Elementarbildung: Was wir bräuchten

Grafik: spagra / freepik
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Die KIV-UG* fordert in ihrem aktuellen „Jänner-Magazin 2018“ von der neuen Regierung eine Aufwertung und gesellschaftlich anerkannte Etablierung der ersten Bildungsinstitution Kindergarten!
Die KIV kritisiert zuallererst die von der neuen Koalition geplanten Reduzierung des Kindergartens als Instrument für den Spracherwerb. Die „neue“ Politik habe die Wichtigkeit der elementarpädagogischen Bildungsinstitutionen nicht erkannt. Denn die ersten Bildungsschritte seien zweifellos die Wichtigsten und Prägendsten im gesamten Bildungserwerb eines Menschen. Nicht nur der Spracherwerb sei in diesem Alter von Bedeutung. Die Meinung, wenn die Kinder bis zum Schuleintritt ausreichende Deutschkenntnisse besitzen um dem Unterricht folgen zu können, käme alles andere von alleine, vernachlässige zwangsläufig den gesamtheitlichen Bildungsgedanken. Allein gelassen fühlen sich zwangsläufig jene Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Jüngsten unserer Gesellschaft nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern, zu bilden und in ihrer Einzigartigkeit anzuerkennen.
Das „Bildungshaus“ steht auf einem wackeligen Fundament. Weder die Gruppengröße noch der notwendige Personalbedarf werden grundlegend und für die Kinder überarbeitet bzw. bereitgestellt. Alles soll „Neu und Besser“ werden, jedoch ohne ausgewiesene zusätzliche finanzielle und personelle Ressourcen – also bleibt es im elementarpädagogischen Bereich bei der Mängelverwaltung.
Weitere Forderungspunkte der KIV zum Thema „Elementarpädagogik“:
Schwerpunkt Ressourcenzuteilung:
Schwerpunkt Personal
Schwerpunkt MA 10
Aufgaben der Dienstgeberin und der Politik
Aufgaben der Personalvertretung und der Gewerkschaft
* Die KIV-UG ist eine parteifreie Fraktion in Personalvertretung und Gewerkschaft (younion).
Die KIV-UG vertritt u.a. die KindergärtnerInnen als Gemeindebedienstete

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