Aktuelles Dienstrechtsskriptum als Download

 

 

News Archiv 2013 ab 11. - 12.

 

 

 



Abg. Tamandl (ÖVP)
Abg. Tamandl (ÖVP)

RE:AW:Lehrer/innendienstrecht

Wilfried Mayr an Frau Abg. Gabriele Tamandl

 

Sehr geehrte Frau Abgeordnete,

Erst einmal danke ich für Ihre Antwort, und auch für Ihre Ausführungen!
Eine so klare Positionierung bin ich normalerweise von Abgeordneten der Koalitionsparteien nicht gewohnt, und die Ihre ist somit für mich eine Wohltat. Danke! Ich vermute daher, Sie haben davor den Inhalt des "Neuen LehrerInnen-Dienstrechts" tatsächlich gelesen und mitgedacht. Wenn Sie aber schreiben, ...
--> weiter lesen 

Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) ist "Im Journal zu Gast" bei Stefan Kappacher

Mittagsjournal, 21.12.2013:

 

Eigentlich nicht wirklich etwas Neues, dafür viel Dosenpolitparolen und große Wissenslücken:

 

So will die neue Unterrichtsministerin den Schulen die Möglichkeit bieten, in den ersten drei Schulstufen auch andere Leistungsbeschreibungen als Noten heranzuziehen: " Noten bei den Kleinen abschaffen, das kann Wirklichkeit werden, wenn die Schulen das wollen."

Weiß sie wirklich nicht, dass diese Möglichkeit schon lange existiert und deshalb schon seit vielen Jahren an vielen Schulen passiert?

 

So wünscht sich die neue Unterrichtsministerin dass 80 % der Neueintretenden in der Übergangszeit von der alten zur neuen Regelung (2014 bis 2019) für das neue Lehrerdienstrecht entscheiden. Dafür müsse sie aber viel werben, das wisse sie, so Heinisch-Hosek.

Ist das nun das Eingeständnis, dass das neue Dienstrecht für 20 % völlig inakzeptabel ist und bei den anderen noch viel Werbung erforderlich sei? Werbung wie Österreich, heute, Kronenzeitung und die letzten Ausgaben des profil an PHs und Lehramts-Unis verteilen?

Link zum ORF-Artikel   

Die Affäre profil und

Ein Kabarett: Advent 2013

Die größte Geiselhaft der Welt

 

Von Christoph Trattnig

 

Wer es gern kabarettistisch mag und über das Lehrer/innenbashing auch lachen kann, der/dem empfehle ich die Texte meines Kollegen Christoph Trattnig.

 

Auf den ersten 14 Seiten analysiert er durchaus launig die profil-Artikel der letzten Wochen zu diesem Thema und ab Seite 15 wird es 24 Seiten lang kabarettistisch. Erinnert ihr euch an den Stoascheißakorl aus Haders Privat? Dort geht's nun weiter.

 

Besinnliche und fröhliche Weihnacht und möge 2014 für uns anders werden als 2013!

 

Wünscht euch euer ÖLI-Bundeskoordinator

Josef Gary Fuchsbauer

 

Die Affäre profil

I) Das Staunen

Manchmal macht es wenig Sinn, rational zu bleiben. Wenn alles emotional ausufert, dient das Kabarett als geeignete Stilart, um den Betroffenen das emotionale Ausufern als Spiegel vorzuhalten und es maßlos zu übertreiben. Die Sprache in manchen Medien Österreichs (Krone, Österreich, heute) ist auf maßlose Weise ausgeufert.

Das war Kriegsrhetorik, schlimmste Verhetzung und Verleumdung, ärger als Mobbing. Dass die Sprache in profil so ausgeufert ist, als sei man gerade in einen brutalen Wettbewerb mit den Boulevardmedien um den letzten Leser, die letzte Leserin Österreichs getreten, das hat manche doch etwas erstaunt, andere erstaunt schon längst nichts mehr.

Die staunen aber auch nicht mehr, wenn das Christkind kommt.

….. mehr auf http://www.oeli-ug.at/GeiselhaftKabarett.pdf

Liebe Freundinnen und Freunde von der ÖLI-UG!


Ich möchte euch für das ablaufende Jahr aufrichtig danken, es war wirklich eine Freude mit euch zu werken!
So eine bunte Truppe mit diesem respektvollen Umgang untereinander und diesem Gemeinschaftsgefühl würde man nicht für möglich halten, wenn man's nicht selber erleben darf.
(Ich möcht es aber auch nicht verschreien!)

 

Ich wünsche uns allen und allen, die wir lieben, genussvolle Feiertage, Gesundheit, Erholung und ein zwar sicher anstrengendes, dafür aber mit Erfolg gekröntes Jahr 2014!
Euer Wilfried Mayr

Lehrer - die neuen Helden der Arbeit

Kommentar | Olja Alvir

Der Standard 18. Dezember 2013, 13:17

….. "Was ist denn für euch bitte das große Problem daran, einfach zwei Stunden mehr zu arbeiten?" Diese Frage können sich momentan viele (angehende) Lehrer anhören. "Was ist denn für euch die große Genugtuung, wenn wir es tun?", ist bisher der beste Konter, den ich gehört habe.

-> zum Artikel

Lehrerdienstrecht: Widerstand geht weiter


Gewerkschaft mit Bürgerinitiative für Aufhebung des Gesetzes

Genügend Unterschriften von BMHS-Lehrer/innen bereits bei Demo gesammelt

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OTS-Bürgerinitiative gg NLDR.pdf
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Protest in Bregenz gegen die neue Regierung und ihre Bildungspolitik.

 

Lehrer: "Wir schießen die neue Regierung auf den Mond!"

 

“Wir bestatten die Bildungspolitik im See und schießen die neue Regierung auf den Mond”: So lautete am Mittwoch der Protestruf der Unabhängigen Bil­dungsgewerkschaft und der Vorarlberger Lehrer-Initiative in Bregenz.

--> "Verabschiedungsede"

--> Vorarlberg heutre

--> VOL.at


Wir danken euch für ablehnendes Abstimmungsverhalten beim "Neuen LehrerInnen-Dienstrecht"!

Mit "Nein" stimmten die Abgeordneten:

Alm, Aslan; Belakowitsch-Jenewein, Bösch; Darmann, Deimek, Dietrich, Doppler; Franz, Fuchs; Gartelgruber, Glawischnig-Piesczek; Hable, Hackl Heinz-Peter, Hagen, Haider, Hauser, Höbart, Hübner; Jannach, Jarmer; Karlsböck, Kassegger, Kickl, Kitzmüller, Köchl, Kogler, Korun, Kunasek; Lausch, Lichtenecker, Lintl, Loacker, Lugar Robert; Maurer, Meinl-Reisinger, Mlinar, Mölzer, Moser, Mückstein, Mühlberghuber, Musiol; Neubauer Werner; Pilz, Pirklhuber, Pock, Podgorschek; Rauch Walter, Riemer, Rosenkranz Barbara, Rosenkranz Walter, Rossmann; Schatz, Schellenbacher, Schenk, Scherak, Schmid Gerhard, Schmid Julian, Schrangl, Schwentner, Stefan, Steger, Steinbichler, Steinhauser, Strolz; Themessl; Vavrik, Vetter, Vilimsky; Walser, Weigerstorfer, Willi, Windbüchler-Souschill, Wurm Peter; Zanger, Zinggl.  WM

40.000 Menschen demonstrieren für den öffentlichen Dienst: "Wen das nicht beiendruckt, der hat kein Herz"

Pfeifkonzert gegen Regierung

Neugebauer: „Es wäre gescheit, ihr zieht euch warm an!“

Heute Mittwoch haben am Nachmittag über 40.000 öffentlich Bedienstete auf dem Ballhausplatz gegen die stockenden Gehaltsverhandlungen und gegen das gestern im Nationalrat beschlossene Dienstrecht für Lehrer/innen demonstriert.

Eine eindrucksvolle Großdemo, die die Bundesregierung wohl kaum ignorieren kann. „Wen das nicht beeindruckt, der hat kein Herz“, meinte Neugebauer.

Ein besonders lautes Pfeifkonzert wurde angestimmt, als das Thema neues Dienstrecht für Lehrer/innen zur Sprache kam.

-- siehe auch ORF News.

Aktueller Streik- und Protestkalender

DA MUSS MAN HIN …

Mittwoch, 18.12.13

Wien: 14:30 (14:00) Uhr am Ballhausplatz

Bregenz: 17:00 Uhr Hafen/Molo

Beschluss zum neuen Lehrer/innendienstrecht

Eine Medienberichtszusammenstellung

 

Am Dienstagabend, 17.12.2013 wurde im Nationalrat das stark umstrittene Dienstrecht für Lehrer/innen beschlossen. Alle Oppositionsparteien stimmten gegen das neue Gesetz, das in den nächsten Jahrzehnten der Kollektivvertrag für die Lehrer/innen sein soll. Das wünscht sich zumindest die neu angelobte Regierung. Gegenwind erfährt die Regierung nicht nur im Nationalrat, sondern auch durch Protestierende Menschen auf der Straße. So wir morgen Mittwoch nicht nur eine Großdemonstration in Wien (erwartet werden 40.000 Teilnehmer) abgehalten sondern auch in den Bundesländern finden Protestveranstaltungen statt, wie in Vorarlberg, in der die Bildung im Bodensee bestattet wurde und die Regierung mit einem fulminanten Klangfeuerwerk die Regierung auf den Mond geschossen wurde.

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Dienstrecht beschlossen17122013-Medienbe
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Demonstrationstag am Montag in

Wien und Graz

 

Der Protest gegen das neue Lehrer/innen – Dienstrecht reißt nicht ab. Heute demonstrierten an die 2.000 Junglehrer trotz eisigen Temperaturen in Wien. 1.400 Teilnehmer folgten dem Ruf der „Initiative für ein faires LehrerInnendienstrecht“. Auch in Graz sind mehr als 600 Personen gegen das neue Dienstrecht für Lehrer/innen, das morgen im Nationalrat beschlossen werden sollte, auf die Straße gegangen.

Tenor der Parolen der Demonstrant/innen war: „Sparen auf Kosten der Begabten in diesem Land“ , „Bildungsqualität statt Sparpaket“, „Bei den Banken wart ihr fix, für die Bildung tut ihr nix“ und „Wer bei der Bildung spart, der will einen Deppen-Staat“.

Am Mittwoch folgt eine Großdemo in Wien.

Ebenfalls am Mittwoch organisiert die VLI und UBG in Vorarlberg für alle, die nicht nach Wien fahren konnten/wollten, einen ganz besonderen Demoinvent mit dem Motto: „Wir bestatten die Österreichische Bildungspolitik im See und schießen die neue Regierung auf den Mond

Geburtstagswünsche

 

Sehr geehrte Frau Ministerin!

 

Wir sind zwar oft nicht einer Meinung. Dies soll allerdings nicht daran hindern, dass ich Ihnen hiermit alles Gute zum 52. Geburtstag wünsche.

Ich wünsche Ihnen und der Bildung in Österreich, dass die nächsten Jahre erfolgreich für Sie sein mögen.

Denn eine Bildungsministerin wird wohl nur glücklich sein, wenn sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Schülerinnen und Schüler optimal motivieren kann, indem sie ihnen beste Bedingungen schafft.

 

In diesem Sinne haben wir schon im Vorhinein eine Antrittsrede für Sie geschrieben, die Sie gerne verwenden dürfen - siehe Seite 1 im Kreidekreis 09-2013 oder auf --> Antrittsrede Ministerin.

 

Herzliche Grüße

Josef Gary Fuchsbauer

Demoberichte .....

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Aktueller Streik- und Protestkalender

DA MUSS MAN HIN …

Montag, 16.12.13

Graz: 15 - 17 Uhr (von der Oper zum Landhaus)

Wien: 17:30 Uhr (vom Schottenring zu Ballhausplatz)

Mittwoch, 18.12.13

Wien: 14:30 (14:00) Uhr am Ballhausplatz

Bregenz: 17:00 Uhr an der Molo

UBG und VLI - Veranstaltung:

Wir bestatten die Österreichische Bildungspolitik im See

und

schießen die neue Regierung auf den Mond

Alle Lehrer/innen, Schüler/innen und sonstigen politisch interessierten Menschen, denen die Österreichische Bildungs- und Gesellschaftspolitik (schon lange) endgültig reicht und all jene, die am Mittwoch nicht an der Demo in Wien teilnehmen können, laden wir recht herzlich zur feierlichen Seebestattung der Österreichischen Bildungspolitik und zum Start der Rakete, mit der wir die neue Regierung auf den Mond schießen, ein.

Eine Bundesregierung, für die die Bildung, die Wissenschaft, die Sozialpartnerschaft und das Sozialsystem nur lästiger Ballast ist, wollen wir nicht. Dieser Protest soll zeigen, dass wir weiter kämpfen, bis wir wieder eine Regierung haben, die wieder Politik für die Menschen macht.

 

Einen tollen Demoevent wünscht uns die Österreichische Lehrer/innen Initiative - Unabhängige Gewerkschafter ÖLI-UG

 

Mittwoch, 18. Dezember 2013 17:00 Uhr Bregenz, an der Molo

 

Programm:

Seebestattung der alten Bildungspolitik

Raketenstart mit Klangfeuerwerk und Video

Anschließend stoßen wir mit Glühwein auf die Rettung Österreichs an

Eintritt frei

Wir freuen uns auf euer Kommen

Gerhard Rüdisser (UBG) - Gerhard Pusnik (AHS) - Manfred Sparr (BMHS) - Walter Moosbrugger (APS) - Klaus Trenker (BS) - Ingrid Scharf (APS-UBG)

Bundesdienst Gehaltsverhandlungen 2014:

 

Die Löhne der öffentlich Bediensteten sind keine Budget – Rücklage für irgendwelche Budgetnöte, wie z.B. „Finanzfilzmarode“ Pleitebanken!

 

Auch in der 5. Verhandlungsrunde wurde keine Einigung erzielt. Das Angebot der Regierung mit 1,6% (Faymann spricht von 1,7%) sind aber weit von der geforderten Inflationsrate (2,33 %) entfernt.

 

Es geht darum, den öffentlich Bediensteten nach Abschlüssen deutlich unter der Teuerungsrate bis hin zu Nulllohnrunden, zumindest im nächsten Jahr die Kaufkraft zu erhalten. Zumal die bisher für 2014 abgeschlossenen Gehaltsverhandlungen (Metaller usw.) eine Erhöhung über der Inflationsrate vorsehen.

 

Kommentar von Gary Fuchsbauer: Die spezielle Pointe kommt vom Bundeskanzler, der kein Problem darin sieht, sich erst später über die Gehaltserhöhung zu einigen: "Man habe die Anpassung auch in früheren Jahren schon mit Februar oder März wirksam werden lassen." Wirksamwerden im März spart schließlich ein Sechstel der dann beschlossenen Erhöhung für 2014 gleich wieder ein.

 

Mindestens 2.5% und wir wollen nichts mehr von der Streichung eines Biennalsprungs hören.


Protestkundgebung in Graz

Initiative für eine qualitätsvolle Bildung für ALLE

Steirischer LehrerInnen gegen das neue Lehrerdienstrecht

*Protestmarsch gegen das bildungsfeindliche Dienstrecht!*

Montag, 16. Dez. 2013, 15 - 17 Uhr

14:45 Treffpunkt vor der Oper (Seite Opernring)

15 Uhr Beginn der Auftaktkundgebung

15:30 Beginn des Protestmarschs (Eisernes Tor bis zum Landhaus)

16 – 17 Uhr Abschlusskundgebung vor dem Landhaus

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Protestkundgebung in Graz

Initiative für eine qualitätsvolle Bildung für ALLE

Steirischer LehrerInnen gegen das neue Lehrerdienstrecht

*Protestmarsch gegen das bildungsfeindliche Dienstrecht!*

Montag, 16. Dez. 2013, 15 - 17 Uhr

14:45 Treffpunkt vor der Oper (Seite Opernring)

15 Uhr Beginn der Auftaktkundgebung

15:30 Beginn des Protestmarschs (Eisernes Tor bis zum Landhaus)

16 – 17 Uhr Abschlusskundgebung vor dem Landhaus

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Großdemonstration in Wien am 18.12.2013 um 14.30 Uhr Ballhausplatz Wien

Treffpunkt 14.00 Uhr

Kaufkraft stärken! Sozialen Dialog erhalten!

 

Bitte beachte auch: Schon vor dem Mittwoch gibt es einen Montag - Treffpunkt 17:30 Uni-Rampe:
Demonstration für ein faires, demokratisches LehrerInnen-dienstrecht ohne Arbeitszeiterhöhung und gegen die Zustimmung der neu gewählten NR-Abgeordneten am 17.12. zum Sparpaket der alten Regierung.
Glück auf – bitte weitersagen + selber kommen!
Reinhart Sellner

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IFLD:

Aufruf zur Demonstration am 16. Dezember!

Ausgangs- und Treffpunkt ist 17.30 Schottentor, Unirampe.

IFLD Forderungen:

-> die ausreichende Finanzierung des Schul- und Bildungs-systems ->ein neues PädagogInnendienstrechts -> mehr Zeit für den Berufseinstieg und den berufsbegleitenden Master-Abschluss – keine Überforderung, kein Burnout für JunglehrerInnen! -> mehr Zeit für jede Schülerin und jeden Schüler, für individuelle Förderung und Beratung – keine zusätzlichen Klassen, keine Erhöhung der Unterrichts-verpflichtung -> eine Arbeitsplatzbeschreibung, die alle Tätigkeiten, die der Lehrberuf tatsächlich umfasst, genau definiert, all diese Arbeiten anerkennt und entsprechend abgilt, anstatt bloß die Unterrichtsstunden zu zählen.

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LehrerInnendienstrecht im Verfassungsausschuss:

SPÖ und ÖVP ziehen bildungs- und arbeitnehmerInnenfeindliches Sparpaket durch.

Reinhart Sellner

Entschließungsantrag für Neuverhandlung, Jahresarbeitzeitmodell statt Arbeitszeiterhöhung werden von den Regierungsparteien abgelehnt.

Als Vertreter der parteiunabhängigen LehrerInnen in der GÖD hab ich mein Statement und meine Anfragebeantwortung jeweils mit einem Appell an alle Abgeordneten beendet, insbesondere an die GewerkschaftsfunktionärInnen Katzian, Oberhauser, Wimmer und Muchitsch, und an die Bildungsbewegten unter ihnen: Sie sollen der neuen Regierung die Chance für neue sozialpartnerschaftliche Verhandlungen geben und am 17. Dezember im Plenum des Nationalrates den nur unzureichend nachgebesserten Dienstrechtsentwurf der alten Regierung ab lehnen.

... weiter lesen

Hearing des Verfassungsausschusses, 12.12.13

zur Gesetzesnovelle Pädagogischer Dienst - „LehrerInnendienstrecht NEU“

Reinhart Sellner,

parteiunabhängiger Gewerkschafter in der GÖD

Mitglied der ARGE LehrerInnen der GÖD und des ÖGB-Arbeitskreises Bildung

 

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RSellner-VerfassungsausschussHearingLehr
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Zentralmatura: Welche Reife prüft sie?

Von Ludwig Laher - Der Standard 14.12.13 Album 12:

 

Standardisierung, Objektivierung und Vergleichbarkeit, diese Modebegriffe halten die Schule auf Trab. Da wird getestet und gerankt, was das Zeug hält, Kompetenzen sind hui, Wissen ist pfui.

 

Zusammenhänge spielen in diesem Zusammenhang eine untergeordnete Rolle, Kreativität kann man bei den meisten Testverfahren, allen voran bei der Zentralmatura, vergessen.

Ludwig Laher
Ludwig Laher
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Die 124 Seiten von WERNER+MICHAEL

Erfolgreich? Österreich.

Arbeitsprogramm der österreichischen Bundesregierung für die Jahre 2013 bis 2018 ?

Themen: Zusammenarbeit der beiden Regierungsparteien - Wachstum und Beschäftigung für Österreich - Österreich fit für die Zukunft machen Seite - Bildung, Wissenschaft, Kunst und Kultur, Frauen - Länger gesund leben und arbeiten - Österreich in Europa und der Welt - Sicherheit und Rechtsstaat - Staatsreform und Demokratie - Finanzen

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Karlheinz Töchterle rechnet mit der ÖVP (Spindelegger) ab.

Es hat zwar lange gedauert (2 Jahre) und die klaren Worte kommen leider zu spät.

Trotzdem ein lesenswerter Artikel.

 

EMPÖRUNG ÜBER AUS FÜR EIGENES WISSENSCHAFTSMINISTERIUM

 

"Vielleicht sitze ich hinten auf dem Lindner-Bankerl"

Ex-Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle über die "brutale" Entsorgung seines Ressorts, schwarze Machtstrukturen und die erste Gelegenheit, bei der er, der Noch-immer-Stoiker, gegen die Linie der ÖVP stimmen wird. Mit ihm sprach Lisa Nimmervoll.

DerStandard 14.12.13 S8

Noch ein Artikel zum Thema:DiePresse

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Mehr Artikel zum Thema:

DiePresse1

DiePresse2


 

Petition:

 

FÜR EIN EIGENES MINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG

 

Alles tun, damit diese Regierung das bekommt, was sie verdient …

 

KEIN BESTAND

 

Ein guter Vorschlag einer Kolleg/in: Mail an BP Fischer

An heinz.fischer@hofburg.at

Sg. Herr Bundespräsident Dr.Fischer!

Bitte sehen Sie nicht weg- schließlich liegt es in Ihrer letzten Verantwortung, ob diese Regierung angelobt wird oder nicht.

Täglich gehen in Österreich Menschen auf die Straße (Lehrerdienstrecht, Zentralmatura), morgen kommen die Beamten dazu, die Studenten (ÖH), Professoren der Universitäten, usw.

Das Wissenschaftsministerium gibt es nicht mehr, mit Töchterle wurde der in Österreich am meisten geschätzte und intellektuell ernst zu nehmende Politiker abserviert. Weil er gewagt hat, nicht gänzlich parteikonform sondern kritisch zu sein? (siehe unter anderen "Lehrerdienstrecht")

Sie sagen: "eine Regierung, die für Österreich das Beste will" (ZiB 2)

Das kann nicht diese Regierung sein! 

Eine Online-Abstimmung von "Die Presse" gibt es bereits eine 80 %ige Ablehnung dieser Koalition:

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1504192/Tochterle_Mehr-konnte-ich-fur-die-OVP-nicht-tun

Können Sie wirklich verantworten, diese Regierung gegen so viel Widerstand anzugeloben?

Neuwahlen wären in der derzeitigen Situation die für Österreich beste Lösung.

Ich appelliere an Ihre Klugheit, Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihren Mut.

Mit freundlichen Grüßen,

Mag. Monika ....

EINLADUNG zur DEMONSTRATION 

16. Dezember 2013

SCHOTTENTOR, UNIRAMPE

 

Die Initiative für ein faires LehrerInnendienstrecht (IFLD) ist ein Zusammenschluss von JunglehrerInnen, UnterrichtspraktikantInnen und Lehramtsstudierenden. Mittlerweile haben sich weitere Mitglieder der Gesellschaft angeschlossen: erfahrene und pensionierte LehrerInnen, Eltern, zukünftige Eltern - ÖsterreicherInnen mit verschiedenen politischen Einstellungen, für die Bildung einen unermesslichen Wert hat.

Ausgangs- und Treffpunkt ist 17.30 Schottentor, Unirampe.

Weitere Informationen findet ihr auf Facebook und auf unserem Blog unter:  http://ifld-blog.at

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IFLD-DemoEinladung16Dezember.doc
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EINLADUNG zur DEMONSTRATION 

16. Dezember 2013

SCHOTTENTOR, UNIRAMPE

 

Die Initiative für ein faires LehrerInnendienstrecht (IFLD) ist ein Zusammenschluss von JunglehrerInnen, UnterrichtspraktikantInnen und Lehramtsstudierenden. Mittlerweile haben sich weitere Mitglieder der Gesellschaft angeschlossen: erfahrene und pensionierte LehrerInnen, Eltern, zukünftige Eltern - ÖsterreicherInnen mit verschiedenen politischen Einstellungen, für die Bildung einen unermesslichen Wert hat.

Ausgangs- und Treffpunkt ist 17.30 Schottentor, Unirampe.

Weitere Informationen findet ihr auf Facebook und auf unserem Blog unter:  http://ifld-blog.at

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Änderungen zum neuen Dienstrecht: Klingt besser als es wirklich ist!

 

Heinisch-Hosek informiert:

Aufgrund der zahlreichen Rückmeldungen zum neuen LehrerInnendienstrecht wurden im Verfassungsausschuss noch unter anderem die folgenden Änderungen eingearbeitet:

In der Sekundarstufe 2 geleistete Unterrichtsstunden der Lehrverpflichtungsgruppen I und II …… werden mit einem Faktor von 1,1 berechnet. Im Effekt werden hierdurch LehrerInnen die ausschließlich in diesen Fächern unterrichten mit 20 Unterrichtstunden in der Woche ihre volle Lehrverpflichtung erfüllen. Die zwei weiteren Stunden pädagogischer Tätigkeiten wie Beratungsstunden, MentorIn oder Klassenvorstand bleiben bestehen. Im Gegenzug werden die Zulagen für diese Fächer (von € 36,- auf € 30,- anm.) reduziert.

Darüber hinaus wurde die fachfremde Verwendung noch weiter verschärft: Dauert dieser Einsatz mehr als ein Semester, ist die Zustimmung des Lehrers oder der Lehrerin notwendig.

Die Möglichkeit des Berufseinstiegs mit Bachelorabschluss wird zur Übergansbestimmung: Ab September 2029 ist dies nur noch mit abgeschlossenem Masterstudium möglich.

Klingt besser als es wirklich ist: Eine Analyse von Gary Fuchsbauer

Wir dürfen den Widerstand gegen diese Bildungspolitik nicht beenden. Bitte Kollegen, Freunde und Familie mobilisieren, damit dieser Demoevent auch eine eindrucksvolle Protestdemo wird.

Wir bestatten die Österreichische Bildungspolitik im See

und

schießen die neue Regierung auf den Mond

Alle Lehrer/innen, Schüler/innen und sonstigen politisch interessierten Menschen, denen die Österreichische Bildungs- und Gesellschaftspolitik (schon lange) endgültig reicht und all jene, die am Mittwoch nicht an der Demo in Wien teilnehmen können, laden wir recht herzlich zur feierlichen Seebestattung der Österreichischen Bildungspolitik und zum Start der Rakete, mit der wir die neue Regierung auf den Mond schießen, ein.

Eine Bundesregierung, für die die Bildung, die Wissenschaft, die Sozialpartnerschaft und das Sozialsystem nur lästiger Ballast ist, wollen wir nicht. Dieser Protest soll zeigen, dass wir weiter kämpfen, bis wir wieder eine Regierung haben, die wieder Politik für die Menschen macht.

 

Einen tollen Demoevent wünscht uns die Österreichische Lehrer/innen Initiative - Unabhängige Gewerkschafter ÖLI-UG

 

Mittwoch, 18. Dezember 2013 17:00 Uhr Bregenz, an der Molo

 

Programm:

Seebestattung der alten Bildungspolitik

Raketenstart mit Klangfeuerwerk und Video

Anschließend stoßen wir mit Glühwein auf die Rettung Österreichs an

Eintritt frei

Wir freuen uns auf euer Kommen

Gerhard Rüdisser (UBG) - Gerhard Pusnik (AHS) - Manfred Sparr (BMHS) - Walter Moosbrugger (APS) - Klaus Trenker (BS) - Ingrid Scharf (APS-UBG)

Großdemonstration

am 18. Dezember in Wien

gegen das neue Dienstrecht für Lehrer/innen und die bisher unzumutbaren Angebote der Regierung in den Gehaltsverhandlungen für die Öffentlich Bediensteten.

 

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) hat heute eine Großdemonstration beschlossen.

Mit dabei sind die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Post und ÖBB.

 

Termin: 18. Dezember 2013

Beginn: 14. 30 Uhr

Ort: Ballhausplatz, Wien

Die Teilnahme der Kolleg/innen aus den Bundesländern wird durch die Landesleitung organisiert.

Foto Apa
Foto Apa
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Protestaufruf
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Großdemonstration

am 18. Dezember in Wien

gegen das neue Dienstrecht für Lehrer/innen und die bisher unzumutbaren Angebote der Regierung in den Gehaltsverhandlungen für die Öffentlich Bediensteten.

 

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) hat heute eine Großdemonstration beschlossen.

Mit dabei sind die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Post und ÖBB.

 

Termin: 18. Dezember 2013

Beginn: 14. 30 Uhr

Ort: Ballhausplatz, Wien

Die Teilnahme der Kolleg/innen aus den Bundesländern wird durch die Landesleitung organisiert.

Foto Apa
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Großdemonstration in Wien am 18.12.2013 um 14.30 Uhr Ballhausplatz Wien Treffpunkt 14.00 Uhr

 

Kaufkraft stärken! Sozialen Dialog erhalten!

 

Die Losung des GÖD-aufrufs "Kaufkraft stärken! Sozialen Dialog erhalten!" ist für die Unabhängigen GewerkschafterInnen (UG) stark ergänzungsbedürftig:

KAUFKRAFT ERHALTEN - INFLATION ABGELTEN - 150€ MEHR FÜR ALLE - PREKÄR BESCHÄFTIGTE, AUSGEGLIEDERTE, VERETRAGSBEDIENSTETE + BEAMTinnen IM ÖFFENTLICHEN DIENST!

ANSTELLUNGSSTOPP AUFHEBEN - ARBEITSPLÄTZE SCHAFFEN - BILDUNG UND SOZIALSTAAT AUSBAUEN

BILDUNG FÜR ALLE - BILDUNG OHNE SOZIALE SCHRANKEN - SCHULREFORM STATT LEHRERinnenSPARPAKET

WER SOLL DAS BEZAHLEN? DIE REICHEN SOLLEN ZAHLEN. UGÖD FÜR SOZIALE UMVERTEILUNG DURCH VERMÖGENSSTEUERN

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Demo in Dornbirn 2.500 Lehrer/innen und 1.500 Schüler/innen
Demo in Dornbirn 2.500 Lehrer/innen und 1.500 Schüler/innen

Gespräch in "Kultur nach 6" zum neuen Dienstrecht mit Gerhard Pusnik, Harald Walser und Manfred Sparr

Das Gespräch ca. 35 Minuten findest du als Download auf www.vlikraft.at oder auf (Kultur nach 6 am 12.12.2013 anklicken und ca. 10 Minuten vorspulen): http://static.orf.at/podcast/vbgmagazin/Kultur.xml

Tausende Schüler demonstrieren gegen Zentralmatura.

Kurier 12.12.13

Das Benotungssystem ist vielen Schülern ein Dorn im Auge. Vor dem Parlament protestieren Tausende. Am Ende soll es zu kleineren Ausschreitungen gekommen sein.

Tausende Schüler sind am Donnerstag in Wien und anderen Städten Österreichs nicht in die Schule, sondern demonstrieren gegangen.

Wien: Tausende demonstrierten österreichweit

DerStandard 12.12.13

Nicht nur in Wien wurde protestiert. Österreichweit Tausende Schüler sind am Donnerstag dem Aufruf linker Jugendorganisationen gefolgt und gegen die Zentralmatura auf die Straße gegangen. In Wien demonstrierten 4.000 (Polizei) bzw. 5.000 (Organisatoren) Personen. Auch in Salzburg (bis zu 1.500 Schüler), Linz (3.000 bzw. 12.000 Teilnehmer), Innsbruck (lt. Polizei 900), Dornbirn (1.500 bzw. 2.500) und Klagenfurt (300) gab es Proteste.

"Red Revolution"

Bei der von Aktion Kritischer SchülerInnen (AKS), "Red Revolution", Sozialistischer Linkspartei (SLP) und "Funke" organisierten Veranstaltung in Wien zogen Schüler mit Pfeif- und Kreischkonzert und einzelnen Böllerschüssen vom Parlament zum Bundeskanzleramt, wo gerade die abschließenden Verhandlungen zwischen SPÖ und ÖVP zum Koalitionspakt liefen. Die SJ sah in den Demonstrationen laut einer Aussendung ein "klares Zeichen für notwendige Reformen".

Neues Dienstrecht:

Arbeitskampf in Vorarlberg: Schüler und Lehrer mit Trillerpfeifen für bessere Bildung - Österreichweit demonstrierten Tausende

DerStandard 12.12.13

Dornbirn –  Da waren selbst die Veranstalter überrascht: Trotz Temperaturen unter null gingen am Donnerstag Tausende in Dornbirn auf die Straße, um für eine bessere Bildungspolitik zu demonstrieren. Am Vormittag hatte die Sozialistische Jugend zur Protestkundgebung aufgerufen, am Mittag schlossen sich die Lehrergewerkschaften an. Rund 3500 kamen......

weiter Links:

http://derstandard.at/1385170820609/Zentralmatura-Tausende-Schueler-gingen-gegen-Reform-auf-die-Strasse

http://www.vol.at/schueler-und-lehrer-protestieren-gegen-lehrerdienstrecht/3797423

http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2620009/

http://vorarlberg.orf.at/radio/stories/2501141/

http://tvthek.orf.at/program/Vorarlberg-heute/70024

http://www.vorarlbergernachrichten.at/lokal/vorarlberg/2013/12/12/ein-muskelspiel-der-paedagogen.vn

 

Neues Dienstrecht: Ein herrliches Video von Studenten gemacht

5. Internationales Alfred Dallinger Symposium

„Gemeinsam lernen – Vielfalt leben!“

20. und 21. Jänner 2014

AK Bildungszentrum, Großer Saal

Theresianumgasse 16-18; 1040 Wien

Fortbildungsveranstaltung für LehrerInnen

Lt. Erlass des GZ BMUKK-15.550/0010-I/2013

http://www.alfred-dallinger-symposium.at

 

Bitte weitersagen, selber kommen, LehrerInnen treffen + Dienstrechtsbewegung weiterbringen, als Teil der Schulreformbewegung
Und wie Alfred Dallinger es formuliert hat: Bildungspolitik ist Sozialpolitik

Reinhart Sellner

Zentralmatura: Änderungen

 

In der lebenden Fremdsprache können schlechtere Leistungen in einem Prüfungsteil durch bessere im anderen kompensiert werden.

Nach den bisherigen Plänen mussten sowohl im „rezeptiven“ (Lesen, Hören) als auch im „produktiven“ Teil (Schreiben, Sprachverwendung) jeweils mindestens 60 % erreicht werden. Künftig reichen 60 % im Durchschnitt aber mindestens 50% in einem Teil.

In der Mathematik darf im ersten Teil der Prüfung (Grundkompetenzen), nur ein Punkt pro Beispiel vergeben werden. Das soll verhindern, dass durch das Nichtlösen einer Aufgabe mehrere Punkte verloren gehen.

Durch eigene Teilaufgaben im zweiten Prüfungsteil können sich Schüler/innen außerdem Kompensationspunkte holen, wenn sie damit Grundkompetenzen aus dem ersten Teil nachweisen.

Probeschularbeit vom BIFIE für alle siebenten Klassen, die entweder als „echte“ Schularbeit oder als freiwillige Übung eingesetzt werden kann.

Zwischen schriftlicher und mündlicher Matura werden künftig drei (statt zwei) Wochen liegen, bei Kompensationsprüfung für eine negative Note aus dem schriftlichen Teil elf (statt sieben) Tage Zeit.

Die Ergebnisse dieser Klausuren sollen veröffentlicht werden.

GÖD Vorarlberg und die

Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG)

rufen zur gemeinsamen Protestaktion gegen das neue Dienstrecht auf:

 

Treffpunkt: Bahnhof Dornbirn

Donnerstag, 12.12.2013 11:30 Uhr

anschließend Protestmarsch zum Rathaus Dornbirn

 

Alle LehrerInnen haben das Recht, an dieser Protestkundgebung teilzunehmen.

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Plakat und Pressemitteilung
GÖD u UBG Protestkundgebung 12 12 2013.p
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Der neue Kreidekreis (2013-9) ist da,

wie immer informativ und interessant.

·   Antrittsrede der neuen Unterrichtsministerin

·  PISA Prophezeiung

·  An Neuen Mittelschulen wird gelitten!

·  Gedanken zur 4.0-Beurteilung

·  Die Neue Mittelschule,

·  ein Etikettenschwindel?

·  Für einen Streik braucht es die volle Unterstützung aus der Bevölkerung

·  Gegen ein ungerechtes Dienstrecht von oben herab

·  Seit 2000 haben öffentlich Bedienstete 4 Biennalsprünge Reallohnverlust erlitten.

·  Und vieles mehr.    --> Kreidekreis Download

 

 

Information zum neuen Dienstrecht für Lehrer/innen

 

Die Lehrer/innen als Schulexperten sind davon überzeugt, dass die Regierung mit dem neuen Dienstrecht eine große Chance für eine zukunftsfähige Bildungsreform verspielt. Sie missbraucht den neuen Kollektivertrag als Sparpaket. Und sie nimmt die zu erwartenden negativen Folgen für das öffentliche Bildungswesen verantwortungslos in Kauf. Die dringend erforderliche Modernisierung des österreichischen Bildungswesens wird auf Jahre hinaus verhindert.  Betroffen ist die gesamte Gesellschaft!

 

Das neue Dienstrecht für Lehrer/innen wird zu deutlichen Qualitätseinbußen im öffentlichen Schulwesen führen. Trotzdem wird es, wenn es nach dem Willen der jetzigen Koalitionsverhandler  geht, am 17. 12. 2013 im Nationalrat beschlossen werden.

 

Deshalb müssen die Lehrer/innen alles Machbare dagegen unternehmen, denn:

Die Qualität der österreichischen Schulen wird spürbar sinken

Weniger Lehrer/innen betreuen mehr Schüler/innen

Keine Unterstützung der Schüler/innen durch professionelles Supportpersonal

Weniger Zeit für beste Vor- und Nachbereitung und Individualisierung des Unterrichts

Lehrberuf wird unattraktiv. Aber unsere Kinder bräuchten die „Besten der Besten“ als Lehrer/innen

Wesentlicher Bereich unberücksichtigt

Neues Dienstrecht ist ein Sparpaket

---> gesamte Text

 

Weitere Informationen zum neuen Dienstrecht

Die erforderlichen Zusatzinformationen zu den einzelnen Folien in den  Notizen

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Das neue Dienstrecht für Lehrer/innen - Zusammenfassung
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Bundesdienst Gehaltsverhandlungen 2014:

 

 

Die nächste Verhandlung findet am Dienstag, 10. Dezember 2013 um 12.00 Uhr  statt.

2,5% für die Gemeinde- und Landesbediensteten sind zwar viel zu wenig, trotzdem ist es für die Regierung und die Gewerkschaft eine Vorgabe: Mindestens 2.5% und wir wollen nichts mehr von der Streichung eines Biennalsprungs hören.

Fix ist, die Vorbereitungen für allenfalls gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen werden fortgesetzt.

Tut sich was in der APS – Personalvertretung?

Sollte  man doch aufgrund den absehbaren Folgen auch für die APS annehmen.

Aber der Zentralausschuss der Wiener Lehrer/innen an APS lädt nur zu einer (laut Berichten oft faden) Informationsveranstaltung zum neuen Dienstrecht ein.

 

Pro Standort sollen mindestens zwei KollegInnen an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Weitere interessierte KollegInnen sind herzlich willkommen.

Programmpunkte:

• Informationen zum Dienstrecht NEU

• Bundesweite Unterschriftenaktion

• Stand der Gehaltsverhandlungen

 

… „Anhand der vor Ort präsentierten und verteilten PowerPoint Präsentation ersuchen wir, diesen Informationsstand in den folgenden Tagen den KollegInnen an ihren Standorten zur Kenntnis zu bringen.“

Bundesdienst Gehaltsverhandlungen 2014:

 

Auch in der 4. Verhandlungsrunde am Dienstag, 10. Dezember 2013 wurde von der Regierung kein angemessenes Angebot gemacht.

Die Erhöhung der Gehälter um 1% sowie eine nicht staffelwirksame Einmalzahlung sind weit ab jeder Erwartungen der Kolleginnen und Kollegen im Öffentlichen Dienst.

Mindestens 2.5% und wir wollen nichts mehr von der Streichung eines Biennalsprungs hören.


"Die Verschiedenheit der Kinder wurde wegerzogen"

Der Standard: Ursula Ruthemann, Psychologin und Lehrerbildnerin an Pädagogischen Hochschulen in der Schweiz, über Lehrer als "hochsensible Rauchmelder", die Illusion "homogener" Schulklassen und Akademikerdünkel. Mit ihr sprach Lisa Nimmervoll

 

 

"Das Schulsystem ist selten maßgeschneidert für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen“

 

Ruthemann: Wenn Lehrkräfte nach mehr Unterstützung rufen, haben sie ziemlich sicher gute Gründe dafür, die es ernst zu nehmen gilt. Der gesuchte Lösungsweg ist eine bildungspolitische und organisatorische Frage: Ist es voraussichtlich einfacher und wirksamer, alle Lehrpersonen für die sich verändernden Herausforderungen des Berufs besser auszubilden oder allen amtierenden Lehrpersonen für den schwierigen Teil ihrer Arbeit mehr Unterstützung zuteilwerden zu lassen? Vermutlich dürfte eine Mischung aus beidem der beste Weg sein.

---> zum Artikel

 

Neue stellvertretende Vorsitzende im Vorstand der ÖLI-UG

 

Gabriele Bogdan – wir gratulieren zur Wahl

„Sie wissen nicht, was es bedeutet“

 

AHS-Junglehrerin Martina Netzer (27) kritisiert neues Lehrerdienstrecht heftig.

VN – BREGENZ 28.11.13.

 

Sie ist jung, ehrgeizig, fleißig und erleichtert. Gymnasial-Junglehrerin Martina Netzer betrifft das zur parlamentarischen Beschlussfassung vorgelegte Lehrerdienstrecht nicht. ...

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VN 28.11.13 Dienstrecht Martina Netzer.p
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Martina Netzer
Martina Netzer

Prof. Michael Schratz im Interview der Wiener Zeitung zum neuen Dienstrecht, zur Lehrer/innenbildung neu und „Veländerung“ der Lehrer/innen:

 

Es wird eine Chance vertan"

 

„In Österreich gibt es die Tendenz, alte Muster in neue Systeme zu verpflanzen. Wir brauchen ein gemeinsames Dienstrecht, weil demnächst alle Lehrer die gleiche Ausbildung haben werden. Aber dieses Dienstrecht wurde nicht aus der Perspektive des künftigen Lehrers gemacht, sondern aus jener der derzeitigen Beharrungskräfte. Am Anfang muss gefragt werden: "Was brauchen die Schüler und die Schulen?" Darauf muss die Professionalität der Lehrer aufgebaut werden.“

---> zum Artikel

Bundesweite ÖLI-UG-Schulung in Zeillern

 

Di. 26.11.13 13:00 Uhr

bis

Fr. 29.11.13 13:00 Uhr

 

Weitere Infos von der Schulung folgen.

Hurra, die Schule brennt!

 

Jeder weiß es – Kotanko sagt es endlich:

Das Lehrer/innendienstrecht ist nur ein Ablenkungsmanöver!

--> siehe auch: Fehlspekulation: Das wird diesmal nicht gelingen.

 

Format.at Gastkommentar: Christoph Kotanko

Die Regierungsparteien versuchen richtigerweise, die Schule zu verbessern. Sie fangen aber am falschen Ende an. Note: Nicht genügend.

„Die Schule ist neu zu denken. Mit dem Lehrerdienstrecht hat das nur am Rande zu tun.“

Auszug: Das staatliche Schulwesen dagegen steckt im Jammertal. Es gehört zu den teuersten Schulsystemen Europas, schafft aber nur mittelmäßige Ergebnisse. Die Notwendigkeit von Verbesserungen bestreitet niemand, Gewerkschafter eingeschlossen. Die Regierungsparteien setzen bei den LehrerInnen an.
Die Protestschreie der Lehrerschaft tönen durchs ganze Land, von Kampfmaßnahmen ist die Rede. Koalitionsverhandler raunen, etwas Besseres könne ihnen nicht passieren, Motto: Hurra, die Schule brennt! Streiks an Schulen sind bei der Bevölkerung unpopulär und würden die notwendigen harten Sparmaßnahmen in anderen Bereichen überdecken.
Setzt die Regierung die richtigen Prioritäten? Wird die Schule besser durch Änderungen beim Lehrerdienst?
Die Antwort: Gewiss nicht. Eine Dienstrechtsnovelle hätte jede Regierung seit zwölf Jahren beschließen können. Von der Sache überzeugt war man offenbar nicht. Jetzt macht man in der Not Symbolpolitik und fängt am falschen Ende an. 
--> Zum Artikel

Dienstrecht

Ein lesenswerter Artikel im Kurier

Dicke Luft im Konferenzzimmer

Wut und Unverständnis– wie Lehrer über die Dienstrechtsdebatte denken.

Sollen sie mehr Zeit in den Klassen verbringen? Sollen sie am Anfang ihrer Schul-Karriere allenfalls mehr verdienen? Und was tun sie dann, die Lehrer?

In den vergangenen Tagen und Wochen wurde viel über und wenig mit den heimischen Pädagogen gesprochen. Für den KURIER Anlass, sich umzuhören – wie steht’s um die Stimmung in den Konferenzzimmern?

 

Wut: Kein anderer Begriff passt besser auf die Befindlichkeit in der HTL Ettenreichgasse in Wien-Favoriten. 130 Lehrer kümmern sich hier um fast 1000 Schüler, unterrichtet werden unter anderem Elektrotechnik, Maschineningenieurwesen und Mechatronik. Das neue Lehrerdienstrecht bringt die Professoren in Rage. „Ich glaube, ein Streik wird in der Kollegenschaft von allen mitgetragen werden“, sagt etwa Ernst Wolrab, die Kollegen nicken mit ernster Miene. „Schauen Sie, alle Schul-Reformen in den vergangenen Jahren haben das System verschlechtert“, befundet Otto Reisenauer.

---> Artikel Kurier

 

Noch ein grausliches Detail aus den Koalitionsverhandlungen.

Klingt zwar wie ein Witz, aber …

 

Verländerung der Lehrer

 

Widerstand gegen "Land"-Lehrer

 

Freiheitliche dafür (ergibt Verfassungsmehrheit), Industrie empört über Regierungsplan zur Übertragung aller Lehrer an Länder. Protest gegen "Bildungsföderalismus" und zu großen Personaleinfluss der Länder.

 

Ein Ergebnis der Koalitionsverhandlungsgruppe "Staatsreform und Direkte Demokratie" - Niessl (SPÖ) und Khol (ÖVP) – soll laut Wiener Zeitung  die Verlagerung der Bundeslehrer/innen (AHS, BHS, BMS) zu den Ländern zu sein. Niessl: "Wir sind sehr weit fortgeschritten und sind uns in vielen Punkten auch im Wesentlichen einig.“

Die neue Lehrerausbildung und das neue Lehrerdienstrecht könnten die politischen Schlüssel für eine Zusammenführung sein.

Aktueller Artikel zu diesem Thema:

-> ORF: SPÖ, Opposition (außer FPÖ) und Experten dagegen. Aber Vorsicht ist weiter dringend geboten.

-> Wiener Zeitung: Kommentar - Die Reform geht in die falsche Richtung! ...keine Verländerung der Lehrer/innen!

-> Die Presse: Heinisch Hosek winkt ab ... wer´s glaubt!?

-> Kleine Zeitung

-> OTS: HH - Kann mir Verländerung der Lehrer nicht vorstellen. ..wer´s glaubt

-> Salzburger Nachrichten

Dienstrecht:

Elternvertretund jetzt doch gegen das "Heinisch Honsek Dienstrecht"!

 

Der Bundeselternvertreter für die mittleren und hüheren Schulen sprach sich heute gegen das neue Dienstrecht für Lehrer/inenn aus.

 

In seiner Begründung folgte er der Argumentation der Österreichischen Lehrer/innen Initiative (ÖLI-UG), dass der aktuelle und bereits vom Ministerrat abgesegnete Entwurf zu einer Qualitätsverschlechterung des Unterrichts führen würde, weil die Lehrer/innen deutlich mehr Schüler/innen zu betreuen hätten und er Anteil der "Bachelor - Lehrer/innen" zunehmen würde.

 

Dienstrecht:

ÖVP Generalsekretär Lopatka kündigt Änderungen für das neue Lehrer/innendienstrecht an.

 

Aber der Sparpaketcharakter bleibt: Vorläufig keine Änderung der kritischen Eckpunkte wie Mehrarbeit und Bezahlung auf "Bachelorniveau".

 

Nachdem auch in den eigen Reihen der Abgeordneten der ÖVP der Widerstand gegen das Lehrer/innendienstrecht ständig zunimmt, kündigte Lopatka in der ZIB2 Änderungen an. Wobei er die Hauptkritikpunkte Arbeitszeit, Lebensverdienstsumme, Unterrichtsqualität und Unterstützungspersonal nicht erwähnte. Laut dem Generalsekretär sollte zum Beispiel die Beendigung des Arbeitsverhältnisses für Lehrer/innen betrifft, die bereits mit Bachelor unterrichten und den Master nicht binnen fünf Jahren schaffen.

Quintessenz: Das Lehrer/innendienstrecht bleibt ein Sparpaket!

 

Dienstrecht:

Rückzieher - ÖVP Generalsekretär Lopatka zieht angekündigt Änderungen des Dienstrechtsentwurfes zurück.

 

Gestern kündigte Lopatka in der ZIB2 noch Änderungen für das neue Dienstrecht an. Heute, nachdem der ÖGB Vorstand den Weg für einen Lehrer/innenstreik geebnet hat, gilt das nicht mehr. Eine Stundenreduktion für Korrekturfächer unterrichtende Lehrer/innen ist kein Thema mehr.

Quintessenz: Das Lehrer/innendienstrecht bleibt ein Sparpaket!

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ÖGB Aussendung
Foglar ÖGB_Nov2013.pdf
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Dienstrecht:


ÖGB Vorstand ermöglicht Lehrer/innenstreik

  

In der heutigen Sitzung des Vorstands des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) wurden durch einen einstimmigen Beschluss Streikmaßnahmen der Lehrer/innen gebilligt.
--> mehr auf news.ORF.at

 

Presseaussendung:

Unabhängigen Bildungsgewerkschaft (UBG)
Vorarlberger LehrerInneninitiative (VLI)                             

 

 

Gemeinsam Streiken - Solidarität mit den zukünftigen Junglehrer/innen

 

Am 11. November 2013 wurde den Lehrergewerkschaften ein „überarbeiteter“ Entwurf zu einem neuen Lehrerdienstrecht übergeben. BM Heinisch-Hosek hat selbst mehrfach betont, dass in den wesentlichen Bereichen keine Änderungen erfolgt sind und der Dienstgeber auch nicht bereit ist, Änderungen vorzunehmen. Weiters teilte die Ministerin mit, dass überhaupt nur rund die Hälfte der im Begutachtungsverfahren eingegangenen Stellungnahmen durchgesehen worden ist. Dieser Entwurf soll am Dienstag im Ministerrat abgesegnet und noch vor Weihnachten in den Nationalrat gebracht werden.

.... mehr lesen

Lehrer/innen - Dienstrecht

 

Gerhard Pusnik im V-Heute Interview.

 

Klare Worte, keine faulen Kompromisse.

 

Sehr sehenswert.

 

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GÖD-Info
2. Gehaltsrunde 2014.pdf
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Gehaltsverhandlungen 2014

Bundesdienst - Zweite Gehaltsrunde, 15.11.2013

Kein Ergebnis und kein Angebot der Bundesregierung

Die zweite Verhandlungsrunde zur Erhöhung der Gehälter für 2014 brachte kein Ergebnis und wurde daher unterbrochen und wird am kommenden Dienstag, dem 19. Nov. 2013, um 18.00 Uhr, fortgesetzt

„Minderleister“ - Claus Pàndi

in der Kronenzeitung

 

Angesichts der Wortwahl des Journalisten Claus Pàndi im Leitartikel der Kronenzeitung vom 15.11.13, müsste sich doch in mir die große Entrüstung ausbreiten. Bezeichnet doch der Kronejournalist im Kommentar zu den Verhandlungen zum neuen Dienstrecht die Lehrer/innen pauschal als ‚Minderleister’. Trotzdem: Es kommt keine Empörung auf, keine Wut, kein Zorn, nicht einmal der geringste Anflug von Erbitterung ist spürbar.

.... weiter lesen

Heinisch Hosek
Heinisch Hosek

Neues Dienstrecht

Streikdrohung: GÖD BMHS

Resolution: „… bin ich bereit, gewerkschaftliche Maßnahmen bis hin zum unbefristeten Streik mitzutragen.“

 

Die Kritik am geplanten neuen Dienstrecht ist massiv und betrifft alle Schultypen. Die sich aus dem vorgelegten und von uns als unakzeptabel und unbrauchbar beurteilten Gesetzesentwurf ergebenden Nachteile betreffen größtenteils alle Schultypen gleichermaßen. Einige aber speziell die AHS, BMHS oder APS.   

Besonders kritisch sieht die ÖLI-UG und die GÖD die von der Regierung geplante parlamentarische Behandlung des  vorliegenden Gesetzesentwurfes am 17. Dezember ohne die mehr als 1.600 negativen Stellungnahmen zu berücksichtigen und ohne ernstzunehmenden Versuch, eine Einigung mit den Lehrer/innenvertreter/innen zu erzielen. Mehr noch: Die angekündigten „Ergänzungen“ bringen sogar mehrheitlich eine Verschärfung gegenüber dem Begutachtungspapier.

Bitte legt diese Resolution in eurer Schule auf (falls noch nicht durch den Dienststellenausschuss geschehen), ermuntert eure Kolleg/innen, diese zu unterschreiben und schickt die eingescannten Listen per Mail an die GÖD BMHS office.bmhs@goed.at .

 

Stellungnahme der ÖLI-UG

 

Dienstrechts-Novelle 2013

 

 

Die ÖLI-UG, der parteiunabhängige Zusammenschluss von LehrerInnen der APS, BS, AHS und BMHS, nimmt in offener Frist zum Begutachtungsentwurf für ein neues LehrerInnendienstrecht1 wie folgt Stellung:

 

Der von der Regierung ohne sozialpartnerschaftliches Verhandlungsergebnis ausgeschickte Begutachtungsentwurf vom 13. August 2013 entspricht nicht den sozialen und pädagogischen Notwendigkeiten einer demokratischen Schule und den Ansprüchen der ArbeitnehmerInnen auf ihren Aufgaben entsprechende Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten und Einkommen.

 

Die ÖLI-UG lehnt den von der Bundesregierung am 13. August 2013 vorgelegten Entwurf der „Dienstrechtsnovelle 2013 - Pädagogischer Dienst“ ab.

 

Die ÖLI-UG fordert die Nationalratsabgeordneten und die Mitglieder der neuen Bundesregierung auf, ohne Verzug und unter Einbeziehung der Begutachtung in ernsthaften und ergebnisorientierten sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen mit der Gewerkschaft ein neues LehrerInnendienstrecht zu erarbeiten und dem Nationalrat ein zukunftsorientiertes vorzulegen,

1) das gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Anforderungen an Schule und Unterricht und demokratischen Grundwerten entspricht,

2) das den ArbeitnehmerInnen-Interessen der Lehrerinnen gerecht wird,

3) das bestehende Arbeitsplätze sichert und zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze schafft. Auch und gerade in Krisenzeiten.

 

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ÖLI Stellungnahme TEIL1
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ÖLI Stellungnahme TEIL 2
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AUSHANG Zweiseitige Zusammen- fassung für den Aushang an eurer Schule
flugiDRablehnung+neuverhandlung.pdf
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IFLD – Lehrer/innendienstrecht

 

Interessiert?

Die ÖLI unterstützt diese Initiative ....
Das nächste Treffen der Initiative für ein faires LehrerInnendienstrecht findet am 25. 11. um 20h im Zwillingsgwölb (Universitätsstraße 5, 1010 Wien) statt. Egal ob du schon einmal bei einem Treffen dabei warst, uns nur online verfolgt hast oder erst vor kurzem von uns erfahren hast: Willkommen sind alle, die mitarbeiten wollen!

Mehr dazu auf IFLD

Master für Kindergartenpädagog/innen

10.09.2013 | 18:33 |  CLAUDIA LAGLER (Die Presse)

 

Ab Herbst 2014 bietet die Uni Salzburg einen berufsbegleitenden Masterlehrgang für Elementarpädagogik an.

Leider nur berufsbegleitend. Bis zum Hochschulstudium für alle Elementarpädagog/innen wird es noch dauern. Für Kindergärtner/innen, die schon im Beruf stehen, gibt es ab  Herbst 2014 in Salzburg erstmals einen Uni-Lehrgang, der mit dem „Master of Arts in Early Childhood Education“ abschließen wird. Eine Weiterbildungsmöglichkeit, nicht mehr und nicht weniger. MS

Mehr dazu: http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/1451158/Erster-Master-fuer-Kindergaertnerinnen

IWF für Reichensteuer

 

Nach der „Läuterung“ und vorsichtigen Abkehr des IWF vom Neoliberalismus in seinem Jahresbericht 2012, ist die Befürwortung der Reichensteuer eine logische (und analytische) Entwicklung.

 

ORF: „Das ist ein analytischer Bericht“            

----> Artikel ----->

 

Es hat einige Zeit gebraucht, bis die Bombe gezündet hat: Schon Anfang Oktober veröffentlichte der Internationale Währungsfonds (IWF) seinen globalen Steuermonitor unter dem Titel „Taxing Times“. Es dauerte seine Zeit, bis die elaborierten Inhalte durchgeackert waren. Nun ist die Aufregung umso größer - denn der IWF wird in dem Bericht in Sachen Reichensteuer mehr als deutlich.

Christine Lagarde IWF
Christine Lagarde IWF
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DieZeit:

Alles nur geföhnte Bubies und Barbies

 

Der Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer prangert unser fehlgeleitetes Bildungssystem an.

 

Damit ergänzt "Alphabet" die Reihe globalisierungskritischer Filme aus Österreich. von Oliver Kaever

 

…. ehemalige Lufthansa- und Daimler-Benz-Manager Thomas Sattelberger über Absolventen von Wirtschaftsstudiengängen: „… geföhnte Bubies und Barbie-Puppen im Business-Look."

 

---> zum Artikel: http://www.zeit.de/kultur/film/2013-10/dokumentarfilm-alphabet-erwin-wagenhofer

Koalitionsverhandlung – Bildungsrunde

  

Heute wollen SPÖ und ÖVP Details für die Bildungsreform verhandeln.

 

Thema Gesamtschule:

AHS Langformen sollten laut Haslauer, dem Salzburger ÖVP-Chefverhandler der Bildungsgruppe, nur mehr bei „Spezialformen“ weitergeführt werden. Welche AHS „Spezialformen“ sind, verrät Haslauer (noch) nicht. Es sollte ein Ausweg für die ÖVP und SPÖ sein, einer Gesamtschule mit AHS zustimmen zu können. Lassen wir uns überraschen. Dass diese Geheimniskrämerei, die man vielleicht noch   mit verhandlungstaktischen Gründen argumentieren kann, zu einer „Eliteschulen – Debatte“ führen wird, dürfte so wahrscheinlich wie unerfreulich sein.

Thema Dienstrecht:

Heinisch-Hosek (SPÖ - Chefverhandlerin der Bildungsgruppe) will das neue Dienstrecht für Lehrer/innen noch 2013 beschließen, was sich wiederum Gewerkschafter Kinberger in einem Interview für „Österreich“ nicht vorstellen kann, weil aufgrund der über tausend, größtenteils negativen Stellungnahmen im Rahmen der Begutachtung, eine grundlegende Änderung des aktuellen Entwurfes erfolgen muss. Kinberger: „Dass man sagt, die Eckpunkte bleiben – das lasse ich nicht gelten.“

Heute, 24.10. um 22:00

im Bayrischen Fernsehen - Capriccio

FILM: Alphabet Angst oder Liebe
Mehr zur Sendung

Drei interessante Artikel


Interview mit Paul Kimberger im STANDARD zum Lehrer/innen-Dienstrecht

Kimberger: "Dieses Demokratieverständnis lehne ich ab"  

Die Regierung wäre gut beraten, Stellungnahmen zum Lehrerdienstrecht in den Entwurf einzuarbeiten, sagt Gewerkschafter Paul Kimberger

…..mehr auf: http://derstandard.at/1381369620771/Kimberger-Dieses-Demokratieverstaendnis-lehne-ich-ab

 

 

Einige neue Details zum Lehrer/innen-Dienstrecht im Kurier 

 

Heinisch will Dienstrecht mit ÖVP-Sanktus abschließen

Scheitert letzter Kompromissversuch mit Gewerkschaft, soll Gesetz beschlossen werden.

Das will jetzt Fayman und Spndelegger als „Übergangsregierung“ schaffen. Noch vor Weihnachten soll es im Ministerrat beschlossen werden.

Geheimgespräche

Mit dem schwarzen Beamtenboss Fritz Neugebauer wird diskret parliert. Lehrergewerkschaftschef Paul Kimberger hat sich in Salzburg mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer getroffen

…..mehr auf: http://kurier.at/politik/inland/lehrerdienstrecht-heinisch-will-blockade-brechen/32.305.983

 

 

Zum Thema Gesamtschule - ein Bericht in den OÖ Nachrichten

Lehrergewerkschaft ist offen für „Gemeinsame Schule“

Wie wird Österreichs Bildungssystem weiterentwickelt? Können sich SPÖ und ÖVP auf die Einführung einer gemeinsamen Schule für alle Zehn- bis 14-Jährigen verständigen?

....mehr:  http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Lehrergewerkschaft-ist-offen-fuer-Gemeinsame-Schule;art385,1223051

Für alle, die genau wissen wollen, wie das erfolgreiche finnische Bildungsmodell wirklich funktioniert:

 

Petra Linderoos

 

Vortrag vom 03. 10. 2013 im Rahmen der „Finnlandvorträge und Workshops“ der UBG (Unabhängigen Bildungsgewerkschaft)

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Vortrag_herbst_2013_Bregenz_3.10.13_2.pd
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Piaac – Pisa für Erwachsene:

 

Die Alltagskompetenzen von 166 000 Menschen wurden für die internationale Piaac-Studie abgefragt

DieZeit 42/2013 S71ff

 

Die Finnen und Japaner sind unangefochtene Spitzenreiter, die Deutschen liegen im peinlichen Mittelfeld und wir Österreicher sind noch schlechter.

Lesen, Mathematik und Computerkenntnisse  – es sieht ganz so aus, als seien die Kinder klüger als die Eltern.

 

Ein guter „DieZeit“-Artikel zur Piaac-Studie mit den Ergebnissen und den wichtigsten Testfragen

 

Der Abstands zwischen Deutschland (270 Pkt.) und Japan (296 Pkt.) im Leseverständnis macht das Problem deutlich. Die 26 Punkte (eine große Differenz) kommen dadurch zustande, dass nur 4,9 Prozent der Japaner, aber 17,5 Prozent der Deutschen die Mindeststandards im Lesen nicht erreichen. Hingegen zeigen 22,6 Prozent der Japaner, aber nur 10,7 Prozent der Deutschen gute und sehr gute Leistungen.

Zum Beispiel hat Österreich in der Alltagslesekompetenz 269 Pkt.). Nur in Mathematik sind wir ein wenig besser als unser Nachbar.                         -> Artikel zum Download

Download
DieZeit 42/2013 S71 ff
piaac-Studie DIEZEIT42-13.pdf
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Gemeinsames Studienangebot für alle Schulstufen

Der Standard ONLINE 16. Oktober 2013, 14:25

  

Unis und PH entwickeln gemeinsam die neue Lehrerausbildung

Unis und PHs in der Steiermark, Kärnten und dem Burgenland haben sich zum "Entwicklungsverbund Süd-Ost" zusammengeschlossen und wollen bereits im Wintersemester 2015/16 eine von Studienanfang an gemeinsame, aufeinander abgestimmte Ausbildung anbieten.

Es sollte also dadurch zukünftig egal sein, an welcher UNI/PH ein/e Lehramtsstudent/in (Steiermark, Kärnten oder dem Burgenland) inskribiert ist.

MS 

Mehr auf : http://derstandard.at/1381368776367/Unis-und-PH-in-Suedostoesterreich-gestalten-Lehrerausbildung-gemeinsam

Gilt das auch für Österreich?

 

Weltweite Umfrage zu Status der Lehrer:

 

Die Lehrer/innen in Deutschland werden kaum respektiert

 

in: SPIEGEL ONLINE: SCHULSPIEGEL

 

Vertrauen, Respekt, Image: Für ihre Lehrer haben die Deutschen nur wenig davon übrig. Das zeigt eine weltweite Umfrage zu dem gesellschaftlichen Ansehen von Lehrern. Immerhin in einem Punkt liegt Deutschland vorn.

Link zum ÖLI-UG Archiv

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