Aktuelles Dienstrechtsskriptum als Download

 

 

News Archiv 2014 1. - 3.

 

 



Petition -

www.Wissenschaft-ist-Zukunft.at

... bitte unterzeichnen

 

Forschung sorgt für Innovation und Wachstum.

Die Universitäten bilden unsere nächste Generation heran.

Österreich braucht Wissenschaft und Wissenschaft braucht öffentliche Finanzierung

Die Budgetverhandlungen zwischen dem Wissenschafts- und dem Finanzministerium sind offenbar ins Stocken geraten. Bei allem Verständnis für die notwendige Budgetkonsolidierung gilt es Prioritäten zu setzen und nicht in die Austeritätsfalle zu tappen.

Petition - www.Wissenschaft-ist-Zukunft.at ... dzt. 49.500 UnterstützerInnen - Unterstützungsliste soll am Freitag der Regierung übergeben werden. Bitte weitersagen und - sofern noch nicht - selber unterschreiben.

Reinhart Sellner: "Hartes Sparen" (Faymann heute im Standard) ist kein Naturgesetz, vermögensbezogene Steuern + belangen der Hypo-Gläubiger+Profiteure ist möglich.

PISA: Kreatives Lösen von Problemen

ORF.at: Burschen besser als Mädchen

 

Singapur, Südkorea und Japan sind die Besten, Österreichs 15- und 16-jährige Schüler/innen liegen im Mittelfeld und unsere Burschen schneiden signifikant besser ab als die Mädchen.

Der Vorsprung der Schüler/innen aus dem asiatischen Raum gegenüber Europa und Amerika ist beachtlich.

PISA-Pause: Das Schwein wird nicht durchs Wiegen schwerer

Die SchülerInnen und Lehrenden sind sicher nicht die Leidtragenden

 

Und was hat die Absage der PISA-Tests mit geeichten Waagen und weggeworfenen Fieberthermometern zu tun?

 

Gary Fuchsbauer entdeckte die Zusammenhänge:

 

PISA-Pause: Das Schwein wird nicht durchs Wiegen schwerer

Schildbürgerstreich: Bundesbehörden schikanieren Schulen und Gemeinden

PISA-Absage: Wegwerfen des Fieberthermometers?

Zum LehrerInnenbild in Finnland und zum finnischen Verständnis von Bildung und Schule

Von Reinhart Sellner

 

Die einzelne Lehrerin, der einzelne Lehrer ist nicht so wichtig,

weil Schule ein System von Zusammenarbeit ist, in dem gut ausgebildete LehrerInnen, SchulleiterIn, SonderpädagogIn, Gesundheitsperson, PsychologIn, SozialarbeiterIn und ab der Mittelstufe OPO=Schulbahn-LernbegleiterIn institutionalisiert zusammenarbeiten – für die SchülerInnen und (ab Sekundarstufe 2) StudentInnen. Diese „Student´s Welfare group“ (und das finnische Bildungssystem) arbeiten lösungsorientiert, das Kind, die Schülerin oder der Schüler steht im Mittelpunkt:

Ziel: solve the problem - Es werden keine “Schuldigen” gesucht, sondern Lösungen!!!

>>> gesamter Text

Wege in der Begabungsförderung

oezbf.at – ein interaktives Plakat

Lehrer/innen die Anregungen für einen begabungsfördernden Unterricht suchen, finden entsprechende Informationen auf www.oezbf.at > Plakat > interaktives Schulplakat mit Methoden sowie Materialien zur praktischen Umsetzung der Begabungs- und Exzellenzförderung im Unterricht.

Neue Mittelschule - billig zurückreformieren?

"Gipfel" über Neue Mittelschule

Morgenjournal, 25.3.2014 Regina Pöll

 

Thema des heutigen Treffens der Landesschulratspräsidenten bei Heinisch-Hosek ist die Forderung einer Reform der NMS, weil die Ergebnisse bei den Leistungstests viel zu schlecht für den hohen finanziellen und auch personellen Aufwand sind.

In welche Richtung eine Reform gehen soll, lässt der Oberösterreichische Landesschulratspräsident, Fritz Enzenhofer, durchblicken: Klassenteilungen statt Team-Teaching. Eine Gruppe für die besseren Schüler/innen und eine für die schwächeren. Auch sein Salzburger Kollege, Plötzeneder, wünscht sich „verstärkt eine innere Differenzierung“.

 

Bedeutet das ein Zurück zu den Leistungsgruppen unter dem NMS-Logo?

ORF: Zentralklausuren ja, Schulvergleich nein

 

An den Schulversuchsschulen wird laut heutiger Information von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek heuer die Zentralmatura wie geplant durchgeführt. Die Prüfung der Datensicherheit beim Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) sei für die Zentralmatura positiv ausgefallen. Für die vergleichenden Schülertestungen ist die diesbezügliche Prüfung noch nicht abgeschlossen.

ÖNORM zur Textgestaltung: Für Rechtschreibregelungen, die Frauen sichtbar machen

UGÖD und ÖLI-UG für geschlechtergerechte Sprache und gegen das Unsichtbarmachen von Frauen durch die geplante ÖNORM 1080-2014-02-15

 

Presseaussendung: ÖLI-UG und UGÖD 24.03.14

 

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD lehnen den von der Firma Austria Standards Institute zur Stellungnahme gegebenen ÖNORM-Entwurf ab, weil damit Frauen unter dem Vorwand „besserer Lesbarkeit hinter männlichen Formen verschwinden sollen“ und bereits überwunden geglaubte Rollenbilder erneut bestätigt werden.

Gemeinsam mit den KollegInnen der Österreichischen LehrerInneninitiative verweisen sie auf die vom BMUKK bzw. Bildungs- und Frauenministerium für Bildungseinrichtungen in den letzten Jahren ausgearbeiteten und auf der Homepage des BMBF abrufbaren Bildungsanliegen: sprachliche_Gleichbehandlung und Geschlecht _Sprache.

Sie schlagen dem BMBF und der Bildungsministerin vor, die geplante ÖNORM 1080-2014-02-15 zu verhindern und von der ÖNORM-Berichterstattung ausgelöste Verunsicherung von LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern durch ein Rundschreiben an Schulen zu beenden, in dem auf die weiterhin gültigen geschlechtergerechten Empfehlungen und Unterrichtshilfen hingewiesen wird.

Siehe auch:

>>>Stellungnahme der Plattform für Chancengleichheit zum ÖNORM-Entwurf A 1080:2014 („geschlechtergerechte Sprache“)

BundeslehrerInnentage in Linz

Hunderte Lehrer von Gymnasien und berufsbildenden höheren Schulen trafen sich gestern beim Tag der Bundeslehrer in Linz.

OOeNachrichten: Hitzige Diskussionen

 

350 Lehrer kamen zum Treffen der Unabhängigen Lehrer (ÖLI/UG) im Volkshaus Dornach. Dort stand das neue, von der Regierung verordnete Lehrerdienstrecht im Mittelpunkt: "Es hat in Bezug auf Demokratisierung, Schulautonomie oder neue Pädagogik nichts gebracht", sagte Gary Fuchsbauer, Vize-Chef der BMHS-Gewerkschaft und Lehrer am Linzer Technikum. Danach folgte eine hitzige Diskussion mit zwei Journalistinnen des "profil", die kritische Schulberichte verfasst hatten.

Steirische Lehrerinnen- und Lehrerzeitung 2/2014

Aktuelle Ausgabe Stei*Le*Zeit

 

Mit Beiträgen von Christine Mössler „Wir brauchen die besten Lehrer für unsere Kinder“ und Hans Hagauer „Schuldemokratie zum Selbermachen“ uvm.

„Neues versus altes Dienstrecht – Stress-Test für Schulklima!?“

Diskussionsveranstaltung - Einladung:

 

Freitag, 28. März 2014, 19 Uhr 30 

ISOP, Dreihackengasse 2, Graz

 

mit

Mag. Gary Fuchsbauer, Zentralausschuss BMHS, Österreichische 

                                       LehrerInnen Initiative (ÖLI-UG)

Mag.a Angela Weilguny, Bundesministerium für Bildung und Frauen

Mag. Hans Adam, Direktor, AHS-Gewerkschaft

Mag. Norbert Steinkellner, Initiative für ein faires LehrerInnendienstrecht

Mag. Richard Huber, STELI-UG-AHS

 

Mag.a Christine Mössler, STELI-UG-BMHS - Diskussionsleitung

Harsche Kritik an Heinisch-Hosek - Ohne Pisa-Korrektiv fehlt der Kompass

Heidi Schrodt im DerStandard 17.03.14

Nach dem Aussetzen der Testungen der Bildungsstandards und der Teilnahme am nächsten Durchgang der internationalen Bildungsvergleichsstudien Pisa und TIMSS durch die Bildungsministerin, wird Heinisch-Hosek nicht nur von einigen Oppositionsparteien heftig kritisiert, sondern vor allem auch von Bildungsexperten aus der Wissenschaft und den Gewerkschaften.

So auch Heidi Schrodt, langjährige Direktorin am Gymnasium Rahlgasse Wien und Vorsitzende von BildungGrenzenlos. Die Absage des nächsten Pisa-Tests ist trotz Kritik und Datenleck das falsche Signal: Die Bildungsforschung benötigt längerfristige internationale Vergleiche wie auch verbesserte Qualitätsstandards

Weshalb im Österreichischen Bildungswesen nichts weiter geht? Eine mögliche Antwort von Heidi Schrodt in ihrem Kommentar: Ausgerechnet im Unterrichtsressort fallen die größten Budgeteinsparungen aller Ressorts an. Das sollte klar ausgesprochen werden. Woher das Geld kommen soll? Fangen wir bei der Reform der Schulverwaltung an! …

Aus für Pisatest 2014

Heinisch-Hosek lehnt Haider-Angebot ab, Öberösterreich will trotzdem und Schilcher bedauert ...

 

Interessante Links zum Thema

 

ver.di
ver.di

Deutschland: Öffentlicher Dienst

Gewerkschaft ver.di fordert 7% plus!

 

In Potsdam beginnen am Donnerstag die Verhandlungen für 2,1 Millionen Beschäftigte in Bund und Kommunen. Die Gewerkschaften fordern viel. Artikel taz.de

 

Liebe GÖD, lies das!

 

Über  7 Prozent mehr Lohn wollen die Gewerkschaften für die rund 2,1 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen. Damit toppen sie die Forderungen der Gewerkschaften aus der Industrie.

>>> Artikel taz.de „Eine offensive 7 vor dem Komma“

Zentralmatura – Testungen

Bundesministerium richtet Hotline ein

 

Für Fragen zur neuen Matura und dem weiteren Vorgehen rund um die Testungen, hat das Bundesministerium für Bildung und Frauen eine Service-Hotline eingerichtet.

Laut BM Heinisch-Hosek ist die Service-Hotline ist vor allem für Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen gedacht, die Anliegen und Fragen zur Zentralmatura und den entsprechenden Testungen haben. Sie können sich an die Experten des Ministeriums wenden, die unter 01 / 53120-4508 täglich von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr zur Verfügung stehen.

ÖLI-UG Dienstrechtsskriptum 2014

 

Das aktualisierte Dienstrechtsskriptum der ÖLI-UG

>>> als Download

 

Stand: 1. 1. 2014

> Gehalts-/Zulagentabellen 2012=2013 und 2014,

> Prüfungsgebühren 2011/12 und 2012-14

> ÖBB-Tarife (bis 31. 12. 2013) für Reiserechnungen

> Zusammenfassung der Regelungen zur modularen Oberstufe

(ab 1.9.2017 verpflichtend, seit 1.9.2013 schulautonom möglich)

BIFIE sagt Bildungsstandard-Erhebungen, TIMSS und PISA ab

 

Diese Absagen deuten auf massive Datenschutzprobleme beim BIFIE hin

 

Die für das heurige Frühjahr geplanten  

 

- Bildungsstandard-Erhebungen

  - Deutsch in der vierten und achten Schulstufe,

  - Mathematik in der achten Schulstufe,

- TIMSS und

- PISA

 

wurden heute von BM Heinisch-Hosek überraschend abgesagt. Die Ursache ist die Überprüfung der Datensicherheit, die laut BIFIE nicht bis zu den Testterminen abgeschlossen werden kann.

Das Ganze deutet darauf hin, dass die Datenschutzprobleme beim BIFIE viel größer sind, als bisher angenommen beziehungsweise zugegeben wurde.

Das BIFIE hat scheinbar die Situation nicht mehr im Griff.

Zwei wichtige Informationen der BMHS-Gewerkschaft

Zusammenfassung:

 

Klarstellung zum Zeitkonto

Im letzten Dienstjahr ist der Verbrauch der Gutschrift des Zeitkontos nicht

 von einer neu aufzunehmenden Ersatzlehrkraft abhängig, wenn sonst der Verbrauch nicht mehr möglich wäre.

 

Vorrückungsstichtag – Nichtanrechnung von Praxiszeiten in der Privatwirtschaft.

Kolleg/innen, denen Vordienstzeiten nur deshalb nicht angerechnet wurden, weil sie nicht im öffentlichen Dienst, sondern in der Privatwirtschaft geleistet wurden, können sich diese (falls GÖD-Mitglieder) bei der Gewerkschaft melden, um Rechtsschutz zu erhalten. Die GÖD sucht Betroffene damit sie einen Prozess mit dem Ziel der Änderung der derzeitigen Gesetzeslage.

Zeitkonto

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Vorrückung

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DIENST- und Besoldungsrecht NEU?

 

Ein Dienstrechtsentwurf der ÖLI-UG

 

Keine Angst vor Reformen – Her mit den Bildungsmilliarden!

Weg mit dem bildungsfernen, -feindlichen Sparpaket

 „Dienstrechtsnovelle Pädagogischer Dienst 2013“!

 

Diskussions-Anstößiges von der ÖLI-UG, dem überparteilichen Zusammenschluss von APS-, AHS-, BMHS-, BS- und PH-LehrerInnen der Österreichischen LehrerInnen Initiativen / partei-unabhängige GewerkschafterInnen in der GÖD – in den Grundzügen diskutiert und beschlossen beim Jahrestreffen der ÖLI-UG am 24.11.2010 in Spital am Pyhrn, OÖ – überarbeitet nach der gewerkschaftlichen Niederlage der GÖD am 17.12.2013

 

Inhalt

Einleitung

1. Rahmenbedingungen

Keine Angst vor Reformen – Her mit den Bildungsmilliarden! Keine Angst vor Landeshauptleuten – Schulverwaltungsreform ist möglich!

2.1 Veränderte LehrerInnenarbeit und ihre bezahlungsrelevante Darstellung im LehrerInnendienstrecht

2.2 LehrerInnenarbeitszeit als Jahresarbeitszeit

3. Schutz vor Willkür und im Krankenstand        

4. Zum Besoldungsrecht

5. Gewähltes Schulleitungsteam (Dienststellenleitung) auf Zeit

6. Schulversammlung        

7. Personalvertretung an jeder Schule, „verkürztes § 10-Verfahren“ und Freistellungsstunden für Dienststellenausschuss

Bundesrahmengesetz für elementar-

pädagogische Einrichtungen … Tertiäre Ausbildung für ElementarpädagogInnen … Gemeinsame Schule … Bildungsabschlüsse für alle …

Bewegung in der Bildungspolitik ?

Bericht von Reinhart Sellner / Gary Fuchsbauer

 

Unterstützerinnen des Bildungsvolksbegehrens diskutierten am 12. Februar 2014 im Haus der Industrie mit Bildungs- und Frauenministerin Heinisch-Hosek und Wirtschafts-, Forschungs- und Wissenschaftsminister Mitterlehner. Heinisch-Hosek geht von Tisch zu Tisch und schüttelt Hände, Mitterlehner steht trotz „Heimvorteil“ eher verunsichert herum.

>>> Artikel

Österreichische Bildungspolitik: Alles bleibt besser?

 

Statt demokratischer Schulreformen hat die sozialdemokratisch geführte SPÖ-ÖVP-Koalition ein arbeitnehmerInnenfeindliches LehrerInnendienstrecht beschlossen. Ein Versuch über die Zweiklassenschule von heute und Alternativen für morgen

Artikel von Reinhart Sellner,

Vertreter der Unabhängigen GewerkschafterInnen (UG) in der Bundeskonferenz, dem Zentralvorstand der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD)

 

Die Österreichische Volkspartei agitiert im Wahlkampf als Retterin des Gymnasiums vor  Gesamtschule und Niveauverlust, und will keine EinheitslehrerInnen, die neuen NEOs machen „mit Flügeln“ Wind gegen den Stillstand, die Grünen werben mit Wahlplakat-Schafen für eine Gesamtschulreform, während die SPÖ ihre jahrzehntelange bildungspolitische Tatenlosigkeit mit roten Plakaten für „Arbeit“ und „Bildung“ überklebt. Die außerparlamentarische Linksopposition KPÖ argumentiert unverdrossen gegen die soziale Ausleseschule1 , für die sich neben der ÖVP auch die FPÖ stark macht - im Interesse der Fleißigen und Tüchtigen und der besseren Kinder der besseren Leute.

Den weiterhin unveränderten Ist-Stand des österreichischen Schulsystems beschreiben die Schlagzeilen der letzten Monate und der Nationalratswahlkampf 2013:

 

„PISA - hohe Kosten und mittelmäßiger Output“ – „Herkunft bestimmt Bildung“ -  "Hypo-Pleite, Budgetkrise, Einsparungen“ – „Landeshauptmann Pröll2  und Bundeskanzler Faymann einigen sich auf neues LehrerInnendienstrecht“ – „Gewerkschaft beklagt Bruch der Sozialpartnerschaft“ – „JunglehrerInnen, Alt-LehrerInnen und StudentInnen demonstrieren in Vorarlberg, Salzburg, Linz, Graz und vor dem Parlament in Wien gegen den Dienstrechtsentwurf der Regierung, gegen Arbeitszeiterhöhung und Einkommensverluste“– „SPÖ-dominierte Arbeiterkammer trotzdem für die Regierungspläne, weil der ÖVP-Chef der Gewerkschaft öffentlicher Dienst/GÖD Neugebauer dagegen ist“ – „Lehrergewerkschaften protestieren mit Unterschriftensammlung für die Aufhebung des Dienstrechts“ …>>> Artikel

Wie unsere Jugend tickt |

Bernhard Heinzlmaier

Performer, Styler, Egoisten. Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben.

 

Der Neoliberalismus ist ein Gas (G. Deleuze).

Einem Gas kann man kaum Grenzen setzen. Aus der Ökonomie kommend strömt es ungehindert in alle Diskurse und Lebenswelten ein. Ökonomische Imperative greifen auf alle Sphären der Gesellschaft über - Schule, Familie, Kultur, Bildung usw. Die Gesellschaft ist zum Anhängsel des Marktes geworden. In verschulten und autoritär reglementierten Universitäten, in denen Bildung durch die unkritische Akkumulation von Fachwissen und dessen Abprüfung im geistlosen Multiple-Choice-Verfahren verdrängt wird, werden die Jugendlichen systematisch für die Verwendung im Markt hergerichtet. Kritische Reflexionen sind nicht mehr gefragt. Bildung als Erziehung zur Freiheit, Bildung der „Gesinnung“ und des Charakters“ (Humboldt) - längst verabschiedet und auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Am Ende verlässt schön verpacktes Humankapital die bildungsökonomisch hocheffizienten Ausbildungsfabriken. Doch die gut ausgebildeten Ungebildeten sind ängstliche Kreaturen. Mit begrenztem Horizont und engem Herz geht diese neue Elite durch die Welt, die Angst im Nacken, von anderen, ebenso „coolen“ Charakteren wie sie selbst aus dem Feld geschlagen zu werden.

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Folder Vortrag/Workshop Heinzlmaier
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BIFIE – Pressekonferenz von Harald Walser

 

BIFIE „ist eine Einrichtung mit zunehmenden Problemen“

 

NR Walser zählt auf seiner Pressekonferenz und seinem Blog die Pleiten und Pannen des BIFIE auf und thematisiert seine Lösungsvorschläge.
MitarbeiterInnen beklagen politisch motivierte Einflussnahme, die Datenleck-Affäre, das Debakel Zentralmatura und die Rechnungshofkritik wegen viel zu lockerem Umgang mit Geld (zu hohe Budgets, zu viel Personal, zu wenig Kontrolle und zu wenig Effizienz, dazu Doppelgleisigkeiten, Vetternwirtschaft etc.) sind die aktuellen BIFIE-Peinlichkeiten.
Was ist zu tun? Laut Harald Walser ist Entpolitisierung, die Zentralmatura zurück ins Ministerium und eine externe Datenverwaltung angesagt!

Rücktrittsforderungen an die Bildungsministerin sind kein Beitrag zum Datenschutz und zur Reorganisation des BIFIE


Presseaussendung Unabhängige Gewerkschaft

Unabhängige GewerkschafterInnen fordern Rückführung des ausgegliederten BIFIE in die Bundeskompetenz und Mindeststandards für die Vergabe öffentlicher Aufträge an Internetfirmen

 

Das Datenleck im BIFIE bzw. bei der Kapsch-BusinessCom AG oder ihrer rumänischen Tochterfirma Kapsch SRL ist allem Anschein nach die Folge einer fahrlässigen Auftragsvergabe durch das ausgegliederte und in seiner Geschäftsführung dem BMUKK verantwortliche BIFIE. ......

Datenleck: 400.000 vertrauliche Schülertests im Internet

DiePresse.com 25.02.14 17:13:

von Julia Neuhauser und Manuel Reinartz

 

BIFIE = Peinliche Pleiten und Pannen

 

Wie die Die Presse.com heute exklusiv berichtet, liegen mehr als 400.000 geheime Testergebnisse und 37.000 E-Mail-Adressen von Lehrer/innen ungeschützt auf einem rumänischen Internetserver.

Wieder einmal - die VLI berichtete bereits 2010 - ist für eine folgenreichen Fehler im Bildungsbereich das BIFIE (Bundesinstitut für Bildungsforschung) verantwortlich. Dass das BIFIE davon wusste und nicht handelte, ist alleine schon ausreichend Stoff für einen ausgewachsenen Skandal. Zusammen mit den unzähligen peinlichen Pleiten und Pannen des BIFIE in der Vergangenheit entsteht ein Bild von Inkompetenz, das seinesgleichen sucht. Und genau diese Unfähigkeit ist mit ein wesentlicher Grund für die Stagnation in der Österreichischen Bildungspolitik. Dem Österreichischen Bildungssystem sind dadurch nicht nur sehr hohe Kosten, sondern vor allem ein nachhaltiger Imageschaden entstanden. Politisch verantwortlich ist vor allem die Vorgängerin von Heinisch-Hosek, BM Claudia Schied. MS

Wie unsere Jugend tickt

Bernhard Heinzlmaier

 

Performer, Styler, Egoisten. Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben.

Folder/Einladung

 

Eine andere Gewerkschaftspolitik ist möglich:

 

Join the Union, Change the Union!

Eine Aussendung der UGÖD – Reinhart Sellner

 

Liebe KollegInnen im öffentlichen Dienst und in den ausgegliederten Betrieben!

 

Seit der Großdemonstration am Ballhausplatz am 18. Dezember 2013 sind einige Wochen vergangen und es ist still geworden, in der GÖD.

Aus 2,3% Gehaltserhöhung zur Inflationsabgeltung für 2013 ist nichts geworden.

Eine Aufhebung des Aufnahmestopps, ein Ende der prekären Dienstverhältnisse und nachhaltige Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in Dienststellen und ausgegliederten Betrieben stehen weiterhin nicht auf der Agenda der neuen Bundesregierung.

Die Rücknahme des von SPÖ und ÖVP verordneten Sparpaketes „LehrerInnendienstrecht“ mit negativen Folgewirkungen für den gesamten öffentlichen Dienst ist nicht zu erwarten.

Eine Budgetkonsolidierung durch soziale und transparente Umverteilung von Reichtum und Spekulationsgewinnen (vermögensbezogene Steuern) wird von der ÖVP abgelehnt, der Koalitionspartner SPÖ hat´s akzeptiert.

Investitionen in den öffentlichen Dienst, in Bildung, Soziales, Gesundheit und Verwaltung sind nicht zu erwarten, denn der „Budgetpfad“ rechnet mit weiteren Personal-Einsparungen, Ausgliederungen und Auslagerungen von Bund, Ländern und Gemeinden. Für ein „ausgeglicheneres“ Budget samt Hypo-Pleite sollen nicht Krisenverursacher und Krisengewinnler zahlen, sondern die Lohn- und MehrwertsteuerzahlerInnen, die prekär Beschäftigten, die Arbeitslosen, die Alten und die Jungen, deren Zukunft grad noch Wahlkampfthema war.

 

Eine andere Gewerkschaftspolitik ist möglich: Join the Union, Change the Union!

Die UGÖD-VertreterInnen haben in der GÖD-Bundeskonferenz am 21.1.2014 beantragt, noch im Frühjahr 2014 zu einer GÖD-Arbeitskonferenz einzuladen, in der gemeinsame Positionen überprüft und von allen Teilgewerkschaften getragene „Eckpunkte“ für ein arbeitnehmerInnenfreundliches neues Dienstrecht beschlossen werden.

Denn die Lehre aus der Niederlage der 5 (!) Lehrerinnengewerkschaften heißt: Nicht auf Angebote des Dienstgebers warten, sondern auf Grundlage gemeinsamer Gewerkschaftsforderungen in Verhandlungen gehen und keinen Regierungsentwurf als Verhandlungsgrundlage akzeptieren, der Info 1 - 2014 S. 4 Arbeitszeiterhöhung, All-inclusive-Elemente, Einkommensverluste und keine Mitbestimmungs- und DienstnehmerInnenrechte vorsieht.

Gesamte Aussendung unten als als Download

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UGOeDInfo2014Februar.pdf
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HYPO – Desaster.

 

Die Lohnsteuerzahler werden´s schon richten.

 

 

Offener Brief von Gerhard Kohlmaier (Steuerinitiative im ÖGB) an den österreichischen Bundeskanzler, Werner Faymann, und  an den Finanzminister Michael Spindelegger

Neues Dienstrecht für Lehrer/innen – voll daneben!

 

Soziologieprofessor Jörg Flecker: „30-Stunden-Woche statt Burn-out“

 

Die Ausführungen Fleckers bestätigen die Argumente der ÖLI-UG, die, wie Gary Fuchsbauer festhält, „seit Jahren auf die faktisch anwachsende Arbeitszeit bei Lehrer/innen (Unterrichtszeit- und sonstigen Arbeitszeiterhöhung) hinweist und eine entsprechende Reduktion der Arbeitszeit und Arbeitsbelastungen im neuen Dienstrecht für Lehrer/innen fordert“.

 

In einem Interview in der Tiroler Tageszeitung fordert der Wiener Soziologieprofessor Jörg Flecker von der Politik die Einführung einer 30-Stunden-Woche für alle Arbeitnehmer. Damit könnte laut dem Experten die Burn-outs verhindert und die „ausufernde Teilzeitquote“ bei Frauen gesenkt werden. Jörg Flecker erforscht an der Universität Wien die Trends in der Arbeitswelt.

Im Hinblick auf eine gesundheits- und altersgerechte Arbeitswelt ist laut Flecker die dringend erforderliche Reduzierung der Arbeitszeit vor allem in Österreich „keine ideologische Debatte“, denn man arbeitet heute „deutlich intensiver als vor 20 Jahren“ und mit durchschnittlich 42 Arbeitsstunden pro Woche arbeiten die Österreicher/innen nach den Briten in Europa am meisten.

Die Folge sind mehr als 5.000 Krankheitsfälle wegen Burn-outs alleine in Wien mit durchschnittlich 33 Tagen Krankenstand. Tendenz stark steigend.

Der Soziologieprofessor nennt Finnland als positives Beispiel Finnland. Die Finnen arbeiten deutlich weniger und hätten mehr Möglichkeiten, für sich selbst im Alltag Grenzen zu ziehen.

Das „Killerargument der Wettbewerbsfähigkeit“ sei wahrscheinlich die Ursache dafür,  dass es gar keine Debatte darüber gebe, kritisierte Flecker.

>> Burn-out-Test des Instituts für Burn-out 

Kommt die gemeinsame Schule in Vorarlberg?

 

Die ersten Ergebnisse der großangelegten Vorarlberger Studie zum Thema Schule setzen die ÖVP unter Druck.

Vorarlberg.ORF.News: Rund 72 Prozent der Eltern, Pädagogen und Schüler in Vorarlberg wollen, dass die Bildungsentscheidung von der vierten Klasse Volksschule auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird. Das heißt auch, dass sich fast ebenso viele für eine Gemeinsame Schule aussprechen. So lauten erste Ergebnisse der großangelegten Befragung des Landes zum Thema Schule.

Bekannt gegeben hat die Ergebnisse der Moderator Olaf Axel Burow am Rande der Zukunftswerkstatt an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg. Zur großen Überraschung der Anwesenden und zum Ärger der Vizerektorin der PHV Gabriele Böheim: „Er hat da etwas falsch verstanden“ (VN).

Die Opposition fordert „Ein klares Bekenntnis zur gemeinsamen Schule noch vor der  Landtagswahl“ (die Grünen). Schullandesrätin Bernadette Mennel blockt ab: „Rohergebnisse herausnehmen ist unseriös“ (ORF)

Fazit: Es ist und bleibt wie´s ist – Stillstand in der Bildungspolitik.

Weitere Presseberichte: Die Presse  ;  VOL.at

DerStandard
DerStandard

Bildungsstandard-Test:

Schlechte Noten für die Bildungspolitik

73.655 Schüler/innen wurden österreichweit in den vierten Klassen Volksschule auf ihre Mathematik-

kenntnisse und 76.728 Schüler/innen der achten Schulstufe auf ihre Englischkenntnisse getestet.

An die 25% der Zehnjährigen scheitert in Mathematik an den "Bildungsstandards".

Die Leistungen in Englisch in den Neuen Mittelschulen (NMS) entsprechen den Hauptschulen, die AHS ist weit vorne. Wie zu erwarten, beeinflusst der Familienhintergrund die Leistungen der Kinder nach wie vor stark.

 

Halbe Sachen in der Bildungspolitik kosten viel, bringen aber nicht die erwarteten Ergebnisse.

 

Sozialstatus prägt den Schulerfolg – Eine Schulreform ohne Reform der Elementarpädagogik und der Schaffung sozial fairer Rahmenbedingungen bringt nichts.

Christian Wiesner (BIFIE-Direktor) ist überrascht, „dass der Leistungsunterschied in Englisch nichts mit dem Migrationshintergrund (18 Prozent der Schüler) zu tun hat, sondern fast ausschließlich auf den sozialen Hintergrund zurückzuführen ist. Der Abstand von 39 Punkten verringert sich auf sechs, wenn nur Jugendliche mit gleichem sozialem Hintergrund verglichen werden. Die Mädchen sind hier besser als die Buben.“ Derstandard

Dass sogar ein Bildungsexperte zugibt, dass ihn dieses Ergebnis „überrascht“, ist zwar löblich, liegt aber sicher nicht daran, dass es sich dabei um eine wirklich neue Erkenntnis handelt, sondern ist eher auf seine Ahnungslosigkeit im Bildungsbereich zurück zu führen. Ist vielleicht die Qualität der in Österreich gehandelten „Bildungsexpert/innen“ die Ursache der traurigen österreichischen Bildungspolitk der „halben Sachen“?

 

Die Neue Mittelschule NMS hat Hauptschulniveau.  

Die Neuen Mittelschulen schneiden leistungsmäßig wie die Hauptschulen ab, obwohl die NMS finanziell wesentlich besser ausgestattet sind. Eine Ursache könnte der deutlich höhere Anteil an sozial benachteiligten Schülern sein (25 % sehr hoch oder hoch; HS: 19 %, AHS: 5 %).  


Bildungsstandards zerstören den Unterricht

Teaching to the test: Durch die Kompetenzorientierung geht die Kommunikation zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen verloren, so der Schweizer Pädagogen Künzli im derStandard.at. Die Vorgaben dafür, was Schüler/innen können und Lehrer/innen unterrichten müssen, seien zu eng gefasst. Lehrer/innen würden dann nur mehr eine Kompetenz nach der anderen abhaken. Studien aus Ländern, die auf Kompetenzorientierung setzen, hätten zudem gezeigt, dass Lehrer/innen dann nur mehr das lehren, was auch messbar ist. Ein "Teaching to the Test" – also die Reduzierung der Lehrinhalte auf das, was abgeprüft wird – sei die Folge.

So sieht das auch Stefan Hopmann vom Institut für Bildungswissenschaft der Uni Wien.

 

Alarmierendes Vorarlberger Ergebnis bei Bildungsstandardtests. Volksschüler sind Schlusslicht. Vorarlberger Nachrichten

Die neue Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek bewertet die Mathematik-Ergebnisse insgesamt positiv – “in Vorarlberg higegen herrscht Tristesse". VN

Gehalt für Bundesbedienstete fixiert

Wiener.Zeitung.at 29.01.2014

 

Gegen die Stimmen der FPÖ hat der Nationalrat am Mittwochnachmittag den mit der GÖD ausverhandelten Abschluss - ab März ein Plus von 1,4 Prozent + Fixbetrag von € 14,50 - beschlossen.

Als durchschnittliches Gehaltsplus wurden 1,88 Prozent errechnet, was für Ärger bei den Freiheitlichen sorgte. Denn deren Mandatar Christian Lausch machte darauf aufmerksam, dass dieser Wert nur stimmen würde, wenn die Erhöhung wie üblich am 1. Jänner wirksam geworden wäre. So aber blieben aufs Jahr hochgerechnet nur "läppische" 1,57 Prozent an Erhöhung.

Erfreulich ist, dass sich die FPÖ scheinbar auf der ÖLI-UG Homepage schlau macht, da meines Wissens nur die ÖLI-UG auf diesen Umstand aufmerksam machte. Ärgerlich ist, dass trotzdem in der Grafik zu diesem Artikel eine durchschnittliche Gehaltserhöhung von 1,88% statt den "läppischen" 1,57% angegeben ist.

Auch den Grünen ist die Anhebung zu gering ausgefallen. Denn der öffentliche Dienst müsse attraktiv bleiben und dazu gehöre auch eine attraktive Bezahlung, meinte Mandatar Albert Steinhauser.

Zugestimmt haben sie trotzdem.

"Ist die Erhöhung der Beamten-Gehälter angemessen?"

Online-Abstimmung bei Presse.com

 

Eine gute Gelegenheit, die Meinung kund zu tun! Wenn uns auch die GÖD eine Urabstimmung darüber verweigert hat.

Neu auf der ÖLI-UG Homepage:

 

Aktuelle Anträge der ÖLI-UG in

den Gremien der GÖD und der Personalvertretung

 

Heute aktuell: Anträge an ZA-AHS und die GÖD Bundesleitung Bundesvertretung AHS

Und wer sucht die DirektorInnen aus?

ÖLI-UG gegen Personalauswahl durch ParteibuchdirektorInnen

 

Presseaussendung der ÖLI-UG – 24.01.2014

 

Die Übertragung der Personalhoheit an Parteibuch-DirektorInnen ist kein tauglicher Schritt zur Selbstverwaltung von Schulen. Ohne demokratische Mitwirkungsrechte der Schule bei der Auswahl der Schulleitungen bleibt die Parteibuchwirtschaft im Schuldienst, insbesondere in dem von Landesshaupt-mannsparteien kontrollierten Landesschulbereich, unangetastet. Wie bisher soll der Landesschulrat über die Aufnahme von LehrerInnen entscheiden. SchulleiterInnen dürfen wie bisher Wünsche abgeben. An dem, je nach Bundesland unterschiedlich ausgeübten Druck auf BewerberInnen, das jeweils passende Parteibuch zu nehmen, wird sich nichts ändern.

So etwas hat es weltweit sicher noch nie gegeben:

 

GÖD streikt für weniger Gehalt

 

Die fünfte Runde der Gehaltsverhandlungen wird von der GÖD abgebrochen, weil die Regierung nur 1,6% (Fayman redet von 1,7%) Gehaltserhöhung anbietet. Danach organisiert die GÖD einen Streik mit 40.000! Menschen in Wien. Thema „Kaufkraft stärken“. Ein Monat Später akzeptiert die GÖD in der sechsten Gehaltsverhandlungsrunde das Angebot der Regierung mit durchschnittlich 1,57 % Gehaltserhöhung – also um 0,03% (laut Fayman 0,13%) weniger als vor dem Streik. Geht´s euch noch, GÖD-Verhandler?!

BürgerInneninitiative zur Aufhebung der LehrerInnendienstrechtsnovelle - für ein faires Dienstrecht

Auch wenn diese vom ARGE-LehrerInnen eingebrachte APS-Petition keine gewerkschaftliche (Kampf?)Maßnahme ist, wie sie die GÖD für den Fall der Annahme der Dienstrechtsnovelle beschlossen hat: Die Petition will SPÖ- und ÖVP-Abgeordnete zum Umdenken bewegen, aber die Zahl von bisher erreichten rund 2700 Unterschriften ist keine, die in den Regierungsparteien Druck ausüben kann und unsere Forderung nach einem fairen, demokratischen Dienstrecht weiterbringt, denn es gibt 120.000 LehrerInnen, StudentInnen und viele andere Mit-Betroffene nicht eingerechnet.

Mitbetroffene sind SchülerInnen, Eltern (Schulqualität) und alle öffentlich Bediensteten, für die seitens der Regierung ein neues allgemeines Dienstrecht geplant wird - das arbeitnehmerInnenfeindliche Sparpaket vom 17.12. wird, wenn wir alle und unsere Gewerkschaften keine Rücknahme erreichen, dafür der Präjudizfall sein. Auch in den Ausgegliederten und in der Privatwirtschaft schafft ein Dienstrecht mit All-inclusiv -  Arbeitszeiterhöhung, Personaleinsparung, Arbeitsverdichtung und weitere Entkoppelung von Qualifikation (bei  künftig allen LehrerInnen vollakademisches Studium) und Einkommen.

Möglichkeit zur elektronischen Unterzeichnung nützen

>>zur Unterstützung-Zustimmungserklärung

Bundesdienst Gehaltsverhandlungen 2014:

 

Einigung in der 6. Verhandlungrunde

 

Neugebauer und Ostermayer zufrieden -

wir nicht!

 

Durchschnittlich 1,57 % Gehaltserhöhung für 2014 und ab März 2015 steigen die Gehälter um 0,1% über der Inflationsrate.

Das Angebot der Regierung in der letzten (5.) Verhandlungsrunde war 1,6% (0,03% mehr!). 

 

Das Ergebnis der Gehaltsverhandlungen ist ein Doppelabschluss für heuer und das nächste Jahr. Ab März 2014 werden die Gehälter sozial gestaffelt durchschnittlich um 1,88 % (auf das ganze Jahr 2014 umgerechnet ergibt sich nur eine durchschnittliche Erhöhung um 1,57%) angehoben, wobei die niedrigsten Einkommen um 2,5 % erhöht werden, die höchsten um 1,5 %. Nach einer Nulllohnrunde 2013, ist wie in den Jahren davor das Verhandlungsergebnis 2014 der schlechteste Abschluss aller Branchen. Ab März 2015 bis Ende 2015 steigen die Gehälter dann um 0,1 Prozent über der Inflationsrate.

Konkret:

Ab 1.3.2014 werden die Gehälter um 1,4 Prozent und dazu um 14,50 Euro erhöht (Inflationsabgeltung 2,33% also für ein Monatsgehalt von 1560 €). Zulagen und Vergütungen werden um 2,02 Prozent erhöht.

Ab 1.3.2015 werden die Gehälter um die Inflationsrate (Okt.13-Sept.14) und 0,1 Prozent erhöht.

Kommentar Gary Fuchsbauer: „Am Di., 21.1., bin ich zu einer GÖD-Bundeskonferenz eingeladen. Falls dort über diese Gehaltsvereinbarung abgestimmt wird, werde ich dagegen stimmen, da nach 14 Monaten Nulllohnerhöhung ein Abschluss unter der Inflationsrate inakzeptabel ist und alle anderen Branchen zw. 2,5 und 3,2 Prozent Erhöhung bekamen.“

Nervöse ÖVP

Die schaumgebremsten Diskussion über die Modellregionen für Gesamtschulen und der Haslauerwunsch nach einer Vermögenssteuer sind nicht der Grund für die große Nervosität der ÖVP, sondern eine Folge davon. Die Ursache für die ängstliche Gereiztheit der Spindeleggermannschaft ist durch die schleichende, aber manifeste Selbsterkenntnis über ihre hoffnungslos unzeitgemäße Politik erklärbar.

Diese unkontrollierten Spannungen innerhalb der ÖVP produzieren abstruse Reaktionen am laufenden Band:

So kommentiert Spindelegger die kurzfristig einberufene nächtliche Krisensitzung von Sonntag auf Montag als einen „normalen Vorgang“ in der ÖVP und meint, dass die Frage der Modellversuche nun – bei fixer Beibehaltung des Gymnasiums – ausdiskutiert werden soll.

Geht´s noch, ÖVP?!

 

Pressemeldungen dazu

>> derstandard.at (14.01.14): Busek: "ÖVP wird Obmanndebatte nicht erspart bleiben"

>> Die Presse (12.01.14): Dass das aktuelle Selbstzerfleischungsritual in der Volkspartei unter dem Vorwand der Bildungspolitik .....

>> VN (13.01.14): ÖVP-Chef Spindelegger nach Krisensitzung:

Modellregionen zur Gesamtschule: 

Offener Brief der ÖLI-UG an die Nationalratsabgeordneten

 

Für Bewegung in der Bildungs- und Bildungsbudgetpolitik

 

ÖLI-UG für Allparteienantrag "Modellregionen zur Gesamtschule" und rasche Einberufung des Unterrichtsausschusses

 

Die parteiunabhängige Österreichische Lehrerinnen Initiative und die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD fordern die Parlamentsparteien auf, den Stillstand des „alten“ Regierens durch legislative Initiativen für Gesamtschulmodellregionen zu beenden.

 

Sehr geehrte Abgeordnete,

 

Die Österreichische LehrerInneninitiative – Unabhängige GewerkschafterInnen
fordert Sie auf, aus dem Initiativantrag „Modellregionen zur Gesamtschule“ einen Antrag der an grundlegenden Schulreformen interssierten Abgeordneten aller Parteien zu machen und für die rasche Einberufung des Unterrichtsausschusses zu sorgen. .....

 

>> Offener Brief

Kreidekreis 01-2014
Kreidekreis 01-2014

Der neue Kreidekreis ist da

 

Inhalt:

Seite 1: Einladung zum BundeslehrerInnentag  am 19. 03. 14

            in Linz-Dornach:

a) Dienstrechtsreform mit Josef Gary Fuchsbauer
b) Müssen sich LehrerInnen von Politik und Medien alles gefallen lassen?
Seite 2: APS-LehrerInnen sind die wahren Verlierer
Seite 3: Das neue Dienstrecht und die Pflichtschule
Seite 4: Geschätzte Kolleginnen und Kollegen - Schreiben des

            Vorsitzenden: Nur dort wo KollegInnen als ÖLI-UG

            kandidieren, kann auch ÖLI gewählt werden.
Seite 4-5: Impressionen von Ballhaus- u. Heldenplatz am

           18.12.2013
Seite 5: Zum Widerstand gegen das LehrerInnendienstrecht
Seite 6: Leserinnenbrief: Gedanken zur Negativberichterstattung in den Medien
Seite 7: Inserat der Unabhängigen Bildungsgewerkschaft
Seite 8: internationale pädagogische Werktagung Salzburg: Die Dynamik der Kreativität
Seite 8: Wessen Positionen entspricht das Regierungsprogramm?
Seite 8: Zitatgegenüberstellung: Ministerin und Schattenministerin
Seite 9: Geburtstagswünsche und Feedback für die Ministerin
Seite 10: Von der Seele geschrieben
Seite 11: Glosse: Sanktpröllten und die Michaelhilferstrasse
Seite 12-14: Für ein faires, aufgabengerechtes und demokratisches Dienstrecht
Seite 15: Gesamtschulregion Vorarlberg
Seite 16: Buchempfehlung: „Wie verschieden sind sie“ - Und es gibt ihn doch nicht – den großen Unterschied! Plädoyer für die Überwindung der Geschlechterkonventionen.

Gesamtschulregion Vorarlberg

 

Vorarlberg befragte 23.000 Lehrer, Eltern und Schüler zur Gemeinsamen Schule für Zehn- bis 14-Jährige - Gesamtrücklaufquote rund 85 Prozent

derstandard.at  09.01.14

 

Im November wurden 22.880 Lehrer, Eltern und Schüler zur Weiterentwicklung der Sekundarstufe I befragt. Der Endbericht sollte im Mai 2015 vorliegen.

 

Kommentar zur Umfrage von Reinhart Sellner:

Ich frage mich, ob nachhaltige Bildungspolitik die Rechtfertigung von Umfragen braucht, an denen sich die berufsbedingt jahrzehntelang betroffenen LehrerInnen mit 50%, die SchülerInnen, die keine Gesamtschule mehr erleben können, aber per Klassenausfüllen in der Sekundarstufe II zu 90% beteiligen, während sozial- und bildungswissenschaftliche Studien, Lern- und Unterrichtsforschung bis hin zur angstfreien Lernnotwendigkeit der Hirnforschung außen weiterhin kaum Beachtung finden und politisch irrelevant erscheinen, weil sie nicht aufs nächste Wahlergebnis hochgerechnet werden können.  ...

>> DerStandard: Großes Interesse an Umfrage zu Gesamtschule

Gesamtschulregion Vorarlberg

 

Ein frommer Landeshauptmanns-Wunsch

+ ein Spindelegger, der kein Christkindl sein will

+ ein SPÖ-Bundeskanzler, der grundsätzlich dafür ist

+ zuschaut

= eine Chance für die Betroffenen

 

Von Reinhart Sellner

 

Die Gesamtschulregion Vorarlberg steht nicht im Koalitionspakt

 

Modellregionen, wie sie schon von Heinisch-Hoseks Vorgängerin angedacht wurden, sind allem Anschein nach kein Rückzugsmanöver, sondern ein österreichischer Weg, die von ÖVP und GÖD jahrzehntelang verhinderte Reform der Sekundarstufe 2 in Gang zu bringen. In Finnland wurde die Gemeinschaftsschule erst in dünn besiedelten Regionen im Norden realisiert (allerdings mit dem politisch von allen Parteien getragenen Gesamtplan der schrittweisen Ausweitung bis in die Ballungsräume im Süden und Südwesten, wo es zu diesem Zeitpunkt noch starken Widerstand von GymnasiallehrerInnen gab), in Österreich bietet sich im Westen Vorarlberg als Einstiegsregion an:

>> Gesamter Text

>> Entschließungsantrag - Walser - Modellregion

>> Dazu ein Brief an die neue Unterrichtsministerin
>> ÖVP auf bildungspolitischer Geisterfahrt! - Blog Walser

Die neue SteiLeZeit

Die Steirische Lehrerinnen – und Lehrerzeitung

 

Inhalt:

Seite 1-2: Sehr geehrte Frau Bundesministerin

               Heinisch-Hosek!

Seite 2-4:Das neue Dienstrecht – Ende schlecht, alles

              schlecht? Oder: Ein Auftrag für uns alle

Seite 4:   Und mehr …