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Heidi Schrodt: „Wünschen uns statt Symbolpolitik mehr Sachpolitik“

Bild:spa
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Heidi Schrodt zieht am Schuljahresende Bilanz über die bisherige Arbeit des neuen Bildungsministers und die bildungspolitischen Maßnahmen der türkisblauen Regierung.

Ein lesenswerter Blogbeitrag im derStandard.at: „Schule neu? Gedanken zum Schuljahresende“

Keine Qualität ...

Es erfolgten zwar in laufend Ankündigungen und Gesetzesentwürfe, die eine Trendwende in der Bildungspolitik signalisieren sollen: Leistung und Ordnung. Laut Schrodt seien dies Qualitäten, die in einem guten Schulsystem einen zentralen Stellenwert einnehmen sollen, aber die bereits beschlossenen sowie die geplanten Maßnahmen hielten allerdings einer Qualitätsüberprüfung nicht stand.
Schulschwänzerparagraph, Reduktion der Transferleistungen, verpflichtende Ziffernnoten, zweifelhaftes Testverfahren in der dritten Klasse und die heftig debattierten separaten Deutschförderklassen
Die große soziale Ungerechtigkeit bisher kein Thema
Fazit von Heidi Schrodt: Eines der größten Probleme in unserem Schulsystem wurde bislang nicht einmal thematisiert – die große soziale Ungerechtigkeit. Sie kommt hoffentlich im nächsten Schuljahr auf die Agenda. Für dieses neue Schuljahr wünschen wir uns statt Symbolpolitik mehr Sachpolitik und, kaum wagt man es mehr auszusprechen, den Mut zu einer Vision.

ms

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