ÖLI zu Schulöffnung am 7. 12.: Nicht ohne massive Präventionsmaßnahmen

"Keine Schulöffnungen am 7. Dezember ohne massive Vorbeugungsmaßnahmen gegen Covid 19-Ansteckung!" Das fordert die ÖLI-UG von Gesundheitsminister Anschober und Bildungsminister Faßmann.

 

Bislang wurden die Forderungen der ÖLI-UG für die Sicherheit der Lehrer*innen an den Schulen nicht erfüllt. Damit bleibt eine allgemeine Öffnung ein Gesundheitsrisiko für Schüler*innen, Lehrer*innen und die Eltern.

 

Wir fordern wie bisher: Fernunterricht in den Oberstufen, Schichtbetrieb und eine Einteilung der Klassen in Kleingruppen, FFP2-Masken für alle Lehrer*innen (täglich eine pro Person), Erhöhung der Mindestabstände und eine strenge Quarantäneregelung bei Auftreten Covid-Falles.

 

Mehr dazu findet ihr in der Resolution "Schulöffnung mit 7. 12. nur, wenn ... - Offene Forderungen der ÖLI-UG von heute, 27.11.2020 an die Bildungs- und Gesundheitsministerien.


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Corona: Massentests - kein Schutz vor Ansteckung! / ÖLI-Klage: Auch in Bayern klagen die Lehrer*innen wegen fehlendem Arbeitsschutz!

Bild von lukasmilan auf pixabay.com, Bearbeitung von PSt
Bild von lukasmilan auf pixabay.com, Bearbeitung von PSt

Viele Hoffnungen werden von der Regierung mit den Corona-Massentests übernächstes Wochenende geschürt. Eines ist aber klar:  Der Test schützt nicht vor Ansteckung. Corona-frei wird die Schule dadurch nicht. Auch wenn das vielleicht suggeriert wird. Wem Corona-Freiheit per Test bescheinigt wird, der kann sich trotzdem am nächsten (Schul-)Tag  oder gar noch in der Testungsschlange bei anderen anstecken und die Infektion weitergeben.

 

Erreicht wird vielleicht ein Überblick über das Infektionsgeschehen und im besten Fall werden die Gesundheitsbehörden in den Stand gesetzt, Infektionsketten von Neuem nachzuverfolgen. Aber nur, wenn alle Menschen in Österreich getestet werden. Polizist*innen und Lehrer*innen sind als Gruppe dafür zu klein.

 

Unter diesen Umständen fühlen sich sehr viele Lehrer*innen, gelinde gesagt, gefrozzelt und wieder einmal von der Regierung auf den Arm genommen, allen voran von Bildungsminister Faßmann. Der hat schon mit der absichtlichen Missinterpretation der Corona-Ampel jeden Anspruch auf Vertrauen verspielt.

 

Warum müssen wir Lehrer*innen am Wochenende in endlosen Schlangen für die Testung anstehen? Ist das Ganze nicht nur eine superteure Propaganda-Show zur Beruhigung der Bevölkerung und um von den versäumten Vorbereitungen für die zweite (und bald vielleicht dritte ?) Welle abzulenken? Warum sagen die Spitzen der Lehrergewerkschaften von der ÖVP-nahen FCG nichts dazu?

 

Sollen unsere Forderungen als Arbeitnehmer*innen damit unterlaufen werden? Wenn Faßmann dann behaupten kann, wie megawenig die Ansteckungsgefahr in den Schulen sei und weitere Schutzmaßnahmen seien dann auch unnötig.

 

ÖLI-Vorgehen macht Schule: Bayrische Lehrer*innen klagen Freistaat für Arbeitsschutz

Im Übrigen: Unser juristisches Vorgehen gegen die Säumnisse des Dienstgebers gegenüber Schüler*innen und Lehrer*innen macht Schule. Die Lehrer*innen-Gewerkschaft in Bayern verklagen den Freistaat, um für Schüler*innen und Lehrer*innen Schutzmaßnahmen durchzusetzen.

 

Bildnachweis: Bild von lukasmilan  auf Pixabay  Bearbeitung von PSt
 

 


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