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KREIDEKREIS 05/21: Architektur und Lernen, Schule im "Corona"-Herbst und selbstbewusste Lehrer*innen

Titelblatt des KREIDEKREIS als E-Paper
Titelblatt des KREIDEKREIS 05/21 als E-Paper

Vielfältig wie eine Frühlingswiese und mindestens so frisch wie der Morgentau - das ist der neue KREIDEKREIS 05/21, diesmal als elektronische Ausgabe und hier zum Download: KREIDEKREIS 05/21

 

Die Themen:

  • Architekturtage zum Thema "Architektur und Bildung"
  • Warum sich die Schulen jetzt schon auf den kommenden ("Corona"-)Herbst vorbereiten sollten
  • Arbeitszeitverkürzung im Öffentlichen Dienst seit 46 Jahren überfällig
  • Österreich braucht selbstbewusste Lehrer*innen
  • Digitalisierung im Schulbereich
  • Bildung und Verschwörungstheorien - Gastkommentar von Univ.-Prof. Bernd Hackl
  • Rechtsinfo und vieles mehr.

Zusätzlich der ÖLI-UG-Jahreskalender für das Schuljahr 2021/2022 zum Download  und in verschiedenen Versionen - ein unverzichtbarer Wegweiser durchs nächste Schuljahr:

 

Kreidekreis-Kalender 21/22
Kreidekreis-Kalender 21/22

 


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Kommentare: 3
  • #1

    Maria (Dienstag, 15 Juni 2021 06:30)

    Was haltet ihr von Masterlehrgang Schulqualität Management? 2250 Stunden für 90 ETCs. Man kann ja die Schulleitung ab 2023 nur mit dieser Ausbildung übernehmen? Bis jetzt bräuchte man ja entweder Partei Beziehungen oder Glück mit Hearing oder nicht einmal das. Sind diese neuen Anforderungen nicht maßlos überzogen?

  • #2

    Josef Gary Fuchsbauer (Dienstag, 15 Juni 2021 07:09)

    Gem. Abs. 2 in https://www.jusline.at/gesetz/bdg/paragraf/207h ist derzeit in den ersten viereinhalb Jahren einer Schulleitungstätigkeit (auch AV, FV) der "Schulmanagementkurs – Berufsbegleitender Weiterbildungslehrgang" erfolgreich zu absolvieren, damit nach 5 Jahren eine Weiterbestellung (auf Dauer) erfolgen kann. Ab 2023 muss schon vor der Bewerbung um eine Leitungsstelle ein Drittel dieser Ausbildung absolviert sein. Allerdings sieht das Gesetz 60 ECTS für den Schulmanagementkurs und damit 20 ECTS vor der Bewerbung vor. Und es gibt derzeit Überlegungen, die Jahreszahl 2023 zu verändern, weil nicht genug Angebote dieses Weiterbildungslehrgangs bestehen, sodass ihn wirklich alle Interessent*innen besuchen können.
    Der ab 1.1.2023 gültige Text von von BDG § 207h, Abs. 2
    ( https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1979/333/P207h/NOR40206358 ): "Die Inhaberin oder der Inhaber der Leitungsfunktion ist verpflichtet, binnen vier Jahren und sechs Monaten den Hochschullehrgang „Schulen professionell führen“ im Gesamtumfang von 60 ECTS erfolgreich zu absolvieren. Auf diesen Hochschullehrgang können Ausbildungen oder Lehrgänge angerechnet werden, soweit sie gleichwertig sind und dies im Hinblick auf die Ziele des Hochschullehrganges „Schulen professionell führen“ zweckmäßig ist; auch die gänzliche Anrechnung ist zulässig."
    Die ab 2023 gültige Version von BDG § 207e, Abs. 2, lit. 2
    (https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1979/333/P207e/NOR40197744) fordert als Bewerbungsvoraussetzung auch "den ersten Teil (20 ECTS) des Hochschullehrganges „Schulen professionell führen“ oder eine inhaltlich gleichwertige Ausbildung erfolgreich absolviert zu haben,"
    Als Personalvertreter auf Bundesebene höre ich leider in der Beratung immer wieder von Schulleitungspersonen, denen vermutlich so eine Ausbildung fehlt. Ob die neuen Anforderungen sinnvoll sind, wird sich zeigen.

  • #3

    Maria (Dienstag, 15 Juni 2021 19:11)

    Vielen lieben Dank für die fundierte Antwort. Ich habe in meinem Umkreis auch etliche Personen, die sogar ohne Hearing die Position in den letzten 4 Jahren bekommen haben. Darum finde ich das Ausmaß vorüber 2000 Stunden schon sehr aufwendig. Meine jungen Kolleginnen sind Professor mit Titel. Warum weiß auch keiner. Nur kommen wir einfachen Lehrerinnen da ganz schön ins Hintertreffen.