ÖSTERREICHISCHE LEHRER/INNEN INITIATIVE - UNABHÄNGIGE GEWERKSCHAFTER/INNEN

 

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NOST: Verpflichtender Start der Neuen Oberstufe auf SJ 2021/22 verschoben

Mehr Organisations- und Prüfungsaufwand wegen NOST? Foto Wiesner Joachim
Mehr Organisations- und Prüfungsaufwand wegen NOST? Foto Wiesner Joachim

MOST -> NOST -> ROST? (Modulare Oberstufe - Neue Oberstufe - Retro Oberstufe?)

Der Ministerrat hat heute eine weitere Verschiebung des verpflichtenden Starts der Neuen Oberstufe (NOST) um zwei Jahre auf SJ 2021/22 beschlossen. Diese Möglichkeit haben all jene Schulen, die sich bereits für ein späteres Inkrafttreten als dem ursprünglich vorgesehen Termin (1.9.2017) entschieden haben. Alle anderen Schulstandorte bleiben in der NOST.
Ob die neuerliche Verschiebung der flächendeckenden Einführung der NOST ein Hinweis auf ihre baldige gänzliche Abschaffung ist, kann seriös nicht mit Sicherheit gesagt werden. Aber die Wahrscheinlichkeit ist dadurch deutlich gestiegen. Ein weiteres Indiz dafür könnte auch der Beschluss des Ministerrates sein, bis Ende 2019 die Neue Oberstufe zu evaluiert.  Minister Faßmann begründet diesen Schritt damit, dass die mehrheitlich negativen Erfahrungsberichte von jenen Schulen, die ihre Schulorganisation bereits auf die Nost umgestellt haben. Es habe sich gezeigt, dass die Einführung der NOST in den Schulen mehr „Probleme mit sich gebracht [habe], als …. Gedacht“.
Schulverwaltung entrümpeln …
Außerdem will Faßmann die Schulverwaltung entrümpeln.  Das Ziel ist, 1.000 bis 1.200 nicht notwendige Vorschriften, vor allem Erlässe und Rundschreiben, zu streichen. Laut derStandard.at hat der Wiener Stadtschulrat erst zuletzt eine ähnliche Initiative begonnen. Seit Herbst wurden 1.000 von insgesamt rund 2.000 Erlässen gestrichen. "Es ist gut, dass man nicht mehr so eine Befehlsausgabe macht", sagte Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer (SPÖ). "Man kann das alles zurücknehmen – es muss aber abgelöst werden durch einen Dialog und eine andere Art der Kommunikation mit Lehrern. Nur wegnehmen und zu erwarten, es funktioniert trotzdem, ist zu wenig."
„Rückbesinnung“ auf Regierungsprogramm bei „Deutschklassen“
Einen Rückzieher, oder besser gesagt: einen Bauchfleck machte Faßmann bei seiner vor ein paar Tagen gemachten Aussage, dass jene Schüler, die nicht ausreichend die Landessprache beherrschen, beispielsweise drei Stunden pro Tag in einem Kursprogramm Deutsch lernen und in der restlichen Unterrichtszeit am normalen Unterricht in der Klasse teilnehmen sollen (siehe „Faßmanns Klarstellung zu den Herbstferien und Widersprüche bei Deutschklassen“). Heute verkündet der Bildungsminister dazu, es gelte das, was im türkisblauen Regierungsprogramm stehe. Und dort steht, dass alle Neueinsteiger ins Regelschulwesen, die nicht ausreichend Deutsch beherrschen, eine "Deutschklasse" absolvieren müssen.

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Starkes Zeichen ... beeindruckende Demo

 

Weit über 20.000 demonstrierten gegen Türkis-Blau

 

>>> derstandard.at


Die Bildungspolitik in der „Nulldefizit“ – Falle

Der Schulden-gebremste Kindergarten - Kinderbetreuung - Symbolfoto: spagra
Symbolfoto: spagra

Peter Michael Lingens analysiert in seinem Blog: „Der Schulden-gebremste Kindergarten“ die türkisblaue Politik anhand der angekündigten Maßnahmen im Bereich der Elementarpädagogik.
Bereits zu Beginn stellt Lingens klar, dass „keine andere Vorhaben der neuen Koalition wichtiger zum Abbau des Sprach-Defizits österreichischer Jugendlicher seien, als das zweite verpflichtende Kindergartenjahr. Weil Kinder in diesem Alter Neues am besten erlernen. Nur so könne der unverändert dramatische Sprachrückstand unserer Jugendlichen aufgeholt werden. Dafür müsste aber für ausreichend, also deutlich mehr als derzeit, Kindergartenplätze und Elementarpädagog/innen/Kindergärtnerinnen gesorgt werden. 
Dass das bei den derzeitigen politischen Machtverhältnissen geschieht, bezweifelt Lingens aber. Zurecht, wie er durch die vielen Beispiele in seinem Artikel beweist. Alleine die wichtigsten türkis-blauen Totschlagworte: von “Schuldenbremse” bis “Nulldefizit” verdeutlicht die vorprogrammierte Misere, die die Türkisblauen im Kindergarten und der Kinderbetreuung anrichten werden.

 

Aktuelles Beispiel: Im türkis-blauen Oberösterreich wurde die unentgeltliche Nachmittagsbetreuung in Kindergärten bekanntlich sofort abgeschafft und der stellvertretende FP-Landeshauptmann Manfred Haimbuchner wusste das auch einschlägig zu begründen: “Der Staat ist nicht in erster Linie für Kinderbetreuung zuständig.”

 

Weitere Beispiele und Argumente Lingens, zeigen deutlich: Der neue Weg dieser Regierung wird uns keine Verbesserung der Kinderbetreuungssituation in Österreich bringen, sondern den Schulden-gebremsten Kindergarten.

 

Will man die zukünftigen Auswirkungen des Kurz/FPÖ-Regierungsprogramms mit einer sehr hohen Eintrittswahrscheinlichkeit voraussagen, ersetze man einfach „Kindergarten“ mit anderen Themenbereichen des Koalitionsabkommens. Wie zum Beispiel „Schulden-gebremste Energiepolitik“ usw.
>>> Peter Michael Lingens: „Der Schulden-gebremste Kindergarten“

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Ja zur „Gemeinsamen Schule“ – sagt die neue Vorarlberger Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink

Foto: Wiesner Joachim
Foto: Wiesner Joachim

In Interview im ORF-Vorarlberg sagt die designierte Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP), dass sie das Projekt „Gemeinsame Schule“ weiter vorantreiben will. In einigen Jahren werde die Frage „Mittelschule oder Gymnasium“ kein Thema mehr sein. Sie werde den Empfehlungen von Experten Folge leisten und alle Voraussetzungen schaffen, damit in acht bis zehn Jahren eine gemeinsame Schule möglich wird.

 

Damit ist wohl die vom Vorarlberger Landtag beschlossene „Modellregion gemeinsame Schule Vorarlberg“ nicht vom Tisch, wie das der kleine Kreis der Pro-Gymnasiasten nicht müde wird gebetsmühlenartig zu behaupten.

 

Dass die (bundes)politischen Rahmenbedingungen derzeit dieses Projekt eher behindern als fördern, weiß Schöbi-Fink ganz genau. Deshalb relativiert sie das obige Statement mit ihrer Schlussbemerkung, dass in sieben bis acht Jahren „beide Varianten [NMS und Gymnasium – Anm. d. Red] beste Voraussetzungen finden“ werden.

Wollen wir also hoffen, dass sich die Landes-ÖVP gegeb die Retropolitik der Bundes-ÖVP durchsetzen kann, damit Schöbi-Finks Aussage über die "Gemeinsamen Schule" auch zu konkreten Umsetzungsschritten der "Modellregion Vorarlberg" führen.

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Faßmanns Klarstellung zu den Herbstferien und Widersprüche bei Deutschklassen

Heinz_Fassmann  Fotowikipedia CC-BY-SA 3.0 License 1.3 Faßmanns Klarstellung zu den Herbstferien und Widersprüche bei Deutschklassen und Regierungsprogramm
Heinz_Fassmann Fotowikipedia CC-BY-SA 3.0 License 1.3

Geklärt: Herbstferien
In der „Kleinen Zeitung“ und im Ö1 Mittagsjournal stellt der neue Bildungsminister Heinz Faßmann klar, dass die Herbstferien kommen und die Sommerferien nicht gekürzt werden. Im Gegenzug gibt es entsprechend weniger schulautonome Tage. Weil immer drei Feiertage – Nationalfeiertag, Allerheiligen und Allerseelen - in die Herbstferien fallen, müssen meist „nur“ zwei bis drei schulautonome Tage eingesetzt werden. Damit übernimmt Faßmann das in Vorarlberg seit vielen Jahren erfolgreiche Modell für die Herbstferien. Siehe dazu auch: „Herbstferien: Montag, 29. Oktober bis Sonntag, 4. November 2018“.
Widersprüchlich und ungeklärt: Deutschklassen
An den türkisblauen Wahlslogan "Deutsch vor Schuleintritt“ werden sich die meisten Österreicher/innen noch gut erinnern können. "Erst wenn die Kinder ausreichende Sprachkenntnisse haben, sollen sie in den Regelschulbetrieb eingeschult werden", stand im ÖVP-Wahlprogramm. Mit "ausreichende Kenntnis der Unterrichtssprache vor Schuleintritt" warb die FPÖ. Und so steht es auch im türkisblauen Regierungsprogramm, betont Mölzer (FPÖ) gegenüber dem Kurier: „Deutsch vor Regelunterricht mit eigenen Deutschklassen."
Im Ö1 Mittagsjournal nimmt es Faßmann in dieser Angelegenheit mit dem Regierungsprogramm nicht so genau wie Mölzer. Jene Schüler, die nicht ausreichend die Landessprache beherrschen, sollen beispielsweise drei Stunden pro Tag in einem Kursprogramm Deutsch lernen und in der restlichen Unterrichtszeit am normalen Unterricht in der Klasse teilnehmen. Das freut die Bildungssprecherin der SPÖ und ehemalige Bildungsministerin Sonja Hammerschmid. „Die schwarz-blaue Regierung kehrt zum bewährten SPÖ-Konzept der Sprachstartgruppen zurück", so Hammerschmid im Kurier. "Unser Konzept war, dass Quereinsteiger in den Sprachgruppen intensiv Deutsch lernen, im Ausmaß von elf Wochenstunden. Die übrige Zeit bleiben sie im Klassenverband. Genau das schlägt jetzt Faßmann vor."
Erwartungsgemäß weniger erfreut über den Widerspruch zwischen den Aussagen Faßmanns und dem Regierungsprogramm hat FPÖ-Bildungssprecher Wendelin Mölzer. Man werde das noch mit Faßmann ausdiskutieren, denn für ihn gelte das Regierungsprogramm, stellte er gegenüber dem Kurier klar.
Ein paar Stunden später meinte Faßmann, dass er sich selbstverständlich zum Regierungsprogramm bekenne und auch der geplante Gesetzesentwurf auf Basis des Regierungsprogramms erstellt werde.
VP und FP im Widerspruch über verpflichtende Deutschklassen für Ausländerkinder, meint Bernhard Gaul im Kurier.
Gelerntes in der Schule durchzuexerzieren …
Weniger Probleme wird Mölzer und seine FPÖ mit dem Wortlaut des Bildungsministers haben, mit dem er im Mittagsjournal seine Vorstellungen über das Deutschkursprogramm erklärte. Nach den Deutschkursen sollen laut Faßmann die Schüler/innen wieder zurück in den Klassenverband, um „das, was man gleichsam theoretisch erarbeitet hat gleich praktisch durchzuexerzieren“.
„Ist das die neue Schule? Ist sie dort, woher sie kommt?: zurück zum Kasernenstil?“, wundert sich Ilse Seifried (ÖLI-UG).

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GÖD-Bildungsförderungsbeitrag – neu für Ausbildungsabschlüsse ab 1.1.2018

Foto: spagra
Foto: spagra

Informationen zum GÖD-Bildungsförderungsbeitrag
Übernommen von Informationsblatt der GÖD - Bildungsfoerderungsbeitrag_Formular_ab2018_formatiert.pdf

Voraussetzungen: Förderbar sind Zeiten von Ausbildungen, die während aufrechter Mitgliedschaft (Beitragswahrheit) absolviert wurden und der Zeitpunkt des Ansuchens innerhalb der Mitgliedschaft liegt.
Der Bildungsförderungsbeitrag wird gewährt für Grundausbildungen/Dienstprüfungskurse und Kurse, Aus- und Weiterbildungen, sowie (Fach-)Hochschullehrgänge zum Zweck der beruflichen Weiterentwicklung, die nicht durch Dienstgeber vorgeschrieben oder nicht von der GÖD, bzw. dem ÖGB kostenfrei angeboten wurden.
Für Ausbildungen, welche nach dem Bologna-Modell in ECTS-Punkte bewertet sind, gebührt bei erfolgreichem Abschluss ein Förderbetrag von 75 € pro Regelstudienjahr (entspricht 60 ECTS).
Förderungsbetrag je nach Ausbildungsdauer  
2 Tage bis 2 Wochen 45 €,  mehr als 2 Wochen bis 6 Monate 60 €,   mehr als 6 Monate bis 1 Jahr 75 €,  mehr als 1 Jahr bis 2 Jahre 150 €,  mehr als 2 Jahre bis 3 Jahre 225 € und  mehr als 3 Jahre 300 € 
Die Berechnung der Aus- bzw. Fortbildungsdauer, der maximalen Förderbeträge und weitere Informationen finden Sie auf dem Infoblatt der GÖD

>> siehe auch: Gewerkschaften sind auch Bildungsvereine

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ÖLI – Vertreter/innen diskutieren mit Matthias Strolz

Foto: NEOS
Foto: NEOS

Gedankenaustausch über Schulpolitik und Schulentwicklung von ÖLI-VertreterInnen aller Schultypen mit dem Klubobmann und Bildungssprecher der NEOS Matthias Strolz und seinem parlamentarischen Mitarbeiter zum Thema Bildung Hannes Sokopp.

 

Viele Übereinstimmungen, einige Differenzen, aber in einem sind sich alle einig: In den nächsten Jahren ist von Regierungsseite mit positiven bildungspolitischen Schritten kaum zu rechnen.

 

NEOS: Gedanken zur Bildungspolitik (Homepage der NEOS)
Das Schulsystem braucht eine Bildungsreform und am Anfang jeder Chance steht die beste Bildung
Demnach ist die Bildung für die NEOS das wichtigste Zukunftsthema. Sie schaffe Voraussetzungen, das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten und sei der Schlüssel, um auch die Herausforderungen am Arbeitsmarkt oder der Integration zu bewältigen.
Unter anderem fordern die NEOS die volle personelle, finanzielle und pädagogische Autonomie für Schulen, die parteibuchfreie Schule, bessere Bezahlung pädagogischer Fachkräfte in den Kindergärten und anderen Bildungseinrichtungen entsprechend ihrer Verantwortung, ein Chancenkonto für jeden Erwerbstätigen, einheitliche Qualitätsstandards, damit allen Kindern die „Mittlere Reife“ als Abschluss ermöglicht wird, eine chancengerechte gesellschaftliche Durchmischung aller Schulen, eine Qualitätsoffensive an den Hochschulen mit  nachgelagerten Studiengebühren und einem gleichzeitigen Ausbau der Stipendien ….

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Schule, türkis mit blauen Streifen. Quo vadis?

Schule, türkis mit blauen Streifen. Quo vadis?  Grafik:spargra
Schule, türkis mit blauen Streifen. Quo vadis? Grafik:spargra

Sabine Helmberger ist Lehrerin in Salzburg. In ihrem Gastkommentar „Schule, türkis mit blauen Streifen. Quo vadis?„ auf der Blogseite „hingehört & draufg(e)schaut … und nachgedacht“ ist ihr eine interessante Analyse des Bildungsprogramms der türkisblauen Regierung gelungen. Dabei konzentriert sich Helmberger in erster Linie auf die bedenkliche Entwicklung hin zur totalen Vergleichbarkeit der Schulen und der Leistungen der Schüler/innen. Die Folgen dieser inflationären Sammlung von Daten, denen ein Stellenwert zugeschrieben wird, „der ihnen verweigert werden sollte“ (Helmberger), seien beachtlich und nachhaltig negativ: So werde „die Diversität im Unterricht, die Bedürfnisse der SchülerInnen und ihre Freiräume geopfert. Dass Schule im Sinne der Aufklärung eigentlich mehr ist als die Summe ihrer Testergebnisse, gerät über all den Kompetenzrastern und Talente-Checks in Vergessenheit.“

Vergleichbarkeit um jeden Preis hat aber ihren Preis.
„Vergleichbarkeit“, „Standardisierung“, "Kernkompetenzen“, „nationale und internationale Testungen“ passe nicht zu „Individualisierung“, „gezielter Förderung“ und „Begabtenförderung“. Sondern es führe zu einer verstärkten Generalisierung, Konzentration auf zentral vorgegebene Inhalte und Scheinobjektivität.
Lesenswert!

>>> Helmberger: Schule, türkis mit blauen Streifen. Quo vadis?

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Blogempfehlung: hingehört & draufg(e)schaut … und nachgedacht

Blogempfehlung:  hingehört & draufg(e)schaut … und nachgedacht  Grafik spagra: Elemente aus der Titelseeite des Blogs
Blogempfehlung: hingehört & draufg(e)schaut … und nachgedacht Grafik spagra: Elemente aus der Titelseeite des Blogs

Monika Neuhofer und Doris Junghuber haben vor zwei Jahren den Blog „hingehört & draufg(e)schaut … und nachgedacht“ gestartet. Die Bloggerinnen sind Lehrerinnen am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium (WRG) in Salzburg und unterrichten Deutsch und Französisch (Neuhofer) bzw. Informatik (Junghuber). Der Untertitel der Blogseite „Schule, Alltag, Wissensarbeit“ definiert die grundlegenden Themenbereiche, der Titel die drei Zugänge zu diesen Themen:
Hingehört: auf SchülerInnen, auf KollegInnen und Eltern, auf die Meinung über LehrerInnen und Schule in der Gesellschaft und in den Medien
Draufgeschaut: auf den Schulalltag, aufs Bildungssystem, auf Weiterbildung, auf Kuriositäten und Absonderlichkeiten, die uns täglich begegnen, aber auch auf Theater und Literatur und all das, was uns sonst noch interessiert
Nachgedacht: über neue Entwicklungen, Diskurse, Ideen und Visionen, wie Bildung auch noch funktionieren könnte

 

Dazu Monika Neuhofer und Doris Junghuber in ihrer Ansprache zum 1. Geburtstag des Blogs:  „Hingehört & draufgeschaut – und nachgedacht. Über den Titel haben wir uns lange den Kopf zerbrochen. Unzählige andere haben wir verworfen und ob wir mit dem gewählten zufrieden sein sollten, wussten wir auch nicht so recht. Aber ohne Titel kein Blog. Und jetzt, ein Jahr danach, finden wir, dass der Titel eigentlich ziemlich gut passt. Wir versuchen tatsächlich hinzuhören und draufzuschauen – auf das, was uns SchülerInnen, Eltern und KollegInnen erzählen, auf das, was uns in den Medien über „uns“ berichtet wird, auf das, was unser Dienstgeber von uns erwartet und fordert – und finden bei all dem, dass Nachdenken zumeist nicht schaden würde, ja, mitunter sogar dringend notwendig wäre… In diesen Fällen sind wir zur Stelle. Denken nach und schreiben drüber. So einfach ist das.“
Aktuelle Blogbeiträge:
•    Was von den Ferien (und nicht nur davon) übrig blieb
•    Gastbeitrag: Schule, türkis mit blauen Streifen. Quo vadis?
•    Weihnachten feiern in der Schule
•    Fehlende Ehrlichkeit oder die sprachliche Misere in Österreich
•    Die Sache mit den Ethnien. „Kleines Land“ von Gaël Faye
•    Uvm.

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Mach mit #lernegerne : Gib den Notenbefürwortern weder gute noch schlechte Noten – gib ihnen zu denken!

Mach mit #lernegerne !  Grafik: spagra
Mach mit #lernegerne ! Grafik: spagra

#lernegerne
Eine gute Schule ist dir wichtig? Du bist auch davon überzeugt, dass das meiststrapazierteste Argument, die Ziffernnoten seien gerechter als eine verbale Beurteilung, mit Verlaub, ein „Schmarren“ ist. Die Bewertung mit Ziffernnoten ist nur „scheinbar gerecht“, denn sie ist kaum aussagekräftig, so gut wie nicht valide, sehr ungenau, deshalb absolut unzuverlässig und alles andere als objektiv. Das sind die Erkenntnisse aus den diesbezüglichen Erfahrungen seit einigen Jahrzehnten.
Wie würdest du reagieren, wenn dein Arzt deinen Gesundheitszustand ausschließlich über eine fünfteilige Notenskala beurteilen würde? Ein guter Vergleich. 
Mach also mit, sag es weiter, gib den Notenbefürwortern weder gute noch schlechte Noten – gib ihnen zu denken!

Und so einfach geht´s: 

Am 8.1.18 um von 8°° - 18°° sollten dann viele Menschen via Twitter sich zu Wort melden (mit Texten, Videos, Beiträgen aller Art): #lernegerne

Alle SchülerInnen ebenso wie alle Erwachsenen (Eltern, LehrerInnen, alle anderen) ebenso wie alle anderen interessierten Menschen in Österreich und darüber hinaus aufgerufen, in den digitalen Kommunikationsforen (facebook, instagram, snapchat usw.) persönliche, kurze und bündige Erfahrungsberichte auszuschicken:
1)DAS HAB ICH FÜR MEIN LEBEN GERN GELERNT (und dafür keine Noten gebraucht, nicht im Traum an Noten gedacht)
2)DAS HAB ICH IN DER SCHULE GUT UND GERN GELERNT (ganz ohne Noten, oder vielleicht auch trotz Noten)
3) DAS HABEN WIR IM MENSCHLICHEN MITEINANDER GELERNT (und dafür kann es gar keine Noten geben)

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„Natürlich leidet die Qualität!“. Raphaela Keller, zur geplante Änderung des Kindergartengesetzes

Raphaela Keller, Vorsitzende ÖDHK
Raphaela Keller, Vorsitzende ÖDHK

Dr. Barbara Schöbi-Fink, Vorarlberger Landtagsabgeordnete und ÖVP-Bildungssprecherin, bestätigte dem ORF-Vorarlberg die von der ÖVP geplante Änderung des Kindergartengesetzes. Demnach sollten in Zukunft auch „Menschen mit einer anderen pädagogischen Ausbildung (wie etwa Sozialpädagogik oder einem fachverwandten Uniabschluss) eine Gruppe leiten dürfen - zumindest zeitlich befristet“. Wie Schöbi-Fink dem ORF gegenüber betont, führe die Umsetzung dieser Maßnahme zu „keinem Qualitätsverlust“. Das sehen maßgebliche Expert/innen jedoch anders.

Raphaela Keller, Vorstandsvorsitzende des Österreichischer Berufsverbandes der Kindergarten- und HortpädagogInnen in elementaren bis zu sekundären Bildungseinrichtungen (ÖDHK), nimmt in einem offenen Brief an die Vorarlberger Landtagsabgeordnete dazu Stellung:

Sehr geehrte Frau Landtagsabgeordnete Dr. Barbara Schöbi-Fink,
 
wie im ORF-Beitrag zu lesen, steht nun auch die Landesregierung öffentlich zum Mangel an PädagogInnen in elementaren Bildungseinrichtungen Vorarlbergs.

In ganz Österreich besteht dieser Mangel seit vielen vielen Jahren!
Alle Aufrufe, die die Situation verbessern könnten - zum Beispiel statt BAfEP Erwachsenenbildung (Kollegs!!), aktive Begleitung der BerufseinsteigerInnen und aktive Unterstützung für LangzeitpädagogInnen (KollegInnen zum Kommen UND zum Bleiben motivieren) sowie massive Reformen in der Arbeitssituation (die ja die Bildungssituation der Kinder ist!) - und von vielen kompetenten Menschen und Organisationen kamen und kommen, werden bundesweit ignoriert, belächelt oder als "nicht finanzierbar" bezeichnet.
Ihr Vorschlag "Neben Kindergartenpädagoginnen sollen dadurch auch Menschen mit einer anderen pädagogischen Ausbildung (wie etwa Sozialpädagogik oder einem fachverwandten Uniabschluss) eine Gruppe leiten dürfen - zumindest zeitlich befristet." geht aus unserer Sicht am Problem total vorbei.
Natürlich leidet die Qualität!
SozialpädagogInnen arbeiten schon lange kompetent in Horten, doch Elementarpädagogik gehört nicht zur Ausbildung.
Fachverwandte Uniabschlüsse - was soll das sein? SchulpädagogInnen? PsychologInnen? Wo bleiben das Spezifische und die Praxis?
Vielleicht könnten ja auch Mütter (vor allem arbeitslose) eine Kindergartengruppe leiten? Sie haben ja Erfahrung mit zumindest einem Kind und haben (hoffentlich) Herz und Hände für alle Kinder... (Achtung, Sarkasmus...)
BildungsRahmenPlan umsetzen?
Beobachtungskonzepte erfüllen und entsprechende Bildungsimpulse setzen?
Entwicklungsfenster, Talente, Benachteiligungen, etc. erkennen und dann das Kind dort abholen wo es ist?
Das wollen Sie auf's Spiel setzen?
Im Namen der PädagogInnen, die in den elementaren BILDUNGseinrichtungen für den Bildungsweg der Kinder tätig sind, ersuche ich Sie, eine andere Maßnahme zur Aufstockung von PädagogInnen zu setzen! Das kostet Geld. Ja...
 
Mit bildungspolitisch aktiven Grüßen und dem Ersuchen um eine Antwort
Raphaela Keller

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Noten und ihre Nebenwirkungen

Ziffernoten spagra
spagra

Kommentar von Peter Fischer

„Ziffernnoten sind ein feindlicher Agent im Reich des Lernens“ (Rupert Vierlinger).

„Wenn Noten rezeptpflichtig wären, hätte man sie schon lange aufgrund ihrer Nebenwirkungen vom Markt genommen!“ Zitat einer Volksschul- Direktorin.

Oder wie würden Sie reagieren, wenn Ihr/e Arzt/Ärztin über Ihren Gesundheitszustand die Note befriedigend oder genügend gäbe? Mit diesen Beispielen möchte ich nur zum Ausdruck bringen, dass die Bewertung mit einer Ziffernnote kaum aussagekräftig, valide, reliabel oder gar objektiv ist.
Das sind aber genau die Kriterien, die nicht nur in der Wissenschaft Standard sind, sondern in vielen Bereichen unseres Lebens. Aber in unserem Bildungssystem – der Basis jeder Gesellschaft – sollen diese nicht gelten? Zudem verstoßen beinahe alle
Bildungseinrichtungen, die Ziffernnoten geben, gegen die Leistungsbeurteilungsverordnung. Denn wenn man z.B. die Definition von Sehr gut hernimmt, dann gäbe es kaum einen Einser:
„Mit „Sehr gut“ sind Leistungen zu beurteilen, mit denen der Schüler die nach Maßgabe des Lehrplanes gestellten Anforderungen in der Erfassung und in der Anwendung des Lehrstoffes sowie in der Durchführung der Aufgaben in weit über das Wesentliche hinausgehendem Ausmaß erfüllt und, wo dies möglich ist, deutliche Eigenständigkeit beziehungsweise die Fähigkeit zur selbständigen Anwendung seines Wissens und Könnens auf für ihn neuartige Aufgaben zeigt.“
Die Beurteilung der bis jetzt vorliegenden Pläne zur Schulreform der künftigen Koalition überlasse ich Ihnen!

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LH Wallner für gemeinsame Schule in Vorarlberg auch ohne türkisblaue Unterstützung

Grafik: spagra / freepik
Grafik: spagra / freepik

Wie derStandard.at berichtet, will ÖVP-Landeshauptmann Markus Wallner weiterhin die Gesamtschule in Vorarlberg umsetzen.

Wallner stellt sich damit gegen die Bildungspolitik von Kurz. Von der türkisblauen Bundesregierung sei „für eine gemeinsame Schule keine Unterstützung zu erwarten“, weder „Geld noch ein Gesetz“, stellte Wallner im Interview mit den "Vorarlberger Nachrichten" (02.01.18) fest.

Es sei sehr schwierig, in dieser Frage ideologische Gräben zu überwinden, aber das Vorarlberger Bekenntnis zur Modellregion für die gemeinsame Schule bleibe, nur der Weg sei steiniger geworden, kritisiert Wallner Kurz indirekt.                                                                                                                                                   Grafik: Designed by Dashu83 / Freepik und spagra

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Bildungsangebote im Kindergarten. „Das muss ja nicht den ganzen Tag lang so sein!“

Kinder brauchen „nicht pädagogisierte Räume“  Foto: spagra
Kinder brauchen „nicht pädagogisierte Räume“ Foto: spagra

Im Interview mit fruehe-bildung.online gibt Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann einen Einblick in die von ihr geleitete Studie „Kita-Qualität aus Kindersicht“.

Auftraggeber der Studie ist die deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Das Besondere an Nentwig-Gesemanns Studie ist die durchgängige Einbindung der Kinder in den Forschungsprozess.

 

Damit sich die Kinder im Kindergarten wirklich voll entfalten können, bräuchten sie "nicht pädagogisierte Räume", stellt Nentwig-Gesemann fest. Ein beachtenswertes Ergebnis ihrer Arbeit, das im Widerspruch zur „zeitgemäßen“ neoliberalen Forderung steht, einen engen Fokus der Elementarbildung auf die Vorbereitung für die Schule und vor allem die Arbeitswelt zu richten. Denn „Kinder lernen nicht für das Morgen oder weil sie gut auf die Schule vorbereitet sein wollen - sie lernen ganz einfach, weil sie ein inneres Bedürfnis danach haben, sich und die Welt zu erkunden, Kinder wollen sich ‚bilden‘ in dem Sinne, dass sie immer wieder nach neuen Wegen und Formen suchen, sich selbst und die Welt neu oder anders zu erfahren und mitzugestalten und sich dabei selbst zu verändern.“ Um dem Anspruch der Elementarpädagog/innen, pädagogisch wirklich erfolgreich wirksam zu sein, müssen aufgrund dieser Erkenntnis dementsprechende Freiräume für die Kinder und die pädagogische Arbeit in den Kitas möglich sein.
Iris Nentwig-Gesemann wünscht sich, „dass die Erwachsenen mehr Respekt vor den Selbstbildungspotenzialen der Kinder hätten, dass sie aufmerksamer beobachten, den Kinder mehr Fragen stellen und ihnen dann auch wirklich zuhören würden. Die Erwachsenen würden eine Menge Erstaunliches erfahren!“
Prof. Dr. Iris Nentwig-Gesemann, geb. 1964, Diplompädagogin, Professorin für Bildung im Kindesalter und Leiterin des Studiengangs Erziehung und Bildung im Kindesalter an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Forschung in der Frühpädagogik und Kindheitsforschung; Professionalisierungsprozesse und Kompetenzentwicklung; Methoden qualitativer Bildungs- und Evaluationsforschung, insbesondere Dokumentarische Methode; Sprachbildung und Gesprächskultur in der Kindheit.

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Elementarbildung: Was wir bräuchten

Grafik: spagra / freepik
Grafik: spagra / freepik

Die KIV-UG* fordert in ihrem aktuellen „Jänner-Magazin 2018“ von der neuen Regierung eine Aufwertung und gesellschaftlich anerkannte Etablierung der ersten Bildungsinstitution Kindergarten!
Die KIV kritisiert zuallererst die von der neuen Koalition geplanten Reduzierung des Kindergartens als Instrument für den Spracherwerb. Die „neue“ Politik habe die Wichtigkeit der elementarpädagogischen Bildungsinstitutionen nicht erkannt. Denn die ersten Bildungsschritte seien zweifellos die Wichtigsten und Prägendsten im gesamten Bildungserwerb eines Menschen. Nicht nur der Spracherwerb sei in diesem Alter von Bedeutung. Die Meinung, wenn die Kinder bis zum Schuleintritt ausreichende Deutschkenntnisse besitzen um dem Unterricht folgen zu können, käme alles andere von alleine, vernachlässige zwangsläufig den gesamtheitlichen Bildungsgedanken. Allein gelassen fühlen sich zwangsläufig jene Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Jüngsten unserer Gesellschaft nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern, zu bilden und in ihrer Einzigartigkeit anzuerkennen.
Das „Bildungshaus“ steht auf einem wackeligen Fundament. Weder die Gruppengröße noch der notwendige Personalbedarf werden grundlegend und für die Kinder überarbeitet bzw. bereitgestellt. Alles soll „Neu und Besser“ werden, jedoch ohne ausgewiesene zusätzliche finanzielle und personelle Ressourcen – also bleibt es im elementarpädagogischen Bereich bei der Mängelverwaltung.
Weitere Forderungspunkte der KIV zum Thema „Elementarpädagogik“:
Schwerpunkt Ressourcenzuteilung:
Schwerpunkt Personal
Schwerpunkt MA 10
Aufgaben der Dienstgeberin und der Politik
Aufgaben der Personalvertretung und der Gewerkschaft
* Die KIV-UG ist eine parteifreie Fraktion in Personalvertretung und Gewerkschaft (younion).
Die KIV-UG vertritt u.a. die KindergärtnerInnen als Gemeindebedienstete

Grafik: Designed by Dashu83 / Freepik und sparrgrafik

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Der neue Kreidekreis digital Nr. 1 Jän./Feb.2018

Die Zeitung der österreichischen LehrerInnen Initiative | Unabhängige GewerkschafterInnen für mehr Demokratie

 

Editorial
Gerhard Pušnik

 

Das Thema Bildung ist en vogue, jedoch nicht im offiziellen Österreich. Hierzulande gibt scheint’s der ideelle Stammtisch in schwarzblauer Formation das Bildungsniveau vor. Noch bevor das Regierungsprogramm stand, kündigten Schwarzblau die Forcierung von separierten Deutschklassen, die verpflichtende Wiedereinführung der Ziffernnoten für die Kleinen in der Volksschule und die Bildungspflicht an.
Es fand sich kein namhafter Experte, der die Regierungsaspiranten bei diesen Vorhaben unterstützen wollte. Das schert sie allerdings wenig, sie bleiben bei ihrer schmissigen Linie. Von zusätzlichen Ressourcen oder gar einem Abdecken des strukturellen Defizits, von zusätzlichem Unterstützungspersonal (z.B. psychosoziale Fachkräfte), wie das in anderen Ländern gang und gäbe ist, sind wir weit entfernt. Angekündigte gravierende sozialpolitische Einschnitte werden auch das Lehren und Lernen beeinträchtigen. Es kann uns nicht egal sein, was noch alles möglich sein wird.

Erste Kommentare und Einschätzungen zu dem was uns Weihnachtsmann Basti beschert hat, können Sie in dieser ersten Nummer des neuen Jahres lesen.

Der Kreidekreis ist eine Zeitung von und für LeserInnen. Engagierte und kritische Beiträge zu Bildung, Schule und Kultur sind willkommen.

Gleich zwei Rätsel hatten wir in der letzten Nummer des Kreidekreises un- tergebracht. Bernhard Wallisch (HTL Donaustad) und H. Peter Sejka haben die richtige Lösung (Der ‚Plöschberger’ stammt von der Gruppe DRAHDIWA- BERL rund um Stefan Weber) eingesandt. Das Sudoku wurde von Bruno Stenek von der HTL Rankweil und von Joachim Krysl von der HAK Judenburg gelöst. Danke fürs Mitmachen und Gratulation!

>>> Download Kreidekreis digital Nr. 1 Jän./Feb.2018

Inhalt:
Mit Schneekanonen auf Umweltschutz
Erfahrungen einer Junglehrerin
Das Schwere leicht | Kunstseite
Recht praktisch
Südtirol Teil 3
Vorschläge für die Regierung
Ethik
PV-Akademie
Gehaltstabellen 2018
Noten und ihre Nebenwirkungen


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Liessmann: Bildungspolitik in Österreich und Deutschland hat mit Bildung gar nichts zu tun

Philosoph, Autor und Bildungsexperte Konrad Paul Liessmann Foto: Wikipedia https://www.flickr.com/photos/sozialdemokratie/11926979403/
Philosoph, Autor und Bildungsexperte Konrad Paul Liessmann Foto: Wikipedia https://www.flickr.com/photos/sozialdemokratie/11926979403/

Philosoph Konrad Paul Liessmann im Interview mit Matthias Röder (news4teachers.de)
 Eine interessante und vor allem kritische Analyse der Bildung, Schule und Bildungspolitik, in der Liessmann wichtige Problemfelder anspricht, die bisher in der Öffentlichkeit kaum thematisiert wurden.
Liessmann geht bei seinen Überlegungen davon aus, dass die Bildung des Menschen „Formung, Entfaltung, Orientierung, Selbstgestaltung und das Gewinnen einer auch ästhetischen Urteilskraft“ beinhalte. Bildung ließe sich nicht „auf den Erwerb von Wissen, aber auch nicht auf den Erwerb von Kompetenzen“ reduzieren. Es gehe bei Bildung immer um die Frage: „Wie kann ein Mensch seine Haltung, seinen Charakter, seine Fähigkeiten zu einer Mündigkeit entwickeln?“
Die Bildungspolitik in Österreich und Deutschland habe in diesem Sinne mit Bildung „gar nichts zu tun“, denn es gehe ihr in erster Linie um „das Schulen und Testen von einzelnen Fähigkeiten“ und nicht „mehr um die Bildung des Menschen“. Und nicht mehr „um die Inhalte der Bildung“. Und diese Entwicklung sei fatal. Denn Inhalte seien in der Bildung entscheidend, denn „diese berühren Menschen. Kompetenzen lassen kalt“. Und das gehe nicht, wenn, wie von der Bildungspolitik gewünscht, die Lehrer/innen nicht mehr, sondern Coaches sind. „Pädagogen müssen das Gefühl haben, dass sie etwas Wichtiges weitergeben wollen, gerne mit persönlicher Färbung und persönlichem Stil. Der gute Deutschlehrer begnügt sich nicht damit, Leseprozesse zu coachen, sondern ist von der Notwendigkeit überzeugt, Kafka, Thomas Mann oder Peter Handke zu lesen.“
Dazu kämen die unerträglichen Erwartungen an die Lehrer/innen, ständig ihr Tun zu reflektieren und darüber Rechenschaft abzulegen. Laut Liessmann brauche man eine „kritische Distanz zu sich und seiner Tätigkeit“, aber „wir müssen weg von diesem Phantasma permanenter Kontrollierbarkeit und der permanenten Vergleichstests. Das schafft nur unglückliche Lehrer und damit unglückliche Schüler.“
Außerdem hindere die derzeit betriebene effizienz- und kompetenzorientierte Schule die Entwicklung der Fantasie und Kreativität, die gerade in der heutigen Zeit so wichtig wären. Auch die sozialen Netzwerke, verstärkten diese negative Entwicklung maßgeblich.

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2018

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Oberösterreichischer BundeslehrerInnentag 2018 in Linz

ÖLI-UG und UBG laden alle Kolleginnen und Kollegen ein zum

 

BundeslehrerInnentag
8. März 2018, 8:45 Uhr,
im Volkshaus Ebelsberg,

Kremsmünsterer Str. 1, 4030 Linz.

 

Der Besuch ist allen oö. BundeslehrerInnen gemäß LSR-Erlass gestattet, es ist dies nur rechtzeitig in der Direktion zu melden. (Du brauchst nicht melden, zu welcher Fraktion du gehst!)
LehrerInnen anderer Bundesländer und Schulbereiche können teilnehmen, wenn’s ihnen als Fortbildung genehmigt wird. Anmeldung ist nicht erforderlich.

09:00 Uhr  Josef Gary Fuchsbauer: Begrüßung und Informationen über aktuelle Entwicklungen und Bildungsreformpaket
10.00 Uhr  Dr. Walter Otto Ötsch: Populismus für Anfänger - Anleitung zur Volksverführung
12:15 Uhr  Mittagessen – Gedanken- und Erfahrungsaustausch.
13:30 Uhr  Josef Gary Fuchsbauer ua.:PersonalvertreterInnen informieren euch


Mehr Infos:

2018.02.08.bOÖ Linz: BundeslehrerInnentag am 8. Mä
ÖLI-UG, und UBG laden alle Kolleginnen und Kollegen ein zum Oberösterreichischen BundeslehrerInnentag 2018 Der Besuch ist allen oö. BundeslehrerInnen gemäß LSR-Erlass gestattet, es ist dies nur rechtzeitig in der Direktion zu melde ... (mehr lesen)
0,00 €
Bundeslehrer/innentag 2018
Dr. Walter Otto Ötsch  Foto: http://walteroetsch.at/wp-content/uploads/2014/11/WalterOetsch.jpg
Dr. Walter Otto Ötsch Foto:http://walteroetsch.at
Gary Fuchsbauer
Gary Fuchsbauer

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140 km/h hui, 150 km/h pfui

spagra Köstinger zeigt auf, wie die neue türkise Politikerriege die Österreicher/innen vorführt.
spagra

Köstinger zeigt auf, wie die neue türkise Politikerriege die Österreicher/innen vorführt.

Mit Schneekanonen auf Umweltschutz
Kommentar zum Standard-Interview mit Umweltministerin Köstinger.
 
Nach der Lektüre des Interviews mit der neuen Umweltministerin, habe ich mir fest vorgenommen, in den nächsten Tagen das Koalitionspapier, vor allem das Bildungskapitel, nochmals zu lesen. Und vor jedem Absatz rufe ich mir Köstingers Statement für die Anhebung des „Tempolimits auf 140 km/h“ in Erinnerung...
Zum Interview:
„Umweltministerin“ – Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus – Elisabeth Köstinger zeigt  in einem hervorragend geführten Interview von Sebastian Fellner und Karin Riss (derStandard.at) in einer an Naivität grenzenden und unnachahmlichen Offenheit vor, was alles unter einer türkis-blauen Koalition möglich ist.
 
140 km/h hui, 150 pfui
Die neue Umweltministerin (türkis) findet die vom Verkehrsminister (blau) angekündigte Hebung des Tempolimits auf 140 km/h trotz der höheren Schadstoffemissionen durchaus o.k., weil: „Wirklich CO2-aufwendiger wird es ab 150 km/h, und das haben wir ja nicht gemacht“. Wie bitte? Wo ist da bitte die Nachhaltigkeit?
Schneekanonen und Umweltschutz? Hauptsache Wirtschaftsfaktor!
Für die Ministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus sind Schneekanonen übrigens durchaus mit Umweltschutz vereinbar, weil die Schneekanonen in Regionen (Arlberg?  Lech? Montafon? Ischgl? … - Anm. des Autors) gebraucht werden, „die sonst nicht überleben könnten. Wintertourismus ist in Österreich ein erheblicher Wirtschaftsfaktor.“

Weiteren Beispiele aus dem Interview soll hier nicht noch zusätzlichen Platz eingeräumt werden. Denn Köstingers Aussagen – Argumente sind es ja nie und nimmer –  sind schlicht und einfach unerträglich!

Aber wenn eine Nachhaltigkeitsministerin so viel Verständnis für Wirtschaftsinteressen zeigt, sollte das zu Denken geben. Nie hätte ich mir träumen lassen, dass eine österreichische Regierung im Jahr 2017 plant, das Tempolimit anzuheben ... Ähnlich gewundert hab ich mich bei der Ankündigung zur Wiedereinführung von Ziffernnoten in allen Volksschulen oder zur Aufhebung des allgemeinen Rauchverbots in der Gastronomie.
Ich habe mir deshalb vorgenommen, das Koalitionsabkommen noch einmal genauer zu lesen.
Wer weiß, was da im Bildungsbereich noch auf uns zu kommt.

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PV-Akademie: Vorschau 1. Quartal 2018

Vorarlberg: Ahmad Mansour - Religiöse Radikalisierung bei jungen Menschen – Ursachen und Präventionsmaßnahmen
Vorarlberg: TaKeTiNa® - Workshop: Die Kraft des Rhythmus für mehr Energie, Kraft und Potenzialentfaltung nutzen.
Wien, Graz, Hartberg, Obersteiermark, Villach und Linz: Info-Veranstaltung mit Gary Fuchsbauer
"Was sich durch die Bildungsreform für die Arbeit von PV und SGA   ändert ..."
Information zum Pensionsrecht und Beratung

Anmeldung (erforderlich!) und weitere Infos: Auf die gewünschte Veranstaltung klicken.

2018.01.24.aV Ahmad Mansour: Religiöse Radikalisie
Vortrag Ahmad Mansour: Religiöse Radikalisierung bei jungen Menschen – Ursachen und Präventionsmaßnahmen Termin und Ort Mittwoch, 24. Jänner 2018 20.00 Uhr Dornbirn ORF ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.01.aSt Hartberg: "Was sich durch die Bildu
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 01. Februar 2018 15:00 Uhr bis 16:45 Uhr. Um 17:00 Uhr folgt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.01.bSt Hartberg: Pensionsrecht und Pension
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar und Beratung mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 1. Februar 2018  17:00 Uhr. Davor, um 15:00 Uhr, findet die Informationsveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.02.aSt Graz: "Was sich durch die Bildungsr
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Freitag, 2. Februar 2018 17:00 Uhr bis 18:45 Uhr. Um 19:00 Uhr folgt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.02.bSt Graz: Pensionsrecht und Pensionsber
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar und Beratung mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Freitag, 2. Februar 2018  19:00 Uhr. Davor, um 17:00 Uhr, findet die Informationsveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Ga ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.03.aSt Oberst.: "Was sich durch die Bildun
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Samstag, 3. Februar 2018 09:00 Uhr bis 10:45 Uhr. Um 11:00 Uhr folgt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.03.bSt Oberst.: Pensionsrecht und Pensions
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar und Beratung mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Samstag, 3. Februar 2018  11:00 Uhr. Davor, um 9:00 Uhr, findet die Informationsveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Gar ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.07.aK Villach: "Was sich durch die Bildung
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Mittwoch 7. Februar 2018 18:00 Uhr bis 19:45 Uhr. Um 20:00 Uhr folgt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.07.bK Villach: Pensionsrecht und Pensionsb
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar und Beratung mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Mittwoch, 7. Februar 2018 20:00 Uhr. Davor, um 18:00 Uhr, findet die Informationsveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Ga ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.08.aOÖ Linz: Fragen der TeilnehmerInnen zu
Informationsveranstaltung/Workshop Informationsveranstaltung mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 8. Februar 2018 09:00 Uhr bis 10:00 Uhr und 13:30 Uhr. Nach dem BundeslehrerInnentag ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.08.bOÖ Linz: BundeslehrerInnentag am 8. Mä
ÖLI-UG, und UBG laden alle Kolleginnen und Kollegen ein zum Oberösterreichischen BundeslehrerInnentag 2018 Der Besuch ist allen oö. BundeslehrerInnen gemäß LSR-Erlass gestattet, es ist dies nur rechtzeitig in der Direktion zu melde ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.02.17-18.aV TaKeTiNa® - Workshop: Die Kraft d
TaKeTiNa® - Workshop Die Kraft des Rhythmus für mehr Energie, Kraft und Potenzialentfaltung nutzen. Gerade für LehrerInnen ist der eineinhalbtägige TaKeTiNa® - Workshop zu Beginn des zweiten Semesters genau das Ri ... (mehr lesen)
ab 40,00 €
2018.03.10.aW Wien: "Was sich durch die Bildungsre
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Samstag, 10. März 2018 09:00 Uhr bis 10:45 Uhr. Um 11:00 Uhr folgt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer ... (mehr lesen)
0,00 €
2018.03.10.bW Wien: Pensionsrecht und Pensionsbera
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar und Beratung mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Samstag, 10. März 2018  11:00 Uhr. Davor um 9:00 Uhr findet die Informationsveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Gary Fu ... (mehr lesen)
0,00 €

Anmeldung (erforderlich!) und weitere Infos: Auf die gewünschte Veranstaltung klicken.

TaKeTiNa - Workshop
TaKeTiNa - Workshop
Gary Fuchsbauer
Gary Fuchsbauer

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Niki Glattauer zu den türkisblauen Bildungsplänen: "mehr als Retro-Politik“

Grafik: spagra
Grafik: spgra

Im KURIER-Talk mit Martina Salomon lässt Niki Glattauer an der geplanten Bildungspolitik der türkisblauen Koalition kein gutes Haar: „… den alten Weg zu gehen –  Gymnasium für die vermeintlich guten Kinder, die NMS für jene, die das Gymnasium nicht schaffen, und Sonderschule – das ist mehr als Retro-Politik.“
Weiters kritisiert Glattauer die geplante Wiedereinführung der verpflichtenden Ziffernbenotung in der Volksschule, denn Kinder wieder nach Noten zu klassifizieren sei das falsche Signal. Die populistische Ankündigung, das Lehrpersonal nach Leistung auf Basis von Schülerfeedbacks zu bezahlen „wäre ein Kardinalfehler, das würde auch kein Direktor machen“. „Lehrer werden jetzt schon für ihre Leistung bezahlt, wofür denn sonst?“. Auch das sture Festhalten am Gymnasium und dem „alten System der Sonderschulen zum Durchbruch zu verhelfen“, sei ein Fehler. Er „werde jedenfalls nicht aufhören“, für die gemeinsame Schule bis 14 zu kämpfen.
Die Bildungspläne der neuen Regierung seien nun einmal vor allem eines: "rückwärtsgewandt".  

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Gewerkschaften sind auch Bildungsvereine

UGÖD 2018
UGÖD 2018

GÖD-Vorstand beschließt Verbesserung der gewerkschaftlichen Bildungsförderung

Reinhart Sellner,
Bereichsleiter gewerkschaftliche Bildungsförderung im GÖD-Vorstand

Arbeitsplätze, Vollbeschäftigung, Verbleib im Betrieb oder an der Dienstelle im Wohnbereich und individuelle Aufstiegsmöglichkeiten hängen immer mehr von Zusatzqualifikationen ab. Das ist in der Privatwirtschaft zu einer viele Kolleginnen und Kollegen finanziell und in ihrer Freizeit belastenden Regel geworden. Immer mehr Arbeitgeber brauchen hochqualifizierte Beschäftigte, viele wollen eigene Kosten dieser Qualifizierung möglichst gering halten vermeiden.
Auch im öffentlichen Dienst und den ausgegliederten Betrieben sind berufsbezogene Weiterbildung, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und Arbeitsuchenden auf eigene Initiative und eigene Kosten absolvieren, gern gesehen. Öffentlich Bedienstete, Vertragsbedienstete, ASVG-Angestellte, prekär und befristet Beschäftigte, Praktikantinnen und Praktikanten sind betroffen, unter ihnen GÖD-KollegInnen, die noch kein volles Jahr Mitglieder der GÖD bzw. des ÖGB sind und die bisher keinen Anspruch auf gewerkschaftliche Bildungsförderung hatten. Die Höhe dieser Beiträge war seit Jahren unverändert und hat angesichts der jährlichen Inflation den Charakter eines Anerkennungsbeitrages bekommen. Darauf haben das Bildungsreferat und der Vorstand der GÖD reagiert.

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Prof. Biewer – UNI Wien: Türkisblaue Vorstellungen zur Inklusiv- und Sonderpädagogik zeugen von einem "erstaunlichen Maß an Ignoranz und Inkompetenz".

Es stelle sich auch die Frage, „welches ideologische Leitbild dahintersteht“. Univ. Prof. Dr. Gottfried Biewer – UNI Wien zu den türkisblaue Vorstellungen zur Inklusiv- und Sonderpädagogik  Grafik: spagra
Es stelle sich auch die Frage, „welches ideologische Leitbild dahintersteht“. Univ. Prof. Dr. Gottfried Biewer – UNI Wien zu den türkisblaue Vorstellungen zur Inklusiv- und Sonderpädagogik Grafik: spagra

Müssen wir bis zur nächsten Wahl mit einer Koalition aus Inkompetenz und zweifelhafter Ideologie rechnen? Geht man bei der Analyse des türkisblauen Koalitionsprogramms ins Detail, wird man die Frage wohl mit „Ja“ beantworten müssen.

Auch beim Kapitel „Wiedereinführung der sonderpädagogischen Ausbildung“ offenbart sich die fehlende Kompetenz der Türkisen und der feste Wille des anderen Koalitionspartners, seine retrorechte Ideologie in der Politik und in der Gesellschaft nachhaltig zu verankern.
In diesem Sinne warnt auch Gottfried Biewer, Institutsvorstand für Bildungswissenschaft an der Uni Wien, im Kurier eindringlich vor den türkisblauen Koalitionsplänen zur Inklusiv- und Sonderpädagogik: „Es sind zwei Passagen des Regierungsprogramms, die ich in besonderem Maße kritisieren möchte, da sie nicht nur auf einen Abbau des Bildungsanspruchs behinderter Menschen hinauslaufen, sondern auch internationale Verträge, zu denen sich Österreich verpflichtet hat, unterlaufen“.
Es stelle sich auch die Frage, „welches ideologische Leitbild dahintersteht“, wenn der Begriff des „Sonderschulwesens“ wiederholt verwendet werde. Denn dieser Begriff „hat seine Wurzeln im NS-Staat im Reichsschulpflichtgesetz von 1938“. Heute wird in Österreich korrekterweise der Begriff „Zentren für Inklusiv- und Sonderpädagogik“ verwendet.
Die im Koalitionspapier geforderte Definition der „Ausbildungserfordernisse und Inhalte der Sonderpädagogik“, gebe es alles längst und sehr detailreich „im Qualifikationsprofil des Studiengangs nachlesbar und für jeden Menschen mit mittleren Recherchequalitäten innerhalb von wenigen Minuten auffindbar, offensichtlich aber nicht für die Personen der Verhandlungsdelegation.“
 „Von fachlicher Seite zeigen diese wenigen Passagen ein erstaunliches Maß an Ignoranz und Inkompetenz. Es bleibt zu hoffen, dass diese blamablen Sätze nicht ernst genommen werden und vor allem, dass niemand auf die Idee kommt, dies umsetzen zu wollen.“ Das sollte den neuen Bildungsminister Faßmann interessieren!

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Was bitte, Herr Faßmann, soll denn diese Aussage: „Herzensbildung und Empathie für Kinder ist nicht nur an die akademische Ausbildung gekoppelt.“?

Heinz_Fassmann  Fotowikipedia CC-BY-SA 3.0 License 1.3
Heinz_Fassmann Fotowikipedia CC-BY-SA 3.0 License 1.3

Im Kurier-Interview gibt Heinz Faßmann erste Hinweise, wie er als Minister das neuen „Superministeriums“ nicht nur verwalten, sondern auch gestalten will. 
Dass das neue Ministerium erstmals die Agenden vom Kindergarten über die Schulen bis zur Uni umfasst, sieht Faßmann „als Chance für das Bildungswesen, wo viele Probleme an Schnittstellen, bei Bildungsübergängen, existieren. Das sollte einfacher werden, wenn alles in einem Haus ist.“
Anders als seine Vorgänger/innen wolle er als Wissenschaftler, für den „die Ideologie weit weg“ sei, mehr Sach- als Parteipolitik machen. Er wolle „fakten- und wissenschaftsbasiert arbeiten“. Und außerdem sei er Optimist.
Ein wenig mehr Optimismus und weniger das neue Bildungsprogramm der neuen Koalition im Hinterkopf, wäre beim Thema über die teilweise dramatischen Lese- und Rechenschwächen unserer Schulabsolvent/innen, wohl angebracht. Denn standardisiert Testungen der Schüler/innen vor dem Verlassen der Schule und daraus resultierende Förderungen bis 18, wird das Problem sicher nicht lösen.
Außerdem meint Faßmann:

  • Leistungsgruppen können sinnvoll sein.
  • Brennpunktschulen werden seine besondere Aufmerksamkeit erhalten.
  • Man könne jenes Geld, dass durch die Indexierung der Sozialleistungen für Kinder, die im Ausland leben, eingespart wird, für die Kinderbetreuung im Inland verwenden.
  • Sanktionen für Schülereltern, die ihrer Verpflichtung nicht nachkämen, seien überlegenswert.
  • Ausländerklassen seien in bestimmten Fällen sinnvoll. Zum Beispiel wenn „Kinder, die neu ins Land kommen, zuerst in Sprachkurse zu geben, und sie nicht unbegleitet in das Sprachbad der Mitschüler zu werfen.
  • Eine tertiäre Ausbildung für alle Elementarpädagog/innen müsse nicht sein. „Herzensbildung und Empathie für Kinder ist nicht nur an die akademische Ausbildung gekoppelt.“ (Anm. Redaktion oeliug.at: Dann reicht wohl die liebe Nachbarin mit ihrem großen Herz für Kinder als Kindergartentante. Ist auch billiger als die gscheiten Studierten. Sie wollen doch „fakten- und wissenschaftsbasiert arbeiten“!)
  • Das Kopftuchverbot für Lehrerinnen sei richtig. Über das Kopftuchverbot für Schülerinnen sollte man nicht diskutieren.
  • Um das Problem des ständig unterdotierten Bildungsbudgets, soll eine Taskforce mit dem Finanzminister helfen.
  • Studiengebühren wären nicht als Finanzierungs-, sondern als Steuerungsinstrument gedacht, um mehr Verbindlichkeit fürs Studium zu erreichen. Und bei überlaufenen Studien wird es Zugangsprüfungen geben müssen.
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ÖLI-UGs Weihnachts- und Neujahrspräsent: Das aktualisiertes Dienstrechtsskriptum für 2018.

Dienstrechtsskriptum 18: Aktualisiert – Stand 01.01.2018  Grafik: spagra
Dienstrechtsskriptum 18: Aktualisiert – Stand 01.01.2018 Grafik: spagra

Aktualisiert – Stand 01.01.2018: Das Dienstrechtsskriptum der Österreichischen Lehrer/innen Initiative – Unabhängige Gewerkschafter/innen für mehr Demokratie (ÖLI-UG)

 

Gary Fuchsbauer hat das Dienstrechtsskriptum auf alle relevanten Daten für das Jahr 2018 aktualisiert. Neu im Skriptum ist die von Beate Halbeisen erstellte Zusammenfassung der Power Point Präsentation Gary Fuchsbauers zum Bildungsreformgesetzes (ab S. 65 unten und auf den Seite 65a-65c).

 

Stand: 01. 01. 2018
mit Gehalts-/Zulagentabellen 2017 und 2018,

Besoldungstabellen für Überleitung Feb./März 2015,
Prüfungsgebühren 2016/17/18 und

einer Zusammenfassung der Regelungen zur Neuen Oberstufe (ab 1.9.2017/2018/2019 verpflichtend) und

zum neuen Lehrer/innen-Dienstrecht (für Neue ab 1.9.2019 verpflichtend, seit 1.9.2015 wählbar)

 


Die ÖLI-UG wünscht Ihnen erholsame und erfreuliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr, das für Sie ein erlebnisreiches, positives und nach Ihren Wünschen verlaufendes sein soll.

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Es ist Zeit. Höchste Zeit - gemeinsam für die soziale Wende.

Grafik: Sparr
Grafik: Sparr

Petition: Arbeit darf nicht krank machen!
Die ÖLI-UG unterstützt diese Petition, denn „es ist Zeit. Höchste Zeit - gemeinsam für die soziale Wende.“ (Reinhart Sellner)

ÖVP und FPÖ planen eine Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 12 und der wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 60 Stunden. Was bisher schon als Ausnahme möglich war, soll nun wohl vermehrt zur Regel werden. Überstundenzuschläge drohen wegzufallen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird verunmöglicht und massive gesundheitliche Belastungen drohen. Ebenso sollen im Gastgewerbe die Ruhezeiten verkürzt werden. (Text Petition)
Forderung an die neue Koalitionsregierung:
• Keine Anhebung der täglichen Höchstarbeitszeit auf 12 und keine Anhebung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit auf 60 Stunden
• Keine Verkürzung der Ruhezeiten (in Tourismus, Hotellerie und Gastgewerbe) von 11 auf 8 Stunden
• Keine Streichung von Überstundenzuschlägen
• Eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich

(Text Petition)

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für gute Arbeitsbedingungen!

Petition unterschreiben

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Eine Antrittsrede für Bildungsminister Faßmann

Die Österreichische Lehrer/innen Initiative - Unabhängige GewerkschafterInnen für mehr Demokratie (ÖLI-UG) begrüßt den neuen Minister im Bildungsministerium und hofft auf eine gedeihliche Zusammenarbeit.

Es ist schon Tradition, dass die ÖLI-UG den neuen Bildungsminister/innen einen Vorschlag für eine Antrittsrede macht. Der Redaktion der oeliug.at konnte trotz intensiver Recherche nicht feststellen, ob die Vorgängerinnen von Minister Faßmann von diesem außergewöhnlichen Service der ÖLI-UG Gebrauch gemacht haben. Wäre doch interessant zu erfahren, ob eine Korrelation zwischen der Verwendung der „ÖLI-Antrittsrede“ und der Dauer der Ministertätigkeit besteht. 

 

Mail an Minister Faßmann

Sehr geehrter Herr Minister Faßmann!
Ich begrüße Sie als Bundeskoordinator der Österreichischen LehrerInnen Initiative - Unabhängige GewerkschafterInnen für mehr Demokratie als unseren neuen Minister.
Wir haben Ihnen einen Vorschlag für eine Antrittsrede erstellt, die Sie gerne in jedweder Form verwenden dürfen.
In der Hoffnung auf gedeihliche Zusammenarbeit grüßt Sie herzlich Josef Gary Fuchsbauer

 

>>> Zum Vorschlag für eine Antrittsrede.

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Antrittsrede des neuen Unterrichtsministers

Heinz Faßmann Foto wikipedia - By Redboston CC BY-SA 3.0
Heinz Faßmann Foto wikipedia - By Redboston CC BY-SA 3.0

von:Ghostwriter Wilfried Mayr, Ehrenvorsitzender der ÖLI-UG)

 

 

Geschätzte Lehrerinnen und Lehrer!

 

Ich habe die Verantwortung für einen der wichtigsten Bereiche einer Gesellschaft übernommen, nämlich für den Bildungsbereich von der Elementarpädagogik über die Schulen bis zu den Universitäten. Diese Aufgabe ist eine ausgesprochen interessante Herausforderung und ich will ihr möglichst gut gerecht werden.
Als Erstes möchte ich mich für die Vorkommnisse der letzten zwei Jahrzehnte bei Ihnen entschuldigen. Ihnen wurden immer mehr Aufgaben aufgetragen, die Ihnen obendrein nicht abgegolten wurden oder für die Sie gar nicht zuständig waren. Ausgesprochen unprofessionell scheint mir die Vorgangsweise gewesen zu sein, Sie als SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, Krankenpflegepersonal, Detektiv, Untersuchungsrichter, IT-Techniker und ähnliches einzusetzen. Das sind hochqualifizierte Berufe, die besondere Fähigkeiten und Ausbildungen als Voraussetzung haben, Sie haben sich aber durch Ihre pädagogische Ausbildung für den Beruf einer Lehrerin oder eines Lehrers entschieden und für nichts anderes. Für die anderen Arbeitsbereiche werde ich ausreichend Personal einstellen lassen.
Was für jedes Schulwartspersonal selbstverständlich ist, nämlich eine präzise Arbeitsplatzbeschreibung, wurde Ihnen leider bisher vorenthalten. Ich kann mir auch nicht erklären, warum es für die Lehrerinnen und Lehrer - inzwischen schon im 21. Jahrhundert - weder eine akzeptable Arbeitszeitbeschreibung noch ein Arbeitsinspektorat gibt. Diesen jahrzehntelangen Nachholbedarf gegenüber anderen Berufsgruppen werde ich aufarbeiten lassen.

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Herbstferien: Montag, 29. Oktober bis Sonntag, 4. November 2018

venedig  Foto: sparr
Foto: Sparr

In Vorarlberg sind Herbstferien eigentlich schon Tradition, die von einer (gefühlten) überwiegenden Mehrheit der Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern geschätzt wird.
Laut Verordnung des Landesschulrates werden „... im Schuljahr 2018/2019 aus dem im öffentlichen Interesse gelegenen Grund einer landeseinheitlichen Gestaltung von schulfreien Tagen und in Übereinstimmung mit der von der Vorarlberger Landesregierung für die allgemein bildenden öffentlichen Pflichtschulen …. der 29. Oktober 2018, der 30. Oktober 2018 und der 31. Oktober 2018 schulfrei erklärt.“
Die durch die Schulfreierklärung entfallenden Schultage sind einzubringen durch Unterricht am Oster- und Pfingstdienstag sowie durch einen schulautonomen Tag. 
„Diese Verordnung findet für jene Schulen keine Anwendung, an denen der Schulgemeinschaftsausschuss bzw. das Schulforum aus besonderen schulspezifischen Gründen
einen diesbezüglichen Beschluss gefasst hat.“
Vorarlberg macht`s vor, wie Schulorganisatin und Schulpolitik möglich ist. Im Konsens, ohne Zwang, ohne Drohungen, zur Zufriedenheit (fast) aller Betroffenen. Schön wäre es, würde sich die neue Regierung diesen Weg als Vorbild nehmen. Erwarten sollten wir uns das aber nicht, müsste dafür doch das türkisblaue Koalitionsregierungsprogramm doch im Wesentlichen umgeschrieben werden. 

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Regierungsprogramm: Der klägliche Weg in die Anti-Moderne

Grafik: Sparr
Grafik: Sparr

Wie zu erwarten war, war und ist das Thema „Aufhebung des Rauchverbots“ ein Ablenkungsmanöver, um von den Maßnahmen, die wirklich von Bedeutung sind abzulenken. Studiengebühren, die Einführung des 12-Stunden-Tags, das gesamte Kapitel Bildung, die Steuergeschenke für Großkonzerne, die Kürzungen der Mindestsicherung, der unsägliche Überwachungs-, Kontroll- und Strafwahn, die absolute Bevorzugung der Wirtschaft auf Kosten der Arbeitnehmerrechte, Sozialpartner, Umwelt und allen sozialen Belangen, die unfaire, den Grundrechten widersprechende und integrationsbehindernde Behandlung von Asylsuchenden, die Demontage der Sozialpartnerschaft und Hochschülerschaft, die Beschränkung der Behindertenpolitik auf Ausbau der Sonderschulen, mehr Straßen, weniger ÖBB, die aggressiv-autoritäre Durchsetzung ihrer reaktionären Werte- und Traditionsvorstellungen, die sträfliche Vernachlässigung der Europa- und Außenpolitik, das „Kontrollmonopol" der FPÖ über die Sicherheitsorgane, den Überwachungsapparat und die Geheimdienste, sind unerträgliche, gefährliche und den sozialen Frieden gefährdende Rechts- und Rückschritte in die Vergangenheit.
Dazu ein treffender zusammenfassender FB-Kommentar von Ulrike Drack:
Habe jetzt fast das ganze Regierungsprogramm gelesen. Ich fasse zusammen: Sozialabbau an allen Ecken und Enden, Aushebelung von ArbeitnehmerInnen Rechten, Datenschutz ist eh nicht wichtig, totale Überwachung schon, verstärkte Vermittlung von "unserern" Werten und Traditionen soll v.a an Schulen und Kindergärten forciert werden, Frauen sind eh an Heim und Herd besser aufgehoben, Umweltschutz ist wurscht,  die Rechte von Arbeitgebern werden massiv gestärkt, alles Schlechte kommt natürlich vom Ausland herein. Frauen arbeiten sowieso am liebsten schlecht bezahlt und Teilzeit. Wir werden die Reichen reicher machen und die Armen ärmer. Ich wünsche uns allen, viel Spaß in den nächsten Jahren - Sarkasmus Ende.

Leseempfehlung: Die übersichtliche, ausführliche und interessante Analyse des schwarztürkisblauen Regierungsprogramms im Standard.

>>> Regierungsprogramm

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Schwarztürkisblaues Regierungsprogramm – 10 Seiten Bildung. Nur wohin?

Grafik: Sparr
Grafik: Sparr

Auf den ersten Blick erfreulich, aber ...

Die bildungspolitischen Ziele der neuen Regierung beginnen – auf den ersten Blick - schon einmal erfreulich. Eine qualitätsvolle Elementarpädagogik durch höhere Standards bei Bildung und Betreuung steht an erster Stelle der Zieldefinition. Dagegen gibt es wohl nichts zu sagen. Liest man aber die geplanten Maßnahmen, mit denen das Ziel erreicht werden soll, ist die Freude schnell getrübt. Zwischen vielen Wiederholungen und harmlosen Floskeln, wie „vorhandene Stärken stärken“, zeigt sich etwas klar: Diese Regierung setzt hauptsächlich auf konservative Werte, Kontrollen und Strafen und arbeitet sogar in ihrem Regierungsprogramm mit Ängsten und Unterstellungen. Und wer noch nicht begriffen hat, dass uns nur eine rechtsrechte Regierung vor den überall im Untergrund wuchernden unbekannten und fremden Gegengesellschaften retten kann, wird klargestellt, dass elementarpädagogische Einrichtungen nicht als Instrumente für die Förderung von gegengesellschaftlichen Modellen genützt werden dürfen. Genauso wenig dürfen Elementarpädagogen sturz betrunken in den Kindergarten kommen (steht übrigens nicht im Regierungsprogramm).  
Es wird aber noch unerfreulicher.

Spätestens in der zweiten Zielzeile wird einem endgültig klar, wie diese Rechtsregierung tickt. Das differenzierte Schulsystem soll erhalten und ausgebaut werden. Weil es sich bewährt habe. Wer immer noch gehofft hat, dass das Progymnasium Retrogeschrei der bildungspolitischen und -ideologischen Erzkonservativen im schwarztürkisen Dunst beim jungen alles Neu Kurz kein Gehör mehr findet, weiß es jetzt besser.
Das dritte Ziel ist auf dem bisherigen, falsch eingeschlagenen Weg direkt erreichbar. Die Vereinheitlichung und Standardisierung der Benotung sowie kontinuierliche Feststellung des Leistungsfortschritts. Das ist verständlich, muss doch irgendwo in den Zielen für die Bildungspolitik einer rechtskonservativen neoliberalen Regierung auch die „Leistung“ vorkommen. Genauso wie die Klarstellung, dass die Stärkung der Aufsicht über Bildungseinrichtungen und stärkere Sanktions- und Kontrollmöglichkeiten bildungspolitisch ein Muss sind.
Die letzten beiden Punkte in der Zieldefinition machen die Klammer mit dem ersten Ziel – zur Erinnerung, die Elementarpädagogik – und sollen wohl die bildungspolitisch verräterischen Pläne dieser Regierung in Watte packen. „Kreidefressen“, kurz gesagt. 5. Ziel: „Land der Meister“ – Lehre durch mehr Durchlässigkeit und moderne Ausbildungsmöglichkeiten und last and least, das Auslandsschulwesen sei eine Visitenkarte Österreichs.
Test- und Kontrollwahn
Die Aufzählung der geplanten Maßnahmen, mit denen die oben genannten Ziele erreicht werden sollen, können folgendermaßen kurz zusammengefasst werden:  Viele Wiederholungen, oft peinlich unstrukturiert, harmlose Floskeln sollen wohl als Weichzeichner der teils erzkonservativen Ansichten, den Test- und Kontrollwahn, den Hang zur Strafe und das Spiel mit den Ängsten und Unterstellungen dienen. Moderne, zukunftsorientierte oder sogar mutige Schritte nach vorne in der Bildungspolitik findet man in diesem Regierungsprogramm nicht.
>>> zum Regierungsprogramm – Kapitel Bildung

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Wer ist Heinz Faßmann, der neue Bildungsminister?

Bildungsminister Heinz Faßmann  Foto: Wikipedia CC-BY-SA 3.0 Unported and GNU Free Documentation License 1.3
Bildungsminister Heinz Faßmann Foto: Wikipedia CC-BY-SA 3.0 Unported and GNU Free Documentation License 1.3

Bisher war Faßmann als Player auf der politischen Bühne noch wenigen bekannt. Die Medienleute kennen ihn, wenn überhaupt, als Vorsitzender des Expertenbeirats für Migration im Außenministerium. In dieser Funktion lernte ihn Kurz kennen und offensichtlich auch zu schätzen. Kurz traut ihm auch zu, das neue Megaressort Bildung, Universitäten, Kindergärten zu leiten.
Heinz Faßmann hat aber mehr zu bieten. In erster Linie ist er Vizerektor der Uni Wien und Professor für Raumforschung und Anthropogeographie, der "Wissenschaft über die räumliche Organisation menschlichen Handelns". Den Vergleich mit seinen Kolleg/innen auf der gestern präsentierten Minister/innenliste der schwarztürkisblauen Koalition, braucht er also sicher nicht zu scheuen. Und den meisten, die sich mit dem Thema Bildung beschäftigen, in diesem Bereich tätig sind oder/und denen die Bildung wichtig ist, wird wohl ein Stein vom Herzen gefallen sein, dass er und nicht die in den letzten Wochen immer wieder als Ministeranwärter genannten Personen, doch noch im letzten Moment zum Zug gekommen ist.
Man weiß zwar noch viel zu wenig vom neuen Bildungsminister, um eine halbwegs fundierte Einschätzung machen zu können, wie sich die österreichische Bildungspolitik unter Faßmann entwickeln wird. Im türkisblauen Koalitionspapier kann man zwar nachlesen, in welche Richtung die ÖVP und FPÖ die Bildung lenken wollen. Aber die Ankündigungen in diesem Papier sind noch sehr vage formuliert und geben einem starken Minister noch genügend Kreativitätsspielraum für eine zukunftsorientierte und vor allem ehrliche Bildungspolitik. Er kann es schaffen, wenn er das Kunststück zustande bringt, die Bildungspolitik von den parteiideologischen Fesseln zu befreien, zumindest zu lockern. Dass das für einen ÖVP-Minister nicht einfach ist, weiß man. Mit einer FPÖ im Koalitionsrücken wird diese Aufgabe sicher nicht einfacher. In dieser Hinsicht und vor allem im Sinne der Kinder und jungen Menschen in Österreich, hoffen wir, dass es Faßmann (trotzdem) schafft. Die ÖLI-UG wird ihn und seine Arbeit daran messen. Sie ist, wie bisher, immer für einen offenen, fairen und parteipolitisch unabhängigen Diskurs bereit, wird aber, wie schon in der Vergangenheit, mit aller Vehemenz gegen, für das Bildungssystem nachteilige, Entwicklungen ankämpfen.

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Wenig weiß man vom neuen Bildungsminister – ein kurzer Pressespiegel

Heinz Faßmann: Foto By Redboston (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL 1.3 (www.gnu.org/licenses/fdl-1.3.html)], via Wikimedia Commons
Heinz Faßmann Foto wikipedia - By Redboston CC BY-SA 3.0

Wie erwähnt, wissen wir noch recht wenig über den neuen Bildungsminister Heinz Faßmann. Auch in den Medien sind die Informationen sehr spärlich. Deshalb ist der von der Redaktion der oeliug.at geplante Überblick über die aktuellen Medienberichte zu Heinz Faßmann recht kurz ausgefallen.

Kurier: „Ein Riese im Mega-Ministerium“
Heinz Faßmann orte viel Reformbedarf in Kindergärten, Schulen und Unis. Er ist 62 Jahre alt, misst 2,07 Meter, wirke im direkten Gespräch besonnen und ruhig (das ist laut Bernhard Gaul nicht untypisch für sehr große Männer) und sei kein Mann der schnellen Hüftschüsse, was im Bildungsbereich auch wenig sinnvoll wäre. 

Krone: „2,07-Mann steigt auf: Heinz Faßmann wird größter Minister aller Zeiten“
Der 62-Jährige sei Kurz' Paradeexperte, insbesondere was Migrationsfragen betrifft.
Seine Uni-Karriere sei mustergültig: Erst Student, dann Vizerektor der Uni Wien. Laut Krone stach Faßmann bei der Präsentation des ÖVP-Regierungsteams durch seine Größe hervor.

 

Kleine Zeitung: „Gebürtiger Deutscher wird Minister für Bildung“

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Neue Minister/innenliste: Die Macht der FPÖ

Grafik: Sparr
Grafik: Sparr

Die ÖVP stellt sieben (+ 1 Staatssekretärin), die FPÖ sechs Minister/innen (+ 1 Staatssekretär).

Gewichtet man die Ministerien bezüglich ihrer gesellschafts- und machtpolitischen Bedeutung, hat die FPÖ im Regierungskabinett wohl mehr Gewicht als die türkise Kanzlerpartei.

Welche Durchsetzungsmacht die FPÖ gegenüber der neuen ÖVP entfaltet, zeigt sich einmal daran, dass sie die politisch großen Kaliber im Ministeriumsreigen, das Innen, -Außen-, Infrastruktur- und Sozial-und Gesundheitsministerium, besiedeln. Noch deutlicher zeigt sich, wie schwach die türkise ÖVP ist, weil sie es zulassen musste, dass ihr Koalitionspartner - mit einem politischen Spektrum von rechts bis ultrarechts - zukünftig den Innen- und den Verteidigungsminister stellt. Das Bundesheer, die Militärpolizei, die normale Polizei, die Auslandsgeheimdienste (Heeresnachrichtenamt, Heeresabwehramt) und der Inlandsgeheimdienst (Bundesamt für Verfassungsschutz) sind damit allesamt in der Hand von FPÖ-Ministern. Der FPÖ unterstehen also all diese Einrichtungen – das kommt einem "Kontrollmonopol" von Sicherheitsorganen, Überwachungsapparat und Geheimdiensten gleich, warnt die Onlinepetition #aufstehen: „FPÖ-Kontrollmonopol stoppen!“.
Irgendwie erweckte Kurz in den letzten zwei Wochen den Eindruck, dass er froh ist, nicht mehr Ministerien übernehmen zu müssen. Er tat sich sichtlich schon schwer, seine sieben Ressorts zu besetzen. Durfte man bisher hinter seinen, oft nur schwer und manchmal nicht nachvollziehbaren Aktionen und Entscheidungen irgendwelche Strategien vermuten, ist das nach dieser, offensichtlich von Chaos geprägten Zusammenstellung seines Ministerteams, nicht mehr möglich.

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Rektor Bast: Studiengebühren sind Bildungs- und wirtschaftspolitischer Unfug

Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast. Foto: Corn
Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast. Foto: Corn

Die schwarztürkisblaue Koalition in spe ließ gestern verlautbaren, dass sie vereinbart habe, allgemeine Studiengebühren einzuführen. Das sei „sind Bildungs- und wirtschaftspolitischer Unfug“, meint dazu der Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast.
„Wir brauchen mehr Menschen mit höherer Bildung. Und nicht weniger.“
In einer Presseaussendung warnt Bast eindringlich vor der Einführung von allgemeinen Studiengebühren: "Wer solche Maßnahmen setzt, ignoriert die Notwendigkeiten einer immer komplexer werdenden Gesellschaft und Wirtschaft. Angesichts der fortschreitenden technologischen Revolution, die in den nächsten zwanzig Jahren bis zu fünfzig Prozent der bestehenden Arbeitsplätze gefährdet, und angesichts der Tatsache, dass die Gefahr des Abgleitens unserer Gesellschaft in eine populistische Politik mit scheinbar einfachen Antworten auf komplexe Herausforderungen ständig zunimmt, brauchen wir mehr Menschen mit höherer Bildung. Und nicht weniger."
Verantwortungslos gegenüber der Zukunft unserer Gesellschaft, Wirtschaft und der jungen Generation sei eine Politik, die tendenziell Menschen von höherer Bildung abhalte.
"Eine verantwortungsvolle Politik muss Anreize setzen, - neue Anreize für neue, disziplinenübergreifende Studienangebote mit einem Fokus auf holistisches Denken", appelliert Bast an die verantwortlichen Politiker/innen. Denn es brauche mehr Menschen aus allen Generationen, die an den Universitäten und Hochschulen studierten, - aber mehrheitlich ganz andere Arten von Studien. Denn in der Wissenschaft und Forschung sei ein neues „holistisches Denken“ erforderlich und es müsse mehr auf die systemischen Effekte als auf die engen Ziele geachtet werden.
>>> zur Presseaussendung

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Verpflichtende Fortbildung oder doch Urlaub? Herbstferien für alle Schüler/innen

Foto: Sparr
Foto: Sparr

Laut Medienberichten sollen die schwarztürkisblauen Koalitionsverhandler/innen einen weiteren bildungspolitischen Reformschritt vereinbart haben: Herbstferien für alle – von der Volksschule bis zu den AHS und BMHS.Interessant ist, dass die Information an mehrere Bundesländerzeitungen gespielt wurde, wie derStandard.at berichtet.

Koalitionärer "Paukenschlag" - Schüler/innen sollen „schulfrei haben oder auf Urlaub gehen

Die Kleine Zeitung sieht in den geplanten zentral Verordneten Ferien vom 26. Oktober bis zum 2. November sogar einen „Paukenschlag der künftigen Regierung“. Die Schüler/innen sollen laut Information des Blattes „schulfrei haben oder auf Urlaub gehen können“.

Verpflichtende Fortbildung für Lehrer/innen - ein kluger und kostenneutraler Motivator

Das Lehrpersonal soll weder frei haben, noch auf Urlaub gehen dürfen. Sie müssen sich in dieser Woche verpflichtend fortbilden.Wohl an, nach der Wiedereinführung der verpflichtenden Ziffernoten in der Volksschule, ein weiterer Beweis für die hohe Entscheidungskompetenz in Bildungsfragen der zukünftigen Koalition. Diesmal überrascht sowohl die gesamtheitliche Erfassung und die ausgewogene Beurteilung der Sachlage, als auch die Weitsichtigkeit des Verhandlungsteams.

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Hirnforscher Manfred Spitzer in der „Focus“-Sendung des ORF Vorarlberg

Foto: Sparr
Foto: Sparr

Eine Hörempfehlung: „Focus“ - vorarlberg.ORF.at
Der Zusammenhang zwischen Bewegung in der Natur und dem „Wachstum“, der Leistungssteigerung und der Erhöhung der Kreativität des Gehirns ist das Thema in der aktuellen Vortragsreihe des Hirnforschers Manfred Spitzer. 

Anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse beweist Spitzer, dass vor allem Kinder – aber auch Erwachsene bis ins hohe Alter, „die in Betonwüsten leben“, eine signifikant reduzierte Kreativität aufweisen als Menschen, die sich häufig in der Natur bewegen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang oder einer Joggingrunde im Wald, seien die Kinder „besser drauf und könnten besser denken“. Passiere das Ganze noch in einer Gruppe, habe das zudem eine sehr positive Wirkung auf die Psyche des Menschen. Auch Musik, Tanz, Theater und das Tun mit den Händen sei für Kinder enorm wichtig, wobei Spitzer betont, dass er damit nicht das Wischen über die Laptop-Oberfläche meint (vorarlberg.ORF.at)

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„Autonomiepaket“ - Auswirkung auf die Klassen- und Gruppengröße

Bildungsreform 2017 - "Autonomiepaket"  Bild: Sparr
Bildungsreform 2017 - "Autonomiepaket" Bild: Sparr

Das Bildungsreformgesetz 2017 tritt zwar erst mit 1. September 2018 in Kraft. Aber die im Schulorganisationsgesetz SchOG § 8a neu geregelte Festlegung der Klassengröße, Teilungszahlen (Gruppengröße) und MindestschülerInnenzahl für alternative Pflichtgegenstände, Freifächer und Förderunterricht usw. gilt bereits für die Planung des Schuljahres 2018/19. Also bereits für die provisorische Lehrfächerverteilung im Frühjahr 2018.
Die Regelung im Bildungsreformgesetz 2017 (Autonomiepaket) bezüglich der Klassen-und Gruppengröße führen in der Schulorganisation teilweise zu gravierenden Änderungen.
Die Schulleitung legt die Klassen- und Gruppengröße fest:
Die Klassen- und Gruppengröße und die Mindestgrößen für alternative Pflichtgegenstände, Freifächer und Förderunterricht werden nicht mehr zentral durch die bisherig gültige „Teilungszahlenverordnung“ geregelt, sondern laut SchOG § 8a (1) Z 1 – 7 hat der Schulleiter oder die Schulleiterin diese festzulegen.

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TaKeTiNa® - Workshop: Die Kraft des Rhythmus für mehr Energie, Kraft und Potenzialentfaltung nutzen.

Gerade für LehrerInnen ist der eineinhalbtägige TaKeTiNa® - Workshop zu Beginn des zweiten Semesters genau das Richtige, um neue Energie- und Kraftressourcen aufzubauen.
Unterrichten ist ein schöner Beruf. Eine Arbeit, die Sinn macht. Eine Aufgabe, die erfüllt. Eine Tätigkeit, die motiviert.
Unterrichten ist aber auch ein anstrengender Beruf. Eine Arbeit, die den ganzen Menschen fordert. Eine Aufgabe, die auch belastende Momente kennt. Eine Tätigkeit, die vollen Einsatz verlangt.
Achten wir also darauf, dass die beträchtlichen Anforderungen unseres Berufes uns nicht an die Grenzen der Belastbarkeit bringen.
Ein TaKeTiNa® - Workshop zu Beginn des zweiten Semesters ist dafür genau das Richtige.

2018.02.17-18.aV TaKeTiNa® - Workshop: Die Kraft d
TaKeTiNa® - Workshop Die Kraft des Rhythmus für mehr Energie, Kraft und Potenzialentfaltung nutzen. Gerade für LehrerInnen ist der eineinhalbtägige TaKeTiNa® - Workshop zu Beginn des zweiten Semesters genau das Ri ... (mehr lesen)
ab 40,00 €
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Impressionen von der Protestveranstaltung in Linz

Bericht der Solidarwerkstatt, „Für ein freies, solidarisches, neutrales und weltoffenes Österreich“, über die Demonstration gegen Kürzungen bei Arbeit, Familie, Sozialem, Jugend und Kultur in Linz:

 

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Stellenausschreibung für VS und NMS Lehrer/innen

Österreichisch-Ungarischen Europaschule in Budapest

 

An der Österreichisch-Ungarischen Europaschule in Budapest  werden für das Schuljahr 2018/19 Lehrkräfte mit dem Lehramt für  

  • Volksschulen
  • Hauptschulen (NMS):
    Deutsch oder Englisch in beliebiger Kombination

gesucht.

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Vortrag Ahmad Mansour: Religiöse Radikalisierung bei jungen Menschen – Ursachen und Präventionsmaßnahmen

Der Psychologe Ahmad Mansour lebt seit zwölf Jahren in Deutschland und beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen, die Extremismus bekämpfen und Demokratie und Toleranz fördern. Er ist Programmdirektor der „European Foundation for Democracy“ in Brüssel, Vorsitzender Sprecher des Muslimischen Forums Deutschland e.V. sowie Familienberater bei Hayat, einer Beratungsstelle für Deradikalisierung.
Bis zum Ende des Jahres 2016 war Mansour außerdem Gruppenleiter beim Heroes-Projekt in Berlin. Darüber hinaus führt er Schulungen mit der Polizei, PädagogInnen und Sozialarbeitern durch, unter anderem u¨ber Indikatoren und mögliche Präventionsansätze gegen Radikalisierung, Unterdrückung im Namen der Ehre und gegen Antisemitismus.

2018.01.24.aV Ahmad Mansour: Religiöse Radikalisie
Vortrag Ahmad Mansour: Religiöse Radikalisierung bei jungen Menschen – Ursachen und Präventionsmaßnahmen Termin und Ort Mittwoch, 24. Jänner 2018 20.00 Uhr Dornbirn ORF ... (mehr lesen)
0,00 €
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Außerdem: Ein Klick auf den ÖLI-UG Button öffnet direkt die Homepage auf deinem Smartphone.

Du findest das APP im Play-Store unter dem Suchbegriff „ÖLI“ oder direkt über diesen Link.


Petition: Ausbildung statt Abschiebung

Grafik: openPetition
Grafik: openPetition

Petitionstext: Das Erfolgsprojekt „Lehre für Asylwerbende in Mangelberufen“ ist in Gefahr. Aktuell nehmen die negativen Asylentscheidungen auch für Menschen in Lehre zu. Es ist zu ersten Abschiebungen gekommen – direkt vom Lehrplatz. Dies sorgt für massive Verunsicherung bei den betroffenen Lehrlingen und den Betrieben. Daher fordern wir von der Bundesregierung, die Aussetzung der Abschiebungen von Menschen in Lehre und Ausbildung!
Begründung:
Eine der größten Chancen für die Integration ist die Eingliederung von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt. Eine Chance für die Betroffenen selbst, aber auch für die Unternehmen und unsere Gesellschaft. Die Lehre in Mangelberufen ist eine der wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten für Asylwerbende. Denn gerade im Bereich der Mangelberufe suchen Betriebe händeringend nach Arbeitskräften. Die Lehre für Asylwerbende ist hier eine riesige Chance, die uns nicht genommen werden darf.
Im Namen aller Unterzeichner/innen.
Linz, 30.11.2017 (aktiv bis 10.01.2018)

>>> PETITION UNTERSCHREIBEN

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Podiumsdiskussion: Gesamtschulregion Vorarlberg

Die Schul- und Bildungspolitik ist seit Jahrzehnten ein Streitthema in Österreich. Vorarlberg hat einen anderen Weg eingeschlagen und möchte die Gemeinsame Schule bis 2025 einführen. Was waren die vergangenen Entwicklungen, wie ist der Ist-Stand und was werden zukünftige Herausforderungen sein? Wie wird die Zukunft der Schule (Gemeinsame Schule, Gymnasium, Duales Ausbildungssystem, „Sonderschule“ etc.) aussehen?

Neue Spielräume: Schulmodellregion Vorarlberg - Eine Vorbildfunktion?

 

14.12.17 ab 19.30  findet am Dornbirner Spielboden

Diskutierende:
Harald Walser (Bildungsexperte, ehem. Lehrer und Direktor am BG Feldkirch)
Wolfgang Türtscher (Landessprecher Pro Gymnasium, Lehrer am BG Bregenz Blumenstraße)
Astrid Thaler (Mittelschullehrerin)

Moderation:
Christoph Šelner

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Die aktuelle SteiLeZeit

Editorial: Nach dem Ergebnis der Nationalratswahlen des vergangenen Oktobers sind die politischen Weichen im Land umgestellt. Die Sozialdemokratie muss ihre bisherige Führungsrolle in der Regierung abgeben und wird, obwohl immerhin noch zweitstärkste Partei, den Gang in die Opposition antreten. Die Grünen mussten überhaupt Ade sagen! Sie sind in der nächsten Legislaturperiode im österreichischen Parlament nicht mehr vertreten. Österreich wird in der kommenden Legislaturperiode wohl von einer ÖVP/FPÖ-Koalition regiert werden, wie zu Beginn der 2000er Jahre schon einmal, was die meisten von uns sicher noch in Erinnerung haben. Teils mit Grauen, teils mit abgeklärter Gelassenheit. Was die politische Zukunft bringt, wird sich erst weisen. „Änderungen“ und „Neues“ haben sowohl Kurz als auch Strache diffus in Aussicht gestellt. Was das sein wird, ist vor allem aus den rhetorischen glatten, dafür inhaltsleeren Schwafelreden des Wahlsiegers bislang nicht hervorgegangen. In der Bildungspolitik ist mit Neuem wohl kaum zu rechnen, außer dass das Bildungsministerium mit Sicherheit neu besetzt wird. Ansonsten wird das Neue ein betont Altes sein! Die Bildungspolitik wird fraglos einen akzentuiert rechtkonservativen Einschlag haben.

Unsere FCG-Vertreter wird das durchatmen lassen, ja freuen – ihr heiliges Gymnasium wird es weiter geben, auch wenn  mittlerweile alle froh sein könnten, hätte die von den FCGlern vergötzte AHS wenigstens das Niveau des 1. Klassenzuges der einstigen Hauptschule. Aber bitte – der Typenname Gymnasium ist jetzt einmal gesichert!

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Protest in Linz gegen Sozialabbau, ÖVPFPÖ OÖ und Schwarztürkisblau

Bericht der Solidarwerkstatt, „Für ein freies, solidarisches, neutrales und weltoffenes Österreich“, über die Demonstration gegen Kürzungen bei Arbeit, Familie, Sozialem, Jugend und Kultur in Linz:

 

Am 4. Dezember marschierten 2.000 Menschen gegen die Kürzungspolitik der Oö. Landesregierung bei Arbeit, Familie, Sozialem, Jugend und Kultur! Aufgerufen dazu hat die "Plattform für ein lebenswertes Oberösterreich". Am 5. Dezember in der Früh versammelten sich 4.000 Beschäftigte auf Aufruf der Gewerkschaften vor dem Landhaus, um gegen den Sozialabbau zu protestieren. 1.500 Menschen protestierten bereits am 23. November gegen die geplante Einführung von Kindergartengebühren.

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attac: Schluss mit Steuergeschenken für Reiche und Konzerne!

Foto: attac
Foto: attac

Petition zu Schluss mit Steuergeschenken für Reiche und Konzerne!

Durch Steuersümpfe, in denen Reiche und Konzerne ihr Geld bunkern, gehen uns allen jährlich hunderte Milliarden Euro für Soziales, Bildung und Gesundheit verloren. Dabei sind es die Regierungen der großen Industrieländer, die für dieses ungerechte System verantwortlich sind. Auch Finanzminister Schelling blockiert auf EU-Ebene wichtige Maßnahmen gegen Steuersümpfe: Er ist dagegen, dass Konzerne in jedem Land öffentlich machen müssen, wie hoch ihre Gewinne sind und wieviel Steuern sie zahlen. Er blockiert Maßnahmen gegen mehr Transparenz bei Briefkastenfirmen.

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Petition: Schluss mit Steuergeschenken für Reiche und Konzerne!

Foto: attac
Foto: attac

Jetzt Petition unterschreiben

 

Die prominenten Fälle in den Paradise-Papers dürfen nicht vom grundsätzlichen Problem ablenken: Es sind die Regierungen der großen Industrieländer, die für dieses ungerechte System verantwortlich sind. Dadurch gehen uns allen jährlich hunderte Milliarden Euro für Soziales, Bildung und Gesundheit verloren.
Auch die zukünftige österreichische Regierung plant schon die nächsten Steuergeschenke für Reiche und Konzerne - auf Kosten von uns allen.
Damit muss Schluss sein!


Jetzt Petition unterschreiben

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ÖVP und FPÖ wollen Schulrankings: Was ist das Ziel so einer Maßnahme? Bildungsgerechtigkeit?

ÖVP und FPÖ will Schulrankings: Was ist das Ziel so einer Maßnahme? Bildungsgerechtigkeit?

Geht es nach ÖVP und FPÖ, sollen auch bei uns alle Bildungsdaten veröffentlicht werden. Ein Schul-Ranking mit den besten und schlechtesten Schulen des Landes wäre damit möglich. Die Daten gibt es bereits, schreibt Bernhard Gaul in Kurier: „VP-FP will Rankings ermöglichen: Wie gefährlich sind gläserne Schulen?“.
Gegen die von Schwarztürkisblau angestrebte Veröffentlichung der Ergebnisse der Zentralmatura und der seit wenigen Jahren zentral erhobenen Bildungsstandards sprechen sich gegenüber dem Kurier Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE Lehrer in der GÖD, Bildungsministerin Sonja Hammerschmid und Jürgen Czernohorszky, Bildungs-Stadtrat von Wien aus. Kimberger befürchtet ein Schulranking, das schlecht gereihte Schulen vor große Probleme stellen würde, zum Beispiel dass diese Schulen „kein Personal mehr finden“. Die Bildungsministerin warnt davor, die Ergebnisse der Bildungsstandardtests „unkommentiert zu veröffentlichen“. Czernohorszky ist überzeugt, dass eine „Veröffentlichung von Schulrankings … zu einer Stigmatisierung von Schulen“ und zu „einer verstärkten sozialen Selektion im Schulsystem“ führen und damit die „Arbeit an Schulen mit größeren Herausforderungen … noch schwieriger“ würde.
Dies bestätigt auch Uni-Wien-Bildungsforscher Stefan Hopmann dem Kurier. Durch eine Veröffentlichung der Testdaten ließe sich niemals die Qualität einer Schule beschreiben. Und weil sich die Pädagogen als auch Eltern vermehrt die besseren Schulen aussuchen würden, käme es - noch stärker als bisher - zu einer "massive[n] Ungleichverteilung."
Dem stimmt Uni-Wien-Bildungspsychologin Christiane Spiel im Kurier zu. Grundsätzlich sei sie für eine Kultur der Transparenz, aber das gehe

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HTL in Shkodra/Albanien: Schüler/innen unterstützen, das hilft - allen. Nachhaltig.

Dir. Sepp Fasching mit KollegInnen und SchülerInnen der Skola Austriake, HTL für Kommunikationstechnik in Shkodra/Albanien  Foto:Sepp Fasching
Dir. Sepp Fasching mit KollegInnen und SchülerInnen der Skola Austriake, HTL für Kommunikationstechnik in Shkodra/Albanien Foto:Sepp Fasching

Die ÖLI-UG bittet Sie um Ihre Hilfe:

Unterstützen Sie die SchülerInnen der HTL für Kommunikationstechnik in Shkodra/Albanien mit einer Spende.

 

Sinnvolle Unterstützung von jungen Menschen, die unsere Hilfe brauchen, damit sie eine gute Ausbildung machen können, ist für sie mehr als eine Sach- oder Geldspende, etwas Nützliches, das man jetzt gerade gut gebrauchen kann. Für diese Menschen ist unsere Unterstützung vorallem eine Anerkennung und Wertschätzung ihrer Person und dem was sie tun. Das wirkt und verbindet – nachhaltig. 

 

In diesem Fall brauchen die Schüler/innen der Österreichische Schule (HTL) in Shkodra/Albanien ihre Unterstützung:
Sepp Fasching, unser langjähriger Mitstreiter in der Österreichischen LehrerInnen initiative (ÖLI-UG), ist seit diesem Herbst Leiter der Skola Austriake, einer HTL für Kommunikationstechnik in Shkodra in Albanien.
Karl Ablinger besuchte Sepp Fasching in seiner Schule und hat darüber im Kreidekreis 6/2017 einen kurzen Artikel geschrieben, in dem er die hervorragende Arbeit, die an dieser Schule vom Team um Sepp Fasching geleistet wird, würdigt. Er schildert aber auch, dass viele Familien sich das Schulgeld für ihre Kinder nicht leisten können und daher auf Spenden und Stipendien angewiesen sind.

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ORF Vorarlberg: "Kultur nach 6" statt "Gute Nacht, Kultur"!

Foto: https://openpetition.eu
Foto: https://openpetition.eu

Für den Erhalt von Kulturabteilung und -berichterstattung beim ORF Vorarlberg

Ohne plausiblen und nachvollziehbaren Grund wurde die Sendung ‚Kultur nach 6‘ durch die Entscheidung des ORF–Landesintendanten Markus Klement von 18:00 auf 20.00 Uhr verlegt.  Mit dem Verweis auf diesen unattraktiven Sendeplatz befürchten Redakteure wie auch viele HörerInnen den Anfang vom Ende dieser Sendung. Viele sehen darin auch eine persönliche Attacke des autokratisch agierenden Intendanten gegen die Kulturabteilung.

Der ganze Vorgang um die Sendung ‚Kultur nach 6‘ stellt ein einziges Trauerspiel dar. Fadenscheinige Begründungen, wie ein scheinbar sich änderndes Konsumverhalten oder Programmwünsche von imaginären Hörern, werden vorgeschoben, um ein bewährtes Sendeformat auf das Abstellgleis zu schieben. Die Verschiebung von Sendungen ist ein bewährtes Mittel, um Sendungen aus- und Redakteure auflaufen zu lassen. Sinken in der Folge die HörerInnenzahlen, ist der Grund geschaffen, um die Kulturabteilung im ORF Vorarlberg weiter zu reduzieren. Von einer offensiven, vielfältigen und qualitätsvollen Kulturberichterstattung – wie es ORF-Gesetz und Leitbild des ORF verlangen – entfernt man sich damit ohne große Diskussion immer mehr!

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mosaik* „Dieses Bildungsprogramm ist vor allem eines: Reine schwarz-blaue Ideologie“

Das Bildungsprogramm der ÖVP-FPÖ Regierung bringt Pädagogik wie vor einem halben Jahrhundert, Segregation und rassistischen Populismus. Franka Wieser hat es in einem Blog für mosaik-politik neu zusammensetzen* analysiert:


Blau-Schwarze Pädagogik. Das Bildungsprogramm von ÖVP und FPÖ führt in eine düstere Zukunft

 

Wenn man ein Schlagwort finden müsste, das sich durch das schwarz-blaue Bildungsprogramm zieht, wäre es: Leistung. Was zählt, ist immer die Leistung. Die Leistung der Schüler und Schülerinnen, aber auch die der PädagogInnen. Es soll Schluss sein mit „linken“ Illusionen, in denen Schule als ein Ort verstanden wird, in dem sich Kinder entfalten können, ihre Potenziale entdecken, Teilhabe und Inklusion erfahren oder voneinander lernen.
In ihrem interessanten Blog „Blau-Schwarze Pädagogik. Das Bildungsprogramm von ÖVP und FPÖ führt in eine düstere Zukunft“ liefert Wiesner eine interessante Analyse über das "Bildungsprogramm" der Schwarztürkisblauen. Ein Thema, das uns ja in diesen Tagen (leider) intensiv beschäftigt.

Folgende Themen hat sie dabei genauer unter die Lupe genommen – eine grobe Zusammenfassung, die das Lesen des Blogs nicht ersetzen kann und will, sondern dazu anregen soll:

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Die „Notenwahrheit“ gibt es leider nicht!

Presseaussendung des „Schulautonomie Monitoring Österreich“ zu den Eckpunkten Bildung der ÖVP-FPÖ-Untergruppe im Rahmen der Regierungsbildungsverhandlungen: „Zentralistische Geiselnahme der Volksschulen durch Ziffernnotenverpflichtung – wie passt das mit Schulautonomie zusammen?
schau monito, ein überparteiliches Netzwerk für kindgerechte Schulen, ist über das Ergebnis der ÖVP-FPÖ-Untergruppe Bildung, die Ziffernnoten in der Volksschule wieder verpflichtend einführen zu wollen, verwundert. Damit würde das Schulreformgesetz (2016) ausgehebelt, das den Volksschulen ermöglicht, vor Ort und schulpartnerschaftlich über die Einrichtung altersheterogener Lerngruppen ebenso wie über eine Form der individuellen, leistungsfördernden alternativen Beurteilung der Kinder in den ersten drei Schuljahren zu entscheiden. Diese Möglichkeit sei den LehrerInnen nicht aufs Auge gedrückt worden, sondern sei durch tausende Schulversuche österreichweit, die das jahrzehntelang erprobt haben, entwickelt worden.
Wäre es so einfach, dass mit der Vergabe „klarer Noten“ vom ersten Schultag an auch die Leistungen der Kinder steigen: Wer sollte etwas dagegen haben?
Zwei große Trugschlüsse stehen dem entgegen:
Die „Notenwahrheit“ gibt es leider nicht und die Gleichsetzung von Ziffernnoten mit Leistung ist eine sehr alte, aber leider auch nicht dem Lernalltag von Kindern entsprechende Kausalbehauptung.
>>> Link zur presseaussendung

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Die ÖLI-UG gratuliert: Gerald Bast zum Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien einstimmig wiedergewählt

Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast Foto: Corn
Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast Foto: Corn

Wien (OTS) - Mit großer Freude gibt der Vorsitzende des Universitätsrates der Universität für angewandte Kunst Wien, Thomas Jakoubek, bekannt, dass Gerald Bast für eine weitere Periode zum Rektor der Angewandten gewählt wurde. "Rektor Gerald Bast bleibt der Angewandten weiterhin treu und das freut uns sehr", so der Unirats-Vorsitzende. Bast war dem Universitätsrat durch den Senat der Angewandten vorgeschlagen worden und dieser hat Bast einstimmig für die Periode 2019 bis 2023 gewählt. "Rektor Bast überzeugt durch sein leidenschaftliches Engagement und durch seine großen Erfolge bei der inhaltlichen, organisatorischen und finanziellen Weiterentwicklung der Angewandten. Sowohl der Senat als auch der Unirat möchten seinen innovativen und beispielhaften Weg mit ihm weitergehen. Die Angewandte wurde unter seiner Leitung zu dem international und national angesehensten und renommiertesten Kompetenzzentrum für künstlerische und wissenschaftliche Bildung und Forschung", so Jakoubek.
>>> zur Presseaussendung

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Reaktionen zum ÖVP-FPÖ Bildungspaket: Die Schulen brauchen anderes …

Medienberichte zu den bisherigen Ankündigungen zum Bildungspaket der werdenden schwarztürkisblauen Koalition:

 

Kommentar: Lisa Kogelnik – derStandard.at: Die Lücken im türkis-blauen Bildungsprogramm

Die Notenpflicht in der Volksschule ist ein Symbol. Die Schulen brauchen anderes:

Aufgewärmt oder rückwärtsgewandt: So lässt sich das meiste, was bisher aus dem Bildungsprogramm von ÖVP und FPÖ bekannt wurde, zusammenfassen.

Die Wiedereinführung der Notenpflicht, nachdem von SPÖ und ÖVP die alternative Beurteilung ermöglicht wurde, fällt laut Lisa Kogelnik in die Kategorie Rückwärtsgang. Nach fast 50 Jahren erfolgreichen Schulversuchen und einer seitdem breiten Akzeptanz der verbalen Beurteilung bei Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen. (Siehe auch: „Viel heiße Luft aus den Verhandlungsräumen der Koalition“).

Nichts Neues ist die Abschaffung der siebenteiligen Notenskala an den Neuen Mittelschulen, Bekenntnis zum Ausbau der Ganztagsschule und das zweite Kindergartenjahr.

Was fehlt, ist viel, zum Beispiel das Bekenntnis zu einer akademischen Ausbildung für KindergartenpädagogInnen, eine bessere LehrerInnenausbildung und mehr Personal, um mit den zunehmend heterogenen Klassen zurechtzukommen.

Zusätzliches Geld scheint es von ÖVP und FPÖ für die Polizei zu geben, aber nicht für Schulen. Das zeigt, dass die Prioritäten der kommenden Regierung nicht in der Bildung liegen.

 

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Angewandte-Rektor Bast: Immer weniger kulturellen Bildung ist eine Katastrophe

Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast   Foto: Corn
Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast Foto: Corn

Der Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast, fordert in einer Presseaussendung „eine Bildungsreform mit gravierender Stärkung der kulturellen Bildung“.

Er bringt sich damit in die Diskussion zum Thema Bildung rund um die Regierungsverhandlungen ein. Seine Forderung ist wohl begründet und ist ein Beitrag, oder zumindest ein Versuch, die aktuelle Bildungsdiskussion auf eine seriöse Basis zurückzuführen

"Seit Jahrzehnten wird in Österreichs Schulen der Musik-und Kunstunterricht reduziert und eingeschränkt. Das ist nicht nur eine Katastrophe für das Kulturland Österreich, sondern unverantwortlich gegenüber den Anforderungen einer demokratischen Gesellschaft und gegenüber der kommenden Generation, die in den Arbeitsmärkten der digitalisierten Wirtschaft bestehen muss", ist Bast überzeugt. "Der Umgang mit Mehrdeutigkeit und Ungewissheit, die Fähigkeit zu Hinterfragen, zur Abstraktion und Kontextualisierung, das ist es, was Bürgerinnen und Bürger in der demokratischen Gesellschaft des digitalen Zeitalters brauchen, um mündig an der Gestaltung der Gesellschaft teilzunehmen, und um nicht PopulistInnen, die mit einfachen Lösungen locken, auf den ideologischen Leim zu gehen", ergänzt Bast.
Lösen komplexer Probleme, kritisches Denken und Kreativität
Deshalb müsse eine verantwortungsbewusste Bildungspolitik dem Lösen komplexer Probleme, kritischem Denken und der Kreativität denselben Stellenwert zuweisen wie dem Lesen und Schreiben.
Das World Economic Forum und die OECD unterstützen Basts Argumentation. Denn die drei wichtigsten Fähigkeiten für die digitalisierte Wirtschaft sind laut WEF und OECD das Lösen komplexer Probleme, kritisches Denken und Kreativität. Fähigkeiten, die wesentlich durch die Auseinandersetzung mit künstlerischen Methoden erprobt und geschult würden, so der Rektor der Angewandten.
Bast fordert von der Politik eine umfassende und ohne weitere Verzögerung vorangetriebene Bildungsreform, die diese Erkenntnisse berücksichtigt: "Die Politik der kleinen Schritte muss vorbei sein. Die dramatischen technologischen und gesellschaftlichen Umwälzungen trippeln nicht in kleinen Schritten, sondern machen riesige Sprünge. Unseren Kindern läuft die Zeit davon.“

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Viel heiße Luft aus den Verhandlungsräumen der Koalition

Außer einer Verschärfung der "Ausländergesetzgebung" war bisher wenig Konkretes, aber viel Substanzloses aus den Reihen der KoalitionsverhandlerInnen zu vernehmen.

Zum Beispiel das Thema Bildung:
Sparen
Sie wollen das jährliche Bildungsbudgetloch nicht mehr ausgleichen. Dass es sich dabei um ein strukturelles Defizit handelt wird nicht erwähnt. Und schon gar nicht geredet wird darüber, wie die mindestens 600 Mio. Euro eingespart werden sollen. Es hat den Anschein, es ist ihnen komplett egal. Weil es nicht zu ihrem Ankündigungspolitikpopulismus passt? Übrigens nichts Neues, dieses primitive Spiel kostete schon der Finanzminister der alten Koalition jedes Jahr grenzwertig aus – damals wie heute ein unerträgliches Schauspiel.
Schulnoten wieder verpflichtend

Die Schulnoten für die Beurteilung der Volksschulkinder soll wieder verpflichtend eingeführt werden, nachdem von SPÖ und ÖVP die alternative Beurteilung ermöglicht wurde. Nach fast 50 Jahren erfolgreichen Schulversuchen und einer seitdem breiten Akzeptanz der verbalen Beurteilung bei   Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen. Weshalb also die abrupte Rückkehr zu den Ziffernnoten? Das meiststrapazierte Argument, die Ziffernnoten seien gerechter, ist, mit Verlaub, aufgrund der diesbezüglichen Erkenntnisse, seit einigen Jahrzehnten ein „Schmarren“. Ziffernnoten sind nur „scheinbar gerecht“! Den lehrreichen Bericht des ORF: „Ein Einser ist ein Zweier ist ein Dreier“ sollten sich die für das Bildungskapitel zuständigen Damen und Herren – inklusive Bildungsexperten – bitte aufmerksam ansehen. Gegen die Wiedereinführung des alten Notensystems „formiert sich in Vorarlberg Widerstand. An 130 von 175 Volksschulen gibt es derzeit die alternative Leistungsbeurteilung. Für Landespflichtschulinspektorin Karin Engstler und viele Direktoren bedeuten die Pläne der künftigen Regierung ein Rückschritt“, berichtet Gerold Riedmann in der VN.
Bildungspflicht
Auch die Ausbildungspflicht wurde bereits von der rot-schwarzen Koalition eingeführt. Bis zum 18. Lebensjahr. Der Unterschied: Das schwarztürkisblaue Modell sieht vor, dass Schüler/innen, die in einer Abschlussprüfung mit 14 zu wenig, noch unklar definierten Grundkompetenzen vorweisen können, weiter die Schulbank drücken müssen. „Obwohl vielleicht eine Lehre besser wäre? Obwohl es ja das Prinzip der dualen Ausbildung (Berufsschule, Lehre) gibt?“, fragt Hans Rauscher in seiner Kolumne: „Koalitionsverhandlungen: Klingt gut, aber bei näherem Hinsehen ...“ (derStandard). Und weitere Fragen drängen sich ihm auf: „Wird hier ein neuer Aspekt ins Spiel gebracht, um die ungeliebte alte Koalition zu desavouieren? Um den wachsenden Eindruck, dass die Koalition außer einer Verschärfung der "Ausländergesetzgebung" noch nicht viel Konkretes und schon gar keine "Leuchtturmprojekte" zustande gebracht hat, zu zerstreuen?“
Die Antworten kennen wir.

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Erfolgreicher Gewerkschaftsprotest in Linz: Jetzt doch 2,33% (bis € 3.400,-) in OÖ

Dazu Reinhart Sellner (UGÖD): „Auch wenn der Gehaltsabschluss für die Landesbediensteten in Oberösterreich nur zum Teil unseren Vorstellungen entspricht, sehe ich es als solidarischen Erfolg der vier Gewerkschaften, für die 70-90% KollegInnen mit niedrigen und mittleren Einkommen und ein gewerkschaftlich-politisches Zeichen dafür, dass die Strategen der ÖVPneu/FPÖ-Regierung auch auf Bundesebene mit dem gemeinsamen Widerstand gegen Sozialabbau und Einsparungen auf Kosten der öffentlich Bediensteten und zu Lasten aller ArbeitnehmerInnen rechnen müssen.“
Die Zahlen: Bis zu einem Monatsgehalt von € 3.400,- wurde eine Gehaltserhöhung von 2,33 % vereinbart. Wer mehr verdient, erhält einen monatlichen Fixbetrag von € 79,20. Damit ist garantiert, dass bis zu einem Einkommen von € 4.230,- zumindest die Inflationsrate abgegolten ist.

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GÖD – Video zum Equal Pay Day im Öffentlichen Dienst

Am 18. November war Equal Pay Day im Öffentlichen Dienst. Dazu gibt es ein kurzes Videostatement von Monika Gabriel, VStv. u. Bereichsleiterin Frauen (GÖD), mit wichtigen Informationen zum Thema Frauen im Öffentlichen Dienst.
Sehenswert:

Monika Gabriel, VStv. u. Bereichsleiterin Frauen (GÖD)

mit Genehmigung der GÖD/Monika Gabriel


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ÖLI mahnt Lehrergewerkschaften in der GÖD zur Einheit

Je mehr Informationen über die Koalitionsverhandlungen der ÖVP und FPÖ an die Öffentlichkeit dringt, sinken die Hoffnungen gegen null, die schwarz-türkis-blaue Koalition könnte in der Bildungspolitik einen innovativen Weg beschreiten. Nach den noch inoffiziellen Ankündigungen, zum Beispiel das strukturelle Bildungsbudgetdefizit durch interne Sparmaßnahmen abzudecken, müssen die Schulen und das Lehrpersonal mit massiven Belastungen rechnen.
Gewerkschaft gefordert
Die Lehrergewerkschaften sind also gut beraten, sich schon heute nicht nur auf langwierige und schwierige Verhandlungen, sondern auch auf kräfteraubende gewerkschaftliche Maßnahmen, bis hin zum Streik, vorzubereiten. Ein Vergleich der aktuellen Entwicklung mit den aggressiven Attacken gegen die LehrerInnen während der letzten schwarz-blauen Koalition, macht das Eintreten dieses Szenarios leider höchst wahrscheinlich.
Um diesen Anforderungen in den nächsten Jahren gewachsen zu sein, sind vor allem zwei Faktoren entscheidend: Einmal müssen die vier Lehrergewerkschaften in der GÖD - APS, AHS, BMHS und BS – endlich Einigkeit zeigen und gemeinsam eine Linie verfolgen. Und zweitens, müssen sich vor allem die führenden FunktionärInnen der ÖVP affinen Mehrheitsfraktion fcg, aber auch die der SPÖ nahestehenden fsg, von den engen Banden und behindernden Netzwerken lösen.
Die Österreichische LehrerInnen Initiative (ÖLI-UG) und die Unabhängige Bildungsgewerkschaft UBG zeigt vor, wie erfolgreich parteipolitisch unabhängige Gewerkschaftsarbeit funktioniert.
Zweifel an der Fähigkeit zur Einigkeit ...

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ÖVPFPÖ Koalitionsverhandlung: Einigung beim Thema Kindergarten

Foto: Sparr
Foto: Sparr

In den Verhandlungen zum Thema Bildung habe man sich in Teilbereichen einigen können, sickerte dieses Wochenende an die Öffentlichkeit. So habe man sich auf ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr geeinigt. Selbstverständlich nicht für alle. Das war dann den Verhandlern wohl doch zu teuer. Nachdem sie vorhaben bei den Investitionen für die Schulen einen Batzen Geld einzusparen, wollen sie es nicht gleich wieder für die Elementarpädagogik ausgeben. Dafür finden sich sicher bessere Verwendungsmöglichkeiten. Wie zum Beispiel für die Gegenfinanzierung der, laut Gerüchten geplanten Abschaffung der Körperschaftssteuer. 
Also verpflichtend soll das zweite Kindergartenjahr für die vierjährigen Kids sein, „die es brauchen“, wie laut Presse am Sonntag in einem Papier stehe, das ihr vorliege. Demnach sollen Kinder mit „Deutschdefiziten“ verpflichtend ein zweites Kindergartenjahr besuchen müssen. Für die Feststellung, wer davon betroffen ist, müsse neben einer „Sprachstandsfeststellung“ noch weitere, „für die Entwicklung des Kindes relevante Faktoren“ berücksichtigt werden. Welche Faktoren das sein sollen, gehe aus dem Papier nicht hervor, schreibt diePresse.
Und wie zu erwarten war, soll bereits den Jüngsten im Kindergarten ein verbindlicher Wertekanon, ein Bekenntnis zur Verfassungs-, Werte- und Gesellschaftsordnung, vermittelt werden. Dazu gehört wohl auch das „Wertechristentum“ des Udo Landbauer, Landtagsabgeordneter in Niederösterreich und Spitzenkandidat der FPÖ bei der Landtagswahl (siehe dazu: Nikolo in Gefahr!  FPÖ NÖ fordert „Wertechristentum“ in Kindergärten und Volksschulen).

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Nikolo in Gefahr! FPÖ NÖ fordert „Wertechristentum“ in Kindergärten und Volksschulen

Lichterfest ist Gefährdung des "Wertechristentum" laut Landbauer Grafik: ÖLI
Lichterfest ist Gefährdung des "Wertechristentum", meint Landbauer Grafik: ÖLI

Udo Landbauer, Landtagsabgeordneter der FPÖ Niederösterreich fürchtet um die christlichen Werte in Niederösterreich.

Seiner Meinung nach würden seine Wertvorstellungen im Kindergarten und in den Volksschulen nicht mehr in der Einzigartigkeit den Kindern Niederösterreichs vermittelt, wie er sich das vorstelle.  "Der Nikolo darf nicht sterben", fordert der Spitzenkandidat der FPÖ bei der NÖ Landtagswahl am 28. Jänner bei einer Pressekonferenz.  Da werde im basischristlichen NÖ sogar das Martinsfest als Lichterfest gefeiert werde. Die Geringschätzung dieser scheinbar für Niederösterreich so bedeutenden identitätsstiftenden Merkmale durch die Elementar- und VolksschulpädagogInnen sei “skandalös und untragbar". In Niederösterreich würde nicht nur die Islamisierung gefördert, sondern auch das Ende von Bräuchen und Traditionen. Bereits die Kleinen im Kindergarten würden diesbezüglich "indoktriniert", wenn schon in Kindergärten das identitätsstiftende Schweinefleisch vom Speiseplan verschwindet und die Gummibärchen bei Geburtstagsfeiern nicht gewünscht sind.
Ein gesetzlich verankertes "Wertechristentum" müsse her. Denn das sei die Basis, auf der die Gesellschaft aufbaue, ist Landbauer überzeugt. Wie die Bewahrung seines „Wertechristentums“ für die Jüngsten im Kindergarten und in der Volksschule aussehen soll, wissen wir jetzt. So wie wir auch wissen, was der Sinn hinter dieser Pressekonferenz des Spitzenkandidaten der FPÖ war: Schüren von Ängsten, anheizen der Fremdenfeindlichkeit und Diffamierung aller Menschen, denen das reaktionären und ultrarechten Weltbild einiger FPÖ-PolitikerInnen zutiefst zuwider ist. 
Und das Kreuz muss wieder in jedes Klassenzimmer, wünscht sich der niederösterreichische Kämpfer für den Erhalt der christlichen Tradition, Werte, Gemeinschaft und des Brauchtums.
Siehe auch: derStandard.at

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UGöD: „Rotweißrote Zukunftsinvestitionen statt schwarzblauer Bildungssparpakete“

Unabhängige GewerkschafterInnen unterstützen Widerstand gegen schwarz-blaue Bildungs- und Sozialabbaupläne

 

Wien (OTS) - 600 Mio Euro werden 2018 zur Weiterführung des Schulbetriebes fehlen. Eine Budgeterhöhung ist nicht vorgesehen. Diesen jährlichen Fehlbetrag („strukturelles Budgetdefizit“ durch altersbedingt steigende Personalkosten für mehr als 130.000 LehrerInnen) wollen die schwarz-blauen Regierungsverhandler – wie kolportiert - aus dem laufenden Budget finanzieren:
- durch Streichen der verbesserten Fördermöglichkeiten an NMS/Hauptschulen durch Teamteaching
- durch eine 8-10 % Wochenarbeitszeiterhöhung (Lehrpflichterhöhung) zur Verbilligung der LehrerInnenarbeit
- durchs Verschieben der Gesamtschul-Modellregionen
- durch eine Schulautonomie, die nichts kostet und
- durchs Einsparen kleiner Klassen durch Auffüllen auf 25 SchülerInnen

 

„Die ÖVP- und FPÖ-VerhandlerInnen scheinen sich einig zu sein:
Keine zusätzlichen Steuereinnahmen aus Vermögen, Erbschaften oder einer fairen Besteuerung von Konzerngewinnen sondern Sparpakete für den öffentlichen Dienst sowie Personal-, Sozial- und Bildungsabbau,“ kritisiert Reinhart Sellner, Vorsitzender der Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD (UGöD). Und weiter: „Kinder sollen auf erreichte Unterrichtsqualität verzichten, LehrerInnen ihre Gehaltserhöhungen durch Gratis-Mehrarbeit selber finanzieren, die soziale Auslese der Kinder im Volksschulalter muss bleiben, Herkunft bestimmt Zukunft, Kindergärten werden nicht als Bildungseinrichtungen gesehen und sind daher auch kein Bildungsbudgetposten.“

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UGÖD: GewerkschafterInnen aktiv gegen Bildungssparpakete und Sozialabbau der oö. Landesregierung

OTS: GewerkschafterInnen aktiv gegen Bildungssparpakete und Sozialabbau der oö. Landesregierung

 

„Der Widerstand der Betroffenen wartet den Abschluss der ÖVP-SPÖ-Regierungsverhandlungen allerdings nicht ab“ freut sich Sellner. Im schwarz-blau regierten Oberösterreich, dem Vorbild für das ‚neue Regieren“ von Kurz und Strache, sammelt die GÖD Unterschriften gegen die Weigerung der Landesregierung, den von GÖD und Younion erzielten Gehaltsabschluss (2,33% ab 1.1.2018) im Landes-und Gemeindedienst umzusetzen. Younion, Vida, GPA und GÖD organisieren in Linz erste Kundgebungen gegen Sozialabbau und Kündigungen im Kindergartenbereich (heute, 23.11.2017, um 16 Uhr vor dem Landhaus) und für das ausverhandelte Gehaltsplus auch in Oberösterreich (5.12.2017). Kulturschaffende haben sich gegen Einsparungen im Kulturbudget und gegen das Aushungern von Kulturinitiativen und freien Gruppen zusammengeschlossen.

 

Sellner abschließend: „Wir Unabhängige GewerkschafterInnen sehen uns als Teil dieses gewerkschaftlichen Widerstandes gegen die neoliberalen Umbaupläne in OÖ und auf Bundesebene. Wir rufen unsere KollegInnen in allen Bundesländern auf, diesen Widerstand breit zu unterstützen: Gemeinsam für die Interessen der ArbeitnehmerInnen, gemeinsam für Zukunftsinvestitionen in den Ausbau eines demokratischen, von der öffentlichen Hand ausreichend finanzierten Bildungswesens.

 

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“

 

Rückfragen & Kontakt:
Reinhart Sellner, Vorsitzender der UGöD
Tel.: 0676/343 75 21
Internet: www.ugoed.at

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Die Thesen zur Schule des Philosophen Christoph Türcke

Türcke Grafik: ÖLI-UG
Grafik: ÖLI-UG

Christoph Türcke im Interview mit Lisa Nimmervoll im Standard: "Man braucht die Schulen eigentlich nicht mehr". Das Gespräch bietet viel interessante Gedanken, Thesen und Behauptungen, die Basis sein könnten für eine intensive Diskussion über den eingeschlagenen Weg, den die österreichische Bildungspolitik den Schulen vorgibt.

Man wird sicher nicht mit allen Standpunkten Türkes einverstanden sein

Man wird sicher nicht mit allen Standpunkten Türkes einverstanden sein – Kritiker werfen ihm zum Beispiel vor, er vertrete reaktionäre Ansichten. Es könnte aber eine Auseinandersetzung mit einer neuen inhaltlichen Qualität werden, weil sie die wenig bekannte neoliberale Bildungsstrategien aufdeckt und damit einhergehende Mythen aufbricht. Das könnte Raum schaffen für eine Debatte, die das Potential hat, ein tragfähiges Gerüst zu bilden für eine endlich erfolgreiche Bildungspolitik und damit einer wirklichen und nachhaltigen Verbesserung der Schule.

Scharfe Kritik am neoliberalen Bildungssystem
Seine Kritik am derzeitigen „neoliberalen Bildungssystem“ ist scharf pointiert, und trifft in einigen Punkten den Nerv des Systems. Die sogenannte „Neue Lernkultur“ mache aus „Lehrern nur noch Ratgeber, die bei Bedarf zur Stelle sind, Tipps geben und spontanes Coaching durchführen“. Es werde „Selbstentfaltung und Abschaffung von autoritären Strukturen“ mit „zuckersüß und verführerisch klingen“ Begriffen versprochen. Die Kinder seien jetzt das „Zentrum aller Bildung“. Die autoritären Strukturen hörten nicht auf, sondern seien von den Lehrpersonen „auf die Lehrmaterialien übergegangen. Der Frontalunterricht sei endlich abgeschafft, „und jedes Kind bekommt seinen individuellen Frontalunterricht durch Arbeitsblätter“. Türcke weist auch auf das Einsparpotenzial hin. „Weniger LehrerInnen können mehr Schüler zwar nicht unterrichten, aber beaufsichtigen“. Konsequent weitergedacht, brauche man die Schule „eigentlich nicht mehr“. Entsprechend lehnt Türcke auch die Digitalisierung der Schule strikt ab.

Bildungstaylorismus
Auf die Frage, „Welche Mechanismen sind hier am Werk?“, hat Türke eine bemerkenswerte These, die es gilt weiter zu verfolgen: Was derzeit passiere, habe starke Ähnlichkeit mit dem Taylorismus. Der Drang zu immer mehr Effizienz schlage in Ineffizienz um. „erleben wir jetzt in der Schule mit dem Ersetzen der Lehrer durch Programme und Maschinen.“ Die Folge der vollkommenen Ökonomisierung des Bildungsbetriebs führe sichtlich dazu dass, „elementare Fähigkeiten wie Rechtschreibung und Rechnen erodieren.“

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Unabhängige GewerkschafterInnen stimmen Gehaltsabschluss zu

UGöD für rasche Umsetzung der Erhöhung für Bundes- Landes und Gemeindebedienstete

 

Wien (OTS) - Die UGÖD sieht in einem dauerhaften plus von 2,33% auf Gehälter und Zulagen für Bundes-, Landes-, Gemeindebedienstete und KollegInnen der ausgegliederten Betriebe einen gewerkschaftlichen Erfolg der GÖD und der Younion (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten), auch wenn er unter der UGÖD-Forderung von 3%, mindestens 90 €, liegt.

 

Die Kaufkrafterhöhung liegt deutlich über der Inflationsrate, auch wenn der Anteil von 0,46% am Wirtschaftswachstum von 2,7% dem volkswirtschaftlichen Beitrag der Leistungen öffentlich Bediensteter für Wirtschaftswachstum und sozialen Ausgleich nur im Ansatz entspricht. Die Gehaltserhöhungen sollen mit 1.1.2018 in Kraft treten, die Laufzeit von 12 Monaten konnte schon zu Beginn der Verhandlungen außer Streit gestellt werden.


GÖD- und Younion-VerhandlerInnen unter Führung der Vorsitzenden Koll. Norbert Schnedl und Koll. Meidlinger haben mit Muna Duzdar (SPÖ), der Staatssekretärin der alten Koalition, sozialpartnerschaftliche Verhandlungen geführt und am 16. November zu einem einvernehmlichen erfolgreichen Abschluss gebracht und nicht das Ergebnis der Regierungsverhandlungen von ÖVP-„neu“ und FPÖ abgewartet. Im Interesse der Kontinuität und Qualität der öffentlichen Dienste und im Interesse der KollegInnen im Bundes-, Länder- und Gemeindedienst und in ausgegliederten Betrieben.

 

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UGÖD für Unterstützung der GewerkschafterInnen-Demo am 5. Dezember in Linz

Foto ÖLI-UG
Foto ÖLI-UG

OTS: Die unabhängigen GewerkschafterInnen betonen, dass mit dem Gehaltsabschluss die plus 2,33%-Erhöhung noch nicht für alle betroffenen KollegInnen durchgesetzt sind. Auch wenn der Beschluss des entsprechenden Gesetzes im Nationalrat, vermutlich in Form eines Initiativantrages von SPÖ und ÖVP wahrscheinlich ist, wäre dieser nur für den Bund verbindlich. Die ÖVP-FPÖ-Landesregierung in Oberösterreich hat bereits angekündigt, den Abschluss in OÖ nicht in voller Höhe übernehmen zu wollen. Nicht nur Länder bzw. Gemeinden, auch die Geschäftsführungen ausgegliederter Betriebe sind nicht verpflichtet, den Bundes-Abschluss zu übernehmen.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD unterstützen die für 5. Dezember von der Younion angekündigte Demonstration der KollegInnen der Gebietskörperschaften. Kollege Schnedl erwartet vom Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) die Aufnahme von Gesprächen. Für die UGÖD wird Koll. Reinhart Sellner im GÖD-Vorstand die aktive Teilnahme an der Linzer Demonstration vorschlagen und die Einberufung der GÖD-Bundeskonferenz zur Bestätigung des Verhandlungsergebnisses und für Beschlüsse zur Vorbereitung von möglicherweise notwendigen Kampfmaßnahmen zur Durchsetzung der 2,33% in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes, als unmissverständliches Zeichen an Landesregierungen und Nationalrat, die mit GÖD und Younion vereinbarte Gehaltserhöhung ab 1.1.2018 umgehend zu beschließen.

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Erwin Riess: „Herr Groll …. „

Erwin Riess  Foto:Sparr
Erwin Riess Foto:Sparr

„Unbeschreiblich und atemberaubend ist die Fülle von ökonomischen, historischen und kulturellen Fakten, von zeitgeschichtlichen und technischen Details, die Groll (…) zur Sprache bringt.“ (Kurt Neumann, Standard) „Der beste Roman von Riess seit ´Herr Groll im Schatten der Karawanken!´“ (Peter Pisa, Kurier) „Was Riess an historischen Hintergründen und kulturellen Verbindungen zur Sprache bringt, fasziniert. (Klaus Buttinger, Oberösterreichische Nachrichten)    Herr Groll, der rollstuhlfahrende Detektiv aus der Wiener Vorstadt, ermittelt mit seinem Freund, dem „Dozenten“, in Rom. Markus, ein Zögling des Malteserordens, ist verschollen. Der Dozent hingegen will eine polnische Historikerin bei der Suche nach einer ominösen Koranausgabe aus der Frühzeit des Islam unterstützen.

 

Terminkalender: Vorträge, Lesungen und Diskussionen von und mit Erwin Riess:

 

KLAGENFURT
5.11.  Lesung aus “Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber" im "klagenfurter ensemble", Messegelände, Theaterhalle 11, Beginn: 20 h, es spielen die „Talltones“!
LINZ
6.12.  Vortrag und Lesung in der Pädagogischen Hochschule, Linz, Kaplanhofstr. 40, 17 h 30
7.12.  Lesung und Diskussion des Wahlergebnisses beim Verein LIBIB in Kooperation mit der „Stadtwerkstatt“ in Linz, Melicharstr. 8, Beginn: 19 h
WIEN
12.12.  Lesung beim Binder Heurigen "Zum alten Haus" in Wien, Am Jedlersdorfer Platz 6, 21., Wien, 19 h 30, Eintritt 10 €, Texte in Verbindung mit dem Binder-Heutigen, neue und unveröffentlichte Texte
 14.12.  Lesung und Diskussion “Was bringt die neue Regierung für uns behinderte Menschen?“,18:00 Uhr, Wiener Assistenzgenossenschaft, Wien 3, Modecenterstraße
 
Rundfunk
22.12.  "Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber“ um 11:05-11:25 Uhr in der Sendung "Radiogeschichten" Ö 1


2018
 03.02.  Lesung in Drösing an der March in der “Galerie Gleichgewicht /Heimo L. Handl“, 17 h
 06.02.  Lesung im “Kunstraum Niederösterreich“aus dem neuen StückeBuch, Wien Herrengasse 13, 18 h, Palais Niederösterreich
 23.02.  Lesung aus „Herr Groll …“ Volkshochschule-Hietzing, 19 h 30
 10.04.  Lesung und Diskussion in der SEBUS-Schulungseinrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen in Wien, 13., Hietzinger Kai 85,18 h
 20.04.  Lesung in der Mediathek der Bibliothek Maria Anzbach, 17 h
>>> mehr Informationen über Erwin Riess und Bücher

>>> HP Werwin Riess

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Kundgebung gegen Sozialabbau und Bildungsklau

Wie berichtet, will die oberösterreichischen Landesregierung den Gehaltsabschluss für die Bundesbediensteten nicht in der vollen Höhe übernehmen (OÖN nachrichten.at). Damit führte die schwarz/blauen oberösterreichischen Landesregierung wieder einmal derb vor, was wir in den nächsten Jahren auch auf Bundesebene zu erwarten haben: Kaltschnäuzige und unbedachte Angriffe auf die Sozialpartnerschaft und rücksichtsloser Sozialabbau sowie Reduzierung des Lebensstandards der großen Mehrheit der ÖsterreicherInnen.


Deshalb organisiert die younion am 5. Dezember eine Großdemonstration in Linz.


Vorher, am 23. 11., organisiert die younion Linz (mit vida und GPA) eine „Kundgebung gegen Sozialabbau und Bildungsklau“.

Die Kundgebung richtet sich gegen „Kindergartengebühren für die Nachmittagsbetreuung und „Personalabbau und Kündigungen!“
Donnerstag, 23. November 16:00 Uhr - 17:30 Uhr

LINZ

Treffpunkt ist die Promenade vor dem Landhaus

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Gehaltstabelle 2018 für LehrerInnen

Gehaltstabelle 2018
Gehaltstabelle 2018

Wie berichtet, haben sich die Regierung und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in der vierten Verhandlungsrunde auf eine Gehaltserhöhung von 2,33% geeignet.

 

Die Gehaltstabelle für 2018 wurde von der ÖLI entsprechend aktualisiert.

Gary Fuchsbauer hat die Tabellen kompakt auf ein A4-Format eingepasst, damit ihr sie einfach für euch ausdrucken könnt und, was uns sehr freuen würde, sie auch für eure KollegInnen im Konferenzzimmer aufhängt. Die Qualität ermöglicht auch einen A3-Ausdruck in guter Qualität.     
Bitte teilt uns auch mit, falls sich ein Fehler durch die Aktualisierung eingeschlichen hat oder  weitere wesentliche Zahlen der LehrerInnenbesoldung gewünscht werden.
>>> Zur Gehaltstabelle 2018

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Petition: Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg

Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf eine Petition hinweisen, bei der man schnell und unkompliziert unterschreiben kann

 
Gerhard Ruiss: "Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Vorarlberg für die Erhaltung der Kulturprogramme im ORF Vorarlberg ein und ersuchen um Unterstützung der folgenden dazu gedachten Petition."

Petition: Für den Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg.
Und gerne andere interessierte Menschen darauf aufmerksam machen…

 

Podiums- und Publikums-Diskussion: Kulturabbau im ORF Vorarlberg

„Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg
Die Verschiebung der Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 Uhr veranlasst die oben genannten Plattformen zur öffentlichen Diskussion über den Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag des ORF in Vorarlberg. Bei der Podiums- und Publikumsdiskussion haben alle die Möglichkeit, sich öffentlich dazu zu äußern.

2017.11.27.aV Kulturabbau im ORF Vorarlberg
Podiums- und Publikums-Diskussion: „Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg“Informationsveranstaltung/Workshop Die Verschiebung der Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 U ... (mehr lesen)
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Neuer Vorstand der ÖLI

Andreas Chvatal, Gerhard Pušnik, Gary Fuchsbauer, Manfred Sparr, Katharina Bachmann, Barbara Gessmann-Wetzinger, Herbert Wieninger, Peter Steiner   Foto: ÖLI
Andreas Chvatal, Gerhard Pušnik, Gary Fuchsbauer, Manfred Sparr, Katharina Bachmann, Barbara Gessmann-Wetzinger, Herbert Wieninger, Peter Steiner Foto: ÖLI

In der Generalversammlung der Österreichischen LehrerInnen Initiative (ÖLI) am 16.11.2017 wurde der Vorstand und die Rechnungsprüfung neu gewählt.

 

Vorstand
Vorsitzende:Barbara Gessmann-Wetzinger
Stv. Vorsitzende: Katharina Bachmann
Stv. Vorsitzender: Gerhard Pušnik
Kassier und Bundeskoordinator: Josef Gary Fuchsbauer
Schriftführer: Andreas Chvatal
Stv. Schriftführer: Peter Steiner
Stv. Kassier: Manfred Sparr

 

Rechnungsprüfung
Rechnungsprüfer: Herbert Wieninger
Rechnungsprüfer: Toni Leitner

 

Die Redaktion der oeliug.at gratuliert den neu gewählten und bestätigten Vorstandsmitgliedern zu ihrer Wahl und wünscht ihnen viel Geschick und Erfolg bei der Erfüllung dieser anspruchsvollen und wichtigen Arbeit, die sie statutengemäß gemeinsam mit den ÖLI-MandatarInnen in ZAs und Gewerkschafts-Bundesleitungen ausüben.

 

Verabschiedung und Ehrung für Wilfried Mayr
Wilfried Mayr geht nun auch in der ÖLI in den Ruhestand und kandidierte deshalb in der Generalversammlung der Österreichischen LehrerInnen Initiative (ÖLI) am 16.11.2017 nicht mehr als ÖLI-Vorsitzender. Wilfried Mayr war neun Jahre Vorsitzender der ÖLI. Mit einer für die ÖLI typischen ungezwungenen Feier mit viel Live-Musik, zollte die ÖLI ihrem Vorsitzenden großen Dank für sein enormes Engagement für die ÖLI und die Rechte und Anliegen der österreichischen LehrerInnen.
Herzlich gedankt wurde auch den KollegInnen, die bisher in gewählten Vorstandsfunktionen für die ÖLI tätig waren: Gabriele Bogdan als stv. Vorsitzende (die als ZA-APS-Wien-Mandatarin im ÖLI-Vorstand bleibt), Toni Leiter als stv. Kassier, Dietmar Mühl als Schriftführer, Ottilie Dicketmüller als stv. Schriftführerin und Brigitte Schlair als Rechnungsprüferin.

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ÖLI-Oskar für Reinhart Sellner

Reinhart Sellner und Wilfried Mayr  Foto: Sparr
Reinhart Sellner und Wilfried Mayr Foto: Sparr

Für seinen unermüdlichen und erfolgreichen Einsatz für die öffentlich Bediensteten, vor allem der LehrerInnen und für das öffentliche Bildungssystem erhielt Reinhart Sellner den ÖLI-Oskar.

Überreicht wurde ihm die Auszeichnung vom bisherigen Öli-Vorsitzenden Wilfried Mayr und der neu gewählten Vorsitzenden Barbara Gessmann-Wetzinger.

 

Auch die Redaktion der oeliug.at gratuliert.

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Demonstration der younion gegen Oberösterreichs schwarz/blaue Landesregierung

Wie berichtet, haben sich gestern Abend die Regierung und Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in der vierten Verhandlungsrunde auf eine Gehaltserhöhung von 2,33% geeignet.
Mit der Ankündigung, den Gehaltsabschluss nicht in der vollen Höhe übernehmen zu wollen (OÖN nachrichten.at), führte die schwarz/blauen oberösterreichischen Landesregierung wieder einmal derb vor, was wir in den nächsten Jahren auch auf Bundesebene zu erwarten haben: Kaltschnäuzige und unbedachte Angriffe auf die Sozialpartnerschaft und rücksichtsloser Sozialabbau sowie Reduzierung des Lebensstandards der großen Mehrheit der ÖsterreicherInnen. Auch Vorarlbergs Landeshauptmann Wallner spielt mit diesem Gedanken (vielleicht ein erster Hinweis auf einen Wechsel des Koalitionspartners?).
Jedenfalls kündigte Christian Meidlinger (younion) für 5. Dezember eine große Demonstration in Linz an.

Wenn erforderlich seien weitere Schritte nicht ausgeschlossen. Es gehe nicht an, dass nicht alle Gebietskörperschaften den Abschluss nachvollziehen, sagte der younion-Chef.

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2,33% mehr Gehalt für Bundesbedienstete

+ 2,33% für Bundesbedienstete / Grafik: ÖLI
Grafik: ÖLI

In der 4. Gehaltsrunde für die Bundesbediensteten haben sich die Verhandler überraschend schnell geeinignet:

Es gibt 2,33% mehr für die Bundesbediensteten. Details über den neuen Gehaltsabschluss folgen. Damit liegt die Gehaltserhöhung für Bundesbediensteten um 0,67% unter der der Metaller.

 

Duzdar und GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl freuen sich sind laut ORF-News über den schnellen Abschluss. Eine Gehaltserhöhung, ein halbes Prozent über der Inflationsrate bedeute eine dauerhafte Erhöhung der Kaufkraft der Mitarbeiter, sag Schnedl. Und 0,5% vom Wirtschaftswachstum, ergänzt Duzdar.

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Der neue Kreidekreis digital 6/2017

Editorial

Gerhard Pušnik

Im neu konstituierten Nationalrat fehlen nicht nur die Grünen als Opposition, es fehlt auch einer, der in den vergangenen Jahren unbestritten und über die Maßen sich für die Bildungsanliegen eingesetzt und auch aufgerieben hat. Harald Walser war in den letzten zwei Perioden wohl der profilierteste Abgeordnete in Sachen Bildung. Schade. Was seiner Meinung nach von der schwarzblauen Truppe zu erwarten ist, können Sie auf Seite 9 nachlesen.
Eine erste Einschätzung darüber, wie sich die LehrerInnen-Gewerkschaftsspitze unter schwarzblauen Vorzeichen bettet, können Sie bei Reinhart Sellner – seines Zeichens Gewerkschafter und basisverbundener Kämpfer für ArbeitnehmerInnenrechte und solidarisches Handeln – nachlesen.
 Gleich zwei Rätselbeiträge legen wir in dieser Nummer (zu finden auf den Seiten 3 und 16) vor, beide mit historischen Bezügen und somit für unsere LeserInnenschaft sicher leicht zu lösen. Wir erwarten die zahlreichen Rückmeldungen unter der Adresse: raetsel@ oeli-ug.at
Unter Kurz ist das Außenamt zum Abwehramt verkommen, das Wort Integration im Namen ein Euphemismus. Neue moralische Maßstäbe fordert Andreas Chvatal auf Seite 11 hoffentlich nicht vergeblich. Ilse Seyfried berichtet über das Lebensmittel Sprache, Barbara Gessmann-Wetzinger im 2. Teil ihrer Serie über Autonomie im Bildungsland Südtirol und auch sonst ist dieser Kreidekreis ganz toll geworden, findet jedenfalls die Redaktion, die sich von Ihnen wünscht: durchblättern, schauen, lesen, emotional werden, ab(re)agieren, aktiv werden und mitmachen. Einfach öli sein!
>>> download Kreidekreis 6 - 2017

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Gruppenbild: Dinghofer-Medaille vor schwarz-rot-goldenen Schleife über der Uniform

Dinghofer-Medaille vor schwarz-rot-goldenen Schleife über der Uniform
Grafik: Sparr

Klaus Oppitz postet dazu:
Einem Rekruten wird für die Denunziation von Thomas Rammerstorfer (wegen eines Vortrags an einer Linzer Schule zu Extremismus in Österreich) auf Einladung des dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer in den Räumlichkeiten des Parlaments eine Medaille verliehen, die nach dem Gründer der antisemitischen und deutschnationalen “Großdeutschen Vereinigung”, Franz Dinghofer, benannt ist.
Der Rekrut nimmt die Auszeichnung glücklich lächelnd und mit einer schwarz-rot-goldenen Schleife über der Uniform entgegen.

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Podiums- und Publikums-Diskussion: Kulturabbau im ORF Vorarlberg

Podiums- und Publikums-Diskussion:
„Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg“Informationsveranstaltung/Workshop

Die Verschiebung der Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 Uhr veranlasst die oben genannten Plattformen zur öffentlichen Diskussion über den Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag des ORF in Vorarlberg. Bei der Podiums- und Publikumsdiskussion haben alle die Möglichkeit, sich öffentlich dazu zu äußern.

Termin und Ort

Montag, 27. November

 19:00 Uhr

vorarlberg museum 


Am Podium:

Dr. Christian Bernhard, Landesrat für Kultur
ORF-Landesdirektor Markus Klement (angefragt)
Dir. Dr. Hanno Loewy, Jüdisches Museum Hohenems
Barbara Herold, Theater-Regisseurin und Bundeslandsprecherin der IG Freie Theater
Wolfgang Mörth, Schriftsteller und Obmann Literatur Vorarlberg Gary Fuchsbauer

Stv. Vorsitzender der GÖD BMHS und Dienst-, Besoldungs- und Pensionsrechtsexperte der ÖLI-UG

Diskussionsleitung:

Dr. Angelika Böhler

 

Es laden ein:

Plattform gegen den Kulturabbau beim ORF (Prof. Dr. Walter Fink und Mag. Meinrad Pichler)
IG- und Netzwerkgruppe Vorarlberg (IG Kultur Vorarlberg, IG Freie Theater, literatur:vorarlberg netzwerk, Landesverband Vorarlberger Amateurtheater,
netzwerkTanz Vorarlberg und Werkraum Bregenzerwald)


Organisation - Auskunft:

Barbara Herold
Kirchstr. 53, 6900 Bregenz,
0043-(0)664 9183092  

 www.dieheroldfliri.at

2017.11.27.aV Kulturabbau im ORF Vorarlberg
Podiums- und Publikums-Diskussion: „Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg“Informationsveranstaltung/Workshop Die Verschiebung der Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 U ... (mehr lesen)
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Petition: Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg

Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf eine Petition hinweisen, bei der man schnell und unkompliziert unterschreiben kann

 
Gerhard Ruiss: "Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Vorarlberg für die Erhaltung der Kulturprogramme im ORF Vorarlberg ein und ersuchen um Unterstützung der folgenden dazu gedachten Petition."

Petition: Für den Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg.
Und gerne andere interessierte Menschen darauf aufmerksam machen…

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Erwin Riess begeistert: Geschätzter Gast und aufschlussreicher Referent im Seminar der ÖLI-UG

Erwin Riess  Foto Sparr
Erwin Riess Foto: Sparr

Erwin Riess ist ein bekannter Autor, der mit seinen Büchern, Texten und Theaterstücken einen erfolgreichen Weg gefunden hat, sich als Schriftsteller „ein gesellschaftliches Engagement zu erhalten, obwohl sich die sogenannte Öffentlichkeit jedem Ansatz einer gesellschaftlichen Selbstreflexion gegenüber taub stellt?“, schreibt Kurt Neumann im der Standard zu Erwin Riess.
Er ist ein interessanter Referent und anregender Erzähler. Seine Sprachkunst und sein Sprachwitz, wenn er von seinen Romanhelden Groll und dem „Dozenten“ erzählt, bzw. sie erzählen lässt, ist ein beeindruckendes Erlebnis.
In der Diskussion zum Thema Integration und Inklusion überzeugt er durch sein tiefes und breites Wissen, seine umfassenden Kenntnisse der aktuellen Situation und seine fundierten Lösungsideen.
Es tut wirklich gut, neben den von den Medien und der Politik inflationär präsentierten selbsternannten Bildungsexperten, einen wirklichen Experten kennenzulernen.
Thomas Rothschild (Die Presse) zu Erwin Riess: „Riess lehrt vor allem, jenseits aller Satire, wie man eine Landschaft, deren Eckpunkte samt Weingütern und Restaurants er beim Namen nennt, politisch lesen kann, lesen sollte. Das mag den Politikern und erst recht den Tourismusmanagern nicht behagen. Aber dafür haben wir ja die Schriftsteller.“
Kurzbiografie
Geboren am 13. März 1957 in Wien.
Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien.
Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller, Aktivist der autonomen Behindertenbewegung
Fünfzehn Theaterstücke, zuletzt „Loibl-Saga“ (klagenfurterensemble 2015) Hörspiele, Drehbücher. Prosa u.a. „Giordanos Auftrag“, Roman, Elefanten Press/Berlin; „Heimatkunde Österreich“, Essays, konkret-Verlag, Zahlreiche „Groll-Geschichten“ in diversen Zeitungen und Zeitschriften.
Lebt in Wien-Floridsdorf und Pörtschach-Pritschitz

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Reinhart Sellner: Was schafft die UGÖD?

Reinhart Sellner (UGÖD)
Reinhart Sellner (UGÖD)

Reinhart Sellner ist Vorsitzender der UGÖD und Mitglied und Bildungsreferent im Vorstand der GÖD. 

 

Heute Abend referiert er im Rahmen des jährlich stattfindenden Bundesseminars der Österreichischen LehrerInnen Initiative – Unabhängige GewerkschafterInnen (ÖLI-UG) über die Arbeit der UGÖD Unabhängigen GewerkschaftrerInnen in der GÖD und in ausgegliederten Betrieben. 

 

Die Themen:

  • Gehaltsverhandlungen - UGÖD fordert 3% - 4%
  • Personalabbau - Arbeitsbelastung, Nichtnachbesetzungen, prekäre Dienstverhältnisse und die Überalterung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind laut Sellner hauptsächlich die Folgen des Aufnahmestopps und der Nichtnachbesetzung seit der ersten Auflage Schwarz/Blau und „der „Abwartetaktik der GÖD-Führung, des „Außerstreitstellens“ der Austeritäts-Sparpolitik, der faktischen Unterordnung der Interessen der ArbeitnehmerInnen unter die Positionen der ÖVP, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung“. Die UGÖD kämpfe gegen den fortgesetzten Personal- und Qualitätsabbau und für einen Stopp der Überbelastung, der prekären Beschäftigungsverhältnisse und der Auslagerung von Tätigkeiten an billige Leihfirmen.
  • Sachzwang Kostenneutralität – „UGÖD ist für die Sicherung des demokratischen Sozial- und Rechtsstaates und ist gegen Sparpakete und Ausgabenseitige Budgetsanierungen“, so Sellner. Sie fordere seit Jahren die GÖD auf, ÖGB-Forderung nach Steigerung der Staatseinnahmen durch vermögensbezogene Steuern.
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SteiLeZeit 02-17

Steirische Lehrerinnen- und Lehrerzeitung von STELI-UG an BMHS

 

Inhalt:

  • Alles neu, alles anders, alles besser?
  • MEHRsprachigkeit
  • Diplomarbeiten - Bürokratie zum Quadrat
  • Jubiläumszuwendung
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Koalitionsverhandlungen: Entscheidend ist die Zukunftsfrage – nämlich das Bildungssystem

Helmut Brandstätter über die Bedeutung des Bildungssystems im Rahmen der Koalitionsverhandlungen und seine diesbezüglichen Befürchtungen. Und was das mit dem „besonders schlauen“, trotzdem missglückten Postenschacher FM Schellings zu tun hat. 
Auszug aus dem Newsletter von Helmut Brandstätter (Kurier):
Entscheidend aber ist die Zukunftsfrage – nämlich, ob das Bildungssystem ernsthaft erneuert wird. Da läuft die Entwicklung in den erfolgreichen asiatischen Staaten so rasant, dass jeder wissen muss, dass die Verlängerung unseres Bildungsnotstands die langsame, aber sichere Verabschiedung vom Wohlstand ist.

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Dreist unehrlich: ÖVP/FPÖ geben weit überhöhtes Budgetloch bekannt

Die beiden Koalitionspartner in spe, ÖVP und FPÖ, wollen bei ihrem Kassasturz eine Budgetlücke von 4 Mrd. € entdeckt haben. Das Budget weise ein strukturelles Budgetdefizit von 1,5% auf. Laut den türkis-blauen Rechenkünstlern sollen die verwendeten Daten aus dem ÖVP-regierten Finanzministerium stammen. Wie der Standard berichtet, hat sich nun die EU-Kommission in die Debatte über das Budgetloch von 4 Mrd. € und ein dementsprechend notwendiges Sparpaket in Österreich, zu Wort gemeldet.


Auf Basis falscher Budgetzahlen will ÖVP/FPÖ „die neue Politik“ beflügeln.
Die Budgetrechner der EU erwarten für das nächste Jahr ein strukturelles Defizit Österreichs von 0,9 % des Bruttoinlandsprodukts. Die vorausgesagten 1,5% der ÖVP/FPÖ sind laut der EU-Kommission schlichtweg falsch. Interessant ist, dass nur wenige Wochen zuvor dasselbe Finanzministerium noch Zahlen nach Brüssel gemeldet hat, die mit jenen der EU-Kommission fast ident waren, berichtet der Standard. Daraus kann wohl nur ein möglicher Schluss gezogen werden: Kurz und Strache stellen die Budgetlage ganz bewusst schlechter dar, als sie in Wahrheit ist. Das erinnert auffällig an die verwerfliche Manipulation der Studie über die islamischen Kindergärten durch die Beamten des Integrationsministers und zukünftigen Bundeskanzlers Kurz. (siehe „Studie zu islamischen Kindergärten: 900 türkise Veränderung, bis es Kurz in den politischen Kram passte“)


(Zu) Hohes Budgetdefizit ist das Fundament für unfaire Sparpakete im Sozial- und Bildungsbereich 
Also Erfahrungen mit wirkungsvollem Einsatz halbwahrer bis falscher Behauptungen und manipulierten Daten kann man dem türkisen „Es ist Zeit für eine neue Politik“ Listenführer nicht absprechen. Vorgemacht haben diese politische Taktik bereits die Regierungskoalition mit ÖVP-Schüssel und FPÖ-Haider. Und sie haben damit erfolgreich den ÖsterreicherInnen aberwitzige Sparpakete aufgeladen um die großzügige Steuerentlastung der Reichen und der Kapitalerträge zu finanzieren. Negativ betroffen waren der gesamte Sozialbereich und vor allem auch die Bildung. Österreich leidet noch heute schwer an Folgen dieser verfehlten neoliberalen Politik.
Aber so dreist unehrlich und ohne Genier, wie Kurz und Strache von Anfang an ihre Politik anlegten, ist neu, sie hat eine Dimension der Gemeinheit erreicht, die wir in Österreich seit dem Bestehen der zweiten Republik noch nicht erlebt haben.


Positive Wirtschaftsdaten
Das Wachstum soll laut EU-kommission in Österreich heuer auf 2,6 Prozent ansteigen und 2018 kräftig steigen. Was sich auch positiv auf die Arbeitslosenrate auswirken wird.

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Strolz (NEOS): Im Bildungsbereich sind Veränderungen notwendig

NEOS-Chef Mathias Strolz
NEOS-Chef Mathias Strolz

Im Bildungsbereich sind Veränderungen notwendig, sagt Strolz im Ö1-"Morgenjournal am Samstag".

Deshalb wollen die NEOS dafür sorgen, dass Bildung in den nächsten Jahren verstärkt Thema sein wird: "Wir sollten das Bildungsthema in das Parlament ziehen". Strolz will vor allem im Bereich Bildung mit der SPÖ und der Liste Pilz zusammenarbeiten. Um die Gemeinsamkeiten mit den anderen Oppositionsparteien auszuloten, seien bereits Gespräche mit Christian Kern und dem Klubobmann der Liste Pilz, Peter Kolba, vereinbart worden. Auch mit Kurz und Strache bietet er Gespräche an.

Schicksalsfrage soziale Durchmischung in den Schulen ...
Veränderungsbedarf im Bildungsbereich ortet Strolz vor allem bei der "sozialen Durchmischung" in den Schulen. Das sei eine "Schicksalsfrage für unsere Gesellschaft", betont er die Bedeutung, die er dieser Problematik zumisst. Strolz wünscht sich auch mehr Sitzungen des Unterrichtsausschusses.

Schwarze Lehrerinnengewerkschafter wieder brav auf türkiser Linie eingependelt?

Schlingerkurs wegen Kurzs „neuer Politik“ innerhalb der bestimmenden Fraktion (fcg) in der Lehrernnengewerkschaft.
Nach harten Attacken gegen Salcher und Kurz .... alles wieder im Lot und auf Kurzkurs

Noch vor nicht ganz zwei Wochen empörten sich führende Lehrervertreter der fcg über Kurzs Entscheidung, Salcher statt Taschner zum beratenden Bildungsexperten für die ÖVP zu machen. Harte Attacken  von Kimberger, Riegler und Co. gegen Kurz und Salcher waren die Folge. Heute ist die von reifendem Selbstbewusstsein und Trotz gezeichnete Phase der fcg schon wieder vorbei.  Nicht Kurz, wie es Riegler beherzt forderte, sondern die fcg-Mannen haben offensichtlich nach- und umgedacht.

Zusammenfassend muss wohl bezweifelt werden, dass die schwarze LehrerInnengewerkschaft imstande sein wird, die Anliegen der LehrerInnen gegenüber den neoliberalen Spargelüsten des neuen starken Führers der ÖVP durchzusetzen.....

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Studie zu islamischen Kindergärten: 900 türkise Veränderung, bis es Kurz in den politischen Kram passte

APA über das Ergebnis einer Prüfung der Arbeit von Ednan Aslan über islamische Kindergärten durch die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI).:

„Dem Islamforscher Ednan Aslan kann im juristischen Sinn kein wissenschaftliches Fehlverhalten bei der Erstellung seiner Studie zu islamischen Kindergärten vorgeworfen werden. Sie weist aber sehr wohl Mängel auf – wobei auch Passagen, die im Außen- bzw. Integrationsministerium umgeschrieben wurden, für Rätselraten sorgen.“

Unglaublich was hier die OeAWI verzapft!

Einer Studie, deren Qualität von wissenschaftlicher Seite von Anfang an bezweifelt und nachträglich vom Auftraggeber in 900 nachgewiesenen Fällen „angepasst“ wurde, die Wissenschaftlichkeit zuzugestehen, ist nicht wirklich nachvollziehbar. "Korrekt, aber keine große Güte", so bezeichnet das die OeAWI.
„Der kommende Bundeskanzler Sebastian Kurz hat als Integrationsminister in übelster Form politisches Kleingeld lukriert. Beamte in seinem Ministerium haben massiv in eine Studie eingegriffen, um die Forderung des Ministers, die islamischen Kindergärten zu schließen, zu untermauern. Das wurde publikumswirksam über Monate getrommelt“, stellt Harald Walser in seinem Kommentar „Studie zu islamischen Kindergärten: Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas“ fest. Seine Ministerialbeamten nahmen über 900 Änderungen in der Studie vor, darunter gravierende inhaltliche.

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Einigung bei Gehaltsverhandlung der Metaller: Plus 3%

Kollektivvertrags-Abschlüsse Metaller: Quelle: GPA/Statistik Austria Grafik:Sparr
Kollektivvertrags-Abschlüsse Metaller: Quelle: GPA/Statistik Austria Grafik:Sparr

Mindestlohn liegt nun bei 1.838,58 Euro brutto. Die Regelung gilt rückwirkend mit 1. November
Neben der Steigerung der Kollektivvertrags- und Ist-Löhne um 3%
•    steigen die Lehrlingsentschädigungen ebenfalls um 3%,
•    werden wie die Zulagen um 3% Prozent erhöht,
•    die Aufwandsentschädigungen steigen um 1,9%,
•     auch die Auslandsdiäten um 1,9 Prozent werden um 1,9% erhüht,
•    die Reisekostenvergütung wird jährlich um die KV-Erhöhung plus 3 € bis zum das inländische Niveau erhöht
•    die Kinderkarenzen werden für die Vorrückungen künftig bis zu 22, statt bisher 16  Monate je Kind angerechnet.
Im Gegenzug stimmten die Arbeitnehmer unter dem Titel Flexibilisierung der Arbeitszeit einer Verlängerung der Zeitkontoregelung um zwei Jahre zu.

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Bildungsforum der WKO: Neben drei „Bildungsexperten“ auch eine Expertin, die weiß, wie Schule funktioniert

Beim Bildungsforum der Wirtschaftskammer im Bregenzer Festspielhaus präsentierten drei „Experten“ ihre Gedanken zum derzeitige Bildungssystem. Mit dabei war auch eine wirkliche Expertin aus der Praxis, Angelika Knies, Schulleiterin einer IGS und Gewinnerin des Deutschen Schulpreises 2013.

 

Michael Winterhoff (siehe Artikel und Kommentar von Gerhard Pušnik – „Winterhoff: Helikoptereltern, fehlenden Frustrationstoleranz und Laissez-faire Bildungssystem Grund für schlechtes Niveau der Grundschüler“): „Wegen der Digitalisierung können sich die Schüler nicht mehr konzentrieren oder mit ihren Aggressionen umgehen.“

 

Gunter Dueck (siehe Artikel – „Und wieder nervt ein „Bildungsexperte“ – diesmal Gunter Duek“):
„Es gibt eine ältere Generation, die nicht loslassen will und die sich über die vielen Bücher freut, in denen steht, dass Internet dumm macht“. Meint er damit auch Winterhoff? „Künftig werden Computer einfache Tätigkeiten übernehmen und die Menschen müssen nur mehr die schwierigen Dinge händeln“. So, jetzt wissen wir das. Gut, dass es Experten gibt.


Andreas Salcher (siehe Artikel – „Ordentlich Zoff innerhalb der ÖVP wegen Bildungspolitik“):
Für eine gute Schule braucht es „einen starken Direktor und Lehrer, die sich stetig weiterbilden und neue Herausforderungen annehmen. Zudem müssen sich Schüler und Lehrer gegenseitig wertschätzen“. Das ist schon einmal ein guter Ansatz für die Beratung der ÖVP-Koalitionsverhandler/innen in der Fachgruppe „Bildung“. 

Angelika Knies (Schulleiterin der Anne-Frank-Schule in Bargteheide - Integrierten Gesamtschule (IGS)): „Vielfalt statt Einfalt – von den Chancen der Arbeit mit heterogenen Gruppen“. „Schulen brauchen unbedingt Visionen“ und sie müssen „die Kinder und Jugendlichen dort abholen, wo sie stehen und sich dann selbstständig entwickeln lassen“. Ob Angelika Knies als Vertreterin einer erfolgreichen IGS dabei gewesen wäre, wenn die Referentin und Referenten nicht schon vor dem politischen Machtwechsel in Österreich festgestanden währen, ist zumindest fraglich. Denn für die Bildungsinitiative der Industriellenvereinigung, „Neustart Schule“, ist die Gesamtschule auf einmal kein Thema mehr, seitdem ÖVP/FPÖ so gut wie fix ist (siehe Artikel - "„Neustart Schule“: Gesamtschule nach politischem Machtwechsel kein Thema mehr"). 
Bei diesem Bildungsforum geht es der Wirtschaftskammer nicht um die Frage des Schulsystems, betont deshalb Wirtschaftskammer-Präsident Hans-Peter Metzler, sondern um neue pädagogische Konzepte …

siehe auch Bericht in ORF-Vorarlberg Heute

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Und wieder nervt ein „Bildungsexperte“ – diesmal Gunter Duek

Der pensionierte Mathematiker Gunter Dueck - laut Definition der Vorarlberger Zeitung Thema Vorarlberg Autor weltanschaulich-philosophischer Sachbücher - ist einer der Referenten des heutigen Bildungsforums der WKO im Festspielhaus Bregenz.
Im Interview mit Chefredakteur Andreas Dünser (Thema Vorarlberg) lässt er an den heutigen Schulen und Lehrer/innen kein gutes Haar.
Um es kurz zu machen:

Wie alle selbsternannten Bildungsexperten rechtfertigt er sein Expertentum mit der Tatsache, dass er erkannt hat, dass sich die Schule, das Bildungssystem der Entwicklung der Gesellschaft anpassen muss. Man ist ja von den Bildungsexperten und -gurus schon so einiges gewohnt, aber Duecks Argumente und Beispiele dafür, wie man Schule und den Unterricht besser machen könnte, sind erst nachvollziehbar – aber deshalb um nichts besser -, wenn man erkennt, dass sein Schul- und Lehrerbild in den siebziger Jahren stecken geblieben ist. In einer Zeit, in der Methodenvielfalt kein Thema war. Er täte gut daran, sich einmal die Zeit zu nehmen und sich in den Schulen umzuschauen, bevor er sich anschickt, ein weiteres weltanschaulich-philosophisches Sachbuch über die Schule zu schreiben.

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48 % der Bundesbediensteten gehen bis 2029 in den Ruhestand

Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/Bundeskanzleramt/Personalbericht des Bundes
Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/Bundeskanzleramt/Personalbericht des Bundes

Aufgrund der aktuellen Altersstruktur der Lehrer/innen sind vor allem in diesem Bereich überdurchschnittlich hohe Pensionierungen zu erwarten.
Durchschnittlich ist in den nächsten 13 Jahren zu rechnen, dass annähernd die Hälfte der Bundesbediensteten in Pension gehen werden. Das Durchschnittsalter ist in den letzten Jahren stark gestiegen und liegt derzeit bei 46 Jahren. Als Vergleich dazu: In der Privatwirtschaft sind die Beschäftigten durchschnittlich 38 Jahre alt.
Ursache dafür ist unter Anderem der seit der letzten ÖVP/FPÖ-Koalition verhängte Einstellungsstopp im Bundesdienst, vor allem in Bundesverwaltung und das stark gestiegene Pensionsantrittsalter der Bundesbeamt/innen, 2016 lag es bei 61,7 Jahren. Das ist deutlich höher als in der Privatwirtschaft.
Laut ORF.at betont Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) dazu, dass eine gute Planung „unerlässlich“ sei. Mit den Personalressourcen müsse weiterhin „vorausschauend agiert“ werden.

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Absurd, wer da über unsere Zukunft verhandelt

Das ganze Verhandlungsteam der FPÖ ist von deutschnationalen, ultrarechten Verbindungsmitgliedern durchsetzt (viel mehr als bei der ersten schwarz-blauen Koalition), 5 von 6 im Bundesvorstand und 20 von 51 Nationalratsabgeordneten sind Burschenschafter.
Die schlagenden Burschenschafter haben in der FPÖ eine "Stille Machtergreifung" durchgeführt, stellt Hans Rauscher in der Kolumne im DerStandard „Heil! Burschenschafter verhandeln unsere Zukunft“, fest.
Im Koalitions-Verhandlungsteam der FPÖ ist nur Herbert Kickl kein Burschenschafter: H.-C. Strache - Vandalia, Norbert Hofer - Germania Pinkafeld, Norbert Nemeth – Olympia, Anneliese Kitzmüller - Mädelschaft Iduna.
Retro-Rechter Axel Kassegger (FPÖ) verhandelt über die Zukunft der Bildung, Wissenschaft, Umwelt
Neben Harald Stefan - Mitglied der Olympia (Untergruppe "Medien, Justiz, Kunst und Kultur, Verfassung, Europa- und Außenpolitik, Integration“), Wolfgang Zanger - Corps Austria (Fachgruppe „Verfassung), Johannes Gudenus - Vandalia Wien („Außenpolitik“) und Walter Rosenkranz -Libertas (Untergruppe "Sicherheit, Ordnung, Heimatschutz, Innere Sicherheit und Heimatschutz") ist Axel Kassegger Verhandlungsleiter der FPÖ der Untergruppe "Zukunft" mit den Fachgruppen "Wissenschaft, Bildung, Umwelt"). Er ist Mitglied der Burschenschaft Germania Graz und ein besonders krasses Beispiel, wie absurd es ist, wenn ein Retro-Rechter, wie Kassegger über die Zukunft Österreichs verhandeln darf. Dazu Hans Rauscher: Was er sich unter Zukunft vorstellt, bewies er 2015 mit einem Festvortrag, der vor rechten Verschwörungstheorien nur so strotzt: Uno, Weltbank, IWF, EU, Euro, ESM, Nato, NSA, die Vertreter der "Neuen Weltordnung" (Kassegger) wollen alle die "Alte Ordnung" (=isolierte Nationalstaaten) zerstören. Kassegger schloss mit einem donnernden "Heil Deutsche Burschenschaft!". Ein solcher Retro-Rechter verhandelt Österreichs Zukunft?
Sebastian Kurz weiß vielleicht nicht im Detail, aber im Grundsätzlichen sehr wohl, mit wem er da unsere Zukunft verhandelt.

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Solidarität mit Bediensteten des Umweltbundesamtes

Lebens-Minister Rupprechter will das Umweltbundesamt aus Wien absiedeln und nach Niederösterreich/Klosterneuburg übersiedeln. Davon sind rund 500 Kolleg/innen betroffen.
Es ist Zeit. Zeit für Neues. Für einen neuen Führungsstil?
Der Betriebsrat und die Personalvertretung haben davon aus den Medien erfahren. Das ist eine nicht annehmbare Vorgangsweise Ruprechters. Ist dies die Ankündigung des neuen, bisher nicht gebilligten Führungsstils der neuen Koalition ÖVPFPÖ?
Der Betriebsrat wird deshalb voraussichtlich am 9. November eine Betriebsversammlung abhalten, in der „informiert, beraten und Beschlüsse im Interesse der betroffenen KollegInnen gefasst werden sollen. Es geht dabei auch um gewerkschaftliche Maßnahmen gegen die Absiedelung“, teilt Reinhart Sellner, Mitglied der unabhängigen Gewerkschafter/innen in der GÖD (UGÖD) und des GÖD-Vorstandes mit. Sellner wünscht sich in dieser Sache von der GÖD „solidarische Aktivitäten um die Kolleginnen und Kollegen des Umweltbundesamtes, des Betriebsrates und der Personalvertretung zu unterstützen.“

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Ordentlich Zoff innerhalb der ÖVP wegen Bildungspolitik

Vorab: Die aktuellen Attacken der FCG-Funktionäre in der Lehrer/innengewerkschaft gegen die ÖVP-Spitze und ihre bildungspolitisch personellen Entscheidungen sind schlichtweg „grob“. Man muss sich besorgt fragen, gehören jetzt auch schon wüste Beschimpfungen innerhalb der ÖVP zum neue Ton von Kurzs „Es ist Zeit“ neuer Politik?
Ursache der verbalen Attacken des Vorsitzenden der Pflichtschullehrer/innengewerkschaft, Paul Kimberger, war die Berufung Salchers als Bildungsexperte in die Fachgruppe „Bildung“ im Rahmen der Koalitionsverhandlungen. Dass Salcher das beschlossene Schulautonomiepaket für "einen ersten richtigen Schritt" hält, wie der Standard berichtet, ist nur ein vorgeschobenes Argument, aber nicht das wirkliche Problem Kimbergers mit dieser Entscheidung. Es geht um den Mathematiker Rudolf Taschner, der zwar für die ÖVP als Bildungssprecher ins Parlament einzieht, aber, so schaut es derzeit zumindest aus, nach der heftigen Kritik und dem Bekanntwerden seiner wahren Vorstellungen von Bildung, von Kurz „kaltgestellt“ wird. (Siehe dazu den Bericht „Taschner - „Gsunde Watschn“ und Klimawandelverharmlosung – Kurzs bester Mann für Bildung und Wissenschaft!“). Taschner ist scheinbar der „Mann“ der ÖVP-Fraktion in der Lehrer/innengewerkschaft.

Deshalb lässt Kimberger an Salcher „kein gutes Haar“: "Salcher hat weder in einer Schule unterrichtet noch ein pädagogisches Studium absolviert", er sei ein "Populist" und "Scharlatan", „… ein selbsternannter Bildungsexperte, dem es nicht um die Schulen geht, sondern um die Verkaufszahlen seiner Bücher." Dessen Aussagen "beschämend und abqualifizierend" für Lehrer seien.(DerStandard)
Wir, die oeliug.at haben schon bei Bekanntwerden der Einberufung Salchers als Bildungsexperte für die ÖVP berichtet, dass beide Akteure wohl alles andere als Hoffnungsträger für eine gelingende Bildungspolitik sind (Siehe Taschner (Bildungsminister?) und Salcher (Bildungsexperte?). Kurz: Österreichs Bildungszukunft?).

Kimbergers "Mann" für die zukünftige Bildungspolitik scheint Taschner sein – unbedingt und ohne Wenn und Aber, wie zum Beispiel seine mehr als nur umstrittenen Aussagen zu seinen Vorstellungen von Unterricht und Schule. Kimberger reicht, dass Taschner bereits gesagt habe, „dass er das so heute nicht mehr schreiben würde“. Taschner habe „Profil gezeigt und sehr vernünftige Ansätze." Damit meine er vor allem Taschners Verweis auf den Leistungsgedanken, der den Schulen abhandengekommen sei. (DerStandard)
Harald Walser dazu auf FB: „Ja, ich wusste schon, warum ich eine Prüfung des österreichischen Bildungssystems von externen internationalen ExpertInnen (über die OECD) beantragt habe. Das wäre der Weg gewesen, aus den internen, interessensgeleiteten Schlammschlachten rauszukommen.“

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Wifo-Chef: "In Bildung investieren, in Bildung investieren, in Bildung investieren."

Quelle: Wifo
Quelle: Wifo/Grafik ÖLI

Über die Ergebnisse der aktuellen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) und der Hannes-Androsch-Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften "Österreich 2025 – Die Rolle ausreichender Basiskompetenzen in einer digitalisierten Arbeitswelt", berichtet Lisa Kogelnik - „Lesekompetenz hilft im Wettbewerb mit Robotern“ - im Standard.

Der Arbeitsmarkt verändere sich, und Hauptgrund dafür sei die Digitalisierung. Damit die Österreicher weiterhin einen Job finden können, müsse sich auch das Bildungssystem ändern. Und für die Jobs in Zeiten der Digitalisierung seien vor allem Basiskompetenzen wichtig, sind die zentralen Aussagen dieser Studie.
Für Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen ist es heute bereits sehr schwierig einen Job zu bekommen (siehe Grafik). In Zukunft werden sie es noch schwerer auf dem Arbeitsmarkt haben. Dabei sind laut den Studienautorinnen Julia Bock-Schappelwein und Ulrike Huemer Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen ein "unverzichtbarer Grundstein" für die weitere Schul- und Berufskarriere, vor allem in Zeiten der Digitalisierung.
Denn für viele Jobs würde immer mehr Fähigkeiten gefordert, die der Computer/Roboter (noch) nicht hat: Verstehen und Kommunizieren von Informationen, das Lösen unstrukturierter Probleme und das Durchführen manueller Tätigkeiten, die keiner Routine folgen. Ohne lesen und rechnen zu können, könne man sich aber diese Fähigkeiten nicht lernen.
Deshalb müsse die neue Regierung laut Wifo-Chef Christoph Badelt: "In Bildung investieren, in Bildung investieren, in Bildung investieren." Schon im Kindergarten müsse man vor allem jene fördern, die dazu Hause nicht die nötige Unterstützung der Eltern bekommen.
Wenn die/der zukünftige Finanzminister/in, wie bisher von Schelling praktiziert, auch unkontrolliert bei der Bildung spart, drohen dem Staat laut Studie weit mehr zusätzliche Kosten als Einsparungen, etwa für das Sozialsystem. (Siehe dazu auch den Bericht „Wider den Budgetsparwahn! Mythos vom „guten Nulldefizit“ endlich demontiert.“)
Hannes Androsch empfiehlt vor allem die Einführung der Ganztagsschule an allen Schultypen. Nur so könne die fehlende Chancengleichheit hergestellt werden. Die kommende Regierung müsse in der Schulpolitik jedenfalls mit den "Blockaden aus scheinideologischen Gründen aufhören", sagt Androsch: "Schulen sind für Schüler da und nicht für Lehrergewerkschafter und Landespolitiker."

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ÖVP/FPÖ beflügelt Arbeitgeberverhandler der Metaller – Streik wahrscheinlich.

Streik ÖLI-UG und UGÖD Foto: ÖLI-UG
Die Arbeitnehmer/innen werden sich wehren! Foto: ÖLI-UG

Nicht Red Bull verlieh den Akteuren der Arbeitgeber/nnenseite in den Lohnverhandlungen der Metaller für 2018 Flügel, sondern der de facto vollzogenen politischen Machtwechsel zur kapitalaffinen und, wie sich jeden Tag nach den Wahlen immer deutlicher zeigt, unsozialen ÖVP/FPÖ - sicher auch ein wenig Didis (Mateschitz) erzkonservative neoliberale Wirtschaftideologie und großzügigen Kurz-Spenden. Nur so ist die Provokation gegenüber den Arbeitnehmer/innen erklärbar, nicht die österreichische, sondern die deutlich niedrigere Inflationsrat der EU als Verhandlungsgrundlage zu heranzuziehen. Die Begründung des Arbeitgeber-Chefverhandlers Schmid-Schmidtsfelden, dass 80% der Produktion im Ausland abgesetzt würde, erinnert in der Diktion und Logik an die Wahlperformance des „Es ist Zeit“-Teams. "Das ist ein Humbug. Wir verhandeln für österreichische Arbeitnehmer und nicht für niederländische oder italienische," kontert Karl Dürtscher von der Privatangestelltengewerkschaft GPA, zurecht und verärgert. Die Gewerkschaftsreaktion ist noch moderat.  Bis inklusive 6. November werden österreichweit 400 Betriebsversammlungen in diversen Sparten der Metallindustrie abgehalten, berichtet der Standard. Etwas sollte aber klar sein: gibt es auch in der nächsten Verhandlungsrunde keine erkennbare Kompromissbereitschaft, sondern weitere Anzeichen die Arbeitnehmerseite von den gesellschaftspolitischen Entscheidungen auszuschließen – denn nichts anderes geht es in Wirklichkeit, kann nur Streik die Folge sein.

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So schaut`s aus: Clustersprecher für Koalitionsverhandlungen festgelegt

ORF.at; Clustersprecher für Koalitionsverhandlungen festgelegt
Die Sprecher der fünf Cluster für die Koalitionsverhandlungen stehen fest. Auf ÖVP-Seite befinden sich Namen wie Innenminister Wolfgang Sobotka, der frühere Rechnungshof-Präsident Josef Moser und Generalsekretärin Elisabeth Köstinger. Für die Freiheitlichen werden etwa Harald Stefan, Walter Rosenkranz und Dagmar Belakowitsch ins Rennen geschickt. Auch eine Liste von Experten wurde festgelegt.
Im Cluster „Staat und Gesellschaft“ stehen einander Moser und Stefan gegenüber. In insgesamt sieben Fachgruppen wird dieser Bereich unterteilt: Medien, Justiz, Sport, Kunst und Kultur, Verwaltungsreform und Verfassung, Europa und Außenpolitik sowie Integration. Der übergeordnete Bereich „Sicherheit, Ordnung und Heimatschutz“ enthält mit Innere Sicherheit und Landesverteidigung hingegen nur zwei Untergruppen. Dabei verhandeln Sobotka und Rosenkranz.
Auch „Zukunft“ als Fachgruppe

Die Fachgruppen zum „Standort“ behandeln Finanzen und Steuern, Tourismus, Wirtschaft und Entbürokratisierung, Verkehr und Infrastruktur sowie Energie. Für die ÖVP verhandelt die stellvertretende Parteichefin Bettina Glatz-Kremsner, für die FPÖ Finanzsprecher Hubert Fuchs. Um „Soziales, Fairness und neue Gerechtigkeit“ kümmern sich August Wöginger (ÖVP) und Belakowitsch (FPÖ).

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„Neustart Schule“: Gesamtschule nach politischem Machtwechsel kein Thema mehr

Am 18. Oktober 2017 berichtete oeliug.at über die aktuellen „Fünf Kernforderung von Neustart Schule an die neue Regierung“. In der gestrigen Pressekonferenz nannte die Bildungsinitiative der Industriellenvereinigung, „Neustart Schule“, die ihrer Meinung nach "notwendigen Sofortmaßnahmen" um die Bildungsmisere endlich zu beenden.

Dabei schaffte man es doch tatsächlich, die Mutter aller notwendigen Sofortmaßnahmen, nämlich das Ende der österreichischen Zwei-Klassen-Schule, mit keinem Wort zu erwähnen, zeigte sich Niki Glattauer in seinem Kommentar „Tot, aber in stabiler Seitenlage„ gestern im Kurier erstaunt. Zu glauben, man könne die Schule reformieren, ohne mit der Beendigung des folgenschweren Auseinanderdividierens der Kinder in der Volks(!)schule zu beginnen, hieße, ein Unfallopfer mit Herzstillstand in stabile Seitenlage zu bringen, statt es wiederzubeleben.

 

Wird Walter Rosenkranz Bildungsminister?

 

Abschließend zitiert Glattauer Hannes Androsch und wagt eine Prognose über die Neubesetzung des Bildungsministeriums: Ein wahres Wort sprach der Industrielle Hannes Androsch: Bis heute sei jede Schulreform von einer Art Tea-Party-Bewegung, bestehend aus Pfründenbewahrern unter den AHS-Lehrerinnen, höheren Eltern und parteipolitisch agierenden Gewerkschaftern, so lange "verwässert und blockiert worden, bis sie am Ende keine mehr war". Dass jetzt just jene Parteien den Bildungsminister stellen werden, die seit Jahren für den schulpolitischen Kolbenreiber verantwortlich sind, ist schon fast wieder lustig. Übrigens, ich tippe auf den ehrenwerten Walter Rosenkranz. Mind my words!
In der Presse wird Sobotka als Nachfolger von Sonja Hammerschmid genannt. Wer hätte gedacht, dass nach der Gehrer-Ära es noch schlimmer kommen könnte? Sobotka! Aber es geht noch tiefer, wie Niki Glattauers Tipp befürchten lässt.

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Wien wird sich gegen die Kurzattacken wehren.

Wiens Integrationsstadtrat Czernohorszky
Wiens Integrationsstadtrat Czernohorszky

Ein lesenswertes Interview von Oona Kroisleitner im Standard mit Wiens Integrationsstadtrat Czernohorszky: "Kommt Schwarz-Blau, ist Wien das Bollwerk dagegen"
Czernohorszky befürchte nachdem eine schwarzblaue Koalition so gut wie fix ist, „dass zwei Parteien eine Regierung vorbereiten“, die keine Politik für eine möglichst breite Gruppe machen, sondern  „gegen jemanden, und das sind in erster Linie Arme und Menschen, die zugewandert sind. Sie hatten noch nicht einmal zum Verhandeln angefangen, als schon die Deutsch- und Alphabetisierungskurse zur Disposition standen.“ Weil die Bundesfinanzierung der Deutschkurse für Asylwerber 2018 ausläuft (60 % zahlt der Bund, 40% die Länder), fordert Czernohorszky „nachdrücklichst gemeinsam mit den anderen Bundesländern, dass die neue Regierung eine Weiterführung ermöglicht. Man sieht mit freiem Auge, dass die Notwendigkeit da ist. Der Bund hat nach langer Zeit Verantwortung übernommen. Es wäre ein riesiger Rückschritt, hiervon wieder abzukommen. Ich nehme an, dass uns im Integrationsbereich nicht geholfen wird, die großen Herausforderungen zu lösen, die wir in der Stadt haben, sondern uns im Gegenteil mehr Probleme umgehängt werden. Das kann nur bedeuten, dass wir diese Probleme lösen müssen. Die Stadt Wien hat 2014 noch das Dreifache dessen ausgegeben, was der Bund österreichweit für Deutschkurse gezahlt hat. Jeder Experte rät, am ersten Tag mit der Integration zu beginnen. Es könnte kein dramatischeres Signal vom Bund geben, als hier nicht weiterzumachen, aber ich fürchte, es ist kein zufälliges Signal. Es ist eine unglaublich zynische Politik, dass man auf der einen Seite mit einem Vielfachen der von ÖVP und FPÖ gewünschten Einsparungen bei der Mindestsicherung finanziert, dass eine Bundesbehörde (das Umweltbundesamt, Anm.) in die Heimatstadt der Landeshauptfrau von Niederösterreich zieht, und man keine Sekunde darüber nachdenkt, was man mit dem Geld für die Menschen in der Republik machen könnte, die Unterstützung brauchen.
>>> zum Artikel

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Taschner (Bildungsminister?) und Salcher (Bildungsexperte?). Kurz: Österreichs Bildungszukunft?

Kommentar dazu in der FB - Gruppe „BILDUNG IST ZUKUNFT - FÜR ALLE MENSCHEN IN ÖSTERREICH!“

Ekkehard Quin, AHS-Lehrer/innenvertreter (ÖVP/fcg) postet auf seiner FB-Seite: „Andreas Salcher Bildungsexperte des Team Kurz für die Koalitionsverhandlungen. Das hat was ...“. Dazu den Link zu einem Presseartikel „Clustersprecher für Koalitionsverhandlungen stehen fest“.
Wie Die Presse berichtet, sind die Verhandlungsteams der ÖVP und der FPÖ fertig erstellt.

Ein Versuch den leicht verwirrenden Artikel zusammenzufassen:

Fünf Cluster (Staat und Gesellschaft - Sicherheit, Ordnung und Heimatschutz - Standort - Soziales, Fairness und neue Gerechtigkeit – Zukunft) sollen für die Koalitionsverhandlungen gebildet werden. Jedes Cluster wird in mehrere (2 bis 7) Fachgruppen aufgeteilt. Neben den Verhandlungsteams von ÖVP und FPÖ sollen Expert/innen „Input liefern“.

In der Liste der Expert/innen scheint Andreas Salcher als der Bildungsexperte der ÖVP auf. Auf Quins FB-Seite wird diese Entscheidung der ÖVP heftig diskutiert. Wobei zustimmende Kommentare so gut wie nicht vorkommen, variiert die Ablehnung zwischen „Wir sollten hier niemanden anpatzen. Verwundert bin ich nicht. Erfreut auch nicht“ und „Salcher als Bildungsexperten???? Bitte lieber Gott mach, dass das ein schlechter Scherz ist!!!! „.
In der FB - Gruppe „BILDUNG IST ZUKUNFT - FÜR ALLE MENSCHEN IN ÖSTERREICH!“, wird in einem sachlichen Kommentar von Ulli Essel gut argumentiert, dass Salcher einfach kein Bildungsexperte ist (siehe Screenshot).
Ulli Essl: „ich habe mehrere veranstaltungen von ihm besucht, mehrmals ihm kritische anmerkungen zu seinen ausführungen mitgeteilt; herr salcher sprach immer davon, wie es in der ahs vor 20 jahren war; er hat leider nix dazugelernt; von der nms und deren neuen lehrplänen, neuen methoden, neuem lerndesign, ... hat er leider wirklich keine ahnung, daher behaupten hier viele zu recht: er ist kein bildungsexperte; mit der volksschule und dem kindergarten hat er sich bis dato noch nicht einmal beschäftigt; ob er etwas von erwachsenenbildung versteht, kann ich nicht beurteilen; aber man kennt ihn, er ist populär, so, wie vieles derzeit auf popularität, ohne wissenschaftlichem hintergrund an die öffentlichkeit gelangt“.

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„Mission 21“ der Schülerunion und Bundesschülervertretung

Junge Menschen lernen von ihren Vorbildern.

Ein schönes Beispiel dafür sind die Presseaussendung der ÖVP nahen Schülerunion und der Bundesschulvertretung, das Interview mit Sebastian Ratz (Schülerunion) in den Vorarlberger Nachrichten (VN) und der Internetauftritt zu „Mission 21“.
Zum Schulanfang setzt die BSV „den Startschuss zum Bildungskonzept in Form der Kampagne "Mission 21"“, kündigt die ÖVP-Schülervertretung in einer Presseaussendung vom 25. September an. Darin wird schon im ersten Satz klargestellt, welchem Vorbild sie nacheifern:
Wien (OTS): „Das Team um den wiedergewählten Bundesschulsprecher Harald Zierfuß“ – soll kurz wohl Team Zierfuß oder Liste Harald Zierfuß heißen - “hat bereits vertieft an Forderungen für das kommende Jahr gearbeitet und stellt sie im Rahmen der Kampagne "Mission 21" vor. Den Kern der Kampagne bilden zukunftsorientierte Kompetenzen, die der Schülerschaft des 21. Jahrhunderts gelehrt werden sollen. Das Projekt steht unter dem Motto: "Was muss ein junger Mensch nach der Schule können?", worauf als Antwort 21 Kompetenzen für das Leben im 21. Jahrhundert erarbeitet wurden. Weitere Schwerpunkte des Konzepts sind pädagogische Vielfalt, Rahmenbedingungen und Integration.“ Darauf haben wir alle gewartet. Endlich macht sich ein junger dynamischer Kerl (mit seinem Team?) Gedanken über das Bildungssystem in Österreich und präsentiert die richtige Lösung – pardon eine Kampagne.

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Auf #ÖVPFPÖKurs : Budgeteinsparung bei Kinderbetreuung in OÖ

#ÖVPFPÖKurs  Kindergarten in Finnland / Foto: Sparr
Kindergarten in Finnland / Foto: Sparr

Was ist daran bitte "fair"?
Die oberösterreichische Landesregierung glaubt ob ihrer Schulden sparen zu müssen - und fängt gleich mal bei der Kinderbetreuung an. Das sei schließlich "fair". Oder etwa doch nicht?!, fragt zurecht Arnika Zinke in ihrem Kommentar in der WIENERIN
Die schwarz-blaue Landesregierung in Oberösterreich ist fest entschlossen im nächsten Jahr 147 Mio. Euro zu sparen. Konkret treffen die Ausgabenkürzungen etwa das Kulturbudget, Parteien- und Klubförderung, Gehälter für öffentlich Bedienstete und das Budget für Kinderbetreuung.
Das bedeutet, dass die Kinderbetreuung ab 13 Uhr in Oberösterreich kostenpflichtig sein wird. Außerdem würde man sich durch die umstrittene Maßnahme so nebenbei "von der Gratismentalität zu lösen", wie man aus dem Verhandlungsteam so hört. Und das ist laut VP-Landeshauptmann Stelzer, der sichtlich stolz auf sein Sparbudget ist, eh kein Problem, denn der „Kindergarten ist am Vormittag in allen Jahren beitragsfrei“. Man sieht, es hätte ja noch schlimmer kommen können, denn am Vormittag „gibt es keine Zugangshürden“, nur am Nachmittag müssten „sozial gestaffelt dafür Beiträge“ geleistet werden. Und für die „wichtigen Bildungs- und Betreuungsaufgabe“ reicht der Vormittag scheinbar aus, meint Stelzer.
Ist die "soziale Staffelung" also als Maßnahme gegen die "Gratismentalität" eine "faire" Lösung? Sicher nicht!

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Wider den Budgetsparwahn! Mythos vom „guten Nulldefizit“ endlich demontiert.

Geld für Bildung und Soziales sind politisch und ökonomisch sinnvoller als budgetäres Nulldefizit
Geld für Bildung und Soziales sind politisch und ökonomisch sinnvoller als budgetäres Nulldefizit

Lange, viel zu lange schon macht der vorherrschende Mythos vom „guten Nulldefizit“ jegliche vernünftige Budgetdiskussion und -politik unmöglich. Jede/r, die/der es wagt das unumstößliche Credo in der westlichen Finanzpolitik in Frage zu stellen wird bestenfalls ignoriert oder belächelt, meist aber überheblich verhöhnt. Mythos eben.
Das könnte sich aber endlich bald ändern. Denn zwei führende Ökonomen, die sich nicht so einfach ignorieren lassen, fordern, das Thema Staatsverschuldung "entspannter" anzugehen. Ex-US-Finanzminister Larry Summer und der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, Olivier Blanchard, demontieren in einem viel beachteten neuen Forschungspapier Mythos vom „guten Nulldefizit“.
Laut Summer und Blanchard können Regierungen nach Belieben in neue Technologien, Schulen, Spitäler und Infrastruktur investieren, ohne dass der Schuldenturm je zu hoch wird. Weil sich die Schulden von selbst reduzieren – vereinfacht und überspitzt zusammengefasst. Aber eindeutig ist, dass die neuen wirtschaftspolitischen Realitäten, wie Niedrigzinsen, Geldschwemme usw., den aktuell die Budgetpolitik beherrschenden Sparwahn jegliche Rechtfertigung entziehen. Zumindest sprechen sie dafür, den Schuldenabbau langsamer als derzeit geplant anzugehen und stärker auf schuldenfinanzierte Investitionen zu setzen, wie die András Szigetvari im derStandard vorsichtig konservativ formuliert.
Aktuell werden diese Thesen auf einer hochkarätig besetzten Konferenz des Peterson Institute for International Economics (PIIE), ein konservativ orientierter US-Thinktank, diskutiert.
Die Thesen stehen im krassen Gegensatz zur derzeitigen Finanzpolitik in Europa. Die deutsche Regierung senkt den Schuldenstand bereits. Auch in Österreich sinkt die Verschuldensquote durch das höhere Wachstum.Hinzu kommen Einsparungen: Die Landesregierung in Oberösterreich hat soeben ein Sparbudget mit dem Ziel verkündet, 2018 ein ausgeglichenes Budget zu haben. ÖVP und FPÖ haben im Wahlkampf angekündigt, die Staatsschulden aktiv senken zu wollen, schreibt dazu Szigetvari in seiner lesenswerten Analyse im Standard.
Bildungsinvestitionen wichtiger als Nulldefizit
Mehr Schulden machen um wichtige staatliche Investitionen zu ermöglichen, zum Beispiel in die Bildung, wäre also laut den beiden Ökonomen sinnvoll.
Das Argument lautet so: Bereits seit den 1980er-Jahren sinkt der Zins, also der Preis des Geldes, ab. Das hat viele Ursachen, eine dürfte sein, dass es zu viele Ersparnisse gibt und Investoren damit immer weniger anzufangen wissen. Die Entwicklung ist so weit gegangen, dass sich Industriestaaten derzeit auf viele Jahre hinaus billig verschulden können. Die meisten Länder finanzieren sich, indem sie mittels Anleihen Geld am Finanzmarkt aufnehmen. Für eine Anleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren muss Österreich derzeit gerade einmal 0,6 Prozent Zinsen pro Jahr zahlen. Im Falle Deutschlands sind es 0,4 Prozent, im Falle Japans 0,059 Prozent. Berücksichtigt man die Inflation mit, verdienen die Regierungen in Wien und Berlin sogar Geld damit, dass sie sich Geld ausborgen. Aber selbst bei Krediten, die 30 Jahren oder etwas länger laufen, liegen die Realzinsen für Österreich, Deutschland und Japan nur knapp über der Nulllinie. (derStandard).

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Zukunft ohne Sozialpartner – ist Widerstand der Zivilgesellschaft noch möglich?

Zukunft ohne Sozialpartner – ist Widerstand der Zivilgesellschaft noch möglich?
Zukunft ohne Sozialpartner – ist Widerstand der Zivilgesellschaft noch möglich?

Die ÖVP-Kurz/FPÖ-Strache Koalition wird kommen – alles andere wäre ein Wunder.

 

Wie sich das höchstwahrscheinlich auf die Interessenvertretung durch die Zivilgesellschaft auswirkt, analysiert Claus Faber in seinem interessanten Userkommentar im Standard „Hit the Road, Zivilgesellschaft“.

 

Eine Zusammenfassung:
Das Ergebnis der Nationalratswahl 2017 brachte nicht nur einen ordentlichen Rechtsruck und eine entsprechende Machtverschiebung in Österreich, sie wird in den nächsten fünf Jahren auch eine Veränderung der Mechanismen der Macht bewirken. „Es werden eine Menge Menschen ihre Stimme verlieren, und das ist weit ärger, als wenn sie "nur" ihr Recht verlieren“, befürchtet Claus Faber.
Was kann sich verändern?
Die Ausgangssituation ist:

  • Eine Sozialpartnerschaft als eine Form der Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Vermittlung auf Basis von großen, symmetrischen Machtsystemen und, damit verbunden, Politik, die weitgehend hinter Polstertüren passiert. Auch zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich daran gewöhnt, diesen Blick hinter die Polstertüren zu nützen. Auf der Straße passiert in Österreich praktisch nichts.
  • Zwei Parteien sind zukünftigen in der Regierung, deren Vorsitzende die Sozialpartnerschaft lieber abschaffen als nutzen wollen.
  • Außerdem hat ÖVP, FPÖ und Neos um genau einen Sitz eine Zweidrittelmehrheit.
  • Die Kombination aus beidem lässt den Zugriff auf die Fundamente unserer Realverfassung zu.

Machtbalance gefährdet!
Die Sozialpartnerschaft leiste einen erheblichen Beitrag zu einer Machtbalance zwischen links und rechts, zwischen Habenden und Nichtshabenden, zwischen Arbeit und Kapital. Und eine andere komme so schnell nicht daher, so Faber.
Es ist zu befürchten, dass Schwarz/Blau versuchen diese Balance schnellstmöglich abzuschaffen und nicht in der Lage sein werden, einen adäquaten Ersatz zu schaffen. Und damit eine Schieflage erzeugen, auf der viele Leute abrutschen werden. Laut Faber betrifft es die Institutionen, die für Frieden in der Arbeitswelt sorgen, insbesondere die Kammern und den ÖGB mit ihren Prozessen, den Kollektivvertragsverhandlungen. Diese Institutionen sind aber weitgehend dieselben, die politische und ökonomische Expertise haben für jene, die sich selbst keine leisten können. Es gab kaum ein politisches Großprojekt, zu dem nicht die Arbeiterkammer fundierte Zahlen vorlegen konnte. Das Economica Institute der Industriellenvereinigung und Agenda Austria tun dies auch, aber mit neoliberaler Schlagseite. Diese Institutionen sind gleichzeitig jene, die einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass jene, die Recht haben, auch Recht bekommen. Das geht von Musterprozessen über Konsumentenschutz bis zum Besetzen von Beiräten und Laien in der Arbeitsgerichtsbarkeit.


Prognose:
Folgenschwere Machtverschiebung - Finanz- und Wirtschaftslobby boomt

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Chancengleichheit in der Bildung: Noch ein weiter Weg

Chancengleichheit in der Bildung: Noch ein weiter Weg Foto: Sparr
Chancengleichheit in der Bildung? Foto: Sparr

Auch in Deutschland sind Arbeiterkinder an Universitäten immer noch eine klare Minderheit.

Ein lesenswerter Artikel in DerZeit geht der Frage nach: Warum entscheiden sich so wenige für ein Studium?

Chancengleichheit: Es fühlt sich fremd an
So sieht es laut dem Hochschul-Bildungs-Report, in Deutschland aus: Von 100 Kindern, deren Eltern nicht studiert haben, gehen 21 an eine Hochschule, schaffen 15 einen Bachelor, machen acht den Master, und nur einer promoviert. Jeder zweite junge Mensch studiert; nur sind Arbeiterkinder in der krassen Minderheit. Zum Vergleich: Von 100 Kindern mit mindestens einem studierten Elternteil gehen 74 an eine Hochschule, schaffen 63 einen Bachelor, machen 45 den Master und promovieren zehn. Und die Studie vergleicht dabei 100 Arbeiterkinder mit 100 Akademikerkindern. In der Realität gibt es aber wesentlich mehr Familien, in denen die Eltern nicht studiert haben. Berücksichtigt man das, ist das Verhältnis fünf zu eins.
Der Hochschul-Bildungs-Report ist eine Studie des Stifterverbands und der Unternehmensberatung McKinsey.
Auch der Chancenspiegel, eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass in Deutschland die Bildungschancen stark von der sozialen Herkunft abhängen. Eine Verbesserung der Chancengerechtigkeit gehe nur sehr langsame voran.
Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik und Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität, untersuchte, warum nur knapp weniger als die Hälfte der Kinder aus einer Arbeiterfamilie mit Abitur an die Uni gehen. Bei Akademikerkindern sind es 95 Prozent.
Es sind sowohl finanzielle als auch psychologische Barrieren, die Arbeiterkinder mit Abitur von den Hochschulen fernhalten, meint Wößmann.
>>> LINK zum Artikel

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Für einen starken Sozialstaat und seine öffentlichen Dienste kämpfen

UGÖD Presseaussendung

UGÖD unterstützt und ergänzt die Resolution des ÖGB-Bundesvorstandes vom 18. Oktober 2017 und beantragt im GÖD-Vorstand am 23.10. 2017 eine Informationskampagne und die solidarische Mobilisierung der KollegInnen in den Dienststellen und ausgegliederten Betrieben zur Vorbereitung von Kampfmaßnahme.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD und den ausgegliederten Betrieben sind in Personalvertretungen, Betriebsräten, Dienststellen und im Vorstand und der Bundeskonferenz ihrer Gewerkschaft aktiv
    gegen die Aufkündigung der Sozialpartnerschaft durch Schwächung bis zur Abschaffung der gesetzlichen Interessensvertretungen, der rechtsverbindlichen Basis für flächendeckende Kollektivverträge
•    gegen Sozial-und Bildungsabbau, Zweiklassenmedizin und weitere Sparpakete für den der Wohlfahrt aller verpflichtete öffentliche Dienste zugunsten der Steuerprivilegien von Banken, Konzernen, von Millionären und ihren Erben

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Bildungsforum der WKO: Neben drei „Bildungsexperten“ auch eine Expertin, die weiß, wie Schule funktioniert

Beim Bildungsforum der Wirtschaftskammer im Bregenzer Festspielhaus präsentierten drei „Experten“ ihre Gedanken zum derzeitige Bildungssystem. Mit dabei war auch eine wirkliche Expertin aus der Praxis, Angelika Knies, Schulleiterin einer IGS und Gewinnerin des Deutschen Schulpreises 2013.

 

Michael Winterhoff (siehe Artikel und Kommentar von Gerhard Pušnik – „Winterhoff: Helikoptereltern, fehlenden Frustrationstoleranz und Laissez-faire Bildungssystem Grund für schlechtes Niveau der Grundschüler“): „Wegen der Digitalisierung können sich die Schüler nicht mehr konzentrieren oder mit ihren Aggressionen umgehen.“

 

Gunter Dueck (siehe Artikel – „Und wieder nervt ein „Bildungsexperte“ – diesmal Gunter Duek“):
„Es gibt eine ältere Generation, die nicht loslassen will und die sich über die vielen Bücher freut, in denen steht, dass Internet dumm macht“. Meint er damit auch Winterhoff? „Künftig werden Computer einfache Tätigkeiten übernehmen und die Menschen müssen nur mehr die schwierigen Dinge händeln“. So, jetzt wissen wir das. Gut, dass es Experten gibt.


Andreas Salcher (siehe Artikel – „Ordentlich Zoff innerhalb der ÖVP wegen Bildungspolitik“):
Für eine gute Schule braucht es „einen starken Direktor und Lehrer, die sich stetig weiterbilden und neue Herausforderungen annehmen. Zudem müssen sich Schüler und Lehrer gegenseitig wertschätzen“. Das ist schon einmal ein guter Ansatz für die Beratung der ÖVP-Koalitionsverhandler/innen in der Fachgruppe „Bildung“. 

Angelika Knies (Schulleiterin der Anne-Frank-Schule in Bargteheide - Integrierten Gesamtschule (IGS)): „Vielfalt statt Einfalt – von den Chancen der Arbeit mit heterogenen Gruppen“. „Schulen brauchen unbedingt Visionen“ und sie müssen „die Kinder und Jugendlichen dort abholen, wo sie stehen und sich dann selbstständig entwickeln lassen“. Ob Angelika Knies als Vertreterin einer erfolgreichen IGS dabei gewesen wäre, wenn die Referentin und Referenten nicht schon vor dem politischen Machtwechsel in Österreich festgestanden währen, ist zumindest fraglich. Denn für die Bildungsinitiative der Industriellenvereinigung, „Neustart Schule“, ist die Gesamtschule auf einmal kein Thema mehr, seitdem ÖVP/FPÖ so gut wie fix ist (siehe Artikel - "„Neustart Schule“: Gesamtschule nach politischem Machtwechsel kein Thema mehr"). 
Bei diesem Bildungsforum geht es der Wirtschaftskammer nicht um die Frage des Schulsystems, betont deshalb Wirtschaftskammer-Präsident Hans-Peter Metzler, sondern um neue pädagogische Konzepte …

siehe auch Bericht in ORF-Vorarlberg Heute

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Winterhoff: Helikoptereltern, fehlenden Frustrationstoleranz und Laissez-faire Bildungssystem Grund für schlechtes Niveau der Grundschüler

Focus: Immer mehr Grundschüler/innen haben Probleme beim Schreiben und Rechnen.
Die aktuelle Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) zeigt eine Verschlechterung des Niveaus der deutschen Grundschüler/innen seit der letzten Studie 2011. Der Kinderpsychiater Michael Winterhoff sieht die Ursache der Probleme der deutschen Grundschüler/innen vor allem in Mathematik und Rechtschreibung vor allem an den Helikoptereltern, einer fehlenden Frustrationstoleranz der Kinder und des deutschen Laissez-faire Bildungssystem. In einem Interview mit der "Welt" rechnet er mit Politik und Eltern ab.

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ÖGB-Bundesvorstand: Die Sozialpartnerschaft ist eine der tragenden Säulen der Zweiten Republik

Der ÖGB-Bundesvorstand hat einstimmig eine Resolution beschlossen, die sich an alle im Nationalrat vertretenen Parteien und alle Arbeitgeber richtet.


Offenbar ist auch der FCG-GÖD klar, dass Kurz und Strache nicht so harmlos sind in Bezug auf die Wahrung einer fairen und sozial gesunden Gesellschaft sind, wenn sie im Begleittext zur Resolution schreiben: Sozialpartnerschaft, gesetzliche Mitgliedschaft in den Kammern, Kollektivvertragssystem, Selbstverwaltung der Sozialversicherung, starker Sozialstaat, Bekenntnis zur Daseinsvorsorge und strategischem öffentlichen Eigentum: „Wer diese Garanten des sozialen Friedens leichtfertig aufs Spiel setzt, hat mit massivem Widerstand der Gewerkschaftsbewegung zu rechnen.“

 

Etwas befremdlich ist, dass es keinen Hinweis auf den Stellenwert der öffentlichen Bildung gibt, nicht einmal unter dem Punkt :"Bekenntnis zur Daseinsvorsorge und strategischem öffentlichen Eigentum"

>>> mehr lesen: Resolution des ÖGB-Bundesvorstands

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Fünf Kernforderung von Neustart Schule an die neue Regierung

Im vergangenen Wahlkampf spielten Bildungsthemen nur eine untergeordnete Rolle, bemängelt Neustart Schule. Deshalb müsse jetzt nach der Nationalratswahl am 15. Oktober die Bildung ein zentrales Thema in den Regierungsverhandlungen werden. Die Initiative Neustart Schule nennt konkret fünf Bildungsbaustellen, die nun jede Regierung unabhängig ihrer Parteienkonstellation angehen müsse. Denn Bildung sichere gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und Wohlstand.
Bereits seit Anfang September verfolgte die Initiative den Wahlkampf mit Blick auf die österreichische Bildungspolitik und präsentierte heute jene 5 Schwerpunktthemen, die es laut Neustart Schule für erfolgreiche und zukunftstaugliche Bildungspolitik in Österreich brauche. Der gemeinsame Tenor in Richtung der politisch Verantwortlichen: Die zukunftsorientierte Gestaltung von Bildung ist die beste Garantie, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen!
Die fünf Kernforderungen:
Gemeinsame Ziele.
Qualitätsoffensive in der Elementarbildung und verlässliche Grundbildung.
Mehr Spitze und Breite.
Fit für das 21. Jahrhundert.
Tragfähige Entscheidungen, die halten – über Parteigrenzen und politische Konstellationen hinweg.
>>> mehr dazu NEUSTART SCHULE

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Kurz plant neue Ministerien

Generell plant Kurz, einige Ministerien neu zu konstruieren. Die ÖVP will künftig, dass das Bildungsministerium für die gesamte Ausbildungszeit vom Kindergarten, über die Volksschule bis zur universitären Ausbildung zuständig ist. Das Familienressort soll damit Geschichte sein, berichtet der Kurier.


>>> zum gesamten Artikel – Spekulationen und Gerüchte über die neuen Kurz-Minister/innen.

 

Wenn die Liste Kurz überhaupt in der neuen Regierung ist! 

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Österreich hat gewählt

 

Zur Erinnerung drei frühere Beiträge, damit wir uns auf die zu erwartende Bildungspolitik zumindest der nächsten vier, fünf Jahre einstellen können:

 

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Bildungsprogramm der Liste-Kurz: Mehr Testungen ....

Eiszeit für die Bildung?
Eiszeit für die Bildung?

Kurz, bündig und substanzlos: Die Liste-Kurz hat heute den zweiten Teil ihres Wahlprogramms präsentiert und endlich auch zum Thema Bildung Stellung genommen.


„Minimatura“ und „Chancenpass“ zum Pflichtschulabschluss
Um die Pflichtschule abzuschließen, soll künftig ein positives Abschlusszeugnis nicht mehr ausreichen. So fordert Kurz weitere Testungen nach der Neuen Mittelschule oder der Unterstufe. "Ähnlich der Matura" soll diese Prüfung sein. Die Erfüllung der bereits bestehenden Bildungsstandards soll zur Pflicht werden. Nach diesem Prozedere erhält der/die Schüler/in am Ende der achten Schulstufe einen "Chancenpass". Darunter versteht Kurz eine Kombination aus einer Prüfung der Bildungsstandards, einer Projektarbeit, einer verbalen Beurteilung der Stärken, Schwächen und besonderen Talente der Schüler/innen durch die Lehrer/innen und einem standardisierten Berufsorientierungstest.

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Breite Kritik am Bildungsprogramm der Liste-Kurz

Nicht nur die ÖLI-UG kritisiert das ÖVP-Bildungsprogramm (Kurz, bündig und substanzlos), auch bei „bei den Grünen läuten die Alarmglocken“, wie derStandard.at berichtet. In Summe erntet Kurz für sein Programm breite Kritik aus allen Parteien.
Eine Zusammenfassung der Kritikpunkte (aus derStandard.at und diepresse.com):
•    Die Forderung nach Deutschklassen für Kinder, die nicht ausreichend Deutsch können, bezeichnete Walser "als gemeingefährlich für die Kinder".
•    „Aussondern bringt gar nichts. Die ÖVP schwenkt immer mehr auf populistische Forderungen der FPÖ ein. Völlig unverständlich ist, dass das ein Mann macht, der Integrationsminister ist." (Bildungssprecher der Grünen Harald Walser)
•    "Während die SPÖ im Wahlkampf einen klaren Plan für Österreich vorgelegt hat, setzt die ÖVP um Sebastian Kurz auf Bilder und Plattitüden." (SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder)
•    Statt inhaltlicher Konzepte, konkreter Maßnahmen, Umsetzungszeitpläne und Finanzierungsvorschläge liefere die ÖVP ein unambitioniertes und inhaltsloses Bilderbuch. (Schieder)
•    "Nicht mehr als leere Worthülsen" und, wenig erstaunlich“, eine Vielzahl von freiheitlichen Positionen im Kurz-Papier. (FPÖ-Bildungssprecher Wendelin Mölzer)
•    Kurz sei "als Retter des Bildungswesens unglaubwürdig. Die Die Probleme gäbe es schon lange. Die ÖVP und SPÖ habe sie aber einfach ignoriert. „Die Zukunft der Kinder war ihnen egal". (stv. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger)

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Taschner - „Gsunde Watschn“ und Klimawandelverharmlosung – Kurzs bester Mann für Bildung und Wissenschaft!

Mathematiker Rudolf Taschner wird voraussichtlich der neue Bildungs- und Wissenschaftssprecher der KURZövp im Nationalrat. Damit folgt Taschner auf den früheren Minister Karlheinz Töchterle, der, wie zu erwarten war, nicht mehr kandidieren wird.
Ein Mathematikerkollege zu Taschners Einstieg in die Politik: „Ich habe mich ja schon immer wieder gewundert, was mein Mathematikkollege Taschner öffentlich so sagt und schreibt. Deshalb wundere ich mich nicht, dass er nun mit VP-Chef Kurz auftritt. Positiv sind natürlich Taschners Bemühungen, die Menschen für Mathematik zu begeistern.“

 

Verharmlosung:  Klimawandel, Gewalt an Kindern, Atomkraftwerke … Für Taschner alles kein Problem!
Seine Bemühungen und Begeisterung beschränkt sich aber nicht nur auf die Mathematik. Alles andere als löblich sind seine Neigungen die Gewalt an Kindern schönzureden, den Klimawandel zu verharmlosen, die Atomkraftlobbyisten zu unterstützen und seine mehr als unqualifizierten Äußerungen zu Sozialthemen (z.B. Pension) und der Migrationspolitik.

Wendehals:
Was macht aber einen Mann wie Taschner mit solch einer Performance für die KURZövp so interessant, dass ihm der 7. Listenplatz angeboten wird?

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Morgen wird die Mehrheit so abstimmen, dass sie langfristig den größten Schaden davon hat.

„Kurz` Wähler begreifen nicht, dass sie es sind, die bei diesem Geschäft draufzahlen.“
„Kurz` Wähler begreifen nicht, dass sie es sind, die bei diesem Geschäft draufzahlen.“

Peter Michael Lingens: "Und alles, was der Staat, gleich wie sparsam oder „verschwenderisch“ er nun sein mag, von den Unternehmen (Aktionären) weniger bekommt, wird er vom Rest der Bevölkerung mehr bekommen müssen.
Aber Kurz Wähler begreifen das nicht – und die Wähler der FPÖ schon gar nicht. Die befinden sich volkswirtschaftlich gesehen durchweg im geistigen Zustand der Wähler Donald Trumps."

Kurz, glaubwürdig, neoliberal.

Die Mehrheit der österreichischen Wähler wird so abstimmen, dass sie langfristig den größten Schaden davon hat. Im letzten ORF Fernsehduell hat Sebastian Kurz glaubwürdig erklärt, dass er keineswegs einem reichen Milieu entstammt, dem seine Wirtschaftspolitik zum Vorteil gereichen soll. Es ist trotzdem eine Politik für die Wohlhabenden, Reichen bis Superreichen. Christian Kern hat besser als in vergangenen Diskussionen erklären können, was seine Wirtschaftspolitik von der Kurz` unterscheidet. Aber für volkswirtschaftlich Ahnungslose, und aus ihnen besteht die überwältigende Mehrheit der Bürger, klingt „Schuldenbremse“ und „Einsparungen bei Staatsausgaben“ nach wie vor überzeugend.
>>> zum Artikel bei lingens.online

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Kurz und – dann?

Für Gerhard Pušnik verhalten sich die „sogenannten Intellektuellen seltsam ruhig, ich lese und höre wenig Statements. Hier ein Beitrag von Norbert Loacker, Schriftsteller, aus Vlbg. stammend, und wie ich finde klar, überlegt, Mitdenken abverlangend - der massenhaft gelikten Oberflächlichkeit entgegengesetzt:“
DerSatndard.at
Kommentar der anderen von Norbert Loacker
Kurz und – dann?
Heute messianisch auf "En marche" zu setzen heißt verkennen, dass die Demokratie die historische Antwort auf Bewegungen ist, nicht ihre Bedingung. Anmerkungen aus dem nahen Ausland zum Kurzismus in Österreich ....
>>> LINK zu DerStandard.at

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Wahlkampf in Österreich: Im Sog des rechten Mainstreams

Österreich ist ein erfolgreiches Land mit wenig Problemen. Doch den Wahlkampf beherrscht eine hysterische Österreich-zuerst-Stimmung. Wie konnte es so weit kommen?
Von Robert Misik, DieZeit
Österreich-Wahlkampf:  am Dienstag in Wien

Es war eine bizarre Szenerie, als sich Sebastian Kurz, der Jungstar der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), und Heinz-Christian Strache, der Frontmann der ultrarechten Freiheitlichen Partei (FPÖ), am Dienstag zum Wahlduell im Fernsehen trafen. Da saßen sich zwei Politiker gegenüber, die darin wetteiferten, wer denn der ärgere Rechtspopulist sei. Das ganze gipfelte in Schreiduellen und einer grotesken Konkurrenz, wer denn der bessere Buddy von Ungarns Premier Viktor Orbán sei. "Ich kann ihnen gerne einen Termin vermitteln", prahlte Kurz mit seiner privilegierten Nähe zu Orbán.

In Deutschland würden sich die beiden um ein Wählerpotenzial von 13 Prozent balgen. In Österreich werden, wenn die Umfragen nur annähernd stimmen, beide Parteien zusammen auf gut 55 Prozent der Wählerstimmen kommen.

>>> LINK zum DieZeit-Artikel

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Bildung wird in Österreich vererbt.

Wir wissen es schon lange: Bildung wird in Österreich vererbt.

 

Harald Walser (Grüne): "Wer mehr hat, bekommt noch mehr. Meine Schule ist eine Gemeinsame Schule, die Wege für alle öffnet. Vorarlberg kann jetzt den ersten Schritt gehen."

Deshalb Bildung für alle wählen!

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UGÖD: Einen Nationalrat wählen, der die öffentliche Dienste sichert und ausbaut

Seit Wochen sind Zeitungen, Online-Medien, ORF und Privatsender voll mit Bildern, Berichten und Kommentaren zu „Duellen“, „Elefantenrunden“ und „Campaigning“, meint Reinhart Sellner, UGÖD-Vertreter im Vorstand der Gewerkschaft öffentlicher Dienst.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD setzen dagegen und auf Inhalte. „Wir haben nicht erst im Wahlkampf die gegensätzlichen wirtschafts- und sozialpolitischen Positionen der wahlwerbenden Parteien zum Thema gemacht und auf ihre Bedeutung für die Zukunft des Sozialstaates und der Qualität seiner öffentlichen Dienste hingewiesen, im Vorstand der GÖD und in aller Öffentlichkeit.“

  • Sozialstaat und öffentliche Dienste sichern, Sparpolitik beenden
  • Das Beenden der unsozialen Austeritätspolitik ist keine Stilfrage
  • Stimmungsmache statt WählerInnen-Information
  • Wählen im Interesse der ArbeitnehmerInnen, Frauen und Männer, Junge und Alte
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Ergebnisse der Inklusions-Analyse der Wahlprogramme

Lebenshilfe Österreich

 

Das sagen die Wahlprogramme der Parteien zu Inklusiver Bildung, Inklusiver Arbeit, Persönlicher Assistenz, Pflegegeld
 
Im Rahmen der 50-Jahr-Feier der Lebenshilfe Österreich wurden gestern die Ergebnisse der Inklusions-Analyse der Wahlprogramme vorgestellt.


In anwesend vieler Gäste aus Parteien, Ministerien, NGOs und aus den Lebenshilfen in ganz Österreich strich die Lebenshilfe heraus, welche Parteien die Teilhabe aller Menschen vorantreiben wollen und welche Schritte dabei laut Wahlprogrammen zu erwarten sind. Besonderes Augenmerk galt der Chancengleichheit von Menschen mit intellektuellen Behinderungen.


Wahlprogramme zeigen heterogene Parteienlandschaft hinsichtlich Inklusion
„Im diesjährigen Wahlkampf zur Nationalratswahl gibt es zum einen Parteien, die die Inklusions-Agenden aktiv vorantreiben indem sie sich auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beziehen, zum anderen Parteien, die Menschen mit Behinderungen zwar als `Bereicherung für unsere Gesellschaft´ sehen, jedoch ohne tatsächliche Umsetzungsvorschläge für ein inklusives Miteinander vorzulegen“, so Germain Weber, Präsident der Lebenshilfe Österreich und weiter: „Positiv ist zu bewerten, dass Persönliche Assistenz, die Erhöhung des Pflegegelds und die Notwendigkeit von einfacher Sprache von den Parteien mehrheitlich wahrgenommen werden. Es ist allerdings noch viel zu tun in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention! Die Lebenshilfe wird weiterhin die Rechte von Menschen mit Behinderungen mit aller Kraft einfordern.“

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Stimmen für die Bildung

Patricia Tschallener
Patricia Tschallener

Diskussion mit den Vorarlberger SpitzenkandidatInnen zur Nationalratswahl 2017
Am Mittwoch, 04.Oktober 2017 um 19.00 Uhr fand in Dornbirn die moderierte Diskussion statt.

>>> Nachhören auf Radio Proton - Archiv

Vorarlberger SpitzenkandidatInnen stellten sich zur Podiumsdiskussion.
Ihre Vorstellungen und Antworten zum Thema Bildung – Kindergarten, Schule, Universität waren gefragt.

  •     Patricia Tschallener – GRÜNE  
  •     Doris Hager-Hämmerle – NEOS  
  •     Veronika Marte – ÖVP    
  •     Thomas Hopfner – SPÖ    
  •     Christoph Längle - FPÖ

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Vorarlberger LehrerInnen Initiative (VLI); SLV, FSG, Unabhängige und Freie LehrerInnen;
Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG); Österreichische LehrerInnen Initiative – Unabhängige GewerkschafterInnen – UGÖD

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Kärntner Rechnungshof empfiehlt Schließung von landwirtschaftlichen Schulen

Kärntner Rechnungshof empfiehlt Schließung von landwirtschaftlichen Schulen Foto:Sparr
Foto: Sparr

Weil es zu wenige junge Bauern gibt, sollen in Kärnten die Zahl der landwirtschaftlichen Schulstandorte reduziert werden.

Derzeit gibt es neun Schulstandorte – zu viel, wie der Rechnungshof meint und fordert eine Modernisierung der landwirtschaftlichen Fachschulen, denn die Schülerzahlen seien in den vergangenen Jahren rückläufig. Sie liege immer wieder unter dem gesetzlichen Minimum von 25 Schülern. Die Experten raten der Landesregierung daher, eine Zusammenlegung von Schulen zu prüfen, berichtet derStandard.at.
"Durch moderne Bildungszentren mit Schwerpunkten und Internaten, die den heutigen Standards entsprechen, könnten die landwirtschaftlichen Fachschulen in Kärnten besser ausgelastet werden", sagte Direktor Günter Bauer in einer Aussendung.

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Wien: Schärferen Regeln für Betreiber von privaten Kindergärten

Kindergarten in Finnland Foto: Sparr
Kindergarten in Finnland Foto: Sparr

Seit Jahresbeginn habe es bereits 2.410 Kontrollen gegeben, informiert der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky
Für Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) sind die schärferen Regeln für Betreiber von privaten Kindergärten, die mit Anfang 2018 wirksam werden sollen, wichtig. Bereits heuer habe es 2.410 Kontrollen gegeben, die zur Schließung von 51 Einrichtungen führten. „Ihnen wurde die Betriebsbewilligung entzogen oder die Fördervereinbarung mit der Stadt gekündigt“, konkretisiert Czernohorszky.  Wie schon im Sommer angekündigt, soll die Zahl der bei der MA 11 angesiedelten Vor-Ort-Kontrolleure bis Jahresende um sieben auf 20 Personen aufgestockt werden. Darüber hinaus kümmern sich 19 Mitarbeiter der MA 10 um die Überprüfung der Förderungen, berichtet derStandard.at.

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Bildung wählen!

Sonderseite "Bildung wählen!" auf oeliug.at

 

Bildung ist eines der wichtigsten Fundamente für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und Wohlstand.

Grund genug, dass endlich bildungspolitische Entscheidungen getroffen werden, die tragfähig und nachhaltig in Bezug auf gemeinsame Zielvorstellungen, Chancengleichheit, beste Elementar-, solide Grund-, ganzheitliche Allgemein- und zukunftsorientierte Berufsbildung im Fokus der österreichischen Politik steht.

Ein Vergleich der offiziellen Partei/Wahlprogramme ist zu wenig

Der alleinige Vergleich der offiziellen Wahlprogramme zum Beispiel zum Thema Bildung ist für eine Beurteilung und Einschätzung der künftigen Bildungspolitik der einzelnen Parteien bei weitem nicht ausreichend. Der Grund liegt in der teils sehr unterschiedlichen formalen und inhaltlichen Gestaltung der Parteiprogramme.

So baut zum Beispiel das Wahlprogramm der Liste Kurz auf viel Text und perfekt durchdesignten Layout. Bietet aber inhaltlich wenig Greifbares und mehr dem Wahlkampf und den parteiinternen Interessensvertretungen (Bünde) geschuldeten als wirklich bildungspolitisch ernstzunehmenden Aussagen. Dagegen haben sich die Grünen bei ihrem gesamten Wahlprogramm, nicht nur zum Thema Bildung, für wenig, leicht lesbaren und stichwortartig formulierten Text entschieden. Vergleicht man nun die Bildungsprogramme der Grünen mit der Liste Kurz, kommt man leicht zum Schluss, für die Liste Kurz sei Bildung ein wichtigeres Anliegen als für die Grünen. Eine fatale Fehleinschätzung, was wohl jede/r objektive Politikbeobachter/in bestätigen wird. Waren es doch in der Vergangenheit vor allem die Grünen mit ihrem Bildungssprecher Harald Walser, die Bewegung, Entwicklung und Kreativität in die Bildungspolitik gebracht haben und bringen. Die ÖVP/Liste Kurz fiel bildungspolitisch in dieser Zeit de facto durch reaktionäres Taktieren und Verhindern dringend erforderlicher Reformen auf.
Will man sich ein umfassendes und objektives Bild über die bildungspolitischen Ambitionen der Parteien machen, reicht ein Vergleich der Wahl/Parteiprogramme bei weitem nicht aus. Eine sehr hilfreiche Information sind die Interviews von NEUSTART SCHULE mit den Bildungssprechern/innen der fünf derzeit im Parlament vertretenen Parteien. Kombiniert mit den vielen aktuellen Berichten in den Medien ergibt sich ein brauchbares Bild darüber, mit welchen Ambitionen die eine oder die andere Partei nach den Wahlen die Gestaltung der Bildung in den nächsten Jahren in die Wege leitet.
Die Sonderseite „Wahl 2017 – Bildung wählen!“ soll dabei eine brauchbare Unterstützung bieten.
Vor allem in den letzten Tagen des immer hektischer werdenden Wahlkampfes erwartet die Redaktion noch einige interessante Aussagen, Stellungnahmen und Hinweise aus den Reihen der Parteien.  

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Heute ist Welttag der Lehrerin und des Lehrers

 

 

Deshalb am 15. Oktober Bildung wählen!

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UGÖD: Gehaltsforderung 4% und Mindestbeitrag 90 €

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
UGÖD-Position zu den Gehaltsverhandlungen 4% und Mindestbeitrag 90 € (Mindestlohn 1500 sichern - 1700 möglichst nahekommen, vgl. ÖGB) Teuerungsabgeltung (Harmonisierter VPI 2%, Statistik Austria Stand Juni 2017)      Anteil am Wirtschaftswachstum (2017+Erwartung 2018, dzt. 2,75%/OeNB, wenn die Nationalbank gemeint ist) Leistungssteigerung öff. Dienst + Ausgegliederte (entsprechend der verbesserten wirtschaftlichen Wertschöpfung bzw. Produktivitätssteigerung)  Zusatzvereinbarung: Personalaufstockung statt Personalabbau, Umwandlung prekär-befristeter und Teilzeitarbeit in Vollarbeitsplätze - öffentliche Dienste sichern und ausbauen.

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UGÖD: Am 15. Oktober haben unsere KollegInnen die Wahl

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Nach dem 15. Oktober werden ein neu gewählter Nationalrat und eine neue Bundesregierung entscheiden, wie es mit dem Sozialstaat und seinen öffentlichen Diensten weitergehen soll. 
Austeritätspolitik, restriktive Budgetplanung und Absicherung von Steuerprivilegien für Besitz, große Erbschaften, Kapital- und Spekulationsgewinne  oder  aktive Armutsbekämpfung, soziale Umverteilung und zeitgemäßer, bisherigen und neuen Aufgaben entsprechender Ausbau der öffentlichen Dienste und der ausgegliederten Betriebe, Investitionen in Ausstattung und Arbeitsplätze, die für Qualität und Zugänglichkeit der öffentlichen Dienste notwendig sind.

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UGÖD: Sozialstaat sichern, öffentliche Dienste, Gewerkschaften + AK stärken!

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Wir und mit uns viele unserer KollegInnen erwarten auch von unserer Gewerkschaft öffentlicher Dienst, dass sie vor der Wahl klarstellt, welche Forderungen an Parteien und Regierung die ArbeitnehmerInnen der öffentlichen Bediensteten und der ausgegliederten Betriebe stellen. Dazu gehört für uns ein Gehaltsabschluss, der für unsere künftigen Einkommen nicht nur die Inflation berücksichtigt, sondern auch die positiven Wirtschaftswachstumswerte weitergibt an diejenigen, deren Leistungen nach zahlreichen Sparpaketen und Personaleinsparungen noch immer das einwandfreie Funktionieren eines schlanken, öffentlichen Dienstes garantieren.  Wir fordern einen angemessenen Gehaltsabschluss und das Schaffen notwendiger Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst und den Abbau prekärer Beschäftigung und Teilzeitarbeit, von der unter dem Spardiktat der überlangen Krisen besonders Frauen betroffen sind zugunsten von dauerhaften Vollzeitdienstverträgen.

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UGÖD: Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Die Reichen werden reicher, der „Mittelstand“ stagniert, die Armen und Armutsgefährdeten werden mehr. Eine solidarische, zukunftsoffene Gesellschaft in unserem demokratischen Staat ist möglich.
Die Arbeitslosigkeit ist rückläufig, Wirtschaftsprognosen für 2018 werden nach oben korrigiert. Die restriktive, auf Einsparungen und Personalabbau ausgerichtete Budgetpolitik mit ihren Umverteilungseffekten von unten nach oben hat ausgedient.

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Liessmann: Die 7 Todsünden der Unbildung

Der Philosoph Konrad Paul Liessmann formuliert für News sieben Todsünden der Unbildung.
Sein neues Buch "Bildung als Provokation" ist auf dem besten Weg ein Bestseller zu werden. Ein Vergleich mit dem deutschen Bestsellerautor zum Thema Bildung, Richard David Precht, ist aber keineswegs angebracht. Zu groß ist der fachliche, wissenschaftliche und intellektuelle Unterschied zwischen den beiden. Das stellte übrigens auch Liessmann beim Sonntagsinterview mit Claudia Stöckel klar.
Sein neues Buch identifiziert Bildung als Provokation, weil sie dem Ziel des marktkonformen Menschen entgegenwirkt, so News. Für News formulierte Liessmann die sieben Hauptvergehen.
1. Kompetenz statt Bildung
2. Effizienz statt Bildung
3. Korrektheit statt Erziehung
4. Alle sind gleich
5. Bewegungen statt Parteien
6. Die Macht den Maschinen
7. Der Fall der Grenzen

 

02.10.2017

Liessmann: Bildung als Provokation
Liessmann: Bildung als Provokation

Pressegespräch der UGöD

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Die UGÖD laden zum Pressegespräch ein.
Zeit: Dienstag 3. Oktober 2017, 10.00 – 11.00 Uhr
Ort: 1010 Teinfaltsraße 7, Parterre (Europasaal)
Thema:
Öffentlicher Dienst, ausgegliederte Betriebe und Nationalratswahlkampf
- Was sagt die GÖD, was meinen die Unabhängigen GewerkschafterInnen zu wirtschafts-, sozialpolitischen Zielen und Steuerplänen der Parteien?
- Was bedeuten diese Pläne für die 380.000 KollegInnen im Bundes- und Landesdienst und in den ausgegliederten Betrieben?
- Warum sind klare Aussagen der GÖD für die Pflichtmitgliedschaft und die laufende Verbesserung der Leistungen der Arbeiterkammern notwendig?
- Gewerkschaftliche Forderungen öffentlich Bediensteter an die kommende Bundesregierung

 

01.10.2017

Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD
Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD

PV-Akademie: Oktober und November

Informationsveranstaltung mit Gary Fuchsbauer

"Was sich durch die Bildungsreform für die Arbeit von PV und SGA   ändert ..."

Information zum Pensionsrecht (in Tirol und Vorarlberg)

Gary Fuchsbauer informiert in Wien, Linz und Salzburg über die wesentlichen Bereiche des Bildungsreformgesetzes

Inhalt
"Was sich durch die Bildungsreform für die Arbeit von PV und SGA ändert ..."
Achtung - spezieller Informationsbedarf für SGA- und DA- Mitglieder ! 
Da bereits für die für die Planung des Schuljahres 2018/19 die Teilungszahlen nicht mehr fixiert sind,
braucht es besondere Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit für SGA und DA.

Anmeldung:

erforderlich
Information zur Veranstaltung
Bereits für das Schuljahr 2018/19 werden  die Gruppengrößen und Teilungszahlen nicht mehr gesetzlich fixiert, sondern können von der Schulleitung festgelegt werden, das braucht aber die Zustimmung des SGA. Zur Erstellung der Lehrfächerverteilung ist hingegen weiterhin die Personalvertretung einzubinden, somit wird eine Zusammenarbeit von PV und SGA schon im Verlauf dieses Schuljahres wichtiger als bisher. Deshalb laden wir ausdrücklich auch SGA-Mitglieder zu diesem Seminar ein.
Wir werden uns auf die wesentlichen Bereiche im Reformgesetz konzentrieren und das mit einer gestrafften  PV-Schulung koppeln.

Anmeldung (erforderlich!) und weitere Infos: Unten auf die gewünschte Veranstaltung klicken.

Wien: Samstag, 07. Oktober 2017  Bildungsreform 2017

2017.10.07.aW "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer für Lehrerinnen und Lehrer aus Wien, NÖ, Burgenland Termin und Ort Samstag, 07. Oktober 2017 09:00 Uhr – längstens 13:00 Uhr Wien, BRG9, Glasergass ... (mehr lesen)
0,00 €

Linz: Freitag, 13. Oktober 2017  Bildungsreform 2017

2017.10.13.aOÖ "Was sich durch die Bildungsreform
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Freitag, 13. Oktober 2017 18:00 Uhr Linz, Volkshaus dornbach-Auhof, Niedermayrweg 7, Schulungsraum Zielgruppe Alle Leh ... (mehr lesen)
0,00 €

Salzburg: Donnerstag, 19. Oktober 2017  Bildungsreform 2017

2017.10.19.aS "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 19. Oktober 2017 17:00 Uhr Salzburg, HTL Salzburg, Itzlinger Hauptstraße 30, Bibliothek Zielgruppe Alle Le ... (mehr lesen)
0,00 €

Tirol: Mittwoch, 08. November 2017     Bildungsreform 2017 und Pensionsrecht

2017.11.08.aT "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Mittwoch, 08. November 2017 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Um 19:00 Uhr folt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer I ... (mehr lesen)
0,00 €
2017.11.08.bT Pensionsrecht
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Mittwoch, 08. November 2017  19:00 Uhr. Davor um 17:00 Uhr findet die Infoveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Gary Fuchsbauer statt ... (mehr lesen)
0,00 €

Vorarlberg: Donnerstag, 09. November 2017   Bildungsreform und Pensionsrecht

2017.11.09.aV "Was sich durch die Bildungsreform f
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 09. November 2017 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Um 19:00 Uhr folgt die Infoveranstaltung zum Pensionsrecht mit Gary Fuchsbauer ... (mehr lesen)
0,00 €
2017.11.09.bV Pensionsrecht
Informationsveranstaltung/Workshop Seminar mit Gary Fuchsbauer Termin und Ort Donnerstag, 09. November 2017  19:00 Uhr. Davor um 17:00 Uhr findet die Infoveranstaltung zum Bildungsreformgesetz mit Gary Fuchsbauer stat ... (mehr lesen)
0,00 €

Anmeldung (erforderlich!) und weitere Infos: Auf die gewünschte Veranstaltung klicken.

30.09.2017

Gary Fuchsbauer informiert über die wesentlichen Bereiche des BildungsreformgesetzReformgesetzes
Gary Fuchsbauer informiert über die wesentlichen Bereiche des Bildungsreformgesetzes

Weniger Themenbereiche für die mündliche Reifeprüfung AHS 2018

In der aktuellen Verordnung des Bildungsministeriums wurde für die Anzahl der Themenbereiche für die münliche Reifeprüfung in der AHS deutlich gekürzt.

2 statt 3

Statt den bisher verlangten drei Themenbereiche pro Wochenstunde (gesamt max. 24) sind neu mindestens zwei und höchstens drei (gesamt max. 18) Themenbereiche für jede Abschlussklasse oder -gruppe für jedes Prüfungsgebiet (laut § 27 Abs 1 Prüfungsordnung AHS) erforderlich.
Siehe die folgende Gegenüberstellung

§ 28 Prüfungsordnung AHS zu Themenbereiche der mündlichen Teilprüfungen

 

NEU:

§ 28. (1) Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat für jedes Prüfungsgebiet der mündlichen Prüfung die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer und erforderlichenfalls weitere fachkundige Lehrerinnen und Lehrer zu einer Konferenz einzuberufen. Diese Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz hat für jede Abschlussklasse oder -gruppe für jedes Prüfungsgebiet gemäß § 27 Abs. 1 pro Wochenstunde in der Oberstufe mindestens zwei und höchstens drei, jedoch insgesamt höchstens 18 Themenbereiche festzulegen und bis spätestens Ende November der letzten Schulstufe gemäß § 79 des Schulunterrichtsgesetzes kundzumachen.
(2) Abweichend von Abs. 1 ist durch die Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz für die angeführten Prüfungsgebiete folgende Anzahl an Themenbereichen festzulegen:
1. für „Instrumentalunterricht“ (Pflicht- oder Wahlpflichtgegenstand) sowie „Bildnerisches Gestalten und Werkerziehung“ sechs Themenbereiche,
2. entfällt
3. für „Lebende Fremdsprache (dreijährig)“, den (schulautonomen) Pflicht-, Frei- oder Wahlpflichtgegenstand Lebende Fremdsprache im Ausmaß von sechs bis neun Wochenstunden sowie den eigenständigen Wahlpflichtgegenstand „Informatik“ je zwölf Themenbereiche (bei schulautonomer Erhöhung der Wochenstundenzahl in Informatik zusätzlich zwei Themenbereiche für jede weitere Wochenstunde),
3a. für „Religion“ je nach Lehrplan zwölf bis 18 Themenbereiche und
4. für „Lebende Fremdsprache (vierjährig)“, „Latein (vierjährig)“ sowie „Griechisch“ je 14 Themenbereiche.“

ALT:

§ 28. (1) Die Schulleiterin oder der Schulleiter hat für jedes Prüfungsgebiet der mündlichen Prüfung die jeweiligen Fachlehrerinnen und -lehrer und erforderlichenfalls weitere fachkundige Lehrerinnen und Lehrer zu einer Konferenz einzuberufen. Diese Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz hat für jede Abschlussklasse oder -gruppe für jedes Prüfungsgebiet gemäß § 27 Abs. 1 pro Wochenstunde in der Oberstufe drei, jedoch insgesamt höchstens 24 Themenbereiche festzulegen und bis spätestens Ende November der letzten Schulstufe gemäß § 79 des Schulunterrichtsgesetzes kund zu machen.
(2) Abweichend von Abs. 1 ist durch die Lehrerinnen- und Lehrerkonferenz für die angeführten Prüfungsgebiete folgende Anzahl an Themenbereichen festzulegen:
1. für „Instrumentalunterricht“ (Pflicht- oder Wahlpflichtgegenstand) sowie „Bildnerisches Gestalten und Werkerziehung“ sechs Themenbereiche,
2. für den „Zur Vertiefung und Erweiterung vom Schüler bzw. von der Schülerin besuchter Pflichtgegenstände“ Wahlpflichtgegenstand „Bildnerische Erziehung“ und „Musikerziehung“ zehn Themenbereiche,
3. für „Lebende Fremdsprache (dreijährig)“, den (schulautonomen) Pflicht-, Frei- oder Wahlpflichtgegenstand Lebende Fremdsprache im Ausmaß von sechs bis neun Wochenstunden sowie den eigenständigen Wahlpflichtgegenstand „Informatik“ je zwölf Themenbereiche (bei schulautonomer Erhöhung der Wochenstundenzahl in Informatik zusätzlich zwei Themenbereiche für jede weitere Wochenstunde),
3a. für „Religion“ je nach Lehrplan zwölf bis 18 Themenbereiche,
4. für „Lebende Fremdsprache (vierjährig)“, „Latein“ (vierjährig), „Griechisch“ sowie „Musikerziehung“ (bei sieben Wochenstunden) und „Bildnerische Erziehung“ (bei sieben Wochenstunden) je 18 Themenbereiche und
5. für „Musikerziehung“ und „Bildnerische Erziehung“ (bei je acht Wochenstunden) je 20 Themenbereiche.
Wird ein einem Prüfungsgebiet entsprechender Unterrichtsgegenstand um einen von der Prüfungskandidatin oder vom Prüfungskandidaten besuchten „Wahlpflichtgegenstand zur Vertiefung und Erweiterung vom Schüler besuchter Pflichtgegenstände“ ergänzt, so ist die Anzahl der Themenbereiche aliquot zu den Stunden des Unterrichtsgegenstandes und des Wahlpflichtgegenstandes festzulegen.

 

29.09.2017

Weniger Themenbereiche für die münlichen Maturaprüfungen
Foto: Sparr - Weniger Themenbereiche für die münlichen Maturaprüfungen

UGÖD Rundbrief 09-03/2017

Der Rundbrief September 03 der

Unabhängigen Gewerkschafter/innen in der GÖD (UGÖD)

zu den Themen Neuwahl 2017, Türkische Lehrer im Hungerstreik und Solidaritätsmail

 

Inhaltsverzeichnis:

  • Aufruf an alle Unabhängigen zur Neuwahl 2017
  • Türkei: Lehrer im Hungerstreik durften nicht vor Gericht
  • UGÖD: Bitte schreibt Solidaritätsmails an die türkische Botschaft und das türkische Konsulat

 

27.09.2017

Quelle: UGÖD
Quelle: UGÖD




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