„Autonomiepaket“ - Auswirkung auf die Klassen- und Gruppengröße

Bildungsreform 2017 - "Autonomiepaket"  Bild: Sparr
Bildungsreform 2017 - "Autonomiepaket" Bild: Sparr

Das Bildungsreformgesetz 2017 tritt zwar erst mit 1. September 2018 in Kraft. Aber die im Schulorganisationsgesetz SchOG § 8a neu geregelte Festlegung der Klassengröße, Teilungszahlen (Gruppengröße) und MindestschülerInnenzahl für alternative Pflichtgegenstände, Freifächer und Förderunterricht usw. gilt bereits für die Planung des Schuljahres 2018/19. Also bereits für die provisorische Lehrfächerverteilung im Frühjahr 2018.
Die Regelung im Bildungsreformgesetz 2017 (Autonomiepaket) bezüglich der Klassen-und Gruppengröße führen in der Schulorganisation teilweise zu gravierenden Änderungen.
Die Schulleitung legt die Klassen- und Gruppengröße fest:
Die Klassen- und Gruppengröße und die Mindestgrößen für alternative Pflichtgegenstände, Freifächer und Förderunterricht werden nicht mehr zentral durch die bisherig gültige „Teilungszahlenverordnung“ geregelt, sondern laut SchOG § 8a (1) Z 1 – 7 hat der Schulleiter oder die Schulleiterin diese festzulegen.

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TaKeTiNa® - Workshop: Die Kraft des Rhythmus für mehr Energie, Kraft und Potenzialentfaltung nutzen.

Gerade für LehrerInnen ist der eineinhalbtägige TaKeTiNa® - Workshop zu Beginn des zweiten Semesters genau das Richtige, um neue Energie- und Kraftressourcen aufzubauen.
Unterrichten ist ein schöner Beruf. Eine Arbeit, die Sinn macht. Eine Aufgabe, die erfüllt. Eine Tätigkeit, die motiviert.
Unterrichten ist aber auch ein anstrengender Beruf. Eine Arbeit, die den ganzen Menschen fordert. Eine Aufgabe, die auch belastende Momente kennt. Eine Tätigkeit, die vollen Einsatz verlangt.
Achten wir also darauf, dass die beträchtlichen Anforderungen unseres Berufes uns nicht an die Grenzen der Belastbarkeit bringen.
Ein TaKeTiNa® - Workshop zu Beginn des zweiten Semesters ist dafür genau das Richtige.

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Impressionen von der Protestveranstaltung in Linz

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Vortrag Ahmad Mansour: Religiöse Radikalisierung bei jungen Menschen – Ursachen und Präventionsmaßnahmen

Der Psychologe Ahmad Mansour lebt seit zwölf Jahren in Deutschland und beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen, die Extremismus bekämpfen und Demokratie und Toleranz fördern. Er ist Programmdirektor der „European Foundation for Democracy“ in Brüssel, Vorsitzender Sprecher des Muslimischen Forums Deutschland e.V. sowie Familienberater bei Hayat, einer Beratungsstelle für Deradikalisierung.
Bis zum Ende des Jahres 2016 war Mansour außerdem Gruppenleiter beim Heroes-Projekt in Berlin. Darüber hinaus führt er Schulungen mit der Polizei, PädagogInnen und Sozialarbeitern durch, unter anderem u¨ber Indikatoren und mögliche Präventionsansätze gegen Radikalisierung, Unterdrückung im Namen der Ehre und gegen Antisemitismus.

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Stellenausschreibung für VS und NMS Lehrer/innen

Österreichisch-Ungarischen Europaschule in Budapest

 

An der Österreichisch-Ungarischen Europaschule in Budapest  werden für das Schuljahr 2018/19 Lehrkräfte mit dem Lehramt für  

  • Volksschulen
  • Hauptschulen (NMS):
    Deutsch oder Englisch in beliebiger Kombination

gesucht.

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Petition: Ausbildung statt Abschiebung

Grafik: openPetition
Grafik: openPetition

Petitionstext: Das Erfolgsprojekt „Lehre für Asylwerbende in Mangelberufen“ ist in Gefahr. Aktuell nehmen die negativen Asylentscheidungen auch für Menschen in Lehre zu. Es ist zu ersten Abschiebungen gekommen – direkt vom Lehrplatz. Dies sorgt für massive Verunsicherung bei den betroffenen Lehrlingen und den Betrieben. Daher fordern wir von der Bundesregierung, die Aussetzung der Abschiebungen von Menschen in Lehre und Ausbildung!
Begründung:
Eine der größten Chancen für die Integration ist die Eingliederung von geflüchteten Menschen in den Arbeitsmarkt. Eine Chance für die Betroffenen selbst, aber auch für die Unternehmen und unsere Gesellschaft. Die Lehre in Mangelberufen ist eine der wenigen Beschäftigungsmöglichkeiten für Asylwerbende. Denn gerade im Bereich der Mangelberufe suchen Betriebe händeringend nach Arbeitskräften. Die Lehre für Asylwerbende ist hier eine riesige Chance, die uns nicht genommen werden darf.
Im Namen aller Unterzeichner/innen.
Linz, 30.11.2017 (aktiv bis 10.01.2018)

>>> PETITION UNTERSCHREIBEN

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Podiumsdiskussion: Gesamtschulregion Vorarlberg

Die Schul- und Bildungspolitik ist seit Jahrzehnten ein Streitthema in Österreich. Vorarlberg hat einen anderen Weg eingeschlagen und möchte die Gemeinsame Schule bis 2025 einführen. Was waren die vergangenen Entwicklungen, wie ist der Ist-Stand und was werden zukünftige Herausforderungen sein? Wie wird die Zukunft der Schule (Gemeinsame Schule, Gymnasium, Duales Ausbildungssystem, „Sonderschule“ etc.) aussehen?

Neue Spielräume: Schulmodellregion Vorarlberg - Eine Vorbildfunktion?

 

14.12.17 ab 19.30  findet am Dornbirner Spielboden

Diskutierende:
Harald Walser (Bildungsexperte, ehem. Lehrer und Direktor am BG Feldkirch)
Wolfgang Türtscher (Landessprecher Pro Gymnasium, Lehrer am BG Bregenz Blumenstraße)
Astrid Thaler (Mittelschullehrerin)

Moderation:
Christoph Šelner

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Die aktuelle SteiLeZeit

Editorial: Nach dem Ergebnis der Nationalratswahlen des vergangenen Oktobers sind die politischen Weichen im Land umgestellt. Die Sozialdemokratie muss ihre bisherige Führungsrolle in der Regierung abgeben und wird, obwohl immerhin noch zweitstärkste Partei, den Gang in die Opposition antreten. Die Grünen mussten überhaupt Ade sagen! Sie sind in der nächsten Legislaturperiode im österreichischen Parlament nicht mehr vertreten. Österreich wird in der kommenden Legislaturperiode wohl von einer ÖVP/FPÖ-Koalition regiert werden, wie zu Beginn der 2000er Jahre schon einmal, was die meisten von uns sicher noch in Erinnerung haben. Teils mit Grauen, teils mit abgeklärter Gelassenheit. Was die politische Zukunft bringt, wird sich erst weisen. „Änderungen“ und „Neues“ haben sowohl Kurz als auch Strache diffus in Aussicht gestellt. Was das sein wird, ist vor allem aus den rhetorischen glatten, dafür inhaltsleeren Schwafelreden des Wahlsiegers bislang nicht hervorgegangen. In der Bildungspolitik ist mit Neuem wohl kaum zu rechnen, außer dass das Bildungsministerium mit Sicherheit neu besetzt wird. Ansonsten wird das Neue ein betont Altes sein! Die Bildungspolitik wird fraglos einen akzentuiert rechtkonservativen Einschlag haben.

Unsere FCG-Vertreter wird das durchatmen lassen, ja freuen – ihr heiliges Gymnasium wird es weiter geben, auch wenn  mittlerweile alle froh sein könnten, hätte die von den FCGlern vergötzte AHS wenigstens das Niveau des 1. Klassenzuges der einstigen Hauptschule. Aber bitte – der Typenname Gymnasium ist jetzt einmal gesichert!

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Protest in Linz gegen Sozialabbau, ÖVPFPÖ OÖ und Schwarztürkisblau

Bericht der Solidarwerkstatt, „Für ein freies, solidarisches, neutrales und weltoffenes Österreich“, über die Demonstration gegen Kürzungen bei Arbeit, Familie, Sozialem, Jugend und Kultur in Linz:

 

Am 4. Dezember marschierten 2.000 Menschen gegen die Kürzungspolitik der Oö. Landesregierung bei Arbeit, Familie, Sozialem, Jugend und Kultur! Aufgerufen dazu hat die "Plattform für ein lebenswertes Oberösterreich". Am 5. Dezember in der Früh versammelten sich 4.000 Beschäftigte auf Aufruf der Gewerkschaften vor dem Landhaus, um gegen den Sozialabbau zu protestieren. 1.500 Menschen protestierten bereits am 23. November gegen die geplante Einführung von Kindergartengebühren.

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Petition: Schluss mit Steuergeschenken für Reiche und Konzerne!

Foto: attac
Foto: attac

Jetzt Petition unterschreiben

 

Die prominenten Fälle in den Paradise-Papers dürfen nicht vom grundsätzlichen Problem ablenken: Es sind die Regierungen der großen Industrieländer, die für dieses ungerechte System verantwortlich sind. Dadurch gehen uns allen jährlich hunderte Milliarden Euro für Soziales, Bildung und Gesundheit verloren.
Auch die zukünftige österreichische Regierung plant schon die nächsten Steuergeschenke für Reiche und Konzerne - auf Kosten von uns allen.
Damit muss Schluss sein!


Jetzt Petition unterschreiben

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attac: Schluss mit Steuergeschenken für Reiche und Konzerne!

Foto: attac
Foto: attac

Petition zu Schluss mit Steuergeschenken für Reiche und Konzerne!

Durch Steuersümpfe, in denen Reiche und Konzerne ihr Geld bunkern, gehen uns allen jährlich hunderte Milliarden Euro für Soziales, Bildung und Gesundheit verloren. Dabei sind es die Regierungen der großen Industrieländer, die für dieses ungerechte System verantwortlich sind. Auch Finanzminister Schelling blockiert auf EU-Ebene wichtige Maßnahmen gegen Steuersümpfe: Er ist dagegen, dass Konzerne in jedem Land öffentlich machen müssen, wie hoch ihre Gewinne sind und wieviel Steuern sie zahlen. Er blockiert Maßnahmen gegen mehr Transparenz bei Briefkastenfirmen.

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ÖVP und FPÖ wollen Schulrankings: Was ist das Ziel so einer Maßnahme? Bildungsgerechtigkeit?

ÖVP und FPÖ will Schulrankings: Was ist das Ziel so einer Maßnahme? Bildungsgerechtigkeit?

Geht es nach ÖVP und FPÖ, sollen auch bei uns alle Bildungsdaten veröffentlicht werden. Ein Schul-Ranking mit den besten und schlechtesten Schulen des Landes wäre damit möglich. Die Daten gibt es bereits, schreibt Bernhard Gaul in Kurier: „VP-FP will Rankings ermöglichen: Wie gefährlich sind gläserne Schulen?“.
Gegen die von Schwarztürkisblau angestrebte Veröffentlichung der Ergebnisse der Zentralmatura und der seit wenigen Jahren zentral erhobenen Bildungsstandards sprechen sich gegenüber dem Kurier Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE Lehrer in der GÖD, Bildungsministerin Sonja Hammerschmid und Jürgen Czernohorszky, Bildungs-Stadtrat von Wien aus. Kimberger befürchtet ein Schulranking, das schlecht gereihte Schulen vor große Probleme stellen würde, zum Beispiel dass diese Schulen „kein Personal mehr finden“. Die Bildungsministerin warnt davor, die Ergebnisse der Bildungsstandardtests „unkommentiert zu veröffentlichen“. Czernohorszky ist überzeugt, dass eine „Veröffentlichung von Schulrankings … zu einer Stigmatisierung von Schulen“ und zu „einer verstärkten sozialen Selektion im Schulsystem“ führen und damit die „Arbeit an Schulen mit größeren Herausforderungen … noch schwieriger“ würde.
Dies bestätigt auch Uni-Wien-Bildungsforscher Stefan Hopmann dem Kurier. Durch eine Veröffentlichung der Testdaten ließe sich niemals die Qualität einer Schule beschreiben. Und weil sich die Pädagogen als auch Eltern vermehrt die besseren Schulen aussuchen würden, käme es - noch stärker als bisher - zu einer "massive[n] Ungleichverteilung."
Dem stimmt Uni-Wien-Bildungspsychologin Christiane Spiel im Kurier zu. Grundsätzlich sei sie für eine Kultur der Transparenz, aber das gehe

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HTL in Shkodra/Albanien: Schüler/innen unterstützen, das hilft - allen. Nachhaltig.

Dir. Sepp Fasching mit KollegInnen und SchülerInnen der Skola Austriake, HTL für Kommunikationstechnik in Shkodra/Albanien  Foto:Sepp Fasching
Dir. Sepp Fasching mit KollegInnen und SchülerInnen der Skola Austriake, HTL für Kommunikationstechnik in Shkodra/Albanien Foto:Sepp Fasching

Die ÖLI-UG bittet Sie um Ihre Hilfe:

Unterstützen Sie die SchülerInnen der HTL für Kommunikationstechnik in Shkodra/Albanien mit einer Spende.

 

Sinnvolle Unterstützung von jungen Menschen, die unsere Hilfe brauchen, damit sie eine gute Ausbildung machen können, ist für sie mehr als eine Sach- oder Geldspende, etwas Nützliches, das man jetzt gerade gut gebrauchen kann. Für diese Menschen ist unsere Unterstützung vorallem eine Anerkennung und Wertschätzung ihrer Person und dem was sie tun. Das wirkt und verbindet – nachhaltig. 

 

In diesem Fall brauchen die Schüler/innen der Österreichische Schule (HTL) in Shkodra/Albanien ihre Unterstützung:
Sepp Fasching, unser langjähriger Mitstreiter in der Österreichischen LehrerInnen initiative (ÖLI-UG), ist seit diesem Herbst Leiter der Skola Austriake, einer HTL für Kommunikationstechnik in Shkodra in Albanien.
Karl Ablinger besuchte Sepp Fasching in seiner Schule und hat darüber im Kreidekreis 6/2017 einen kurzen Artikel geschrieben, in dem er die hervorragende Arbeit, die an dieser Schule vom Team um Sepp Fasching geleistet wird, würdigt. Er schildert aber auch, dass viele Familien sich das Schulgeld für ihre Kinder nicht leisten können und daher auf Spenden und Stipendien angewiesen sind.

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ORF Vorarlberg: "Kultur nach 6" statt "Gute Nacht, Kultur"!

Foto: https://openpetition.eu
Foto: https://openpetition.eu

Für den Erhalt von Kulturabteilung und -berichterstattung beim ORF Vorarlberg

Ohne plausiblen und nachvollziehbaren Grund wurde die Sendung ‚Kultur nach 6‘ durch die Entscheidung des ORF–Landesintendanten Markus Klement von 18:00 auf 20.00 Uhr verlegt.  Mit dem Verweis auf diesen unattraktiven Sendeplatz befürchten Redakteure wie auch viele HörerInnen den Anfang vom Ende dieser Sendung. Viele sehen darin auch eine persönliche Attacke des autokratisch agierenden Intendanten gegen die Kulturabteilung.

Der ganze Vorgang um die Sendung ‚Kultur nach 6‘ stellt ein einziges Trauerspiel dar. Fadenscheinige Begründungen, wie ein scheinbar sich änderndes Konsumverhalten oder Programmwünsche von imaginären Hörern, werden vorgeschoben, um ein bewährtes Sendeformat auf das Abstellgleis zu schieben. Die Verschiebung von Sendungen ist ein bewährtes Mittel, um Sendungen aus- und Redakteure auflaufen zu lassen. Sinken in der Folge die HörerInnenzahlen, ist der Grund geschaffen, um die Kulturabteilung im ORF Vorarlberg weiter zu reduzieren. Von einer offensiven, vielfältigen und qualitätsvollen Kulturberichterstattung – wie es ORF-Gesetz und Leitbild des ORF verlangen – entfernt man sich damit ohne große Diskussion immer mehr!

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mosaik* „Dieses Bildungsprogramm ist vor allem eines: Reine schwarz-blaue Ideologie“

Das Bildungsprogramm der ÖVP-FPÖ Regierung bringt Pädagogik wie vor einem halben Jahrhundert, Segregation und rassistischen Populismus. Franka Wieser hat es in einem Blog für mosaik-politik neu zusammensetzen* analysiert:


Blau-Schwarze Pädagogik. Das Bildungsprogramm von ÖVP und FPÖ führt in eine düstere Zukunft

 

Wenn man ein Schlagwort finden müsste, das sich durch das schwarz-blaue Bildungsprogramm zieht, wäre es: Leistung. Was zählt, ist immer die Leistung. Die Leistung der Schüler und Schülerinnen, aber auch die der PädagogInnen. Es soll Schluss sein mit „linken“ Illusionen, in denen Schule als ein Ort verstanden wird, in dem sich Kinder entfalten können, ihre Potenziale entdecken, Teilhabe und Inklusion erfahren oder voneinander lernen.
In ihrem interessanten Blog „Blau-Schwarze Pädagogik. Das Bildungsprogramm von ÖVP und FPÖ führt in eine düstere Zukunft“ liefert Wiesner eine interessante Analyse über das "Bildungsprogramm" der Schwarztürkisblauen. Ein Thema, das uns ja in diesen Tagen (leider) intensiv beschäftigt.

Folgende Themen hat sie dabei genauer unter die Lupe genommen – eine grobe Zusammenfassung, die das Lesen des Blogs nicht ersetzen kann und will, sondern dazu anregen soll:

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Die „Notenwahrheit“ gibt es leider nicht!

Presseaussendung des „Schulautonomie Monitoring Österreich“ zu den Eckpunkten Bildung der ÖVP-FPÖ-Untergruppe im Rahmen der Regierungsbildungsverhandlungen: „Zentralistische Geiselnahme der Volksschulen durch Ziffernnotenverpflichtung – wie passt das mit Schulautonomie zusammen?
schau monito, ein überparteiliches Netzwerk für kindgerechte Schulen, ist über das Ergebnis der ÖVP-FPÖ-Untergruppe Bildung, die Ziffernnoten in der Volksschule wieder verpflichtend einführen zu wollen, verwundert. Damit würde das Schulreformgesetz (2016) ausgehebelt, das den Volksschulen ermöglicht, vor Ort und schulpartnerschaftlich über die Einrichtung altersheterogener Lerngruppen ebenso wie über eine Form der individuellen, leistungsfördernden alternativen Beurteilung der Kinder in den ersten drei Schuljahren zu entscheiden. Diese Möglichkeit sei den LehrerInnen nicht aufs Auge gedrückt worden, sondern sei durch tausende Schulversuche österreichweit, die das jahrzehntelang erprobt haben, entwickelt worden.
Wäre es so einfach, dass mit der Vergabe „klarer Noten“ vom ersten Schultag an auch die Leistungen der Kinder steigen: Wer sollte etwas dagegen haben?
Zwei große Trugschlüsse stehen dem entgegen:
Die „Notenwahrheit“ gibt es leider nicht und die Gleichsetzung von Ziffernnoten mit Leistung ist eine sehr alte, aber leider auch nicht dem Lernalltag von Kindern entsprechende Kausalbehauptung.
>>> Link zur presseaussendung

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Die ÖLI-UG gratuliert: Gerald Bast zum Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien einstimmig wiedergewählt

Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast Foto: Corn
Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast Foto: Corn

Wien (OTS) - Mit großer Freude gibt der Vorsitzende des Universitätsrates der Universität für angewandte Kunst Wien, Thomas Jakoubek, bekannt, dass Gerald Bast für eine weitere Periode zum Rektor der Angewandten gewählt wurde. "Rektor Gerald Bast bleibt der Angewandten weiterhin treu und das freut uns sehr", so der Unirats-Vorsitzende. Bast war dem Universitätsrat durch den Senat der Angewandten vorgeschlagen worden und dieser hat Bast einstimmig für die Periode 2019 bis 2023 gewählt. "Rektor Bast überzeugt durch sein leidenschaftliches Engagement und durch seine großen Erfolge bei der inhaltlichen, organisatorischen und finanziellen Weiterentwicklung der Angewandten. Sowohl der Senat als auch der Unirat möchten seinen innovativen und beispielhaften Weg mit ihm weitergehen. Die Angewandte wurde unter seiner Leitung zu dem international und national angesehensten und renommiertesten Kompetenzzentrum für künstlerische und wissenschaftliche Bildung und Forschung", so Jakoubek.
>>> zur Presseaussendung

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Reaktionen zum ÖVP-FPÖ Bildungspaket: Die Schulen brauchen anderes …

Medienberichte zu den bisherigen Ankündigungen zum Bildungspaket der werdenden schwarztürkisblauen Koalition:

 

Kommentar: Lisa Kogelnik – derStandard.at: Die Lücken im türkis-blauen Bildungsprogramm

Die Notenpflicht in der Volksschule ist ein Symbol. Die Schulen brauchen anderes:

Aufgewärmt oder rückwärtsgewandt: So lässt sich das meiste, was bisher aus dem Bildungsprogramm von ÖVP und FPÖ bekannt wurde, zusammenfassen.

Die Wiedereinführung der Notenpflicht, nachdem von SPÖ und ÖVP die alternative Beurteilung ermöglicht wurde, fällt laut Lisa Kogelnik in die Kategorie Rückwärtsgang. Nach fast 50 Jahren erfolgreichen Schulversuchen und einer seitdem breiten Akzeptanz der verbalen Beurteilung bei Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen. (Siehe auch: „Viel heiße Luft aus den Verhandlungsräumen der Koalition“).

Nichts Neues ist die Abschaffung der siebenteiligen Notenskala an den Neuen Mittelschulen, Bekenntnis zum Ausbau der Ganztagsschule und das zweite Kindergartenjahr.

Was fehlt, ist viel, zum Beispiel das Bekenntnis zu einer akademischen Ausbildung für KindergartenpädagogInnen, eine bessere LehrerInnenausbildung und mehr Personal, um mit den zunehmend heterogenen Klassen zurechtzukommen.

Zusätzliches Geld scheint es von ÖVP und FPÖ für die Polizei zu geben, aber nicht für Schulen. Das zeigt, dass die Prioritäten der kommenden Regierung nicht in der Bildung liegen.

 

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Angewandte-Rektor Bast: Immer weniger kulturellen Bildung ist eine Katastrophe

Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast   Foto: Corn
Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast Foto: Corn

Der Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast, fordert in einer Presseaussendung „eine Bildungsreform mit gravierender Stärkung der kulturellen Bildung“.

Er bringt sich damit in die Diskussion zum Thema Bildung rund um die Regierungsverhandlungen ein. Seine Forderung ist wohl begründet und ist ein Beitrag, oder zumindest ein Versuch, die aktuelle Bildungsdiskussion auf eine seriöse Basis zurückzuführen

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Viel heiße Luft aus den Verhandlungsräumen der Koalition

Außer einer Verschärfung der "Ausländergesetzgebung" war bisher wenig Konkretes, aber viel Substanzloses aus den Reihen der KoalitionsverhandlerInnen zu vernehmen.

Zum Beispiel das Thema Bildung:
Sparen
Sie wollen das jährliche Bildungsbudgetloch nicht mehr ausgleichen. Dass es sich dabei um ein strukturelles Defizit handelt wird nicht erwähnt. Und schon gar nicht geredet wird darüber, wie die mindestens 600 Mio. Euro eingespart werden sollen. Es hat den Anschein, es ist ihnen komplett egal. Weil es nicht zu ihrem Ankündigungspolitikpopulismus passt? Übrigens nichts Neues, dieses primitive Spiel kostete schon der Finanzminister der alten Koalition jedes Jahr grenzwertig aus – damals wie heute ein unerträgliches Schauspiel.
Schulnoten wieder verpflichtend

Die Schulnoten für die Beurteilung der Volksschulkinder soll wieder verpflichtend eingeführt werden, nachdem von SPÖ und ÖVP die alternative Beurteilung ermöglicht wurde. Nach fast 50 Jahren erfolgreichen Schulversuchen und einer seitdem breiten Akzeptanz der verbalen Beurteilung bei   Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen. Weshalb also die abrupte Rückkehr zu den Ziffernnoten? Das meiststrapazierte Argument, die Ziffernnoten seien gerechter, ist, mit Verlaub, aufgrund der diesbezüglichen Erkenntnisse, seit einigen Jahrzehnten ein „Schmarren“. Ziffernnoten sind nur „scheinbar gerecht“! Den lehrreichen Bericht des ORF: „Ein Einser ist ein Zweier ist ein Dreier“ sollten sich die für das Bildungskapitel zuständigen Damen und Herren – inklusive Bildungsexperten – bitte aufmerksam ansehen. Gegen die Wiedereinführung des alten Notensystems „formiert sich in Vorarlberg Widerstand. An 130 von 175 Volksschulen gibt es derzeit die alternative Leistungsbeurteilung. Für Landespflichtschulinspektorin Karin Engstler und viele Direktoren bedeuten die Pläne der künftigen Regierung ein Rückschritt“, berichtet Gerold Riedmann in der VN.
Bildungspflicht
Auch die Ausbildungspflicht wurde bereits von der rot-schwarzen Koalition eingeführt. Bis zum 18. Lebensjahr. Der Unterschied: Das schwarztürkisblaue Modell sieht vor, dass Schüler/innen, die in einer Abschlussprüfung mit 14 zu wenig, noch unklar definierten Grundkompetenzen vorweisen können, weiter die Schulbank drücken müssen. „Obwohl vielleicht eine Lehre besser wäre? Obwohl es ja das Prinzip der dualen Ausbildung (Berufsschule, Lehre) gibt?“, fragt Hans Rauscher in seiner Kolumne: „Koalitionsverhandlungen: Klingt gut, aber bei näherem Hinsehen ...“ (derStandard). Und weitere Fragen drängen sich ihm auf: „Wird hier ein neuer Aspekt ins Spiel gebracht, um die ungeliebte alte Koalition zu desavouieren? Um den wachsenden Eindruck, dass die Koalition außer einer Verschärfung der "Ausländergesetzgebung" noch nicht viel Konkretes und schon gar keine "Leuchtturmprojekte" zustande gebracht hat, zu zerstreuen?“
Die Antworten kennen wir.

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Erfolgreicher Gewerkschaftsprotest in Linz: Jetzt doch 2,33% (bis € 3.400,-) in OÖ

Dazu Reinhart Sellner (UGÖD): „Auch wenn der Gehaltsabschluss für die Landesbediensteten in Oberösterreich nur zum Teil unseren Vorstellungen entspricht, sehe ich es als solidarischen Erfolg der vier Gewerkschaften, für die 70-90% KollegInnen mit niedrigen und mittleren Einkommen und ein gewerkschaftlich-politisches Zeichen dafür, dass die Strategen der ÖVPneu/FPÖ-Regierung auch auf Bundesebene mit dem gemeinsamen Widerstand gegen Sozialabbau und Einsparungen auf Kosten der öffentlich Bediensteten und zu Lasten aller ArbeitnehmerInnen rechnen müssen.“
Die Zahlen: Bis zu einem Monatsgehalt von € 3.400,- wurde eine Gehaltserhöhung von 2,33 % vereinbart. Wer mehr verdient, erhält einen monatlichen Fixbetrag von € 79,20. Damit ist garantiert, dass bis zu einem Einkommen von € 4.230,- zumindest die Inflationsrate abgegolten ist.

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GÖD – Video zum Equal Pay Day im Öffentlichen Dienst

Am 18. November war Equal Pay Day im Öffentlichen Dienst. Dazu gibt es ein kurzes Videostatement von Monika Gabriel, VStv. u. Bereichsleiterin Frauen (GÖD), mit wichtigen Informationen zum Thema Frauen im Öffentlichen Dienst.
Sehenswert:

Monika Gabriel, VStv. u. Bereichsleiterin Frauen (GÖD)

mit Genehmigung der GÖD/Monika Gabriel


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ÖVPFPÖ Koalitionsverhandlung: Einigung beim Thema Kindergarten

Foto: Sparr
Foto: Sparr

In den Verhandlungen zum Thema Bildung habe man sich in Teilbereichen einigen können, sickerte dieses Wochenende an die Öffentlichkeit. So habe man sich auf ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr geeinigt. Selbstverständlich nicht für alle. Das war dann den Verhandlern wohl doch zu teuer. Nachdem sie vorhaben bei den Investitionen für die Schulen einen Batzen Geld einzusparen, wollen sie es nicht gleich wieder für die Elementarpädagogik ausgeben. Dafür finden sich sicher bessere Verwendungsmöglichkeiten. Wie zum Beispiel für die Gegenfinanzierung der, laut Gerüchten geplanten Abschaffung der Körperschaftssteuer. 
Also verpflichtend soll das zweite Kindergartenjahr für die vierjährigen Kids sein, „die es brauchen“, wie laut Presse am Sonntag in einem Papier stehe, das ihr vorliege. Demnach sollen Kinder mit „Deutschdefiziten“ verpflichtend ein zweites Kindergartenjahr besuchen müssen. Für die Feststellung, wer davon betroffen ist, müsse neben einer „Sprachstandsfeststellung“ noch weitere, „für die Entwicklung des Kindes relevante Faktoren“ berücksichtigt werden. Welche Faktoren das sein sollen, gehe aus dem Papier nicht hervor, schreibt diePresse.
Und wie zu erwarten war, soll bereits den Jüngsten im Kindergarten ein verbindlicher Wertekanon, ein Bekenntnis zur Verfassungs-, Werte- und Gesellschaftsordnung, vermittelt werden. Dazu gehört wohl auch das „Wertechristentum“ des Udo Landbauer, Landtagsabgeordneter in Niederösterreich und Spitzenkandidat der FPÖ bei der Landtagswahl (siehe dazu: Nikolo in Gefahr!  FPÖ NÖ fordert „Wertechristentum“ in Kindergärten und Volksschulen).

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Nikolo in Gefahr! FPÖ NÖ fordert „Wertechristentum“ in Kindergärten und Volksschulen

Lichterfest ist Gefährdung des "Wertechristentum" laut Landbauer Grafik: ÖLI
Lichterfest ist Gefährdung des "Wertechristentum", meint Landbauer Grafik: ÖLI

Udo Landbauer, Landtagsabgeordneter der FPÖ Niederösterreich fürchtet um die christlichen Werte in Niederösterreich.

Seiner Meinung nach würden seine Wertvorstellungen im Kindergarten und in den Volksschulen nicht mehr in der Einzigartigkeit den Kindern Niederösterreichs vermittelt, wie er sich das vorstelle.  "Der Nikolo darf nicht sterben", fordert der Spitzenkandidat der FPÖ bei der NÖ Landtagswahl am 28. Jänner bei einer Pressekonferenz.  Da werde im basischristlichen NÖ sogar das Martinsfest als Lichterfest gefeiert werde. Die Geringschätzung dieser scheinbar für Niederösterreich so bedeutenden identitätsstiftenden Merkmale durch die Elementar- und VolksschulpädagogInnen sei “skandalös und untragbar". In Niederösterreich würde nicht nur die Islamisierung gefördert, sondern auch das Ende von Bräuchen und Traditionen. Bereits die Kleinen im Kindergarten würden diesbezüglich "indoktriniert", wenn schon in Kindergärten das identitätsstiftende Schweinefleisch vom Speiseplan verschwindet und die Gummibärchen bei Geburtstagsfeiern nicht gewünscht sind.
Ein gesetzlich verankertes "Wertechristentum" müsse her. Denn das sei die Basis, auf der die Gesellschaft aufbaue, ist Landbauer überzeugt. Wie die Bewahrung seines „Wertechristentums“ für die Jüngsten im Kindergarten und in der Volksschule aussehen soll, wissen wir jetzt. So wie wir auch wissen, was der Sinn hinter dieser Pressekonferenz des Spitzenkandidaten der FPÖ war: Schüren von Ängsten, anheizen der Fremdenfeindlichkeit und Diffamierung aller Menschen, denen das reaktionären und ultrarechten Weltbild einiger FPÖ-PolitikerInnen zutiefst zuwider ist. 
Und das Kreuz muss wieder in jedes Klassenzimmer, wünscht sich der niederösterreichische Kämpfer für den Erhalt der christlichen Tradition, Werte, Gemeinschaft und des Brauchtums.
Siehe auch: derStandard.at

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UGöD: „Rotweißrote Zukunftsinvestitionen statt schwarzblauer Bildungssparpakete“

Unabhängige GewerkschafterInnen unterstützen Widerstand gegen schwarz-blaue Bildungs- und Sozialabbaupläne

 

Wien (OTS) - 600 Mio Euro werden 2018 zur Weiterführung des Schulbetriebes fehlen. Eine Budgeterhöhung ist nicht vorgesehen. Diesen jährlichen Fehlbetrag („strukturelles Budgetdefizit“ durch altersbedingt steigende Personalkosten für mehr als 130.000 LehrerInnen) wollen die schwarz-blauen Regierungsverhandler – wie kolportiert - aus dem laufenden Budget finanzieren:
- durch Streichen der verbesserten Fördermöglichkeiten an NMS/Hauptschulen durch Teamteaching
- durch eine 8-10 % Wochenarbeitszeiterhöhung (Lehrpflichterhöhung) zur Verbilligung der LehrerInnenarbeit
- durchs Verschieben der Gesamtschul-Modellregionen
- durch eine Schulautonomie, die nichts kostet und
- durchs Einsparen kleiner Klassen durch Auffüllen auf 25 SchülerInnen

 

„Die ÖVP- und FPÖ-VerhandlerInnen scheinen sich einig zu sein:
Keine zusätzlichen Steuereinnahmen aus Vermögen, Erbschaften oder einer fairen Besteuerung von Konzerngewinnen sondern Sparpakete für den öffentlichen Dienst sowie Personal-, Sozial- und Bildungsabbau,“ kritisiert Reinhart Sellner, Vorsitzender der Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD (UGöD). Und weiter: „Kinder sollen auf erreichte Unterrichtsqualität verzichten, LehrerInnen ihre Gehaltserhöhungen durch Gratis-Mehrarbeit selber finanzieren, die soziale Auslese der Kinder im Volksschulalter muss bleiben, Herkunft bestimmt Zukunft, Kindergärten werden nicht als Bildungseinrichtungen gesehen und sind daher auch kein Bildungsbudgetposten.“

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UGÖD: GewerkschafterInnen aktiv gegen Bildungssparpakete und Sozialabbau der oö. Landesregierung

OTS: GewerkschafterInnen aktiv gegen Bildungssparpakete und Sozialabbau der oö. Landesregierung

 

„Der Widerstand der Betroffenen wartet den Abschluss der ÖVP-SPÖ-Regierungsverhandlungen allerdings nicht ab“ freut sich Sellner. Im schwarz-blau regierten Oberösterreich, dem Vorbild für das ‚neue Regieren“ von Kurz und Strache, sammelt die GÖD Unterschriften gegen die Weigerung der Landesregierung, den von GÖD und Younion erzielten Gehaltsabschluss (2,33% ab 1.1.2018) im Landes-und Gemeindedienst umzusetzen. Younion, Vida, GPA und GÖD organisieren in Linz erste Kundgebungen gegen Sozialabbau und Kündigungen im Kindergartenbereich (heute, 23.11.2017, um 16 Uhr vor dem Landhaus) und für das ausverhandelte Gehaltsplus auch in Oberösterreich (5.12.2017). Kulturschaffende haben sich gegen Einsparungen im Kulturbudget und gegen das Aushungern von Kulturinitiativen und freien Gruppen zusammengeschlossen.

 

Sellner abschließend: „Wir Unabhängige GewerkschafterInnen sehen uns als Teil dieses gewerkschaftlichen Widerstandes gegen die neoliberalen Umbaupläne in OÖ und auf Bundesebene. Wir rufen unsere KollegInnen in allen Bundesländern auf, diesen Widerstand breit zu unterstützen: Gemeinsam für die Interessen der ArbeitnehmerInnen, gemeinsam für Zukunftsinvestitionen in den Ausbau eines demokratischen, von der öffentlichen Hand ausreichend finanzierten Bildungswesens.

 

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“

 

Rückfragen & Kontakt:
Reinhart Sellner, Vorsitzender der UGöD
Tel.: 0676/343 75 21
Internet: www.ugoed.at

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Die Thesen zur Schule des Philosophen Christoph Türcke

Türcke Grafik: ÖLI-UG
Grafik: ÖLI-UG

Christoph Türcke im Interview mit Lisa Nimmervoll im Standard: "Man braucht die Schulen eigentlich nicht mehr". Das Gespräch bietet viel interessante Gedanken, Thesen und Behauptungen, die Basis sein könnten für eine intensive Diskussion über den eingeschlagenen Weg, den die österreichische Bildungspolitik den Schulen vorgibt.

Man wird sicher nicht mit allen Standpunkten Türkes einverstanden sein

Man wird sicher nicht mit allen Standpunkten Türkes einverstanden sein – Kritiker werfen ihm zum Beispiel vor, er vertrete reaktionäre Ansichten. Es könnte aber eine Auseinandersetzung mit einer neuen inhaltlichen Qualität werden, weil sie die wenig bekannte neoliberale Bildungsstrategien aufdeckt und damit einhergehende Mythen aufbricht. Das könnte Raum schaffen für eine Debatte, die das Potential hat, ein tragfähiges Gerüst zu bilden für eine endlich erfolgreiche Bildungspolitik und damit einer wirklichen und nachhaltigen Verbesserung der Schule.

Scharfe Kritik am neoliberalen Bildungssystem
Seine Kritik am derzeitigen „neoliberalen Bildungssystem“ ist scharf pointiert, und trifft in einigen Punkten den Nerv des Systems. Die sogenannte „Neue Lernkultur“ mache aus „Lehrern nur noch Ratgeber, die bei Bedarf zur Stelle sind, Tipps geben und spontanes Coaching durchführen“. Es werde „Selbstentfaltung und Abschaffung von autoritären Strukturen“ mit „zuckersüß und verführerisch klingen“ Begriffen versprochen. Die Kinder seien jetzt das „Zentrum aller Bildung“. Die autoritären Strukturen hörten nicht auf, sondern seien von den Lehrpersonen „auf die Lehrmaterialien übergegangen. Der Frontalunterricht sei endlich abgeschafft, „und jedes Kind bekommt seinen individuellen Frontalunterricht durch Arbeitsblätter“. Türcke weist auch auf das Einsparpotenzial hin. „Weniger LehrerInnen können mehr Schüler zwar nicht unterrichten, aber beaufsichtigen“. Konsequent weitergedacht, brauche man die Schule „eigentlich nicht mehr“. Entsprechend lehnt Türcke auch die Digitalisierung der Schule strikt ab.

Bildungstaylorismus
Auf die Frage, „Welche Mechanismen sind hier am Werk?“, hat Türke eine bemerkenswerte These, die es gilt weiter zu verfolgen: Was derzeit passiere, habe starke Ähnlichkeit mit dem Taylorismus. Der Drang zu immer mehr Effizienz schlage in Ineffizienz um. „erleben wir jetzt in der Schule mit dem Ersetzen der Lehrer durch Programme und Maschinen.“ Die Folge der vollkommenen Ökonomisierung des Bildungsbetriebs führe sichtlich dazu dass, „elementare Fähigkeiten wie Rechtschreibung und Rechnen erodieren.“

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Unabhängige GewerkschafterInnen stimmen Gehaltsabschluss zu

UGöD für rasche Umsetzung der Erhöhung für Bundes- Landes und Gemeindebedienstete

 

Wien (OTS) - Die UGÖD sieht in einem dauerhaften plus von 2,33% auf Gehälter und Zulagen für Bundes-, Landes-, Gemeindebedienstete und KollegInnen der ausgegliederten Betriebe einen gewerkschaftlichen Erfolg der GÖD und der Younion (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten), auch wenn er unter der UGÖD-Forderung von 3%, mindestens 90 €, liegt.

 

Die Kaufkrafterhöhung liegt deutlich über der Inflationsrate, auch wenn der Anteil von 0,46% am Wirtschaftswachstum von 2,7% dem volkswirtschaftlichen Beitrag der Leistungen öffentlich Bediensteter für Wirtschaftswachstum und sozialen Ausgleich nur im Ansatz entspricht. Die Gehaltserhöhungen sollen mit 1.1.2018 in Kraft treten, die Laufzeit von 12 Monaten konnte schon zu Beginn der Verhandlungen außer Streit gestellt werden.


GÖD- und Younion-VerhandlerInnen unter Führung der Vorsitzenden Koll. Norbert Schnedl und Koll. Meidlinger haben mit Muna Duzdar (SPÖ), der Staatssekretärin der alten Koalition, sozialpartnerschaftliche Verhandlungen geführt und am 16. November zu einem einvernehmlichen erfolgreichen Abschluss gebracht und nicht das Ergebnis der Regierungsverhandlungen von ÖVP-„neu“ und FPÖ abgewartet. Im Interesse der Kontinuität und Qualität der öffentlichen Dienste und im Interesse der KollegInnen im Bundes-, Länder- und Gemeindedienst und in ausgegliederten Betrieben.

 

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UGÖD für Unterstützung der GewerkschafterInnen-Demo am 5. Dezember in Linz

Foto ÖLI-UG
Foto ÖLI-UG

OTS: Die unabhängigen GewerkschafterInnen betonen, dass mit dem Gehaltsabschluss die plus 2,33%-Erhöhung noch nicht für alle betroffenen KollegInnen durchgesetzt sind. Auch wenn der Beschluss des entsprechenden Gesetzes im Nationalrat, vermutlich in Form eines Initiativantrages von SPÖ und ÖVP wahrscheinlich ist, wäre dieser nur für den Bund verbindlich. Die ÖVP-FPÖ-Landesregierung in Oberösterreich hat bereits angekündigt, den Abschluss in OÖ nicht in voller Höhe übernehmen zu wollen. Nicht nur Länder bzw. Gemeinden, auch die Geschäftsführungen ausgegliederter Betriebe sind nicht verpflichtet, den Bundes-Abschluss zu übernehmen.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD unterstützen die für 5. Dezember von der Younion angekündigte Demonstration der KollegInnen der Gebietskörperschaften. Kollege Schnedl erwartet vom Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) die Aufnahme von Gesprächen. Für die UGÖD wird Koll. Reinhart Sellner im GÖD-Vorstand die aktive Teilnahme an der Linzer Demonstration vorschlagen und die Einberufung der GÖD-Bundeskonferenz zur Bestätigung des Verhandlungsergebnisses und für Beschlüsse zur Vorbereitung von möglicherweise notwendigen Kampfmaßnahmen zur Durchsetzung der 2,33% in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes, als unmissverständliches Zeichen an Landesregierungen und Nationalrat, die mit GÖD und Younion vereinbarte Gehaltserhöhung ab 1.1.2018 umgehend zu beschließen.

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Erwin Riess: „Herr Groll …. „

Erwin Riess  Foto:Sparr
Erwin Riess Foto:Sparr

„Unbeschreiblich und atemberaubend ist die Fülle von ökonomischen, historischen und kulturellen Fakten, von zeitgeschichtlichen und technischen Details, die Groll (…) zur Sprache bringt.“ (Kurt Neumann, Standard) „Der beste Roman von Riess seit ´Herr Groll im Schatten der Karawanken!´“ (Peter Pisa, Kurier) „Was Riess an historischen Hintergründen und kulturellen Verbindungen zur Sprache bringt, fasziniert. (Klaus Buttinger, Oberösterreichische Nachrichten)    Herr Groll, der rollstuhlfahrende Detektiv aus der Wiener Vorstadt, ermittelt mit seinem Freund, dem „Dozenten“, in Rom. Markus, ein Zögling des Malteserordens, ist verschollen. Der Dozent hingegen will eine polnische Historikerin bei der Suche nach einer ominösen Koranausgabe aus der Frühzeit des Islam unterstützen.

 

Terminkalender: Vorträge, Lesungen und Diskussionen von und mit Erwin Riess:

 

KLAGENFURT
5.11.  Lesung aus “Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber" im "klagenfurter ensemble", Messegelände, Theaterhalle 11, Beginn: 20 h, es spielen die „Talltones“!
LINZ
6.12.  Vortrag und Lesung in der Pädagogischen Hochschule, Linz, Kaplanhofstr. 40, 17 h 30
7.12.  Lesung und Diskussion des Wahlergebnisses beim Verein LIBIB in Kooperation mit der „Stadtwerkstatt“ in Linz, Melicharstr. 8, Beginn: 19 h
WIEN
12.12.  Lesung beim Binder Heurigen "Zum alten Haus" in Wien, Am Jedlersdorfer Platz 6, 21., Wien, 19 h 30, Eintritt 10 €, Texte in Verbindung mit dem Binder-Heutigen, neue und unveröffentlichte Texte
 14.12.  Lesung und Diskussion “Was bringt die neue Regierung für uns behinderte Menschen?“,18:00 Uhr, Wiener Assistenzgenossenschaft, Wien 3, Modecenterstraße
 
Rundfunk
22.12.  "Herr Groll und die Stromschnellen des Tiber“ um 11:05-11:25 Uhr in der Sendung "Radiogeschichten" Ö 1


2018
 03.02.  Lesung in Drösing an der March in der “Galerie Gleichgewicht /Heimo L. Handl“, 17 h
 06.02.  Lesung im “Kunstraum Niederösterreich“aus dem neuen StückeBuch, Wien Herrengasse 13, 18 h, Palais Niederösterreich
 23.02.  Lesung aus „Herr Groll …“ Volkshochschule-Hietzing, 19 h 30
 10.04.  Lesung und Diskussion in der SEBUS-Schulungseinrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen in Wien, 13., Hietzinger Kai 85,18 h
 20.04.  Lesung in der Mediathek der Bibliothek Maria Anzbach, 17 h
>>> mehr Informationen über Erwin Riess und Bücher

>>> HP Werwin Riess

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Kundgebung gegen Sozialabbau und Bildungsklau

Wie berichtet, will die oberösterreichischen Landesregierung den Gehaltsabschluss für die Bundesbediensteten nicht in der vollen Höhe übernehmen (OÖN nachrichten.at). Damit führte die schwarz/blauen oberösterreichischen Landesregierung wieder einmal derb vor, was wir in den nächsten Jahren auch auf Bundesebene zu erwarten haben: Kaltschnäuzige und unbedachte Angriffe auf die Sozialpartnerschaft und rücksichtsloser Sozialabbau sowie Reduzierung des Lebensstandards der großen Mehrheit der ÖsterreicherInnen.


Deshalb organisiert die younion am 5. Dezember eine Großdemonstration in Linz.


Vorher, am 23. 11., organisiert die younion Linz (mit vida und GPA) eine „Kundgebung gegen Sozialabbau und Bildungsklau“.

Die Kundgebung richtet sich gegen „Kindergartengebühren für die Nachmittagsbetreuung und „Personalabbau und Kündigungen!“
Donnerstag, 23. November 16:00 Uhr - 17:30 Uhr

LINZ

Treffpunkt ist die Promenade vor dem Landhaus

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Gehaltstabelle für LehrerInnen 2018

Wie berichtet, haben sich die Regierung und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in der vierten Verhandlungsrunde auf eine Gehaltserhöhung von 2,33% geeignet.


Die Gehaltstabelle für 2018 wurde von der ÖLI entsprechend aktualisiert.

Gary Fuchsbauer hat die Tabellen kompakt auf ein A4-Format eingepasst, damit ihr sie einfach für euch ausdrucken könnt und, was uns sehr freuen würde, sie auch für eure KollegInnen im Konferenzzimmer aufhängt. Die Auflösung ermöglicht auch einen A3-Ausdruck in guter Qualität.   
Bitte teilt uns auch mit, falls sich ein Fehler durch die Aktualisierung eingeschlichen hat oder  weitere wesentliche Zahlen der LehrerInnenbesoldung gewünscht werden.

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Gehaltstabelle 2018 für LehrerInnen

Gehaltstabelle 2018
Gehaltstabelle 2018

Wie berichtet, haben sich die Regierung und die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in der vierten Verhandlungsrunde auf eine Gehaltserhöhung von 2,33% geeignet.

 

Die Gehaltstabelle für 2018 wurde von der ÖLI entsprechend aktualisiert.

Gary Fuchsbauer hat die Tabellen kompakt auf ein A4-Format eingepasst, damit ihr sie einfach für euch ausdrucken könnt und, was uns sehr freuen würde, sie auch für eure KollegInnen im Konferenzzimmer aufhängt. Die Qualität ermöglicht auch einen A3-Ausdruck in guter Qualität.     
Bitte teilt uns auch mit, falls sich ein Fehler durch die Aktualisierung eingeschlichen hat oder  weitere wesentliche Zahlen der LehrerInnenbesoldung gewünscht werden.
>>> Zur Gehaltstabelle 2018

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Petition: Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg

Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf eine Petition hinweisen, bei der man schnell und unkompliziert unterschreiben kann

 
Gerhard Ruiss: "Wir setzen uns gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen in Vorarlberg für die Erhaltung der Kulturprogramme im ORF Vorarlberg ein und ersuchen um Unterstützung der folgenden dazu gedachten Petition."

Petition: Für den Erhalt der Kulturabteilung und Kulturberichterstattung beim ORF Vorarlberg.
Und gerne andere interessierte Menschen darauf aufmerksam machen…

 

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ÖLI-Oskar für Reinhart Sellner

Reinhart Sellner und Wilfried Mayr  Foto: Sparr
Reinhart Sellner und Wilfried Mayr Foto: Sparr

Für seinen unermüdlichen und erfolgreichen Einsatz für die öffentlich Bediensteten, vor allem der LehrerInnen und für das öffentliche Bildungssystem erhielt Reinhart Sellner den ÖLI-Oskar.

Überreicht wurde ihm die Auszeichnung vom bisherigen Öli-Vorsitzenden Wilfried Mayr und der neu gewählten Vorsitzenden Barbara Gessmann-Wetzinger.

 

Auch die Redaktion der oeliug.at gratuliert.

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Neuer Vorstand der ÖLI

Andreas Chvatal, Gerhard Pušnik, Gary Fuchsbauer, Manfred Sparr, Katharina Bachmann, Barbara Gessmann-Wetzinger, Herbert Wieninger, Peter Steiner   Foto: ÖLI
Andreas Chvatal, Gerhard Pušnik, Gary Fuchsbauer, Manfred Sparr, Katharina Bachmann, Barbara Gessmann-Wetzinger, Herbert Wieninger, Peter Steiner Foto: ÖLI

In der Generalversammlung der Österreichischen LehrerInnen Initiative (ÖLI) am 16.11.2017 wurde der Vorstand und die Rechnungsprüfung neu gewählt.

 

Vorstand
Vorsitzende:Barbara Gessmann-Wetzinger
Stv. Vorsitzende: Katharina Bachmann
Stv. Vorsitzender: Gerhard Pušnik
Kassier und Bundeskoordinator: Josef Gary Fuchsbauer
Schriftführer: Andreas Chvatal
Stv. Schriftführer: Peter Steiner
Stv. Kassier: Manfred Sparr

 

Rechnungsprüfung
Rechnungsprüfer: Herbert Wieninger
Rechnungsprüfer: Toni Leitner

 

Die Redaktion der oeliug.at gratuliert den neu gewählten und bestätigten Vorstandsmitgliedern zu ihrer Wahl und wünscht ihnen viel Geschick und Erfolg bei der Erfüllung dieser anspruchsvollen und wichtigen Arbeit, die sie statutengemäß gemeinsam mit den ÖLI-MandatarInnen in ZAs und Gewerkschafts-Bundesleitungen ausüben.

 

Verabschiedung und Ehrung für Wilfried Mayr
Wilfried Mayr geht nun auch in der ÖLI in den Ruhestand und kandidierte deshalb in der Generalversammlung der Österreichischen LehrerInnen Initiative (ÖLI) am 16.11.2017 nicht mehr als ÖLI-Vorsitzender. Wilfried Mayr war neun Jahre Vorsitzender der ÖLI. Mit einer für die ÖLI typischen ungezwungenen Feier mit viel Live-Musik, zollte die ÖLI ihrem Vorsitzenden großen Dank für sein enormes Engagement für die ÖLI und die Rechte und Anliegen der österreichischen LehrerInnen.
Herzlich gedankt wurde auch den KollegInnen, die bisher in gewählten Vorstandsfunktionen für die ÖLI tätig waren: Gabriele Bogdan als stv. Vorsitzende (die als ZA-APS-Wien-Mandatarin im ÖLI-Vorstand bleibt), Toni Leiter als stv. Kassier, Dietmar Mühl als Schriftführer, Ottilie Dicketmüller als stv. Schriftführerin und Brigitte Schlair als Rechnungsprüferin.

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Demonstration der younion gegen Oberösterreichs schwarz/blaue Landesregierung

Wie berichtet, haben sich gestern Abend die Regierung und Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in der vierten Verhandlungsrunde auf eine Gehaltserhöhung von 2,33% geeignet.
Mit der Ankündigung, den Gehaltsabschluss nicht in der vollen Höhe übernehmen zu wollen (OÖN nachrichten.at), führte die schwarz/blauen oberösterreichischen Landesregierung wieder einmal derb vor, was wir in den nächsten Jahren auch auf Bundesebene zu erwarten haben: Kaltschnäuzige und unbedachte Angriffe auf die Sozialpartnerschaft und rücksichtsloser Sozialabbau sowie Reduzierung des Lebensstandards der großen Mehrheit der ÖsterreicherInnen. Auch Vorarlbergs Landeshauptmann Wallner spielt mit diesem Gedanken (vielleicht ein erster Hinweis auf einen Wechsel des Koalitionspartners?).
Jedenfalls kündigte Christian Meidlinger (younion) für 5. Dezember eine große Demonstration in Linz an.

Wenn erforderlich seien weitere Schritte nicht ausgeschlossen. Es gehe nicht an, dass nicht alle Gebietskörperschaften den Abschluss nachvollziehen, sagte der younion-Chef.

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2,33% mehr Gehalt für Bundesbedienstete

+ 2,33% für Bundesbedienstete / Grafik: ÖLI
Grafik: ÖLI

In der 4. Gehaltsrunde für die Bundesbediensteten haben sich die Verhandler überraschend schnell geeinignet:

Es gibt 2,33% mehr für die Bundesbediensteten. Details über den neuen Gehaltsabschluss folgen. Damit liegt die Gehaltserhöhung für Bundesbediensteten um 0,67% unter der der Metaller.

 

Duzdar und GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl freuen sich sind laut ORF-News über den schnellen Abschluss. Eine Gehaltserhöhung, ein halbes Prozent über der Inflationsrate bedeute eine dauerhafte Erhöhung der Kaufkraft der Mitarbeiter, sag Schnedl. Und 0,5% vom Wirtschaftswachstum, ergänzt Duzdar.

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Der neue Kreidekreis digital 6/2017

Editorial

Gerhard Pušnik

Im neu konstituierten Nationalrat fehlen nicht nur die Grünen als Opposition, es fehlt auch einer, der in den vergangenen Jahren unbestritten und über die Maßen sich für die Bildungsanliegen eingesetzt und auch aufgerieben hat. Harald Walser war in den letzten zwei Perioden wohl der profilierteste Abgeordnete in Sachen Bildung. Schade. Was seiner Meinung nach von der schwarzblauen Truppe zu erwarten ist, können Sie auf Seite 9 nachlesen.
Eine erste Einschätzung darüber, wie sich die LehrerInnen-Gewerkschaftsspitze unter schwarzblauen Vorzeichen bettet, können Sie bei Reinhart Sellner – seines Zeichens Gewerkschafter und basisverbundener Kämpfer für ArbeitnehmerInnenrechte und solidarisches Handeln – nachlesen.
 Gleich zwei Rätselbeiträge legen wir in dieser Nummer (zu finden auf den Seiten 3 und 16) vor, beide mit historischen Bezügen und somit für unsere LeserInnenschaft sicher leicht zu lösen. Wir erwarten die zahlreichen Rückmeldungen unter der Adresse: raetsel@ oeli-ug.at
Unter Kurz ist das Außenamt zum Abwehramt verkommen, das Wort Integration im Namen ein Euphemismus. Neue moralische Maßstäbe fordert Andreas Chvatal auf Seite 11 hoffentlich nicht vergeblich. Ilse Seyfried berichtet über das Lebensmittel Sprache, Barbara Gessmann-Wetzinger im 2. Teil ihrer Serie über Autonomie im Bildungsland Südtirol und auch sonst ist dieser Kreidekreis ganz toll geworden, findet jedenfalls die Redaktion, die sich von Ihnen wünscht: durchblättern, schauen, lesen, emotional werden, ab(re)agieren, aktiv werden und mitmachen. Einfach öli sein!
>>> download Kreidekreis 6 - 2017

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Gruppenbild: Dinghofer-Medaille vor schwarz-rot-goldenen Schleife über der Uniform

Dinghofer-Medaille vor schwarz-rot-goldenen Schleife über der Uniform
Grafik: Sparr

Klaus Oppitz postet dazu:
Einem Rekruten wird für die Denunziation von Thomas Rammerstorfer (wegen eines Vortrags an einer Linzer Schule zu Extremismus in Österreich) auf Einladung des dritten Nationalratspräsidenten Norbert Hofer in den Räumlichkeiten des Parlaments eine Medaille verliehen, die nach dem Gründer der antisemitischen und deutschnationalen “Großdeutschen Vereinigung”, Franz Dinghofer, benannt ist.
Der Rekrut nimmt die Auszeichnung glücklich lächelnd und mit einer schwarz-rot-goldenen Schleife über der Uniform entgegen.

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Podiums- und Publikums-Diskussion: Kulturabbau im ORF Vorarlberg

Podiums- und Publikums-Diskussion:
„Kulturinitiativen, Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler gegen den Kulturabbau im ORF Vorarlberg“Informationsveranstaltung/Workshop

Die Verschiebung der Sendung ‚Kultur nach 6’ auf 20 Uhr veranlasst die oben genannten Plattformen zur öffentlichen Diskussion über den Informations-, Bildungs- und Kulturauftrag des ORF in Vorarlberg. Bei der Podiums- und Publikumsdiskussion haben alle die Möglichkeit, sich öffentlich dazu zu äußern.

Termin und Ort

Montag, 27. November

 19:00 Uhr

vorarlberg museum 


Am Podium:

Dr. Christian Bernhard, Landesrat für Kultur
ORF-Landesdirektor Markus Klement (angefragt)
Dir. Dr. Hanno Loewy, Jüdisches Museum Hohenems
Barbara Herold, Theater-Regisseurin und Bundeslandsprecherin der IG Freie Theater
Wolfgang Mörth, Schriftsteller und Obmann Literatur Vorarlberg Gary Fuchsbauer

Stv. Vorsitzender der GÖD BMHS und Dienst-, Besoldungs- und Pensionsrechtsexperte der ÖLI-UG

Diskussionsleitung:

Dr. Angelika Böhler

 

Es laden ein:

Plattform gegen den Kulturabbau beim ORF (Prof. Dr. Walter Fink und Mag. Meinrad Pichler)
IG- und Netzwerkgruppe Vorarlberg (IG Kultur Vorarlberg, IG Freie Theater, literatur:vorarlberg netzwerk, Landesverband Vorarlberger Amateurtheater,
netzwerkTanz Vorarlberg und Werkraum Bregenzerwald)


Organisation - Auskunft:

Barbara Herold
Kirchstr. 53, 6900 Bregenz,
0043-(0)664 9183092  

 www.dieheroldfliri.at

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Erwin Riess begeistert: Geschätzter Gast und aufschlussreicher Referent im Seminar der ÖLI-UG

Erwin Riess  Foto Sparr
Erwin Riess Foto: Sparr

Erwin Riess ist ein bekannter Autor, der mit seinen Büchern, Texten und Theaterstücken einen erfolgreichen Weg gefunden hat, sich als Schriftsteller „ein gesellschaftliches Engagement zu erhalten, obwohl sich die sogenannte Öffentlichkeit jedem Ansatz einer gesellschaftlichen Selbstreflexion gegenüber taub stellt?“, schreibt Kurt Neumann im der Standard zu Erwin Riess.
Er ist ein interessanter Referent und anregender Erzähler. Seine Sprachkunst und sein Sprachwitz, wenn er von seinen Romanhelden Groll und dem „Dozenten“ erzählt, bzw. sie erzählen lässt, ist ein beeindruckendes Erlebnis.
In der Diskussion zum Thema Integration und Inklusion überzeugt er durch sein tiefes und breites Wissen, seine umfassenden Kenntnisse der aktuellen Situation und seine fundierten Lösungsideen.
Es tut wirklich gut, neben den von den Medien und der Politik inflationär präsentierten selbsternannten Bildungsexperten, einen wirklichen Experten kennenzulernen.
Thomas Rothschild (Die Presse) zu Erwin Riess: „Riess lehrt vor allem, jenseits aller Satire, wie man eine Landschaft, deren Eckpunkte samt Weingütern und Restaurants er beim Namen nennt, politisch lesen kann, lesen sollte. Das mag den Politikern und erst recht den Tourismusmanagern nicht behagen. Aber dafür haben wir ja die Schriftsteller.“
Kurzbiografie
Geboren am 13. März 1957 in Wien.
Studium der Politik- und Theaterwissenschaft in Wien.
Rollstuhlfahrer seit 1983, seit 1994 freier Schriftsteller, Aktivist der autonomen Behindertenbewegung
Fünfzehn Theaterstücke, zuletzt „Loibl-Saga“ (klagenfurterensemble 2015) Hörspiele, Drehbücher. Prosa u.a. „Giordanos Auftrag“, Roman, Elefanten Press/Berlin; „Heimatkunde Österreich“, Essays, konkret-Verlag, Zahlreiche „Groll-Geschichten“ in diversen Zeitungen und Zeitschriften.
Lebt in Wien-Floridsdorf und Pörtschach-Pritschitz

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Reinhart Sellner: Was schafft die UGÖD?

Reinhart Sellner (UGÖD)
Reinhart Sellner (UGÖD)

Reinhart Sellner ist Vorsitzender der UGÖD und Mitglied und Bildungsreferent im Vorstand der GÖD. 

 

Heute Abend referiert er im Rahmen des jährlich stattfindenden Bundesseminars der Österreichischen LehrerInnen Initiative – Unabhängige GewerkschafterInnen (ÖLI-UG) über die Arbeit der UGÖD Unabhängigen GewerkschaftrerInnen in der GÖD und in ausgegliederten Betrieben. 

 

Die Themen:

  • Gehaltsverhandlungen - UGÖD fordert 3% - 4%
  • Personalabbau - Arbeitsbelastung, Nichtnachbesetzungen, prekäre Dienstverhältnisse und die Überalterung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind laut Sellner hauptsächlich die Folgen des Aufnahmestopps und der Nichtnachbesetzung seit der ersten Auflage Schwarz/Blau und „der „Abwartetaktik der GÖD-Führung, des „Außerstreitstellens“ der Austeritäts-Sparpolitik, der faktischen Unterordnung der Interessen der ArbeitnehmerInnen unter die Positionen der ÖVP, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung“. Die UGÖD kämpfe gegen den fortgesetzten Personal- und Qualitätsabbau und für einen Stopp der Überbelastung, der prekären Beschäftigungsverhältnisse und der Auslagerung von Tätigkeiten an billige Leihfirmen.
  • Sachzwang Kostenneutralität – „UGÖD ist für die Sicherung des demokratischen Sozial- und Rechtsstaates und ist gegen Sparpakete und Ausgabenseitige Budgetsanierungen“, so Sellner. Sie fordere seit Jahren die GÖD auf, ÖGB-Forderung nach Steigerung der Staatseinnahmen durch vermögensbezogene Steuern.
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SteiLeZeit 02-17

Steirische Lehrerinnen- und Lehrerzeitung von STELI-UG an BMHS

 

Inhalt:

  • Alles neu, alles anders, alles besser?
  • MEHRsprachigkeit
  • Diplomarbeiten - Bürokratie zum Quadrat
  • Jubiläumszuwendung
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Koalitionsverhandlungen: Entscheidend ist die Zukunftsfrage – nämlich das Bildungssystem

Helmut Brandstätter über die Bedeutung des Bildungssystems im Rahmen der Koalitionsverhandlungen und seine diesbezüglichen Befürchtungen. Und was das mit dem „besonders schlauen“, trotzdem missglückten Postenschacher FM Schellings zu tun hat. 
Auszug aus dem Newsletter von Helmut Brandstätter (Kurier):
Entscheidend aber ist die Zukunftsfrage – nämlich, ob das Bildungssystem ernsthaft erneuert wird. Da läuft die Entwicklung in den erfolgreichen asiatischen Staaten so rasant, dass jeder wissen muss, dass die Verlängerung unseres Bildungsnotstands die langsame, aber sichere Verabschiedung vom Wohlstand ist.

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Dreist unehrlich: ÖVP/FPÖ geben weit überhöhtes Budgetloch bekannt

Die beiden Koalitionspartner in spe, ÖVP und FPÖ, wollen bei ihrem Kassasturz eine Budgetlücke von 4 Mrd. € entdeckt haben. Das Budget weise ein strukturelles Budgetdefizit von 1,5% auf. Laut den türkis-blauen Rechenkünstlern sollen die verwendeten Daten aus dem ÖVP-regierten Finanzministerium stammen. Wie der Standard berichtet, hat sich nun die EU-Kommission in die Debatte über das Budgetloch von 4 Mrd. € und ein dementsprechend notwendiges Sparpaket in Österreich, zu Wort gemeldet.


Auf Basis falscher Budgetzahlen will ÖVP/FPÖ „die neue Politik“ beflügeln.
Die Budgetrechner der EU erwarten für das nächste Jahr ein strukturelles Defizit Österreichs von 0,9 % des Bruttoinlandsprodukts. Die vorausgesagten 1,5% der ÖVP/FPÖ sind laut der EU-Kommission schlichtweg falsch. Interessant ist, dass nur wenige Wochen zuvor dasselbe Finanzministerium noch Zahlen nach Brüssel gemeldet hat, die mit jenen der EU-Kommission fast ident waren, berichtet der Standard. Daraus kann wohl nur ein möglicher Schluss gezogen werden: Kurz und Strache stellen die Budgetlage ganz bewusst schlechter dar, als sie in Wahrheit ist. Das erinnert auffällig an die verwerfliche Manipulation der Studie über die islamischen Kindergärten durch die Beamten des Integrationsministers und zukünftigen Bundeskanzlers Kurz. (siehe „Studie zu islamischen Kindergärten: 900 türkise Veränderung, bis es Kurz in den politischen Kram passte“)


(Zu) Hohes Budgetdefizit ist das Fundament für unfaire Sparpakete im Sozial- und Bildungsbereich 
Also Erfahrungen mit wirkungsvollem Einsatz halbwahrer bis falscher Behauptungen und manipulierten Daten kann man dem türkisen „Es ist Zeit für eine neue Politik“ Listenführer nicht absprechen. Vorgemacht haben diese politische Taktik bereits die Regierungskoalition mit ÖVP-Schüssel und FPÖ-Haider. Und sie haben damit erfolgreich den ÖsterreicherInnen aberwitzige Sparpakete aufgeladen um die großzügige Steuerentlastung der Reichen und der Kapitalerträge zu finanzieren. Negativ betroffen waren der gesamte Sozialbereich und vor allem auch die Bildung. Österreich leidet noch heute schwer an Folgen dieser verfehlten neoliberalen Politik.
Aber so dreist unehrlich und ohne Genier, wie Kurz und Strache von Anfang an ihre Politik anlegten, ist neu, sie hat eine Dimension der Gemeinheit erreicht, die wir in Österreich seit dem Bestehen der zweiten Republik noch nicht erlebt haben.


Positive Wirtschaftsdaten
Das Wachstum soll laut EU-kommission in Österreich heuer auf 2,6 Prozent ansteigen und 2018 kräftig steigen. Was sich auch positiv auf die Arbeitslosenrate auswirken wird.

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Strolz (NEOS): Im Bildungsbereich sind Veränderungen notwendig

NEOS-Chef Mathias Strolz
NEOS-Chef Mathias Strolz

Im Bildungsbereich sind Veränderungen notwendig, sagt Strolz im Ö1-"Morgenjournal am Samstag".

Deshalb wollen die NEOS dafür sorgen, dass Bildung in den nächsten Jahren verstärkt Thema sein wird: "Wir sollten das Bildungsthema in das Parlament ziehen". Strolz will vor allem im Bereich Bildung mit der SPÖ und der Liste Pilz zusammenarbeiten. Um die Gemeinsamkeiten mit den anderen Oppositionsparteien auszuloten, seien bereits Gespräche mit Christian Kern und dem Klubobmann der Liste Pilz, Peter Kolba, vereinbart worden. Auch mit Kurz und Strache bietet er Gespräche an.

Schicksalsfrage soziale Durchmischung in den Schulen ...
Veränderungsbedarf im Bildungsbereich ortet Strolz vor allem bei der "sozialen Durchmischung" in den Schulen. Das sei eine "Schicksalsfrage für unsere Gesellschaft", betont er die Bedeutung, die er dieser Problematik zumisst. Strolz wünscht sich auch mehr Sitzungen des Unterrichtsausschusses.

Schwarze Lehrerinnengewerkschafter wieder brav auf türkiser Linie eingependelt?

Schlingerkurs wegen Kurzs „neuer Politik“ innerhalb der bestimmenden Fraktion (fcg) in der Lehrernnengewerkschaft.
Nach harten Attacken gegen Salcher und Kurz .... alles wieder im Lot und auf Kurzkurs

Noch vor nicht ganz zwei Wochen empörten sich führende Lehrervertreter der fcg über Kurzs Entscheidung, Salcher statt Taschner zum beratenden Bildungsexperten für die ÖVP zu machen. Harte Attacken  von Kimberger, Riegler und Co. gegen Kurz und Salcher waren die Folge. Heute ist die von reifendem Selbstbewusstsein und Trotz gezeichnete Phase der fcg schon wieder vorbei.  Nicht Kurz, wie es Riegler beherzt forderte, sondern die fcg-Mannen haben offensichtlich nach- und umgedacht.

Zusammenfassend muss wohl bezweifelt werden, dass die schwarze LehrerInnengewerkschaft imstande sein wird, die Anliegen der LehrerInnen gegenüber den neoliberalen Spargelüsten des neuen starken Führers der ÖVP durchzusetzen.....

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Einigung bei Gehaltsverhandlung der Metaller: Plus 3%

Kollektivvertrags-Abschlüsse Metaller: Quelle: GPA/Statistik Austria Grafik:Sparr
Kollektivvertrags-Abschlüsse Metaller: Quelle: GPA/Statistik Austria Grafik:Sparr

Mindestlohn liegt nun bei 1.838,58 Euro brutto. Die Regelung gilt rückwirkend mit 1. November
Neben der Steigerung der Kollektivvertrags- und Ist-Löhne um 3%
•    steigen die Lehrlingsentschädigungen ebenfalls um 3%,
•    werden wie die Zulagen um 3% Prozent erhöht,
•    die Aufwandsentschädigungen steigen um 1,9%,
•     auch die Auslandsdiäten um 1,9 Prozent werden um 1,9% erhüht,
•    die Reisekostenvergütung wird jährlich um die KV-Erhöhung plus 3 € bis zum das inländische Niveau erhöht
•    die Kinderkarenzen werden für die Vorrückungen künftig bis zu 22, statt bisher 16  Monate je Kind angerechnet.
Im Gegenzug stimmten die Arbeitnehmer unter dem Titel Flexibilisierung der Arbeitszeit einer Verlängerung der Zeitkontoregelung um zwei Jahre zu.

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Studie zu islamischen Kindergärten: 900 türkise Veränderung, bis es Kurz in den politischen Kram passte

APA über das Ergebnis einer Prüfung der Arbeit von Ednan Aslan über islamische Kindergärten durch die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI).:

„Dem Islamforscher Ednan Aslan kann im juristischen Sinn kein wissenschaftliches Fehlverhalten bei der Erstellung seiner Studie zu islamischen Kindergärten vorgeworfen werden. Sie weist aber sehr wohl Mängel auf – wobei auch Passagen, die im Außen- bzw. Integrationsministerium umgeschrieben wurden, für Rätselraten sorgen.“

Unglaublich was hier die OeAWI verzapft!

Einer Studie, deren Qualität von wissenschaftlicher Seite von Anfang an bezweifelt und nachträglich vom Auftraggeber in 900 nachgewiesenen Fällen „angepasst“ wurde, die Wissenschaftlichkeit zuzugestehen, ist nicht wirklich nachvollziehbar. "Korrekt, aber keine große Güte", so bezeichnet das die OeAWI.
„Der kommende Bundeskanzler Sebastian Kurz hat als Integrationsminister in übelster Form politisches Kleingeld lukriert. Beamte in seinem Ministerium haben massiv in eine Studie eingegriffen, um die Forderung des Ministers, die islamischen Kindergärten zu schließen, zu untermauern. Das wurde publikumswirksam über Monate getrommelt“, stellt Harald Walser in seinem Kommentar „Studie zu islamischen Kindergärten: Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas“ fest. Seine Ministerialbeamten nahmen über 900 Änderungen in der Studie vor, darunter gravierende inhaltliche.

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Bildungsforum der WKO: Neben drei „Bildungsexperten“ auch eine Expertin, die weiß, wie Schule funktioniert

Beim Bildungsforum der Wirtschaftskammer im Bregenzer Festspielhaus präsentierten drei „Experten“ ihre Gedanken zum derzeitige Bildungssystem. Mit dabei war auch eine wirkliche Expertin aus der Praxis, Angelika Knies, Schulleiterin einer IGS und Gewinnerin des Deutschen Schulpreises 2013.

 

Michael Winterhoff (siehe Artikel und Kommentar von Gerhard Pušnik – „Winterhoff: Helikoptereltern, fehlenden Frustrationstoleranz und Laissez-faire Bildungssystem Grund für schlechtes Niveau der Grundschüler“): „Wegen der Digitalisierung können sich die Schüler nicht mehr konzentrieren oder mit ihren Aggressionen umgehen.“

 

Gunter Dueck (siehe Artikel – „Und wieder nervt ein „Bildungsexperte“ – diesmal Gunter Duek“):
„Es gibt eine ältere Generation, die nicht loslassen will und die sich über die vielen Bücher freut, in denen steht, dass Internet dumm macht“. Meint er damit auch Winterhoff? „Künftig werden Computer einfache Tätigkeiten übernehmen und die Menschen müssen nur mehr die schwierigen Dinge händeln“. So, jetzt wissen wir das. Gut, dass es Experten gibt.


Andreas Salcher (siehe Artikel – „Ordentlich Zoff innerhalb der ÖVP wegen Bildungspolitik“):
Für eine gute Schule braucht es „einen starken Direktor und Lehrer, die sich stetig weiterbilden und neue Herausforderungen annehmen. Zudem müssen sich Schüler und Lehrer gegenseitig wertschätzen“. Das ist schon einmal ein guter Ansatz für die Beratung der ÖVP-Koalitionsverhandler/innen in der Fachgruppe „Bildung“. 

Angelika Knies (Schulleiterin der Anne-Frank-Schule in Bargteheide - Integrierten Gesamtschule (IGS)): „Vielfalt statt Einfalt – von den Chancen der Arbeit mit heterogenen Gruppen“. „Schulen brauchen unbedingt Visionen“ und sie müssen „die Kinder und Jugendlichen dort abholen, wo sie stehen und sich dann selbstständig entwickeln lassen“. Ob Angelika Knies als Vertreterin einer erfolgreichen IGS dabei gewesen wäre, wenn die Referentin und Referenten nicht schon vor dem politischen Machtwechsel in Österreich festgestanden währen, ist zumindest fraglich. Denn für die Bildungsinitiative der Industriellenvereinigung, „Neustart Schule“, ist die Gesamtschule auf einmal kein Thema mehr, seitdem ÖVP/FPÖ so gut wie fix ist (siehe Artikel - "„Neustart Schule“: Gesamtschule nach politischem Machtwechsel kein Thema mehr"). 
Bei diesem Bildungsforum geht es der Wirtschaftskammer nicht um die Frage des Schulsystems, betont deshalb Wirtschaftskammer-Präsident Hans-Peter Metzler, sondern um neue pädagogische Konzepte …

siehe auch Bericht in ORF-Vorarlberg Heute

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Und wieder nervt ein „Bildungsexperte“ – diesmal Gunter Duek

Der pensionierte Mathematiker Gunter Dueck - laut Definition der Vorarlberger Zeitung Thema Vorarlberg Autor weltanschaulich-philosophischer Sachbücher - ist einer der Referenten des heutigen Bildungsforums der WKO im Festspielhaus Bregenz.
Im Interview mit Chefredakteur Andreas Dünser (Thema Vorarlberg) lässt er an den heutigen Schulen und Lehrer/innen kein gutes Haar.
Um es kurz zu machen:

Wie alle selbsternannten Bildungsexperten rechtfertigt er sein Expertentum mit der Tatsache, dass er erkannt hat, dass sich die Schule, das Bildungssystem der Entwicklung der Gesellschaft anpassen muss. Man ist ja von den Bildungsexperten und -gurus schon so einiges gewohnt, aber Duecks Argumente und Beispiele dafür, wie man Schule und den Unterricht besser machen könnte, sind erst nachvollziehbar – aber deshalb um nichts besser -, wenn man erkennt, dass sein Schul- und Lehrerbild in den siebziger Jahren stecken geblieben ist. In einer Zeit, in der Methodenvielfalt kein Thema war. Er täte gut daran, sich einmal die Zeit zu nehmen und sich in den Schulen umzuschauen, bevor er sich anschickt, ein weiteres weltanschaulich-philosophisches Sachbuch über die Schule zu schreiben.

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48 % der Bundesbediensteten gehen bis 2029 in den Ruhestand

Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/Bundeskanzleramt/Personalbericht des Bundes
Grafik: APA/ORF.at; Quelle: APA/Bundeskanzleramt/Personalbericht des Bundes

Aufgrund der aktuellen Altersstruktur der Lehrer/innen sind vor allem in diesem Bereich überdurchschnittlich hohe Pensionierungen zu erwarten.
Durchschnittlich ist in den nächsten 13 Jahren zu rechnen, dass annähernd die Hälfte der Bundesbediensteten in Pension gehen werden. Das Durchschnittsalter ist in den letzten Jahren stark gestiegen und liegt derzeit bei 46 Jahren. Als Vergleich dazu: In der Privatwirtschaft sind die Beschäftigten durchschnittlich 38 Jahre alt.
Ursache dafür ist unter Anderem der seit der letzten ÖVP/FPÖ-Koalition verhängte Einstellungsstopp im Bundesdienst, vor allem in Bundesverwaltung und das stark gestiegene Pensionsantrittsalter der Bundesbeamt/innen, 2016 lag es bei 61,7 Jahren. Das ist deutlich höher als in der Privatwirtschaft.
Laut ORF.at betont Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) dazu, dass eine gute Planung „unerlässlich“ sei. Mit den Personalressourcen müsse weiterhin „vorausschauend agiert“ werden.

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Absurd, wer da über unsere Zukunft verhandelt

Das ganze Verhandlungsteam der FPÖ ist von deutschnationalen, ultrarechten Verbindungsmitgliedern durchsetzt (viel mehr als bei der ersten schwarz-blauen Koalition), 5 von 6 im Bundesvorstand und 20 von 51 Nationalratsabgeordneten sind Burschenschafter.
Die schlagenden Burschenschafter haben in der FPÖ eine "Stille Machtergreifung" durchgeführt, stellt Hans Rauscher in der Kolumne im DerStandard „Heil! Burschenschafter verhandeln unsere Zukunft“, fest.
Im Koalitions-Verhandlungsteam der FPÖ ist nur Herbert Kickl kein Burschenschafter: H.-C. Strache - Vandalia, Norbert Hofer - Germania Pinkafeld, Norbert Nemeth – Olympia, Anneliese Kitzmüller - Mädelschaft Iduna.
Retro-Rechter Axel Kassegger (FPÖ) verhandelt über die Zukunft der Bildung, Wissenschaft, Umwelt
Neben Harald Stefan - Mitglied der Olympia (Untergruppe "Medien, Justiz, Kunst und Kultur, Verfassung, Europa- und Außenpolitik, Integration“), Wolfgang Zanger - Corps Austria (Fachgruppe „Verfassung), Johannes Gudenus - Vandalia Wien („Außenpolitik“) und Walter Rosenkranz -Libertas (Untergruppe "Sicherheit, Ordnung, Heimatschutz, Innere Sicherheit und Heimatschutz") ist Axel Kassegger Verhandlungsleiter der FPÖ der Untergruppe "Zukunft" mit den Fachgruppen "Wissenschaft, Bildung, Umwelt"). Er ist Mitglied der Burschenschaft Germania Graz und ein besonders krasses Beispiel, wie absurd es ist, wenn ein Retro-Rechter, wie Kassegger über die Zukunft Österreichs verhandeln darf. Dazu Hans Rauscher: Was er sich unter Zukunft vorstellt, bewies er 2015 mit einem Festvortrag, der vor rechten Verschwörungstheorien nur so strotzt: Uno, Weltbank, IWF, EU, Euro, ESM, Nato, NSA, die Vertreter der "Neuen Weltordnung" (Kassegger) wollen alle die "Alte Ordnung" (=isolierte Nationalstaaten) zerstören. Kassegger schloss mit einem donnernden "Heil Deutsche Burschenschaft!". Ein solcher Retro-Rechter verhandelt Österreichs Zukunft?
Sebastian Kurz weiß vielleicht nicht im Detail, aber im Grundsätzlichen sehr wohl, mit wem er da unsere Zukunft verhandelt.

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Solidarität mit Bediensteten des Umweltbundesamtes

Lebens-Minister Rupprechter will das Umweltbundesamt aus Wien absiedeln und nach Niederösterreich/Klosterneuburg übersiedeln. Davon sind rund 500 Kolleg/innen betroffen.
Es ist Zeit. Zeit für Neues. Für einen neuen Führungsstil?
Der Betriebsrat und die Personalvertretung haben davon aus den Medien erfahren. Das ist eine nicht annehmbare Vorgangsweise Ruprechters. Ist dies die Ankündigung des neuen, bisher nicht gebilligten Führungsstils der neuen Koalition ÖVPFPÖ?
Der Betriebsrat wird deshalb voraussichtlich am 9. November eine Betriebsversammlung abhalten, in der „informiert, beraten und Beschlüsse im Interesse der betroffenen KollegInnen gefasst werden sollen. Es geht dabei auch um gewerkschaftliche Maßnahmen gegen die Absiedelung“, teilt Reinhart Sellner, Mitglied der unabhängigen Gewerkschafter/innen in der GÖD (UGÖD) und des GÖD-Vorstandes mit. Sellner wünscht sich in dieser Sache von der GÖD „solidarische Aktivitäten um die Kolleginnen und Kollegen des Umweltbundesamtes, des Betriebsrates und der Personalvertretung zu unterstützen.“

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Ordentlich Zoff innerhalb der ÖVP wegen Bildungspolitik

Vorab: Die aktuellen Attacken der FCG-Funktionäre in der Lehrer/innengewerkschaft gegen die ÖVP-Spitze und ihre bildungspolitisch personellen Entscheidungen sind schlichtweg „grob“. Man muss sich besorgt fragen, gehören jetzt auch schon wüste Beschimpfungen innerhalb der ÖVP zum neue Ton von Kurzs „Es ist Zeit“ neuer Politik?
Ursache der verbalen Attacken des Vorsitzenden der Pflichtschullehrer/innengewerkschaft, Paul Kimberger, war die Berufung Salchers als Bildungsexperte in die Fachgruppe „Bildung“ im Rahmen der Koalitionsverhandlungen. Dass Salcher das beschlossene Schulautonomiepaket für "einen ersten richtigen Schritt" hält, wie der Standard berichtet, ist nur ein vorgeschobenes Argument, aber nicht das wirkliche Problem Kimbergers mit dieser Entscheidung. Es geht um den Mathematiker Rudolf Taschner, der zwar für die ÖVP als Bildungssprecher ins Parlament einzieht, aber, so schaut es derzeit zumindest aus, nach der heftigen Kritik und dem Bekanntwerden seiner wahren Vorstellungen von Bildung, von Kurz „kaltgestellt“ wird. (Siehe dazu den Bericht „Taschner - „Gsunde Watschn“ und Klimawandelverharmlosung – Kurzs bester Mann für Bildung und Wissenschaft!“). Taschner ist scheinbar der „Mann“ der ÖVP-Fraktion in der Lehrer/innengewerkschaft.

Deshalb lässt Kimberger an Salcher „kein gutes Haar“: "Salcher hat weder in einer Schule unterrichtet noch ein pädagogisches Studium absolviert", er sei ein "Populist" und "Scharlatan", „… ein selbsternannter Bildungsexperte, dem es nicht um die Schulen geht, sondern um die Verkaufszahlen seiner Bücher." Dessen Aussagen "beschämend und abqualifizierend" für Lehrer seien.(DerStandard)
Wir, die oeliug.at haben schon bei Bekanntwerden der Einberufung Salchers als Bildungsexperte für die ÖVP berichtet, dass beide Akteure wohl alles andere als Hoffnungsträger für eine gelingende Bildungspolitik sind (Siehe Taschner (Bildungsminister?) und Salcher (Bildungsexperte?). Kurz: Österreichs Bildungszukunft?).

Kimbergers "Mann" für die zukünftige Bildungspolitik scheint Taschner sein – unbedingt und ohne Wenn und Aber, wie zum Beispiel seine mehr als nur umstrittenen Aussagen zu seinen Vorstellungen von Unterricht und Schule. Kimberger reicht, dass Taschner bereits gesagt habe, „dass er das so heute nicht mehr schreiben würde“. Taschner habe „Profil gezeigt und sehr vernünftige Ansätze." Damit meine er vor allem Taschners Verweis auf den Leistungsgedanken, der den Schulen abhandengekommen sei. (DerStandard)
Harald Walser dazu auf FB: „Ja, ich wusste schon, warum ich eine Prüfung des österreichischen Bildungssystems von externen internationalen ExpertInnen (über die OECD) beantragt habe. Das wäre der Weg gewesen, aus den internen, interessensgeleiteten Schlammschlachten rauszukommen.“

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Wifo-Chef: "In Bildung investieren, in Bildung investieren, in Bildung investieren."

Quelle: Wifo
Quelle: Wifo/Grafik ÖLI

Über die Ergebnisse der aktuellen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) und der Hannes-Androsch-Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften "Österreich 2025 – Die Rolle ausreichender Basiskompetenzen in einer digitalisierten Arbeitswelt", berichtet Lisa Kogelnik - „Lesekompetenz hilft im Wettbewerb mit Robotern“ - im Standard.

Der Arbeitsmarkt verändere sich, und Hauptgrund dafür sei die Digitalisierung. Damit die Österreicher weiterhin einen Job finden können, müsse sich auch das Bildungssystem ändern. Und für die Jobs in Zeiten der Digitalisierung seien vor allem Basiskompetenzen wichtig, sind die zentralen Aussagen dieser Studie.
Für Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen ist es heute bereits sehr schwierig einen Job zu bekommen (siehe Grafik). In Zukunft werden sie es noch schwerer auf dem Arbeitsmarkt haben. Dabei sind laut den Studienautorinnen Julia Bock-Schappelwein und Ulrike Huemer Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen ein "unverzichtbarer Grundstein" für die weitere Schul- und Berufskarriere, vor allem in Zeiten der Digitalisierung.
Denn für viele Jobs würde immer mehr Fähigkeiten gefordert, die der Computer/Roboter (noch) nicht hat: Verstehen und Kommunizieren von Informationen, das Lösen unstrukturierter Probleme und das Durchführen manueller Tätigkeiten, die keiner Routine folgen. Ohne lesen und rechnen zu können, könne man sich aber diese Fähigkeiten nicht lernen.
Deshalb müsse die neue Regierung laut Wifo-Chef Christoph Badelt: "In Bildung investieren, in Bildung investieren, in Bildung investieren." Schon im Kindergarten müsse man vor allem jene fördern, die dazu Hause nicht die nötige Unterstützung der Eltern bekommen.
Wenn die/der zukünftige Finanzminister/in, wie bisher von Schelling praktiziert, auch unkontrolliert bei der Bildung spart, drohen dem Staat laut Studie weit mehr zusätzliche Kosten als Einsparungen, etwa für das Sozialsystem. (Siehe dazu auch den Bericht „Wider den Budgetsparwahn! Mythos vom „guten Nulldefizit“ endlich demontiert.“)
Hannes Androsch empfiehlt vor allem die Einführung der Ganztagsschule an allen Schultypen. Nur so könne die fehlende Chancengleichheit hergestellt werden. Die kommende Regierung müsse in der Schulpolitik jedenfalls mit den "Blockaden aus scheinideologischen Gründen aufhören", sagt Androsch: "Schulen sind für Schüler da und nicht für Lehrergewerkschafter und Landespolitiker."

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So schaut`s aus: Clustersprecher für Koalitionsverhandlungen festgelegt

ORF.at; Clustersprecher für Koalitionsverhandlungen festgelegt
Die Sprecher der fünf Cluster für die Koalitionsverhandlungen stehen fest. Auf ÖVP-Seite befinden sich Namen wie Innenminister Wolfgang Sobotka, der frühere Rechnungshof-Präsident Josef Moser und Generalsekretärin Elisabeth Köstinger. Für die Freiheitlichen werden etwa Harald Stefan, Walter Rosenkranz und Dagmar Belakowitsch ins Rennen geschickt. Auch eine Liste von Experten wurde festgelegt.
Im Cluster „Staat und Gesellschaft“ stehen einander Moser und Stefan gegenüber. In insgesamt sieben Fachgruppen wird dieser Bereich unterteilt: Medien, Justiz, Sport, Kunst und Kultur, Verwaltungsreform und Verfassung, Europa und Außenpolitik sowie Integration. Der übergeordnete Bereich „Sicherheit, Ordnung und Heimatschutz“ enthält mit Innere Sicherheit und Landesverteidigung hingegen nur zwei Untergruppen. Dabei verhandeln Sobotka und Rosenkranz.
Auch „Zukunft“ als Fachgruppe

Die Fachgruppen zum „Standort“ behandeln Finanzen und Steuern, Tourismus, Wirtschaft und Entbürokratisierung, Verkehr und Infrastruktur sowie Energie. Für die ÖVP verhandelt die stellvertretende Parteichefin Bettina Glatz-Kremsner, für die FPÖ Finanzsprecher Hubert Fuchs. Um „Soziales, Fairness und neue Gerechtigkeit“ kümmern sich August Wöginger (ÖVP) und Belakowitsch (FPÖ).

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ÖVP/FPÖ beflügelt Arbeitgeberverhandler der Metaller – Streik wahrscheinlich.

Streik ÖLI-UG und UGÖD Foto: ÖLI-UG
Die Arbeitnehmer/innen werden sich wehren! Foto: ÖLI-UG

Nicht Red Bull verlieh den Akteuren der Arbeitgeber/nnenseite in den Lohnverhandlungen der Metaller für 2018 Flügel, sondern der de facto vollzogenen politischen Machtwechsel zur kapitalaffinen und, wie sich jeden Tag nach den Wahlen immer deutlicher zeigt, unsozialen ÖVP/FPÖ - sicher auch ein wenig Didis (Mateschitz) erzkonservative neoliberale Wirtschaftideologie und großzügigen Kurz-Spenden. Nur so ist die Provokation gegenüber den Arbeitnehmer/innen erklärbar, nicht die österreichische, sondern die deutlich niedrigere Inflationsrat der EU als Verhandlungsgrundlage zu heranzuziehen. Die Begründung des Arbeitgeber-Chefverhandlers Schmid-Schmidtsfelden, dass 80% der Produktion im Ausland abgesetzt würde, erinnert in der Diktion und Logik an die Wahlperformance des „Es ist Zeit“-Teams. "Das ist ein Humbug. Wir verhandeln für österreichische Arbeitnehmer und nicht für niederländische oder italienische," kontert Karl Dürtscher von der Privatangestelltengewerkschaft GPA, zurecht und verärgert. Die Gewerkschaftsreaktion ist noch moderat.  Bis inklusive 6. November werden österreichweit 400 Betriebsversammlungen in diversen Sparten der Metallindustrie abgehalten, berichtet der Standard. Etwas sollte aber klar sein: gibt es auch in der nächsten Verhandlungsrunde keine erkennbare Kompromissbereitschaft, sondern weitere Anzeichen die Arbeitnehmerseite von den gesellschaftspolitischen Entscheidungen auszuschließen – denn nichts anderes geht es in Wirklichkeit, kann nur Streik die Folge sein.

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„Neustart Schule“: Gesamtschule nach politischem Machtwechsel kein Thema mehr

Am 18. Oktober 2017 berichtete oeliug.at über die aktuellen „Fünf Kernforderung von Neustart Schule an die neue Regierung“. In der gestrigen Pressekonferenz nannte die Bildungsinitiative der Industriellenvereinigung, „Neustart Schule“, die ihrer Meinung nach "notwendigen Sofortmaßnahmen" um die Bildungsmisere endlich zu beenden.

Dabei schaffte man es doch tatsächlich, die Mutter aller notwendigen Sofortmaßnahmen, nämlich das Ende der österreichischen Zwei-Klassen-Schule, mit keinem Wort zu erwähnen, zeigte sich Niki Glattauer in seinem Kommentar „Tot, aber in stabiler Seitenlage„ gestern im Kurier erstaunt. Zu glauben, man könne die Schule reformieren, ohne mit der Beendigung des folgenschweren Auseinanderdividierens der Kinder in der Volks(!)schule zu beginnen, hieße, ein Unfallopfer mit Herzstillstand in stabile Seitenlage zu bringen, statt es wiederzubeleben.

 

Wird Walter Rosenkranz Bildungsminister?

 

Abschließend zitiert Glattauer Hannes Androsch und wagt eine Prognose über die Neubesetzung des Bildungsministeriums: Ein wahres Wort sprach der Industrielle Hannes Androsch: Bis heute sei jede Schulreform von einer Art Tea-Party-Bewegung, bestehend aus Pfründenbewahrern unter den AHS-Lehrerinnen, höheren Eltern und parteipolitisch agierenden Gewerkschaftern, so lange "verwässert und blockiert worden, bis sie am Ende keine mehr war". Dass jetzt just jene Parteien den Bildungsminister stellen werden, die seit Jahren für den schulpolitischen Kolbenreiber verantwortlich sind, ist schon fast wieder lustig. Übrigens, ich tippe auf den ehrenwerten Walter Rosenkranz. Mind my words!
In der Presse wird Sobotka als Nachfolger von Sonja Hammerschmid genannt. Wer hätte gedacht, dass nach der Gehrer-Ära es noch schlimmer kommen könnte? Sobotka! Aber es geht noch tiefer, wie Niki Glattauers Tipp befürchten lässt.

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Wien wird sich gegen die Kurzattacken wehren.

Wiens Integrationsstadtrat Czernohorszky
Wiens Integrationsstadtrat Czernohorszky

Ein lesenswertes Interview von Oona Kroisleitner im Standard mit Wiens Integrationsstadtrat Czernohorszky: "Kommt Schwarz-Blau, ist Wien das Bollwerk dagegen"
Czernohorszky befürchte nachdem eine schwarzblaue Koalition so gut wie fix ist, „dass zwei Parteien eine Regierung vorbereiten“, die keine Politik für eine möglichst breite Gruppe machen, sondern  „gegen jemanden, und das sind in erster Linie Arme und Menschen, die zugewandert sind. Sie hatten noch nicht einmal zum Verhandeln angefangen, als schon die Deutsch- und Alphabetisierungskurse zur Disposition standen.“ Weil die Bundesfinanzierung der Deutschkurse für Asylwerber 2018 ausläuft (60 % zahlt der Bund, 40% die Länder), fordert Czernohorszky „nachdrücklichst gemeinsam mit den anderen Bundesländern, dass die neue Regierung eine Weiterführung ermöglicht. Man sieht mit freiem Auge, dass die Notwendigkeit da ist. Der Bund hat nach langer Zeit Verantwortung übernommen. Es wäre ein riesiger Rückschritt, hiervon wieder abzukommen. Ich nehme an, dass uns im Integrationsbereich nicht geholfen wird, die großen Herausforderungen zu lösen, die wir in der Stadt haben, sondern uns im Gegenteil mehr Probleme umgehängt werden. Das kann nur bedeuten, dass wir diese Probleme lösen müssen. Die Stadt Wien hat 2014 noch das Dreifache dessen ausgegeben, was der Bund österreichweit für Deutschkurse gezahlt hat. Jeder Experte rät, am ersten Tag mit der Integration zu beginnen. Es könnte kein dramatischeres Signal vom Bund geben, als hier nicht weiterzumachen, aber ich fürchte, es ist kein zufälliges Signal. Es ist eine unglaublich zynische Politik, dass man auf der einen Seite mit einem Vielfachen der von ÖVP und FPÖ gewünschten Einsparungen bei der Mindestsicherung finanziert, dass eine Bundesbehörde (das Umweltbundesamt, Anm.) in die Heimatstadt der Landeshauptfrau von Niederösterreich zieht, und man keine Sekunde darüber nachdenkt, was man mit dem Geld für die Menschen in der Republik machen könnte, die Unterstützung brauchen.
>>> zum Artikel

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Taschner (Bildungsminister?) und Salcher (Bildungsexperte?). Kurz: Österreichs Bildungszukunft?

Kommentar dazu in der FB - Gruppe „BILDUNG IST ZUKUNFT - FÜR ALLE MENSCHEN IN ÖSTERREICH!“

Ekkehard Quin, AHS-Lehrer/innenvertreter (ÖVP/fcg) postet auf seiner FB-Seite: „Andreas Salcher Bildungsexperte des Team Kurz für die Koalitionsverhandlungen. Das hat was ...“. Dazu den Link zu einem Presseartikel „Clustersprecher für Koalitionsverhandlungen stehen fest“.
Wie Die Presse berichtet, sind die Verhandlungsteams der ÖVP und der FPÖ fertig erstellt.

Ein Versuch den leicht verwirrenden Artikel zusammenzufassen:

Fünf Cluster (Staat und Gesellschaft - Sicherheit, Ordnung und Heimatschutz - Standort - Soziales, Fairness und neue Gerechtigkeit – Zukunft) sollen für die Koalitionsverhandlungen gebildet werden. Jedes Cluster wird in mehrere (2 bis 7) Fachgruppen aufgeteilt. Neben den Verhandlungsteams von ÖVP und FPÖ sollen Expert/innen „Input liefern“.

In der Liste der Expert/innen scheint Andreas Salcher als der Bildungsexperte der ÖVP auf. Auf Quins FB-Seite wird diese Entscheidung der ÖVP heftig diskutiert. Wobei zustimmende Kommentare so gut wie nicht vorkommen, variiert die Ablehnung zwischen „Wir sollten hier niemanden anpatzen. Verwundert bin ich nicht. Erfreut auch nicht“ und „Salcher als Bildungsexperten???? Bitte lieber Gott mach, dass das ein schlechter Scherz ist!!!! „.
In der FB - Gruppe „BILDUNG IST ZUKUNFT - FÜR ALLE MENSCHEN IN ÖSTERREICH!“, wird in einem sachlichen Kommentar von Ulli Essel gut argumentiert, dass Salcher einfach kein Bildungsexperte ist (siehe Screenshot).
Ulli Essl: „ich habe mehrere veranstaltungen von ihm besucht, mehrmals ihm kritische anmerkungen zu seinen ausführungen mitgeteilt; herr salcher sprach immer davon, wie es in der ahs vor 20 jahren war; er hat leider nix dazugelernt; von der nms und deren neuen lehrplänen, neuen methoden, neuem lerndesign, ... hat er leider wirklich keine ahnung, daher behaupten hier viele zu recht: er ist kein bildungsexperte; mit der volksschule und dem kindergarten hat er sich bis dato noch nicht einmal beschäftigt; ob er etwas von erwachsenenbildung versteht, kann ich nicht beurteilen; aber man kennt ihn, er ist populär, so, wie vieles derzeit auf popularität, ohne wissenschaftlichem hintergrund an die öffentlichkeit gelangt“.

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„Mission 21“ der Schülerunion und Bundesschülervertretung

Junge Menschen lernen von ihren Vorbildern.

Ein schönes Beispiel dafür sind die Presseaussendung der ÖVP nahen Schülerunion und der Bundesschulvertretung, das Interview mit Sebastian Ratz (Schülerunion) in den Vorarlberger Nachrichten (VN) und der Internetauftritt zu „Mission 21“.
Zum Schulanfang setzt die BSV „den Startschuss zum Bildungskonzept in Form der Kampagne "Mission 21"“, kündigt die ÖVP-Schülervertretung in einer Presseaussendung vom 25. September an. Darin wird schon im ersten Satz klargestellt, welchem Vorbild sie nacheifern:
Wien (OTS): „Das Team um den wiedergewählten Bundesschulsprecher Harald Zierfuß“ – soll kurz wohl Team Zierfuß oder Liste Harald Zierfuß heißen - “hat bereits vertieft an Forderungen für das kommende Jahr gearbeitet und stellt sie im Rahmen der Kampagne "Mission 21" vor. Den Kern der Kampagne bilden zukunftsorientierte Kompetenzen, die der Schülerschaft des 21. Jahrhunderts gelehrt werden sollen. Das Projekt steht unter dem Motto: "Was muss ein junger Mensch nach der Schule können?", worauf als Antwort 21 Kompetenzen für das Leben im 21. Jahrhundert erarbeitet wurden. Weitere Schwerpunkte des Konzepts sind pädagogische Vielfalt, Rahmenbedingungen und Integration.“ Darauf haben wir alle gewartet. Endlich macht sich ein junger dynamischer Kerl (mit seinem Team?) Gedanken über das Bildungssystem in Österreich und präsentiert die richtige Lösung – pardon eine Kampagne.

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Auf #ÖVPFPÖKurs : Budgeteinsparung bei Kinderbetreuung in OÖ

#ÖVPFPÖKurs  Kindergarten in Finnland / Foto: Sparr
Kindergarten in Finnland / Foto: Sparr

Was ist daran bitte "fair"?
Die oberösterreichische Landesregierung glaubt ob ihrer Schulden sparen zu müssen - und fängt gleich mal bei der Kinderbetreuung an. Das sei schließlich "fair". Oder etwa doch nicht?!, fragt zurecht Arnika Zinke in ihrem Kommentar in der WIENERIN
Die schwarz-blaue Landesregierung in Oberösterreich ist fest entschlossen im nächsten Jahr 147 Mio. Euro zu sparen. Konkret treffen die Ausgabenkürzungen etwa das Kulturbudget, Parteien- und Klubförderung, Gehälter für öffentlich Bedienstete und das Budget für Kinderbetreuung.
Das bedeutet, dass die Kinderbetreuung ab 13 Uhr in Oberösterreich kostenpflichtig sein wird. Außerdem würde man sich durch die umstrittene Maßnahme so nebenbei "von der Gratismentalität zu lösen", wie man aus dem Verhandlungsteam so hört. Und das ist laut VP-Landeshauptmann Stelzer, der sichtlich stolz auf sein Sparbudget ist, eh kein Problem, denn der „Kindergarten ist am Vormittag in allen Jahren beitragsfrei“. Man sieht, es hätte ja noch schlimmer kommen können, denn am Vormittag „gibt es keine Zugangshürden“, nur am Nachmittag müssten „sozial gestaffelt dafür Beiträge“ geleistet werden. Und für die „wichtigen Bildungs- und Betreuungsaufgabe“ reicht der Vormittag scheinbar aus, meint Stelzer.
Ist die "soziale Staffelung" also als Maßnahme gegen die "Gratismentalität" eine "faire" Lösung? Sicher nicht!

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Wider den Budgetsparwahn! Mythos vom „guten Nulldefizit“ endlich demontiert.

Geld für Bildung und Soziales sind politisch und ökonomisch sinnvoller als budgetäres Nulldefizit
Geld für Bildung und Soziales sind politisch und ökonomisch sinnvoller als budgetäres Nulldefizit

Lange, viel zu lange schon macht der vorherrschende Mythos vom „guten Nulldefizit“ jegliche vernünftige Budgetdiskussion und -politik unmöglich. Jede/r, die/der es wagt das unumstößliche Credo in der westlichen Finanzpolitik in Frage zu stellen wird bestenfalls ignoriert oder belächelt, meist aber überheblich verhöhnt. Mythos eben.
Das könnte sich aber endlich bald ändern. Denn zwei führende Ökonomen, die sich nicht so einfach ignorieren lassen, fordern, das Thema Staatsverschuldung "entspannter" anzugehen. Ex-US-Finanzminister Larry Summer und der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds, Olivier Blanchard, demontieren in einem viel beachteten neuen Forschungspapier Mythos vom „guten Nulldefizit“.
Laut Summer und Blanchard können Regierungen nach Belieben in neue Technologien, Schulen, Spitäler und Infrastruktur investieren, ohne dass der Schuldenturm je zu hoch wird. Weil sich die Schulden von selbst reduzieren – vereinfacht und überspitzt zusammengefasst. Aber eindeutig ist, dass die neuen wirtschaftspolitischen Realitäten, wie Niedrigzinsen, Geldschwemme usw., den aktuell die Budgetpolitik beherrschenden Sparwahn jegliche Rechtfertigung entziehen. Zumindest sprechen sie dafür, den Schuldenabbau langsamer als derzeit geplant anzugehen und stärker auf schuldenfinanzierte Investitionen zu setzen, wie die András Szigetvari im derStandard vorsichtig konservativ formuliert.
Aktuell werden diese Thesen auf einer hochkarätig besetzten Konferenz des Peterson Institute for International Economics (PIIE), ein konservativ orientierter US-Thinktank, diskutiert.
Die Thesen stehen im krassen Gegensatz zur derzeitigen Finanzpolitik in Europa. Die deutsche Regierung senkt den Schuldenstand bereits. Auch in Österreich sinkt die Verschuldensquote durch das höhere Wachstum.Hinzu kommen Einsparungen: Die Landesregierung in Oberösterreich hat soeben ein Sparbudget mit dem Ziel verkündet, 2018 ein ausgeglichenes Budget zu haben. ÖVP und FPÖ haben im Wahlkampf angekündigt, die Staatsschulden aktiv senken zu wollen, schreibt dazu Szigetvari in seiner lesenswerten Analyse im Standard.
Bildungsinvestitionen wichtiger als Nulldefizit
Mehr Schulden machen um wichtige staatliche Investitionen zu ermöglichen, zum Beispiel in die Bildung, wäre also laut den beiden Ökonomen sinnvoll.
Das Argument lautet so: Bereits seit den 1980er-Jahren sinkt der Zins, also der Preis des Geldes, ab. Das hat viele Ursachen, eine dürfte sein, dass es zu viele Ersparnisse gibt und Investoren damit immer weniger anzufangen wissen. Die Entwicklung ist so weit gegangen, dass sich Industriestaaten derzeit auf viele Jahre hinaus billig verschulden können. Die meisten Länder finanzieren sich, indem sie mittels Anleihen Geld am Finanzmarkt aufnehmen. Für eine Anleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren muss Österreich derzeit gerade einmal 0,6 Prozent Zinsen pro Jahr zahlen. Im Falle Deutschlands sind es 0,4 Prozent, im Falle Japans 0,059 Prozent. Berücksichtigt man die Inflation mit, verdienen die Regierungen in Wien und Berlin sogar Geld damit, dass sie sich Geld ausborgen. Aber selbst bei Krediten, die 30 Jahren oder etwas länger laufen, liegen die Realzinsen für Österreich, Deutschland und Japan nur knapp über der Nulllinie. (derStandard).

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Zukunft ohne Sozialpartner – ist Widerstand der Zivilgesellschaft noch möglich?

Zukunft ohne Sozialpartner – ist Widerstand der Zivilgesellschaft noch möglich?
Zukunft ohne Sozialpartner – ist Widerstand der Zivilgesellschaft noch möglich?

Die ÖVP-Kurz/FPÖ-Strache Koalition wird kommen – alles andere wäre ein Wunder.

 

Wie sich das höchstwahrscheinlich auf die Interessenvertretung durch die Zivilgesellschaft auswirkt, analysiert Claus Faber in seinem interessanten Userkommentar im Standard „Hit the Road, Zivilgesellschaft“.

 

Eine Zusammenfassung:
Das Ergebnis der Nationalratswahl 2017 brachte nicht nur einen ordentlichen Rechtsruck und eine entsprechende Machtverschiebung in Österreich, sie wird in den nächsten fünf Jahren auch eine Veränderung der Mechanismen der Macht bewirken. „Es werden eine Menge Menschen ihre Stimme verlieren, und das ist weit ärger, als wenn sie "nur" ihr Recht verlieren“, befürchtet Claus Faber.
Was kann sich verändern?
Die Ausgangssituation ist:

  • Eine Sozialpartnerschaft als eine Form der Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Vermittlung auf Basis von großen, symmetrischen Machtsystemen und, damit verbunden, Politik, die weitgehend hinter Polstertüren passiert. Auch zivilgesellschaftliche Organisationen haben sich daran gewöhnt, diesen Blick hinter die Polstertüren zu nützen. Auf der Straße passiert in Österreich praktisch nichts.
  • Zwei Parteien sind zukünftigen in der Regierung, deren Vorsitzende die Sozialpartnerschaft lieber abschaffen als nutzen wollen.
  • Außerdem hat ÖVP, FPÖ und Neos um genau einen Sitz eine Zweidrittelmehrheit.
  • Die Kombination aus beidem lässt den Zugriff auf die Fundamente unserer Realverfassung zu.

Machtbalance gefährdet!
Die Sozialpartnerschaft leiste einen erheblichen Beitrag zu einer Machtbalance zwischen links und rechts, zwischen Habenden und Nichtshabenden, zwischen Arbeit und Kapital. Und eine andere komme so schnell nicht daher, so Faber.
Es ist zu befürchten, dass Schwarz/Blau versuchen diese Balance schnellstmöglich abzuschaffen und nicht in der Lage sein werden, einen adäquaten Ersatz zu schaffen. Und damit eine Schieflage erzeugen, auf der viele Leute abrutschen werden. Laut Faber betrifft es die Institutionen, die für Frieden in der Arbeitswelt sorgen, insbesondere die Kammern und den ÖGB mit ihren Prozessen, den Kollektivvertragsverhandlungen. Diese Institutionen sind aber weitgehend dieselben, die politische und ökonomische Expertise haben für jene, die sich selbst keine leisten können. Es gab kaum ein politisches Großprojekt, zu dem nicht die Arbeiterkammer fundierte Zahlen vorlegen konnte. Das Economica Institute der Industriellenvereinigung und Agenda Austria tun dies auch, aber mit neoliberaler Schlagseite. Diese Institutionen sind gleichzeitig jene, die einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass jene, die Recht haben, auch Recht bekommen. Das geht von Musterprozessen über Konsumentenschutz bis zum Besetzen von Beiräten und Laien in der Arbeitsgerichtsbarkeit.


Prognose:
Folgenschwere Machtverschiebung - Finanz- und Wirtschaftslobby boomt

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Chancengleichheit in der Bildung: Noch ein weiter Weg

Chancengleichheit in der Bildung: Noch ein weiter Weg Foto: Sparr
Chancengleichheit in der Bildung? Foto: Sparr

Auch in Deutschland sind Arbeiterkinder an Universitäten immer noch eine klare Minderheit.

Ein lesenswerter Artikel in DerZeit geht der Frage nach: Warum entscheiden sich so wenige für ein Studium?

Chancengleichheit: Es fühlt sich fremd an
So sieht es laut dem Hochschul-Bildungs-Report, in Deutschland aus: Von 100 Kindern, deren Eltern nicht studiert haben, gehen 21 an eine Hochschule, schaffen 15 einen Bachelor, machen acht den Master, und nur einer promoviert. Jeder zweite junge Mensch studiert; nur sind Arbeiterkinder in der krassen Minderheit. Zum Vergleich: Von 100 Kindern mit mindestens einem studierten Elternteil gehen 74 an eine Hochschule, schaffen 63 einen Bachelor, machen 45 den Master und promovieren zehn. Und die Studie vergleicht dabei 100 Arbeiterkinder mit 100 Akademikerkindern. In der Realität gibt es aber wesentlich mehr Familien, in denen die Eltern nicht studiert haben. Berücksichtigt man das, ist das Verhältnis fünf zu eins.
Der Hochschul-Bildungs-Report ist eine Studie des Stifterverbands und der Unternehmensberatung McKinsey.
Auch der Chancenspiegel, eine Studie der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass in Deutschland die Bildungschancen stark von der sozialen Herkunft abhängen. Eine Verbesserung der Chancengerechtigkeit gehe nur sehr langsame voran.
Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik und Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität, untersuchte, warum nur knapp weniger als die Hälfte der Kinder aus einer Arbeiterfamilie mit Abitur an die Uni gehen. Bei Akademikerkindern sind es 95 Prozent.
Es sind sowohl finanzielle als auch psychologische Barrieren, die Arbeiterkinder mit Abitur von den Hochschulen fernhalten, meint Wößmann.
>>> LINK zum Artikel

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Für einen starken Sozialstaat und seine öffentlichen Dienste kämpfen

UGÖD Presseaussendung

UGÖD unterstützt und ergänzt die Resolution des ÖGB-Bundesvorstandes vom 18. Oktober 2017 und beantragt im GÖD-Vorstand am 23.10. 2017 eine Informationskampagne und die solidarische Mobilisierung der KollegInnen in den Dienststellen und ausgegliederten Betrieben zur Vorbereitung von Kampfmaßnahme.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD und den ausgegliederten Betrieben sind in Personalvertretungen, Betriebsräten, Dienststellen und im Vorstand und der Bundeskonferenz ihrer Gewerkschaft aktiv
    gegen die Aufkündigung der Sozialpartnerschaft durch Schwächung bis zur Abschaffung der gesetzlichen Interessensvertretungen, der rechtsverbindlichen Basis für flächendeckende Kollektivverträge
•    gegen Sozial-und Bildungsabbau, Zweiklassenmedizin und weitere Sparpakete für den der Wohlfahrt aller verpflichtete öffentliche Dienste zugunsten der Steuerprivilegien von Banken, Konzernen, von Millionären und ihren Erben

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Winterhoff: Helikoptereltern, fehlenden Frustrationstoleranz und Laissez-faire Bildungssystem Grund für schlechtes Niveau der Grundschüler

Focus: Immer mehr Grundschüler/innen haben Probleme beim Schreiben und Rechnen.
Die aktuelle Studie des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) zeigt eine Verschlechterung des Niveaus der deutschen Grundschüler/innen seit der letzten Studie 2011. Der Kinderpsychiater Michael Winterhoff sieht die Ursache der Probleme der deutschen Grundschüler/innen vor allem in Mathematik und Rechtschreibung vor allem an den Helikoptereltern, einer fehlenden Frustrationstoleranz der Kinder und des deutschen Laissez-faire Bildungssystem. In einem Interview mit der "Welt" rechnet er mit Politik und Eltern ab.

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ÖGB-Bundesvorstand: Die Sozialpartnerschaft ist eine der tragenden Säulen der Zweiten Republik

Der ÖGB-Bundesvorstand hat einstimmig eine Resolution beschlossen, die sich an alle im Nationalrat vertretenen Parteien und alle Arbeitgeber richtet.


Offenbar ist auch der FCG-GÖD klar, dass Kurz und Strache nicht so harmlos sind in Bezug auf die Wahrung einer fairen und sozial gesunden Gesellschaft sind, wenn sie im Begleittext zur Resolution schreiben: Sozialpartnerschaft, gesetzliche Mitgliedschaft in den Kammern, Kollektivvertragssystem, Selbstverwaltung der Sozialversicherung, starker Sozialstaat, Bekenntnis zur Daseinsvorsorge und strategischem öffentlichen Eigentum: „Wer diese Garanten des sozialen Friedens leichtfertig aufs Spiel setzt, hat mit massivem Widerstand der Gewerkschaftsbewegung zu rechnen.“

 

Etwas befremdlich ist, dass es keinen Hinweis auf den Stellenwert der öffentlichen Bildung gibt, nicht einmal unter dem Punkt :"Bekenntnis zur Daseinsvorsorge und strategischem öffentlichen Eigentum"

>>> mehr lesen: Resolution des ÖGB-Bundesvorstands

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Fünf Kernforderung von Neustart Schule an die neue Regierung

Im vergangenen Wahlkampf spielten Bildungsthemen nur eine untergeordnete Rolle, bemängelt Neustart Schule. Deshalb müsse jetzt nach der Nationalratswahl am 15. Oktober die Bildung ein zentrales Thema in den Regierungsverhandlungen werden. Die Initiative Neustart Schule nennt konkret fünf Bildungsbaustellen, die nun jede Regierung unabhängig ihrer Parteienkonstellation angehen müsse. Denn Bildung sichere gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und Wohlstand.
Bereits seit Anfang September verfolgte die Initiative den Wahlkampf mit Blick auf die österreichische Bildungspolitik und präsentierte heute jene 5 Schwerpunktthemen, die es laut Neustart Schule für erfolgreiche und zukunftstaugliche Bildungspolitik in Österreich brauche. Der gemeinsame Tenor in Richtung der politisch Verantwortlichen: Die zukunftsorientierte Gestaltung von Bildung ist die beste Garantie, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen!
Die fünf Kernforderungen:
Gemeinsame Ziele.
Qualitätsoffensive in der Elementarbildung und verlässliche Grundbildung.
Mehr Spitze und Breite.
Fit für das 21. Jahrhundert.
Tragfähige Entscheidungen, die halten – über Parteigrenzen und politische Konstellationen hinweg.
>>> mehr dazu NEUSTART SCHULE

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Kurz plant neue Ministerien

Generell plant Kurz, einige Ministerien neu zu konstruieren. Die ÖVP will künftig, dass das Bildungsministerium für die gesamte Ausbildungszeit vom Kindergarten, über die Volksschule bis zur universitären Ausbildung zuständig ist. Das Familienressort soll damit Geschichte sein, berichtet der Kurier.


>>> zum gesamten Artikel – Spekulationen und Gerüchte über die neuen Kurz-Minister/innen.

 

Wenn die Liste Kurz überhaupt in der neuen Regierung ist! 

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Österreich hat gewählt

 

Zur Erinnerung drei frühere Beiträge, damit wir uns auf die zu erwartende Bildungspolitik zumindest der nächsten vier, fünf Jahre einstellen können:

 

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Bildungsprogramm der Liste-Kurz: Mehr Testungen ....

Eiszeit für die Bildung?
Eiszeit für die Bildung?

Kurz, bündig und substanzlos: Die Liste-Kurz hat heute den zweiten Teil ihres Wahlprogramms präsentiert und endlich auch zum Thema Bildung Stellung genommen.


„Minimatura“ und „Chancenpass“ zum Pflichtschulabschluss
Um die Pflichtschule abzuschließen, soll künftig ein positives Abschlusszeugnis nicht mehr ausreichen. So fordert Kurz weitere Testungen nach der Neuen Mittelschule oder der Unterstufe. "Ähnlich der Matura" soll diese Prüfung sein. Die Erfüllung der bereits bestehenden Bildungsstandards soll zur Pflicht werden. Nach diesem Prozedere erhält der/die Schüler/in am Ende der achten Schulstufe einen "Chancenpass". Darunter versteht Kurz eine Kombination aus einer Prüfung der Bildungsstandards, einer Projektarbeit, einer verbalen Beurteilung der Stärken, Schwächen und besonderen Talente der Schüler/innen durch die Lehrer/innen und einem standardisierten Berufsorientierungstest.

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Breite Kritik am Bildungsprogramm der Liste-Kurz

Nicht nur die ÖLI-UG kritisiert das ÖVP-Bildungsprogramm (Kurz, bündig und substanzlos), auch bei „bei den Grünen läuten die Alarmglocken“, wie derStandard.at berichtet. In Summe erntet Kurz für sein Programm breite Kritik aus allen Parteien.
Eine Zusammenfassung der Kritikpunkte (aus derStandard.at und diepresse.com):
•    Die Forderung nach Deutschklassen für Kinder, die nicht ausreichend Deutsch können, bezeichnete Walser "als gemeingefährlich für die Kinder".
•    „Aussondern bringt gar nichts. Die ÖVP schwenkt immer mehr auf populistische Forderungen der FPÖ ein. Völlig unverständlich ist, dass das ein Mann macht, der Integrationsminister ist." (Bildungssprecher der Grünen Harald Walser)
•    "Während die SPÖ im Wahlkampf einen klaren Plan für Österreich vorgelegt hat, setzt die ÖVP um Sebastian Kurz auf Bilder und Plattitüden." (SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder)
•    Statt inhaltlicher Konzepte, konkreter Maßnahmen, Umsetzungszeitpläne und Finanzierungsvorschläge liefere die ÖVP ein unambitioniertes und inhaltsloses Bilderbuch. (Schieder)
•    "Nicht mehr als leere Worthülsen" und, wenig erstaunlich“, eine Vielzahl von freiheitlichen Positionen im Kurz-Papier. (FPÖ-Bildungssprecher Wendelin Mölzer)
•    Kurz sei "als Retter des Bildungswesens unglaubwürdig. Die Die Probleme gäbe es schon lange. Die ÖVP und SPÖ habe sie aber einfach ignoriert. „Die Zukunft der Kinder war ihnen egal". (stv. NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger)

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Taschner - „Gsunde Watschn“ und Klimawandelverharmlosung – Kurzs bester Mann für Bildung und Wissenschaft!

Mathematiker Rudolf Taschner wird voraussichtlich der neue Bildungs- und Wissenschaftssprecher der KURZövp im Nationalrat. Damit folgt Taschner auf den früheren Minister Karlheinz Töchterle, der, wie zu erwarten war, nicht mehr kandidieren wird.
Ein Mathematikerkollege zu Taschners Einstieg in die Politik: „Ich habe mich ja schon immer wieder gewundert, was mein Mathematikkollege Taschner öffentlich so sagt und schreibt. Deshalb wundere ich mich nicht, dass er nun mit VP-Chef Kurz auftritt. Positiv sind natürlich Taschners Bemühungen, die Menschen für Mathematik zu begeistern.“

 

Verharmlosung:  Klimawandel, Gewalt an Kindern, Atomkraftwerke … Für Taschner alles kein Problem!
Seine Bemühungen und Begeisterung beschränkt sich aber nicht nur auf die Mathematik. Alles andere als löblich sind seine Neigungen die Gewalt an Kindern schönzureden, den Klimawandel zu verharmlosen, die Atomkraftlobbyisten zu unterstützen und seine mehr als unqualifizierten Äußerungen zu Sozialthemen (z.B. Pension) und der Migrationspolitik.

Wendehals:
Was macht aber einen Mann wie Taschner mit solch einer Performance für die KURZövp so interessant, dass ihm der 7. Listenplatz angeboten wird?

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Morgen wird die Mehrheit so abstimmen, dass sie langfristig den größten Schaden davon hat.

„Kurz` Wähler begreifen nicht, dass sie es sind, die bei diesem Geschäft draufzahlen.“
„Kurz` Wähler begreifen nicht, dass sie es sind, die bei diesem Geschäft draufzahlen.“

Peter Michael Lingens: "Und alles, was der Staat, gleich wie sparsam oder „verschwenderisch“ er nun sein mag, von den Unternehmen (Aktionären) weniger bekommt, wird er vom Rest der Bevölkerung mehr bekommen müssen.
Aber Kurz Wähler begreifen das nicht – und die Wähler der FPÖ schon gar nicht. Die befinden sich volkswirtschaftlich gesehen durchweg im geistigen Zustand der Wähler Donald Trumps."

Kurz, glaubwürdig, neoliberal.

Die Mehrheit der österreichischen Wähler wird so abstimmen, dass sie langfristig den größten Schaden davon hat. Im letzten ORF Fernsehduell hat Sebastian Kurz glaubwürdig erklärt, dass er keineswegs einem reichen Milieu entstammt, dem seine Wirtschaftspolitik zum Vorteil gereichen soll. Es ist trotzdem eine Politik für die Wohlhabenden, Reichen bis Superreichen. Christian Kern hat besser als in vergangenen Diskussionen erklären können, was seine Wirtschaftspolitik von der Kurz` unterscheidet. Aber für volkswirtschaftlich Ahnungslose, und aus ihnen besteht die überwältigende Mehrheit der Bürger, klingt „Schuldenbremse“ und „Einsparungen bei Staatsausgaben“ nach wie vor überzeugend.
>>> zum Artikel bei lingens.online

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Kurz und – dann?

Für Gerhard Pušnik verhalten sich die „sogenannten Intellektuellen seltsam ruhig, ich lese und höre wenig Statements. Hier ein Beitrag von Norbert Loacker, Schriftsteller, aus Vlbg. stammend, und wie ich finde klar, überlegt, Mitdenken abverlangend - der massenhaft gelikten Oberflächlichkeit entgegengesetzt:“
DerSatndard.at
Kommentar der anderen von Norbert Loacker
Kurz und – dann?
Heute messianisch auf "En marche" zu setzen heißt verkennen, dass die Demokratie die historische Antwort auf Bewegungen ist, nicht ihre Bedingung. Anmerkungen aus dem nahen Ausland zum Kurzismus in Österreich ....
>>> LINK zu DerStandard.at

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Bildung wird in Österreich vererbt.

Wir wissen es schon lange: Bildung wird in Österreich vererbt.

 

Harald Walser (Grüne): "Wer mehr hat, bekommt noch mehr. Meine Schule ist eine Gemeinsame Schule, die Wege für alle öffnet. Vorarlberg kann jetzt den ersten Schritt gehen."

Deshalb Bildung für alle wählen!

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Wahlkampf in Österreich: Im Sog des rechten Mainstreams

Österreich ist ein erfolgreiches Land mit wenig Problemen. Doch den Wahlkampf beherrscht eine hysterische Österreich-zuerst-Stimmung. Wie konnte es so weit kommen?
Von Robert Misik, DieZeit
Österreich-Wahlkampf:  am Dienstag in Wien

Es war eine bizarre Szenerie, als sich Sebastian Kurz, der Jungstar der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), und Heinz-Christian Strache, der Frontmann der ultrarechten Freiheitlichen Partei (FPÖ), am Dienstag zum Wahlduell im Fernsehen trafen. Da saßen sich zwei Politiker gegenüber, die darin wetteiferten, wer denn der ärgere Rechtspopulist sei. Das ganze gipfelte in Schreiduellen und einer grotesken Konkurrenz, wer denn der bessere Buddy von Ungarns Premier Viktor Orbán sei. "Ich kann ihnen gerne einen Termin vermitteln", prahlte Kurz mit seiner privilegierten Nähe zu Orbán.

In Deutschland würden sich die beiden um ein Wählerpotenzial von 13 Prozent balgen. In Österreich werden, wenn die Umfragen nur annähernd stimmen, beide Parteien zusammen auf gut 55 Prozent der Wählerstimmen kommen.

>>> LINK zum DieZeit-Artikel

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UGÖD: Einen Nationalrat wählen, der die öffentliche Dienste sichert und ausbaut

Seit Wochen sind Zeitungen, Online-Medien, ORF und Privatsender voll mit Bildern, Berichten und Kommentaren zu „Duellen“, „Elefantenrunden“ und „Campaigning“, meint Reinhart Sellner, UGÖD-Vertreter im Vorstand der Gewerkschaft öffentlicher Dienst.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GÖD setzen dagegen und auf Inhalte. „Wir haben nicht erst im Wahlkampf die gegensätzlichen wirtschafts- und sozialpolitischen Positionen der wahlwerbenden Parteien zum Thema gemacht und auf ihre Bedeutung für die Zukunft des Sozialstaates und der Qualität seiner öffentlichen Dienste hingewiesen, im Vorstand der GÖD und in aller Öffentlichkeit.“

  • Sozialstaat und öffentliche Dienste sichern, Sparpolitik beenden
  • Das Beenden der unsozialen Austeritätspolitik ist keine Stilfrage
  • Stimmungsmache statt WählerInnen-Information
  • Wählen im Interesse der ArbeitnehmerInnen, Frauen und Männer, Junge und Alte
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Ergebnisse der Inklusions-Analyse der Wahlprogramme

Lebenshilfe Österreich

 

Das sagen die Wahlprogramme der Parteien zu Inklusiver Bildung, Inklusiver Arbeit, Persönlicher Assistenz, Pflegegeld
 
Im Rahmen der 50-Jahr-Feier der Lebenshilfe Österreich wurden gestern die Ergebnisse der Inklusions-Analyse der Wahlprogramme vorgestellt.


In anwesend vieler Gäste aus Parteien, Ministerien, NGOs und aus den Lebenshilfen in ganz Österreich strich die Lebenshilfe heraus, welche Parteien die Teilhabe aller Menschen vorantreiben wollen und welche Schritte dabei laut Wahlprogrammen zu erwarten sind. Besonderes Augenmerk galt der Chancengleichheit von Menschen mit intellektuellen Behinderungen.


Wahlprogramme zeigen heterogene Parteienlandschaft hinsichtlich Inklusion
„Im diesjährigen Wahlkampf zur Nationalratswahl gibt es zum einen Parteien, die die Inklusions-Agenden aktiv vorantreiben indem sie sich auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beziehen, zum anderen Parteien, die Menschen mit Behinderungen zwar als `Bereicherung für unsere Gesellschaft´ sehen, jedoch ohne tatsächliche Umsetzungsvorschläge für ein inklusives Miteinander vorzulegen“, so Germain Weber, Präsident der Lebenshilfe Österreich und weiter: „Positiv ist zu bewerten, dass Persönliche Assistenz, die Erhöhung des Pflegegelds und die Notwendigkeit von einfacher Sprache von den Parteien mehrheitlich wahrgenommen werden. Es ist allerdings noch viel zu tun in der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention! Die Lebenshilfe wird weiterhin die Rechte von Menschen mit Behinderungen mit aller Kraft einfordern.“

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Stimmen für die Bildung

Patricia Tschallener
Patricia Tschallener

Diskussion mit den Vorarlberger SpitzenkandidatInnen zur Nationalratswahl 2017
Am Mittwoch, 04.Oktober 2017 um 19.00 Uhr fand in Dornbirn die moderierte Diskussion statt.

>>> Nachhören auf Radio Proton - Archiv

Vorarlberger SpitzenkandidatInnen stellten sich zur Podiumsdiskussion.
Ihre Vorstellungen und Antworten zum Thema Bildung – Kindergarten, Schule, Universität waren gefragt.

  •     Patricia Tschallener – GRÜNE  
  •     Doris Hager-Hämmerle – NEOS  
  •     Veronika Marte – ÖVP    
  •     Thomas Hopfner – SPÖ    
  •     Christoph Längle - FPÖ

Eine gemeinsame Veranstaltung von: Vorarlberger LehrerInnen Initiative (VLI); SLV, FSG, Unabhängige und Freie LehrerInnen;
Unabhängige Bildungsgewerkschaft (UBG); Österreichische LehrerInnen Initiative – Unabhängige GewerkschafterInnen – UGÖD

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Kärntner Rechnungshof empfiehlt Schließung von landwirtschaftlichen Schulen

Kärntner Rechnungshof empfiehlt Schließung von landwirtschaftlichen Schulen Foto:Sparr
Foto: Sparr

Weil es zu wenige junge Bauern gibt, sollen in Kärnten die Zahl der landwirtschaftlichen Schulstandorte reduziert werden.

Derzeit gibt es neun Schulstandorte – zu viel, wie der Rechnungshof meint und fordert eine Modernisierung der landwirtschaftlichen Fachschulen, denn die Schülerzahlen seien in den vergangenen Jahren rückläufig. Sie liege immer wieder unter dem gesetzlichen Minimum von 25 Schülern. Die Experten raten der Landesregierung daher, eine Zusammenlegung von Schulen zu prüfen, berichtet derStandard.at.
"Durch moderne Bildungszentren mit Schwerpunkten und Internaten, die den heutigen Standards entsprechen, könnten die landwirtschaftlichen Fachschulen in Kärnten besser ausgelastet werden", sagte Direktor Günter Bauer in einer Aussendung.

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Wien: Schärferen Regeln für Betreiber von privaten Kindergärten

Kindergarten in Finnland Foto: Sparr
Kindergarten in Finnland Foto: Sparr

Seit Jahresbeginn habe es bereits 2.410 Kontrollen gegeben, informiert der zuständige Stadtrat Jürgen Czernohorszky
Für Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) sind die schärferen Regeln für Betreiber von privaten Kindergärten, die mit Anfang 2018 wirksam werden sollen, wichtig. Bereits heuer habe es 2.410 Kontrollen gegeben, die zur Schließung von 51 Einrichtungen führten. „Ihnen wurde die Betriebsbewilligung entzogen oder die Fördervereinbarung mit der Stadt gekündigt“, konkretisiert Czernohorszky.  Wie schon im Sommer angekündigt, soll die Zahl der bei der MA 11 angesiedelten Vor-Ort-Kontrolleure bis Jahresende um sieben auf 20 Personen aufgestockt werden. Darüber hinaus kümmern sich 19 Mitarbeiter der MA 10 um die Überprüfung der Förderungen, berichtet derStandard.at.

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Aktuelle Medienberichte und Positionen der Parteien zu weiteren Themen

Aktuelle Medienberichte und Positionen der Parteien zu weiteren Themen im Wahlkampf zur Nationalratswahl 2017.

 

Die Debatte über Dirty Campaigning und Strategien hat den Wahlkampf zuletzt geprägt. Doch inhaltlichen Themen entscheiden (hoffentlich) die Wahl? Welche Partei kann mit welchen Konzepten punkten?

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Aktuelle Medienberichte zum Thema "Bildung wählen!"

Aktuelle Medienberichte zum Thema Bildung im Wahlkampf zur Nationalratswahl 2017. 

 

Wahlprogramme und einzelne Interviews mit den Vorsitzenden oder Bereichssprecher/innen geben uns einen guten Überblick über die bildungspolitischen Vorhaben der wahlwerbenden Parteien.

Um ein vollständiges Bild darüber zu erhalten, was passiert, wenn die eine oder die andere Partei nach den Wahlen die Gestaltung der Bildung in den nächsten Jahren in die Wege leitet, leisten die vielen aktuellen Berichte in den Medien einen guten Beitrag.

Vor allem in den letzten Tagen des immer hektischer werdenden Wahlkampfes erwartent die Redaktion noch einige interessante Aussagen, Stellungnahmen und Hinweise aus den Reihen der Parteien.

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NEUSTART SCHULE hat nachgefragt

NEUSTART SCHULE hat die Vertreter/innen der Parteien vor die Kamera gebeten und ganz offiziell nachgefragt.

 

Dabei sind sehr interessante Videos entstanden, die Neustart Schule auf You Tube gestellt hat. Sie sind auch direkt von der Hompage von Neustart Schule abrufbar.

In dieser hervorragenden Video-Serie kann man die Vorstellungen der Parteien zum Thema Bildung direkt vergleichen und die Aussagen der Parteienvertreter/innen im Original prüfen.
Sehr interessant!

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Bildungsprogramme im NEUSTART SCHULE CHECK

NEUSTART SCHULE CHECK
NEUSTART SCHULE CHECK

NEUSTART SCHULE CHECK

 

Wahlkampf heißt auch:

Viel Aufmerksamkeit für kurze Schlagworte. Komplexe, aber sehr wichtige Themen geraten da viel zu schnell aus dem Blick. Wie steht es wirklich um die Bildungsziele der derzeitigen Parlamentsparteien vor der Wahl und für die kommende Legislaturperiode
Nationalratswahl 2017 bezüglich ihrer bildungspolitischen Ambitionen unter die Lupe.
Dazu ein übersichtlich von Neustart Schule gestalteter Vergleich der derzeit im NR vertretenen Parteien.

>> Download: Bildungsprogramme im NEUSTART SCHULE CHECK
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Original Wahlprogramme der Parteien zum Thema Bildung

 

Was steht in den Wahlprogrammen der zur Nationalratswahl antretenden Parteien zum Thema Bildung?

Die Redaktion hat die offiziellen Wahlprogramme durchgelesen und die Bildungskapitel – wenn vorhanden – herauskopiert. Die Ergebnisse stehen hier auf oeliug.at als Download zur Verfügung.

 

Anmerkung: Ein Vergleich der offiziellen Wahlprogramme reicht nicht ...

Der alleinige Vergleich der offiziellen Wahlprogramme zum Beispiel zum Thema Bildung ist für eine Beurteilung und Einschätzung der künftigen Bildungspolitik der einzelnen Parteien bei weitem nicht ausreichend. Der Grund liegt in der teils sehr unterschiedlichen formalen und inhaltlichen Gestaltung der Parteiprogramme. 

So baut zum Beispiel das Wahlprogramm der Liste Kurz auf viel Text und perfekt durchdesignten Layout. Bietet aber inhaltlich wenig Greifbares und mehr dem Wahlkampf und den parteiinternen Interessensvertretungen (Bünde) geschuldeten als wirklich bildungspolitisch ernstzunehmenden Aussagen. Dagegen haben sich die Grünen bei ihrem gesamten Wahlprogramm, nicht nur zum Thema Bildung, für wenig, leicht lesbaren und stichwortartig formulierten Text entschieden. Vergleicht man nun die Bildungsprogramme der Grünen mit der Liste Kurz, kommt man leicht zum Schluss, für die Liste Kurz sei Bildung ein wichtigeres Anliegen als für die Grünen. Eine fatale Fehleinschätzung, was wohl jede/r objektive Politikbeobachter/in bestätigen wird. Waren es doch in der Vergangenheit vor allem die Grünen mit ihrem Bildungssprecher Harald Walser, die Bewegung, Entwicklung und Kreativität in die Bildungspolitik gebracht haben und bringen. Die ÖVP/Liste Kurz fiel bildungspolitisch in dieser Zeit de facto durch reaktionäres Taktieren und Verhindern dringend erforderlicher Reformen auf.
Will man sich ein umfassendes und objektives Bild über die bildungspolitischen Ambitionen der Parteien machen, reicht ein Vergleich der Wahl/Parteiprogramme bei weitem nicht aus. Eine sehr hilfreiche Information sind die Interviews von NEUSTART SCHULE mit den Bildungssprechern/innen der fünf derzeit im Parlament vertretenen Parteien. Kombiniert mit den vielen aktuellen Berichten in den Medien ergibt sich ein brauchbares Bild darüber, mit welchen Ambitionen die eine oder die andere Partei nach den Wahlen die Gestaltung der Bildung in den nächsten Jahren in die Wege leitet.

 

SPÖ
Sozialdemokratische Partei Österreichs
>> Wahlprogramm zu Bildung
ÖVP
Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei
>> Wahlprogramm zu Bildung
FPÖ
Freiheitliche Partei Österreichs
>> Wahlprogramm zu Bildung
GRÜNE
Die Grünen – Die Grüne Alternative
>> Wahlprogramm zu Bildung
NEOS
Das Neue Österreich gemeinsam mit Irmgard Griss, Bürgerinnen und Bürger für Freiheit und Verantwortung
>> Wahlprogramm zu Bildung
WEIßE
Die Weissen – Das Recht geht vom Volk aus. Wir alle entscheiden in Österreich. Die Volksbewegung.
>> kein Wahlprogramm zu Bildung
FLÖ
Freie Liste Österreich & FPS Liste Dr.Karl Schnell
>> kein Wahlprogramm zu Bildung
KPÖ
Kommunistische Partei Österreichs und Plattform PLUS – offene Liste
>> Wahlprogramm zu Bildung
PILZ
Liste Peter Pilz
>> kein Wahlprogramm zu Bildung
GILT
Liste Roland Düringer – Meine Stimme Gilt
>> kein Wahlprogramm zu Bildung

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Bildung wählen!

Sonderseite "Bildung wählen!" auf oeliug.at

 

Bildung ist eines der wichtigsten Fundamente für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und Wohlstand.

Grund genug, dass endlich bildungspolitische Entscheidungen getroffen werden, die tragfähig und nachhaltig in Bezug auf gemeinsame Zielvorstellungen, Chancengleichheit, beste Elementar-, solide Grund-, ganzheitliche Allgemein- und zukunftsorientierte Berufsbildung im Fokus der österreichischen Politik steht.

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Heute ist Welttag der Lehrerin und des Lehrers

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UGÖD: Gehaltsforderung 4% und Mindestbeitrag 90 €

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
UGÖD-Position zu den Gehaltsverhandlungen 4% und Mindestbeitrag 90 € (Mindestlohn 1500 sichern - 1700 möglichst nahekommen, vgl. ÖGB) Teuerungsabgeltung (Harmonisierter VPI 2%, Statistik Austria Stand Juni 2017)      Anteil am Wirtschaftswachstum (2017+Erwartung 2018, dzt. 2,75%/OeNB, wenn die Nationalbank gemeint ist) Leistungssteigerung öff. Dienst + Ausgegliederte (entsprechend der verbesserten wirtschaftlichen Wertschöpfung bzw. Produktivitätssteigerung)  Zusatzvereinbarung: Personalaufstockung statt Personalabbau, Umwandlung prekär-befristeter und Teilzeitarbeit in Vollarbeitsplätze - öffentliche Dienste sichern und ausbauen.

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UGÖD: Am 15. Oktober haben unsere KollegInnen die Wahl

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Nach dem 15. Oktober werden ein neu gewählter Nationalrat und eine neue Bundesregierung entscheiden, wie es mit dem Sozialstaat und seinen öffentlichen Diensten weitergehen soll. 
Austeritätspolitik, restriktive Budgetplanung und Absicherung von Steuerprivilegien für Besitz, große Erbschaften, Kapital- und Spekulationsgewinne  oder  aktive Armutsbekämpfung, soziale Umverteilung und zeitgemäßer, bisherigen und neuen Aufgaben entsprechender Ausbau der öffentlichen Dienste und der ausgegliederten Betriebe, Investitionen in Ausstattung und Arbeitsplätze, die für Qualität und Zugänglichkeit der öffentlichen Dienste notwendig sind.

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UGÖD: Sozialstaat sichern, öffentliche Dienste, Gewerkschaften + AK stärken!

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Wir und mit uns viele unserer KollegInnen erwarten auch von unserer Gewerkschaft öffentlicher Dienst, dass sie vor der Wahl klarstellt, welche Forderungen an Parteien und Regierung die ArbeitnehmerInnen der öffentlichen Bediensteten und der ausgegliederten Betriebe stellen. Dazu gehört für uns ein Gehaltsabschluss, der für unsere künftigen Einkommen nicht nur die Inflation berücksichtigt, sondern auch die positiven Wirtschaftswachstumswerte weitergibt an diejenigen, deren Leistungen nach zahlreichen Sparpaketen und Personaleinsparungen noch immer das einwandfreie Funktionieren eines schlanken, öffentlichen Dienstes garantieren.  Wir fordern einen angemessenen Gehaltsabschluss und das Schaffen notwendiger Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst und den Abbau prekärer Beschäftigung und Teilzeitarbeit, von der unter dem Spardiktat der überlangen Krisen besonders Frauen betroffen sind zugunsten von dauerhaften Vollzeitdienstverträgen.

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UGÖD: Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt.

Die Unabhängigen GewerkschafterInnen in der GöD zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen rund um die Nationalratswahlen
Die Reichen werden reicher, der „Mittelstand“ stagniert, die Armen und Armutsgefährdeten werden mehr. Eine solidarische, zukunftsoffene Gesellschaft in unserem demokratischen Staat ist möglich.
Die Arbeitslosigkeit ist rückläufig, Wirtschaftsprognosen für 2018 werden nach oben korrigiert. Die restriktive, auf Einsparungen und Personalabbau ausgerichtete Budgetpolitik mit ihren Umverteilungseffekten von unten nach oben hat ausgedient.

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Stellungnahme zum Bildungsreformpaket 2017, Schulrecht und Dienstrecht

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VWA (Vielbesprochener Wahnsinn, Aktuell)

VWA (Vielbesprochener Wahnsinn, Aktuell)

Ein Kommentar von Martha Kniewasser-Alber, MA

 

Ich bin Mutter. Eines Achtzehnjährigen. Ja, der geht in die 8. Klasse einer gymnasialen Oberstufe. Richtig, Ende vergangener Woche war Abgabe – der sogenannten „Vorwissenschaftlichen Arbeit“ - kurz VWA.
Ich bin Lehrerin. In einer berufsbildenden höheren Schule – die kürzlich einen neuen Namen bekam. BAfEP – kurz für „Bildungsanstalt für Elementarpädagogik“.
Ich habe vor 2 Jahren meinen Master an einer hiesigen Universität absolviert. Dazu ist eine wissenschaftliche Arbeit abzugeben. An der habe ich also eine Weile gearbeitet und geschrieben.
Das steckt das Feld ab, zu dem ich mich bemüßigt fühle, ein paar meiner Wahrnehmungen zu beschreiben und vielleicht deutlich zu machen, dass es sich um ein Spannungsfeld handelt.
Ich verstehe mich in all meinen Rollen der „Basis“ zugehörig – von da also ein kurzer Bericht:
Meine Masterarbeit war auf eine sehr angenehme, kompetente und freundliche Weise begleitet von der Dekanin und einer Lehrenden an der Uni. Es gab mehrere Termine, ich war von der Themenfindung über Literaturrecherche, Konkretisierung des Inhaltes bis zur Abgabe und Lesung einzelner Kapitel mit brauchbarem Feedback bis zur Fertigstellung der Arbeit über ein Jahr lang überaus gut beraten. Ich war heilfroh über „deadlines“ für die Abgabe einzelner Kapitel. Ebenso stellten sich Hänger ein, war es gar nicht einfach sich den Alltag mit Beruf und Familie so einzuteilen, dass eine gewisse Kontinuität gewährleistet war und brachte ich beileibe nicht immer die Disziplin auf, das anvisierte Pensum zu erreichen. Alles in allem ein nicht leichtes und einiges an Selbstorganisation verlangendes Unterfangen.

Jugendliche, die eine Matura in unserem Land ablegen wollen, haben seit zwei bis drei Jahren eine sogenannte VWA zu schreiben. Hinter diesen drei Buchstaben verbirgt sich der Versuch, die jungen Menschen mit den Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens vertraut zu machen. Das ist nun beileibe keine einfache Materie: da sind Formalismen einzuhalten, da braucht es eine Annäherung an bestimmte Methoden, dazu sind Quellen heranzuziehen, die gewisse Kriterien erfüllen müssen, im besten Falle anhand eines kleinen überschaubaren Interessensgebietes, das genug Motivation bereithält, sich all diesen Lernerfahrungen zu stellen.
So verstehe ich jedenfalls das Attribut „vorwissenschaftlich“.
Gut - dass Jugendliche, die die Hürden des Erwachsenwerdens zu nehmen haben, die Entwicklung einer Identität und das Hineinwachsen in eine Verantwortung für eine komplexe und sehr fordernde Welt zu bewerkstelligen haben, dabei auch gleich Bekanntschaft machen mit der Einhaltung von Fristen, einem schlecht funktionierenden Computersystem, einer Plagiatsüberprüfung im großen Stil und Begleitern, die überfordert, nicht oder schlecht vorbereitet, widerwillig oder aber engagiert, bemüht, aufmerksam und unterstützend sind, das ist vermutlich so nicht geplant, aber definitiv ein Schauplatz rund um die VWA.
Na, wenn die Welt schon so rau ist, werden Sie vielleicht jetzt denken, dann sucht euch doch eine Begleitung von der netten Sorte, eineN von jenen LehrerInnen, die engagiert, bemüht.....sind. Weit gefehlt, die VWA Betreuung kann SchülerIn sich nicht aussuchen, Wünsche können abgegeben werden. Die Vergabe dieser Rolle erfolgt schulintern.
Nun zum dritten Schauplatz: dem System Schule. Vonseiten der Unterrichtenden an diesen Schulen, ist diese VWA oder die Diplomarbeiten, die in unserem Schultyp im Team (!!!) verfasst werden, so ziemlich die hinterletzte der Aufgaben, die uns noch gefehlt haben. (Allerdings gibt es ein großes Gerangel um diesen hinterletzten Platz: mit der Basis nicht  kommunizierte, kaum durchdachte, sich als Reformen tarnende diverse Überraschungspakete aus dem Ministerium haben gerade wenige Tage vor Weihnachten zum Beispiel total Hochsaison!). Und zwar nicht, weil wir LehrerInnen per se arbeitsunwillig, reformresistent und überhaupt.... sind, sondern weil die Investition, die die kompetente Betreuung und Begleitung eines ersten (!!!) Bekanntwerdens mit dem vor–wissenschaftlichen Arbeiten erfordert, einfach nicht mitbedacht ist, sondern wie immer Logistik und Bürokratie im großen Stil wichtiger sind, als Rahmenbedingungen, die ein Lernen auf allen Seiten ermöglichen.
Es kann nämlich tatsächlich äußerst lustvoll sein, in ein Themengebiet einzutauchen, dazu zu lesen, sich zu vertiefen, Gedanken auszutauschen, für eine gewisse Zeit Ex-pertin/Ex-perte zu sein, querzudenken, auf Abwege zu geraten, Umwege zu gehen, um von diesen Reisen inspiriert wieder auf die ursprüngliche Forschungsfrage zurückzukommen und einen Antwortversuch zu wagen. Und weil die Arbeit vorwissenschaftlich und ein Lernschritt ist, darf sie fragmentarisch bleiben, Lücken aufweisen, dürfen Formalfehler passieren und braucht es ein Gegenüber, das deutlich und freundlich darauf hinweist.
Dieses Gegenüber – namentlich BetreuungslehrerInnen – können Freundlichkeit, Deutlichkeit, Kompetenz und Professionalität dann walten lassen, wenn sie Zeit („Nichts ist kostbarer und schärfer bewirtschaftet in der Schule als die Ressource Zeit.“ ), Wertschätzung (ja auch finanzieller Natur), eigene Lernmöglichkeiten, kollegialen Austausch in kleinen Teams, vielleicht Supervision erfahren. Wir sprechen von Ressourcen, die echte Investitionen in die Zukunft bedeuten.
Nichts brauchen Jugendliche nötiger als ein kontaktfreudiges, interessiertes, feinfühliges Gegenüber, mit dem sich denken, arbeiten, von dem sich lernen lässt.
Und zwischen elektronischen Klassenbüchern, Reiserechnungen, die einem den letzten Nerv ziehen, der Planung der nächsten Projektwoche, den Elterngesprächen, der Entwicklung diverser Raster, Meilensteine, Schulprojekte, Modularisierungen und dem Entgegennehmen und Abarbeiten ministerieller Weihnachtsgeschenke kann einem genau das (Freundlichkeit, Interesse, Feinfühligkeit, Kontaktfreude) schon einmal abhandenkommen!!!

Ich nehme viele Schulen als Orte wahr, die sehr bemüht sind, all diese Aufgaben zu leisten. Im Moment ist es allerdings so, dass es vom Berufsethos, dem Engagement und den persönlichen Ressourcen von LehrerInnen abhängt, ob SchülerInnen in der Erarbeitung ihrer VWA gut unterstützt sind. Für die SchülerInnen hängt es weiters davon ab, wen sie als BetreuungslehrerIn zugewiesen bekommen.
Da ergeben sich nicht immer glückliche Kombinationen, glauben Sie mir! Und dann kann so eine VWA auch für das familiäre Umfeld schon mal zu einer gewaltigen Herausforderung werden, wenn dann drei Tage vor Abgabe die saloppe Rückmeldung der Betreuungslehrkraft nach genau zwei kurzen Betreuungsterminen lautet „Eine dünne Suppe- diese VWA!“ Nicht dünner als die Ressourcen im Bildungssystem, der persönliche Einsatz und das pädagogische Geschick!

In der dünnen Suppe schwimmt allerdings ein wenig Suppengrün und Einlage:
ich erlebe einen Achtzehnjährigen, der sich mit einem (viel zu großen - aber doch!) Thema intensiv auseinandergesetzt hat, der einen differenzierteren Blick auf komplexe Sachverhalte gewonnen hat, der sich vorsichtig aber doch eine Meinung bildet. Ich erlebe zum Teil SchülerInnen, die sich zu Themen der Elementarpädagogik kompetent und auch mit Stolz, Ex-pertin/Ex-perte zu sein, äußern können und die Praxis, die sie erleben, anhand der Theorie reflektieren können. Ich sehe einige KollegInnen, die genau jenes Gegenüber für SchülerInnen sind, das jene benötigen, um aus einer VWA/Diplomarbeit einen Lerngewinn zu erzielen.
Die Frage allerdings bleibt: ist diese Suppe nahrhaft? Stehen die Investition von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern in einem Verhältnis zum Lerngewinn dieses ganzen vorwissenschaftlichen Unterfangens?
Im Moment ist meine Antwort klar: dieser Lerngewinn ist auch einfacher zu erreichen!
Wie? Fragen Sie doch an der Basis!

Martha Kniewasser-Alber, MA

Unterrichtende an einer BafEP (Rhythmik und – noch – Blockflöte),
Mutter zweier Kinder,
vor kurzem Studierende an einer Universität,
Feldenkraislehrerin,
tätig im Fortbildungsbereich,
befasst mit somatischen Lernmethoden und Aspekten der Bindungstheorie, Mitarbeit in einem Schulentwicklungsteam und sogenannte Studienkoordinatorin am Tageskolleg der BAfEP

______________________
1) Edelstein in Bilstein, Dornberg, Kneip: Curriculum des Unwägbaren. Ästhetische Bildung im Kontext von Schule und Kultur. 2007, Oberhausen: Athena Verlag

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Schulautonomiepaket: ÜGÖD-Schreiben an den GÖD-Vorstand

13. 1. 2017

 

 

 

An

 

Koll. Norbert Schnedl, norbert.schnedl@goed.at
Koll. Hannes Gruber, hannes.gruber@goed.at

 

 

 

Bitte um Initiative für verbindliche Budgetzusagen von Kanzler, Vizekanzler und Finanzminister für das „Autonomiepaket“ der Bundesregierung, das die GÖD-ARGE LehrerInnen dzt. verhandelt

 

 

 

Lieber Norbert, lieber Hannes,

 

 

 

wir haben in der UGÖD die aktuellen Entwicklungen um das als große Schulreform angekündigte Gesetzespaket beraten, wir wissen, dass zwischen Bund und Landeshauptleuten noch vieles ungeklärt ist. Arbeitsgruppen auf Dienstgeberseite sind unterwegs, Termindruck und Erfolgsnotwendigkeiten treiben die Regierungsseite. Ähnlich war es vor dem einseitig vom Dienstgeber vorgegebenen LehrerInnendienstrecht.

 

Ein wesentliches Problemfeld ist die ausreichende Finanzierung von Schulreformen, ein weiteres Sparpaket wird von vielen KollegInnen befürchtet, auch wenn das der Dienstgeber BMB vehement in Abrede stellt.

 

Unser Vorschlag an euch als GÖD- und Fraktionsvorsitzende (eine Vorstandssitzung, bei der ich das Anliegen  eingebracht und argumentiert hätte,  ist vor Ende Jänner keine vorgesehen):

 

Bitte setzt zur Unterstützung der ARGE-Verhandlungen eine GÖD-Initiative in Richtung Bundeskanzler, Vizekanzler und Finanzminister, sie mögen ihre Verantwortung für die von ihnen mitbeschlossene „große Schulreform“ durch die Zusicherung der nachhaltigen Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel (Bildungsbudget-Überschreitung, Strukturelles BMB-Defizit beenden, Budgetfahrplan gegebenenfalls überarbeiten …). Schulreform verträgt keine weiteren Sparpakete, braucht zum Gelingen von Reformen motivierte GestalterInnen an den Schulen, die Bundesregierung will Arbeitsplätze schaffen – die Schulreform braucht LehrerInnen, Verwaltungs- und Unterstützungspersonal, SozialpädagogInnen, PsychologInnen …

 

 

 

Glück auf + Danke im Voraus

 

Reinhart Sellner, UGÖD

 

 

 

ps: Die Budget-/Finanzierungsfrage fällt, wie ich in langjähriger Erfahrung in BV AHS und der ARGE erfahren habe, in die Kompetenz der GÖD, nicht in die Zuständigkeit der LehrerInnengewerkschaften, auch nicht in die Kompetenz des BMB - daher dieser Handlungsvorschlag an euch GÖD-Vorsitzende: unterstützt durch die vorgeschlagene Initiative die ARGE bei ihren laufenden Verhandlungen mit BMB und BKA.

 

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Kerns Plan A für Bildung: Schule Vier Punkt Null.

Christian Kern hat gestern seinen Plan A für die Zukunft Österreichs vorgestellt - auch für die Bildung gibt es konkrete Maßnahmen. Schwerpunkt ist Stärkung der digitalen Kompetenz der Schüler/innen.
Dazu machte Kern klare Aussagen und meint, dass die Umsetzung der angeführten Maßnahmen bereits mit dem Schuljahr 2018/19 eingeleitet werden könne.

Plan A für Aufstieg: Schule Vier Punkt Null.

 

Eine Zusammenfassung:

 

Reagieren und agieren - unsere Digital Natives fördern
Die rasch fortschreitende Digitalisierung der vergangenen Jahrzehnte hat neue Technologien in unsere Arbeits- und Lebensrealität gebracht und sie radikal verändert. Vor diesem Hintergrund steht die heutige Bildungspolitik vor der Aufgabe, zu definieren, welche Kompetenzen und Qualifikationen wesentlich sind und Schüler/innen vermittelt werden sollen. Das Wissen um digitale Tools und deren Anwendung entscheidet darüber, ob Kinder einer von digitalen Medien begleiteten Zukunft erfolgreich und sicher entgegentreten können.
»Digital Divide« erfordert die aktive Herstellung digitaler Chancengleichheit
Digitalisierung birgt einerseits das Potenzial, den Zugang zu Informationen und damit den Bildungszugang zu erleichtern und Chancengleichheit zu steigern. Andererseits müssen wir tatsächlich alle Kinder mit den notwendigen Kompetenzen ausstatten, um sie zu »Digital Natives« zu machen. Und hier zeigt sich, dass der »Digital Divide« auch durch Österreichs Klassenzimmer geht: Je höher der Bildungsabschluss der Eltern, desto eher werden digitale Medien für Lernzwecke genutzt.
Der Schule kommt somit eine wichtige Rolle nicht nur bei der Vermittlung der relevanten Kompetenzen, sondern insbesondere bei der Herstellung digitaler Chancengleichheit für unsere SchülerInnen zu.
Kompetenzen, IT-Ausstattung, LehrerInnenausbildung, Lehr- und Lerninhalten
1. Kompetenzen stärken: Um schon die Jüngsten entsprechend ihrer Bedürfnisse anzusprechen und sie mit der digitalen Welt vertraut zu machen, wird das bereits erfolgreich angelaufene »Mobile-Learning-Projekt« mit besonderem Fokus auf die Volksschulen ausgebaut. Kinder sollen möglichst früh beginnen, mit digitalen Lehrmitteln umzugehen.
2. Vom Schulbuch zum Tablet: Um die nachhaltige Vermittlung digitaler Kompetenzen und die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Inhalten und Tools zur Realität zu machen, braucht es vor allem eines: die notwendige Infrastruktur. Deshalb erhält künftig jedes Kind nach der Volksschule ein Tablet. In der 9. Schulstufe bekommen die Jugendlichen zudem einen Laptop.
Diese Ausstattung soll unabhängig vom jeweiligen Schultyp erfolgen, in privaten wie in öffentlichen Schulen. Die Tablets bzw. Laptops gehen in das Eigentum der SchülerInnen über und werden als integrativer Bestandteil im Unterricht, dessen Vorbereitung, bei Hausübungen und bei Recherchetätigkeiten genutzt. Durch die verstärkte Nutzung dieser Geräte entfallen zum Teil nicht zuletzt auch Produktions- und Vertriebskosten für konventionelle Bücher.
Um die Geräte auch wirklich nutzen zu können, werden österreichweit alle Klassen mit WLAN ausgestattet. Damit würden insgesamt 4.686 Schulen bzw. mehr als 46.000 Klassen mit WLAN ausgestattet.
3. LehrerInnenausbildung: Um die Qualität der Wissensvermittlung auch langfristig zu sichern, wird bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung der PädagogInnen verstärkten der Fokus auf
die digitalen Skills gelegt.
4. Lehr- und Lerninhalte: Die Nutzung existierender und im Ausbau befindlicher E-Learning-Plattformen wird parallel dazu forciert. Zudem unterstützt das bestehende Netzwerk »eEducation Schulen« Standorte in ihrer Entwicklung und Erprobung innovativer pädagogischer Konzepte.
Der Prozess sollte pädagogisch, fachlich und wissenschaftlich durch das Bildungsministerium sowie die pädagogischen Hochschulen (in Kooperation mit Universitäten) begleitet werden.

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