Wenig weiß man vom neuen Bildungsminister – ein kurzer Pressespiegel

Wie erwähnt, wissen wir noch recht wenig über den neuen Bildungsminister Heinz Faßmann. Auch in den Medien sind die Informationen sehr spärlich. Deshalb ist der von der Redaktion der oeliug.at geplante Überblick über die aktuellen Medienberichte zu Heinz Faßmann recht kurz ausgefallen.

Kurier: „Ein Riese im Mega-Ministerium“
Heinz Faßmann orte viel Reformbedarf in Kindergärten, Schulen und Unis. Er ist 62 Jahre alt, misst 2,07 Meter, wirke im direkten Gespräch besonnen und ruhig (das ist laut Bernhard Gaul nicht untypisch für sehr große Männer) und sei kein Mann der schnellen Hüftschüsse, was im Bildungsbereich auch wenig sinnvoll wäre. 

Krone: „2,07-Mann steigt auf: Heinz Faßmann wird größter Minister aller Zeiten“
Der 62-Jährige sei Kurz' Paradeexperte, insbesondere was Migrationsfragen betrifft.
Seine Uni-Karriere sei mustergültig: Erst Student, dann Vizerektor der Uni Wien. Laut Krone stach Faßmann bei der Präsentation des ÖVP-Regierungsteams durch seine Größe hervor.

 

Kleine Zeitung: „Gebürtiger Deutscher wird Minister für Bildung“

Bis heute gelte Faßmann in der Sache Integration als jener Mann, auf den Kurz höre. Er habe sich stets bemüht, Fakten in den Vordergrund zu schieben. Die Interpretation überließ er meist lieber der Politik - freilich mit Ausreißern. So trat Fassmann dafür ein, Eltern, die Kinder am Schulbesuch hindern, mit Sanktionen zu versehen. Auch warb er dafür, Lehrerinnen das Kopftuch zu verbieten.
Gerne genommen werde der eloquente Faßmann auch als Gastkommentator in diversen Medien. Preise hat er einige eingestreift, etwa den Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch.
Politisch sei der verheiratete Vater von zwei Kindern und regelmäßiger Kirchgänger eher dem bürgerlichen Lager zuzuordnen. Dass er dereinst im Ehrenkomitee des FPÖ-Akademikerballs aufgeschienen war, bezeichnete der Professort als "Irrtum".

Heute: „Heinz Faßmann wird neuer Bildungsminister“
Wenig Informationen über Faßmann bietet Heute. Dafür hat sie eine Umfrage zu Faßmann parat:
Ist Heinz Faßmann eine gute Entscheidung?

  •  Ja, er kennt sich sicher gut aus
  •  Nein, glaube ich nicht
  •  Weiß nicht


Die Presse: „Integrationsexperte für Bildung: Das Superministerium übernimmt Heinz Faßmann.“
Laut Bernadette Bayrhammer war absehbar, dass Faßmann irgendwann in die Politik wechselt. Eher überraschend sei, dass er das Superministerium für Bildung übernimmt – und Karin Kneissl im Außenministerium für Integration zuständig sein soll. Zumal manche Faßmann stets für jenen Mann hielten, auf den Kurz in der Sache hört.
Übereinstimmend würde Faßmann in Uni-Kreisen als sachlicher, nüchterner Experte beschrieben, dem als internationaler Beauftragter der Universitätenkonferenz der Blick über den nationalen Tellerrand wichtig sei. Dem einen oder anderen galt er freilich in den vergangenen Jahren als zu Kurz-nahe. Mit dem war er allerdings auch nicht immer einer Meinung. Bei dem Vorschlag, Integrationsunwilligkeit zu bestrafen, bremste Faßmann etwa dezidiert. Einige der Forderungen des Expertenrats finden sich jedenfalls auch im Bildungsprogramm.

DerStandard: „Das Bildungsressort wandert in die Hände eines Universitätsprofessors.“
Heinz Fassmann, gebürtiger Deutscher und Sebastian Kurz' Paradeexperte. Er habe sich stets bemüht, Fakten in den Vordergrund zu schieben. Die Interpretation überließ er meist lieber der Politik - freilich mit Ausreißern. So trat Fassmann dafür ein, Eltern, die Kinder am Schulbesuch hindern, mit Sanktionen zu versehen. Auch warb er dafür, Lehrerinnen das Kopftuch zu verbieten.
Gerne genommen werde der eloquente Faßmann auch als Gastkommentator in diversen Medien. Den Bruno-Kreisky-Preis erhielt er für das politische Buch.
Politisch sei der verheiratete Vater von zwei Kindern und regelmäßiger Kirchgänger eher dem bürgerlichen Lager zuzuordnen. Dass er dereinst im Ehrenkomitee des FPÖ-Akademikerballs aufgeschienen war, bezeichnete der Professort als "Irrtum".

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