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Nach Ibiza-Desaster: Strache fordert Ethikunterricht für alle und Kurz Neuwahlen

Nach Ibiza-Desaster: Strache fordert Ethikunterricht für alle und sofort  Bild:spagra
Nach Ibiza-Desaster: Strache fordert Ethikunterricht für alle und sofort Bild:spagra

"Es war eine besoffene Geschichte, und ich war in einer intimen Atmosphäre", äußerte sich Strache zu dem heimlich in einer Villa auf Ibiza aufgenommenen Video.

 

Straches Lehrer*innen sind schuld ..

An allem seien ausschließlich seine Lehrer schuld. Zwar sei in seiner Schulzeit ab und zu in einzelnen Unterrichtsfächern, wie Deutsch, Mathematik, Leibesertüchtigung und Religion, über Ethiksachen geredet worden. Ihm fehlte aber ein eigenes Unterrichtsfach „Ethik“. Wie sich jetzt auf traurige Art und Weise zeigte, mimimiierte der Ex-Vizekanzler HC Strache.

Das sei auch der Grund, weshalb er bis zum jetzigen Zeitpunkt und sicher auch in Zukunft – zumindest so lange, bis ihn vielleicht ein brennender Dornenbusch die gefürchtete Erleuchtung bringe – nicht wisse, was an seinem Verhalten und seinen Aussagen verwerflich sei. Auch seine Parteifreunde könnten die Reaktionen in der Öffentlichkeit nicht nachvollziehen - mangels Unterrichtserfahrung in Ethik, nehme er an. Dass die linkslinke Dreckspresse so einen Tamtam wegen der „besoffenen Geschichte“ und seiner „intimen Atmosphäre" aufführte, wäre ihm ja egal gewesen, aber das allmächtige Kleinformat habe ihm zum Rücktritt geraten.

Ethikunterricht für alle und sofort
Er, Strache, sei doch durch und durch ein guter Mensch. Er liebe die Menschen, egal ob blond oder braun, da sei er sehr tolerant. Und deshalb fordere er zum Ende seiner politischen Karriere als Vizekanzler, Ethikunterricht für alle – und das besser heute als morgen. Wenn möglich noch vor den Neuwahlen. Damit die jungen Menschen nicht Gefahr laufen, so ein von Ethik und Moral entleertes Leben führen und Schicksal ertragen zu müssen, wie ....(Tränen, Hofer tröstet).

Wenn dir Gabaliers „Romeo und Julia“ ständig in deinem Ohr wurmt
Kanzler Kurz, mit dem Strache bis heute Mittag regierungsmäßig eine harmonische Partnerschaft lebte, hegte und pflegte, hatte sichtlich lange nachdenken müssen, wie er auf die aktuelle Situation reagieren soll. Den Antrag Straches, als Vizekanzler zurücktreten zu dürfen, hatte er dann doch angenommen. Sein Zögern, seine Unschlüssigkeit und sein Schweigen begründet der Kanzler damit, dass ihm ein Vertrauter HCs erzählt habe, dass ihm, dem Strache, an diesem Tag vor zwei Jahren auf Ibiza Volks Rock'n Rollers Romeo und Julia seit dem Frühstück in den Ohren säuselten. Das habe in seinem Ding zwischen den Ohren und den Beinen eine intime Atmosphäre erregt. Diesen Umstand gelte es zu berücksichtigen. Denn, „wenn dir Gabaliers „Romeo und Julia“ ständig in deinem Ohr wurmt und neben dir eine hyperreiche junge blonde Oligarchentochter sitzt, denkst einfach nicht mehr moralisch ethisch – egal ob eine Moral hast oder nicht, da bestimmt nur mehr dein tiefstes Inneres was tust und sagst, dann bist einfach so einfach wie du bist.“

 

Genug ist Genug

Auf die Nachfrage eines Journalisten, ob die unübersehbaren weiblichen Reize oder die Milliarden der Russin die Ursache für die sichtlich fatale Wirkung auf Strache war, meinte der Kanzler: „Wir haben es in den letzten zwei jahren geschafft, die illegale Zuwanderung erfolgreich zu unterbinden. Dass es sich beim Ibizatreffen um eine Ausländerin mit ausländischem Kapital handelt, ist eine schwerwiegende Sache. Genug ist Genug! Ich habe dem Bundespräsidenten Neuwahlen zum frühest möglichen Termin vorgeschlagen. Meine Wahlrede dazu können sie in ZIB1 um 19:45 mitverfolgen".

ms

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