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Elementar- und Sonderschul-Pädagog*innen: Ihr Schutzbedarf wird ignoriert und umgangen. Die ÖLI-UG protestiert energisch dagegen.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wie unüberlegt und unvorbereitet Faßmann, das BMBWF und andere Bildungsverantwortliche in die zweite Schulblockade hineinstolpern, zeigt sich einmal mehr an der (Nicht-)Berücksichtigung der Bereiche Sonderschule und Kindergarten. In beiden Bereichen gibt es keine Schließungen und statt Schutzmaßnahmen Ignoranz der Bildungsverantwortlichen.

 

Die ÖLI-UG fordert die Verantwortlichen energisch auf, ihrer Fürsorgeverpflichtung gegenüber ihren Angestellten und Arbeitnehmer*innen ernst zu nehmen. Wir protestieren gegen eine derart sorg- und gedankenlose Haltung.

 

KIGA-Personal: Als K2 eingestuft

Statt sich um den Schutz der Elementarpädagog*innen zu kümmern, gibt's wieder Tricksereien mit Begriffen. So gelten Elementarpädagog*innen nicht mehr als Kontaktpersonen 1. Grades (K1) sondern als K2. Geradeso als kämen sie nicht tagtäglich in direkten körperlichen Kontakt mit ihren Schützlingen (mehr Info über die GPA-djp: Beschäftigte in KIGAs müssen bei COVID-19-Erkankung in der Gruppe ohne Testung Dienst versehen)

 

Spezielle Situation der Sonderschul-Lehrer*innen ignoriert:

Die 287 Sonderschulen in Österreich bleiben geöffnet. Ein besonderer Schutz der Pädagog*innen ist nicht vorgesehen. Die Sonderschulen wurden im Stich gelassen! berichtet der ORF-Wien.

 

Wir erinnern an unsere Forderungen vom 25. Oktober 2020: Wo bleibt der Schutz von Sonderpaedagog*innen vor einer CoV-Infektion? Offener Brief an das Bildungsministerium.

 

Es wird Zeit zu gehen und die Arbeit jenen zu übergeben, die tatsächlich mit der Situation umgehen können, Herr Minister. Sie haben die Begriffstrickserei mit der Umdeutung der Corona-Ampel eingeführt und die Verantwortlichen für die KIGAs machen es jetzt nach. Zum Schaden der Pädagog*innen, der Kinder und der Jugendlichen.

 

Bildnachweis: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay


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