."

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ÖVP/FPÖ beflügelt Arbeitgeberverhandler der Metaller – Streik wahrscheinlich.

Streik ÖLI-UG und UGÖD Foto: ÖLI-UG
Die Arbeitnehmer/innen werden sich wehren! Foto: ÖLI-UG

Nicht Red Bull verlieh den Akteuren der Arbeitgeber/nnenseite in den Lohnverhandlungen der Metaller für 2018 Flügel, sondern der de facto vollzogenen politischen Machtwechsel zur kapitalaffinen und, wie sich jeden Tag nach den Wahlen immer deutlicher zeigt, unsozialen ÖVP/FPÖ - sicher auch ein wenig Didis (Mateschitz) erzkonservative neoliberale Wirtschaftideologie und großzügigen Kurz-Spenden. Nur so ist die Provokation gegenüber den Arbeitnehmer/innen erklärbar, nicht die österreichische, sondern die deutlich niedrigere Inflationsrat der EU als Verhandlungsgrundlage zu heranzuziehen. Die Begründung des Arbeitgeber-Chefverhandlers Schmid-Schmidtsfelden, dass 80% der Produktion im Ausland abgesetzt würde, erinnert in der Diktion und Logik an die Wahlperformance des „Es ist Zeit“-Teams. "Das ist ein Humbug. Wir verhandeln für österreichische Arbeitnehmer und nicht für niederländische oder italienische," kontert Karl Dürtscher von der Privatangestelltengewerkschaft GPA, zurecht und verärgert. Die Gewerkschaftsreaktion ist noch moderat.  Bis inklusive 6. November werden österreichweit 400 Betriebsversammlungen in diversen Sparten der Metallindustrie abgehalten, berichtet der Standard. Etwas sollte aber klar sein: gibt es auch in der nächsten Verhandlungsrunde keine erkennbare Kompromissbereitschaft, sondern weitere Anzeichen die Arbeitnehmerseite von den gesellschaftspolitischen Entscheidungen auszuschließen – denn nichts anderes geht es in Wirklichkeit, kann nur Streik die Folge sein.

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So schaut`s aus: Clustersprecher für Koalitionsverhandlungen festgelegt

ORF.at; Clustersprecher für Koalitionsverhandlungen festgelegt
Die Sprecher der fünf Cluster für die Koalitionsverhandlungen stehen fest. Auf ÖVP-Seite befinden sich Namen wie Innenminister Wolfgang Sobotka, der frühere Rechnungshof-Präsident Josef Moser und Generalsekretärin Elisabeth Köstinger. Für die Freiheitlichen werden etwa Harald Stefan, Walter Rosenkranz und Dagmar Belakowitsch ins Rennen geschickt. Auch eine Liste von Experten wurde festgelegt.
Im Cluster „Staat und Gesellschaft“ stehen einander Moser und Stefan gegenüber. In insgesamt sieben Fachgruppen wird dieser Bereich unterteilt: Medien, Justiz, Sport, Kunst und Kultur, Verwaltungsreform und Verfassung, Europa und Außenpolitik sowie Integration. Der übergeordnete Bereich „Sicherheit, Ordnung und Heimatschutz“ enthält mit Innere Sicherheit und Landesverteidigung hingegen nur zwei Untergruppen. Dabei verhandeln Sobotka und Rosenkranz.
Auch „Zukunft“ als Fachgruppe

Die Fachgruppen zum „Standort“ behandeln Finanzen und Steuern, Tourismus, Wirtschaft und Entbürokratisierung, Verkehr und Infrastruktur sowie Energie. Für die ÖVP verhandelt die stellvertretende Parteichefin Bettina Glatz-Kremsner, für die FPÖ Finanzsprecher Hubert Fuchs. Um „Soziales, Fairness und neue Gerechtigkeit“ kümmern sich August Wöginger (ÖVP) und Belakowitsch (FPÖ).

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„Neustart Schule“: Gesamtschule nach politischem Machtwechsel kein Thema mehr

Am 18. Oktober 2017 berichtete oeliug.at über die aktuellen „Fünf Kernforderung von Neustart Schule an die neue Regierung“. In der gestrigen Pressekonferenz nannte die Bildungsinitiative der Industriellenvereinigung, „Neustart Schule“, die ihrer Meinung nach "notwendigen Sofortmaßnahmen" um die Bildungsmisere endlich zu beenden.

Dabei schaffte man es doch tatsächlich, die Mutter aller notwendigen Sofortmaßnahmen, nämlich das Ende der österreichischen Zwei-Klassen-Schule, mit keinem Wort zu erwähnen, zeigte sich Niki Glattauer in seinem Kommentar „Tot, aber in stabiler Seitenlage„ gestern im Kurier erstaunt. Zu glauben, man könne die Schule reformieren, ohne mit der Beendigung des folgenschweren Auseinanderdividierens der Kinder in der Volks(!)schule zu beginnen, hieße, ein Unfallopfer mit Herzstillstand in stabile Seitenlage zu bringen, statt es wiederzubeleben.

 

Wird Walter Rosenkranz Bildungsminister?

 

Abschließend zitiert Glattauer Hannes Androsch und wagt eine Prognose über die Neubesetzung des Bildungsministeriums: Ein wahres Wort sprach der Industrielle Hannes Androsch: Bis heute sei jede Schulreform von einer Art Tea-Party-Bewegung, bestehend aus Pfründenbewahrern unter den AHS-Lehrerinnen, höheren Eltern und parteipolitisch agierenden Gewerkschaftern, so lange "verwässert und blockiert worden, bis sie am Ende keine mehr war". Dass jetzt just jene Parteien den Bildungsminister stellen werden, die seit Jahren für den schulpolitischen Kolbenreiber verantwortlich sind, ist schon fast wieder lustig. Übrigens, ich tippe auf den ehrenwerten Walter Rosenkranz. Mind my words!
In der Presse wird Sobotka als Nachfolger von Sonja Hammerschmid genannt. Wer hätte gedacht, dass nach der Gehrer-Ära es noch schlimmer kommen könnte? Sobotka! Aber es geht noch tiefer, wie Niki Glattauers Tipp befürchten lässt.

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Wien wird sich gegen die Kurzattacken wehren.

Wiens Integrationsstadtrat Czernohorszky
Wiens Integrationsstadtrat Czernohorszky

Ein lesenswertes Interview von Oona Kroisleitner im Standard mit Wiens Integrationsstadtrat Czernohorszky: "Kommt Schwarz-Blau, ist Wien das Bollwerk dagegen"
Czernohorszky befürchte nachdem eine schwarzblaue Koalition so gut wie fix ist, „dass zwei Parteien eine Regierung vorbereiten“, die keine Politik für eine möglichst breite Gruppe machen, sondern  „gegen jemanden, und das sind in erster Linie Arme und Menschen, die zugewandert sind. Sie hatten noch nicht einmal zum Verhandeln angefangen, als schon die Deutsch- und Alphabetisierungskurse zur Disposition standen.“ Weil die Bundesfinanzierung der Deutschkurse für Asylwerber 2018 ausläuft (60 % zahlt der Bund, 40% die Länder), fordert Czernohorszky „nachdrücklichst gemeinsam mit den anderen Bundesländern, dass die neue Regierung eine Weiterführung ermöglicht. Man sieht mit freiem Auge, dass die Notwendigkeit da ist. Der Bund hat nach langer Zeit Verantwortung übernommen. Es wäre ein riesiger Rückschritt, hiervon wieder abzukommen. Ich nehme an, dass uns im Integrationsbereich nicht geholfen wird, die großen Herausforderungen zu lösen, die wir in der Stadt haben, sondern uns im Gegenteil mehr Probleme umgehängt werden. Das kann nur bedeuten, dass wir diese Probleme lösen müssen. Die Stadt Wien hat 2014 noch das Dreifache dessen ausgegeben, was der Bund österreichweit für Deutschkurse gezahlt hat. Jeder Experte rät, am ersten Tag mit der Integration zu beginnen. Es könnte kein dramatischeres Signal vom Bund geben, als hier nicht weiterzumachen, aber ich fürchte, es ist kein zufälliges Signal. Es ist eine unglaublich zynische Politik, dass man auf der einen Seite mit einem Vielfachen der von ÖVP und FPÖ gewünschten Einsparungen bei der Mindestsicherung finanziert, dass eine Bundesbehörde (das Umweltbundesamt, Anm.) in die Heimatstadt der Landeshauptfrau von Niederösterreich zieht, und man keine Sekunde darüber nachdenkt, was man mit dem Geld für die Menschen in der Republik machen könnte, die Unterstützung brauchen.
>>> zum Artikel

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Taschner (Bildungsminister?) und Salcher (Bildungsexperte?). Kurz: Österreichs Bildungszukunft?

Kommentar dazu in der FB - Gruppe „BILDUNG IST ZUKUNFT - FÜR ALLE MENSCHEN IN ÖSTERREICH!“

Ekkehard Quin, AHS-Lehrer/innenvertreter (ÖVP/fcg) postet auf seiner FB-Seite: „Andreas Salcher Bildungsexperte des Team Kurz für die Koalitionsverhandlungen. Das hat was ...“. Dazu den Link zu einem Presseartikel „Clustersprecher für Koalitionsverhandlungen stehen fest“.
Wie Die Presse berichtet, sind die Verhandlungsteams der ÖVP und der FPÖ fertig erstellt.

Ein Versuch den leicht verwirrenden Artikel zusammenzufassen:

Fünf Cluster (Staat und Gesellschaft - Sicherheit, Ordnung und Heimatschutz - Standort - Soziales, Fairness und neue Gerechtigkeit – Zukunft) sollen für die Koalitionsverhandlungen gebildet werden. Jedes Cluster wird in mehrere (2 bis 7) Fachgruppen aufgeteilt. Neben den Verhandlungsteams von ÖVP und FPÖ sollen Expert/innen „Input liefern“.

In der Liste der Expert/innen scheint Andreas Salcher als der Bildungsexperte der ÖVP auf. Auf Quins FB-Seite wird diese Entscheidung der ÖVP heftig diskutiert. Wobei zustimmende Kommentare so gut wie nicht vorkommen, variiert die Ablehnung zwischen „Wir sollten hier niemanden anpatzen. Verwundert bin ich nicht. Erfreut auch nicht“ und „Salcher als Bildungsexperten???? Bitte lieber Gott mach, dass das ein schlechter Scherz ist!!!! „.
In der FB - Gruppe „BILDUNG IST ZUKUNFT - FÜR ALLE MENSCHEN IN ÖSTERREICH!“, wird in einem sachlichen Kommentar von Ulli Essel gut argumentiert, dass Salcher einfach kein Bildungsexperte ist (siehe Screenshot).
Ulli Essl: „ich habe mehrere veranstaltungen von ihm besucht, mehrmals ihm kritische anmerkungen zu seinen ausführungen mitgeteilt; herr salcher sprach immer davon, wie es in der ahs vor 20 jahren war; er hat leider nix dazugelernt; von der nms und deren neuen lehrplänen, neuen methoden, neuem lerndesign, ... hat er leider wirklich keine ahnung, daher behaupten hier viele zu recht: er ist kein bildungsexperte; mit der volksschule und dem kindergarten hat er sich bis dato noch nicht einmal beschäftigt; ob er etwas von erwachsenenbildung versteht, kann ich nicht beurteilen; aber man kennt ihn, er ist populär, so, wie vieles derzeit auf popularität, ohne wissenschaftlichem hintergrund an die öffentlichkeit gelangt“.

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„Mission 21“ der Schülerunion und Bundesschülervertretung

Junge Menschen lernen von ihren Vorbildern.

Ein schönes Beispiel dafür sind die Presseaussendung der ÖVP nahen Schülerunion und der Bundesschulvertretung, das Interview mit Sebastian Ratz (Schülerunion) in den Vorarlberger Nachrichten (VN) und der Internetauftritt zu „Mission 21“.
Zum Schulanfang setzt die BSV „den Startschuss zum Bildungskonzept in Form der Kampagne "Mission 21"“, kündigt die ÖVP-Schülervertretung in einer Presseaussendung vom 25. September an. Darin wird schon im ersten Satz klargestellt, welchem Vorbild sie nacheifern:
Wien (OTS): „Das Team um den wiedergewählten Bundesschulsprecher Harald Zierfuß“ – soll kurz wohl Team Zierfuß oder Liste Harald Zierfuß heißen - “hat bereits vertieft an Forderungen für das kommende Jahr gearbeitet und stellt sie im Rahmen der Kampagne "Mission 21" vor. Den Kern der Kampagne bilden zukunftsorientierte Kompetenzen, die der Schülerschaft des 21. Jahrhunderts gelehrt werden sollen. Das Projekt steht unter dem Motto: "Was muss ein junger Mensch nach der Schule können?", worauf als Antwort 21 Kompetenzen für das Leben im 21. Jahrhundert erarbeitet wurden. Weitere Schwerpunkte des Konzepts sind pädagogische Vielfalt, Rahmenbedingungen und Integration.“ Darauf haben wir alle gewartet. Endlich macht sich ein junger dynamischer Kerl (mit seinem Team?) Gedanken über das Bildungssystem in Österreich und präsentiert die richtige Lösung – pardon eine Kampagne.

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Auf #ÖVPFPÖKurs : Budgeteinsparung bei Kinderbetreuung in OÖ

#ÖVPFPÖKurs  Kindergarten in Finnland / Foto: Sparr
Kindergarten in Finnland / Foto: Sparr

Was ist daran bitte "fair"?
Die oberösterreichische Landesregierung glaubt ob ihrer Schulden sparen zu müssen - und fängt gleich mal bei der Kinderbetreuung an. Das sei schließlich "fair". Oder etwa doch nicht?!, fragt zurecht Arnika Zinke in ihrem Kommentar in der WIENERIN
Die schwarz-blaue Landesregierung in Oberösterreich ist fest entschlossen im nächsten Jahr 147 Mio. Euro zu sparen. Konkret treffen die Ausgabenkürzungen etwa das Kulturbudget, Parteien- und Klubförderung, Gehälter für öffentlich Bedienstete und das Budget für Kinderbetreuung.
Das bedeutet, dass die Kinderbetreuung ab 13 Uhr in Oberösterreich kostenpflichtig sein wird. Außerdem würde man sich durch die umstrittene Maßnahme so nebenbei "von der Gratismentalität zu lösen", wie man aus dem Verhandlungsteam so hört. Und das ist laut VP-Landeshauptmann Stelzer, der sichtlich stolz auf sein Sparbudget ist, eh kein Problem, denn der „Kindergarten ist am Vormittag in allen Jahren beitragsfrei“. Man sieht, es hätte ja noch schlimmer kommen können, denn am Vormittag „gibt es keine Zugangshürden“, nur am Nachmittag müssten „sozial gestaffelt dafür Beiträge“ geleistet werden. Und für die „wichtigen Bildungs- und Betreuungsaufgabe“ reicht der Vormittag scheinbar aus, meint Stelzer.
Ist die "soziale Staffelung" also als Maßnahme gegen die "Gratismentalität" eine "faire" Lösung? Sicher nicht!

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Wider den Budgetsparwahn! Mythos vom „guten Nulldefizit“ endlich demontiert.

Geld für Bildung und Soziales sind politisch und ökonomisch sinnvoller als budgetäres Nulldefizit
Geld für Bildung und Soziales sind politisch und ökonomisch sinnvoller als budgetäres Nulldefizit

Lange, viel zu lange schon macht der vorherrschende Mythos vom „guten Nulldefizit“ jegliche vernünftige Budgetdiskussion und -politik unmöglich. Jede/r, die/der es wagt das unumstößliche Credo in der westlichen Finanzpolitik in Frage zu stellen wird bestenfalls ignoriert oder belächelt, meist aber überheblich verhöhnt. Mythos eben.
Das könnte sich aber endlich bald ändern. Denn zwei führende Ökonomen, die sich nicht so einfach ignorieren lassen, fordern, das Thema Staatsverschuldung "entspannter" anzugehen. Ex-US-Finanzminister Larry Summer und der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, Olivier Blanchard, demontieren in einem viel beachteten neuen Forschungspapier Mythos vom „guten Nulldefizit“.
Laut Summer und Blanchard können Regierungen nach Belieben in neue Technologien, Schulen, Spitäler und Infrastruktur investieren, ohne dass der Schuldenturm je zu hoch wird. Weil sich die Schulden von selbst reduzieren – vereinfacht und überspitzt zusammengefasst. Aber eindeutig ist, dass die neuen wirtschaftspolitischen Realitäten, wie Niedrigzinsen, Geldschwemme usw., den aktuell die Budgetpolitik beherrschenden Sparwahn jegliche Rechtfertigung entziehen. Zumindest sprechen sie dafür, den Schuldenabbau langsamer als derzeit geplant anzugehen und stärker auf schuldenfinanzierte Investitionen zu setzen, wie die András Szigetvari im derStandard vorsichtig konservativ formuliert.
Aktuell werden diese Thesen auf einer hochkarätig besetzten Konferenz des Peterson Institute for International Economics (PIIE), ein konservativ orientierter US-Thinktank, diskutiert.
Die Thesen stehen im krassen Gegensatz zur derzeitigen Finanzpolitik in Europa. Die deutsche Regierung senkt den Schuldenstand bereits. Auch in Österreich sinkt die Verschuldensquote durch das höhere Wachstum.Hinzu kommen Einsparungen: Die Landesregierung in Oberösterreich hat soeben ein Sparbudget mit dem Ziel verkündet, 2018 ein ausgeglichenes Budget zu haben. ÖVP und FPÖ haben im Wahlkampf angekündigt, die Staatsschulden aktiv senken zu wollen, schreibt dazu Szigetvari in seiner lesenswerten Analyse im Standard.
Bildungsinvestitionen wichtiger als Nulldefizit
Mehr Schulden machen um wichtige staatliche Investitionen zu ermöglichen, zum Beispiel in die Bildung, wäre also laut den beiden Ökonomen sinnvoll.
Das Argument lautet so: Bereits seit den 1980er-Jahren sinkt der Zins, also der Preis des Geldes, ab. Das hat viele Ursachen, eine dürfte sein, dass es zu viele Ersparnisse gibt und Investoren damit immer weniger anzufangen wissen. Die Entwicklung ist so weit gegangen, dass sich Industriestaaten derzeit auf viele Jahre hinaus billig verschulden können. Die meisten Länder finanzieren sich, indem sie mittels Anleihen Geld am Finanzmarkt aufnehmen. Für eine Anleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren muss Österreich derzeit gerade einmal 0,6 Prozent Zinsen pro Jahr zahlen. Im Falle Deutschlands sind es 0,4 Prozent, im Falle Japans 0,059 Prozent. Berücksichtigt man die Inflation mit, verdienen die Regierungen in Wien und Berlin sogar Geld damit, dass sie sich Geld ausborgen. Aber selbst bei Krediten, die 30 Jahren oder etwas länger laufen, liegen die Realzinsen für Österreich, Deutschland und Japan nur knapp über der Nulllinie. (derStandard).

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Zukunft ohne Sozialpartner – ist Widerstand der Zivilgesellschaft noch möglich?

Zukunft ohne Sozialpartner – ist Widerstand der Zivilgesellschaft noch möglich?
Zukunft ohne Sozialpartner – ist Widerstand der Zivilgesellschaft noch möglich?

Die ÖVP-Kurz/FPÖ-Strache Koalition wird kommen – alles andere wäre ein Wunder.

 

Wie sich das höchstwahrscheinlich auf die Interessenvertretung durch die Zivilgesellschaft auswirkt, analysiert Claus Faber in seinem interessanten Userkommentar im Standard „Hit the Road, Zivilgesellschaft“.

 

Eine Zusammenfassung:
Das Ergebnis der Nationalratswahl 2017 brachte nicht nur einen ordentlichen Rechtsruck und eine entsprechende Machtverschiebung in Österreich, sie wird in den nächsten fünf Jahren auch eine Veränderung der Mechanismen der Macht bewirken. „Es werden eine Menge Menschen ihre Stimme verlieren, und das ist weit ärger, als wenn sie "nur" ihr Recht verlieren“, befürchtet Claus Faber.
Was kann sich verändern?
Die Ausgangssituation ist:

  • Eine Sozialpartnerschaft als eine Form der Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Vermittlung auf Basis von großen, symmetrischen Machtsystemen und, damit verbunden, Politik, die weitgehend hinter Polstertüren passiert. Auch zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich daran gewöhnt, diesen Blick hinter die Polstertüren zu nützen. Auf der Straße passiert in Österreich praktisch nichts.
  • Zwei Parteien sind zukünftigen in der Regierung, deren Vorsitzende die Sozialpartnerschaft lieber abschaffen als nutzen wollen.
  • Außerdem hat ÖVP, FPÖ und Neos um genau einen Sitz eine Zweidrittelmehrheit.
  • Die Kombination aus beidem lässt den Zugriff auf die Fundamente unserer Realverfassung zu.

Machtbalance gefährdet!
Die Sozialpartnerschaft leiste einen erheblichen Beitrag zu einer Machtbalance zwischen links und rechts, zwischen Habenden und Nichtshabenden, zwischen Arbeit und Kapital. Und eine andere komme so schnell nicht daher, so Faber.
Es ist zu befürchten, dass Schwarz/Blau versuchen diese Balance schnellstmöglich abzuschaffen und nicht in der Lage sein werden, einen adäquaten Ersatz zu schaffen. Und damit eine Schieflage erzeugen, auf der viele Leute abrutschen werden. Laut Faber betrifft es die Institutionen, die für Frieden in der Arbeitswelt sorgen, insbesondere die Kammern und den ÖGB mit ihren Prozessen, den Kollektivvertragsverhandlungen. Diese Institutionen sind aber weitgehend dieselben, die politische und ökonomische Expertise haben für jene, die sich selbst keine leisten können. Es gab kaum ein politisches Großprojekt, zu dem nicht die Arbeiterkammer fundierte Zahlen vorlegen konnte. Das Economica Institute der Industriellenvereinigung und Agenda Austria tun dies auch, aber mit neoliberaler Schlagseite. Diese Institutionen sind gleichzeitig jene, die einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass jene, die Recht haben, auch Recht bekommen. Das geht von Musterprozessen über Konsumentenschutz bis zum Besetzen von Beiräten und Laien in der Arbeitsgerichtsbarkeit.


Prognose:
Folgenschwere Machtverschiebung - Finanz- und Wirtschaftslobby boomt

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Chancengleichheit in der Bildung: Noch ein weiter Weg

Chancengleichheit in der Bildung: Noch ein weiter Weg Foto: Sparr
Chancengleichheit in der Bildung? Foto: Sparr

Auch in Deutschland sind Arbeiterkinder an Universitäten immer noch eine klare Minderheit.

Ein lesenswerter Artikel in DerZeit geht der Frage nach: Warum entscheiden sich so wenige für ein Studium?

Chancengleichheit: Es fühlt sich fremd an
So sieht es laut dem Hochschul-Bildungs-Report, in Deutschland aus: Von 100 Kindern, deren Eltern nicht studiert haben, gehen 21 an eine Hochschule, schaffen 15 einen Bachelor, machen acht den Master, und nur einer promoviert. Jeder zweite junge Mensch studiert; nur sind Arbeiterkinder in der krassen Minderheit. Zum Vergleich: Von 100 Kindern mit mindestens einem studierten Elternteil gehen 74 an eine Hochschule, schaffen 63 einen Bachelor, machen 45 den Master und promovieren zehn. Und die Studie vergleicht dabei 100 Arbeiterkinder mit 100 Akademikerkindern. In der Realität gibt es aber wesentlich mehr Familien, in denen die Eltern nicht studiert haben. Berücksichtigt man das, ist das Verhältnis fünf zu eins.
Der Hochschul-Bildungs-Report ist eine Studie des Stifterverbands und der Unternehmensberatung McKinsey.
Auch der Chancenspiegel, eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass in Deutschland die Bildungschancen stark von der sozialen Herkunft abhängen. Eine Verbesserung der Chancengerechtigkeit gehe nur sehr langsame voran.
Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik und Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität, untersuchte, warum nur knapp weniger als die Hälfte der Kinder aus einer Arbeiterfamilie mit Abitur an die Uni gehen. Bei Akademikerkindern sind es 95 Prozent.
Es sind sowohl finanzielle als auch psychologische Barrieren, die Arbeiterkinder mit Abitur von den Hochschulen fernhalten, meint Wößmann.
>>> LINK zum Artikel

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Für einen starken Sozialstaat und seine öffentlichen Dienste kämpfen

UGÖD Presseaussendung

UGÖD unterstützt und ergänzt die Resolution des ÖGB-Bundesvorstandes vom 18. Oktober 2017 und beantragt im GÖD-Vorstand am 23.10. 2017 eine Informationskampagne und die solidarische Mobilisierung der KollegInnen in den Dienststellen und ausgegliederten Betrieben zur Vorbereitung von Kampfmaßnahme.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD und den ausgegliederten Betrieben sind in Personalvertretungen, Betriebsräten, Dienststellen und im Vorstand und der Bundeskonferenz ihrer Gewerkschaft aktiv
    gegen die Aufkündigung der Sozialpartnerschaft durch Schwächung bis zur Abschaffung der gesetzlichen Interessensvertretungen, der rechtsverbindlichen Basis für flächendeckende Kollektivverträge
•    gegen Sozial-und Bildungsabbau, Zweiklassenmedizin und weitere Sparpakete für den der Wohlfahrt aller verpflichtete öffentliche Dienste zugunsten der Steuerprivilegien von Banken, Konzernen, von Millionären und ihren Erben

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Bildungsforum der WKO: Neben drei „Bildungsexperten“ auch eine Expertin, die weiß, wie Schule funktioniert

Beim Bildungsforum der Wirtschaftskammer im Bregenzer Festspielhaus präsentierten drei „Experten“ ihre Gedanken zum derzeitige Bildungssystem. Mit dabei war auch eine wirkliche Expertin aus der Praxis, Angelika Knies, Schulleiterin einer IGS und Gewinnerin des Deutschen Schulpreises 2013.

 

Michael Winterhoff (siehe Artikel und Kommentar von Gerhard Pušnik – „Winterhoff: Helikoptereltern, fehlenden Frustrationstoleranz und Laissez-faire Bildungssystem Grund für schlechtes Niveau der Grundschüler“): „Wegen der Digitalisierung können sich die Schüler nicht mehr konzentrieren oder mit ihren Aggressionen umgehen.“

 

Gunter Dueck (siehe Artikel – „Und wieder nervt ein „Bildungsexperte“ – diesmal Gunter Duek“):
„Es gibt eine ältere Generation, die nicht loslassen will und die sich über die vielen Bücher freut, in denen steht, dass Internet dumm macht“. Meint er damit auch Winterhoff? „Künftig werden Computer einfache Tätigkeiten übernehmen und die Menschen müssen nur mehr die schwierigen Dinge händeln“. So, jetzt wissen wir das. Gut, dass es Experten gibt.


Andreas Salcher (siehe Artikel – „Ordentlich Zoff innerhalb der ÖVP wegen Bildungspolitik“):
Für eine gute Schule braucht es „einen starken Direktor und Lehrer, die sich stetig weiterbilden und neue Herausforderungen annehmen. Zudem müssen sich Schüler und Lehrer gegenseitig wertschätzen“. Das ist schon einmal ein guter Ansatz für die Beratung der ÖVP-Koalitionsverhandler/innen in der Fachgruppe „Bildung“. 

Angelika Knies (Schulleiterin der Anne-Frank-Schule in Bargteheide - Integrierten Gesamtschule (IGS)): „Vielfalt statt Einfalt – von den Chancen der Arbeit mit heterogenen Gruppen“. „Schulen brauchen unbedingt Visionen“ und sie müssen „die Kinder und Jugendlichen dort abholen, wo sie stehen und sich dann selbstständig entwickeln lassen“. Ob Angelika Knies als Vertreterin einer erfolgreichen IGS dabei gewesen wäre, wenn die Referentin und Referenten nicht schon vor dem politischen Machtwechsel in Österreich festgestanden währen, ist zumindest fraglich. Denn für die Bildungsinitiative der Industriellenvereinigung, „Neustart Schule“, ist die Gesamtschule auf einmal kein Thema mehr, seitdem ÖVP/FPÖ so gut wie fix ist (siehe Artikel - "„Neustart Schule“: Gesamtschule nach politischem Machtwechsel kein Thema mehr"). 
Bei diesem Bildungsforum geht es der Wirtschaftskammer nicht um die Frage des Schulsystems, betont deshalb Wirtschaftskammer-Präsident Hans-Peter Metzler, sondern um neue pädagogische Konzepte …

siehe auch Bericht in ORF-Vorarlberg Heute

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Winterhoff: Helikoptereltern, fehlenden Frustrationstoleranz und Laissez-faire Bildungssystem Grund für schlechtes Niveau der Grundschüler

Focus: Immer mehr Grundschüler/innen haben Probleme beim Schreiben und Rechnen.
Die aktuelle Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) zeigt eine Verschlechterung des Niveaus der deutschen Grundschüler/innen seit der letzten Studie 2011. Der Kinderpsychiater Michael Winterhoff sieht die Ursache der Probleme der deutschen Grundschüler/innen vor allem in Mathematik und Rechtschreibung vor allem an den Helikoptereltern, einer fehlenden Frustrationstoleranz der Kinder und des deutschen Laissez-faire Bildungssystem. In einem Interview mit der "Welt" rechnet er mit Politik und Eltern ab.

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ÖGB-Bundesvorstand: Die Sozialpartnerschaft ist eine der tragenden Säulen der Zweiten Republik

Der ÖGB-Bundesvorstand hat einstimmig eine Resolution beschlossen, die sich an alle im Nationalrat vertretenen Parteien und alle Arbeitgeber richtet.


Offenbar ist auch der FCG-GÖD klar, dass Kurz und Strache nicht so harmlos sind in Bezug auf die Wahrung einer fairen und sozial gesunden Gesellschaft sind, wenn sie im Begleittext zur Resolution schreiben: Sozialpartnerschaft, gesetzliche Mitgliedschaft in den Kammern, Kollektivvertragssystem, Selbstverwaltung der Sozialversicherung, starker Sozialstaat, Bekenntnis zur Daseinsvorsorge und strategischem öffentlichen Eigentum: „Wer diese Garanten des sozialen Friedens leichtfertig aufs Spiel setzt, hat mit massivem Widerstand der Gewerkschaftsbewegung zu rechnen.“

 

Etwas befremdlich ist, dass es keinen Hinweis auf den Stellenwert der öffentlichen Bildung gibt, nicht einmal unter dem Punkt :"Bekenntnis zur Daseinsvorsorge und strategischem öffentlichen Eigentum"

>>> mehr lesen: Resolution des ÖGB-Bundesvorstands

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Fünf Kernforderung von Neustart Schule an die neue Regierung

Im vergangenen Wahlkampf spielten Bildungsthemen nur eine untergeordnete Rolle, bemängelt Neustart Schule. Deshalb müsse jetzt nach der Nationalratswahl am 15. Oktober die Bildung ein zentrales Thema in den Regierungsverhandlungen werden. Die Initiative Neustart Schule nennt konkret fünf Bildungsbaustellen, die nun jede Regierung unabhängig ihrer Parteienkonstellation angehen müsse. Denn Bildung sichere gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und Wohlstand.
Bereits seit Anfang September verfolgte die Initiative den Wahlkampf mit Blick auf die österreichische Bildungspolitik und präsentierte heute jene 5 Schwerpunktthemen, die es laut Neustart Schule für erfolgreiche und zukunftstaugliche Bildungspolitik in Österreich brauche. Der gemeinsame Tenor in Richtung der politisch Verantwortlichen: Die zukunftsorientierte Gestaltung von Bildung ist die beste Garantie, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen!
Die fünf Kernforderungen:
Gemeinsame Ziele.
Qualitätsoffensive in der Elementarbildung und verlässliche Grundbildung.
Mehr Spitze und Breite.
Fit für das 21. Jahrhundert.
Tragfähige Entscheidungen, die halten – über Parteigrenzen und politische Konstellationen hinweg.
>>> mehr dazu NEUSTART SCHULE

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Kurz plant neue Ministerien

Generell plant Kurz, einige Ministerien neu zu konstruieren. Die ÖVP will künftig, dass das Bildungsministerium für die gesamte Ausbildungszeit vom Kindergarten, über die Volksschule bis zur universitären Ausbildung zuständig ist. Das Familienressort soll damit Geschichte sein, berichtet der Kurier.


>>> zum gesamten Artikel – Spekulationen und Gerüchte über die neuen Kurz-Minister/innen.

 

Wenn die Liste Kurz überhaupt in der neuen Regierung ist! 

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Österreich hat gewählt

 

Zur Erinnerung drei frühere Beiträge, damit wir uns auf die zu erwartende Bildungspolitik zumindest der nächsten vier, fünf Jahre einstellen können:

 

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Bildungsprogramm der Liste-Kurz: Mehr Testungen ....

Eiszeit für die Bildung?
Eiszeit für die Bildung?

Kurz, bündig und substanzlos: Die Liste-Kurz hat heute den zweiten Teil ihres Wahlprogramms präsentiert und endlich auch zum Thema Bildung Stellung genommen.


„Minimatura“ und „Chancenpass“ zum Pflichtschulabschluss
Um die Pflichtschule abzuschließen, soll künftig ein positives Abschlusszeugnis nicht mehr ausreichen. So fordert Kurz weitere Testungen nach der Neuen Mittelschule oder der Unterstufe. "Ähnlich der Matura" soll diese Prüfung sein. Die Erfüllung der bereits bestehenden Bildungsstandards soll zur Pflicht werden. Nach diesem Prozedere erhält der/die Schüler/in am Ende der achten Schulstufe einen "Chancenpass". Darunter versteht Kurz eine Kombination aus einer Prüfung der Bildungsstandards, einer Projektarbeit, einer verbalen Beurteilung der Stärken, Schwächen und besonderen Talente der Schüler/innen durch die Lehrer/innen und einem standardisierten Berufsorientierungstest.

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Breite Kritik am Bildungsprogramm der Liste-Kurz

Nicht nur die ÖLI-UG kritisiert das ÖVP-Bildungsprogramm (Kurz, bündig und substanzlos), auch bei „bei den Grünen läuten die Alarmglocken“, wie derStandard.at berichtet. In Summe erntet Kurz für sein Programm breite Kritik aus allen Parteien.
Eine Zusammenfassung der Kritikpunkte (aus derStandard.at und diepresse.com):
•    Die Forderung nach Deutschklassen für Kinder, die nicht ausreichend Deutsch können, bezeichnete Walser "als gemeingefährlich für die Kinder".
•    „Aussondern bringt gar nichts. Die ÖVP schwenkt immer mehr auf populistische Forderungen der FPÖ ein. Völlig unverständlich ist, dass das ein Mann macht, der Integrationsminister ist." (Bildungssprecher der Grünen Harald Walser)
•    "Während die SPÖ im Wahlkampf einen klaren Plan für Österreich vorgelegt hat, setzt die ÖVP um Sebastian Kurz auf Bilder und Plattitüden." (SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder)
•    Statt inhaltlicher Konzepte, konkreter Maßnahmen, Umsetzungszeitpläne und Finanzierungsvorschläge liefere die ÖVP ein unambitioniertes und inhaltsloses Bilderbuch. (Schieder)
•    "Nicht mehr als leere Worthülsen" und, wenig erstaunlich“, eine Vielzahl von freiheitlichen Positionen im Kurz-Papier. (FPÖ-Bildungssprecher Wendelin Mölzer)
•    Kurz sei "als Retter des Bildungswesens unglaubwürdig. Die Die Probleme gäbe es schon lange. Die ÖVP und SPÖ habe sie aber einfach ignoriert. „Die Zukunft der Kinder war ihnen egal". (stv. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger)

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Taschner - „Gsunde Watschn“ und Klimawandelverharmlosung – Kurzs bester Mann für Bildung und Wissenschaft!

Mathematiker Rudolf Taschner wird voraussichtlich der neue Bildungs- und Wissenschaftssprecher der KURZövp im Nationalrat. Damit folgt Taschner auf den früheren Minister Karlheinz Töchterle, der, wie zu erwarten war, nicht mehr kandidieren wird.
Ein Mathematikerkollege zu Taschners Einstieg in die Politik: „Ich habe mich ja schon immer wieder gewundert, was mein Mathematikkollege Taschner öffentlich so sagt und schreibt. Deshalb wundere ich mich nicht, dass er nun mit VP-Chef Kurz auftritt. Positiv sind natürlich Taschners Bemühungen, die Menschen für Mathematik zu begeistern.“

 

Verharmlosung:  Klimawandel, Gewalt an Kindern, Atomkraftwerke … Für Taschner alles kein Problem!
Seine Bemühungen und Begeisterung beschränkt sich aber nicht nur auf die Mathematik. Alles andere als löblich sind seine Neigungen die Gewalt an Kindern schönzureden, den Klimawandel zu verharmlosen, die Atomkraftlobbyisten zu unterstützen und seine mehr als unqualifizierten Äußerungen zu Sozialthemen (z.B. Pension) und der Migrationspolitik.

Wendehals:
Was macht aber einen Mann wie Taschner mit solch einer Performance für die KURZövp so interessant, dass ihm der 7. Listenplatz angeboten wird?

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Morgen wird die Mehrheit so abstimmen, dass sie langfristig den größten Schaden davon hat.

„Kurz` Wähler begreifen nicht, dass sie es sind, die bei diesem Geschäft draufzahlen.“
„Kurz` Wähler begreifen nicht, dass sie es sind, die bei diesem Geschäft draufzahlen.“

Peter Michael Lingens: "Und alles, was der Staat, gleich wie sparsam oder „verschwenderisch“ er nun sein mag, von den Unternehmen (Aktionären) weniger bekommt, wird er vom Rest der Bevölkerung mehr bekommen müssen.
Aber Kurz Wähler begreifen das nicht – und die Wähler der FPÖ schon gar nicht. Die befinden sich volkswirtschaftlich gesehen durchweg im geistigen Zustand der Wähler Donald Trumps."

Kurz, glaubwürdig, neoliberal.

Die Mehrheit der österreichischen Wähler wird so abstimmen, dass sie langfristig den größten Schaden davon hat. Im letzten ORF Fernsehduell hat Sebastian Kurz glaubwürdig erklärt, dass er keineswegs einem reichen Milieu entstammt, dem seine Wirtschaftspolitik zum Vorteil gereichen soll. Es ist trotzdem eine Politik für die Wohlhabenden, Reichen bis Superreichen. Christian Kern hat besser als in vergangenen Diskussionen erklären können, was seine Wirtschaftspolitik von der Kurz` unterscheidet. Aber für volkswirtschaftlich Ahnungslose, und aus ihnen besteht die überwältigende Mehrheit der Bürger, klingt „Schuldenbremse“ und „Einsparungen bei Staatsausgaben“ nach wie vor überzeugend.
>>> zum Artikel bei lingens.online

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Kurz und – dann?

Für Gerhard Pušnik verhalten sich die „sogenannten Intellektuellen seltsam ruhig, ich lese und höre wenig Statements. Hier ein Beitrag von Norbert Loacker, Schriftsteller, aus Vlbg. stammend, und wie ich finde klar, überlegt, Mitdenken abverlangend - der massenhaft gelikten Oberflächlichkeit entgegengesetzt:“
DerSatndard.at
Kommentar der anderen von Norbert Loacker
Kurz und – dann?
Heute messianisch auf "En marche" zu setzen heißt verkennen, dass die Demokratie die historische Antwort auf Bewegungen ist, nicht ihre Bedingung. Anmerkungen aus dem nahen Ausland zum Kurzismus in Österreich ....
>>> LINK zu DerStandard.at

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Wahlkampf in Österreich: Im Sog des rechten Mainstreams

Österreich ist ein erfolgreiches Land mit wenig Problemen. Doch den Wahlkampf beherrscht eine hysterische Österreich-zuerst-Stimmung. Wie konnte es so weit kommen?
Von Robert Misik, DieZeit
Österreich-Wahlkampf:  am Dienstag in Wien

Es war eine bizarre Szenerie, als sich Sebastian Kurz, der Jungstar der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), und Heinz-Christian Strache, der Frontmann der ultrarechten Freiheitlichen Partei (FPÖ), am Dienstag zum Wahlduell im Fernsehen trafen. Da saßen sich zwei Politiker gegenüber, die darin wetteiferten, wer denn der ärgere Rechtspopulist sei. Das ganze gipfelte in Schreiduellen und einer grotesken Konkurrenz, wer denn der bessere Buddy von Ungarns Premier Viktor Orbán sei. "Ich kann ihnen gerne einen Termin vermitteln", prahlte Kurz mit seiner privilegierten Nähe zu Orbán.

In Deutschland würden sich die beiden um ein Wählerpotenzial von 13 Prozent balgen. In Österreich werden, wenn die Umfragen nur annähernd stimmen, beide Parteien zusammen auf gut 55 Prozent der Wählerstimmen kommen.

>>> LINK zum DieZeit-Artikel

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Bildung wird in Österreich vererbt.

Wir wissen es schon lange: Bildung wird in Österreich vererbt.

 

Harald Walser (Grüne): "Wer mehr hat, bekommt noch mehr. Meine Schule ist eine Gemeinsame Schule, die Wege für alle öffnet. Vorarlberg kann jetzt den ersten Schritt gehen."

Deshalb Bildung für alle wählen!

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UGÖD: Einen Nationalrat wählen, der die öffentliche Dienste sichert und ausbaut

Seit Wochen sind Zeitungen, Online-Medien, ORF und Privatsender voll mit Bildern, Berichten und Kommentaren zu „Duellen“, „Elefantenrunden“ und „Campaigning“, meint Reinhart Sellner, UGÖD-Vertreter im Vorstand der Gewerkschaft öffentlicher Dienst.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD setzen dagegen und auf Inhalte. „Wir haben nicht erst im Wahlkampf die gegensätzlichen wirtschafts- und sozialpolitischen Positionen der wahlwerbenden Parteien zum Thema gemacht und auf ihre Bedeutung für die Zukunft des Sozialstaates und der Qualität seiner öffentlichen Dienste hingewiesen, im Vorstand der GÖD und in aller Öffentlichkeit.“

  • Sozialstaat und öffentliche Dienste sichern, Sparpolitik beenden
  • Das Beenden der unsozialen Austeritätspolitik ist keine Stilfrage
  • Stimmungsmache statt WählerInnen-Information
  • Wählen im Interesse der ArbeitnehmerInnen, Frauen und Männer, Junge und Alte
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Ergebnisse der Inklusions-Analyse der Wahlprogramme

Lebenshilfe Österreich

 

Das sagen die Wahlprogramme der Parteien zu Inklusiver Bildung, Inklusiver Arbeit, Persönlicher Assistenz, Pflegegeld
 
Im Rahmen der 50-Jahr-Feier der Lebenshilfe Österreich wurden gestern die Ergebnisse der Inklusions-Analyse der Wahlprogramme vorgestellt.


In anwesend vieler Gäste aus Parteien, Ministerien, NGOs und aus den Lebenshilfen in ganz Österreich strich die Lebenshilfe heraus, welche Parteien die Teilhabe aller Menschen vorantreiben wollen und welche Schritte dabei laut Wahlprogrammen zu erwarten sind. Besonderes Augenmerk galt der Chancengleichheit von Menschen mit intellektuellen Behinderungen.


Wahlprogramme zeigen heterogene Parteienlandschaft hinsichtlich Inklusion
„Im diesjährigen Wahlkampf zur Nationalratswahl gibt es zum einen Parteien, die die Inklusions-Agenden aktiv vorantreiben indem sie sich auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beziehen, zum anderen Parteien, die Menschen mit Behinderungen zwar als `Bereicherung für unsere Gesellschaft´ sehen, jedoch ohne tatsächliche Umsetzungsvorschläge für ein inklusives Miteinander vorzulegen“, so Germain Weber, Präsident der Lebenshilfe Österreich und weiter: „Positiv ist zu bewerten, dass Persönliche Assistenz, die Erhöhung des Pflegegelds und die Notwendigkeit von einfacher Sprache von den Parteien mehrheitlich wahrgenommen werden. Es ist allerdings noch viel zu tun in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention! Die Lebenshilfe wird weiterhin die Rechte von Menschen mit Behinderungen mit aller Kraft einfordern.“

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Stimmen für die Bildung

Patricia Tschallener
Patricia Tschallener

Diskussion mit den Vorarlberger SpitzenkandidatInnen zur Nationalratswahl 2017
Am Mittwoch, 04.Oktober 2017 um 19.00 Uhr fand in Dornbirn die moderierte Diskussion statt.

>>> Nachhören auf Radio Proton - Archiv

Vorarlberger SpitzenkandidatInnen stellten sich zur Podiumsdiskussion.
Ihre Vorstellungen und Antworten zum Thema Bildung – Kindergarten, Schule, Universität waren gefragt.

  •     Patricia Tschallener – GRÜNE  
  •     Doris Hager-Hämmerle – NEOS  
  •     Veronika Marte – ÖVP    
  •     Thomas Hopfner – SPÖ    
  •     Christoph Längle - FPÖ

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Vorarlberger LehrerInnen Initiative (VLI); SLV, FSG, Unabhängige und Freie LehrerInnen;
Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG); Österreichische LehrerInnen Initiative – Unabhängige GewerkschafterInnen – UGÖD

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Kärntner Rechnungshof empfiehlt Schließung von landwirtschaftlichen Schulen

Kärntner Rechnungshof empfiehlt Schließung von landwirtschaftlichen Schulen Foto:Sparr
Foto: Sparr

Weil es zu wenige junge Bauern gibt, sollen in Kärnten die Zahl der landwirtschaftlichen Schulstandorte reduziert werden.

Derzeit gibt es neun Schulstandorte – zu viel, wie der Rechnungshof meint und fordert eine Modernisierung der landwirtschaftlichen Fachschulen, denn die Schülerzahlen seien in den vergangenen Jahren rückläufig. Sie liege immer wieder unter dem gesetzlichen Minimum von 25 Schülern. Die Experten raten der Landesregierung daher, eine Zusammenlegung von Schulen zu prüfen, berichtet derStandard.at.
"Durch moderne Bildungszentren mit Schwerpunkten und Internaten, die den heutigen Standards entsprechen, könnten die landwirtschaftlichen Fachschulen in Kärnten besser ausgelastet werden", sagte Direktor Günter Bauer in einer Aussendung.

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Wien: Schärferen Regeln für Betreiber von privaten Kindergärten

Kindergarten in Finnland Foto: Sparr
Kindergarten in Finnland Foto: Sparr

Seit Jahresbeginn habe es bereits 2.410 Kontrollen gegeben, informiert der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky
Für Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) sind die schärferen Regeln für Betreiber von privaten Kindergärten, die mit Anfang 2018 wirksam werden sollen, wichtig. Bereits heuer habe es 2.410 Kontrollen gegeben, die zur Schließung von 51 Einrichtungen führten. „Ihnen wurde die Betriebsbewilligung entzogen oder die Fördervereinbarung mit der Stadt gekündigt“, konkretisiert Czernohorszky.  Wie schon im Sommer angekündigt, soll die Zahl der bei der MA 11 angesiedelten Vor-Ort-Kontrolleure bis Jahresende um sieben auf 20 Personen aufgestockt werden. Darüber hinaus kümmern sich 19 Mitarbeiter der MA 10 um die Überprüfung der Förderungen, berichtet derStandard.at.

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Bildung wählen!

Sonderseite "Bildung wählen!" auf oeliug.at

 

Bildung ist eines der wichtigsten Fundamente für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und Wohlstand.

Grund genug, dass endlich bildungspolitische Entscheidungen getroffen werden, die tragfähig und nachhaltig in Bezug auf gemeinsame Zielvorstellungen, Chancengleichheit, beste Elementar-, solide Grund-, ganzheitliche Allgemein- und zukunftsorientierte Berufsbildung im Fokus der österreichischen Politik steht.

Ein Vergleich der offiziellen Partei/Wahlprogramme ist zu wenig

Der alleinige Vergleich der offiziellen Wahlprogramme zum Beispiel zum Thema Bildung ist für eine Beurteilung und Einschätzung der künftigen Bildungspolitik der einzelnen Parteien bei weitem nicht ausreichend. Der Grund liegt in der teils sehr unterschiedlichen formalen und inhaltlichen Gestaltung der Parteiprogramme.

So baut zum Beispiel das Wahlprogramm der Liste Kurz auf viel Text und perfekt durchdesignten Layout. Bietet aber inhaltlich wenig Greifbares und mehr dem Wahlkampf und den parteiinternen Interessensvertretungen (Bünde) geschuldeten als wirklich bildungspolitisch ernstzunehmenden Aussagen. Dagegen haben sich die Grünen bei ihrem gesamten Wahlprogramm, nicht nur zum Thema Bildung, für wenig, leicht lesbaren und stichwortartig formulierten Text entschieden. Vergleicht man nun die Bildungsprogramme der Grünen mit der Liste Kurz, kommt man leicht zum Schluss, für die Liste Kurz sei Bildung ein wichtigeres Anliegen als für die Grünen. Eine fatale Fehleinschätzung, was wohl jede/r objektive Politikbeobachter/in bestätigen wird. Waren es doch in der Vergangenheit vor allem die Grünen mit ihrem Bildungssprecher Harald Walser, die Bewegung, Entwicklung und Kreativität in die Bildungspolitik gebracht haben und bringen. Die ÖVP/Liste Kurz fiel bildungspolitisch in dieser Zeit de facto durch reaktionäres Taktieren und Verhindern dringend erforderlicher Reformen auf.
Will man sich ein umfassendes und objektives Bild über die bildungspolitischen Ambitionen der Parteien machen, reicht ein Vergleich der Wahl/Parteiprogramme bei weitem nicht aus. Eine sehr hilfreiche Information sind die Interviews von NEUSTART SCHULE mit den Bildungssprechern/innen der fünf derzeit im Parlament vertretenen Parteien. Kombiniert mit den vielen aktuellen Berichten in den Medien ergibt sich ein brauchbares Bild darüber, mit welchen Ambitionen die eine oder die andere Partei nach den Wahlen die Gestaltung der Bildung in den nächsten Jahren in die Wege leitet.
Die Sonderseite „Wahl 2017 – Bildung wählen!“ soll dabei eine brauchbare Unterstützung bieten.
Vor allem in den letzten Tagen des immer hektischer werdenden Wahlkampfes erwartet die Redaktion noch einige interessante Aussagen, Stellungnahmen und Hinweise aus den Reihen der Parteien.  

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Heute ist Welttag der Lehrerin und des Lehrers

 

 

Deshalb am 15. Oktober Bildung wählen!

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UGÖD: Gehaltsforderung 4% und Mindestbeitrag 90 €

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
UGÖD-Position zu den Gehaltsverhandlungen 4% und Mindestbeitrag 90 € (Mindestlohn 1500 sichern - 1700 möglichst nahekommen, vgl. ÖGB) Teuerungsabgeltung (Harmonisierter VPI 2%, Statistik Austria Stand Juni 2017)      Anteil am Wirtschaftswachstum (2017+Erwartung 2018, dzt. 2,75%/OeNB, wenn die Nationalbank gemeint ist) Leistungssteigerung öff. Dienst + Ausgegliederte (entsprechend der verbesserten wirtschaftlichen Wertschöpfung bzw. Produktivitätssteigerung)  Zusatzvereinbarung: Personalaufstockung statt Personalabbau, Umwandlung prekär-befristeter und Teilzeitarbeit in Vollarbeitsplätze - öffentliche Dienste sichern und ausbauen.

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UGÖD: Am 15. Oktober haben unsere KollegInnen die Wahl

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Nach dem 15. Oktober werden ein neu gewählter Nationalrat und eine neue Bundesregierung entscheiden, wie es mit dem Sozialstaat und seinen öffentlichen Diensten weitergehen soll. 
Austeritätspolitik, restriktive Budgetplanung und Absicherung von Steuerprivilegien für Besitz, große Erbschaften, Kapital- und Spekulationsgewinne  oder  aktive Armutsbekämpfung, soziale Umverteilung und zeitgemäßer, bisherigen und neuen Aufgaben entsprechender Ausbau der öffentlichen Dienste und der ausgegliederten Betriebe, Investitionen in Ausstattung und Arbeitsplätze, die für Qualität und Zugänglichkeit der öffentlichen Dienste notwendig sind.

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UGÖD: Sozialstaat sichern, öffentliche Dienste, Gewerkschaften + AK stärken!

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Wir und mit uns viele unserer KollegInnen erwarten auch von unserer Gewerkschaft öffentlicher Dienst, dass sie vor der Wahl klarstellt, welche Forderungen an Parteien und Regierung die ArbeitnehmerInnen der öffentlichen Bediensteten und der ausgegliederten Betriebe stellen. Dazu gehört für uns ein Gehaltsabschluss, der für unsere künftigen Einkommen nicht nur die Inflation berücksichtigt, sondern auch die positiven Wirtschaftswachstumswerte weitergibt an diejenigen, deren Leistungen nach zahlreichen Sparpaketen und Personaleinsparungen noch immer das einwandfreie Funktionieren eines schlanken, öffentlichen Dienstes garantieren.  Wir fordern einen angemessenen Gehaltsabschluss und das Schaffen notwendiger Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst und den Abbau prekärer Beschäftigung und Teilzeitarbeit, von der unter dem Spardiktat der überlangen Krisen besonders Frauen betroffen sind zugunsten von dauerhaften Vollzeitdienstverträgen.

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UGÖD: Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Die Reichen werden reicher, der „Mittelstand“ stagniert, die Armen und Armutsgefährdeten werden mehr. Eine solidarische, zukunftsoffene Gesellschaft in unserem demokratischen Staat ist möglich.
Die Arbeitslosigkeit ist rückläufig, Wirtschaftsprognosen für 2018 werden nach oben korrigiert. Die restriktive, auf Einsparungen und Personalabbau ausgerichtete Budgetpolitik mit ihren Umverteilungseffekten von unten nach oben hat ausgedient.

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Liessmann: Die 7 Todsünden der Unbildung

Der Philosoph Konrad Paul Liessmann formuliert für News sieben Todsünden der Unbildung.
Sein neues Buch "Bildung als Provokation" ist auf dem besten Weg ein Bestseller zu werden. Ein Vergleich mit dem deutschen Bestsellerautor zum Thema Bildung, Richard David Precht, ist aber keineswegs angebracht. Zu groß ist der fachliche, wissenschaftliche und intellektuelle Unterschied zwischen den beiden. Das stellte übrigens auch Liessmann beim Sonntagsinterview mit Claudia Stöckel klar.
Sein neues Buch identifiziert Bildung als Provokation, weil sie dem Ziel des marktkonformen Menschen entgegenwirkt, so News. Für News formulierte Liessmann die sieben Hauptvergehen.
1. Kompetenz statt Bildung
2. Effizienz statt Bildung
3. Korrektheit statt Erziehung
4. Alle sind gleich
5. Bewegungen statt Parteien
6. Die Macht den Maschinen
7. Der Fall der Grenzen

 

02.10.2017

Liessmann: Bildung als Provokation
Liessmann: Bildung als Provokation

Pressegespräch der UGöD

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Die UGÖD laden zum Pressegespräch ein.
Zeit: Dienstag 3. Oktober 2017, 10.00 – 11.00 Uhr
Ort: 1010 Teinfaltsraße 7, Parterre (Europasaal)
Thema:
Öffentlicher Dienst, ausgegliederte Betriebe und Nationalratswahlkampf
- Was sagt die GÖD, was meinen die Unabhängigen GewerkschafterInnen zu wirtschafts-, sozialpolitischen Zielen und Steuerplänen der Parteien?
- Was bedeuten diese Pläne für die 380.000 KollegInnen im Bundes- und Landesdienst und in den ausgegliederten Betrieben?
- Warum sind klare Aussagen der GÖD für die Pflichtmitgliedschaft und die laufende Verbesserung der Leistungen der Arbeiterkammern notwendig?
- Gewerkschaftliche Forderungen öffentlich Bediensteter an die kommende Bundesregierung

 

01.10.2017

Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD
Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD

PV-Akademie: Oktober und November

Informationsveranstaltung mit Gary Fuchsbauer

"Was sich durch die Bildungsreform für die Arbeit von PV und SGA   ändert ..."

Information zum Pensionsrecht (in Tirol und Vorarlberg)

Gary Fuchsbauer informiert in Wien, Linz und Salzburg über die wesentlichen Bereiche des Bildungsreformgesetzes

Inhalt
"Was sich durch die Bildungsreform für die Arbeit von PV und SGA ändert ..."
Achtung - spezieller Informationsbedarf für SGA- und DA- Mitglieder ! 
Da bereits für die für die Planung des Schuljahres 2018/19 die Teilungszahlen nicht mehr fixiert sind,
braucht es besondere Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit für SGA und DA.

Anmeldung:

erforderlich
Information zur Veranstaltung
Bereits für das Schuljahr 2018/19 werden  die Gruppengrößen und Teilungszahlen nicht mehr gesetzlich fixiert, sondern können von der Schulleitung festgelegt werden, das braucht aber die Zustimmung des SGA. Zur Erstellung der Lehrfächerverteilung ist hingegen weiterhin die Personalvertretung einzubinden, somit wird eine Zusammenarbeit von PV und SGA schon im Verlauf dieses Schuljahres wichtiger als bisher. Deshalb laden wir ausdrücklich auch SGA-Mitglieder zu diesem Seminar ein.
Wir werden uns auf die wesentlichen Bereiche im Reformgesetz konzentrieren und das mit einer gestrafften  PV-Schulung koppeln.

Anmeldung (erforderlich!) und weitere Infos: Unten auf die gewünschte Veranstaltung klicken.

Wien: Samstag, 07. Oktober 2017  Bildungsreform 2017

2017.10.07.aW "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer für Lehrerinnen und Lehrer aus Wien, NÖ, Burgenland Termin und Ort Samstag, 07. Oktober 2017 09:00 Uhr – längstens 13:00 Uhr Wien, BRG9, Glasergass ... (mehr lesen)
0,00 €

Linz: Freitag, 13. Oktober 2017  Bildungsreform 2017

2017.10.13.aOÖ "Was sich durch die Bildungsreform
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Freitag, 13. Oktober 2017 18:00 Uhr Linz, Volkshaus dornbach-Auhof, Niedermayrweg 7, Schulungsraum Zielgruppe Alle Leh ... (mehr lesen)
0,00 €

Salzburg: Donnerstag, 19. Oktober 2017  Bildungsreform 2017

2017.10.19.aS "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 19. Oktober 2017 17:00 Uhr Salzburg, HTL Salzburg, Itzlinger Hauptstraße 30, Bibliothek Zielgruppe Alle Le ... (mehr lesen)
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Tirol: Mittwoch, 08. November 2017     Bildungsreform 2017 und Pensionsrecht

2017.11.08.aT "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Mittwoch, 08. November 2017 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Um 19:00 Uhr folt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer I ... (mehr lesen)
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2017.11.08.bT Pensionsrecht
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Mittwoch, 08. November 2017  19:00 Uhr. Davor um 17:00 Uhr findet die Infoveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Gary Fuchsbauer statt ... (mehr lesen)
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Vorarlberg: Donnerstag, 09. November 2017   Bildungsreform und Pensionsrecht

2017.11.09.aV "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 09. November 2017 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Um 19:00 Uhr folt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer ... (mehr lesen)
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2017.11.09.bV Pensionsrecht
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 09. November 2017  19:00 Uhr. Davor um 17:00 Uhr findet die Infoveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Gary Fuchsbauer stat ... (mehr lesen)
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30.09.2017

Gary Fuchsbauer informiert über die wesentlichen Bereiche des BildungsreformgesetzReformgesetzes
Gary Fuchsbauer informiert über die wesentlichen Bereiche des Bildungsreformgesetzes

Weniger Themenbereiche für die mündliche Reifeprüfung AHS 2018

In der aktuellen Verordnung des Bildungsministeriums wurde für die Anzahl der Themenbereiche für die münliche Reifeprüfung in der AHS deutlich gekürzt.

2 statt 3

Statt den bisher verlangten drei Themenbereiche pro Wochenstunde (gesamt max. 24) sind neu mindestens zwei und höchstens drei (gesamt max. 18) Themenbereiche für jede Abschlussklasse oder -gruppe für jedes Prüfungsgebiet (laut § 27 Abs 1 Prüfungsordnung AHS) erforderlich.
Siehe die folgende Gegenüberstellung

§ 28 Prüfungsordnung AHS zu Themenbereiche der mündlichen Teilprüfungen

 

NEU:

§ 28. (1) Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat für jedes Prüfungsgebiet der mündlichen Prüfung die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer und erforderlichenfalls weitere fachkundige Lehrerinnen und Lehrer zu einer Konferenz einzuberufen. Diese Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz hat für jede Abschlussklasse oder -gruppe für jedes Prüfungsgebiet gemäß § 27 Abs. 1 pro Wochenstunde in der Oberstufe mindestens zwei und höchstens drei, jedoch insgesamt höchstens 18 Themenbereiche festzulegen und bis spätestens Ende November der letzten Schulstufe gemäß § 79 des Schulunterrichtsgesetzes kundzumachen.
(2) Abweichend von Abs. 1 ist durch die Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz für die angeführten Prüfungsgebiete folgende Anzahl an Themenbereichen festzulegen:
1. für „Instrumentalunterricht“ (Pflicht- oder Wahlpflichtgegenstand) sowie „Bildnerisches Gestalten und Werkerziehung“ sechs Themenbereiche,
2. entfällt
3. für „Lebende Fremdsprache (dreijährig)“, den (schulautonomen) Pflicht-, Frei- oder Wahlpflichtgegenstand Lebende Fremdsprache im Ausmaß von sechs bis neun Wochenstunden sowie den eigenständigen Wahlpflichtgegenstand „Informatik“ je zwölf Themenbereiche (bei schulautonomer Erhöhung der Wochenstundenzahl in Informatik zusätzlich zwei Themenbereiche für jede weitere Wochenstunde),
3a. für „Religion“ je nach Lehrplan zwölf bis 18 Themenbereiche und
4. für „Lebende Fremdsprache (vierjährig)“, „Latein (vierjährig)“ sowie „Griechisch“ je 14 Themenbereiche.“

ALT:

§ 28. (1) Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat für jedes Prüfungsgebiet der mündlichen Prüfung die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer und erforderlichenfalls weitere fachkundige Lehrerinnen und Lehrer zu einer Konferenz einzuberufen. Diese Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz hat für jede Abschlussklasse oder -gruppe für jedes Prüfungsgebiet gemäß § 27 Abs. 1 pro Wochenstunde in der Oberstufe drei, jedoch insgesamt höchstens 24 Themenbereiche festzulegen und bis spätestens Ende November der letzten Schulstufe gemäß § 79 des Schulunterrichtsgesetzes kund zu machen.
(2) Abweichend von Abs. 1 ist durch die Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz für die angeführten Prüfungsgebiete folgende Anzahl an Themenbereichen festzulegen:
1. für „Instrumentalunterricht“ (Pflicht- oder Wahlpflichtgegenstand) sowie „Bildnerisches Gestalten und Werkerziehung“ sechs Themenbereiche,
2. für den „Zur Vertiefung und Erweiterung vom Schüler bzw. von der Schülerin besuchter Pflichtgegenstände“ Wahlpflichtgegenstand „Bildnerische Erziehung“ und „Musikerziehung“ zehn Themenbereiche,
3. für „Lebende Fremdsprache (dreijährig)“, den (schulautonomen) Pflicht-, Frei- oder Wahlpflichtgegenstand Lebende Fremdsprache im Ausmaß von sechs bis neun Wochenstunden sowie den eigenständigen Wahlpflichtgegenstand „Informatik“ je zwölf Themenbereiche (bei schulautonomer Erhöhung der Wochenstundenzahl in Informatik zusätzlich zwei Themenbereiche für jede weitere Wochenstunde),
3a. für „Religion“ je nach Lehrplan zwölf bis 18 Themenbereiche,
4. für „Lebende Fremdsprache (vierjährig)“, „Latein“ (vierjährig), „Griechisch“ sowie „Musikerziehung“ (bei sieben Wochenstunden) und „Bildnerische Erziehung“ (bei sieben Wochenstunden) je 18 Themenbereiche und
5. für „Musikerziehung“ und „Bildnerische Erziehung“ (bei je acht Wochenstunden) je 20 Themenbereiche.
Wird ein einem Prüfungsgebiet entsprechender Unterrichtsgegenstand um einen von der Prüfungskandidatin oder vom Prüfungskandidaten besuchten „Wahlpflichtgegenstand zur Vertiefung und Erweiterung vom Schüler besuchter Pflichtgegenstände“ ergänzt, so ist die Anzahl der Themenbereiche aliquot zu den Stunden des Unterrichtsgegenstandes und des Wahlpflichtgegenstandes festzulegen.

 

29.09.2017

Weniger Themenbereiche für die münlichen Maturaprüfungen
Foto: Sparr - Weniger Themenbereiche für die münlichen Maturaprüfungen

UGÖD Rundbrief 09-03/2017

Der Rundbrief September 03 der

Unabhängigen Gewerkschafter/innen in der GÖD (UGÖD)

zu den Themen Neuwahl 2017, Türkische Lehrer im Hungerstreik und Solidaritätsmail

 

Inhaltsverzeichnis:

  • Aufruf an alle Unabhängigen zur Neuwahl 2017
  • Türkei: Lehrer im Hungerstreik durften nicht vor Gericht
  • UGÖD: Bitte schreibt Solidaritätsmails an die türkische Botschaft und das türkische Konsulat

 

27.09.2017

Quelle: UGÖD
Quelle: UGÖD

Stimmen für die Bildung

Bildungspolitik im Fokus - Nationalratswahl 2017

 

Mit den Vorarlberger SpitzenkandidatInnen:

  • Maga. Doris Hager- Hämmerle (NEOS)
  • StRin. Veronika Marte (ÖVP)
  • NR-Abg. Reinhard Bösch (FPÖ)
  • LAbg. Reinhold Einwallner (SPÖ)
  • NR-Abg. Harald Walser (Grüne)


Mittwoch, 04.Oktober 2017 19.00 Uhr WIFI Dornbirn

 

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Vorarlberger LehrerInnen Initiative - VLI     SLV, FSG, Unabhängige und Freie LehrerInnen    Unabhängige Bildungsgewerkschaft - UBG    Unabhängige GewerkschafterInnen - UGÖD

 

>>> siehe auch PV-Akademie:

2017.10.04.aV Stimmen für die Bildung
Diskussion mit den Vorarlberger Spitzenkandidat/inenn zur Nationalratswahl 2017 Termin und Ort Mittwoch, 04. Oktober 2017 19:00 Uhr WIFI Dornbirn Organisation - Auskunft: Gerhard Pušnik: bagme.pus ... (mehr lesen)
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27.09.2017


Gehaltsverhandlungen 2018 der öffentlich Bediensteten gestartet

Wie das Verhandlungsteam der GÖD heute Abend mitteilte, brachte die erste Verhandlungsrunde am 26. September 2017 zur Erhöhung der Gehälter und Zulagen aller öffentlich Bediensteten für 2018 zwischen den VertreterInnen der Bundesregierung unter der Leitung von Staatssekretärin Mag.a Muna Duzdar und Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling, sowie dem Verhandlungsteam der Gewerkschaften unter Führung von Dr. Norbert Schnedl (GÖD) und Ing. Christian Meidlinger (younion) folgendes Ergebnis:

 

Das WIFO, vertreten durch Mag. Dr. Marcus Scheiblecker und Dr. Thomas Leoni, MA, präsentierte die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (insbesondere Weltwirtschaftswachstum, EU-Prognosen, Arbeitsmarktentwicklung, Entwicklung der Inflation bzw. des Wirtschaftswachstums in Österreich). 

 

Als Eckdaten und Basis für weitere Verhandlungen sollen das prognostizierte Wirtschaftswachstum für 2017 sowie die abgerechnete Inflation von Oktober 2016 bis September 2017 herangezogen werden. Der nächste Verhandlungstermin wird nach Vorliegen der abgerechneten Inflation stattfinden.
Außer Streit gestellt wurde, dass der Gehaltsabschluss ab 1.1.2018 wirksam werden soll.

 

26.09.2017


Walser will Bildungssystem von der OECD prüfen lassen

Harald Walser erhofft sich Von einer Länderüberprüfung des heimischen Bildungssystems durch die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen wichtigen Schub, um endlich bildungspolitische Reformen weiterzubringen.
Laut ORF.at will Walser einen Entschließungsantrag zur Beauftragung einer solchen Studie bei der nächsten Nationalratssitzung einbringen. Ohne Stimme von außen würden sich ÖVP und SPÖ nicht von der Stelle bewegen.
Im Vorfeld müsse man jedoch mit möglichst allen Parteien Übereinstimmung dahingehend erzielen, dass die Ergebnisse verbindlich umgesetzt würden. Das käme dann einem „bildungspolitischen Elchtest“ für alle Parteien gleich.

 

26.09.2017





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