Zeitkonto - Kurze Zusammenfassung des Zeitkonto-Modells

Zeitkonto (§ 61 Abs. 13 bis 19 Gehaltsgesetz):

 

Für Lehrer/innen gibt es das Zeitkonto-Modell seit dem Schuljahr 2009/10

Und so funktioniert es: Mehrdienstleistungen werden auf Wunsch der/s Lehr/in nicht ausbezahlt, sondern als Zeitguthaben (Zeitkonto) gespeichert. Der Verbrauch des „angesparten“ Zeitguthabens erfolgt grundsätzlich nur in Form einer mindestens 50%-igen Freistellung für ein ganzes Unterrichtsjahr. Nicht verbrauchte Zeitguthaben werden auf Antrag, im Fall des Ausscheidens aus dem Dienststand oder der Überstellung in eine andere Besoldungsgruppe auf Basis der aktuellen besoldungsrechtlichen Stellung wie Überstunden vergütet.

  • Möglich für Pragmatisierte (Beamte) und Vertragslehrer/innen (unbefristet IL [Entlohnungsschema] und vollbeschäftigt).
  • Leider nicht mehr möglich für Lehrpersonen im neuen Dienstrecht
  • Zu beachten:

o Erklärung ist bis 30. September des betreffenden Unterrichtsjahres abzugeben und ist unwiderruflich.
o MDL können zur Gänze oder in einem bestimmten %-Satz als Wochen-Werteinheiten dem Zeitkonto gutgeschrieben werden.
o Jahresnorm ist 720 WE für BundeslehrerInnen bzw. die Jahreslehrverpflichtungsstunden bei LandeslehrerInnen.

  • Bsp: 5 MDL – durchschnittlich 36 Wochen geleistet. 180 WE werden auf das Zeitkonto gutgeschrieben.

Zwei (vier) Jahre durchschnittlich 5 MDL ist eine 50 %-ige (100%-ige) Freistellung für ein ganzes Jahr bei vollem Bezug möglich.

  • Verbrauch der Zeitkontogutschrift

o Die gutgeschriebenen Wochen-Werteinheiten können ab Beginn des 50. Lebensjahres „verbraucht“ werden.
o Die frei werdenden Wochenstunden müssen von einer neu aufzunehmenden Lehrkraft übernommen werden - außer es ist dies

   organisatorisch nicht erforderlich.
o Der Verbrauch ist zu bewilligen, wenn keine wichtigen dienstlichen Interessen dagegenstehen.
o Eine Freistellungen bis zum Pensionsantritt muss bewilligt werden!
o Eine Freistellung muss- außer bei Pensionierung! - mindestens für ein ganzes Schuljahr erfolgen.
o eine Freistellung ist im Ausmaß von 50% bis 100% Prozent der Lehrverpflichtung möglich (Herabsetzung).
o Für eine volle Freistellung sind 720 Wochen-Werteinheiten für Bundeslehrer/innen bzw. die Jahreslehrverpflichtungsstunden bei 

   LandeslehrerInnen erforderlich
o Während einer gänzlichen Freistellung darf die Lehrkraft nicht zur Dienstleistung herangezogen werden
o Während einer teilweisen Freistellung besteht ein Schutz gegen zusätzliche dienstliche Inanspruchnahme wie während der

   Herabsetzung der Lehrverpflichtung
o Nicht durch Freistellung verbrauchte Wochen-Werteinheiten sind unter Zugrundelegung der aktuellen (Antragstellung, Ausscheiden …)

   besoldungsrechtlichen Stellung zu vergüten.Und zwar auf Antrag, im Fall des Ausscheidens aus dem Dienststand oder der Überstellung in

   eine andere Besoldungsgruppe

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Kommentare: 23
  • #1

    Schuetz Emilie (Sonntag, 16 November 2014 23:09)

    sehr geehrte Damen und Herren,
    wie komme ich zu einem Berechnungsbeispiel für die Konsumation meines Zeitkontos unmittelbar vor Pensionsantritt. Ich habe bis zum Ende des Schuljahres 2014/15 ca. 260 WE auf meinem Konto angespart und habe gelesen, dass für 1 Monat 60 WE und für einen Tag 2 WE abgebucht werden. Ich komme nicht ganz klar mit der Berechnung. In OÖ beginnt das Schuljahr 2015/16 am 14. September, werden dann trotzdem 60 WE abgebucht oder reduziert sich das auf den tatsächlichen Beginn des Schuljahres, bzw. Dezember und Jänner (Weihnachtsferien) od. auch die dazwischenliegenden freien Feiertage?

    Herzlichen Dank im Voraus für die Auskunft!

  • #2

    oeliug (Montag, 17 November 2014 18:59)

    Liebe Kollegin Schuetz
    Die Daten stimmen: 2 WE pro Tag oder 60 WE pro Monat.
    Siehe dazu die Ausführungen unten:
    Zu den Fragen. Das SJ beginnt am 14.09. -> 17 Tage * 2 WE und dann geht es weiter mit je 60 WE pro Monat, egal ob Ferien usw.
    Rechnung: 260WE - 34 WE ab 14. Sept - 3*60WE Okt, Nov, Dez, - 46 WE bis 23. Jan.
    Tipp: Wenn Sie die Frage auf unserem Informations-, Diskussions- und Bildungsforum www.bildung-forum.net stellen, ist eine schnellere Antwort möglich
    LG Manfred Sparr
    INFO:>> Das Zeitkontomodell steht im Gehaltsgesetz § 61,
    Abs.13-19, bzw. LandeslehrerDienstrechtsGesetz §
    50, Abs.12-18 und gilt auch für VertragslehrerInnen,
    da gemäß § 45 Abs. 1 VBG vorgesehen ist, dass der §
    61 des Gehaltsgesetzes auf VertragslehrerInnen
    sinngemäß anzuwenden ist.

    Für eine gänzliche Freistellung für ein ganzes Schuljahr
    sind bei BundeslehrerInnen 720 MDL-Werteinheiten,
    bei LandeslehrerInnen die jeweilige Jahresunterrichtsverpflichtung
    erforderlich. Unmittelbar vor Pensionsantritt
    kann auch monats- bzw. tageweise die
    Freistellung konsumiert werden, es sind dann jeweils
    1/12 bzw. 1/360 der Jahresstunden erforderlich.<<

  • #3

    Mag. Aloisia Ritter (Freitag, 24 Juni 2016 10:11)

    Ich habe im Zeitkonto 656 Stunden (574 Werteinheiten) angespart und wollte diese Stunden nutzen, um früher in Pension gehen zu können - genau das ist mir aber abgelehnt worden. Die Begründung der Ablehnung war, dass ich kein ganzes Jahr angespart habe. Geplant war unmittelbar vor Pensionsantritt 10 Monate das Zeitkonto zu konsumieren. Was kann ich tun? Danke für Ihre Antwort. (Fachberufsschule für Tourismus, Warmbad Villach)

  • #4

    Josef Gary Fuchsbauer (Sonntag, 26 Juni 2016 17:20)

    Liebe Aloisia!
    Die gesetzlichen Bestimmungen stehen einerseits im Gehaltsgesetz:
    www.jusline.at/61_Vergütung_für_Mehrdienstleistung_GehG.html
    ab Absatz 13,
    andererseits im Landeslehrer-Dienstrechtsgesetz
    www.jusline.at/50_Mehrdienstleistung_der_Landeslehrer_an_allgemein_bildenden_Pflichtschulen_LDG_1984.html
    ab Absatz 12.
    In letzterem steht in Absatz 15 unter 4.
    "Der Verbrauch hat im Rahmen einer Herabsetzung der Jahresnorm für ein ganzes Schuljahr im Ausmaß von 50 bis 100 vH zu erfolgen. Im Schuljahr, in dem der Landeslehrer in den Ruhestand versetzt wird oder übertritt, ist ein Verbrauch auch für einen Teil des Schuljahres zulässig."

    Drum versteh ich den LSR f. Kaernten in dieser Ablehnung nicht.
    Wann bist du geboren? Wann erreichst du daher das gesetzliche Pensionsalter oder wann willst du in Ruhestand treten?

    Es gibt uebrigens auch die Moeglichkeit mit weniger als den fuer eine ganze Freistellung fuer ein ganzes Jahr notwendigen angesparten Stunden
    trotzdem ein ganzes Jahr frei zu nehmen, naemlich in Kombination mit einer freiwilligen Teilbeschaeftigung.
    ZB bei 80% der Jahresstunden angespart:
    Ich beantrage fuer das Schuljahr 16/17 die Herabsetzung der Lehrverpflichtung auf 80% und die Nutzung des Zeitkontos mit 80%.
    Wenn du gleichzeitig beantragst, dass die Pensionsberechnung wie bei Vollbeschaeftigung erfolgt, dann zahlst du zwar a bissl mehr Pensionsbeitrag, das Jahr wird aber fuer die Pensionsberechnug wie bei Vollbeschaeftigung gewertet.

    LG Gary, OeLI-UG, 0680 2124358

  • #5

    Helmut Neumayr (Mittwoch, 13 September 2017 15:55)

    Kann man Zeitkontostunden auch an aufeinander folgenden Jahren konsumieren?

  • #6

    Manfred Sparr (Mittwoch, 13 September 2017 19:54)

    Lieber Helmut Neumayer
    Bitte könntest du deine Frage ein wenig präzisieren. Mir ist nicht ganz klar, was du damit meinst.
    LG
    Manfred

  • #7

    Helmut Neumayr (Donnerstag, 14 September 2017 14:22)

    Wenn man genug Stunden angespart hat um z.B. 2 Jahre "abbauen" zu können, dürften die beiden Jahre auch "hintereinander" konsumiert werden?

  • #8

    Helga Mayer (Dienstag, 06 März 2018 23:42)

    Kann ich mein Guthaben von 720 Werteinheiten auch dafür verwenden um nicht schon mit 60 sondern erst mit 61 in Pension zu gehen? Also arbeiten bei 60 und dann ein Jahr "frei" und erst danach Pensionsantritt.

    Danke!

  • #9

    Josef Gary Fuchsbauer (Mittwoch, 07 März 2018 16:47)

    Liebe Kollegin!
    Da du mit 60 in Pension gehen kannst, bist du offenbar Vertragslehrerin.
    Und du kennst wahrscheinlich die Vorteile des Weiterarbeitens nach dem gesetzlichen Pensionsalter: Von 60-63 werden nur die halben Pensionsbeitraege abgezogen (aber trotzdem voll fuer die Pension angerechnet). Und fuer jedes Jahr, das du von 60-63 weiterarbeitest und spaeter in Pension gehst, bekommst du bei der Pensionsberechnung einen Zuschlag von 4,2 Prozent.
    Natuerlich kann dieses "Weiterarbeiten" in Form der Nutzung des Zeitkontofreijahres geschehen.
    Du darfst nur den Termin des Ansuchens nicht uebersehen: Bis spaetestens 1. Maerz im Fruehjahr vor Beginn des gewuenschten freien Schuljahres.
    LG Gary, OeLI-UG, 0680 2124358, fuchsbauer@oeli-ug.at

  • #10

    Verhounig Erni (Donnerstag, 15 November 2018 15:59)

    Ich habe ab dem 50. LJ mit dem Zeitkonto begonnen (da ich falsch informiert war). Genau ab diesem SJ verrichte ich meinem Dienst für 2 Dienstgeber (neue Schulform im Hause, 1x Bund, 1x Land). Daher habe ich offiziell keine MDL mehr, obwohl ich ca. 140 % Einsatz bringe. Daher falle ich um diese Möglichkeit um und empfinde es als Diskriminierung. Gibt es hier alternative Ansätze?
    Außerdem interessiert mich auch die Form des Sabaticals - kann man als teilbeschäftigter Lehrer eines Dienstgebers auch Sabatical in Anspruch nehmen?
    GLG Erni Verhounig

  • #11

    Josef Gary Fuchsbauer (Donnerstag, 15 November 2018 20:22)

    Trost a) 140%-Beschaeftigung zB als Bundeslehrer/in bringt wegen der schlechten Zahlung unserer MDL nur ca 127% Bruttogehalt, waehrend du bei deiner geteilten Beschaeftigung von jedem Dienstgeber den entsprechenden vollen Prozentsatz bekommst.
    Trost b) Ja, auch als Teilbeschaeftigte kannst du um eine Sabbaticalrahmenzeit mit einem Freijahr ansuchen.
    Nachteil b) Auf ein tatsaechliches Freijahr kommst du bei 2 Dienstgebern allerdings nur, wenn beide die Sabbaticalrahmenzeit mit demselben Freijahr genehmigen.
    Nachteil a) Es gibt keine Ueberstundenansparmoeglichkeit in deiner Situation.
    Wir koennen die Details und Loesungsmoeglichkeiten deiner Situation/Wuensche gern auch per Mail bepsrechen.
    LG Gary, fuchsbauer@oeli-ug.at

  • #12

    Wallner (Sonntag, 24 März 2019 18:00)

    Ich möchte um ein Sabbatical mit einer Rahmenzeit von zwei Jahren ansuchen. Für das 1. Jahr würde ich meine Lehrverpflichtung auf 60% reduzieren und dafür mein Guthaben am Zeitkonto verbrauchen. Somit hätte ich dann eine unterrichtsfreie Zeit von zwei Jahren.
    Ist das möglich?
    LG

  • #13

    ÖLI-Redaktion (Sonntag, 24 März 2019 19:19)

    #Wallner: Ja, das ist möglich. Ausbezahltes Monatsgehalt für zwei Jahre beträgt 30% vom Monatsbezug bei Vollbeschäftigung

    Bitte beachte die Hinweise im Dienstrechtsskriptum S 30.

    Download des Dienstrechtsskriptums auf dieser HP - Recht>Dienstrechtskriptum : https://www.oeliug.at/recht/dienstrechtsskriptum/
    LG

  • #14

    Gerhard Raab (Dienstag, 18 Juni 2019 17:56)

    Ich bin Lehrer am Ella-Lingens-Gymnasium in 1210 Wien. Ich habe bis jetzt 635 Stunden auf meinem Zeitkonto angespart und möchte mir dies auszahlen lassen. Wie gehe ich da vor? Gibt es dafür ein Formular oder reicht die Bekanntgabe in der Administration oder im Sekretariat? Geht das formlos?

    Danke und lg
    Gerhard Raab

  • #15

    ÖLI-Redaktion (Dienstag, 18 Juni 2019 20:42)

    Hallo Gerhard

    das Ansuchen um Auszahlung des Zeitkontos erfolgt
    formlos
    schriftlich
    und über den Dienstweg (also in der Schule abgeben, die leiten es an die Bildungsdirektion weiter)


    BSP - Vorlage:

    Titel Name
    Schule
    Straße der Schule
    BLZ Ort


    An die
    Bildungsdirektion für ...Bundesland....
    Straße
    BLZ Ort
    DIENSTWEG

    Bregenz, ….Datum...

    Antrag: Zeitkonto lt. GG § 61 – Auszahlung des Restguthabens


    Ich beantrage die Auszahlung der am ...Datum... auf meinen Zeitkonto vorhanden Zeitgutschrift.



    Mit freundlichen Grüßen


    Titel Name

  • #16

    Maria Besenhofer (Mittwoch, 19 Juni 2019 19:14)

    Wenn man den 1. März für die Beantragung der Freitstellung versäumt hat, aber aus Krankheitsgründen 50% reduzieren möchte, ist dann trotz Fristversäumnis eine Bewilligung möglich?

  • #17

    ÖLI-Redaktion (Mittwoch, 19 Juni 2019 19:25)

    Liebe Kollegin Besenhofer Maria
    Ja, vor allem wenn der Grund für die Reduzierung (in diesem Fall die Krankheit) erst später eingetreten (bzw. soweit verschlechtert hat), dass eine Reduktion der Lehrverpflichtung erforderlich ist.
    LG

  • #18

    Astrid Mellak (Dienstag, 03 September 2019 11:38)

    Sehr geehrte Damen und Herren, eine Frage zur Auszahlungsmodalität des Zeitkontoguthabens: wird der Auszahlungsbetrag zum Gehalt dazugezählt, muss ich also in diesem Jahr/Monat mehr Steuern zahlen oder ist das bereits ein versteuerter Betrag????
    Zweite Frage: Wenn ich im letzten Dienstjahr 50% arbeite und 50% mittels Zeitkontoverbrauch auf die volle Lehrverpflichtung auffülle, wirkt sich das dann auf die Pensionshöhe aus? Wie werden die Pensionsbeiträge da berechnet? Und hat das Einfluss auf die Höhe der Abfertigung?
    Ich bin Vertragslehrerin des Bundes.
    Herzlich A. Mellak

  • #19

    Josef Gary Fuchsbauer (Dienstag, 03 September 2019 23:35)

    Zeitkontoauszahlung ist Ueberstundenbezahlung und es gelten die dafuer ueblichen Regeln, also auch die Steuerbestimmungen: Bezugszahlungen sind in jenem Jahr zu versteuern, in dem sie ausgezahlt werden (das macht aber eh der Dienstgeber).
    Wenn im letzten Jahr (konkret geht es bei der Abfertigung um das letzte Monat) voller Bezug besteht (und das ist bei
    50% arbeiten und 50% Zeitkontoverbrauch dr Fall), wird auch die Abfertigung vom vollen Monatsbezug berechnet.
    Die Pensionsbeitragsberechnung richtet sich nach dem Bezug bis zur Hoechstbeitragsgrundlage, wobei es keine Rolle spielt, ob der Bezug vom Arbeiten und/oder Zeitkontoverbrauch kommt. Beides wirkt sich gleich aufs Pensinskonto und somit auf die spaetere Pension aus.

  • #20

    Erich Waldmann (Montag, 23 September 2019 15:43)

    Kann ich auch einen Teil des Zeitkontos vorzeitig auszahlen lassen. Z.B. 2Jahre angespart. 2Jahre vor Pension. 1 Jahr jetzt auszahlen, 1 Jahr arbeiten, letztes Jahr Zeit nehmen.

  • #21

    Gary (Montag, 23 September 2019 15:57)

    NEIN: Auszahlen kann man sich immer nur das im Moment vorhandene ganze Zeitkonto lassen.
    Wenn ein Teil als Zeit und ein Teil in Geld genutzt werden soll, dann geht nur diese Reihenfolge:
    Antrag bis 1.3. fuer das kommende Schuljahr das Zeitkonto als Zeit zu nutzen.
    (Danach evt nochmal bis 1.3. fuer das wieder danach kommende Schuljahr das Zeitkonto als Zeit zu nutzen. Solang man halt will und solang genug am Zeitkonto drauf ist. Wenn an die Zeitkontofreiphase die Pensionierung anschließt [egal ob Hackler-, Korridor-, Alterspension], dann kann die Freiphase auch von Schuljahresbeginn bis zum Monatsende der Pensionierung laufen.)
    Wenn ich all meine gewuenschte Zeit verbraucht habe, kann ich beantragen, dass das Zeitkonto ausgezahlt wird.
    Wenn ich aus dem Zeitkonto in Pension gehe, brauche ich die Auszahlung nicht beantragen, weil es im Gesetz steht, dass beim Ausscheiden aus dem Lehrer*innenschema das Zeitkonto auszuzahlen ist.

  • #22

    Gregor (Donnerstag, 26 September 2019 16:52)

    Lieber Gary!
    Ich bin 44 Jahre alt und seit 19 Jahren im Dienst, erwäge jetzt, die MDL heuer aufs Zeitkonto zu legen. Kann ich auch vor dem 50. Lebensjahr die Auszahlung beantragen, falls ich z.B. in 4 Jahren mehr Geld brauche als heuer und mich gegen die Verwendung für eine (Teil-)Freistellung entscheide? Und: Wird das Geld dann monatlich oder auf einmal ausgezahlt? (Dem Gesetz entnehme ich, dass - lt. Abs. 18 - nur eine Auszahlung des gesamten angesparten Zeit-Guthabens möglich ist.)
    Vielen Dank für eure Auskunft!!

  • #23

    Gary (Freitag, 27 September 2019 10:14)

    Die Auszahlung kann JEDERZEIT, also auch bevor du 50 bist, beantragt werden - allerdings nur in einem, sodass dann der Dienstgeber die am Zeitkonto vorhandenen MDL so berechnet, als waeren sie im Monat der Auszahlungsbeantragung gehalten worden und dann auch in einem auszahlt.