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ÖLI-UG Kongress in Amstetten: Für eine gemeinsame, solidarische und demokratische Bildungszukunft

Bild von PS unter Verwendung der Grafik von Gerd Altmann auf pixabay.com
Bild von PS unter Verwendung der Grafik von Gerd Altmann auf pixabay.com

Mehr als 100 Teilnehmer*innen aus ganz Österreich und von allen Schularten haben sich zum alljährlichen viertägigen ÖLI-UG-Kongress und -Seminar in Amstetten versammelt. Es geht um die Umsetzung der ÖLI-Prinzipien in der österreichischen Bildungslandschaft.

 

Parteiunabhängig wollen wir zu einer demokratischen und solidarischen Schule und Gesellschaft beitragen, der Klimagerechtigkeit nicht wurschtegal ist. Unsere Ziele sind nach wie vor

  • die gleichberechtigte Mitentscheidung aller an der Schule Beteiligten auch über die Schulleitung - Wahl eines Schulleitungsteams auf Zeit
  • eine Schule, die mit genügend Mitteln ausgestattet ist, tatsächlich autonom über Klassen- und Gruppengrößen zu entscheiden, zum Wohl der Schüler*innen und nicht zum Wohl einer Mangelpolitik. Die verwendet das eingesparte Geld sowieso für persönliche und Partei-Bereicherung und lässt die Mehrheit für die Mehrung des Reichtums weniger zahlen.
  • eine Schule, die verstärkt das Verständnis für unser Zusammenleben und Klimagerechtigkeit, sprich unsere Einbindung in die Kreisläufe der Natur vermitteln kann, auch und vor allem außerhalb der Schulgebäude
  • eine für alle angenehme Lehrsituation, die die Lehrer*innen nicht als Nervenbündel und Burn-out-Geschädigte in die Frühpension treibt.
  • Genügend Unterstützungspersonal in die Schulen. Lehrer*innen sind keine Sozialarbeiter*innen oder Psychotherapeut*innen.
  • gemeinsames Lernen statt Separierung derer, die nicht so gut mitkommen, egal ob sie aus dem Ausland kommen oder dauernder Hilfe zur Bewältigung ihres Lebens bedürfen.
  • ein Lehrplan, der die Lehre unterstützt und nicht eine Überflut von Testungen mit sich bringt
  • eine Gewerkschaft, die tatsächlich demokratisch ist und sich nicht selbst eine schiefe Version von Demokratie zugunsten einer Fraktion bastelt.

Quelle der ursprünglichen Grafik: Gerd Altmann auf pixabay.com

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