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Aufschrei in Berlin: So kann man nicht unterrichten

Bild: Schulklasse. Autor: Wokandapix. Quelle: pixabay.com
Bild: Schulklasse. Autor: Wokandapix. Quelle: pixabay.com

Das Grenze des Erträglichen in der Bildungspolitik ist für eine Gruppe Lehrende, Schulbeamte und Lehrerbildner*innen in Berlin erreicht. Ihre Kritik entspricht in wesentlichen Punkten den Problemen in Österreich: Zu viele Aufgaben für die Lehrenden, zu wenig Unterstützungspersonal, zu viel ideologisches Herumexperimentieren.

 

Schüler*innen und Lehrkräfte wieder in den Fokus

Die Bildungspraktiker*innen entwarfen einen Maßnahmenkatalog und wandten sich mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit. Grundtenor: "Im Fokus müssten wieder die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte stehen, nicht zuerst ein ideologisch fixierter Glaube an bestimmte pädagogische Rezepte, die Befriedigung von Interessenvertretungen, die Sorge um den politischen Machterhalt oder gar um den eigenen Posten".

 

Weitere Kritikpunkte und Forderungen: Unruhe durch ständigen Methodenwechsel je nach Mode, Sicherung einer ruhigen, strukturierten Unterrichtsatmosphäre, gegen Überforderung der Lehrkräfte als Moderatoren und Sozialarbeiter, keine Notlösungen bei der Inklusion - sie gelinge nur bei Einsatz von ausgebildeten Sonderpädagogi*innen, mehr Studienplätze für Lehramt und Wiedereinführung der Verbeamtung als Anreiz in den Lehrberuf einzusteigen.

 

Quelle:“Lehrkräften gebührt Respekt”: Schulpraktiker schreiben Brandbrief zur Bildungskrise – und listen auf, was passieren muss" auf NEWS4TEACHERS.de Das Bildungsmagazin

 

Bildquelle: Wokandapix    auf Pixabay.com

 

 

 

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