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Frage 2 an die Politik: "Freunderlwirtschaft" oder faire Reihungskriterien für neue Lehrer*innen?

 Beabsichtigt Ihre Partei die weiter und weiter um sich greifenden Missstände bei der Anstellung der Lehrer*innen dauerhaft abzustellen und faire, vor allem aber überprüfbare Reihungs- und Anstellungskriterien zu schaffen?

 

Wird Ihre Partei dabei folgende Bedingungen erfüllen:

 

  • Bewertung der Bewerbungen entsprechend der Erfüllung der Anstellungserfordernisse!
  • Reihung, Aufnahme und Schulzuweisung der Ausgewählten nach objektiven, bedarfsgerechten, arbeitnehmerfreundlichen und überprüfbaren Kriterien primär durch die Bildungsdirektionen!

 

Die seit 2018 bestehenden Reihungsrechte der Schulleitungen bei Bewerber*innen für offene Lehrer*innenstellen zeigen bereits die befürchteten Entwicklungen: von offener und versteckter Freunderlwirtschaft bis zu dem Faktor, dass der Zufall immer größere Bedeutung für die Anstellung hat. Bewerber*innen mit Familiennamen, die im Alphabet weiter hinten liegen, haben weniger Chancen. Engagierte Schulleitungen, die sich ernsthaft um gerechte und standortgemäße Reihungen bemühen, haben zu wenig Personal, um die Aufgabe ohne Überarbeitung zu bewältigen.

 

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