Kalender 2018/19

 

Kalender 2019/20

 

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ÖGB-Gewerkschaftsschule: Profi-Ausbildung für Personalvertretung

Im Herbst startet die zweijährige Ausbildung für BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen sowie Vertrauenspersonen (auch in Ersatzfunktionen), ÖGB- und AK-Beschäftigte und interessierte Gewerkschaftsmitglieder. Zwei Mal in der Woche geht es um die Grundlagen des Sich-Einmischens, Einstehens für und die Durchsetzung der Interessen der Arbeitnehmer*innen.

 

Bild: rawpixel.com via pexels.com

 

Auch als Personalvertreter*in im Öffentlichen Dienst, wo immer stärker marktwirtschaftliche Prinzipien einziehen. Grund genug, sich der Aufgabe mit einer soliden gewerkschaftlichen Ausbildung zu stellen. Die Gewerkschaftsschule ist kostenlos, da die Kursgebühren vom VÖGB und der AK Wien übernommen werden.

 

Mehr Informationen zum Thema: Lehrgang für praktische Gewerkschaftsarbeit - die Wiener Gewerkschaftsschule

oder im Newsletter des VÖGB zur Gewerkschaftsschule, den ihr im Anschluss findet:

 

Liebe Kollegin!
Lieber Kollege!

 

 

Sich für die Interessen der ArbeitnehmerInnen einzusetzen ist eine herausfordernde, aber auch bereichernde Arbeit, die viel Wissen und Kompetenzen erfordert.

In der Wiener Gewerkschaftsschule bereiten wir dich auf diese Arbeit vor, du kannst Netzwerke aufbauen und wirst in deiner Haltung als GewerkschafterIn bestärkt.

 

 

Als aktive GewerkschafterIn, BetriebsrätIn, PersonalvertreterIn, Vertrauensperson und Gewerkschaftsmitglied wirst du lernen,
 

 

• dich in Gesellschaft, Branche und Betrieb einzubringen und für die Durchsetzung der ArbeitnehmerInneninteressen einzutreten.
• deine Erfahrungen aus der Praxis einzubringen, von der Praxis anderer zu lernen und neu Gelerntes in der Praxis auszuprobieren.
• überzeugt für Demokratie im Kleinen und im Großen einzutreten.
• Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im Zusammenhang zu denken.
• deine Persönlichkeit in diesen zwei Jahren um vieles weiterzuentwickeln.


Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Die wichtigsten Fakten zur Wiener Gewerkschaftsschule:

Zielgruppe:
BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen sowie Vertrauenspersonen (auch in Ersatzfunktionen), ÖGB- und AK-Beschäftigte und interessierte Gewerkschaftsmitglieder

Kursdauer:
2-jährige Abendausbildung
Ferienwochen wie im öffentlichen Schulsystem

Kurskosten:
Die Ausbildungskosten im Wert von über 5.000 EUR pro TeilnehmerIn werden vom VÖGB und der AK Wien übernommen.

Lehrgangsform:
2x/Woche entweder Montag/Mittwoch oder Dienstag/Donnerstag von 18:00 – 21:00 Uhr sowie ein bis drei Wochenend-Workshops pro Semester.

Nächster Lehrgangsbeginn:
16. September 2019
inkl. verpflichtenden Teambuilding-Workshop auswärts 20.-21. September 2019

Teilnahmebedingungen:
• aktive Gewerkschaftsmitgliedschaft
Motivationsschreiben
• Teilnahme am Infoworkshop: 05. September, 18:00 – 21:00 Uhr
• Bewilligung durch die Gewerkschaft (wird vom VÖGB eingeholt)

Kursort:
ÖGB Zentrale, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien

Kontakt:
Tel.: 01/53444-39244 (Kollegin Ute Panzer)
Email: wgs@oegb.at

ANMELDUNG 72A
Lehrgang Montag/Mittwoch

https://www.voegb.at/cms/wiener-gewerkschaftsschule-lehrgang-72a-montags/mittwochs

ANMELDUNG 72B
Lehrgang Dienstag/Donnerstag

https://www.voegb.at/wiener-gewerkschaftsschule-lehrgang-72b-dienstags/donnerstags

Weitere Infos findest du auch unter www.wienergewerkschaftsschule.at

Wir freuen uns auf deine Anmeldung und hoffen, dich als TeilnehmerIn begrüßen zu dürfen.

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Fridays for Future: Kein Schulschwänzen sondern Menschenrecht

Berliner Rechtsanwältin sieht die Teilnahme an "Fridays for Future" als Eintreten für ein höheres Ziel, also als Menschenrecht an. Das stehe über einfachen Gesetzen. Die Durchsetzung der Schulpflicht mit Sanktionen sei deshalb nicht gerechtfertigt, meldet die "Berliner Zeitung". 

 

In Deutschland werden die Demonstrationen in der Schulzeit heftig debattiert. Verletzen die Schüler*innen die Schulpflicht oder nicht? Die Behörden einiger Bundesländer drohen für den Herbst Sanktionen in Form von Bußgeldern an.

 

 

Bild: Friday for Future in Innsbruck von Naturpuur [CC BY-SA 4.0 ]

via commons.wikimedia.org

 

Die Stadt Mannheim belegte vier Familien mit Strafen in der Höhe von rund 85 Euro für zwei Stunden Fernbleiben vom Unterricht. Die Mannheimer Schulbehörde zog die Bescheide aber schließlich zurück. Der Streik für das Klima sei eine "Besonderheit".

 

Damit folgt die Stadt eigentlich den Thesen der Berliner Rechtsanwältin Sissy Brucker. Sie sieht im Handeln der Schüler*innen ein Menschenrecht, das über den normalen Gesetzen, also auch möglichen Sanktionen stehe. „Die Teilnahme an einer Demo rechtfertigt nicht in jedem Fall ein Fernbleiben vom Unterricht“, sagt dagegen Wilhelm Achelpöhler, Anwalt für Verwaltungsrecht, der Zeitung "Welt". Ähnlich sehen das die Kultusminister*innen der deutschen Bundesländer, die für den Bereich Unterricht zuständig sind.

 

Auch in Österreich sind derartige Strafen für die Verletzung der Schulpflicht möglich, bisher aber nicht verhängt worden, meldet orf.at.

 

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OELI-UG: BM Rauskala soll Teilnahme von Schüler*innen und Lehrer*innen am EarthStrike unterstützen.

Weil die Klimaverschlechterung in den Ferien keinen Urlaub macht sondern sich sogar beschleunigt, wendet sich die OELI-UG an Bundesministerin Iris Rauskala um Unterstützung Tausender klimabesorgter Schüler*innen und Lehrer*innen.

 

Das Bundesministerium für Bildung, Wirtschaft und Forschung soll die Aktionen der "Fridays-for Future" und "Teachers-for Future" öffentlich unterstützen. Besonders in der Internationalen Klimaaktionswoche von 20. bis 27. September und speziell am "Earth-Strike-Day" Freitag den 27. September 2019. Unterstützen Sie die Teilnahme von motivierten Schulklassen und deren Lehrer*innen.

 ÖLI-UG wird berichten.

 Bild: Bundesministerium für Europa,

Integration und Äußeres [CC BY 2.0]

via  commons.wikimedia.org

Oeli-UG -Brieftext

 

An
BM Mag.a Dr.in Iris Rauskala
Bundesministerium fur Bildung, Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5
1010 Wien

 

Wien, am 19.07.2019

 

Betrifft: Klimaaktionswoche von 20. bis 27. September 2019

 

Sehr geehrte Frau Bundesministerin!

 

Auch in den Schulferien erreichen uns alarmierende Befunde von neuen Temperaturrekorden weltweit,
vom beschleunigten Gletscherschwund in den Alpen und es scheint, als wären die Prognosen des IPCC
noch zu vorsichtig gewesen: Rückkopplungsprozesse sind unterschätzt worden, die Kipppunkte des
Systems sind näher geruckt.


Heute ist wieder Freitag und die Schüler*innen von Fridays-for-Future demonstrieren – obwohl Ferien
sind. Das Klima ändert sich aber auch an Unterrichtstagen!


Rund um den UN-Klimagipfel in New York findet eine Internationale Klimaaktionswoche von 20.-
27.9. 2019 statt. Ebenfalls in dieser Woche wird der Antrag auf Ausrufung des Klimanotstands im
Nationalrat behandelt. Auch an österreichischen Schulen wird Klimaschutz in dieser Woche Thema
sein. Die Fridays-for-Future und die Teachers-for-Future planen Aktivitäten und bereiten
Unterrichtsvorschläge rund um Klimaschutz vor. Die Teilnahme am Internationalen Earth-Strike am
27.9. gemeinsam mit ihren Klassen wäre vielen Kolleg*innen ein persönliches Anliegen.


Deshalb sprechen wir die Bitte aus, dass das BM:BWF diese Initiativen unterstützt und motivierten
Schulklassen im Rahmen von Klima-Projekten die Teilnahme am EarthStrike ermöglicht.


Wir möchten in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Entwicklung in Deutschland hinweisen, in
Mannheim wurden die gerade über vier Schüler*innen verhängten Bußgeldbescheide gestern wieder
aufgehoben. https://www.welt.de/politik/deutschland/article197045197/Bussgeld-fuer-Fridays-for-
Future-Teilnehmer-Stadt-rudert-zurueck.html


Hochachtungsvoll
Barbara Gessmann-Wetzinger, APS-Gewerkschaftsleitung, ÖLI-Vorsitzende
Uschi Göltl, AHS-Gewerkschaftsleitung, ZA-AHS
Josef Gary Fuchsbauer, BMHS-Gewerkschaftsleitung, ZA-BMHS
Andreas Berghold, ZA-BS

 

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