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Handys in der Schule - Einigkeit über Einschränkung

Bild von Gerd Altmann von https://pixabay.com/
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Handys schränken Konzentrationsfähigkeit ein und stören den Unterricht. Deshalb soll die Benutzung in den Schulen eingeschränkt werden. Darin sind sich offizielle Vertretungen der Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen einig. Über konkrete Maßnahmen gehen die Meinungen auseinander.

 

Für bundesweite Regelungen und ein vollständiges Verbot tritt die Vorsitzende des Dachverbandes der APS-Elternvertretungen ein. Evelyn Kometter kann sich im Interview im Ö1-Mittagsjournal vorstellen, dass die Handys vor dem Unterrichtsbeginn von der Schulwart*innen eingesammelt oder in Spinden aufbewahrt werden sollen. Die Verwaltung der Handys sei nicht Aufgabe der Lehrer*innen.

 

Schulautonome Lösungen über die Schulordnung wollen Paul Kimberger, Vorsitzender der Gewerkschaft der APS-Lehrer*innen, und Vertreterinnen der Bundesschülervertretung. Kimberger setzt sich im " Ö1-Morgenjournal" für handyfreie Zonen samt Strafen in Übereinstimmung mit de Bildungsdirektor für Niederösterreich, Johann Heuras. Er sieht in den Handys einen Störfaktor, der auch die soziale Interaktion unterbinde.

 

Die Schüler*innen befürworten zwar klare Regelungen aber ebenso eine stärkere Einbindung des Mobiltelefones in den Unterricht. Dazu sollten die Lehrer*innen sich eben fortbilden, so die Schüler*innen im Ö1-Mittagsjournal.

 

 

 

Peter Steiner

 

Mehr zum Thema:

DerStandard: Lehrergewerkschaft fordert strengere Regeln für Handys an Schulen

 Ö1-Morgenjournal

Ö1-Mittagsjournal

 

Bild von Gerd Altmann von Pixabay

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Zoli aus den Bergen (Dienstag, 25 Februar 2020 10:18)

    Grundsätzlich wird Unterricht durch die Verwendung digitaler Medien und die dafür benötigten Instrumente, wie Tablett oder Smartphone nicht von vornherein besser.
    Ein Wenig- oder Nichtverwenden dieser Geräte impliziert nicht a priori schlechteren Unterricht.
    Lehrermenschen sind denkende Wesen und sollen in ihrem Umfeld Schule autonom entscheiden, wie stark sie diese Geräte in ihrem Unterricht brauchen, verwenden, zulassen oder verbieten wollen.
    Das Alter der Schüler macht einen erheblichen Unterschied, wie diese zusätzlichen Hilfsmittel den Unterricht unterstützen können. Dort wo es um BASICS geht, macht ein Smartphone in der Obhut des Lehrers absolut Sinn.

    An unserer NMS haben die Schüler*innen ihre Smartphones dabei, schalten diese vor Unterrichtsbeginn aus und legen sie in eine Box, die im Lehrerpult versperrt wird. Werden sie im Unterricht benötigt, werden sie ausgegeben und wieder zurückgelegt. Das funktioniert seit Jahren bestens und ist mit den Eltern abgesprochen.

    Ich sag meinen Kids immer: Wenn in der Klassen ein Händy scheppert, dann ist das höchstens meines. Die Schüler nehmen es mit Humor und meinen dann, sie bringen jetzt mein Händy in die Direktion und meine Eltern müssen es wieder holen.

    Ich bin dafür, dieses Thema der Autonomie der Schulen und dem Hausverstand zu überlassen.

  • #2

    Lehrer Lämpel (Freitag, 28 Februar 2020 22:02)

    War mein Kommentar so schräg, dass er nicht freigeschalten wurde?

  • #3

    Josef Gary Fuchsbauer (Freitag, 28 Februar 2020 22:39)

    Tut mir leid; ich hatte vergessen, auf Freischalten zu druecken.