Kalender 2018/19

 



Weg mit der MIKA-D-Schikane!

Petition an den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung  Schüler*innen unterstützen statt diskriminieren!  Der MIKA-D Test muss abgeschafft werden! Bild:spagra
Petition an den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung Schüler*innen unterstützen statt diskriminieren! Der MIKA-D Test muss abgeschafft werden! Bild:spagra

Jahrzehntelang hat sich gezeigt, dass die meisten Kinder und Jugendlichen, die erst kurz im Lande sind, in den zwei Jahren, in denen sie nicht beurteilt wurden und mit ihrer Klasse aufsteigen durften, ausreichend Deutsch lernten -  und dies ohne Angst und Prüfungsdruck! Danach erhielten
sie weiter einige Stunden „Besondere Förderung Deutsch“ und konnten regulär beurteilt werden.

Durch die Einführung des MIKA-D (Messinstrument zur Kompetenzanalyse – Deutsch) (SCHUG §4 Abs. 2a) ist es der Regierung gelungen, dieses gelöste Problem in eine unlösbare Situation zu verwandeln. Alle betreffenden Schüler*innen werden einmal im Semester kompetenzvermessen (SCHUG §18 Abs. 14 und 15). Genügen sie im Sommersemester den Testanforderungen nicht, können sie nicht in die nächste Schulstufe aufsteigen.(SCHUG §25 Abs. 5c und 5d). Dadurch ist es möglich, dass ein/e Schüler*in die Schulstufe, in die sie/er aufgenommen wurde, unter Umständen dreimal wiederholen muss.

MIKA-D wird an allen Schularten durchgeführt, auch an Bundesschulen. Da der Test für die Sekundarstufe noch nicht zur Verfügung stand, wurden die Schüler*innen an NMS und Gymnasien im heurigen Frühjahr einfach der Volksschultestung unterzogen. Bleibt zu hoffen, dass die Schüler*innen, die den Volksschul-Test bestanden haben, auch wirklich in der Lage sind, dem Unterricht an ihrer Schule zu folgen. Anspruch auf weitere Deutschförderung haben sie nicht. Nächstes Schuljahr hat dann die Sekundarstufe einen eigenen MIKA Test.

 

Petition an den Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Schüler*innen unterstützen statt diskriminieren!

Der MIKA-D Test muss abgeschafft werden!

````````Direktlink zur Petition´´´´´´´´

 


Eine Gegenüberstellung der Situation für außerordentliche Schüler*innen mit nichtdeutscher Muttersprache vor und nach der Einführung der verpflichtenden Tests und deren Konsequenzen zeigt die MIKA-D innewohnende angewandte Grausamkeit:

mehr lesen 0 Kommentare

teachers for future!

mehr lesen 0 Kommentare

Stabilität für wen? Kanzler Kurz abwählen!

Bild:spagra
Bild:spagra

Kanzler Kurz abwählen ist Chance für mehr Stabilität im Sozialstaat Österreich!


Unabhängige GewerkschafterInnen in der GÖD (UGÖD) und die Österreichische Lehrer*innen Initiative fordern die  ArbeitnehmerInnenvertreter*innen im Parlament auf, für Misstrauensantrag gegen Kurz zu stimmen
 
OTS: Der Misstrauensantrag gegen Bundeskanzler Kurz ist ein notwendiger erster Schritt zur Überwindung der sozialen und politischen Unsicherheit, die von Kurz und seiner ÖVP-FPÖ-Regierung verschärft worden ist und die er mit einer ÖVP-„Übergangsregierung“ fortsetzen will.
 

  • Sozialabbau und Steuergeschenke an Vermögende gefährden die ausreichende Finanzierung des Sozialstaates und den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft.
  • Die Missachtung von Arbeitnehmer*innen und ihrer Interessensvertretungen Gewerkschaft und AK dienen nicht dem Gemeinwohl, sondern fördern vorrangig die Profitinteressen von Industrie und Finanzkapital.
  • Die Zunahme von prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen von Frauen und Männern, die wachsende Armut und Armutsgefährdung verstärken soziale Ungleichheit, Zukunftsängste und Unsicherheit.
  • Das Streichen von Integrations- und Fördermaßnahmen für sozial Benachteiligte und das Abschieben von Geflüchteten bewirken eine Vertiefung der Spaltung unserer Gesellschaft, sind das Gegenteil einer zukunftsorientierten Stabilitätspolitik.

 

ÖGB: Ein gutes Leben für alle!

 
Der ÖGB hat gegen die unsoziale Regierung Kurz die solidarische Forderung „Ein gutes Leben für alle!“ gesetzt.
 
Misstrauensantrag als Chance für Stabilität, sozialen Zusammenhalt

und Ausbau von Arbeitnehmer*innen-Rechten
 
Nach der Entlassung der FPÖ-MinisterInnen will der Bundeskanzler mit einer ÖVP-Minderheitsregierung so lange wie möglich weitermachen. Es liegt an den Abgeordneten der Parlamentsparteien, ob dieses Vorhaben gelingt oder ob dem Bundeskanzler Kurz das Vertrauen entzogen wird.
 
Die parteiunabhängigen GewerkschafterInnen der UGÖD fordern alle GewerkschafterInnen im Nationalrat auf, bei der Sondersitzung kommenden Montag dem Bundeskanzler Kurz das Vertrauen zu entziehen – im Interesse der sozialen Stabilisierung des demokratischen Sozial-und Rechtsstaates Österreich, im Interesse der ArbeitnehmerInnen und eingedenk der Mahnung unseres Bundespräsidenten, bei dem Misstrauensantrag an staatstragende Stabilität zu denken und nicht an Parteipolitik. Diese Mahnung trifft auch den Kanzler Kurz, der bereits am 18. Mai 2019 in seiner Funktion als Regierungschef eine erste parteipolitische Wahlkampfrede gehalten hat.

0 Kommentare

 

Weitere Blog-Artikel lesen? 

 >>> Hier geht es zum



ÖLI-APP: Immer top aktuell informiert

Keine wichtige Nachricht mehr verpassen. Denn die ÖLI-UG-APP informiert dich automatisch und top aktuell über alle neuen Beiträge auf der Homepage der ÖLI-UG.

Die APP ist einzigartig, denn sie • ist kostenlos • benötigt keine Daten von dir • verursacht nur sehr geringes Downloadvolumen • verbraucht so gut wie keine Energie (Batterie) von deinem Handy.

Du findest die APP in deinem Store für iPhone und Android (Play-Store) unter dem Suchbegriff „ÖLI"


Aktuelle Veranstaltungen der PV-Akademie



Altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht?

Video der UGÖD "Altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht?" mit Gary Fuchsbauer, Dienst- und Pensionsrechtsexperte der ÖLI-UG  Bild:screenshot/bearbeitet:spa
"Altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht?" mit Gary Fuchsbauer, Bild:screenshot/bearbeitet:spa

Wenn du gerade vor der Frage stehst, ob du altes oder neues Lehrer/innen-Dienstrecht wählen sollst, kannst du dich bei uns informieren: oeliug.at
Unser Dienstrechtsexperte Gary Fuchsbauer (ÖLI-UG) hat für diese Frage eine einfache Faustregel: “Wenn du eine Ausbildung auf der PH gemacht hast, dann wähle das neue Dienstrecht. Bei einer UNI-Ausbildung, wähle das alte Dienstrecht. Im Großen und Ganzen stimmt das.“ Aber Gary Fuchsbauer informiert dich auch gerne über Details! Frag uns, schreib uns: oeliug.at/kontakt oder frag uns und diskutiere mit uns im ÖLIUG-Forum. >>> LINK zum Video