"Gut durchgeimpft - Fernunterricht bald vorbei!" Wie bitte? (Nicht nur) Vorarlbergs Pädagog*innen bestürzt über ministerielle Ignoranz!

Bild: Orientierungslosigkeit
Bild: Orientierungslosigkeit. PSt auf der Basis der Grafik von 1234hadar auf pixabay.com

BM Faßmann meint in der letzten seiner spärlichen Pressekonferenzen, die Lehrer*innen seien "gut durchgeimpft" und „glaubt an das Ende des Fernunterrichts“  (siehe Krone.at). Offensichtlich ist auch in diesem Punkt Vorarlberg weit weg von Wien. Ein Beitrag der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft UBG.

 

Angesichts der gerade explodierenden Infektionszahlen und der mittlerweile deutlichen Langzeitfolgen einer Corona-Infektion (sowohl bei Schüler*innen als auch Kolleg*innen: Konzentrationsstörungen, ständige extreme Müdigkeit, Leistungsabfall, Atemprobleme, neurologische Defizite) sind die Pädagog*innen bestürzt über die Ignoranz Faßmanns und Rüschers.

 

Es sollten doch die Multiplikatoren, die die Pandemie befeuern, ausgeschaltet werden. Stattdessen versucht man, das Problem wegzuignorieren und schickt die Lehrer*innen des Landes jeden Tag aufs Neue in Schulklassen der "Modellregion Vorarlberg", wo auch mit korrekt durchgeführten Nasenbohrertests maximal ein Drittel der tatsächlichen Infektionen erkannt wird.

 

So schaut`s aus, kurz und bündig.

ms

 

Bildnachweis: Bearbeitung PSt.  Bild von 1234hadar auf Pixabay

 


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Kommentare: 2
  • #1

    Sabine (Mittwoch, 31 März 2021 07:49)

    Warum gehen Pädagoginnen zur Astrazeneka Impfung? Ist der Druck der Regierung und der Umgebung so groß? Leider sind die zu Beobachtungen Nebenwirkungen im Kollegium stärker als gedacht. Alle liegen, statt sich von der anstrengenden Masken-geprägten Unterrichtszeit zu erholen, krank zuhause. Danke, lieber Dienstgeber. Der Fürsorgepflicht voller Hohn nachgekommen. Ich lasse euch impfen , aber in den wohlverdienten Ferien, mit Billig Impfstoff, und damit ihr in der Schule nicht ausfallt. Denn Beamte genießen eine Form der Leibeigenschaft. Ach ja, leider wirkt dieser Impfstoff nur schwach bei den Mutationen. Aber im Herbst bekommt ihr dann einen anderen. Wir sind immer für euch da. Und die Schäfchen lassen sich impfen und warten nicht auf den guten Impfstoff. Anteil der Frauen 70 Prozent. Ich mach mir Sorgen. Und lasse mich erst impfen, wenn ein ordentlicher Impfstoff zur Verfügung steht. Denn etwaige Impfschäden werden ja kategorisch verleugnet und sind somit nicht im Job anerkannt. Hört sich an, als würde ich in der Türkei leben. Wie heißt nochmal mein Bundeskanzler? Irgendwas mit O......, oder?

  • #2

    Markus (Freitag, 02 April 2021 09:31)

    Dem Dienstgeber ist nichts zu billig für die Lehrer/innen - schon bald wird es Sputnik für alle Lehrer/innen geben!

    Die Zahlungen von Arbeitgebern zur Abgeltung von Mehrkosten der Arbeitnehmer im Home Office von bis zu 300 Euro pro Jahr werden steuerfrei sein - aber die Lehrerschaft wird diese 300 Euro ganz einfach nicht bekommen!
    Und Distance-Learning wird dann einfach nur regional bei Bedarf angeordnet - viel zu kompliziert für eine österreichweite Überprüfung & damit kann man auch noch die paarhundert steuerlich absetzbaren Home-Office-Euro für die Lehrerschaft umgehen.

    Andere vernünftige Maßnahmen (Anmietung größere Räume, Ankauf von Luftfiltern) oder eine Ausstattung aller Pädagogen mit Notebooks, Software, Druckern & Scannern, Gratis-Internetzugängen etc. werden nach einem Jahr Pandemie noch nicht einmal überlegt, obwohl jeder annehmen kann, dass sich die Situation in der nächsten Zeit nicht verbessern wird.

    Unsere Hilflos-Regierung konzentriert sich da lieber auf das Sammeln von Parteispenden, die Versorgung der "Familie" mit lukrativen Posten und das Ruhighalten der Boulvardpresse...