ÖLI-UG informiert: Schulbetrieb nach Semesterferien

Bildbearbeitung PSt: Schulöffnung ab 8. Februar. Bildnachweis am Ende der Seite
Bildbearbeitung PSt: Schulöffnung ab 8. Februar. Bildnachweis am Ende der Seite

Nun gibt es den Erlass des BMBWF GZ 2021-0.065.827 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗯𝗲𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗦𝗲𝗺𝗲𝘀𝘁𝗲𝗿𝗳𝗲𝗿𝗶𝗲𝗻 und die 𝗡𝗼𝘃𝗲𝗹𝗹𝗲 𝗱𝗲𝗿 𝗖𝗼𝘃𝗶𝗱-𝟭𝟵-𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝘃𝗲𝗿𝗼𝗿𝗱𝗻𝘂𝗻𝗴 (VO 56/2021). Die neuen Bestimmungen im Erlass  sind recht übersichtlich grau unterlegt dargestellt. In der Folge die wichtigsten Maßnahmen:

 

Von Gary Fuchsbauer und Hannes Grünbichler

 

In den Volksschulen findet wieder normaler Unterricht statt. Bedingungen:

  • Keine Teilnahme am Präsenzunterricht (oder Betreuung) ohne negativen Antigen-Test.
  • Mund-Nasen-Schutz-Pflicht im Schulgebäude außer in den Klassenräumen
  • Zwei Tests pro Woche auf Infektionen, nämlich Montag und Mittwoch vor Betreten der Klassenräume. Durchführung: Schulärzt*innen und/oder Klassenlehrer*innen bzw. eingeschulte Lehrer*Innen. Beim ersten Mal dürfen die Eltern in der Volksschule dabeisein.
  • Die Tests sind freiwillig. Allerdings: Wer Test oder MNS verweigert, darf nicht am Präsenzunterricht teilnehmen.
  • Lehrer*innen werden mindestens einmal pro Woche getestet

 

Mittelschulen bzw. Sekundarstufe 1 haben zusätzlich

  • Zwei-Tages-Schichtbetrieb (§34/3): Die Schüler*innen werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Gruppe A hat Montag und Dienstag Präsenzunterricht, Gruppe B Mittwoch und Donnerstag. In der folgenden Woche wird getauscht (Gruppe A hat MI - Do, Gruppe B MO - DI): "Die Schüler*innen sind in Gruppen einzuteilen, zweischen denen kein Wechsel stattfinden darf.
  • Der Freitag ist generell für das Lernen daheim und den "ortsungebundenen" Unterricht vorgesehen.
  • Ausnahme für den Freitag: Fachpraktischer Unterricht in Kleingruppen (max. 9 Schüler*innen laut Erlass BMBWF GZ 2020-0.748.656) möglich. Die Schüler*innen müssen am Freitag zusätzlich auf Corona getestet werden (BMBWF GZ 2021-0.065.827 §35/1).
  • An den Wochentagen ohne Präsenzunterricht sollen die Schüler*innen Hausübungen machen, üben und den Stoff vertiefen!
  • MNS auch in den Klassenräumen, sprich im gesamten Schulgebäude
  • Weiterhin Betreuung für Schüler*innen, die daheim nicht betreut werden können.

 

Oberstufenformen inkl. Sonderschulen: Fast alle Regelungen wie in der Volksschule und Sekundarstufe 1.

  • Statt einfachem MNS ist das Tragen einer FFP2-Maske im gesamten Schulgebäude für alle Pflicht!
  • Bei wöchentlicher Teilnahme an den Berufsgruppentests (siehe unten) und Vorlage eines negativen Testergebnisses können die Lehrer*innen statt FFP2-Maske einen MNS tragen.

 

𝗕𝗲𝗿𝘂𝗳𝘀𝗴𝗿𝘂𝗽𝗽𝗲𝗻𝘁𝗲𝘀𝘁𝘀

Lehrerinnen und Lehrer wird empfohlen, sich an den Berufsgruppentests zu beteiligen! Wir empfehlen am Freitag Arbeitsaufträge zu vergeben und diesen Tag dafür zu nutzen!

Laut MRV 45/13, Seite 4, Abs 2 sind die Testungen samt "An- und Abreise zum Test im Rahmen der Dienstzeit zulässig. Die Teilnahme an einem solchen Test darf für die einzelnen Bediensteten zu keinem Nachteil führen.“

 

𝗖𝗢𝗩𝗜𝗗-𝟭𝟵-𝗦𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇𝗶𝗺𝗽𝗳𝘂𝗻𝗴

Die Organisation erfolgt durch die Bildungsdirektion und die individuelle Impfbereitschaft ist in einigen Bundesländer bereits nach den Semesterferien an der Schule zu melden. Bitte meldet euch rechtzeitig. Die Bedarfserhebung ersetzt aber nicht die offizielle Anmeldung zur Impfung über die Bundesländer-Registrierungsplattform "ÖSTERREICH IMPFT!

 

Rückfragen gerne unter bmhs@oeli-ug.at

oder bei Gary (0680 2124358) oder Hannes (0650 9254988)

Bildnachweis: Bildbearbeitung PSt auf der Basis des Bildes von Harald Landsrath auf Pixabay

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Kommentare: 27
  • #1

    Sonja (Sonntag, 07 Februar 2021 09:07)

    Astra Seneca Impfstoff zu geringe Sicherheit für Schulpersonal

    Für Schulpersonal sollte auf Grund der weiterhin zu geringen Sicherheitsvorkehrungen zumindest der sicherste Impfstoff verwendet werden.
    Astra Seneca erfüllt Kriterien nicht, u.a. auch da der Impfstoff nur begrenzten Schutz bei Infektionen mit der brasilianischen Variante bietet.

  • #2

    Maximilian (Sonntag, 07 Februar 2021 18:02)

    Aufgrund der momentanen Infektionszahlen und Variationen des Erregers empfinde ich eine Schulöffnung am 8.02. als verantwortungslos und hätte mir etwas mehr Gegenwehr gewünscht! Impfung des Lehrpersonals und dann Öffnung der Schulen, wäre wohl der bessere Ablauf gewesen.

  • #3

    MF (Sonntag, 07 Februar 2021 18:29)

    Verantwortungslos, Planlos, Einsichtsresistent und eine Gefahr für die in den Schulen Anwesenden und deren häusliches Umfeld...also eh nicht anders als man es seit knapp einem Jahr von Fassmann und Netzer gewohnt ist..." Wäre froh wenn wir zumindest die Hälfte der Infizierten finden" soll der BM in einem Interview gesagt haben, damit ist alles gesagt, es ist keine Fahrlässigkeit mehr, es ist Vorsatz. Wenn der BM mit seinem "Sicherheitsnetz" fischen gehen müsste, würde er verhungern.

  • #4

    MF (Sonntag, 07 Februar 2021 18:58)

    NB ad VS: im letzten Fassmann Erlass steht" in Bezirken in denen ein hohes Infektionsgeschehen besteht, kann die Bildungsbehörde Maskenpflicht auch im Unterricht anordnen". Im Manual der corona Ampel Kommission vom 27.1.21 , einsehbar unter corona-ampel.gv.at liegt bei einer Inzidenz von 50 -100 ein hohes Infektionsrisiko vor, über 100 ein sehr hohes. Am 30.1. hatten 4 von 94 Bezirken eine Inzidenz von unter 50...vlt. sollte man mal die Bildungsbehörden anschreiben ob sie gedenken in diesen 90 Bezirken Maskenpflicht anzuordnen, und wenn nein welche anderen infektionsepidemiologischen Kriterien daher für diese Bewertung herangezogen werden

  • #5

    Sabine (Sonntag, 07 Februar 2021 21:17)

    Wir sind alle wütend und entsetzt über so viel Dummheit und Fahrlässigkeit. In der Klasse mit nichtsnutzigen Tests testen und womöglich die Eltern auch noch dabei haben. Dann bin ich wohl überfüllt, würde ich behaupten. Warum machen eigentlich die Eltern keinen organisierten Aufstand? Ist die Bequemlichkeit mehr wert als die Gesundheit der Kinder? Dass wir Lehrer keinen Pfifferling wert sind, dürfte jetzt jeder verstanden haben. Herr Fassmann, der Unfähigen, kommuniziert mit uns über die Medien wie mit zurück gebliebenen Volksschulkindern. Jeder Auftritt zum Fremdschämen.

  • #6

    Sabine (Montag, 08 Februar 2021 06:17)

    Schlagt einfach unter PIMS Syndrom nach. Diese covid Entzündungsfolgeerkrankung bei Kindern ist bekannt . Nur Herrn Fassmann wieder mal nicht. Die Symptome sind auch mir bei den Schülern bekannt. Viele erholen sich wochenlang nicht, sind sehr blass und antriebslos und sitzen die meiste Zeit nur etwas lethargisch herum.

  • #7

    Mario (Mittwoch, 10 Februar 2021 22:27)

    Die Schüler fragen sich, wieso sie nach einem negativen Coronatest bis zu 9 Stunden mit einer FFP2-Maske herumsitzen müssen?
    Weil's der "Ohrwaschl-Maturant" so will !
    In der Realität hängen die Masken schon sehr bald unter der Nase oder verrutschen komplett unters Kinn...

  • #8

    Martina (Mittwoch, 10 Februar 2021 22:47)

    Abgesehen von ein paar "Show-Klassen" für Krone, ORF & Co. funktioniert es in der Praxis ganz schlecht.
    In und vor den Klassen sitzen / stehen die SchülerInnen dicht gedrängt. Masken werden pro forma hochgezogen, wenn eine Lehrkraft vorbeikommt.
    Aber auch im Konferenzzimmer machen viele gleichzeitig "Masken-Pausen".
    Und die meisten KollegInnen schaffen es im Unterricht sowie nicht mit Maske raumfüllend zu sprechen. Sie müssen ständig die "Fetzen" verrutschen lassen oder daran herumfummeln, um nach Luft zu schnappen...
    Auch die Maske unter den Mund zu ziehen, wenn man vor der Tafel steht, hilft

  • #9

    Hannes Grünbichler (Donnerstag, 11 Februar 2021 08:00)

    ad #7:
    Die Masken müssen deswegen getragen werden, weil die Nasenbohrertests an den Schulen
    eben nur ein sehr „grobes Sicherheitsnetz“ sind. Allen muss bewusst sein, das ein Großteil der Infizierten eben nicht ins Netz geht, sondern durchschlüpft. Siehe auch https://orf.at/stories/3200084.
    Also nur "Testen" ohne Abstandhalten (2m) und Maske bzw. Lüften führt zu Ansteckungen.

  • #10

    MF (Donnerstag, 11 Februar 2021 10:35)

    Da sind wir aber bei den VS: kein Schichtbetrieb - somit kein Abstand möglich. Keine Maske am Platz. Und ein ungenauer Test. Was bleibt dann vom Fassmannschen Sicherheitsnetz noch über ???? Das müssen schon die "ganz dicken Fische sein" (frei nach Fassmann)...warum gibt es dort nicht zumindest das Schutzniveau der Sekundarstufe 1...sind alle dort weniger wert?? Scheint so...insbesondere die Kinder, ein Pädagoge kann sich mit FFP2 schützen, auch wenn es mühsam ist, wenn ihm das Fassmansche Fischernetz zu löchrig ist, 6 - 10 jährige können nicht über 5 Std Ffp 2 tragen, die normalen Masken erreichen aber nur eine gewisse Schutzwirkung, wenn sie von allen getragen wird ( Zurückhalten von Tröpfchen) als Eigenschutz für den Einzelnen bringen sie nicht viel. Man beachte auch die GenferPrävalenzstudie veröffentlicht im lancet: children aged 6 and older...hat similar seroprevalence, also im Vergleich zum Anteil an der Bevölkerung stecken sich Kinder im VS Alter genau so häufig an wie die Altersgruppe 25 -34

  • #11

    Sabine (Donnerstag, 11 Februar 2021 11:13)

    Warum sperren wir überhaupt komplett auf, wenn wir in 2 bis 3 Wochen so viele Fälle haben werden, dass wir wieder zusperren müssen . Bei uns sind täglich zig Tiroler zum Einkaufen im Salzburger Land obwohl die Mutation und Reisewarnung schon bekannt ist. Lockdown, wenn die Hälfte aller Schüler in der Schule ist, ist vielen lieber. DasTesten zu Hause auch. Meine Freundin meinte: Schule machte jahrelang die Kinder krank und jetzt macht die Kinder das Home schooling krank. Mich eigentlich der Herr Fassmann.

  • #12

    Maria (Donnerstag, 11 Februar 2021 13:31)

    In der Sonderschule sind die beeinträchtigten Kinder von der Maskenpflicht befreit, können keine Hygieneregeln einhalten und auch keine Abstände. In den letzten beiden Lockdowns hatten wir durchgehend Präsenzunterricht mit Nachmittagsbetreuung. Durch Quarantäne und Schwangerschaften anderer Kollegen mussten wir viele Stunden supplieren. Wir haben keine Pause mehr ohne Schüler, sind immer nur in der Klasse, abgesehen von 10 min am Schulhof bei gutem Wetter. Wir sollten die Ffp2 Maske bis zu 9 Stunden täglich aufbehalten. Es darf weder gesungen, noch geturnt werden. Stunden wurden aber deswegen nicht gekürzt. Durchschnittlich befinden sich 5 bis 9 Stunden 8 Personen (2 Lehrer, 6 Schüler) in einer ca.56m2 großen Klasse. So schaut der Alltag von uns Sonderschullehrern seit den Herbstferien 2020 aus...

  • #13

    Markus (Donnerstag, 11 Februar 2021 21:54)

    Kurz und Ascheberg sind völlig hilflos. Sie spielen die "Oberlehrer" und versprechen bei jeder Verschärfung und den wöchentlichen neuen Maßnahmen, dass alles unter "Kontrolle" ist.
    Nur,: keiner glaubt es mehr, keiner weiß was gilt, keiner nimmt sie ernst...

  • #14

    Wer? (Donnerstag, 11 Februar 2021 22:00)

    Wer ist "Ascheberg"? Markus, kannst du das erklären oder korrigieren und nochmal posten?
    "keiner weiß was gilt" scheint nicht zu stimmen. Und dass Kurz keiner ernst nimmt, stimmt den Umfragen nach nicht

  • #15

    Claudia (Freitag, 12 Februar 2021 14:30)

    Bitte keine Impfung mit dem unsicheren Impfstoff von AstraZeneca, besonders für ältere Lehrerinnen und Lehrer. Das führt zu noch größerer Unsicherheit und Gefährdung. Scheinsicherheit ist noch gefährlicher als die jetzige Situation. Da sich das gesundheitspersonal schon weigert, sollte dies auch die Lehrervertretung tun.

  • #16

    Markus (Freitag, 12 Februar 2021 21:49)

    *Anschober (very sorry ...die Rechtsschreibkorrektur hat bei #13 "Ascheberg" daraus gemacht....)

  • #17

    Babsi (Samstag, 13 Februar 2021 07:04)

    Ich überleg gerade. Wenn die Kinder in der Klasse ohne Mundschutz natürlich getestet werden und eines positiv ist ( was bei diesen Tests ohne Erkennung der Mutationen absichtlich fahrlässig tatsächlichfast gar nicht möglich ist) dann ist der Lehrer K2 weil er eine Maske getragen hat und kann munter weiter unterrichten und in verschiedenen Klassen arbeiten. Außerdem sind die Kinder 30 Minuten während der Testung in der Klasse, da man 25 Kinder zu zweit auch nicht schneller hinbekommt. Warum gehe ich eigentlich noch in die Schule? Und warum gibt es keinen Elternaufstand? Bei mir kommen alle brav zum Testen.

  • #18

    M (Samstag, 13 Februar 2021 10:38)

    Sind Lehrer verpflichtet die Pufferlösung bei jedem Schüler der Klasse in den Selbsttest zu tropfen?
    Wenn ja, ist eine Schutzausrüstung wie z.B. Handschuhe vorgesehen bzw. wie sieht es hier mit der Abstandregel aus?

  • #19

    Josef Gary Fuchsbauer (Samstag, 13 Februar 2021 12:22)

    Nach den Scheiben des BMBWF offenbar: ja. Es handle sich dabei nicht um eine im engeren Sinn medizinische Leistung an Schüler*innen und der Abstand von 1 m könne eingehalten werden und Handschuhe werden zur Vegügung gestellt. Wir haben gestern dem GÖD-Rechtsbüro und dem GÖD-Dienstrechtsreferenten das letzte Schreiben des BMBWF, in dem sie ihre eigenen Widersprüche gegen die CoVid-Schutzverordnung als lex specialis, das dem allgemeinen vorgehe (geringerer Abstand und weniger Maskenpflicht), interpretieren, mit der Bitte um rechtliche Prüfung gesandt. Leider ist dieses Schreiben nicht auf bmbwf.gv.at - ich kann es dir aber (mit unserem Schreiben an die GÖD) gerne mailen, wenn du mir an fuchsbauer@oeli-ug.at schreibst

  • #20

    Babsi (Samstag, 13 Februar 2021 12:57)

    Wie soll ich 1 m Abstand beim Eintropfen der Lösung halten, wenn meine Schülerinnen erst 6 oder 7 Jahre alt sind und die Tische sehr niedrig. Irrenhaus!!!!!! Medizinisches Personal trägt einen Overall und wir Lehrer dünne Plastikhandschuhe. Ich sollte am Montag gar nicht in die Schule gehen und die armen Kinder auch nicht. So einen Mist ohne Aufstand durchführen zu können spricht nicht für die Mündigkeit der Bürgerinnen und Bürger. Seit 12 Monaten dieses Affentheater und nichts dazu gelernt. Würde in der Schule das Aus bedeuten.

  • #21

    MF (Montag, 15 Februar 2021 09:33)

    https://depositonce.tu-berlin.de/bitstream/11303/12578/5/kriegel_hartmann_2021.pdf
    Relative Ansteckungswahrscheinlichkeit , in einer Schule ohne Maske im Raum bei Vollbelegung ist das Aerosolbedingte Risiko 4× höher, bei 50% Belegung ohne MNS doppelt so hoch im vgl. Zu 50% Belegung mit MNS. Auch in dieser Klasse ist das relative Risiko das 3 fache zu Einkauf mit MNS, dementsprechend ist bei Vollbelegung ohne MNS das Risiko ca das 12 fache zu Einkauf mit MNS. Aber in AT gibt es ja gsd Fassmanns Dicken Fische Test. Übrigens zeigen Daten aus UK (Nervtag) dass die Sterblichkeit und Risiko für schweren Verlauf bei B117 bis zu 70 % höher sein könnten (Mittelwert 40%) als bei wildtyp- virus

  • #22

    Babsi (Montag, 15 Februar 2021 16:22)

    Heute 164 Kinder getestet, Volksschule. Null positive. Und jetzt hätte ich noch eine Frage. Manche Schulen nehmen diese Schülertests als Lehrertest und tragen dann im Unterricht keine Masken, da sie ja (sowieso �) negativ sind. Ich dachte, wir Lehrer müssen uns offiziell in der Teststraße einem Schnelltest unterziehen? Bin gerade zu müde um alles durchzuführen. Vielen Dank

  • #23

    Gary (Montag, 15 Februar 2021 16:39)

    1. sind diese Tests so unsicher, dass sie eben NICHT als FFP2-Befreiung gelten;
    2. ist auch bei einem negativen Test in Teststraße oder Apotheke ein MNS zu tragen und es fällt nur die FFP2-Pflicht, aber NICHT die Maskenpflicht weg!!
    3. Die Maske darf ein*e Lehrer*in nur abnehmen, wenn das (zB wegen der Kommunikation mit Gehörlosen) unbedingt erforderlich ist.
    Aber dass es a) leider Kolleg*innen gibt, die die Bestimmungen nicht kennen (wollen), um sich dann guten Gewissens nicht daran zu halten, und
    b) Schulleiter*innen ebenso,
    ist traurige Wahrheit. Ebenso aber, dass es dem Virus, wenn es einmal in ausreichender Zahl in Aerosolen durch einen Raum saust, egal ist, warum jemand keinen Schutz verwendet. Noch lieber ist es dem Virus, wenn jemand die Atemluft aus einem Virusvermehrungsrachen barrierelos in den Raum verlaesst. Wir sind vor Monaten für das Wort Virenschleuder in einer Aussendung kritiisert worden. Bitte um bessere Vorschläge.

  • #24

    Babsi (Montag, 15 Februar 2021 17:20)

    Vielen Dank, werde das weiterleiten.

  • #25

    Babsi (Montag, 15 Februar 2021 17:24)

    Meinte natürlich, zu müde um alles durchzusuchen. Entschuldigung. Wir halten uns an die Auflagen FFP2 während des Tages und Testung im Kongress. Schönen Abend

  • #26

    MIKA (Montag, 15 Februar 2021 17:33)

    Hallo, ihr habt im letzten Posting auf dieser Seite eine Aussendung des BMBWF an die Gewerkschaft, derzufolge dass es nicht zulässig sei, in vollen Klassen zu unterrichten...Tja, bei uns (BMHS) aber offenbar schon...Wir haben einen wochenweisen Wechsel der kompletten Klassen und da sind sehr wohl Klassen dabei mit mehr als 30 Schülerinnen, die gemeinsam unterrichtet werden...also Abstand halten unmöglich!

    Also meine konkrete Frage an die Gewerkschaftsvertreter: Was stimmt jetzt? Ist das nun eh jeder Schule selbst überlassen, wie sie die Verordnung auslegt und das, was ihr da schreibt, nur eine nutzlose Empfehlung??? Oder gibt es diese Pflicht zur Trennung der Klassen in kleinere Gruppen tatsächlich und wenn ja, bis zu welcher Schüleranzahl maximal sind die Gruppen erlaubt??? Und bitte nicht wieder an die Personalvertretung verweisen, weil die tut auch nur, was die Leitung vorgibt! LG

  • #27

    Josef Gary Fuchsbauer (Dienstag, 16 Februar 2021 16:42)

    Liebe* MIKA! Die zitierte Aussendung der BMHS-Gewerkschaft beruhte nicht auf einem Schreiben des BMBWF "an die Gewerkschaft", sondern auf einem, das vom BMBWF an die Schulleitungen ging. Wenn sich diese nicht daran halten, gibt es mehrere Möglichkeiten, dass darauf reagiert wird:
    - Es könnte die Schulaufsicht (bis hinauf zum BMBWF) reagieren (wenn sie davon erfährt, zB mittels Dienstaufsichtsbeschwerde - die nicht im Dienstweg über den Schreibtisch des Betroffenen gehen muss).
    - Es müsste die Personalververtretung reagieren, weil die auf gem. PVG § 2 auf die Einhaltung der Gesetze, Verordnungen, Erlässe zu schauen hat. Und wenn diese das nicht tut:
    - Es kann jede Lehrperson
    1. die Personalvertretung auffordern, dieser ihrer Aufgabe nachzukommen und wenn diese es trotzdem nicht tut,
    2. an die die PVAB (https://www.oeffentlicherdienst.gv.at/moderner_arbeitgeber/dienstrecht/Personalvertretungsaufsichtsbehoerde.html) gem. PVG Par. 41 schreiben, damit sie diese Geschäftsführung des DA überprüft. Gerne bin ich bei der Ausformulierung behilflich (fuchsbauer@oeli-ug.at). Da die aktuelle PVAB für rasche Erledigungen bekannt ist und weil es durchaus sinnvoll ist, sich gegen eine "Personalvertretung, die tut auch nur, was die Leitung vorgibt" zu wehren, wäre wohl der Mut angebracht, das zu tun.