Kreidekreis 2019


Der neue Kreidekreis digital Nr. 1 jänner 2019

Kreidekreis 1-2019 Titelbild:© Bild: BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC /Grafik: Georg Vith/oeli
Kreidekreis 1-2019 Titelbild:© Bild: BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC /Grafik: Georg Vith/oeli

Kreidekreis digital Nr. 1 Jänner 2019:

 

Die Zeitung der Österreichischen LehrerInnen Initiative | Unabhängige GewerkschafterInnen für mehr Demokratie

 

Editorial

Gerhard Pušnik

 

Die türkischblaue Regierung (Armin Thurnher) möchte wohl unbedingt als Demolierer-Kabinett in die Annalen eingehen, ihr brachiales Vorgehen bei den Sozialversicherungen, ihr Zynismus in der Europapolitik, ihr Crashkurs gegen AK und Selbstverwaltungen legen das nahe. Ihr Motto lautet: Jenen, die´s brauchen, wird alles vorenthalten und jenen, die haben, wird noch mehr gegeben. Wie jede rechte Regierung baut sie in erster Linie an ihrem eigenen Mythos.


Die Un(sozial)logik dieser Regierung setzt sich auch in der Bildungspolitik fort. Indem die Richtung nicht geändert wird, setzt Faßmann die soziale Differenzierung in der Schule fort und verstärkt sie durch ihre Maßnahmen. Der Anspruch, Bildungschancen auch für sozial schwächere Schichten real werden zu lassen, ist schon längst dahin. Das größte Bemühen der einzelnen Regierungsmitglieder gilt ihrem eigenen Ehrgeiz und Fortkommen.


Kleine Ansätze von Gegenbewegungen und Aktionen gegen diese sind im Entstehen: Donnerstagsdemos in Wien, Empörung in OÖ und Sonntagsdemos in Vorarlberg geben Hoffnung. Sie reichen aber nicht aus, auf eine Konsolidierung der parlamentarischen Opposition warten wir noch. Als parteiunabhängige, aber politisch denkende und handelnde LehrerInnen-Initiative sind wir mit dabei, wenn sich Alternativen zu jenen, die sich wie Rotzbuben (Konrad) aufführen, auftun - weil Schule eine Zukunft braucht!

 

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