Ja zur „Gemeinsamen Schule“ – sagt die neue Vorarlberger Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink

In Interview im ORF-Vorarlberg sagt die designierte Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP), dass sie das Projekt „Gemeinsame Schule“ weiter vorantreiben will. In einigen Jahren werde die Frage „Mittelschule oder Gymnasium“ kein Thema mehr sein. Sie werde den Empfehlungen von Experten Folge leisten und alle Voraussetzungen schaffen, damit in acht bis zehn Jahren eine gemeinsame Schule möglich wird.

 

Damit ist wohl die vom Vorarlberger Landtag beschlossene „Modellregion gemeinsame Schule Vorarlberg“ nicht vom Tisch, wie das der kleine Kreis der Pro-Gymnasiasten nicht müde wird gebetsmühlenartig zu behaupten.

 

Dass die (bundes)politischen Rahmenbedingungen derzeit dieses Projekt eher behindern als fördern, weiß Schöbi-Fink ganz genau. Deshalb relativiert sie das obige Statement mit ihrer Schlussbemerkung, dass in sieben bis acht Jahren „beide Varianten [NMS und Gymnasium – Anm. d. Red] beste Voraussetzungen finden“ werden.

Wollen wir also hoffen, dass sich die Landes-ÖVP gegeb die Retropolitik der Bundes-ÖVP durchsetzen kann, damit Schöbi-Finks Aussage über die "Gemeinsamen Schule" auch zu konkreten Umsetzungsschritten der "Modellregion Vorarlberg" führen.

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