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ÖLI-UG und UGÖD unterstützen den „12-Stunden-Protest“ des ÖGB am 12. Oktober

Bild:ögb
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Die Österreichische Lehrer/innen Initiative (ÖLI-UG) und die Unabhängige GewerkschafterInnen in der GÖD (UGÖD) rufen zur 12-Stunden-Kundgebung des ÖGB vor dem Haus der Industrie auf. Eine solidarische Unterstützung der ÖGB-Aktion durch die Gewerkschaft öffentlicher Dienst.

Freitag, 12. Oktober 2018, 9:00 bis 21:00 Uhr
vor dem Haus der Industrie, dem Sitz der Industriellenvereinigung (IV),
Schwarzenbergplatz 4, 1031 Wien

Bitte unterstützt auch ihr den „12-Stunden-Protest und kommt zum Haus der Industrie!
 
Aufruf der GÖD: VertreterInnen aller Gewerkschaften, BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen und JugendvertrauensrätInnen aus allen Branchen sowie Betroffene der Auswirkungen des 12-Stunden-Tag-Gesetzes werden 12 Stunden lang vor dem Haus der Industrie protestieren. Dort brauchen wir auch die Unterstützung von dir und deinen KollegInnen! Bitte kommt vorbei!
 
Presseausseendung der UGÖD

 

12. Oktober: 12-Stunden-Protest der ÖGB-Gewerkschaften gegen Arbeitszeitverlängerung, gegen Auftraggeber und Nutznießer der schwarz-blauen Regierungspolitik

 

Unabhängige GewerkschafterInnen in der GÖD (UGÖD) rufen zur 12-Stunden-Kundgebung des ÖGB vor dem Haus der Industrie auf und erwarten solidarische Unterstützung der ÖGB-Aktion durch die Gewerkschaft öffentlicher Dienst.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen laden den GÖD-Vorsitzenden und die KollegInnen des GÖD-Präsidiums ausdrücklich zur Teilnahme an der ÖGB-Protestaktion gegen die wirtschaftlich mächtigen Auftraggeber der Arbeitszeiterhöhung ein und erwarten die Mobilisierung der GÖD-Mitglieder zur ÖGB-Aktion „GEGEN den 12-Stundentag – FÜR ein gutes Leben!” am 12. Oktober 2018, 9 -21 Uhr, vor der Industriellenvereinigung, 1030 Schwarzenbergplatz 4.


Die Solidarität von Arbeitern, Angestellten und öffentlich Bediensteten ist unsere Stärke 


Beate Neunteufel-Zechner und Manfred Walter begründen den Vorstoß der Unabhängigen in der GÖD: „Nicht nur Arbeiter- und Angestellte, sondern auch öffentliche Bedienstete sind vom schwarz-blauen Arbeitszeitgesetz betroffen.“ Wie alle anderen Branchen der Privatwirtschaft stehen nun auch die ausgegliederte Betriebe des Bundes und der Länder vor Kollektivvertragsverhandlungen. Es geht um die Abwehr der von der Industriellenvereinigung in Auftrag gegebenen Arbeitszeitverlängerung, gegen damit verbundene Mehrbelastungen der KollegInnen und um das Mitspracherecht der Betriebsräte bei Betriebsvereinbarungen und der Gewerkschaften bei Kollektivverträgen.
„BeamtInnen und Vertragsbediensteten werden nicht länger verschont bleiben, auch wenn ihre Arbeitszeit, Zuschläge und Einkommen nicht durch Kollektivverträge, sondern durch Gesetze geregelt sind“, ergänzt Sellner, „Dienst- und Besoldungsrecht sind kein Schutz vor Verschlechterungen, denn sie werden laufend überarbeitet, und zwar im Rahmen bestehender Arbeitszeit- und Arbeitsruhegesetze.“ In der Tat haben die ÖVP-FPÖ-Regierung und ihre Abgeordneten im Parlament die Arbeitszeitgesetze im Eiltempo umgeschrieben, ohne reguläres Begutachtungsverfahren und ohne Verhandlungen mit ÖGB und AK. Seit 1. September 2018 sind diese einseitigen Bestimmungen in Kraft - zum Vorteil von profitorientierter Unternehmen, zum Nachteil der ArbeitnehmerInnen, ihrer Gesundheit, ihrer Mitbestimmungsrechte und ihrer Lebensqualität.

 

Rückfragen:
Reinhart Sellner, GÖD-Vorstandsmitglied, Handy 0676 3437521, reinhart.sellner@goed.at
Beate Neunteufel-Zechner, Manfred Walter, UGÖD-Vorsitzende, office@ugoed.at

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