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Mit Religion- oder Ethikunterricht ab 2020 ein "ethisches Fundament schaffen"

Bild:spagra
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Als "Alternative zum Kaffeehaus" nennt Bildungsminister Heinz Faßmann den Ethikunterricht. Und „es müssen jene erreicht werden, die keinen Religionsunterricht besuchen“. Der von der damaligen Bildungsministerin Gehrer eingeführte und seit über zwanzig Jahren erprobte Schulversuch Ethikunterricht, wird ab dem kommenden Schuljahr in allen AHS-Oberstufen und den Polytechnischen Schulen verpflichtend eingeführt, gibt Faßmann im Ö1-Journal bekannt. Die BMHS sollen ein Jahr später, die Unterstufe und die Volksschule in den kommenden Jahren folgen. Er habe jetzt die Stolpersteine überwunden. Er habe auch das Geld.

 

Der Ethikunterricht werde für all jene Schüler_innen verpflichtend sein, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Denn es sei das Ziel ein ethisches Fundament für die kommende Generation zu schaffen. Mit Religions- oder Ethikunterricht.

Zur Erinnerung: Faßmanns Vorgängerin, Sonja Hammerschmid (SPÖ) wollte Ethik als ein eigenständiges Unterrichtsfach für alle Schüler_innen einführen. Was von der ÖVP standhaft ideologisch bockig verhindert wurde. So wie seit der Gehrer&Schüssel Ära alle bildungspolitischen Vorhaben der SPÖ oder den Grünen.
ms

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