Petitionen

NEIN zum Notenzwang

Eintragungsfrist: 6. März 2020

Petition "Nein zum Notenzwang = Ja zur Wahlfreiheit der Beurteilungsform"
Bild: spagra

Petition: „NEIN zum Notenzwang"

 

Die Unabhängige Bildungsgewerkschaft ( UBG ), die Vorarlberger Lehrer*inneninitiative ( VLI ) und die ÖLI-UG unterstützen die vom Verein „Gemeinsam Zukunft Lernen Lustenau“ gestartete

 

 Petition

„NEIN zum Notenzwang = JA zur Wahlfreiheit der Beurteilungsform“.

 

 Der Verein „Gemeinsam Zukunft Lernen Lustenau“ will ein aktives Zeichen gegen die Wiedereinführung der Noten setzen und startet deshalb noch in dieser Woche eine Petition unter dem Titel „NEIN zum Notenzwang = JA zur Wahlfreiheit der Beurteilungsform“.

 

Unser Verein steht für Individualisierung, Inklusion und die Vermittlung sozialer Kompetenzen und damit für alternative Leistungsbeurteilung. Fünf Ziffernnoten passen nicht zu unserer pädagogischen Haltung.

 

Deshalb begann letztes Jahr nach der Wiedereinführung der Noten ein dialogischer Prozess zwischen Eltern und Lehrpersonen. Daraus entwickelte sich unsere Überzeugung, dass die Wahlfreiheit der Beurteilungsform eine wichtige Grundlage für gelingende Schulentwicklung ist. Diese Wahlfreiheit stellen wir in den Mittelpunkt unserer Petition.

 

Wir wollen BildungspolitikerInnen auf Landes- und Bundesebene auffordern, die Schulautonomie zu schützen und zu stärken. PädagogInnen und Eltern sollen sich im Dialog für Noten oder alternative Leistungsbeurteilung entscheiden können.

 

Wenn auch ihr dieses Anliegen „NEIN zum Notenzwang = JA zur Wahlfreiheit der Beurteilungsform“ mittragen wollt, freuen wir uns über die entsprechende Unterstützung. Die Petition läuft bis zum 6. März 2020.

 

Anschließend werden wir das Ergebnis Herrn Landeshauptmann Wallner und Frau Landesstatthalterin und Bildungslandesrätin Schöbi-Fink übergeben sowie auch an die neue Bundesregierung zu Handen des neuen und alten Bildungsministers Heinz Faßmann schicken.

 

Wir hoffen, dass unser Anliegen breit mitgetragen wird und wir mit der entsprechenden Unterstützung auch politisch Druck erzeugen können – für mehr Schulautonomie und vor allem zum Wohle unserer Kinder.

 

Wir bedanken uns für jeden Beitrag!

Liebe Grüße,

Simone Flat

 

Obfrau Verein „Gemeinsam Zukunft Lernen Lustenau“

https://www.facebook.com/gemeinsam.zukunft.lernen/posts/104935271041438

https://twitter.com/zukunft_lernen/status/1215176778261712901


Gehörschutz für Lehrer*innen

Bild: Gehörschutz. Quelle: Basisbild von Bild von Yerson Retamal auf pixabay.com, bearbeitet von PST
Bild: Gehörschutz. Quelle: Basisbild von Bild von Yerson Retamal auf pixabay.com, bearbeitet von PST

Hier gehts zum Unterschreiben der Petition

Gestartet von

Barbara Gessmann-Wetzinger, Vorsitzende der ÖLI-UG

 

Unsere Forderungen:

 

1. Gehörschutz für alle LehrerInnen, die ihn brauchen - unabhägig von Schultyp und unterrichteten Fächern

 

2. Aufstockung des Arbeitsinspektorates um einen Arbeitsmediziner/eine Arbeitsmedizinerin sowie eine Arbeitspsychologin/einen Arbeitspsychologen

 

Hier gehts zum Unterschreiben der Petition

 

Warum ist das wichtig?

Zu 1. Lärm als Stressor belastet LehrerInnen zunehmend. Die Belastung führt zu psychonervalen und vegetativen Beeinträchtigungen, die entspanntes Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen sehr erschweren.

Der Dienstgeber ist vom Gesetz her verpflichtet, die Bediensteten vor Schaden zu bewahren. Der Bedienstetenschutz sieht präventive Maßnahmen vor.

 

Zu 2.: Die gesundheitlichen und psychischen Aspekte der Arbeit als LehrerIn verdienen Beachtung durch Fachleute.

 

 Hier gehts zum Unterschreiben der Petition

 

Quellennachweis: Bild von  Yerson Retamal auf Pixabay


Doppelbesetzung an Volksschulen

An: Die Bundeskanzlerin, den Finanzminister und die Bildungsministerin, sowie ihre Nachfolger*innen

Doppelbesetzung an Volksschulen

BG
Gestartet von
Barbara Gessmann-Wetzinger, Vorsitzende der ÖLI-UG

Abschaffung MIKA-D Test

 Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay
Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay

Die Unterschriftenaktion läuft noch. Die OELI-UG bittet um rege Teilnahme, denn die Diskriminierung durch MIKA-D muss abgestellt werden.

 

Ein Bild von einem Spielplatz beschreiben ist die Aufgabe des MIKA-D Tests. Adäquat für Sechsjährige, absurd für die Schuleinsteiger*innen in der Volksschule und NMS oder AHS. Die bekamen diesselbe Aufgabe, weil das Ministerium alteradäquate Tests nicht fertigstellen konnte.

 

Die eigentliche Ziele von MIKA-D sind das Feststellen des Sprachstandes und die Notwendigkeit von Deutschförderung. Verantwortungslos ist aber, dass die Lese- und Schreibfähigkeiten nicht geprüft werden. Das führt zum vorprogrammierten Durchfallen in allen Gegenständen für ältere Schüler*innen und paradoxerweise zum Verlust der Sprachförderung.

 

Dramatische Konsequenzen für alle älteren Schüler*innen und Nicht-Deutschsprachige

Der Test der Taferlklassler*innen entscheidet, ob Kinder in die berühmt-berüchtigten "Deutschförderklassen" kommen. Hier sollen sie besser Deutsch lernen. Was ihnen fehlt und was international wissenschaftlich als notwendig anerkannt ist, ist die Kommunikation mit Muttersprachler*innen.

 

Für ältere nichtdeutschsprachige Schüler*innen kann der Test bedeuten, dass ihre Sprachförderung und damit der Status als "außerordentliche Schüler*in" gestrichen wird, wenn sie den "Kindergarten"-Test bestehen. Ihre Schreib- und Lesefähigkeit, auf die es in diesem Alter ebenso ankommt, werden ja nicht überprüft. Als ordentliche Schüler*innen werden sie in ALLEN FÄCHERN benotet. Bei schlechten Lese- und Schreibfähigkeiten ist damit das Durchfallen garantiert. Spielplätze werden z.B. im Mathe-Unterricht sehr selten beschrieben.

 

Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay


#redmadrüber - für eine qualitätvolle Sexualpädagogik an Österreichs Schulen

Quelle: #redmadrüber - für eine qualitätvolle Sexualpädagogik an Österreichs Schulen
Quelle: #redmadrüber - für eine qualitätvolle Sexualpädagogik an Österreichs Schulen

Lasst uns im Gespräch bleiben! #redmadrüber. Mit einer lauten Kundgebung und der Überreichung von 20.000 Unterschriften ging die erste Phase unseres Kampfes gegen das Verbot schulischer Sexualpädagogik zu Ende. Die Kampagne geht weiter. Derzeit haben 22.969 Menschen unterschrieben.

#redmadrüber fordert die Beibehaltung und den Ausbau einer qualitätsvollen Sexualpädagogik unter Einbindung von Experten und Expertinnen! Sexualpädagogik ist gelebter Kinderschutz!

 

Der noch immer aktuelle Antrag von FPÖ und ÖVP, Vereine aus professionellen Fachkräften für Sexualpädagogik aus der Schule zu verbannen, ist nach wie vor aktuell. Damit verhindern die Parteien, dass Kinder über alle Aspekte der Sexualität Bescheid wissen. Zugleich wird ihr Schutz erheblich verrringert. Denn im Rahmen der Sexualpädagogik üben die Schüler*innen spielerisch Verhaltensstrategien ein, die sie im Umgang mit anderen sicherer und selbstbewusster machen und Schutz vor Übergriffen oder ungewollter Schwangerschaft bieten.