Kreidekreis 2019


Der neue Kreidekreis 4 2019 -Kalender Schuljahr 2019/20

Kreidekreis Schulkalender 2019/20
Kreidekreis Schulkalender 2019/20

Er ist da, der neue KkR-Kalender 2019/20

 

Viele vorgegebene (und damit scheinbar wichtige) Termine sind bereits vorgemerkt. Es bleibt noch ein wenig Platz für weitere Eintragungen: Schularbeiten, Tests, Konferenzen, Schulfeiern, Ausflüge und Exkursionen. Das ergibt einen schönen, wenn sicherlich auch unvollständigen Überblick darüber, was uns im Laufe eines Schuljahres so erwartet, was von uns gefordert wird und was wir uns selbst zumuten.
Die Dichtheit des Lehrer*innenalltags hat in den letzten Jahren in allen Schultypen massiv zugenommen. Die Belastungswelle wurde zur Jahrtausendwende mit der Gehrer`schen Stundenkürzung eingeleitet, in den Folgejahren durch ministerielle Reformitis verschärft und mit der Digitalisierung der Schulwelt auf eine neue Beschleunigungsebene gebracht. Nur wenig ist und war pädagogisch sinnvoll, wenig von LehrerInnen mitbestimmt und mitgestaltet. Der Plafond ist erreicht. In den vergangenen Jahren wurden unzählige Reformen (Reifeprüfung, Neue Oberstufe, NMS, LehrerInnenausbildung, MIKA-D und andere Testungen etc.) angeleiert, die praktische Umsetzung und deren Folgen wurden nur selten bedacht, denn dafür waren und sind ja die LehrerInnen zuständig. In neuester Zeit jagt eine Ankündigung von Reform die nächste. Die zusätzlich dringend benötigten Mittel für individuell gezieltes Fordern und Fördern, für Spezialisierung und Vertiefung, für Gruppenteilungen, Freifächer und Übungen, für Soziales Lernen u.v.m. bleiben auf der Strecke.
Wer sich für ein angemessen dotiertes, öffentliches Schulwesen und für bessere Lehr- und Lernbedingungen einsetzen möchte, soll sich im neuen Kalender die nächsten Treffen mit der ÖLI-UG schon mal eintragen.

 

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Der neue Kreidekreis Nr. 3 Mai/Juni 2019

Kreidekreis 3-2019 Bild:KKR
Kreidekreis 3-2019 Bild:KKR

Die Zeitung der Österreichischen LehrerInnen Initiative | Unabhängige GewerkschafterInnen für mehr Demokratie

 

......... Download KKR 3-2019

  • Türkisblaue Segregation
  • Fridays For Future
  • Interview - Dunkle Seiten des Internets
  • Lernförderliche Schulbauten
  • Zeitgemäße Sexualpädagogik
  • Erasmus+
  • Recht praktisch
  • PV- und Gewerkschaftswahlen
  • Kunst: Gabriele Schöne

 

Editorial

Gerhard Pušnik

 

Als Vertreter der zweitstärksten Liste im zentralen Personalvertretungsorgan der AHS habe ich die Sitten und Gebräuche der Fraktionsanderen gut kennengelernt. Mehrheiten neigen zu Überheblichkeit und wenn es ans Eingemachte geht auch zum Drüberfahren. Über so manche Dinge dürfen wir uns immer wieder wundern, so über Vorstellungen, die wir nicht mehr in diesem Jahrhundert vermutet haben. In den Jahren haben wir uns aber gewissermaßen gegenseitigen Respekt erarbeitet.
Seit 2 Jahren droht dieser Respekt jedoch zu verblassen. Bis zum Herbst 2017 ist es der ÖPU/FCG recht leicht gefallen, vor allem die roten Ministerinnen scharf zu kritisieren (den schwarzen Säckelwart haben sie sowieso lieber verschwiegen). Momentan haben sie einen generellen Schongang eingelegt. Den schwarzen Lehrer-Gewerkschafter*innen will weder zum Sozialabbau, zu den Angriffen auf die AK, auf die Sozialversicherungen, noch zur fehlenden Abgrenzung der Regierung zu Identitären und Neonazis in Ministerien und anderen staatlichen Einrichtungen nicht irgendetwas Vernünftiges einfallen. Dabei wissen sie ganz genau, dass sich das bald rächen wird und sich die Kürzungen der Sozial- und Familienbeihilfe direkt auch in den Schulen bemerkbar machen werden. Da strachelts, kickelts und fasselts in den Fundamenten des Staates und unsere tragenden und progymnasialen Gewerkschaftssäulen reden stundenlang über die Mathe-Klausur und die verschrobene NOST. Wer sich die Frage „Wie könnte eine adäquate und zeitgemäße Gewerkschaftsarbeit aussehen?“ stellt, wird in der Antwort gegen die Regierung aufstehen müssen. Doch: Parteiräson geht vor Partei - Ergreifen.

Deshalb braucht es eine parteiunabhängige, kritisch-soziale Vertretung in PV und Gewerkschaften, in short: ÖLI-UG!


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Der neue Kreidekreis Nr. 2 März/April 2019

Kreidekreis 2-2019 Bild:spagra
Kreidekreis 2-2019 Bild:spagra

Die Zeitung der Österreichischen LehrerInnen Initiative | Unabhängige GewerkschafterInnen für mehr Demokratie

 

..........Download KKR-Digital 02/2019

  • Kritik an Pflichtenerfüller Kimberger
  • Warum es Gary Fuchsbauer reicht
  • Völkische Testung
  • Sittenverfall statt Ethik
  • Frauentag: Grenzverschiebungen
  • Pädagogisches Mogelpaket
  • In Erinnerung an Dr. Rupert Vierlinger
  • Kunst: Albrecht Zauner

 

Editorial

Gerhard Pušnik

 

Mediale Inszenierung hohler Phrasen
Strafen für Eltern, Deutsch statt Sprachförderung, Ziffern statt verbaler Beurteilung, religiöse Ethik für Abmelder statt säkulare Aufklärung für alle, eine Ombuds-Feigenblatt-Frau statt Integration. Die Liste ließe sich fortsetzen und sie wird kein Ende haben. All die Maßnahmen haben die wesentliche Funktion, den SchülerInnen und LehrerInnen das vorzuenthalten, was sie dringend brauchen: mehr Bildung, mehr Sozialpädagogik, mehr Budget.

 

Seine Vergangenheit als „seriöser“ Wissenschaftler nützt dem Herrn Faßmann nichts. Er kann sich nicht abseilen aus einer Regierungstruppe, in der federführend Mitglieder sitzen, die ihre Vergangenheit und ideologische Haltung im Nazi-Umfeld haben. Er macht mit bei der Show, die die Gesellschaft entzweit, die desintegriert und die Welt gefährdet.

 

Am 24.09.2018 fand in Wien ein Fachdialog zur musischen Bildung mit ExpertInnen aus den Bundesländern und MitarbeiterInnen aus den verantwortlichen Ressorts statt. Nach außen hin wurde der Eindruck erweckt, als handle es sich um ein Meeting des Bildungsministeriums. Die Vorgangsweise: die ÖVP-NRAbg. Maria Großbauer verschickte über verschiedene Kanäle die Einladung, ein Sektionschef des Bildungsministeriums moderierte, Blüml schneite kurz vorbei und BM Faßmann fand das ganze mächtig wichtig. Geplant und angekündigt waren folgende Schritte: Fachdialog I, Einsetzung einer Expertengruppe, die „in einem ständigen Prozess konkrete Maßnahmen für die musische Aus- und Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen liefern soll“, dann der Fachdialog II im Frühjahr 2019, sowie ein „Bericht an den Nationalrat im Juni 2019“ und schlussendlich die „Umsetzung der Maßnahmen ab 2020“.

 

Der Fachdialog I fand tatsächlich am 24.09.2018 statt. Seitdem herrscht im Bildungsministerium Funkstille in dieser Sache.


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Der neue Kreidekreis digital Nr. 1 jänner 2019

Kreidekreis 1-2019 Titelbild:© Bild: BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC /Grafik: Georg Vith/oeli
Kreidekreis 1-2019 Titelbild:© Bild: BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC /Grafik: Georg Vith/oeli

Kreidekreis digital Nr. 1 Jänner 2019:

 

Die Zeitung der Österreichischen LehrerInnen Initiative | Unabhängige GewerkschafterInnen für mehr Demokratie

 

Editorial

Gerhard Pušnik

 

Die türkischblaue Regierung (Armin Thurnher) möchte wohl unbedingt als Demolierer-Kabinett in die Annalen eingehen, ihr brachiales Vorgehen bei den Sozialversicherungen, ihr Zynismus in der Europapolitik, ihr Crashkurs gegen AK und Selbstverwaltungen legen das nahe. Ihr Motto lautet: Jenen, die´s brauchen, wird alles vorenthalten und jenen, die haben, wird noch mehr gegeben. Wie jede rechte Regierung baut sie in erster Linie an ihrem eigenen Mythos.


Die Un(sozial)logik dieser Regierung setzt sich auch in der Bildungspolitik fort. Indem die Richtung nicht geändert wird, setzt Faßmann die soziale Differenzierung in der Schule fort und verstärkt sie durch ihre Maßnahmen. Der Anspruch, Bildungschancen auch für sozial schwächere Schichten real werden zu lassen, ist schon längst dahin. Das größte Bemühen der einzelnen Regierungsmitglieder gilt ihrem eigenen Ehrgeiz und Fortkommen.


Kleine Ansätze von Gegenbewegungen und Aktionen gegen diese sind im Entstehen: Donnerstagsdemos in Wien, Empörung in OÖ und Sonntagsdemos in Vorarlberg geben Hoffnung. Sie reichen aber nicht aus, auf eine Konsolidierung der parlamentarischen Opposition warten wir noch. Als parteiunabhängige, aber politisch denkende und handelnde LehrerInnen-Initiative sind wir mit dabei, wenn sich Alternativen zu jenen, die sich wie Rotzbuben (Konrad) aufführen, auftun - weil Schule eine Zukunft braucht!

 

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