Die „Notenwahrheit“ gibt es leider nicht!

Presseaussendung des „Schulautonomie Monitoring Österreich“ zu den Eckpunkten Bildung der ÖVP-FPÖ-Untergruppe im Rahmen der Regierungsbildungsverhandlungen: „Zentralistische Geiselnahme der Volksschulen durch Ziffernnotenverpflichtung – wie passt das mit Schulautonomie zusammen?
schau monito, ein überparteiliches Netzwerk für kindgerechte Schulen, ist über das Ergebnis der ÖVP-FPÖ-Untergruppe Bildung, die Ziffernnoten in der Volksschule wieder verpflichtend einführen zu wollen, verwundert. Damit würde das Schulreformgesetz (2016) ausgehebelt, das den Volksschulen ermöglicht, vor Ort und schulpartnerschaftlich über die Einrichtung altersheterogener Lerngruppen ebenso wie über eine Form der individuellen, leistungsfördernden alternativen Beurteilung der Kinder in den ersten drei Schuljahren zu entscheiden. Diese Möglichkeit sei den LehrerInnen nicht aufs Auge gedrückt worden, sondern sei durch tausende Schulversuche österreichweit, die das jahrzehntelang erprobt haben, entwickelt worden.
Wäre es so einfach, dass mit der Vergabe „klarer Noten“ vom ersten Schultag an auch die Leistungen der Kinder steigen: Wer sollte etwas dagegen haben?
Zwei große Trugschlüsse stehen dem entgegen:
Die „Notenwahrheit“ gibt es leider nicht und die Gleichsetzung von Ziffernnoten mit Leistung ist eine sehr alte, aber leider auch nicht dem Lernalltag von Kindern entsprechende Kausalbehauptung.
>>> Link zur presseaussendung

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